*5*
e*
oe Don 6. o ^"dgecichi^^,' "?«r
Witwer lernte c itlchen dachte, lällerin zu sich J irre geordnet wer: lern der Ärautw' und beschenkt wor.' Darmstadt angeln? der Braut ausge.: verschwand die.''- . ES hat [■"- Namen sich ---
lihSw, te,
irÖ»lQllb VON ff lc des LandwL 'Ql unter bj)erf4JlQ|0n ,£«■> si'nT1*
^.SelL'L"
von Veßeii.ho. ' >'l 19t)7 OeJK- °9U1 (i Äroßh ije; Jä'eljers am Habe?. Jtn itabetitut)QU|e _ ^••t'IMiertn bte fc. lerileui, Cbtrli-
$er $lb|d)ieb r ■e bewilligt: Ren,'. Zugleich »st btriu uigebolZ anatfieUL - 'oben: bie Cbtt|i;k. öes Sanbro^ejutt. oer Uniform bw Ar, '■ bu, v.Dankba; abl, mu ber (hlaü. iegts. König ^rietr chted mit Pension s ibeur des Hanbio.^, age» der Umiorm tc .) Str. 117. vrren Diebstahl! lec steckbrieslich vc! ngenheim, seiner l< I !gen Diebstahls .
BenS^m.itf niU
zabgMten h°: yotjfi« grgentrii: il
Oppau in der P I inte mehr als rt:l| ius dem Stadt!, sein Kasseekäns^ tzien
d. Um diesm^ A stehlen lassn Ldtchen he^^s, I Setzung
einem W6? st. Der I :t;ed
in ben
8<iu
Selo;
«men i« °°°»°°
-■ r65»n* r-K
ÄjSj lelbach Fe-- einen
die d« h „ innert
th und < :
- 30 ’ perleg^ rhet z" innt u" tJr
**>* m< «%i.
- Darmstadt 18. Febr. Ter Geigenkünstler Pablo de Sara säte, der heute abend hier ein Konzert gab, erklärte noch Absolvierung der ersten Nummer seine« Programms plötzlich von einem Unwohlsein befallen worden zu sein i»id brach daS Konzert ab. Ec fuhr wegen Erkrankung an Influenza in sein Hotel zurück, ohne nochmals im Konzen aufzutreten.
Mainz, 18. Febr. In der nichtöffentlichen Sitzung brr Ctadtmrsrdncten-Vcrtammlung wurde zum dritten bejolbeter. Beigeordneten der stellvertrete>ck)e Amtsrichter (Emil Bernd! baljict mit 22 Stiinmen gewählt. Auf RechlSaiuvalt Soldan fielen 2U Stimmen. — Hier starb Dvrnselder, ein Mann, but sich au8 bescheidenen Anfängen zu einem Großindustrielle ans dem Gebiete der Billardsabrikation cmporgefchwungcn halle. Dvrieldcr erreichte ein Atter von 68 Jahren. In den letzten Jahren war er völlig erblindet. (Fkf. Ztg.)
][ Frankfurt a. M., 18. Februar. Vom Biehmarkt ist heute überein weiteres Sinken der Preise zu berichten und zwar erstreckt sich der Preisrückgang auf alle Viehsorten mit Ausnahme der Kälber. Nach der heutigen Veröffentlichung der Fletscherinnung ist der Preis des Schweinefleisches für das Psilnd um 5 Pfg. heruntergegangen. Der Preisabschlag für einige beffere Fletschsorten beträgt 10 Pfg.
