Ausgabe 
21.5.1907 Zweites Blatt
 
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Der Stromboli ist wieder in

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Lungenentzündung Schlagfluß Herzleiden Blasenleiden KrebS Gefäßgeschwulst Gaumenspalt Lebensschwäche Selbstmord Verunglückung

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Höchste Temperatur am SliebrieRe ,

Gießener Wetterdienst.

VoranSstchtlichc Witterung für Sofien am Mittwoch den 22. Mai: Wolkig. Meist trocken. Kühl. festliche Winde.

.. ESIutarmiit !ü

macht müde, energielos, Kopfschmerzen, Schwindelanfälle u. s. w.

K t t*o

Vriginal-Drahtmeldungen.

R. B D a r m st a d t, 22. Mai. Aus der Mannheimer Garten­bauausstellung wurde der Landwirtschastskammer für Hessen für die beste Gesamtleistung im Svargelbau im Wett­bewerb mit Frankreich, Lolland usw. die höchste Auszeich­nung, eine silberne Medaille, zuerkannt. Die Seeger schc Wirtschaft am Bahnhof M e s s c l wurde am 1. Feiertag von fünf Grubenarbeitern fast völlig demoliert. Die Täter wurden verhaftet.

London, 21. Mai. Der Finanzminister von Kanada, Fielding, welcher mit Gemahlin und Töchtern hier ein- getroffen ist, wird sich dem Vernehmen nach nach Berlin begeben, um dort mit der Negierung über den deutsch- kanadischen Handelsvertrag zu verhandeln.

Belfort, 21. Mai. Ein deutscher Militärballon in dem sich zwei Offiziere in Uniform befanden, und zwar Leut­nant Ben icke vvm 3. Arlil!>' ie-Ncgimcnt in Mainz und Leut­nant Trautmann vom 8. Trainbataillon in Koblenz, ist gestern in der Nähe von Dole gelandet. Die Landung erfolgt:: unter Bei hülse von Landarbeitern und gelang ohne Zwischen- all. Ter aus Mannheim kommende Ballon wurde wieder nach Deutschland trcmsbortiert

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18. Woche. Dom 28. April bis 4. Mai 1907. Einwohnerzahl: angenommen zu 30 000 linkt. 1600 Mann Militär. Cterblichkeitszifser: 22,53 °/M, nach Abzug von 7 Ortsfremden' 10,40 7co.

Kinder

: Erwachsene: im vom

Lebensjahr: 2.15. Jahr

Tätigkeit getreten. Er warf große Mengen glühender Lava und Die am Fuße des Vulkans gelegenen Weinberge Bevölkerung wurde von Panik ccm

GerLchtssaal.

Münchener Hoftheatervrozeß. Am Samstag ist in der Angelegenheit desBayrischen Kurier" gegen den General­intendanten Frhrn. v. Speidel, den Generalniustkdirektor Mottl unb den sgoitbcQtcrrcqiiicur 5?eine folgender c r gJ_cun_Q£ä£i

__ § Jahressoll deS tzesfrschen Haupt-

Vereins der Gustav Adols-Sti tung rotrb am 2o. unb 20 Juni in Michelstadt i. O. abgehalten werden. Die Em- baltnna dieses TenninS ist natürlich nur dann möglich, wenn die B äae aller Zweiavereine b.s Mitte Mai an den Vorstand em- gesandt werden?- Tie Festpredigt hat Pfarrer Schmaltz von Beuern übe i nominen. -

EchausPielhanS.

Dienstag den 21. Mai, abends 7 Uhr: .Ein Wintermärchen.

Mittwoch den 22. Mai, abends 7 Uhr: .Der Pfarrer von

Kirchgeld.-

Lcnnttreli>-Nachrrchten.

Gestorben: Herr Johann Georg Eifert in Angersbach. Herr Georg Areulariils in Schoiten. Frau Elisabclhe Storch, geb. Schlörb in Schotten. - Frau Elotilde von Baumbach, geb. von Leugerke in Eassel. - Frau Helene ctemfien, geb. von Slurm- ieber in Baumholder. Frau Christine Weibel, geb. Richter in Wetzlar. Frau Plärrer Landmann geb. Bach m Klcin-ctemheim. - Frau Bürgermeister Schließer in Orleshausen. Herr -udirug Ehristoph v. Linnenfelb, k. k. Oesterr. Oberleutnant a. x. in Tlar- burg. Herr Vans Lust in Lauterbach.

griffen und fluchtete.

