Ausgabe 
18.7.1907 Erstes Blatt
 
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hat nicht so viel

eines fürstlichen Domänenrats verliehen.

Bemerkt sei,

nahe 100 Jahre in

Kanvel.

war. Soweit war die Situation bis

gehalten.

daß das fürstliche Hofgut Ronneburg Pacht der Familie Koch sich befindet.

O Büdingen, 17. Juli. Dem langjährigen Pächter des Hofgutes Ronneburg, Herrn Koch, wurde der Titel

A Grünberg, 1«. Juli. Zu dem am letzten Sonntag und Montag hier stattgefundenen Hauptpreisschießen des Grünberger Schützen-Dereins hatten sich auch Schützen von Auswärts, besonders auch Mitglieder von den Schützen- vereinen m Alsfeld, Gießen und Laubach eingefunden. Am Sonntag war auch Dr. Kleeblatt von Gießen, der z. Zt. in Alsfeld zu Besuch weilt, mit einigen Alsfelder Herren m seinem Automobil zum fröhlichen Schießen nach Grünberg gefahren. In Gesellschaft eines hiesigen Fabrikanten machten die Herren mit dem Automobil nachmittags einen Abstecher nach Laubach. Unterwegs, als es zwischen Laubach und Lauter auf der Rückfahrt einen steilen Berg, dec sog. Ein- frrste, hinaufgehen sollte, platzte etwas an dem Auto, und es rollte den Weg zurück. Glücklicherweise heminte eine I Telegraphenstange bald seinen Lauf. Vorher hatten zwei der Insassen sich durch Abspringen in Sicherheit gebracht. Auch dem Lenker des Autos passierte nichts. Der Fahrradhändler Drescher von Grünberg, der mit seinem Motor desselben Weges kam, konnte eine notdürftige Reparatur am Auto ausführen, daß es seinen Weg bis Grünberg fortsetzen konnte. Die Herren mußten aber gestern die Bahn zur Fahrt nach Alsfeld benutzen. Heute war der am Auto entstandene Schaden wieder ganz beseitigt und Dr. K. konnte mit Voll­dampf per Auto die Rückfahrt nach Alsfeld antreten.

X Groß-Altenstädten, 17. Juli. Einem Fluge Tauben gesellte sich gestern hier eine Brieftaube zu, die am lmken Fuß einen Rmg mit derJnschriftO884jF 214 trägt. Das Tierchen scheint sich in einer Schlinge gefangen zu haben, da sich viele Roßhaare fest um die Zehen geschliingen hatten.

O Aus dem vorderen Vogelsberg, 17. Juli. Gerade zu rechter Zeit setzte die Mitte dieses Monats mit warmer und trockener Witterung ein. Zunächst war der Saatenstand gefährdet. Das ohnedies mit schwachen Aehren behangene Korn fing an sich umzulegen; vortrefflich stehen Weizen und Hafer, ebenso sind die Hackfrüchte gut ge­diehen, man lobt den AilSsall der Frühkartoffeln. DerHeu- inond" machte seinem Namen wenig Ehre; die Regengüsse verzögerten das Einfahren, so daß man bereits mit der Heu­ernte in der fünften Woche sich befindet, auch die letzten Sonntage benutzte man zum Heumachen. Obst gibt es allent­halben wenig, nur die Zwetschen versprechen eine gute Ernte. Mit den Gartengewächsen ging es ob der geringen Wärme' die morgens 8 Grad Celsius nicht überstieg, langsam. Bohnen wurden gelb, Erbsen und Gurken zeigten keine Fortschritte; erst jetzt, mit wirklichem Eintritt des Sommerwetters, zeigt | sich eine Besserung.

