Ausgabe 
2.10.1907 Zweites Blatt
 
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ng gäbe. Als zwei rLautermann

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m 0 n', 2. Oft Im Arsenal wurde das Tor ein, StnpCft^1Un?a5h-1§ Q-e»y b r 0 cl) e n vorqesundeu. Es ist noch nie ÖUÄta E"leU ®b,bniC6 °Der bie 3=tft6rung fc

taffe vorgebracht werden, damit bei Bestellung weiterer Büchsen hierauf Rücklicht genommen werden kann.

** Aus dem Bureau des S t a d t t h e a t e r s. Es sei ausdrücklich darauf hingewiescn, daß die heutige Mittwoch-Vorstellung um 7 Uhr beginnt. Die verehrlichen Abonnenten werden dringend ersucht, die richtigen Billetts aus den Abonnementsblocks also für heute das Billett für die erste Mittwoch-Abonnements-Vorsiellung an die Kontrolleure abzugeben, da sonst für den Besuch späterer Vor- stellungen Weiterungen entstehen würden.

** Die Kuh im Laden. (Gestern nachmittag stieß Kuh die Erkerscheibe des eben leerstehenden Badens tm Montanusjchen Hause neben dem Hotel Schütz ein und, demonstrierte so ad oeulos die Gefährlichkeit der Viehtrans-!

die Stadt. Die Scheibe ging unter lautem Ge­räusch völlig in Trümmer.

Aus StaSt Mitö Lcrssd.

Gießen, 2. Ott. 1907.

**Hilfe fürHerb stein. Bei unserer Geschäftsstelle gingen weiter ein: Gesammelt in Stangenrod durch Bür- /germeister Bock und Beigeordneten Groß 22.20 Mark Lis- 'her eingegangen 5191.98 Mk. Sa.: 5214.18 Mk. Da wir Ende der Woche die Sammlung abznschließen gedenken, bitten wir für Herbstein noch bestimmte Gaben bis dahin unserer Geschäftsstelle zu übermitteln.

He imsp arka ss e. Wie aus dem Inseratenteil ersicht- lich ist, gibt die hiesige B ez i r kssp a rk a s je nunmehr die m Aussicht gestellten Heimsparbüchsen aus. Die Ausivahl und Herstellung hat längere Zeit in Anspruch genommen und die Ausgabe unliebsam verzögert. Es sind z. Z. nur etiva -100 Büchsen bestellt worden, angeschafft wurden aber 200 Stück, bie voraussichtlich schnell vergriffen sein werden. Die An­schaffung einer so . geringen Anzahl erfolgte mit Rücksicht sdarauf, daß zunächst eine Probe gemacht werden soll, da die iAuswahl aus den vorliegenden zahlreichen Mustern nicht gleicht war, weit keines allen Wünschen entsprach. Während die einen Büchsen zu luxuriös ausgestattet, zu teuer und auch zu schwer waren, vermißte man bei andern das gefällige üiißere Aussehen und die solide Herstellung. Die zilr Aus- ,gäbe gelangenden Büchsen sind aiis Aluminiinn hergestelli und deshalb sehr leicht, müssen aber auch schonend behandelt werden. Es ist erwünscht, wenn etwaige VerbesserungSvor- schlage baldmöglichst bei der Annahmestelle der Bezirksjpar-

' r?" rmstad t, 2. Okt. Der Finanzausschuß

der Er st en K a m m er hielt gestern unter dem Vorsitz des Freih.

' Ludwig Riede,et zu Epenbach eine Sitzung ab, in der als Ver- Regierung die Minister Ewald, Gnauth und Braun, 1 Meimerat Freiherr v. Biegelckocn, sowie die Ministerialräte : .^C!L tLilnahmen. Hauptgegenstand der Bera-

: Zungen biloe e e-.e Wertzuwachssteuer. Sie wurde mit einigen Abänderungen, die aber die Grundprinzipien der Re- g^erung^vorlage nicgt berühren, angenommen. Bezüglich der orm,er ^ombaufrage wurde beschlossen, auf dem früheren Stand-

Ä ?^rrcn^ Tas Plenum der Ersten Kammer wird Ende Oktober eine Saßnng abhalten. Auch der Gesetz qe- bungsauslchu» wird Ende dieses Monats zur Beratung der ^oa^rechtsvorlagc zusammentreten.

