Ausgabe 
21.9.1907 Zweites Blatt
 
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Geborene.

September. 3. Dem Glaser Heinrich Baum eine Tochter, Llisabetl; Johanna Else. 3. Dem Bildhauer Joseph Beer eine Tochter, Klara Maria Lucia. 11. Dem Kaufmann Wilhelm Metz ein Sohn, Hans Willy. 14. Dein Taglöhner Heinrich Magel Zwillinge, Heinrich und Katharine. 14. Dem Fabrikarbeiter Johannes Sohn em Sohu, Wilhelm. 15. Dem Bananfseher-Aspi- rcxnten Leonhard Treusch eine Tochter. 15. Dem Posameliten- labrikaitten Theodor Minz ein Sohu, Erwin Hugo Emil. 15. Dein Kulervorsleher Gustav Raab ein Sohn, Hermann Otto. 15. Dem Fabrikarbeiter Philipp Brück eine Tochter. 17. Dem Schlosser Karl großer ein Sohn, Einil Adolf Karl.

Gestorbene.

September. 13. Johann Schulz, 2 Jahre alt, Neustadt 57. 15. Eduard Kurt Richter, 4 Tage alt, Wcserstrasze 29. 17. Elisabeth Clio, geb. Euler, 50 Jahre alt, Steinstcaße 40. 17. Marie Löb, geb Schmitt, 78 Jahre alt, Schützenstraße 8. 19. Karl Theodor Wichard Siebert, 1 Jahr alt, Ereduerstraße 36. 19. Lina Schweitzer, 3 Jahre alt, Wilsonslrasze 8. 19. Dr. Karl Felsing, 73 Jahre alt, vraki. Arzt, Bergstrabe 9.

Giefiener Wetterdienst.

VorauSstchtliche Witterung für Hoffen am Soimtag ben ß2. September: Aieist trüb und nebelig. Kühl. Westliche bis nördliche Winde.

^kirchliche

Jsraetltijche SieligtouHgemelnde.

Hottcsdteu i in oer Synagoge (L-üdanlage).

Montag den 23. und Dienstag den 24. September 1907:

L a u b h ü t t e rr f e st.

1. Tag: Vorabend 6.00 Uhr.

Morgens 8.30 Uhr. Predigt.

Nachmittags 4 Uhr.

2, Tag r Vorabend 7.00 Uhr.

Morgend 8.80 Uhr.

Nachnrittags 4 Uhr. Abends 7 Uhr.

Griginai-Drahtmeldnngen.

Berlin, 21. Sept. Das große Einl.gnngswerk in der Holzindustrie erscheint gefährdet. In der

Berliner Holzarbeiter-Bewegung macht sich neuerdingA aegen den gleichlautenden Tarif in der.Holzindustrie, der zwischen den Organisationen abgeschlossen werden soll, Mißstimmung geltend, die in der letzten Versammlung zum Ausdruck kam. Es wurde eine Erklärung beschlossen, die sich gegen den einheitlichen Ablaufstermin Ve i den Ver­trägen zwischen Arbeitgebern und Arbeit- n e h m e r n ausspricht und weiterhin den Gewerk-Verein von dem Vertrag ausschließen will. Da die Arbeitgeber unter allen Umständen diesen als vertragschließenden Teil aner­kennen, so erscheint die Einigung fraglich. Der Vertrags­abschluß sollte sich auf 22 deutsche Städte erstrecken.

Köln, 21. Sept. Zu der Explosion in dem Appa- rate-Schuppen der Dynamit-Fabrik Linderhöhe wird noch gemeldet, daß die Verheerungen, die angerichtet wurden, sich doch erheblicher Herausstellen, als sich im ersten Augenblick übersehen ließ. Von den Arbeitern wurde nur ein Mann leicht verletzt. Als die Arbeiter in der Oelbude Dämpfe aufsteigen sahen, retteten sie sich durch schleunige Flucht. Der Oelmeister zog das Sicherheitsventil und sprang eben hinter die Sicherheitskarnmern, als die Explosion erfolgte, die größeren Materialschaden verur­sachte. In der Wahner katholischen Pfarrkirche wurden große Steine aus dem Gewölbe heraus geschleudert, aber auch hier niemand verletzt. Die Detonation war derart, daß selbst an Häusern auf der anderen Rheiuseite die Spuren der Ver­wüstung bemerkbar sind. Auf der Wahner Heide wurden alle Baracken arg mitgenommen.

