kst, wenn ihnen die jungen Leute durch die Fortbildungsschule im Tage entzogen werden.
Diese Gesuche sollen von dem Abg. Baer der zweiten Kammer als Anträge überreicht werden. -
x Wallenrod, 2. Dez. Durch Einführung räude- kranker Schafe seitens eines hiesigen Händlers wurde unsere ganze Herde verseucht. Die Besitzer entschlossen sich nun, sämtliche Tiere abzusäurssen. Der ganze Bestand wurde daraufhin vergangenen Freitag verkauft. Der Schaden ist bedeutend. Wie man hört, soll gegen den Händler das Strafverfahren eingeleitet sein.
d. Mainz,, 2. Dez. Heute abend Tun vor 5 Uhr bemerkte der Strastenbahnschasfner Rühl aus der Wohnung des Zuschneiders Burkhardt in der Nackstrastc 8 Rauch austreten. Da er die Zimmertüre verschlossen sand, schlug er dieselbe ein und fand das ZimMer voller Rauch. In der Nähe der Türe lag das bs/^jährige Mädchen Mara des Burkhardt in schwer verbranntem Zustande tot auf dem Boden, während zwei weitere Kinder vor: 2i/2 und 1' Jalsre halb erstickt im Zimmer lagen. Ten Herb erge eilten Hausbewohnern gelang es, die beiden letzteren Kinder ins Leben zurückzurusem Tas verbrannte Mädchen hatte anscheinend mit Papier am Ofen gespielt, dabei haben seine Kleider Feuer gefangen, cs erlitt durch die Brandwunden den Tod. In seinen Schrecken und Schmerzen mutz das Mädchen und) bis zur Ture gelaufen sein, da diese aber verschlossen war, konnte es keine Rettung fint)en. Die Mutter der Kinder war kurz vorher weggegangen, um in der Nachbarschaft Einkäufe zu machen und hatte die Kinder in dem verschlossenen Zimmer zurückgelasscn. Ter Vater arbeitete in einem Konfektionsgeschäft als Zuschneider. Polizeiinspektor Kramer und Krimi- nalsd)utzmann Maus waren alsbald an der Unglücksstelle, um den Tatbestand aufzunehmen.
sd. Krofdorf, 2. Dez. Wie die heutige Viehzählung &eigt, so ist auch hier die Schafzucht vollständig eingegangen. Krofdorf hatte ehedem drei große Schafherden, denen die große Feldmark von 2000 Hektar reichlichen Weide gang bot. Nunmehr hat sich auch die letzte Herde, die sogenannte „Herren-Schäferei", infolge der Feldbereinigung aufgelöst. Nach einem alten Vertrag von 1717, wonach der Herzog von Nassau-Weilburg-Saarbrücken in hiesiger Gemarkung nahezu 250 Morgen kaufte, beruhte seit nahezu 200 Jahren diese Hutgercchtsame. Jenes alte Schriftstück von Martini 1717 ist in die Grundakten des Zusarnrnenle- gungsverfahrens ausgenommen uni) der Anteil dieser Schäserei- gesellschaft mit 75 Mark bewertet ivorben.
hc. Marburg, 2. Dez. Auf Veranlassung der akademischen Behörden hat die Marburger Freie Studentenschaft ein Akademisches Arbeitsamt eingerichtet. Der Zweck dieses Amtes ist, für Studierende Stellungen und Arbeiten aller Art zu vermitteln, wie Vertreterstellen, Nachhilfestunden, Austausch fremdsprachlichen Unterrichts usw. Die Vermittlung von 9?ad)^ Hilfestunden erfolgt für die Schüler unentgeltlich.
^Karl Kau zu tevcnsiangllchem Zuchtl-aus begnadigt.
Die allgemeine Erwartung, daß der Großherzog von Baden zugunsten des wegen Mordes zum Tode verurteilten Rechtsanwalts Karl Hau von seinem Begnadigungsrecht Gebrauch machen werde, ist nicht enttäuscht worden. Ein Privat- telegramm, das wir gestern noch in einem Teil des Blattes mitteilen konnten, meldet:
Karlsruhe, 2. Dez. Der Großherzog hat den ehemalige» Rechtsanwalt Hau zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt.
