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Reichsgerichtsbrief.
Nachdruck vcrouicn.
Tuberkulose I Lungenentzündung Herzentzündung Embolie
Krebs
Empyem
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Die Uebungen
Mainzer Feftungs-Lnftschiffer-TruHps.
1. Lebensjahr: 2.—1b. Jahr 2(2) - 1
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KD -
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Aus und <-»ud.
Schmückt Eure Fenster und Lalkoue t*va blühenden Blumen.
Gießen, 19. Juli.
** Personalien. S .K. H. bcx Großherzog haben ben Kreisamtmann bei hem Kreisamt RonnS Neoierungsrat §anß We>lff zum Kreisrat des Kreises Oppenheim, den Kreisamtmann bei dem Kreisamt Friedberg Ernst Werner zum Kre'somtmann bei dem Kreisamt Worms und Theodor Wallet i» Gießen und Val. Meurrier zu Mcsinz zu Kulturingenieuren ernannt.
Deitragslcistung sein für Den in Friedberg demnächst zu, Mark, die bauenden Bahnhof? 0 " - -
Summe ’P (6/ 7 (KJ —'" ...... 271) 1
Tie ui Klammern gejctjten Ziffern geben an, iuie viel oer Todesfälle in der betreffendell Krankheit auf von auswärts »lach (sleßen gebrachte Krallte tonunen.
j Kand.i.
** Konkurse in Hessen, lieber den Nachlaß des Michael Euny II. unb seiner Ehefrau Katharina Margarete geb. Fischer, beide verltorben und wohnhaft gewesen i,l H e u b a ch l. O., wurde am 28. Juni, mittags 12 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Nechtsanivalt Justizrat Wolff in Groß-Umsiadt ivutbe zum Kollkursverkvalter ernannt. Konkursiorderungen sind bis zlun 20 Juli 1907 bei dem Amtsgericht Groß-Umstadt anzunlelden. — Ueber das Vermögen des Hermann Merkel zu Bad Nauheim soivie über das Verlllögen der Firma H. Merkel- Jung daselbst wurde am 11. Juli, nachm. 3 Uhr, das Konkurs- | verfahren eröffnet, da derselbe feine Zahlungen eingestellt hat und selbst Antrag auf Konkurseröffnung gestellt, auch seine Zahlimgs- Unfähigkeit genügend glaubhaft gemacht hat. Rechtsanwalt Scriba in Bad Nauheinl ivurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs- forderungen sind bis zum 3. August bei dem Amtsgericht Bad Nauheim aiizunielden. — Ueber das Vermögen der Firma: F. Benz Nachf. Karl L Gustav Müller in Worms und deren Inhaber Kaufmann und Dreher Karl Müller in Landau und Gustav Müller, Kausmann und Dreher in Wornls, wurde am 10. Juli, vorin. 10 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Rechts- anwalt Krauler in Worms ivurde zlim Koiikursverwalter ernannt« Konkursforderungen sind bis zum 1. Sept, bei dem Amtsgericht Worms ailzlmleldeli.
** Eine Landwehrkompagnie wurde am Mittwoch bew hiesigen Kaiser Wilhelm-Negiment zu einer 14tägigen nlilitärischen Hebung eingezogen.
k*r* ? Gewerbebetrieb der Gesindeverulieter
und Stell en Vermittler. Wie die Darmst. Ztg. hört, sollen behördliche Ermittlungen darüber eintreten, inwieweit
dre sich ln letzter Zeit häufenden Klagen über Mißstände in der gewerbsmäßigen Stellenvermittelung berechtigt sind und wie diesen Magen etwa im Weg einer Abäiiderung der Gewerbeordnung ab»' geholfen werden kann. I
** Malers Ende. Die Einlösung und Umwechselung der mit Wirkung vom 1. Oktober 1907 ab nicht mehr als s^etzliches Zahlungsmittel geltenden Eintalerstücke deutschen Gepräges kann in Hessen bis zum 30. Sept. 1908 bet der Großh. Hauptstaatskasse, den Großh. Bezirkskassen und Untererhebstellen stattftnden.