Wien, 21. Sept. Paul Lindau, der von Ober­leutnant Molitor eine Duellforderung erhielt, er­klärte: Ich teile die Auffassung der beiden K'artellträger, daß ich der Ehre des Fräulein und der Familie Molitor zu nahe getreten sei, in keiner Weise und bin mir bewußt, nicht ein Wort gesagt zu haben, das geeignet wäre, die Ehre der Familie Molitor zu kränken. Ich tonnte daher weder die Erklärung unterzeichnen, die mir die Kartellträger vor­legten, noch ich die Berechtigung anerkennen, aus meiner Weigerung die Konsequenz zu ziehen, daß die Sache als

Ehrenhandel mit den Waffen ausgetragen werden mutz. Im Lause der Unterredung mit dem Beauftragten der Fa­milie Molitor bemerkte ich, daß, wenn eine solche absolut ruhige, ernste, sachliche Behandlung einer Frage von össent- lichem Interesse den Autor veranlassen Nmrde, dafür mit der Waffe in der Hand Rechenschaft zu geben, jeoe Dis­kussion psychologischer Fragen zur Unmöglichkeit werden müßte.

Petersburg, 21. Sept. Wie aus Wladiwostok ge­meldet wird, sind großartige Arbeiten zur Be­festigung von Wladiwostok und zur Anlage eines neuen Hafens bei Nikolajewsk sowie der Bau umfangreicher Kasernen in Chabarowsk geplant. Die Gesamtbaukosten sind aus 37 Millionen Rubel veranschlagt.

...... Rheinisches

[Technikum Bingen

(Sdliimdlluhe Ä ^er Entwicklung oder beim Lernen zurück- blewende Binder, sowie blutarme, sich matt- fühlende und nervöse überarbeitete, leicht erregbare und frühzeitig erschöpfte Erwachsene gebrauchen als Kräftigungsmittel mit grobem Erfolg Dr. Hommel'o Hacmatogeu.

Der Appetit erwacht, bie geistigen und körperlichen strafte werden raub gehoben, das Eesamt-Nerversystcm gestärkt.

Alun verlange jedoch ausoruckuch das echte Dr. Hommel's Hacmatogeu und lasse sich keine der vielen Nachahmungen ausreden.

ipollinaris

** WEL T- TAFEL GE TRÄNK.«

Niederlage bei Jean Weisel, Sonnenstr. 6.

Todes-Anzeige

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hinter der Pulvermühle

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Forsthaus Baumgarten, den 20. September 1907.

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Die Beerdigung findet Sonntag, den 22. September, nachm. 1 Uhr statt.

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Großh. Bezirkskasse Gießen II.

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LamUie Drechsler.

Gießen, den 21. September 1907.

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Donnerstag den 26. Sept. 190V, nachm. 3 Uhr, läßt Herr Louis Trog folgende Grundstücke

Prozent erhöht morden ist.

Gießen, am 19. September 1907.

Bezirtssparkasse Gießen.

Doering.

8. Flur 38 Nr. 103 3677 qm Äcker auf der Hohleiche.

Die Gewann- u. Flurnummern sind nach der Bezeichnung nach der Fcldbcrcinigung angegeben und iri Verkäufer bereit, den Kausliebhabern die Grundstücke an Ort und Stelle vorzuzeigeil. Auch sind bei demselben die Kauf­bedingungen vor d. Bersteigerung zu erfahren.

Die Parzellen unter 16 wer­den erst im Ganzen und dann ge­trennt versteigert.

Gießen, 19. September 1907.

Großh. Ortsgerichl Gießen.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern abend innigstgeliebte Gattin, unsere treusorgende

Der Schulvorstand

Mecum.

Die Beerdigung findet Montag, den 23. Sept. 1907, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt.

BuRett-Bertarrf.

Die Gemeinde Hattenrod beabsichtigt zwei Bullen zum Schlach- teil geeignet, im Wege schriftlichen 'Angebots auf Lebend­gewicht zu verkaufen. Offerten können bis zum 23. l. MtS., nachmittags 2 Uhr bei uns auch getrennt eingereicht werden, um welche Zeit die Eröffnung stattfindet. Bemerkt wird, daß für etwaige Mängel keine Währschaft geleistet wird.

Hattenrod, am 17. September 1907.