Großherzog Friedrich II. stand hier zum ersten Male seit seiner Thronbesteigung vor der Entscheidung, ob er ein rechtskräftiges Todesurteil bestätigen oder im Gnadenwege mildern solle. Sem Vater pflegte während seiner langen Regierungszeit jeden zum Tode verurteilten Mörder grundsätzlich gu bo gnädigen, und man konnte vermuten, daß Friedrich II. diesem Beispiele folgen werde, falls nicht ganz besondere Unistände der Anwendung des Begnadigungsrechtes eiitgegenständen. Im Falle des Rechtsanwalts Karl Hau konnte von solchen Umständen nicht wohl die Rede sein. Mußte auch der Wahrspruch der Karlsruher Geschworenen als unvermeidliches Schlußergebnis jener Verhandlungen anerkannt werden, die im Sommer dieses Jahres die ganze Welt in Atem hielten, so blieben doch nach wie vor der Verurteilung so viele Uwklarheiten in tatsächlicher und psychologischer Beziehung be-
'tchen, daß die volle Ueberzeilgiing von der Schuld des Angeklagten immer luiebec ins Schwanken geraten konnte. Das Reichsgericht fand keine Handhabe, um das Schwurgerichtsurteil zu kassieren, und so blieb zunächst nur der Appell an die Gnade des Grobherzogs. Nachdem nun das Schicksal Haus bis aus weiteres entschieden worden ist, muß es der Zukunst vorbehalten bleiben, ob seine und seines Verteidigers Bemühungen um eine Wiederaufnahme des Verfahrens von Erfolg gekrönt sein werden.
<0crict>ts5aal.
Frankfurt a. Ad, 2. Dez. Die am'Donnerstag vertagte Verhandlung gegen den Hauptmann Kurt v. Kuobloch des hessischen LeibregimenlS 9lv. 115 wurde heilte fortgesetzt und zwar wiederum hinter verschlossenen Türen. Dagegen war die Verkündigung ititb Begründung des Urteils öffentlich. Der Haupt- manu wär vom Kriegsgericht in Darmstadt wegen Beleidigung und Mißhandlung von Untergebenen zu zehn Tagen Stubenarrest verurteilt worden, nub hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt. Diese Veriifung wurde vom Oberkriegsgericht v e r,v o r f e n , obwohl die ärztlichen Sachverständigclr angenommen batten, daß er in einer „Bewußtseinstrübung" gehandelt habe.
Ilnivcr5itäts=2iad)$id?tcoi.
[] Marburg, 2. Dez. Dem soeben erschienenen Verzeichnis der Studierenden des diesmaligen Winter- seinesters ist folgeiides zu entnehmen: Die Gesamtzahl der Studlerenden beträgt 1670, dazu kommen noch 63 Hörer, darunter 28 Damen. Es studieren 130 Theologie, 399 Jura, 261 Medizin und 867 Philosophie. Der Heimat nach stamiiien 1349 an§ dem Königreich Preußen, darunter 602 aus Hessen-Nassau, aus den übrigen deiilscheii Staaten 257, darunter 36 aus Hessen-Darmstadt, aus d. Oesterreich 7, aus Großbritannien 3, aus Norwegen, Schweden ir.tb Rumänien je 1, aus Oeslerreich-Uugarn 10, aus Rußland 20, aus der Schweiz 9, an§ Amerika und Asien je 6. Im vorigeii Wintersemester ivaren es eilischließlich der Hörer 1500 mtb im letzien Sommer 1935 Studierende. Im nächsten Soliimer dürste die Zahl 2000 überschritten werden.
f d) d 111 a n b g e ft r a n b e t. Tic Passagiere, 000 an derZahk, konnten sich auf die Insel retten, mußten aber dort 1 o Stunden ohne Nahrung und Obdach zubringen und wurden chließlich, da die Bote des Tampsers zertrümmert worden toaren, mittels eitles Korbes und einer 200 Fuß langen Heine von der Insel nach der Küste befördert.______________
Giugejandr.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, 3. Dezember 1907.