sd. 'Kormstadt, 17. Juli. Interessante Ausgra- Grabern usw. fanden gestern wieder in Anwesenheit des Großherzogs^ares, der Prines,in Ludivig v.n Baiien- des noch in Jugenheim wenden Prinzen Andreas Gnechenland unter Leitung des Hofrates Kopsler, der be- cannttich um die hessischen Ausgrabungen große Verdienste hat, bei Bay er seich statt, wohin sich die Herr- chasten im Drtomobil begeben hatten Es wurden wertvolle (Sunbltvde zu Tage gefördert.
tl >b^arburg, 18. Juli. Spurlos verschwunden und nirgends ailfzuftnden ist feit Montag ein s"naer hoch-1 gewachsener Student.
q ann h e i m, 17. Juli. Die 14jährige Amanda Luit- ???£ Lorenz, die sett dem 9. Juli vermißt wird, wurde als ^erche aus dem Neckar gelandet. Die Feststellungen haben ergeben, daß das Ntadchen aus Scham, nachdem ein Sittlich-! tertsverbrechen an ihm begangen worden war, ins Wasser gegangen ist. Der Täter des Sittlichkeitsverbrechens, ein Eier- Händler, befindet sich zurzeit in Haft.
Alectzliehe Nachrichse^H.
- Evangelische Genleinde.
j Sonntag den 21. Juli, 8. Sonntag nach Trinitatis:
! Hottesdienü.
In der Stadtlirche.
! Vormittags 8 Uhr: Pfarrer S ch w a b e.
! Zugleich Ehristeulehre für die Neukonfirmierten aus der MarkuS- I gemeinde.
! Vormittags 9’/2 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
• Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.
| . Pfarrer D. Schlosser.
Mittwoch den 24. Juli, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten Mädchen der M a r k u s g e m e i n d e.
In der Johanneskrrche.
1 Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler.
j Zugleich Ehristeulehre für die Neukonsirmierten aus der LukaS- gememde.
Vormittags 9l/2 Uhr: Sic. ©laue.
1 Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes- gemeinde. Pfarrassistent Steiner.
Abends 8 Uhr im Konfirmandenfaal: Versammlung und | Bibelbesprechimg.
Katholische Gemeinde.
Samstag den 20. Juli 1907:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag den 21. Juli, 9. Sonntag nach Pfingsten:
Vormittags von 67, Uhr au: Gelegenheit zur heil. Beichte.
» mn 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselbe!» Aiisteilung der heil. Komiimnion.
e um 8 Uhr: Die zweite heilige Alesse. Militärgottesdieiist mit Predigt.
„ um 97, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 27, Uhr: Fahnemvelhe des katholischen Geselle^ Vereins mit Predigt, Andacht, Segen und Te Deum.
8riedberg, IH. Juli. Einen eigentümlichen Anblick gewähren unsere auf der Kaiser-', sowie Frankfurter Straße stehenden Allecbäume. Seit einigen Tagen fallen nämlich sämtliche Blätter ab, so daß man sich in den Spätherbst versetzt glaubt. Wenn eS so noch 5—6 Tage sortgeht, haben wir inmitten der Stadt statt der schatten- spendenden Alleen die schönste Herbstlandschaft. Hiesige! Pomologen erklären den Zustand für eine seltene Naturerscheinung und meinen, der sogen. Hon^tau setze sich so dick auf die Blätter, daß er mit seinem klebrigen Saft sämtliche Poren der Blätter verschließt und so das Eindringen des Sauerstoffes, bezw. die Atmung verhindert. Hierdurch wird dem sonst so herrlichen Straßenschmuck für dieses Jahr ein frühes Ende bereitet.
Mös- knMriikdersiüi der TodesWr iuttrsiadtLiröe»
28. Woche. Vom 7. Jull bis 13. Juli 1907. Einwohnerzahl: angenommen zu 30 000 (infl. 1600 Mann Militär).
Sterblichkeitsziffer: 15,60 °/06,
nach Abzug von 6 Ortsfremden: 5,20 Von.
