Ausgabe 
18.7.1907 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Hochwasser.

fi

Frama eines Rechtsanwalls.

(Unberechtigter Nachdrua verboten.)

Wien, 18. Juli. Aus ganz Oesterreich kommen Nachrichten von Hochwasserschäden, besonders das KrenStat in Niederösicrreich ist sehr gesährdet. Eine Abteilung des Eisenbahn.Reginrents ist gestern in Krenstal eingetroffen, um die bedrohten Familien in Sicherheit zu bringen. In Wien selbst sind viele Straßen längs der Donau überschwemmt. Auch hier mußten viele Familieir die Wohntingen räumen.

vermischtem

* Genickstarre. Gegenüber den auswärts ver­breiteten übertriebenen Gerüchten von dem beängstigenden Umfang, den die Zahl der an Genickstarre Erkrankten in Köln angenommen haben soll, stellt dieKöln. Ztg." fest, daß im ganzen seit Anfang dieses Jahres 30 Todesfälle und eine Minderzahl an Erkrankungen, einschließlich des Militärs, in Köln und Vororten zu verzeichnen gewesen sind, und die Krankheit neuerdings in allgemeiner Ab- nähme begriffen ist.

* Internationaler Ballonaufstieg. Inden Dagen vom 22. bis 27. Juli sinden in den Morgenstunden internationale wissenschaftliche Ballon-Aufstiege statt. Es steigen Drachen, beuiannte oder unbemannte Ballons in

Breslau, 17.Juli. Das Hochwasser der Elatzer Neisse verursachte im Kreise Brieg einen Dammbruch. Der Taschenberger Damm ist unterhalb der Stadt Löwen in der vergangeneil Nacht gebrochen. Weite Flächen sind über, schwemmt. Andere Dämme sind in großer Gefahr. Ein Militärkommando ging von Brieg ab. Die ganze Nacht über wird gearbeitet, um die Dämme zu schützen. Das Silsterwitzer Schwarzwasser hat fast das ganze Dorf Naselwitz im Kreise Nimptsch und die angrenzenden Felder überschwemmt. Viele Wohnungen mußten geräumt werden. Be, Kuhuau fand ein Dammbruch statt. Auch von einem Felssturz ist zu berichten. Mehrere Kubikmeter Schiefer lösten sich und stürzten auf die Geleise der Streck- GoldbergHermsdorf. In Lcntsch im Kreise Neisse sind die vor einigen Jahren hcrgeslellten Uferbauten größtenteils ver- uichtet. Die Chausseebrücke der Ratibor-Corzueter Chaussee ist weggcschwemmt worden. Aus Thurze im Kreise Ratibor wird gemeldet, daß die hofsnungsvolle Ernte völlig vernichtet wurde. Herzzerreißend ist der Jammer der Leute. Wenn das Wasser noch einige Metei steigt, müssen die Bewohner aus ihren Wohnungen flüchten. Infolge starker Regengüsse am Dienstag war in

Hirschberg in letzter Nacht wieder Hochwassergefahr eingetreteu. Abends mußten in den niedrig gelegenen Straßen die Wohnungen geräumt und die Wasserwehr alarmiert werden. Um Mitternacht ivar die Gefahr vorüber. Das Wasser fällt Heute ist schönes Wetter. Der Forstschaden im Riesen. gebirge, den Hochivasser und Sturm anrichteten, ist unbe» rechenbar. Allein im Forstrevier Riesenham sind 600 Fest- Meter Altholz gebrochen. Auch die böhmische Seite ist durch das Umvelter stark mitgenommen ivorden.

o . m cuiictnuai iiifl ivicoer raw). Dann

ihren -----trran wcoutor $£ tet &Qt bic SEU9ilt nid» da

nach Teutichland, während S-e nach

*vit00ll ßtltflClL ttZDDI TI fl lieft rtfrw fi« r ... r. *

S. u. H. Karlsruhe, 17. Juli.

(Erster Verhandlungstag.)

