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liberalen;
2. in Göttingen den Zentrums-Welfen gegen einen Junglibe
ralen ;
. in Hamm-Soest einen Zentrumsmann gegen den Nationalliberalen;
, in Sagan-Sprottau einen Konservativen gegen die Freis. Volkspartei ;
in Jerichow 1 und 2 einen Konservativen gegen die Freis. Volkspartei;
in Würzburg einen Zentrumsmann gegen die Freis. Vereinigung;
in Ansbach-Schwabach einen konservativen Bündler gegen die Deutsche Volkspartei;
in Zweibrücken einen Zentrumsmann gegen einen National- liberalen ;
in Germersheim einen Zentrumsmann gegen einen Nationalliberalen;
in Böblingen einen antisemitischen Bündler gegen die Deutsche Volkspartei;
in Jmmenstadt einen Zentrumsmann gegen einen Nationalliberalen;
in Donaueschingen einen Zentrumsmann gegen einen Nationalliberalen;
in Freiburg einen Zentrumsmann gegen den Führer der Junglieberalen;
in Gießen einen antisemitischen Bündler gegen die Nationalliberalen;
in Kolmar einen Klerikalen gegen die Deutsche Volkspartei (Blumenthal);
der Verband deutscher G e w e r b e v e r e i ne , desse Vorort Darmstadt ist, dort tagen. In Aussicht genomme ist der 13. September.
®cc nächste Punkt der Tagesordnung war ein seh interessanter Vortrag des Stadtpfarrers Hotz-Schlitz übe die Entwicklung der Gewerbe in'der Stad
in Straßburg-Land einen Klerikalen gegen die Deusche Volks- Partei (Blumenthal).
, So sehen also 6ie „zwei oder drei Fälle" des „Vorwärts" m Wirklichkeit aus. In 5 Fällen unterstützten also die Sozialdemokraten Zentrumsmänner gegen Nationalliberale, in 2 Fällen Zentrumsmänner gegen Jungliberale, in 2 Fällen antisemitische Bündler gegen Nationalliberale, in 1 Fall einen Zentrumsmann gegen die Freis. Vereinigung, in 2 Fällen Klerikale gegen die Deutsche Volkspartei, in 2 Fällen Konservative gegen die Freis. Volkspartei uird in 2 Fällen konservativ-antisemitische Bündler gegen die Deutsche Volkspartei.
Die Sozialdemokratie bei den Wahlen.
Da die Sozialdemokratie fortgesetzt, auch in dem Bericht zum Essener Parteitage, die Freisinnigen wegen ihrer zum guten Teile durch die Kampfesweise der Sozialdemokratie selbst verschuldeten Stichwahlparolen angreift, erscheint es, der freisinnigen „Lib. Korr." zweckmäßig, einmal Ibie Fälle anzuführen, in denen b i e Sozialdemokratie reaktionäre Kan-! didaten gegen liberale Kandidaten in den Stichwahlen der letzten Neichstagswahlen gewählt hat. In der Polemik gegen den Abg. Gotheim gestand der „Vorwärts" ja das wenig schöne Verhalten der Sozialdemokratie ein, meinte aber schamhaft, daß es sich höchstens um zwei oder drei Fälle handele. Die „L. K." will seinem mangelhaften Nechenvermögen etwas zu Hilfe kommen. Die Sozialdemokratie unterstützte
1. in Hildesheim den konservativen Bündler gegen einen National-
genommen hat und wie ihre Erzeugnisse unter dem Namen „^berhessische Töpferei" eine begehrte KNnstware geworden
Wie auf vieles Andere hat sich auch auf das hier in Schutz Heunische Gewerbe der Weberei der Einfluß der Künstler bemerkbar gemacht. Die Leinengewebe, nach Entwürfen von Mitgliedern der Darmstädter Künstlcrkolonie haben einen Namen auf dem Weltmarkt. Das Ministerium . y ,Innern ist fest entschlossen, unsere Gewerbetreibenden in ihrem Streben nach Fortschritt in weitgehendster Weise zu unterstützen. Es wird insbesondere bestrebt sein, gesunde und glückliche Ansätze zu frischer und freier Tätigkeit vor ungeschicktem Eingreifen zu bewahren. Das Ministerium
soweit es in seiner Kraft als Behörde steht, Hindernisse, die der freien Entfaltung der Kräfte bereitet werden sollten, zu beseitigen suchen. Schlietzlich wird eS, soweit owtlich dazu Gelegenheit geboten ist, einer mcht sachae maßen Pflege des Althergebrachten auf Kosten des Neuen, nicht weit dieses Neue schlecht, sondern weil es eben neu uno deshalb vielleicht unbequem ist, engegentrcten und auch auf diese Weise mitwirken an her Vorbereitung unseres Gewerbestandes für die Aufgaben der Zukunft. Die Ansprache wurde lebhaft applaudiert. Für die Stadt Schlitz begrüßte Bürgermeister Zinßer die Versammlung; für den Ortsgewerbeverem Buchdrucker Gun t rum. Entschuldigen ließ sich Graf Görtz-Schlitz.