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom
^'roensangelegenheiten. S. K. H. der Großherzog Wo. dem Negierungsrat Haas zu Darmstadt die Erlaubnis zur A^ahme und zum Tragen des ihm von deut Kaiser von Oesterrerw verliehenen Komturkreuzes des Franz Joses-Ordens bem Stern, dem Hauptmann a. D. Frey tag zu Darmstadt Die jlmiiij öur Annahine und zum Trageit des ihm von dem «s B^liegenen KomturEreuzes des St. Gregorius-OrdQrs und dem Karl Heyer zu Bad Ems die Erlaubnis zur Aimahme und -um Tragm der rhm von dem Herzog von Anhalt verliehenen b°?^^^^^^daüle des Herzoglich Anhaltsichen Hausordens Albrechts des Baren erteilt.
— Erledigt sind: Dle mit ei'wm evang. Lehrer zu besetzendz Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Münzenösrg, und die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Stumpertenrod, Kreis Schotten. Mit der Stelle ist Organisten- dienst verbunden.
(Origlnat-Ar-lkel Des Gießener Anzeigers.)
Sri deutschen Heer nimmt die Verwendung des Luftschiffs den verichiedenften Zwecken einen immer größeren Umfang an. sind bte Erfolge der Berliner Luftschisierbataillons, das alle Neuerungen auf dem Gebiete der Aewnautlk vom militarischeir Standpunkte aus pr-üst und dem Heere nutzbar zu machen ver- unserer Gegend erinnert man sich der Verwendung von Ballons zu Beobachtungs- und Signalzwecken vom Kaiser- manö^r 1905 her, wo man zwischen Nhein und Lahr: wahrend der M^uovertage, häufig Ballons sehen konnte. Neuerdings ist nUr^T^'/c^ eVtc fkiändigie Lustschifferabteilung in unserer Gegend gilbet morben und zwar in Mainz. Bon Metz aus, wo eine Eerlung sett längerer Zeit besteht, wurden ein Kugel-1 effelballon und die dazu gehörigen Materialen und Geräte nach ^Lmnz geichasit und dort em Festungsluftschifsertrupp gebildet Führer des Trupps ist Oberleutnant Kvtzenberg. Vier Beob- achtungsvsflzrere aus verschledenen STegimenteni der Garnison sind Dem ^.rnpp zugeteilt. V.er der Offiziere werden Anfangs dieses Jahres zum Lusilchrfferbatalllon in Berlin auf längere Zeit kom- manomt Sie haben also die nötige Ausbildung und Erfahrung, I um etne erfolg reiche Venvendung des Ballons durchzuführen. Die Uebungen des Trupps finden bereits seit 14 Tagen auf dem ®wßeu Sanbe bet ^mba# statt und Werder: noch weitere vier Wochen:n der Umgegend von Mainz fortgesetzt. Auch größere Uebungen sind geplant. Die Mannschaften, die für den Luft- schMerdtsttst pusgebildet werden, sind verschiedenen Mainzer Jn- I lanterte^Neglmentern, der Artillerie und den Pionieren entnamnien. I
. ^nzen besteht die Abteilurtg aus 5 Offizieren, 6 Unter- ofsizrerM und 60 Mann. Morgens um öy2 Uhr beginnen die
I Uebungen m der Regel mit dem Njachfül-len des Ballons, welche! Ardert meist m einer halben ^tand^ beendet ist. Soll der Ballon neu aufgefüllt werden, so sind dazu vier Stunden erforderlich.
-per Ballon faßt 1000 Kubikmeter Gas, hat oben ein Ventil | baß durch eine Seine leicht zu öffnen ist und unten ein Ventil,' das zur Regulierung d-es Gasdrucks dient. Sobald der Ballon völlig gefüllt ist, wird der Korb daran befestigt und der Ballon nun zum nahegelegenen Uebungsplatz transportiert. Tie Fort- beweaung geschieht buny die in verschiedene Abteilungen aufgestellten Mannichaften. Ist man an Ort und Stelle angelangt, so ward der Ballon an ein Drahtseil befestigt und geht bann in die Hohe, nachdem ein Offizier in der Gondel Platz gciwmmcn hat. Er kamt mit zwei verschiedenen Winden, um die das Drahtseil geschlungen ist, bis 100 bezw. 600 Meter aufgelassen werden. Welche, Hohe man wählt, hängt vom Zweck der Uebung und von den Wttterungsverhältnisien ab. Der Insasse der Gondel ist durch BLlephvn mit der Truppe verbunden und settdet seine Beobachtungen in dNeldelascheu herab, die am Telephondraht entlang Arten. <>ui Korb befinden sich Ferngläser, Barometer zur Höhe- bejltntmung und «andere Apparate. Auch Flaggenzeichen werden angewendet. T:e rote Flagge bedeutet: „Ballon herablassen", d:e wetge Flagge „Ballon l-öher", die weiß-rote Flagge „Ballon halt . Es tst lelbstverstündlich, daß der Offizter im Ballon eine wette Fernlicht genießt und besonders das Gelände genauer Er-^ sorichung unterziehen kann, was im Kriegsfall von größter Beden-! SP19 civ-r- T-^ing^ wird auch bann der Ballon eifrig beschossen.