s^er^C?niirti3~lnr ^ndrage des Publikums nahm heute früh die Verhandlung in dem Auf- C S-gcn den außcrordcntl/chen Pro-

Washrngton-Umversität und Rechtsanwalt ^r. Karl Hau aus Baltimore ihren Anfang. Die Zahl der iw» geladenen Beugen beträgt 60. Am Sachvcrständigentischc bK-bie Ermordete stiert haben und bic Mitglieder der vMburger pfhchiatruchen Klinik, die Hau längere hiTafier niS1 Geiweszustand untersuchten. Die Beobachtung tAt Sa nichts ergeben, das für eme GciNicshcstörtheit spricht Erofsnungsbeschluß wird der Angeklagte des 6. November v. I. zwischen 5

ffnd 6 Uhr ferne Schwiegermutter, die verwitwete 62 Jahre alle 9m,epr,tnm geborene Stadelhvfer, in der Lichten-

xaler Alle« iu Baden-Baden getötet und diese Tötung mit Ucber- lKoli^er^O faben. Ter zur £at benutzte Revolver, q <""sn J-c~*vn iit- nuiy meiner rriv fahrt von

rribüne ebenw fi'Ärt'dik Kleld^'d" LL a7fgffLtt Angell": ? ^rd°n Sie dann gleich verhaftet?

dre ft« b«. ,Wm. » i b-b-n nun irber alle Umstände gesprochen. Nun

9m9cn nachdem Kontinent, beschwindel- ?eTn futzren nach Baden-Baden? 2. Was haben Sie

in der Zeit in Baden-Baden getan, über die Sie keine Auskunft Lause totoaelüht? ^hre Schwiegermutter von

L)'au,e weggelotft? 4. Wer, wenn ^ie sich selbst für unschuldia |at?ren' toCT ° 1ein' ^chre Schwiegermutter getötet

die W«efI':L8megugT0TtC btfonber5 nii>1

Bors.: eie haben Baden-Baden fluchtartig verlassen ent- und benützen die schnellsten Verbindungen «KJ?% Lon^n zu fomnicn. Was haben Sie in Baden-' getan? Erstrebten eie eine Unterredung mit Irl. Olga? ^b^^^^ltagte antwortet nicht. Bori.: Behaupten Sie niefif Von^ Geisteskräfte gAvesen zu sein? Angekl./Nein

^^^Fwau hat einen Bries geschrieben, in dem sie an- ift TnH &>e ll$ ^ben nehmen wollten. Ihre Frau

:<t in den Tod gegangen, weil sie den Kvnflikt nicht zu über- SmÄ. 3t,K fditint Sie allo fürlchuidig

unte^m^'A^ hat mir mit memcr Frau keine Unterredung unter vier Augen gesittet. eonst wäre das Ende nicht chehen. Ter etaatsanwalt hat ihr erklärt, daß sie verhaftet werden wurde,, wenn sie ihren Mann für unschuldig halte Cmt- bNagn7hm7LL finb Bri Kvrrestwndenzen

^^etaalsanwaltSie hat mir das größte Vertrauen oezeiat mSvffn111 in Ilhpmb'r Angeklagten an den Staatsanwalt

L An be-- ,ie dem namenlosen Entsetzen über die Tat

Ä!<te, ÄÄ &

^ier darüber bitter beschwert. Nachdem bei der

ihr ^hPr^nH- ÖCr Korrespondenz nichts gefunden wurde, wurde bf, der Gattin, zugemutet, gegen ihren Gatten freiwillig Be- s 8U - Was mag Ihre Frau in

Au-Tod getrieben haben? Angekl.: Man gewährte ifc feiie mit mir. ^-ch hätte sie von meiner Unschuld übec- ^un sagen eie es uns doch auch. Angekl - Es Her taaen famt 9'rau fa9m konnte, aber nicht

।uyeit mnii.