. lieber ben Tätigkeitsbericht des Gewerbevereins referierte sodann Negierungsrat Noack.
An der sich lebhaft gestaltenden Diskussion beteiligten ich Ministerialrat Dr. Usinger, Jochcm-WormS, Reutlinger- Ossenbach, Lautz-Darmstadt, Engelbach-Darmstadt, Dr. Krausmüller-Gießen, Schindel-Alsfeld und Kuhl. Darmstadt. Darauf wurde die Versammlung geschlossen Ein gemeinsames Mittagessen in der „Turnhalle" schlon ich an. u
Mit der Versammlung war eine Ausstellung der Gewerbeschule zu Alsfeld, der Großh. Webschule zu Lauterbach und der Handwerkerschulen der Provinz Oberhcssen crnwck^o^ Interesse und große Befriedigung
Hauptversammlung des Laudcsgewerhevereins.
B. Schlitz, 22. Sept.
In unserem Landstädtchen hielt der Landesgewerbeverein für das Großherzogtuin Hessen heute seine Generalversammlung ab. Den Vorsitz führte Negierungsrat No a ck-Darmstadt, der die Versammlung begrüßte. Darauf gedachte der Vertreter der Regierung, Ministerialrat Dr. Usinger, zunächst lobend Der Leistungen ber Schülerausstellungen, erwähnte die Reorganisation des gewerblichen Unterrichtsw^sens und führte dann etwa folgendes aus: Wenn man neben den Schulen auch unsere Gewerbetreibenden in einer den neuzeitlichen Erfordernissen gerecht werdenden Weise unterstützen will, so bedarf man der Mitwirkung aller, die an dem Blühen und Gedeihen des Gewerbes interessiert sind. Man werde noch manche, bis jetzt vielleicht nicht genügend beachteten Kräfte in unserem Lande sindeu können, die sich in Zukunft freudig in den Dienst der Sache stellen und sowohl in ber Werkstatt, wie auch bei ber Vereinstätigkeit schätzbare Dienste leisten werben. Nach solchen Kräften müssen bie Ortsgewerbevereine suchen, die, sich immer mehr bewußt sein sollen, baß sie als lokale Träger bes gewerblichen Fortschritts berufen sind, ihren Mitgliedern das, waö bie Gegenwart von ihnen verlangt und die Zukunft von ihnen heischen wird, in stets richtiger Weise vor Augen zu halten. Ich weiß, mit welchen Schwierigkeiten das Gewerbe eben zu kämpfen hat. Es eröffnen sich ihm aber stets neue Aussichten, trenn man bie Kunst wnner mehr in den Dienst des Gewerbes stellt. Was in biejer Beziehung erreicht werden kann, dafür muß uns allen als leuchtendes Vorbild das Wirken und Schaffen unseres -andesherrn dienen. Blicken iuir, wohin wir wollen: Ueberall in Hessen Hai seine unermüdliche Tätig, kert dem Gewerbe neue Wege gezeigt und ifjm vor Augen geführt wie Kunst und Gewerbe zusammen arbei- ten müssen. Gerade was Oberhefsen anlangt, wo loir uns heute befinden, brauche ich imr daran zu erinnern, wie durch einzelne der von unserem Landesherrn berufenen Künstler die Töpferei einen neuen und überraschenden Aufschwung
^aatZedÜrfnisse bestreiten, und die bei Ausfällen in den Eisen-