Gallon kann jeooch, wie durch Versuche fest>- I gestellt ist, Verletzungen durch 70 Gewehrgeschosse ertragen, ehe er langsam zu sinken anfangt. Ta ja nicht jeder Schuß trifft, kann die Erkundung beenbet sein, ehe der Ballon unbrauchbar gemacht worden ist. Außer diesen Beobachtungsübungen ipirD ö- B. der Transport des Fesselballons über eine Telegraphen- lettung vorgenommen. Dies geschieht am einfachsten dadurch, daß ein Manu etiteu Delegraphenmast besteigt und ein am Ballon be- 1^5 24U über die Leitung hinüber wirft. Daran wird der Ballon dann solange gehalten, bis die übrigen Transport seile nacbgebolt sind. Diese Uebung ist für den Ernstfall von großer BDeutung. Die Ausbildung der Mannschaften' ist mit grotzen ^^öfeUen verknüst und die Offiziere haben viel Mühe, bis alles ^dellos klappt. Besonders schwierig ist das Manövrieren ! mit dem Ballon bei starkem ^turm, wie er z. B. am Toimerstaa vormittag herrschte. Dann packt der Wind den gefessellen Ballon, reißt ihn tu die Hohe, schlägt ihn zur Seite an die Erde hin und der Dransport i)t unter liefen Umstanden geradezu gefährlich. In der Regel sollen Fesselballons nur verwendet iveroen, wenn die Windstärke 8 Meter uictst übersteigt, eünb die Uebungen beendet, I )o mirD der Ballon mit ^andsacken und durch Seile an Pflöcken t eftgelegt. Die Entleerung steine wird in der Windrichtung be-
sonders gut befestigt, sollte sich der Bsallon trotz aller Vorsichtsmaßregeln losreitzen, so würve ein Riß in die Hülle entstehen I und das Gas sofort entweicheli. Der Luftschi,fertrupp bleibt fortan vn wcainz ständig bestehen und wird feine Uebungen alljährlich besonders in militärischen Kreisen lebhaftes Interesse, aber auch die Bevölkerung wendet dieser für I S&ZT* etnWlmB feute
18‘ Gestern mittag stürzte das Ihrige Söhnchen des Bäckermeisters Alt so unalücklich vom Wagen, daß e§ sofort tot vom Platze getragen werden mußte.
wichtige Folgen haben kann. Zween Brüder, Georg und William Symington weAe zu^Wauloclhead, in der Graffchaft Dum ries über gewisse Bleyminen haben, sind die Ersindn eines Wagens geworden, der, ohne die Kräfte le^ndiger Ereaturen dazu zu gebrauchen, weit geschwinder gehet, als alle unsere jetzigen Fuhrwerke, die durch Pferde oder sonst Men werdem . Die ganze Kraft, welche sie dazu gebrauchen Dampfmaschine, welche, um sie 24 Stunden im Gange zu erhalten, nicht mehr als 5 penee werth Steinkohlen einziger Mensch, der zugleich das “Tu Wagen in allen beliebigen Rich-
tungen als Fuhrmann dirigieren. Sie haben jetzt einen vier- räbrigen Wagen verfertigt, der eine Last von 16 Zntneni führtt, E englische Meilen (2 deutsche) läuft'
Istkosten werden also, wenn diese Wagen im Gebrauch sind, sehr wohlfeil werden. Wie alsdann Der i ^me Auflagen auf Postpferde und seine Taxen!