9/nnSrer.te^l0err:fl^)aln ®ie Schüsse in Baden-Baden gehört? Wen.: Ich lehne die Antwort ab

Verteidiger: War vielleicht die Tat gegen Frl Olaa aerichiet

8oc,ul0.r^et- 36re Frau ist ihr in bett Tod gefolgt ©te müflen Auskunft geben. Ihr menschliches Gefühl muß Sie - Angekl : Ich habe nichts zu [agett U|$

ffiamtt tft dte Vernehmung des Angeklagten beendet.

>ter Zeu g e wurde Geh. Medizinalrat Dr. Roller- ®r früher- einmal den Angeklagten Lau sw?Jivht\tU)d) Ghtnnastast war, behandelt haben. Er gibt die ®^?Ui>fett Es sei aber keine Krankheit von längerer Dauer und nicht von schweren Symptomen gewesen

fiinfin rnttÄ* Spannung wird dann Frl. Olga Molitor, vor- au, unvereidtgt, vernommen. Sie gibt an, aussagen zu

Sie gibt an, am 6. November bei einem Arzt einge- solle" mit^-Ü? ulrfT' Urn 6 Uhr rief ihre Mutter sie ab, sie sötte mit zur Post kommen, wo man das Pariser Telegramm hr>f -to°nt.e' Frau Molitor wollte zuerst allein gehen. Aber mit. Ais die beiden in die Kaiser Wilhelmstraße einbogen, fiel der Zeugin eine Mannesgestalt m der Nahe auf. Sie horten dann Schritte hinter sich, und Frau Molitor sagte:Es ist mir schrecklich unheimlich zu Mute, als

' immer hinter uns herkommt." Die Zeugin be-

nTa soll Hau zu seiner Frau gesagt haben

als er nach der Tat nach äindon kam? ^euain Er inff npfnAt Wien: Ich soll dein« Mutter -rm°rd°shab°n° ' f° 9'f9t

. K^etdiger: Waren zur Zeit der Tat iwch andere Leute in mch^andlre^Vo»-'- r 3t8- itoe^ ^gante Herren und Täter s. ^'r ^belt früher g«,agt, der mutmaßlich« Tater könne so groß gewesen fein, wie Hau. Zeugin - Nb habe dte,e Ausfage gemacht. Bei der SchiÄligkeit, mit der iiü bestimmem fielW8tC' toar ">cht möglich, eine genaue Größe zu v,^^ldiger: Sie sollen gesagt haben, die Tat ist ein Racheakt Zeugin Ja, das glaubte ich, ich hielt das Telegramm aus Paris fchvn für einen Beginn der Rache. w

. Bors.: Kann ein Diener der Täter gewesen sein? Zeuain^ Nein, die in Betracht kommen könnten, sind alle von kleiner *tpei aügefeuert worden? Zeuget beyaupten das. Zeugin: Nein, an dem Tatort ist aber ein Word'n r Eördcrha ll. Es ist sicherlich nur ein Schuß abgefeucrt

dem Schuß in der Herzgegend,' den ihre Schwester tirrim.fi,; Qln..®Ql[t' ä'istti selbst nichts gehört Ihre

Ärr £ Soui!,e ,6aBe aber erzählt, Hau habe aus "eine «ton Qetinh C1r, unb p? er ftc rnid,t richtig traf, nicht den Mm hfth1' >u toten und sieh zu erschießen. Bors.: Also die beiden imrgen Leute hatten vereinbart, gemeinsam zu sterbend VON hpt nf " aw r fx das Telegramm

°°n° neue MhstisikaLn^ StW? 8eUgm: ®ie 6ielt für

bie sie bei ihvern Hinscheiden trug. ' '

hnn . ^9fP-a9^_^r- Hau, der kurz vor Beginn der Sitzung von zwei Gefangnisbeamten auf die Anklagebank geführt wird ttt ein fchlmii^r elegant gekleideter Mann, der einen sympathischen Eindruck macht, xie lange Untersuchungshaft ist nicht ohne Cin- ShS/Jr XlU geblieben. Er iieht schwindsüchtig aus. Nach einer höflichen Berbeugnng vor den Richtern und den Geschworenen nimmt er auf der Anklagebank Matz. vMajmorenen

r Beginn der Verhandlung erscheint ier großherzoglich

bahn (^c Staatsminister Frhr. v. Tusch im Saale

rben^o der Lberstnatsanwalt Tuffner. '