Ich habe auf das Eingesandt in Nr. 269 des Gießener Anzeigers vom 15. vor. Mts. nicht niehr erwidert, tueil ich den Einender wegen der drrin enthaltenen Beleidigungen gerichtlich belangen wollte.
Da es mir aber bisher nicht gelungen ist, feinen Namen zu ermitteln, unb auch die Großh. Baubehörde oahier, an die ich mich beschwereiid ivaudte, mir den Schutz gegen diese feigen, annnymeil Angriffe durch Unterstützung bei der Ermittelung des Täters verweigerte, bm ich genötigt, folgeiides öffentlich festzustellen:
Es ist un tv ahr, daß ich mir bet 9c e u b a ii t e it Rat erholt hätte, in welcher Weise die in in ein Fach e i n s ch l a g e n d e n Arbeiten auszuführen feie n.
E s ist dagegen iv ah r und kannvonmir jederzeit bewiesen w e r ö e n , daß i ch schon mehrmals do ii ©eiten der Baubehörden in w t ch- t ig e ii Singen um m einen Rat gefragt mürbe. Hiernach stellt sich speziell die Behauptiing des Eingesandts, ich sei der Letzte, der an der Tätigkeit der Baubeamten Kritik üben dürfe, als eine schwere, durch nichts gerechtfertigte Beleidigung dar, die ich mit aller Entschiedenheit zurückweise.
G g. Appel.
(Siebener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hessen am Mittwoch den 4. Dezember: Fortdauer der trüben, regnerischen Witterung. Mild. Lebhafte roeftliebe Winde.
Ver*rnöjchtes.
* Z u den russischen Wassenfunden in Berlin. Gegen den in Berlin verhafteten Russen Mirski ist die Anklage wegen Verbrechens gegen das Sprengslosfgcsetz §§ 1 und 6 erhoben. Auf Grund nlililärischer Versuche und Feststellungen in Tege gegen den gleichfalls verhafteten Trosanow ist wegen Geheimbündelet Anklage erhoben worden. Beide stehen in enger Fühlung zu dem Zentralkomitee der russischen Sozialdemokratie, deren Geheitnlager in der Pankstraße zu Berlin aufgehoben mürbe. — In Hamburg wurden bei mehreren Anarchisten Haussuchungen vorgenonunen, die mit dem Berliner Waffenfunde zusammen hängen. Beschlagnahmt wurden mehrere Nummern des Anarchistenblattes „der freie Arbeiter".
Kleine Tageschronik.
In Berlin hat sich in religiösem Wahnsinn eine kathol. Lehrerin ans dem Fenster ihrer im 2. Stock bekgenen Wohnung völlig entkleidet, mit einem Kruzifix um ben Hals auf die Straße gestürzt und war sofort tot.
Der Deputierte Charles Humbert erzählte in der franz. Kammer, der lenkbare Ballon „Patrie" habe kurz bevor er sich losriß, eine Nachfülstmg von 200 Kubikm. Gas erhalten, weil die Absicht bestand, ihn für den Rückflug nach Verdun bereit zu halten. Damit erklärt sich sein langer Aufenthalt in den Lüften. Tiefe Nachfüllnng wäre vielleicht richtig gewesen, wenn sie sich an einem geschützten Orte hätte vollziehen können. So aber tresse die Schuldigen eine schwere Verantwortung.
In Fra tt amino re (Süditalien) hat ein Gutsbesitzer feine Frau getötet und die Leiche im Einvernehmen mit feinen Kindern in zerhacktem Zustande auf dem Markt zum Verkauf gebracht.