* Kleine Mitteilungen au 9 Desse n und den Nachbarstaaten. Johannes Schmidt II. von Nieder- 0 H e t b e n ist zum Büigermeister bieier Gemeinde gewählt und bestätigt worden. — In S ch w a b e n h e i m a d. S. faitb bei 19 Jahre alle Hanbarbeiter August Wolf badurch den Tob, daß in einer Tickwurzgrude bie sestgelrorenen Erbmassen mS Rutlckcu gerieten und ihn begruben. — In Ober-Ra Ni st adl feierten dir blamanitiit Hochzeit bie Eheleute Franz Württen beiger II. Sieben st Inder, 28 Enkel und 14 Urenkel, sowie zahl reiche Beiwandte beteiligten sich an der Feier. Le. Kgl. Hoh. der ldrogherzog übersandte em namhasteS Geldgeschenk.
vermischte».
'DaS Eisenbahnunglück, das sich am SamStan abend auf der elektrischen Vorortstrecke der New-Port- gentralbahn ereignete, hat die ganze Stadt in tiefe Traue', versetzt. In den Kirchen aller Konfessionen fanden Gedenk- gotteedlenste für die Opfer der Katastrophe statt. Haftbefehle gegen dieDirektion dec New-Pork-Zentralbah» sollen erlaffen werden, da der mangelhafte Ausbau der Bahn die Schuld an der Katastrophe tragen soll. Das Unglück soll, wie eS jetzt heißt, durch versuchsweises Schnellfahren mit einem leichten Zuge verursacht worden sein. Die Schnelligkeit betrug 110 Kilometer stündlich. Die Zahl der Toten ist 22, dir der Verletzten 140.
• Hungersnot in China. Aus China eingetroffenen Nachrichten zufolge zerstören die Bewohner der von bei Hungersnot heimgesuchten Provinz Tsekiang ihre Häuser. Lac Stroh der Dächer und das Holz veräußern sie, um Geld zum Erwerb von Lebensrnitteln zu erhallen. Dec Sekretär der AuSschuffeS zur Unterstützung der Notleidenden erklärt, daß in den großen Lagern bei Tsekiang-Fu die 9lotlcibenben in Masten zusammengepfercht sind. ES heißt, daß über eine Million Menschen dem Hungertode preiSgegebeu sind. Hunderttausende nehmen täglich als einzige Nahrung trockene Blätter und Wurzeln zu sich. Plündernde Banden durchziehen die ganze Provinz.
• Einer, der gern hingerichtet werden will. Bei der Hamburger Polizeibehöide traf am Mittwoch abend, wie wir bereits berichteten, em amtliches Telegramm ein, daß der vierte Tatenberger Raubmörder, der Dlenslknecht Max Holz, sich in Flensburg bei der Kriminalpolizei selbst gestellt habe. Zwei Krimmatwachtmeister erhielten darauf den Auftrag, den Verbrecher abzuholen und nach Hamburg zu trans- portieren. Am Donnerstag mittag trafen die Beamten in Flensburg ein. Auf den ersten Blick erkannten sie, daß er der Arrestant Holz nicht sei. Cie sagten ihm das auf den Kopf zu. Der Gefangene blieb aber dabei, er sei der Taten- b.'rger Mörder Max Holz, bereue seine Tat und wolle hin- gerichtet werden. Der Verhaftete hat an ber Backe eine Warze und eine Narbe. AlS er darauf aufmerksam gemacht wurde, entgegnete er, die Warze habe er schon mimet gehabt, die Narbe sei aber erst nach dem Tatenberger Raubmord durch eine Verwundung entstanden. Jede weitere Auskunft verweigerte er, da er nur noch dem UnlersuchungLrichter Rede und Antwort stehen wolle. Hierauf fuhren die Beamten mit dem Verhafteten nach Hamburg. Kurz vor Schleswig ließ der Mann sich herbei, ein Geständnis abzulegen. Weil die Beamten ihn so gut behandelten, sagte er, wolle er ihnen etwas anvertrauen, und nun erzählte er, er sei garnicht Max Holz, sondern der Händler und Hausierer Hugo Tevel aus Lübeck; er habe, da er dem Holz so ähnlich sehe, den Entschluß gefaßt, sich für den Mörder auszugeben. Er sei in der Nähe von Marne (Dithmarschen) sehr unglücklich ver- heiratet, seine Frau sei ihm davongelaufen und er habe keine Lust mehr zum Leben. Wenn er sich für Holz hinrichten laste, dann sei doch die Geschichte aus der Welt.