1881Z w 5)11 Hau gibt an, daß er am 3. Februar

geboren und katholisch sei Abaeseben vin studentychen Telikten ist er nicht vorb/strafü 3 1 Iz n

Angettagter Hau, haben Sie die Tat, deren sie be- schuldigt we^en, begangen? Angekl. (mit fester Stimme): Nein waren zur Zett der Tat aber in Baden? Angekl '

Torü^nm^ SAnL^ lebaÄUÄtot undihr« Tochter'keniwn' fcje damals. Wie kamen Sie in nähere Beziehungen zu Fräulein Lina Molttor und den anderen Tamen? Angekl Ich lehne öb- Dors.: Ich mache Sie darauf auf- fne5^tlt/ b^die Verweigerung der Aussage bei einer so ernsten fttrchtlmrm Sache doch Wohl überlegt sein muß^ Sie habes '

Molitor dann eine Korrespondenz geführt. War diele veidenichattlich? Angekl.: Ich verweigere die Auskunft' Vors nicht klar. Fräulein Moliwr woltte L'r Sache fchlreßlich ein Ende machen, verlobte sich mit einem Offizier s )cieb dann aber, stie könne nicht die Frau eines aiideren werden" ^^ v^rschwand mit Ihnen dann, nachdem sie 2000 Mk. von der S^arkaf)e abgehoben hatte. Angefl.: Auch darüber gebe ick keinl »Ä ^e sandten bald drei Telegramme weil ^raulein Lnm Molitor im Hotel krank lag, wegen einer Sckust- wunde unterhalb des Herzens. Haben Si? ihr dirf'e Wund^be^ roett ®te fi(6 später auch erschießen wollten» ®H<:. Ich verweigere die Auskunft. 1 "

ar ö^öen in Washington 3 Jahre Iura studiert

^nn toUT^ ich Magister of Arts, schließlich ^oent \£\&-l^TOTe,1oc 600 Tollar Jahresgehalt. Darauf rnackt"

'->»«» «<* Äff

»tÄid®""" ® ,ito W61* »« S-»? to,in.

Schwester Lina eifersüchtig auf ab^ nachher f f W bemerkt, man sagte es mir

Zeugin^ietS @ie Sau n°ch Dover telegraphier

Vors.: Von Paris war ein mysteriöses Telegramm an ft Molitor gelangt, in dem diese nach Paris berufen wurdet geblich, weil Sie krank seien. Was sagte Frau Lttia

Zeugin: Sie glaubte, es handle sich um eine Mvstisikatinn Ä?1 »-»«X wX--®

Angeklagte schweigt. Bors.: Das ist ein Mangel an §5^ und Offenheit, wenn eie nicht antworten Angekl M warf Bart urck Mantel zum Fenster hinaus Vors^ Sie b'?nirl naS. Frankfurt und über Brüssel nach London' Jii VrnNel .teilen ^-ie Ihrer Frau Ihre Ankunft mit und leatt Bart"^fort^^ über ^rc Reise auf. Warum loarfen Sieben Dart fort? ^te Schlußfolgerung liegt nahe. Der Täter ve-r- ^UrM.mte r 3UI" Begehung der Tat und warf die Verkleidung nachher fort, um Nicht fo leicht konstatiert iverden zu könnem

^Ke.Frpu hat einen Brief an Frau SNolitor noch am gefchrieben, worin sie ihr mitteilt, daß Sie noch ein­mal nach dem Kontinent mußten, daß die Sache aber tiefstes Ge- heimnis sei und djeg sie offiziell krank sei und das Haus nicht ver- burfe, damit man nicht nach ihrem Gatten frage.

- Ten^Bnef schickte sie gleich nach meiner Abfahrt von

... L 8iLt»K8L tfWÄRWFS «.*.=« yandwerlsmetsters von dem Tode des Ertrinkens. Die Fran wollte an der Bahn, an einer tiefen Stelle Wasser schöpfen, glitt auv und fiel m den Fluß.