Großh. Bürgermeisterei Hattenrod.

Fasigmasiit Witwe

Baünbofstraste 29. Babnbofstraste 29.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen:

Theodor Schlag und Frau, geb. Schlag.

Heinrich Hochstätter

Tapetenhaus

Versteigerung.

Montag Leu 23. Sept. L. otf., nachmittags 2 Uhr, werden in dem Breker'schen Saale Neustadt 55 versteigert:

ca. 70 Zentner Sprungfedern 1 Kasfaschrank, 1 eichener Schreibtisch und eine Kiste Kordel.

Die Versteigerung findet be- stimmr statt. 5923

Geißler. Gerichtsvollzieher.

Bekanntmachung.

Auf Grund des Artikels 23 des Volksschulgesetzes und der Bestimmung Großherzogl. Ministeriums des Innern, Abteilung für Schulangelegenhelten, vom 26. November 1901 bringen wir zur all­gemeinen Kenntnis, daß die

Statt besonderer Aussige.

Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unser innigstgeliebter Sohn, unser gutes Kind

Theodor Schlag

im Alter von sechs Monaten, beute nachmittag 4i/2 Uhr, nach kurzem Krankenlager sanft im Herrn entschlaten ist.

Finnen «nd Mitesser

Anerkannt vortreffliche» Mittel _ _ _

n *0 Herva Seise

Zu haben in allen Apoth., Drog. u. Parf. P. St. 50 Pf. n. 1 Mk.

BezirkSsparkasse Gießen.

Wir bringen hierdurch zur Kenntnis der Interessenten, daß der ZinSfusr für die Einlagen bei unserer Kasse vom 1. Januar 1908 an, ohne Ausnahme aus Dreidreiviertel

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Bullenverkauf.

Mittwoch, den 25. Septbr. nachmittags 5 Uhr soll in dem Hof beim Faselstall ein der Gemeinde gehöriger, ab­gängiger, fetter Bulle öffentlich meistbietend unter den bekanntzu­machenden Bedingungen versteigert werden.

Treis a. Lda am 20. Septbr. 1907.

Eine grosse Partie =Tapeten-Reste = von 520 Rollen, meist bessere Qualitäten und moderne Muster empfiehlt zu ausserordentlich billigen Preisen

Schlossjasse 19 5672

Bekanntmachung.

Wir geben hiermit bekannt, daß unsere Kaffe am Dienstag Mittwoch, 24. und 25. d. M. umzugshalber geschlossen Non Donnerstag, 26. d. M. ab besindet sich dieselbe Bleichstraße 6, Hinterhaus.

Bekanntmachung,

In das Handels-Register Abt. A. wurde eingetragen bezüglich der Firmen: 1. A. Reinig Norm. Sartorius in Gießen: Der Messerschmied Wilhelm Georg in Gießen ist am 1. September 1907 in das Geschäft als Teilhaber eingetreten und hat die offene Handelsgesellschaft an diesem Tage begonnen. Die Firma wird unverändert weitergeführt. B. Th. Brück in Gießen: Der Ficmeninhaber Franz Martin Lmil Brück, Hoflieferant, hat seiner Ehefrau Anna Marie Henriette Brück geb. Braun Proeura erteilt.

Gießen, den 17. September 1907.

Städtischer ArbeitMchmis Netzen.

Gartenstraste 2, Zimmer 2.

Cs können eingestellt werden:

2 Bauschlosser, 2 Bauschlosser (answ.), 1 Schmied (auswärts), 1 Schneider, 2 Schuhmacher, 1 Glaser (auswärts), 1 Schreiner, 3 Schreiner (auswärts I, 3 landwirtfchaftl. Arbeiter (auswärts), 4 Dienstmädchen, 1 Waschfrau, 3 Lauffrauen, 8 jüngere Haus­burschen, 5 Erdarbeiter.

Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Glaser, 1 Schlosser (ausw.), 1 Installateur, 1 Schreiner.

CS suchen Arbeit: B81/9

1 Schreiner, 1 Heizer, 1 jung. Fahrbursche, 1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 2 Arbeiter, 1 Ausläufer, 1 Hausdiener, 1 Waschfrau, 2 Flickfrauen, 3 Lauffrauen, 1 Schr-echer.