Infolge der Explosion einer Kohlenmine bei Fayette City (Pennsylvanieu) luuroen 30 b is 40 Minenarbeiter verschüttet. Nur einem gelang es, durch einen Luftschacht die Oberfläche zu erreidj-en, doch auch dieser fiel sodann infolge Rauchvergiftung tot nieder. Es ist unwahrscheinlich, daß arid) nur einer der in der Grube eingeschlossenen Bergleute mit dem Leben davonlommt.
Der Canadian Pacifo-Dampftr „9170unt Temple" ist während eines Sturmes bei einer kleinen Insel an der Küste von Neu-
London, 3. Dez. Wie ans Winnipeg berichtet wird, ist Japan bereit, Konzessionen an Kanada in der Einwandernngssrage zu machen und gegebenenfalls die Einwanderung von Japanern ferner zu verbieten unter der Bedingung, daß diese Verpflichtung nicht vertragsmäßig festgestellt werde.
Paris, 3. Dez. „Echo de Paris" beschäftigt sich mit ben jüngsten Erklärungen des Reichskanzlers Fürsten Bülow im deut- )d>en Reichstage. Au, die Aeußerung des Kanzlers eingehend, daß Deutschland ebensowenig bereit gewesen sei, wegen Marokkos einen Krieg mit Frankreich zu beginnen, als es 1870 bereit gewesen ist, wegen der spanischen Thronsolgefrage enen Krieg zu beginnen, bedauert das Blatt, daß Der Reichskanzler sich solche Freiheiten den historischen Tatsachen gegenüber gestatte und daß infolgedessen seinen übrigen Erklärungen nur ein bedingtes Vertrauen beizumessen sei. Der Sonntags- Leitartikel der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" über Marokko bestätige diese Auffassung und beweise, daß die Doppelströmung, die bisher in der Politik Deutschlands geherrscht habe, noch vorhanden fei. Das wäre sehr bedauerlich.
Paris, 3. Dez. Der ehemalige französische Botschafter in Petersburg, Marquis be Montebello, ist gestern gestorben.
Paris, 3. Dez. Nach hier eingetroffenen Berichten ist der lenkbare Ballon Patrie auf der Höhe von Glenarn in Irland gesichtet worden. — „Petit Parisien" meldet aus Lalla Marnia, daß ein Offizier int Wahnsinn einen Kameraden durch einen Revolverschuß getötet habe.
Paris, 3. Dez. Rach hier eingetroffenen Nachrichten aus Lissabon sind bei dem gestrigen Bombenfund in der Wohnung eines Offiziers der Munizipalgarde 75 B om- ben beschlagnahmt worden. Diese Entdeckung hat großes Aufsehen herv^rgerufen.
Saloniki, 3. De). Tas serbische Gymnasium in Ues kueb wurde von verbrecherischer Hand in der letzten Nacht in Brand gesteckt. Ten im Gymnasium wohnenden Zöglingen, über 300, gelang es nur mit knapper Not, das nackte Leben zu retten.
Kekannlmachung.
Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß auf Grund des Ortsstatuts vom 27. Juni 1892 am 8., 15. und 22. Dezember L I., als den drei Sonntagen vor Weihnachten, die Beschästigungszeit der Handlungsgehilfen re. und die Verkaufszeit für das gesamte Handelsgewerbe bis 7 Uhr abends ausgedehnt werden kann.
Gießen, den 30. November 1907.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Reinhart.
' Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Climbach für das Rechnungsjahr 1908 liegt vom 4. Dezember an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau zur Einsicht der Beteiligten offen.
Elimbach, den 2. Dezember 1907.
Großherzogliche Bürgermeisterei Climbach.
Stein. 7440
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Münster pro 1908 liegt vom 9. Dezember 1907 an acht Tage lang aus dem Bürgermeisterei-Bureau offen.
Münster, den 2. Dezember 1907.
Großherzogl. Bürgermeisterei Münster.
Gontrum. 7443
BekanntmaÄAng.
Die Rechnung der Wastergenojsenjchaft Inheiden für 1906 Rj. liegt vom 5. Dezember 1907 acht Tage lang auf dem Bureau des Vorstehers zur Einsicht offen.
Inheiden, den 2. Dezember 1907. 7442
Der Vorsteher: Reitz, Bürgermeister.