... sha5anf?'rt°- M, 17. Juli. In der Angelegen- heit des Grand Basar, wo kürzlich 300 weibliche Ange. IteUte nacf) ®e|d^aftefd^[uB einer peinlichen Leibes-Bisilalion 3uc Feststellung von evtl. Diebstählen durch Aufsichtsdamen unterzogen wurden, hat der Aufsichtsrat des Grand Basai dem Verlangen der Angestellten auf Entlassung des eriten Direktors Depierre stattgegcben. Depierre, ein cro- 71' nic^t wieder auf seinen Posten zurückkehren. -ü>ie fchon früher erwähnt, wurde in dieser Sache auch eine Uusstichtsdame entlassen. Die Verkäuferinnen des Grand ^.asar haben außerdem eine Llagc wegen Freiheitsberaiibung bei der Staatsanwaltschaft gegen Depierre anhängig gewacht. -- Die Wurstvergiftung im städtischen Krankenhaus hat keine weiteren Erkrankungen zur Folge ,gehabt. Em Teil der erkrankten Schwestern hat bereits die Tätigkeit ivieder ausgenommen.

Wage? vor'M« VZs.: ?^F.^T^k^ ich nichi

üää** - **oB

S' ®jfij*JJ7-.f."!': 3> »riiebujäbdee Milch,»,gj;j®sÄ1,bS,V'14äÄSmaTljK? man unterhalten könne?

s,«r is

ausgestattet fuhren Sie erster Masse am So

nächsten Tage, nach Karlsruhe, um dann nach Baden-Baden zu fahren. Was wollten Sie fort? Anaekf -

«Sfc l&Äffi

hu. angetL. Xie i)uage beantworte ich mmt Vors - giinriim S,e nach Baden-

n ,f5tJaaSbnlUW£en Sie von dem Geisteszustand Hau^s c bu ihn für einen abnorm klugen und geistiü

ualt 5me*n- Bors: Besaß er snggestrve ©e*.

va L *3euÄ}n er rvar aber Launen unterworfen.

Vor,.: Wie s.^uid Ihre Mutter zu Hau? Zeugin: Nach der ^U^n9?at !C ^hr empört, dann benahm sie sich Hau mit "größerAnerkennung'^gestwoch«i zuletzt von

üi« 36t«bSi«^Ä?5TaU ~iM ni^ 1904 bitter -ZMin: Ja, meine Mutter sah klar. Sie wußte, daß Hau und Lina über ihre Verhältnisse lebten. Auch hat mdne ecr)1^^n$niaI ?lcht schön an meine Mutter geschriebm.

beantragt die Verlesung eines Briefes der ^wau Lma an ihre Mutter. Frau Lina lobt ihren Mann darin sehr und erflart traft «aller Bedrängnisse glücklich zu sein. Alle fie ^.urterr Hau fälle, seien ein Unrecht-

Vors.: Noch einmal: Die Zeugin hat erklärt, sie könne nickt ^en beabsichtigten Ueberfall auf sich glauben. Angekl.: Ich widerspreche dem nicht.

Tie Zeugin wird darauf vereidigt. Es wurden bann noch die w«te«n Zeugen - mehrere Aerzte und Privatpersonen - Met die Aufhebung der Leiche der Frau Geh. Rat Moliwr vernommen und sodann dte Verhandlung auf morgen früh 9 Uhr vertagt.

^VitfCr /Btoungsgang regulär? Angekl.: Nein gute Examina gemacht zu haben, daß man Angell ^^Vori^kr^^'° amerllanisl^r Bürger waren? S°"s[ 5 f3ra b,e Zinsen von 65000 Angfll - E^r 8000 brauchten Sie jährlich?