3eit8?e6renUn®i?effPRahItt9et. Uhrwerke ersetzen werde, muß die k■? Erfinder haben sich ein ausschließliches Privi- legvM für chre zu verfertigenden Wägen erkauft.
mit nächster Post Nachricht geben können wie M a.nbern ?rt Fuhrwerke abgelaufen, davon dL Abend Die Probe gegeben werden soll. Schon vor einiger Uit Än & 9aVi? Misch' der fiÄS fo“ Seit pn,sh\ bet °°»Meru gezogen werden
gemacht daß er dielen e\I" ben Zeitungen bekannt
«i«, •£“«?•, Se».m w™ «iJ
M-™. 5- AÄS, i'Sfä’Ä “ »»“' Soweit unser Londoner Berichterstott^ I
Friedens und Kriegs Courier Klingt auch ^ie^wbN'^" dem wagemutigen Luftschiffer riemllck, Geschichte von
LL wS £“Ä & S
& Är£ ^rt Von Lastwagen noch nicht kannte und daß oie prüder Stjmmgton lange vor Benz und Daimler dos Problem des Stratz^n-Motors gelöst hatten.
b. Nieder-Wöllstadt, 18. Juli. Eine Knirosität, die verdient, allenthalben Verbreitung zu finden, soll hier erwähnt werden. Nämlich es kostet eine Fahrkarte 4. Klasse nach Friedberg 15 Psg., während von Friedbera hierher die Fahrt 4. Kl. 20 Pfg. kostet. Sollen diese 5 Pfg., die von ^nedherg hierher mehr erhoben werden, vielleicht eine
m I. S. Leipzig, 17. Juli.
In c k e t u n g der einzelnen nach einer e-Bersicherung gestellten Fragen.
Gutseigentümer K. zu W a r m s o o r f
S ee u r i bie^ erJ.1 e 111 n O Hi en g cf e 11 f d) a f t schadiauna in L11 n au| ^a^unQ einer Haftpflichtenl- lchaoigung m gestatt emor viertellahrlicherr Aente von 112 50
!pauiseben Mittelmeer-Entente eine austro-italien ilhnl k Sr TT östlichen Mittelmeerbecken behufs Aufrecht ^^Sgewichtes gegenübergeftellt. Auch wurde eine militärische Verständigung behufs Einschränkung der gegenseitigen Grenzvorbercitungen erzielt. Die G e s a m t - L e n d enz läuft au sg^P rächen auf eine Stärkung des D reib un- or ,*7 österreich-ungarische Minister des Aeußeren von nal)m Anlaß, dem Vertreter der „Ne^en Freien Presse den Umstand, warum in der offiziösen Note Über dre Zusammenkunft in Dcsio Deutschland Nicht genannt fei, folgendermaßen zu erklären: „Wimm der Uimne Teusichlands nicht genannt ist, weil der Anlaß hierzu nicht vorlag, so ist es doch selbstveichandlich, daß die Note, wo sie von den herzlichsten Beziehungen Oesterreichs und Italiens aus Grund des besehenden Bundesverhältnisses svricku, Deutschlands stillschweigend gedenkt, denn Jta- lim und Oesterreich-Ungarn haben sich im Dreibünde zusammengefunden. Es ist vielleicht gut, es ausdrücklich hervorzill.eben, man doch, mit welcher Beflissenheit ueber- politiker bemüht s ind, auch das klarste Wort ins Gegenteil zu Verkehren.
Ijift Li. ” wi”S, »"'SÄÄ-S- t'ihrrfuhr, durch Umschlagen des Waqen^ tödlich verunglückt ist. Der Kläger hatte sich im November K? gegen Haftpflicht für feinen landwirtschaftlichen Betrieb bei d? Beklagten versichert und hatte bei Frage 5 des Versickerung antrages zum Ausdrucke gebracht, er wolle aeaen ^Aete ^herfr^ Benutzung se i n e r Arb e7‘u!