* Kleine Tageschronil. In Breslau erschoß der Reisende Roderich Bartsch in seiner Wohnung anscheinend aus Ei'crsucht eine Schneiderin, darauf sich selbst. — In Ka11owitz stürzte von dem Hause deS Kaufmanns Schlesinger ber Diebel her- unter. Ter zufällig vorübergehende wissenschaitliche Htlssarbeiter ber Handwerkskammer Tr. Klüsl wurde erschlagen und war sofort tot. — In Elberfeld plünderten Einbrecher in der Nacht zum Sonntag das städtische Leihhaus, in das sie sich einschließen -legen, erbrachen den eisernen Schrank und entwendeten Uhren, Gold und Juwelen im Werte von weit über 100 000 Mark. Tie Täter sind noch nicht ermittelt. Die Stabt setzte aus die Ergreifung ber Einbrecher 1000 Mark Belohnung aus. — Tie Aussagen des Lurobeamien Land in Essen a. 9t, der sich als Ai ö r d e r der Riß Lale der Polizei gestellt hat, stellten sich bezüglich der angeb- lichen Mittäter als falsch heraus. Es gewinnt immer mehr den Anschein, daß es sich um eine Selbstbezichtigimg eines Geistes- q e st orten handele. Doch sind bie behördlichen Ermittelungen hierüber noch nicht abgeschlosien. — Der Brauereibesiyer^Reichold wurde in der Nacht zum Sonntag in Tielenlensau (Frankuche Jura) erschlagen aulgeiunden. Als der Tat dringend oerdachiig sind zwei Burschen verhaltet worden. — In dem Pariser Borcri Pr» eaim Genas wurde em Individuum verhauet, das em sechsjähriges Mädchen ergriffen, am die Schulter geladen hatte und mit ihm zum Festungsgraben gelaufen war. Ein Schutzmann, der zu hübe eilte, vermochte das Verbrechen noch tm letzten Augenblicke }U verhindern.
Univerjitcits-Nachrlchten.
Pit tsburg, 14. Febr. Ter Lerwallungsrat des Western ll n i v e r i 111) o f Pennsylvania beschloß die Verleihung von Ehrentiteln an 29 hervorragende Ausländer, die an der Einweihung des E a r n e g i e - I n st 11 u t e s am 13. April teiluehmen. Den Titel der Rechte erhalten die Vertreter Deutschlands: Archw-
dwektor Koser, Hofbaurat v. Ihne, Generalleutnant Alfred v. LSwen- fclb, Staat-minister v. Möller und B. dauer Schaper.
— Dem Privatbozentrn in der Medizinischen Fakultät der Universität zu Berlin Tr. Karl S ch a e »e r ist das Prädikat .Proftfsor* beigelegt worden. — Ter außerordentliche Professor an der Universität zu Leipzig Tr. Gustav Buchdolz ist zum Professor an der Akademie in Posen ernannt worden.
£itcrart|cbcs.