£& Ä!äää A S

M* L Ä S'Ä s* ««<»« «s ztegtngen nach Babew-Vaden und wohnten bei Fhrer .&aÄn Beziehungen zu Fräulein Llga nt!/ ^e?:- ,2ch verweigere die Aussage Bors Mar öwi eifersüchtig auf Frl. Olga') Anaekf

«MK

tot EM mysteriöses Telegramm an F-rau ^Moli°

rSMWM

M^nungl daß, Ne.

Wtreite rch es. M L Ä fe^a^kT'^e

eraes «ntsrblichen VEechens" mr eürer^na^^or fji: bezichtigt I Molitor sa rot6 ben L>d der Ihnen n michswn . t^mand immer runter uns herkommt." <___________ v

Lut 3°^« hatte- Jetzt wollen Die überwichtme »Du brauchst nicht so ängstlich zu sein "

W»5?llaL^en' T-us ^int n»r gewagt und nicht^m nMüw toick" plötzlich näherten sie sich ivieder

ItHni Gefühl entiprechend. Schienen Utter i S.0®'' tQ^. «Hf. furchtbarer Krach ersolgte, und Frau Molitor sank zichungen zu Frl. Llga vielleicht nahe zu sein? Angekl^^Tarü^ E^ttte entfernten sich wieder rasch. Dann

lBewegung./^rs.':® umMrS hat?" WC SeUflin b»

ton aittjen ttw^in auch Ihre Frau"'Lm.' Sie^bentottan Vorl - Sic Verdacht auf Hau? Zeugin: Nein, keinen.

E-«E......... & &.?& B ÄK*» - -

'3 ,L Sori' 1 ' M$pau vielleicht ein Rendezvous mit Ihnen gesucht,

L L'Scs^-LL"w' Ä

selbst ein Telegramm auf, wodurch <_ nmd>2,L t!lngekl.: J,awöhh Vörf-

DaS ÄNk Telegramm, um noch einmal, ooer

Eöchreti m tauten, Ms hatten Die vor? .Angell.: Zch habe

vi. -v^'-k'^^ben doch mit Ihrer Schwester über Hau und

Zeugin: Nur menschlich, niemals v-rsönllch

Vors.. Sie standen gut mit Ihrer Schwester? Zeugin. Ais "mK'ä'S L"*

«sn- - ... .Ä**-**-

^aden fahren wollten? Angekl - Ter ^ua mm Von dem '

nur bis Karlsruhe. Ich verfolgte mit den? Anlegen fatiK -?0 galten »arten und der Perücke feine un autmn to&n V- Pn"

t^niia^BSf ~ Baden-Baden? Angekl.: Darüber sage aat ^InaefT® »in. 6 t'tajen dem Untersuchungsrichter g?- agt. Angekl . Nur, urn nicht mit den Zeugen aus Frank- £?rrtr rUn^ ^irontiert, zu werden, Ich gab damals alles ftnnP^Ava* .^hrw ich jede Auskunft ab. Vors.: Die Zeugen ita« t?mdÖimf>Ur>®le Molitor autelephouierien und^sie

(p/? PojLamt neicn, wo |ir eine wichtige Mitteilung über ein ^^9^2inni erhalten sollte. Von diesem kouitte nur

& lvi|"*en- Tas Dienstmädchen der

Tjat ^ie uongeus erkannt. Frau Molitor lwlte

daun r)rl. ^lga aus einer Nachbaroilla, wo sie beim Tee ioar und ein Schuß aufb^H^T)?nT>a^ dem Postamt zu. Unterfvegs wurde

iS-. '?UI .oTan Dcolitor abge[eitert, der sie sofort tötete, m5tec davon. Zwanzig Minuten später fuhren Sie von weg? ^rum?°^ Unterwegs warfen Sie den Bart

fl h

c

1 !

h h

a k b

9 g n

r

t A

u d n

n is ir 2

lli fll 1111 s°

L

i al ho

b ir 1° ei ix

I kc

L d n $ 5 5

er lii zr L B ui K st

au

ve la in ti Ti au R, 51 20' wl ha ve bei eir nii gei ha fiel vo üt ieii »ec Ör t

6ai 8

in.

Olo

ten ort bui « gn her Ae