Venedig, 21. Mai. Der 24jährige Graf Man- re do, eine im gesellschaftlichen Leben sehr bekannte Per- önlichkeit, wurde wegen versuchter Erpressung einer deutschen Dame verhaftet.

Zürich, 21. Mai. Unaufhörlich schneit es seit 66 Stunden. Bis tief herunter zu 300 Meter liegt der Schnee in den Niederungen Ter schweizerischen meteorologischen Zentral­stelle wurden in den letzten 48 Stunden Schneehöhen von 40 und 60 Zentimeter vom Nigi, Pilatus und St. Gotthard ge­meldet. Aus dem Säntis beträgt die Schneehöhe 280 Ztnu Die Temperatur ist in der letzten Nacht im Flachlande bis aus 1 Grad über Null gefallen.

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Trinkt man einige Tage anstatt Kaffee oder Tee Biofon, so wird man üch sofort wobler fühlen, denn dieses enthält in bester Form die bluterzeugenden, kräftigenden und nervenstärkenden Stoffe. Quedlinburg. Krövern 27, den 17. Februar 07. Seit einigen Monaten erkrankte ich an Bleichsucht und Blutarmut, welche sich durch gelbliche Gesichtsfarbe, malte Augen und schweren, schleppenden Gang bemerkbar machte. Auch suhlte ich häufig Kopfschmerzen unb Unlust zu allem. Da griff ich nach Verbrauch verschiedener Mittel zu Ihrem Bioson mit Kakao. Ich verbrauchte vom 20. Januar bis 11. Februar >/, Kilo und fühle mich bedeutend besser. Ich nahm in dieser Seit 12 Pfund zu und die Gesichtsfarbe hob sich bedeutend. Ich verbrauchte an einem Tage V3 Eßlöffel des Morgens. Ich sage Ihnen meinen herzlichsten Dank und werde das Mittel überall empfehlen. Hochachtungsvoll! M. Werthmann. Bioson ist in Apotheken, Drogerien uuv das halbe Kilo Paket zu 3 Mk. erhältlich.

chlossen worden: der Chefredakteur Paul Siebertz erklärt, daß er die in den Artikeln desBahr Kurier" in Nr. 80, 85 und 86 vom 21., 26. unb 27. März über die Privatkläger enthaltenen beleidigenden Behauptungen und daran geknüpften Ausführungen, soweit diese beleidigender Natur sind, lediglich auf Grund von Informationen von dritter Seite im guten Glauben an deren Richtigkeit ausgestellt habe. Chefredakteur Siebertz ist nun- mehr auf Grund des Bcweisergebniffes zu der Ueberzeugung gekommen, daß die Behauptungen und Ausführungen der tat­sächlichen Begründung entbehren, nimmt sie zurück und spricht Hen Herren Privatklägern sein Brauern darüber aus. Die Herren Privatkläger erkennen an, daß Herr Cbesredakteur Siebertz bei Verösfentlichimg der Artikel im guten Glauben gehandelt hat. Herr Ehesredaktcur Siebertz übernimmt die den PrGatNägern erwachsenen Kosten unb Auslagen und verpflichtet sich, seii Ver­gleich auf seine Kosten imBayr. Kurier", denM. N. Nachr.", derAllg. Ztg", derMünch. Ztg." und in derAugsb. Abendzt-i." zu veröffentlichen. Die Privatklagen und die Straf- anzeige der Privatkläger werden zurückgezogen. Nachdem der Vergleich in dieser Verfassung angenommen worden war, verlas der 'Gerichtshof den Beschluß dahin, daß das Verfahren gegen den Chefredakteur Siebertz hiermit eingestellt ist. D-w Prinz­regent hat den Vergleich o 'hmigt.

Meteorolornsilie

der Station Gießen.

Handel.