or |em; ^iec 5raae 5 will, indem sie in her ^cn Viehbestand und den Fuhr Ü der eigenen Landwirlsa-ast dien,
Bcriicherung kostenlos mit einschlictzt, Auskunst üarüL Lu, „ob außerdem noch Pwrde zum Reiten und für S Zeichneten Fuhren gehalten werden, hierzu hatte hPr Mager tune Angaben gemacht. Die beklagte Be.f.cherung L strcrtet, auch für dieien Unsall außerhalb dea lai. irMajtUche» ^e“tcbes cnl>chadigungspsllchtig zu sein. Lau. e r i ch r und ^ei?i,^°/^ ^chl Berlin erkannten jedoch aus SBeu® teilung der Beklagten. Die von der Beklagten aeaen hr- ^Seno±tt^a(w eiuge;e0le Reuyiou wurde vom Vif .oes Reichsgerichts zuruagewiesen, indem dieser dtiil, bpC ^ttschlldmig Des Berufungsgerichts auf bei I ^ie 1,1 ö'tage siehende Vastpflicht unter
w Beriiwerung falle. Daraus, daß beim Abschlüsse
-^^tt^ullgsverrrages Uebereinftimmung der Ver- fei 6 iS«? sCH änVaud Versick-erung vorhanden gewesen I wie dies die Antwort des Klägers zu 5 ergebe, folgere ugsgericht, daß dem Klager Versicherung gewahrt br^sie gewünscht habe. Die Bellagie habe ^lC ^?llichcrung der Haftpflicht bei Fuhren lm bauDcle c5 sich hier — mit übernommen. Eine Bestaiigung dieser Annahme imbe das Beru- s5!s9y9CClC^t in der Versicherungspollce enthaltene
Bedingung.- „tue Versicherung erfirccir sich gleichzeitig auf den ber Lanowiris^ft verbundenen Fuhrwerksb^rievDamst habe die ^Beklagte Die vom Kläger beantragte Ausdehnuna ausdrücklich genehmigen wollen. Diese Auslegung des Berufungsgerichts en chatte eine tatsächliche Feststellung über den H en t^ei ^er Nachprüfung Des Nevisions-
gerichtv entzogen. Die von der Revision gerügten Verletzungen I iJ^Se£IcT Rechtsnormen lägen nicht vor. Wenn Kläger auch gemäß örage 6 den Milchhanvel als besonderen Belnev versicherl ! h^e. so brauchte er das auf Frage 5 hin niu)t zu tun, Denn er abe andere Pferde als die zu dem landwirtschaftlich'-i Bettiebe und angegebene nicht gehalten. Es sei auch uiaa zutrefsend, daß, wie die Revision meint, das Berufungsgericht einen im Versicherungswesen nicht gebräuchlichen stillschweigend e n Versicherungsantrag unterstelle. Der Klager habe nach der Annahme des Berufungsgerichts eine deformere Versicherung jur Die von ihm angegebene Benutzung seiner P,eroe nicht nehmen, sondern diese Benutzung nur in die Versickerung seines ^"bwirtichaftlichen Betriebes mit hineinziehen wollen. Das habe die Beklagte, wie das Berufungsgericht ferner feststelle, dadurch, daß sie den Versicherungsantrag auf Grund Der im Anträge gemachten Angaben ohne Einschränkung abgeschlossen bube, genehmigt.
"o C 0 §' 191 3"li. Uebertragcn wurde dem hie» ligen Lehrer Jockel durch Dekret vom 16. ds. Alls, eine Lehreritelle an b<*t Volksschule zu Lauterbach.
.. ^Herbstein, ltz. Juli. Bei her heute abaehalteueu ersten Sitzung de§ BezirksausschuffeZ der Land w i rtschafts- kamm-r für den VII. Wahlbezirk Herbstein-Ulrich- Item wurde Beigeordneter Ochs von Ilbeshausen 2, Bezirksoorsitzendcn gewählt. Bei der gestern im VI. Wahl- )e^ ^ollterbach-Schlitz slattgefundenen Wahl ging als olcger xTmbiüirt Euler von Maar hervor.
X Lauterbach, 17. Juli. Dos von den B-wohnern Lauterbachs und Uuigegenb gerne besuchte öniniqfeü smdet Sr<rntog, 28. \ Alls, ftalt.