L—1 nn en un b eb t n g t andere, für die Zahler meist unan- genegmet wirkende Einnahmequellen erschließen müßten. Wenn Die Verwaltungen sich auch bemühten, den Dienst zu vercin- Wn nnd damit bie Betriebskosten herabzusetzen, so könnte das Publikum die damit verknüpften Unbequemlichkeiten wohl mit lrt<.-.$cn .Kauf nehmen, denn bie Minderung der Betriebskosten erhöhe doch mich die Ueberschüsse der Eisenbahnen und komme ebenfalls den Steuerzahlern zugute. Die Abwanderung der Reisenden m niedere Klaffen wäre zweifellos mehr der Fahrkarten st euer. als der Tarifreform zur Last zu legen. Diese Steuer sei, wie jetzt wohl von keiner Seite mehr bestritten werde, e?nc ?er unglücklichsten Maßregeln, die man sich denken könne. Es könne dahin gestellt bleiben, ob Verkehrssteuern überhaupt SU empfehlen seien; vorliegenden Fallet sei die fehlerhafte Bildung der Steuer zu tadeln, d. h. die gänzliche Freilassung der vierten Klaffe und die Belastung der höheren Klaffen in der unerhörten Steigerung von 1:2:4 für den gleichen Geldbetrag. Daraus ergebe sich, daß der Steuerzuschlag bei bestimmten Er- fchemungen in den höheren Klassen keineswegs nur auf das Doppelte und Vierfache des Steuersatzes der dritten Klasse, sondern, da mit den Preisen der höheren Klasse auch der Steuersatz wächst, in der zweiten Klasse, je nach der Entfernung, auf das 3- bis fache und in der ersten Klasse auf das 9- bis 13r/2fache vom Satze der dritten Klaffe ansteige. Eine solche Steuer reize natürlich im äußersten Maße zur Umgehung, d. h. zur Wahl der niederen Klasse an; sie wäre aber in ihrer jetzigen Gestalt um so unhaltbarer, als mit dem Uebergange in die niedere Klasse nicht nur der Steucrempfänger verkürzt, sondern auch die an der Steuer unbeteiligten Eisenbahn-Verwaltungen den empfindlichsten Schaden zu leiden hätten. Oesterreich habe die fehlerhafte progressive Bildung der Steuer vermieden und für alle Klassen einen prozeir- tualen Steuersatz (ca. 12 Proz.) als Fahrkartenfteuer cingeführt. Die deutschen Eisenbahn-Verwaltungen hätten vergeblich auf die nachteiligen Folgen der unrichtigen Bildung der Steuer Ijingetoiefen. Die Tarifreform dagegen habe dem Publikum, neben einzelnen Preiserhöhungen, wertvolle Ermäßigungen und vor allem den Vorteil der freien Beweglichkeit gebracht. Wollte man also die ; Minder-Einnahmen als Ausgangspunkt für durchgreifende Aende- ■ Tungen der Fahrpreise nehmen, so wäre danach weit eher auf 1 die Umgestaltung der Fa hr ka r t e nst eu e r mit ihren ■ verheerenden Wirkungen, als auf eine solche der wohlüberlegten £ Tarifreform zurückkommen.
xie Reform des Zeichenunterrichts an de: Handwerkersonntagsschuleii besprach sodann G? ivcrbeschulrat Metzer- Darmstaot. Veranlassung hier'i gab ein Erlaß des preußischen Gewerbeministers übei Grundsätze für den Zeichenunterricht. Diese Grundsätz, sollen kein allgemeiner Lehrplan sein, sondern nur Richt linien abgcben. Ihre Durchführung wird abhängig feir von der Frage der Ausbildung der Fachlehrer.