(s III n v h m e n deutscher Eisenbahnen. Tiedeutschen Eisenbahnen vereinnahmten im April aus dem Personenverkehr >7 116 <Dlf (36 609 Mk. weniger) unb aus dem Güterverkehr

1'8 249 67'H. lplns 14 919179 Mk.). Die Einnahmen au? dem Güterverkehr zeigen demnach eine Zunahme, die die der letzten Monate weit hinter sich V und noch an Bedeutung gewinnt, wenn berücksichtigt wird, daß schon, die Dorrhrtgc gleichzeitige Em- »ahme eine starke Steigerung gebracht hat. Hier ist also von einem Nachlassen der Konjunktur auch i^t noch nichts zu bemerken. -Lie Bahnen mit dem NechnungSjaln April-März vereinahinten un Avril ans dem Personenverkehr 48 672 179 Mk. (minus 1 764 687 Mk.) unb aus dem Güterverkehr 114087 335 Mk. (plu5 13 143 207 Mk.) «mb die Bahnen mit dem Rechnungsjahr Januar-Dezember vom 1 Januar bis Ende Avril aus dem Personenverkehr 26 550 546 Mk. (plus 2 853 498 Mk. und au5 dem Güterverkehr 54 126 3811'1. (plus 3 236 369 Mk.). c

Die Ernteau^ sichten unb die Borse. An der lebten Samstagsbör'e sanden die imgünuigen amcrikaniichen Erntcnadirichten nicht mehr die gleiche Beackstung wie an den vorhergegangeneii Tagen. Man war der Meinung, daß aus den lährigen guten Erntcit immerhin noch so viel Bestände übrig sein dursten, um dadurch eine etwaige Minderlrervorbringung in biesem Jahr auszugleichen. Auch lauteten die Schätzungen über oie europäische Ernte besser als bislier, was gleichsalls zu einer ruhigeren Aussassung der Steigerung der Getreidepretie beitrug.

Märkte.

k. Frankfurt a. M., 19.Mai. (Telegr. Orig.-Bericht desGieß. Uni."). Ainll. Notierungen der heutigen Viehmark tpreise. Zinn Verkanie standen: 437 Ochsen, 116 ans Oesterreich, 36 Bullen, 3 ans Oesterreich, 0 au? Dänemark, 749 Kühe, Fersen, Stiere unb Rinder, 0 aus Dänemark, 164 Kälber, 267 Schafe und Hammel, Schafe aus Oesterreich, 2 Ziegeti, 1881 Schweine. Bezahlt wurde für lOOVsnnb Schlachtgewicht Lchfen 1. Oualitäst 78-82 Mk., 2. Qual 8082 Mk., 3. Qual. 7670V!k.; Bullen l.Qual. 68 bis 72 <Plf 2. Qual. 6063 Mk.; Kühe 1. Qual. 6367 Alk., 2. Qual. 7079 Mk 3. Qual. 66- 68 Mk, 4. Qual. 00-00 Mk., 5. Qual. 00-00Mk. Kälber: l.Qual. 100-000 Psg., Lebendgewicht 57-58 Pf., 2. Qual. 9700 Psg., Lebendgewicht 5357 Pfg., 3. Qual. 0000 Pig., Schlachtgewicht 6972 Psg., Schafe: l.Qual. 8200, 2. Qual. 7880 Pfg., 3. Qual. 0000 Psg.; Schweine 1. Qual. 55-00 Psg., Lebdgew. 43.00-00.00 Psg., 2. Qu. 54-00Pfg., Lebend, gew. 42.50-00 Pfg., 3. Qual. 4244 Psg. Lebendgew. 00 Pfg. Gefchäft: bei Hornvieh schleppend, Markt bedeutender Ueberstand; bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand.

Mai - 4- 10,9' C.

, - + 5,6' C.

Summe 13 (7) 10(41- 3(3)

9(11111.: Die m Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach O)ießcn aelnachle Kranke kommen.

Spielpla« btr errtinigten Frankfurter Stadttheater.

Opernhaus.

Dienstag den 21. Mai, abends 7 Uhr:PelleaS und Meli- fanden Miilivoch den 22. Mai, abends 7 Uhr:Tannl

20.

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10.5

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Bed. Himmel

20.

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