Frankfurt a. M., 1. Okt. Der 44 Jahre alte Ar­beiter Friedrich Gebauer, der sich am 18. September auf der hiesigen Polizei freiwillig stellte unter der Angabe, er habe im Januar 1894 zu Berlin die Prostituierte Anna -tdinklec ermordet, wird demnächst nach Berlin trans­portiert, nachdem seine hiesige Vernehmung zum Abschluß gelangt ist. Seiner Sclbstbezichtigung ist Gebauer treu ge- blicbcn. Als er sich stellte, gab er als Beweggrund nicht etwa Reue an, sondern er sagte, die Sache gehe ihm im Kopfe herum und er wolle sie endlich los sein. Er habe von der Affäre, die ihn schon einmal in Untersuchungshaft brachte, lange nichts mehr gehört, und wolle nicht, daß etwa ein anderer an seiner Stelle die Tat büßen müsse.

s. Wetzlar, 1. Okt. Heute tritt Kreisbaumeister Kampfer m den Ruhestand. Im Jahre 1877 mit der Bearbeitung der Bodenmeliorationsjachen betraut, erledigte er biefe mit solcher Umsicht, daß ihm nach fünf Jahren auch das Straßenbau- und Unterhaltungswesen übertragen wurde. Da- neben hat er e§ verstanden, die Landwirte des Kreises von der Wichtigkeit und Notwendigkeit der Zusammenlegung zu überzeugen, so daß sie in vielen Gemeinden durchgeführt wird. Bei der Abschiedsfeier überreichte ihm der Landrat den Noten Adlerordcn 4. Klasse.

bie rulcht ihrem Kriegcrhasse zum Opfer 'USl ^tzre ^ute Luise BonS, diesmal als neidische, leicht geschmelcheltc alte Sa)achtcl, wirrte höchst komisch.

Sehr nichtssagend sind die jungen Damen dieses Schwankes. Weder der beredten Rosa, noch der unter- nehmenden Keinen Erika haben die Autoren ihre Liebe ae- allein den blauen Husaren und ihrem machten die Damen Sylva rbr.^tnr-er,teJn-firs ?rtige Mädchen einen recht vor­teilhaften Emoruck, jo daß man bedauern konnte, daß sie so kärglich oedacht waren. Recht nett machten ihre Sache auch die Damen Schumann und Cardung. Auch die

^'tw-rkcnden fanden sich mit ihren Aufgaben wenn man auch sagen muß, daß die älteren Herren M em wenig der Karikatur sich näherten, ohne dasz das Stuck dazu irgendwie Veranlassung gab«.. Als zwei liebevolle Dienstmädchen waren die Damen Sauterm an it und Haas keck und frisch.

igeFenuber ist bei allem berechtigten Fnedensv erlangen her evang. »unb letzt erst recht notig ' Die Freiheit des katholischen Volks- teitv wollen tote nicht unterbinden, weil wir frei von eng­herzig em^Konsepionalismus sind, der sich Alleinberechtigung an» haben wir auch mit Interesse aufgemerkt, als stch in den letzten Monaten an die Münstersche Jndcxbewegung, ble geplante Tenynalserrichtung für Schell, an die Ver- Dn^n -- un5 .^tzliabus nichtultramontane Regungen eines religiösen Katholizismus offenbarten. Wären wir nur auf un­seren ionsepwnellm Vorteil bedacht, wir müßten diesen Strö­mungen einen baldigen Untergang wünschen; denn könnte ein Treier und innerlich deutscher Katholizismus für den Bestand des zenlufteten und durch Gleichgültigkeit gehemmten Prote­stantismus eine große Gefahr bedeuten. Ein Schell und Merälc find uns gefährlicher, als ein Sommer und Schädler! Aber toxx bie geistige und religiöse Hebung der Gesamtnation hoher stellen als kaltberechnendes Konfessionsinteresse, wünschen wir, daß aus der Mitte des deutschen Katholizismus, der in Io vielen Stücken den anderer Länder überragt, eine Beftei- ung non einem falschen Klerikalismus sich vollziehen möge!