— „März*, Halbmonatsschriit für deutsche Kultur. Herausgeber: Ludwig Thoina, Hermann yiiic, Albert Langen, Kurt Aram. Erste- Februarhelt K*07. Preis All. 1.20, int Abonnement da- Ciuanal (6 Heile) Mk. 6. Verlag von Albeit Langen in München. Tie dritte Nummer der neuen HalbmonaiSschnst, die gleich beim eilten Erscheinen so viel Anklang geumden hat, ist wieder seht »eich und Diellcitifl auSgestauet. Ter bekannte snddeutsche Politiker E o n r a d H a u ß in a n ii bespricht un Leitartikel den Ausfall der R e l ch s t a g S w a h l e n, tnib was daraus für die ver- ichtedenen Parteien zu lernen wäre. Er kommt zum Schlüsse, daß Die Partei die Führung deü deutschen Volkes m Znknuit übernehmen wird, die a>n schnellsteu und griindlichsten Die nötigen Lehren au» dem Aiisfall dieser Wabl zieht. Oieiieiolmajor a. T. Leutwein steuert einen Artikel , S ü d iv e st a i r i k a und der neue Reichstag- bei, der glcidiiallö starkes aktuelles Interesse .'at, namentlich da er doh entern so sachkundigen Beutietler stammt, ston wehennrai Prosesior Lamprecht enthalt die Nummer einen istonschen Austatz über die Tiroler Freiheiisknege, von Pro esiot C 11 o parnack eine Betrachtung über die niiiuucbv lOd jahnge .Frenndscha'i- zwischen Rügland und Tentschland. Aufsehen erregen vird der Artitel von Ludwig Thoma „Degen die Staatsanwälte* mit seiner schneidigen und energischen Stellungnahme gegen allerband Mißstände in unserer Siraliechts- .'flege, besoiiderS in der 9techtspiechnug des Rcichsgertchrs. Ferner enthält das Heu eine» warm und >d)ön gejchriebrneit Aufsatz von Hermann Hesse „Unbekannte S d> n ij e “, der manche zu i>eittg beachtete Perlen unserer Erzahlimgslitcraiur ans Lidu der wetteren Lefsentlidckeit ziehen soll. Von der Kunst und dem Ent- pfmbeii des Voltes künden uns in dem Hest ztvei Beiträge. Ent ustiges Tiroler Bettethochzeitslied und die eutzuckeude Sammlung joii „Liebesbriefen eines bayrischen Bauernmädchens', die HanS Mayr mitteilt. 'Auf dem Gebiete der ErzählungSkuust bringt bic Nummer die Fortsetzung des als ntcnjd)- id)c» Tolument hochmteiesjanien 9<omaneö „Kart Ajenkoser' von larl Borromäus, ioiüic eine glänzende, mit feinem, ed)t dentschem oumor geschiiebene Erzählung von Jakob cdjafjnci „Ter Ast- geselle'. Tie Rubnken „Rundichan' und „OUoiien" find diesmal -ejonders reid) mit kurzen, prägnanten Artikeln und 'Notizen übet aktuelle Fragen aus den Gebieten der Potuik, der Wisicnschast imb Der Kunst bestellt. And) gute Jllustrutioucn bringt das Heu. Eu> Aboimemcnt der neuen Zcusdiriu, die ftd) bisher von Hell z»> Heu immer bedeutender cniintiei hat, kann beucn. etupiohlcn werde».
— Süddeutsche M o n a t s h e s l e i Verlag: Süddeutscpe .Ronatsheste, G. in. b. y., München. Tas Fedcuarhest bec JJiüncöener Zeitschrift hat folgende:- Inhalt: Mein Biidunge aanlerolt v^n ycnnaiui Lojih: W o hn un g srefo r ut von Friedrich Naumann: Ein Strc.l im achrzchnten Jahrhun oert von Karl von Ttzszka: Die oologifihe Station zu Neapel in)n Hans Spemann: Der Kamps um Rom. historischer Roman von iRicarbü huch; Thorean von Josef hosmiller; Briese an Uhde von Michael Bernays: Der Vaiiuarzt, Roman von Kurt Aram; Kultur und Katholizismur, von Albert Schässler; Tie ßolizeiassistentin von Schwener hcuriette Arurdt. Lheat:r und JJiufit Bildende Kunst. Politische Rundschau.
wandern ließ, zum llnparUindwii machen wozu (friberarr all Sekundant ganz gut passen würbe. Du- wäre bann wirtlich —। - u ir c c.i i - v e .
OriginaUVrahtnielduttgerr.