Ueber das Gesellenprüfungswesen im Groß Herzogtum Hesseu referierte Regierungsrat Noack Es zeigt ein durchaus'erfreuliches Bild. Immer mehr bc achtet werdcu müsse aber auch die von der Handwerkskammer ergangene Dienstanweisung. Weiter ist zu fordern: Ge regeltes stufenweises Verfahreu in der praktischen Au^ bildung der anvertrauten Lehrlinge unter bester Zeitaus Nutzung; Erziehung deö ganzen Menschen; Förderung de, Handwerkerschulen, Ermahnung zum Schulbesuch uud Bc aufsichtigung desselben; Vorbereitungskurse für die Gc sellenprufung; beste Auswahl einfacher und Verständigei Prüfungsarbeiten; weiterer Ausbau der fchriftlicheu uni mündlichen Prüfung bei ernster uud würdiger Handhabung derselbeu; schließlich feierliche Gestaltung des Schlusses de^ Prüfung, wobei die Gesellenstücke, die Zeichnungen hierzu die theoretischen Prüfungsarbeiten ausgestellt werden, damit das Gesamtergebnis der Leistungen jedem Besuche' vor Augen geführt wird.
erstreckt sich über bie Zeit von Witte Scptemb'r 1906 biß Anfang September 1907. (71. Vereinsjahr.) Dcr ~ a 11 b r b.c e1 n wurde im Jahre 1836 gegründet.
Die gefchastsführende stelle dieses Vereins i-r eine staatliche Ve- o ^ie Sroßh. Zentrale für das Gewerbe. Sie übt namens oes Lanbesgcwerbevercins unter Oberaufsicht des Ministeriums des Innern bie allgemeine obere Leitung über das hessische gcwerb- liche Unternchtsweien aus; iie veranstaltet außerdem Meistcr- rurje und Vorverettimgskurse für Gesellen- und Meisterprüfungen Der Zentral,rette unterstehen eine Bibliothek, das Geweroemusenm' die ^oroilderiammluug, die Lehrmittelfammlung,'die Großh. chem' Prufungsstatton für die Gewerbe, die Hessische HandweAer-Zentral- genosten,chaft ustv. Der Ausschuß des Lanbesgewerbevereins be- p^t,a.us 23 Mitgliedern, von denen 18 durch Bezirkskuschüsse gemailt werden. Ein Abschnitt des Berichts ist der Tätigkeit oer -dezirwverbaiide des Landesgeweroevereins gewidmet. Die Vaiiptveriammlung des Lanbesgewerbevereins fand am 23 Sev- icmber 1906 m ÜVP-nhKm n. Rh. Ml: bie dort gezogenen -Verhandlungen werden eingehend in dem- Berichte geschildert. Der verband deut,a-er Gewerbevereine übertrug in seiner 14 Haupt- eermmmliing cm 10. unb 11. Sept. 1906 zu Nürnberg erneut auf zwei ^ahre die Vorortschast des Verbandes dem hesfifchen Landesgewerbeverem. Dem Landesgewerbeverein gehörten am 1. Uug l. an: 13 Bezirksverblmde mit 125 Vereinen unb einet Gesamtmttgttederzahl von 11023, außerdem 33 weitere in NAien und 19 außerhalb Heffen wohnende, keinem Ortsgewcrbe- vereme angehöreuoe Mitglieder. Zwei Vereine, die in Rod-------- _
Mitgliedern/die beide 'iw:ii'/e/rkSoeobau/ ß/icbbergzüget/t Mlttelrheinischev BildttUgsVeveine.