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Julius Tretbar, «rimma

Die beiden Einlagescheine unserer Bank

Nr. 18 900 über Mk. 85.56 auf den Flamen von Fräulein Auguste Romer in Gießen und

Nr. 18 550 über M. 669.12 auf den Namen des Herrn Karl Müller in Gießen lautend

sind nach Angabe der Einleger in Verlust geraten.

Wir fordern daher gemäß Pos. 6 der Einlagebedingungen alle diejenigen, die irgendwelche Anrechte auf diese Einlagescheme bezw. auf die eingelegten Summen haben sollten, aus, sich zwecks Geltend­machung ihrer Ansprüche innerhalb sechs Wochen bei uns zu melden, andernfalls nach Ablauf dieser Frist die allen Einlagescheme für kraftlos erklärt und neue Einlagebücher ausgestellt werden.

Gießen, am 21. September 1907. Dn/8

(aeweii'heibaaiäk xu 0liessest

im Stadtknabenschulbaus an der Rordanlage beginnt und von genannten Tage an wöchentlich zweimal abgehalten wird.

Zum Besuche derselben sind alle Knaben verpflichtet, welche währeno der letzten drei Jahre aus der Volksschule entlassen worden sind, sowie die Schüler der Gymnasien, Realgymnasien, Oberreal- chulen, Realschulen und höheren Bürgerschulen, welche nach Ablauf ^es achten Schuljahres auSlreten, ohne mindestens ein Jahr lang )er Obertertia angehört zu haben.

Es haben sich einzufindcn:

Dienstag, den 1. Oktober, nachmittags 5 Uhr, alle schulpflichtigen Bäcker,Schneider,Schuhmacher,Sattler,Tapezierer Wagner, Kellner, Köche.

Donnerstag, den 3. Oktober, nachmittags 2 Uhr, alle schulpflichtigen Kaufleute, soweit dieselben nicht die kaufmännische Fachschule besuchen, Schreiber, Schriftsetzer, Buchbinder, Geometer, Photographen, Graveure, Litographen, Atechaniker, Ataler, Lackierer, Friseure, Metzger, Ausläufer, Hausburschen, Gärtner.

Donnerstag, den 3. Oktober, nachmittags 4 Uhr, alle schulpflichtigen Maurer, Steinhauer, Zünmerleute, Dachdecker, Bier, Schlosser, Schreiner, Glaser, Weißbinder, Eisendreher, ateure, Instrumentenmacher, Schmiede, Techniker und alle ii Schulpflichtigen.

Außerdem Haven diejenigen Schüler der Nachbargemeinden, bie abends in ihren Heimatsort zurücktehren, aber zum Besuche der hiesigen Fortbildungsschule angemeldet worden sind, sich Mittwochs den 2. Oktober, nachmittags 4 Uhr im Stadtknabenschulbaus einzu finden.

Unter Hinweis auf Arttkel 25 des Volksschulgesetzes, worrach Lebrherren, Dienstherren und Arbeitgeber ihren Lehrlingen, Dienern und Arbeitern die zum Besuche der Fortbildungsschule nötige Zeit bei Meldung polizeilicher Strafen einzuräumen haben, ersuchen wir bie Genannten, sowie die beteiligten Eltern, Vormünder usw., den Schulpflichtigen von vorstehender Bekanntmachung rechtzeitig Kenntnis zu geben.

Unentschuldigtes Fernbleiben wird vom ersten Schultage an lunachsichtlich bestraft.

Gießen, den 18. September 1907.

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tu großer Auswahl.

Keiaben-Kättelchens KseSea* Jäckchen Stützen, ^ädchen-KSeGcächen, ^äntei- Jacketts, Hüte, Häubchen, Mützen

aut hiesigem Ortsgericht öuentlich meistbietend freiwillig versteigern 1. Flur 32 Nr. 4 2566 qm Wie Wie e Wie es

1 = 2565 qm Wie e 2 31öl qm Wiese 1----3152 qm Wiese.

Kroidor,er Weg

iiach langem, schwerem Leiden, int Alter von 65 Jahren zu sich zu rufen. ,

Die trauernden Hinterbliebenen:

I. Wild. Stromer, Steuerbote.

Familie Karl und August Kramer.

| M 9V8 Uhr meine innigstgeliebte Gattin, unsere treusorgende / Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwä- - M gerin und Tante

7. Flur W Nr. 92 2607 qm Acker SCHlißivlKmlkr.zlli.Flitzges