-T ie 1, 19. Febr Zum rberpräiibentc n ber Provirig SchleSwig-holslein 6ü» Nachwiger des crtrauhcn Herrn V. Dewitz ist bei Landrat a T. von Bülow au» Bossee ^ernannt worden. üt war von 1887 luS 1891 Landrat de» Kreises Stormarn und ift feit 1889 Mitglied ber tret! Fiakiwn V.S Yibfltorbnetrnhdufe», wv er den genannten Srti’ vertritt.
Chur, 19. Febr. In der Vnik'öcnen Naäu mürben im Santon (Sraubünbcii bet t ig t Erbstöße mahrgenommen, durch welche icbcai lein cmtenÄpertcr S den angcridjL't n’urbc. j
Turin, 19. Fcbr Gestern sand eine Versammlung von Jn- genieitrcn statt, welche sich mu der.nage eine» iunnelö unter dem Bi on t Blanc beschu'tigten Nach küigerer Beoatuns wurde eine Resolution angenommen, welche sich gegen den Ban eines wichen Tunnels v.-uJfvricbt und hervvr bebt, baß bessen AuSsist/ruug der Stadt Turin »einerlei Nutzen bimgai würbe.
Petersburg, 19. Februar. Der Schristileller und Priester Petrow, Kanbidat ber Kadetten-Partei für die Reichsbuma, ist seiner geistlichen Würde entkleidet und aus ber Wahlliste gestrichen worden, angeblich wegen religionSfeinbllchcr Akte. Auch Prof. KowaleivSky, eben» falls ein Führer der Kabelten, wurde auS der Wahlliste ge- ..ichen, ba ec bie Wastlregelu umgangen habe. Danut haben bie Kabetten zwei für sie sehr wichtige Kandidaten verloren.' AuS ber Provinz werden zahlreiche Fälle von UngülligkeilS- erklätungen dcc Wahlen, wo bie Opposilionellen siegten, ge- mclbct.
zste sLröffuiing des neuen Zleichstags.
Berlin, 19. Februar.
(Telegr. Original-Melbung.)
Nachdem für die Angehörigen der beiden christlichen Konfessionen Gottesdienste vorausgegangen waren, fand um 11 Uhr die feierliche Eröffnung des Reichstag» statt.
Der Kaiser verlas die Thronrede. Diese erfifitt: Dadeutsche Volk, ausgerufen zur Enlscheidung über den Zwiespalt zwischen den verbündeten Regierungen mit ber Mehrheit bei vorigen Reichstags, bekundete, daß es die Ehre und bie Güter der Nation ohne kleinlichen Parteigeist treu und fest gehütet wissen will. In solcher, die Bürger, Bauern und Arbeiter einigenden Kraft des Nationalgefühls ruhen des Vaterlandes Geschicke wohl geborgen. Wie ich alle verfassungsmäßigen Rechte und befugten Befugnisse gewissenhaft zu achten gewillt bin, so hege ich zum neuen Reichstag das Vertrauen, daß er als höchste Pflicht erkennt, unsere Stellung unter den Kulturvölkern verständnisvoll und talbereit zu bewahren und zu befestigen.
Die Thronrede kündigt als erste Vorlagen den Etat für 1907, einen Nachtragskredit für Subwestafrika und den Bahnbau ÄeetuianShoop—Kubub an und erklärt die schwere durch Aufstände in Südwest- und Oftafrika hereingebrochene > Krisis sür überwunden. In Ostafrika ist ber Auf-
GerichtsjaciL.
Wilhelmshaven, 19. Febr. In dem Prozeß gegen neun Matrosenartilleristen wegen Aufruhrs vor den, Kriegsgericht
ftanbvöllig unterbrüeft, in Sübweftafrika bis auf wenige Ueberrcfte, sodaß eine erhebliche Verminderung bet dortigen Schutztruppe voraussichtlich möglich ist. Der Dank
— sie batten mehrere Untero'siziere tätlich angegrisien — erging lolgenbes Urteil: Zwei Matrosen erhielten je 6 Jahre Zuchthaus, ein Matrose 5 Jahre Gefängnis imb Versetzung in die 2. Klasse des Solbatenstanbes, zwei je lö Rionate GeiangiilS nnb vier wurden ircigeiprod)cn.