SMSSS- WMtz-SMS fite tarn®189a/rmit ^“>2*I»T ^stllschaft Sur «X\Cit^ng1on3^oIf^^
Mcht auf bie g«w-Mich-» an'» ^um Mfa wurde Herr
der Bibliothek und des LescsaalS war sehr lebhaft Au"" HauptveiiMmlunaO^Ä ü ; Schriftführer der vorjährigen geliehen wurden 3193 Werke mit 4439 Bänden %n Leiesaol I ShfSr JIs?. / m 9 L V Finkenthal verlas den Be- wurde von weiteren 4979 Bänden Einsicht genommen Dieser der Vorfitzend/Beanstandung fand. Sodann gedachte war wahrend ber Tagessmndcn von 6530 Personen an den des ^lusiwwü- verstorbenen Mitglieder
Leseabenden von 859 Personen besucht. Von dm ausgeliebcnen baden iiu beren^Lnk^?-/^ JuA-rat Dr. BergaZ-AieZ. Werken wurden 745 mit 1047 Bänden an 231 auswärtige Di" erhoben Ausael/ed^ 7 Anwesenden von den Sih-n lecher verfcndct. Die B-nuhnng der Vo r b i l d e r s a in m l u n a Kriesbeim ans dem Verband der Burgervercm
hat durch bie Ausgabe des Katalogs und die Eröffnung dcq ftnd'v körvcrschaiü/ck^'Mi^Ä Neu emgetreten
Vorbilder,aalrs eine bemerftnswcrle Zunahme erfahren Es sind Nchda derÄtnrwEns^i^?N^ -tC m!r?e o?2“crbadk 6ei WVMWMMMAUMWW die Abteilungen Baukunit unb Mohnnngsausstattung, sodann die Volk-si-rankiurt Warr.t ^"ä^’Äefcnwb, &eneralfefretac
treten und schmückenden Künste, Aialerei unb Bildnerei, ferner dem M nb ‘4' ?!' Zentrale hat
bte Waturrormen unb bie Ornamente. Im neu eröffneten Vorbilder- vorberaebenben iüns ehben|° fl.lr
saale würbe von 33 Personen unmittelbar nach Voröilb-rn (t „ t“,9' e£ä Pohlmeyer zur Verfügung
zeichnet unb firmiert. Der Besuch des V- "r 6emu\\"u mg ‘ würben,
bezifferte sich auf 11 252 Personen. Ueber die finanziellen Ver- V r ^usschußsitzungen des
hältniffe der Zentralstelle für die Gewerbe unb den Landes- lÄrn und Rauf^W ^obelt-Schwaw
gewerbevereiii ijt mitzuteilen, daß von den Gesamteinnahmen von w wwIkT sn s k ^ ftveten, wahrerid umgekehrt letzterer
733 970 Mark 317 907,90 Mark oder rund 43 32 Prozent aus \rc, buj« ^0(^01: Kinkler und Schul-
äSäs: IfiSTM » Ä-ÄWfi
183 Lehrer und 1 Lehrerin. Wenn auch die Gesamtzahl der Schüler J11 bU1J9bun9en f“1 ganz Deutschland im
an diesen Unterrichtsanstalten gegen bas' Vorjahr etwas -uoe- ^ntralistiswen Sinne auszugestalten versucht wird, steht der Mittel- iwmmen hat, so ist doch im Besuch einiger Gewerbeschulen üit ^^vtzche Verband auf dem Standpunkt, daß der Schwerpunkt den letzten 2 bis 3 Jahrm "wX w 5SS - r“ in landschaftlichen Verbändest
Mit der von Jahr zu Jahr Uebcneua^ t^r rr %tL Po hl m e y e r - Berlin vertritt die Ansicht der
Unentbehrlichkeit chemischer Unterfujungen zur Lch'ung gewerblicher “ntcr ollen Umstanden der Deutschen
und industrieller Fragen, welche sowohl für Gewerbetreibende und N weiterhin treu zu bleiben, ^nt weiteren Verlauf
Fabrikanten, sowie für staatliche und städlsiche Behörden von ^5 .^hondlungen kommt auch das Verhältnis zu dem Main- Wichtigkeit sind, erweitert sich das Arbeitsgebiet der Großh chc- Iheuiffchen Verband zur Sprache, das sich vielfach als das einer mischen P r ü f u n g s st a t i 0 n für d i e G e w e r b e. Es tmn ^"kurvenz au^geüaltet hat. Beide Verbandsleitungeu haben demnach auch für bas abgelaufene Etatsjahr wiederum von einer r6 b S Bestreben, im Sinne der früher getroffenen Verein- starten Vermehrung der Tätigkeit ber Anstalt berichtet werden ^Ä"9^ Sette zu arbeiten. Die vom MittelrheiNifäM