Umere Organisation ist, wie der Jahresbericht ergibt, Ukwach,en von 2000 Vereinen im April 1906 auf 2163 im April 1907, von 328 219 Mitgliedern auf 318 160. In dem jetzt säiuldeufteien Bundesheim in Halle hat die Zentralverwaltnng den Sitz einer ausgedehnten Betätigung. Dort arbeiten unter meiner Leitung Redakteure und Generalsekretäre, technische und wissen­schaftliche Hilssarbeiter, eine Auskunstsstelle und Zentralberich­tigungsstelle, eine Zentralbibliothek und ein sorgfältig geführtes Zeitungsausschnittsarchiv. Neben der Verwaltungsarbeit eine um­fassende und nicht unwirksame Preßtätigkeir. Allein unsere 12 Bundesorgane haben eine Auflage von 361 200, so daß, da ein / und 11 monatlich erscheinen, jährlich über

41/2 Millionen B'undesblätler ins protestantische Volk hinaus- steben. Daneben unterstützen wir Korresvondenzen für kirchliche und Tageszeitung°n in einer Gesamtauflage von etwa st.-)OO. Dazu hat allein b;e Zentralstelle mehr als 300 000 Mk Aur Forderung der evangelischen Sache, für Anstellung von V-- rarep, Unterstützung von Anstalten und Kranieupflege in d-. Diaspora ausgegeben, wobei nicht genannt ist, was die ein'einen !Kaupt- und Zweigvereine auf diesem Gebiete leisten. Au chdie ,^-ore der Parlamente haben sich Bundesführern und Bundes- Treunben geöffnet. Freilich, sie treiben dort keineBundes­politik', die gibt es in wirtschaftlichen, sozialpolitischen und rein polttil chen -<zwagen nicht, aber sie können für die Abwehr ultra- montaner Uebergrifse und die Wahrung berechtigter deutsch-prole- stanti,cher Interessen zum Heil der Nation dort eintreten. Fehlt auch noch viel an der Erreichung des großen Zieles, das wir uns gesteckt, wir dürfen sowohl aus der allgemeinen als Lus der organisatorischen Auswirkung des Bundes den Eindruck münehmen: Es geht vorwärts! Wir marschieren!

U-nne Debatte über den Jahresbericht wurde nicht beliebt, vielmehr sprach die Versammlung einstimmig ihr Einverständnis Ustt den Darlegungen des Redners aus. Es wurde nunmehr bte crtMing von Huldigungstelegrammen an den Großherzog yib den Kaiser, sowie eines Beileidstelegrammes an den Groß­herzog von Baden beschlossen.

! In Mün-chen ist ber bayerische^landtagsabgt

I ron einem ^.ramb ahnwa gen angefatzren und gttn worden. u 10

.^?uch dem Genüsse von giftigen Pilzen e rckranfi lunf.auf dem Dominium Tschuirrsch im schles. Kreise Guhra.

I ichaftigte Arbeiter. Zwei sind bereits gestorben.

un )tatt, einem Vorort von Mühlhausen ü E lern ^agdHüter von Wckderern erschossen.

..Ap he n s a l z a (Poien) speß auf dem' Felde ein ob 'Lchulmädchen die [e^jaljrige Arbeitertochter dNeyer in ein f ^^^euer. . üas^ Kind verbrannte bei lebendiaem 9- ehe Erwacyiene yUie bringen konnten. *

^n etu t t g art wurde am dtvr^ahnhof ein junger weloww einen Waggon Aepsel lausen wollte, infolge eines Ran swtze^ überfahren, er war sofort t o t.