Leipzig, 18. Febr. Das Reichsgericht verwari bic Revision des ModelhcinblerS 9)1 eyer, der vorn Scknvurgericht in Easiel nm 11. Tezernder 1906 wegen Raubes mit Todcseriolg, begangen an der Witwe Vogel m W11bungen, zu 15 Jabren Zlicht- hnns verurteilt worden >var. — Tie Strafkammer verurteilte den Redakteur der fozialdeniolr. „Leipz. Vollsztg.', Alired Her re, wegen Beleidigung der Leipziger Richter imb des O b c r sl a a t S a n w a l t S B ö b m e zu msgesauit i ü »»f M o n a t e ii Gefängnis und zur Traguiig dev Kofteii.
des Watetlandcs ift den Tapferen fidjer, die in jahrelangen schweren Kümpfen den Ruhm deutscher Waffen hochgehalten haben.
Tie Thronrede kündigt ferner für bie Kolonien ben Ausbau ber Verkehrswege, Vereinfachung ber Rechnungsweise, bie Ordnung ber Beamtenverhältnisse, bie Errichtung eines Kolonial- a m t S, Beihülsen für bic schwer geschädigten Ausländer in Süd- westastika an.
Der Wahlkampf hat ber alles Gute verneinenden Bewegung Halt geboten, die sich gegen Staat und Gesellschaft richtet. Tie verbündeten Regierungen sind e n t s ch l o s f e n, das s o z i a l e Werk im erhabenen Geiste Kaiser Wilhelms 1. sortzusetzen.
Die Thronrede kündigt sodann eine Vorlage an, wodurch
Platter D. Schlosser.
a n b a d) t.
Fabrikant: H. BARKOWSKI, Berlin 0. 27.
Bestrafungen wegen Majestätsbeleidigungen gesetz- engere Grenzen gezogen werden sollen, und fährt fort: allgemeine politische Lage berechtigt zu der Zuversicht, unS ber Friede weiter erhalten bleiben wird, unseren Verbündeten unterhält bie Regierung die alten
ben lich Tie daß
pardynamin perdynamin-Kakao
Verkauf durch die Apotheken in Flaschen und Dosen ä 2.50 M.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hcsieu am Mittwoch, den 20. Februar: Meist trüb. Leichte Regensälle. Forlbauctnb milb. Mäßige westliche Winde.
Kirchliche Nachrichten, Evangelische Geuieindc. In der Ltadtlirche.
Mittwoch, den 20. Februar, abends ö Uhr: 2. Passions-
Handel und verkehr, Volkswirtschaft.
Märkte.
Gieße», 19. Febr. Marktbericht. Ani bentigem Wocdenmarkte kosteten: Butter vr. Pld. 0.95—1.00 'Mk., Hühuereier 1 St. 09—10 Pfg. 2 Stck. 00—00 Pfg., lüänfeeier 00—00 Pfg., Enteneier 0 Pig., Käse pr. Stck. 6—8 Pf., Käsemntte 2Stck. 5-6 Pig., Erbsen v. Pid. 18-24Pfg., Linsenp.Pfd.25-40Psg., Tauben pr.Pr.0M— l.OOBck.,Hühnerpr.St. 1,00—1,00 Alk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 Mk., Gänse vr. Pid. 70—80 P»Ochscnslcisch pr. Pid. 82—88 Pig., Rui)- und Ninbsieifch vr. Pfund 80—82 Pfg., Schwemc- steisch vr. Piuub 86— 90 Pfg., Schwemesteifch, gesalzen, pr. Pfund 94 Pfg., Kalbfleisck) pt. Pfb. 80—84 Pfg., pammelslcifch pr. Pfund 61—84 Pfg. Welsche per Pfund —.— StQUofjeln pr. 100 Kg. 7,00—0,00 AUL, Zwiebeln pr. Ztr. 5,0u—6,00 JJif., Aiilch per Liter 20 Pfg., Aepiel per Zentner 20 bis 25 Pik., in Körben 00 Pid., Nüsse 100 Stuck du—00 Pig., Birnen per Psd. Alk. 0.20—0.25, per Ztr. 9—15 Alk., Weißkraut ver Stück 15—30 Pfg., per Zentner Mk. 0.UU—O.üO. — A!atktzeu 8—2 Ubr.