mdem die Gesamtzahl der zur Untersuchung eingesandten Gegen-^^^c^ung fdjciterte an der Weigerung 'lande, der Auskunftserteilungen unb ber' gefonbert auggearteiteicn ber ©eutf^en @efcllfd&aft zur
Gutachten auf 1261 stieg. uuv^uroeilc.ien Verbreitung von Volksbildung anzujchließen. Es wird sodann
Was die H a n d w e r k e r-Z e n t r a l g e n 0 sse n s ch a ft be- lolgender Antrag des Schulrats Scherer angenommen:
trifft, ,o ist leider dieses so segensreich wirkende Unternehmen Mittelrheiniiche Verband erwartet auf Grund des neuen
das bisher das einzige in seiner Art in oanz Deutschland ist ^kommens nut der Zentrale bezüglich der erhöhten Beitrags- unb welches durch feine erfolgreiche Tätigkeil vei den Gewerbe- ^/lung, daß nun auch die einzelnen körper,chastttchen Mitglieder fvrberungs^llcn aller Bundesstaaten große Anerkennung ge- gleichen Rechte der direkten Vereine und daß auch fettens timten hat, in den hessischen HaiidwerOskreiseil noch zu wenig aller Mitglieder innerhalb
bekannt, zumal die Hesftsche Handwerker-Zentral-Genossenschaft aus Berbandsgebwts zugestellt wird.
gewipen Rücksichten auf unlautere Propaganda verzichtet. Es ist .... So^nn wird beschlossen, entsprechend den um 2 Mk. er* oarum allen Haiidiverkern in ihrem eigenen Interesse dringend höhten Beitrag der Vereine an die Zentrale den Mindestbeitrag avöuraten, bevor sie einen Kauf 'fest abschließen, sich mit einer von 6 auf 8 Mk. zu erhöhen. Diesem erhöhten Beitrag stehen Anfrage an die Hesftsche Zenttal-Genosfenschaft zu tuenden, einer auch erhöhte Leistungen der Zentrale gegen die Vereine gegenüber.
bie Jie zu nichts verpflichtet, ihnen aber viel Zeit, . Hauptlehrer Neumüller aus Frankenthal erstattete sodann Geld und Umstäiide zu er, bar en vermag, und andererseits auf baS emen zufammenstellenden Bericht über die 10 ein gegangenen ^7, "^Warden des Unternehmens in ihren Kreisen stets und I Jahresberichte der Einzelvereine. Er glaubte auf Grund biefer allenthalben hmzuwirken. Der Direktor des Instituts, Herr Paech, Berichte die Vereine davor warnen zu müssen, die Ziele nicht ist bereit, gegen Erstattung nur brc direkten Auslagen in allen ön hvA ZU. stecken, und hob die außerordentlich günstigen Erfolge Bezirksverbanden und Gewerbevereinen auftlärende Vortt'äge zu ves Main-Rheinischen Verbandstheaters hervor.
I)aItclL Die Rechnung von 1906 wurde für richtig befunden, für
In der sich anschließenden Diskussion erörterte Lauft- Jahresrechnung von 1907 werben brei Herren aus Gießen Darmstadt Fragen des Leürlinaswesens (Horst, Franz und Böhm) als Revisoren gewählt. Der Voranschlag
Dia itMfhÄTirin? r r „ • wird m Emnahmc. uud Ausgabe auf 596 Mk. sestgestellt. Unter
uachftiayrlge Hauptversammlung soll :n den Ausgaben erscheinen u. a. 215 Mk. Beiträge an bie Berliner Darmstadt ftattfinben im Hinblick auf die hessische Zentrale. Vier Vorträge können von dem Verband ans mit 130 Landesausstellung für freie und angewandte Kunst. Ver- Sj-^ar? den Vereinen zur Verfügung gestellt werden.
bunbeit damit sott werden eine Landesausstellung der Hess. p nächstjährige Hauptversammlung wird in Malstatt-Burbach gewerbliKen Unterrichtsanstalten. Gleichzeitig wird auch | " .SBei“ bet Neuwahl des Ausschusses wurden die seitherigen