.. . den Ueberschwommungen in der Gegend von Mas. sind im Ganzen 6 / Personen ertrunken. 80 äentim

Schlamm ist von dem Hochwasser angespülr worden ' -oesurchtungen des Ausbruches ciner Epidemie neunen zu

Märkte.

' 3; Crt- ele6r. orig.-Bcricht des ,® )_ Anitl. Notierungen der heutigen Viehmark rpreiie r!

Verkaiue standen: 3-0 Ochsen, 122 aus Oesterreich 25 Lu!! 0 aus Oesterreich' 0 aus Dänemark, 690 Kühe, Ferchn, Stiere -

Dänemark, 362 Kälber, 142 Schafe und Hänn S Oj aus Oesterreich 1 Ziege, 1250 Cchiveme.

wurde iur lOOPumd Lchlachtgewichi. Ochsen I. Qualität 8183* J b. Oual. 6870i)if.; Bullen J.CuaL 70 I

2; C6Go All'.; Kühe 1. Qual. 7476 Alk., 2 r. I

COCG ^"al. 62- 64 Mk, 4. Qual. 0000 Alk., 5. £i I

9° ^OO^k. Kalbei: l-Cud.929o Vg., pebeudgeivichl54-57 -. Q .al. 6980 -piq., Lebendgewicht 46ÖO Piq., Scblc fl.C^Cl)t,60G2>0- Schafe: 1. Qual. 8<_-0o, 2. Qual. 78-80 nnon nn"Ä-° e^1DCtnc 1- Qual. 6700 Psg., Lebd!

3^'00 ,00'00 ^'Os^u. 60-66 Pfg., Lebeiidgem. 52.0000 1 N"^rstaud "^ondgeiv. 00 Pig. Geschäft gut, |

Kleine Tageschrouik.

..Sn Brühl a. Rh. erfolgte in der Drikettfabrik des Grubl. wcrk.z eine lxlt.gc L> t a u b c x pl o s i o u, wobei sieben Personen, nb ein Ingenieur, schwer verletzt b Brandwunden erlitten. Zwei sind bereits ihren Bei- ieyungen erlegen.

Als szenisch besonders geglückt muß der, nur d^ch die rm Hintergründe vorüberziehenden Fähnchen qunz an- ^chautich markierte Einzug des Regiments und ferner das ^allarrangement im letzten Akt hervorgchoben werden Ueberhaupt zeigte die Inszenierung des Stückes wieder siel guten Geschmack. Hübsche neue Dekorationen erfreuten das Auge ebenso wie die eleganten Uniformen und Damen- vU LlLLIKn«

. So war es denn in erster Linie ein Requisitenerfola, mn Erfolg der Uniformen, Fahnen, Reitröcke und Reitstiefel, ^en vielen Uniformen auf der Bühne entsprach, was den Zuschauenraum betrifft, das Gesellschaftsbild des Abends nicht. Man sah nur wenige Offiziere, aber der verächt­liche Ziviris.enstand war dachr ausgiebigst vertreten Und er wird gewig von Mund zu Muno dafür Sorg- tragen daß jebcr, der sich grauen Gram von Der Seele lachen toill, vom blauenHusarenfreber" befallen werden sollte Und so werden sw denn wohl, di- Husarenfiebriaen das neue Haus tn den nächsten Wochen stürmen. P

Kleine Kunstchr 0 nik. Ueber Qnnh er, <om 1. Oktober m seinen sünfzigslen Jahrgang, den das Blau nüt ss äsäsä .«ST s W» "** *»*»»*«**« w*» S,m:

D r e schmaschine herab und brach drei Rippen, verschiedenen Unfälle an Dreschmaschinen in letzter Zeit mahnen unsere Landwirte zu besonderer Vorsicht.