der besten
von allen Acrzten glänzend empfohlenen Nähr- und Kräftigungamittel lür Blatanne, Bleichsüchtige, Kranke und Rekonvaleszenten sind
ziehungen. Die Thronrede erwähnt dann ben mit Dänemark zur Regelung ber Verhältnisse ber Lptantenkinber abgeschlossenen Vertrag, bet hoffentlich bas freundliche Verhältnis zu diesem Staate kräftigen wird, erwähnt die Annahme der Einladung zur zweiten Haager Friedenskonferenz und schließt mit dem Wunsche, baß daS nationale Empfinden und der Wille zur Tat, au- dem der neue Reichstag hervorgegangen ist, auch Über feinen Arbeiten walten möge, Deutschland zum Heile.
Zu ------- . . _
herzlichen, zu den anderen Mächten gute korrekte 83c-
Tcrnburg von »lübcl gefordert.
Der frühere Kolonialdirekwr, zuletzt Gesandte in Norwegen, Stube:, soll dem jetzigen KowNia.direktor Tcrnburg eine P i - stolenforderung übersandt haben. Ten Anlaß oazu hat bie absällige Kritik gegeben, bic Tcrnburg im Reilly tag an bie Art der Geschastssührung 1 eines. Anusoorgängcrs geknüpft hat. Wenn Stubcl infolge ber von allen Seiten auf ihn niedethagein- ben Angriffe schlietzlich nervös geworben ist, so ist bas ja begreiflich, daß er sich nun aber dadurch zu rehabilitieren sucht, daß er Dernburg, ber boch nut seine Pflicht tat, fordert, ist jedenfalls nid): geeignet, ihm bie politische Anerkennung, bie er sich durch seine nachgiebige Haltung dem Zentrum gegenüber verscherzt Hai, zuruckzugewinnen. Wie Tcrnburg sich zu der Forderung stellt, ist mau bekannt geworden. Vielleicht dars daran erinnert werden, daß vor einigen Jahren der betanme Polenführer v. Kocziclski — bekannt unter dem Spitznamen Ad- miralski — dem Finanzminister v. Rheinbaben euie Forderung übersandte, die aber mit der Begründung abgelchn: wurde, datz der Minister sich nicht in der Lage sähe, auf diese Weife für eine Aeußeiung, die er im Pariamenr in amtlicher Eigenschaft getan habe, Genugtuung zu geben. Im großen und ganzen kann dieser Schritt deS früheren sdilonialbirekiorS, fall» er ihn wirklich ge:en haben follic, nur eigentümlich berühren. Vielleicht einigt er sich bann mit feinem Gegner dahin, daß sie ihren gemeinsamen Freund Roeren, der Sllibel so unerbittlich rnuer das taudinifche Joch
Waö Tante Lina im Pompavonr hat: - eine Brille, einen Strickstrumos, ein Taschenmch imb eine ' Schachtel Fays ächte Sodener Mineral-Pa'nllen. Und wo einer m ber Familie hufter, heiser und verfcvlemu ober ionü nickt wohl vt — aleich onnci ne bie wobltange schachtel und teilt von den kleinen weißen Dingen aus. Tenn lie weiß aus EriahTung, n re ausgezeiarnet Fays ad^e ^ooener bei Errultuugen wirten und ’ie bat mit ujrer usaituien- spende schon viel Segen genistet. — Man taun tJtuje adJtt Sodener überall für bö Pfg. per Schachtel.