' Ardeitsvergebung.
Die für das Oberhessische Ausstellungshaus in Darmstadt erforderlichen Dachdecker-, Spengler- und Glaser- arbeiten sind zu vergeben. Bedingungen sind durch die Geschästsleitung des Oberhess. Hauses in Gießen zu beziehen. Angebote sind bis zum Samstag, den 7. Dezember, em- zureichen.'
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Konkursversahreu.
Ue6er das Vermögen des Kaufmanns Julius Berdux in Gießen, wird heute am 2. Dezember 1907, vormittags lO3/^ Uhr, ba§ Konkursverfahren eröffnet.
Der Rechtsanwalt Raab in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt.
Kontursforderungen sind bis zum 24. Dezember 1907 bei dem Gerichte anzumelden.
Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten ober die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eirttretenben Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Montag, den 30. Dezbr. 1907, vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 18, Termin an- beraumt.
Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben ober zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an ben Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch bie Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache unb von ben Forber- ungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befliedig- ung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 16. Dezember 1907 Anzeige zu machen. B’/n
Grotzherzogl. Amtsgericht
Gießeu.
BerdittMug der Lieferung von Birkcureisig- bescn.
Die Lieferung des Bedarfs der städtisdwllDienüsteÜenanBirLcn- rcisigdcicu.undLwardurchschnitt- lidj lahrlich
ca. 25000 Stck. kurze u. „ SOO „ lange Besen soll auf die Dauer von 2 Jahren lm Wege öffentlidier Verdingung neu vergeben werden.
Die Abnahine der Besen erfolgt je nad) Bedarf in Waggonladungen von 3000—5000 Stück.
Bedingungen und Ängebotsfor- inulare sind gegen portofreie Einsendung von 50 Pf. von dem Nech- nungsbureau des Tiefbau-Amtes, Rathaus- Südbau, Zimmer Nr. 312, zu beziehen.
Versiegelte, portofreie und mit entsprechenderAufschriftversehene Angebote werden bis zum Montag d. 16. Dezember 1907, pormitt. 11 Ubr, von unterfertigter Verwaltung auf Zimmer 9tr. 141 des R ach aus- Siidoaues, Eingang Limpurger- gasse, woselbst deren Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Anbieter zur angegebenen Zeit stattffndet, entgegengenommen.
Musterbesen sind auf dernLager- platze Ostendstraße Nr. 84 einzuliefern. D3/12
Frankfurt a. M., 28. Nov. 1907.
Tiefbau-Amt Materialien-Verwaltung.
Versteigerung.
Mittwoch, den 4. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, werden im Bieterschen Saale versteigert:
Aiöbel aller Arten, ein Pianino, eine große Partie Schuhwaren aller Sorten, ein vollständiges Bett u. a. m.
7451 Laubach,
_________stellv. Gerichtsvollzieher.
Neue Heringe per St. 5 Pfg.
,, fort., 6 „
„ marinierte vertnöc 10 „
„ Rollmops 6 M
„ Sardinen p.VzPfd. 12 „
Stets frisch geräuch. Bücklinge empfiehlt [6379
Heinricli Arnold II., ______Marktslrafrc 28.______ prima tzulmnüßeisch
(Sleulc) 70 Pfg. 09221
S. Rothschild, Marttstr. 9lr. 18
Indem der Fechtveroand Gießen-Labr beschlossen hat, einige hundert Atark von seinem Vermögen zur Kleiduug armer hiesiger Kinder (bevorzugt Halbwaisenl zu verwenden, so können Meldungen bis zum 10. ds. Mts. beim Ersten Vorsitzenden J. Weisel, Sonncnstraße G, schriftlich eingereicht werden.
Der Vorstand.
Ich habe mich hier als Arzt niedergelassen.
Dr. med. Bernhard Wehmer praktischer Arzt und Geburtshelfer Wohnung: Seltersweg 5011.
Sprechstunden: 8—9 Uhr vorm., 1—3 Uhr nachm.
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