L Oppenrod, 2. Okt. Gestern sand hier Gemein- deratswahl statt, bei der die Landwirte Phil. Balser, Will). Gaub und Joh. Will). Weis mit ziemlicher Mehrheit gegen die seitherigen Mitglieder Landwirt Karl Kinzen­bach, Landwirt Ludw. Petri und Wagner Hch. Schlund gewählt wurden. - Vor einigen Tagen st ü r z t e ein a l t e r B e r g w e r k s s ch a ch t ein, der im Anfang der siebziger ^ahre angelegt worden war, um auf Braunkohlen zu schürfen. Die Arbeiten mußten damals eingestellt werden, >ul die Wasserverhältnisse den Abbau der Braunkohlen nicht zuließen. Der Unternehmer füllte den etwa 12 Meter tiefen schacht mit Reisig aus und überdeckte ihn mit Holz. Beim Pflügen gab dies morsch gewordene Holz nach und das Pferd des Landwirts Karl Kinzenbach fiel mit den Hinterbeinen in den Schacht. Es konnte glücklicherweise unbeschädigt herausgeschafft werden.

Antwerpen, 2. Okt. Der Kampf im Antweiind pene r Hafen, der beendet zu sein schien, wird in viemu? zehn^agen mit erneuter Kraft wieder ausbreche' Die Föderation maritime wird das Versprechen, das tn Bürgermeister Hartog, ohne dazu ermächtigt zu sein, de Arbeitnehmern gegeben hat, nicht einhalten und die Lohi^ satze werden ganz unverändert bleiben. In diesem Sim in einer von der Föderation abgehaltenen Versamn lung fast einstimmig Beschluß gefaßt worden. Von feite der Hamburger^ und Bremer Reeder ist den Antwerpen t Arbeitgebern eine Unterstützung bis zu einer Million gesagt worden.

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3 Wittcrnug für Hessen am Donnerstag i l

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Otcr für 9 Brieftauben zwei 4., Heinzerling für weiße E<^??nst statt, während dess Plymouth-RockS ein 1. und Ehrenpreis, ein 2., ein 3. und ^lostbns r

s^s 4. Preise; ferner auf Thüringer Weißkopf-Tauben zwei 4. Preise.

! -v er BezirksvereinSüd west" hielt gestern j abend im Hotel Schütz eine Versammlung ab, in der zu- t pächst der Vorsitzende, Bankier Grünewald, über die seitherige Tätigkeit des Vorstandes berichtete. Tie Eingabe : wegen der Ablenkung des Verkehrs bei Festlichkeiten von der Bahnhofstraße werde hoffentlich für kommende Fälle ihre Früchte tragen. Wegen der Viehtransporte durch die Bahnhofstraße habe man sich ebenfalls an die Stadtverord- neten-Versammlung gewendet und auch den Erfolg ge- habt, daß die Berechtigung der Beschweroe anerkannt und | einstimmig beschlossen worden sei, mit der Eisenbahn-Ver­waltung Verhandlungen zur Beseitigung dieses Mißstandes anzubahnen. Der Schriftführer, Kaufmann B e r d u x, teilw noch den Wortlaut der an die Stadt und die Eisenbabn- direktion dieserhalb gerichteten Eingaben mit. Die Direk­tion in Frankfurt hat ohne Angabe von Gründen mit- geteilt, daß der Eingabe keine Folge geleistet werden könne. Der Bor'gand habe deshalb in einer neuen Eingabe an die Stadtverordneten-Versammlung um Erlaß eines Orts­statuts ersucht, das die Viehtransporte durch die Bahnhof­straße gänzlich verbietet. Die Versammlung gibt hierzu ihre Zustimmung. Bezüglich der S t a d t v e r o r d n e t e n-

ah len wurde vom Borsitzendnr mitgeteilt, daß wahr- cheinlich von den bürgerlichen Vereinigungen eine gemein- ame Liste ausgestellt werde, der sich auch der Verein jeden­falls anschließen könne und werde. Auch hiermi^ erklärt sich der Verein grundsätzlich einverstanden; "die endaültiae Stellungnahme soll in einer späteren Versammlung er» folgen. Der erst vor voenigen Wochen gegründete Verein zahlt, wie der Vorsitzende zum Schluß noch mitteilte, bereits 100 Mitglieder.

nrn? - ,n' 21 ^ec 10jährige Gießer Schuhmae--

sc.)o^g bei einem Scherz mit ciner Pistole den 17

aUcn <sot)n des Schneidermeisters Pyritz.

Sena, 2. Okt. Polizeilich beschlagnah, ststck gne von Dr. Wernsdorf aus Jena verfaßte A

Legen die o u,trzv er w a ltu n g d es Gro l Herzogtums Sachsen-Weimar den Borwurf 1t ptl01\Kr°b und zahlreiche Beamte unter $1- m sTDenitUn8 ber >chu-ersten Vergehen beschuldigt. ß ßA,S°\nr' 2",~tL Die Cvmemdevertretungen W derstrübe Ufergemeinden trafen heute

ein 7 ^te H°^mast geflaggt hatten, Ij,

' Schloßkirche ein Tra^k

eure Ehren ko mpagnie

Ausstellung nahm. Um 7 Uhr 40 Min. begann 1 hocken zu langen. Unter den Klängen eines von der Rc> §^/^usik gespielten Chorals wuroe der Sarg aus d^-

. A m d^var beim Dreschen half, stürzte von der stffnetc eine Kompagnie Soldaten, der die Dienerschaft

Dem Sarg, der von 12 Unter,kfizieren getragen SL schritten die ober/.en Hofchargen voraus. Es jolaten iF

Groszherz^gin zwischen dem GroßHerzog. un?d! A Kronprinzen von Schweden, die Großherzogin, die Krv * Prinzeft in von Sckstoedcm, Prinz und PuimEn Mar p Baden, ^hnen schlossen sich^die Generalität und- die hi beamten an. Wahreno des Weges zum Schiff sangen Schi r Choräle. Während die am Ufer aufgefteltte Ehrer kompagnie pra,ennerte, wurde der Sarg, zum Schiff c» bracyt und aus dem Mitteldeck unter einem schwarzen Ä 3 aufgestellt. Eine Fischerflctte von 40 bis 50 bald« mastbei-aggten Kähnen hatte bei dem Dampfer Parat au-stellung genommen. Auf dem Schiffe legte Gesandt^ v. Eisende ch e r 2 Kranze im Auftrag des Kaiserpaar "" t"n Bewegung^ *a3 Schiff nach Konstanz

.ft °Än3. 2.0». Um 8.45 Uhr landete her ®Qmpi-

5115 das Schiff in Sicht kam, begann- die (blocken sämtlicher Kirchen zu läuten. Bei der Uebi ' sührung der Leiche des Großherzogs zum Bahnhof bildet, ' öie truppen, Vereine, Schulen u. s. w. Spalier.

Wien, 2. Okt. Die amtliche W. Ztg. veröffentlichtdjüi Ernennung des §ctbcI6erger Professors Rosthorn juL Professor und Vorstand der 2. geburtshilflichen Klinik « ie dar Wiener Universität.

,. ^bischen, 2. Okt. _ Infolge der Aufnahme der p al Vv1 1 iv en Resistenz treffen die Güterzüge mit starken ,Br spatungen ein, so daß die Anschlußzüge nach Hamburg in Le &erlm teils ausfallen, teils verspätet abgehen. Liste r0It iunge Fra nzösin ai'H aristorratijchem Hause beging einen romantischen Selb!rin! ntort), indem sie sich von der Riva Schiavoni in biU «ieb9eUne ^Uräte 2)011X2 ist ein Opfer unglücklich^