«ä. Darmstadt, 16. Juli. Eine ärztliche Be- ratungsstelle für Säuglingspflege, in der unbemittelte Wöchnerinnen und Mütter in allen Fragen der Wochen- und Säuglingspflege unentgeltlich Rat und Anleitung erhalten, wird denmächst in unserer Stadt! durch die Ortsgruppe des Allg. Deutschen Frauenvereins errichtet. Um eine Minderung der Säuglingssterblichkeit herbeizuführen, soll der Hauptzweck der Beratungsstelle sein, nicht allein erkrankte Kinder zu behandeln, sondern vor allein

heißt es u. a.:Die nächstjährige Ausstellung in Darmstadt, deren Beschickung in anbetracht ihres Zweckes gerade aus den Kreisen des hessischen Handwerks in besonderem Maße erwünscht und erwartet ist, bot bereits im Berichtsjahr Anlaß zu entsprechenden Vorarbeiten, insbesondere durch veröffent­lichte Aussätze usw." Der Vorsitzende der Kammer wurde in den Hauptausschuß berufen, der Syndikus gehört dem Preß­ausschuß an. Der Voranschlag für das Etatsjahr 1907 sieht 27 000 Vlark in Einnahmen und Ausgaben vor. Nachdem Abschluß der Rechnung für das Etatsjahr 1906 beliefen sich! die Einnahmen aus 37 770,96 Mark und die Ausgaben aus 87 198,89 Mark, so daß ein Rest von 577,07 Mark ver­bleibt. .Im Kammerbezirk bestanden im Berichtsjahre 68 Innungen, 125 Ortsgewerbevereine, 37 sonstige gewerb­liche Vereinigungen und 6 Jnnungsschiedsgecichte.

"Zur Stadtverordnetenwahl. Trotzdem uns! noch fast volle vier Monate von der Stadtverordnetenwahl trennen, hat der hiesige sozialdemokratische Wahl- er ein schon zu dieser Frage Stellung genommen. Am 13. l. Mts. wurde in einer Sitzung des Wahlvereins nach längerer, lebhafter Debatte in Uebereinstimmung mit einem . Beschluß der vorjährigen Landeskonferenz der sozialdemokratischen Partei beschlossen, »nur Parteigenossen als Kan d i- daten aufzustellen".

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seiner Organisation her, welch ein enormer Vorteil c5 ist, menn ein politischer Körper sich kapitalistisch rentiert. Nun fürchten sie, daß wir im Nationalverein diesen bisher fehlenden Großbetrieb für die Verbindung von Liberalismus und Kultur bekommen könnten. Darum sagt dieKöln. Volksflg.":Wehren wir ihm." Es ist das gute Recht unserer Gegner, sich zu wehren. Denen aber, die nicht unsere Gegner sind, den Libe­ralen und Demokraten in Stadt und Land halten wir die Frage vor: Ist ks nicht wahr, daß die Hauptfchwäche des Liberalismus in der mangelhaften Technik seines politischen Betriebs zu suchen ist? Unermüdlich liegt der katholische Volks- Verein den Berufsorganisationen in den Ohren, er überschwemmt! das Land mit feinen Schriften. W o bleibt die Gegen­aktion? Fürwahr, wir freuen uns der Arbeit unserer Parteien und kritisieren nicht an der parlamentarischen Vertretung des Liberalismus. Wir sagen nur, daß uns die breite Unter­lage des piobernen Parteilebeus, die Verschwisterung von Kultur und Partei, von Standesorganisation und Liberalismus in weitem

Aus Stadt und Land.

Schmückt Eure Fenster und Ballone mit blühenden Blumen.

Gießen, 18. Juli.

** Der Jahresbericht der Handwerkskammer für 1906 ist soeben erschienen. Der Vorstand der Kammer besteht gegenwärtig aus Gewerberat Falk zu Mainz, Vor­sitzender, Spenglermeister Rockel zu Darmstadt, stellvertreten­der Vorsitzender, Metzgermeister Lautz zu Darmstadt, Weiß­bindermeister Louis Petri II. zu Gießen, Buchbindermeister Mandt zu Lauterbach, Schneidermeister Schniitt zu Worms, Vorstandsmitglieder. Nach den gesetzlichen Bestimmungen scheidet alle drei Jahre die Hälfte der Mitglieder aus, in-. kolaedessen wurde in der Plenarversammlung am 27. August tk I. Herr Rockel-Darmstadt, der im vvrhergegangenen Jahre zugewählt war, wieder, und zwar nunmehr auf drei Jahre zugewählt, damit dessen Amtszeit sich init der der übrigen Mitglieder decke. Im weiteren wurde Konditor Janson- Mainz und Maurermeister Schwarz-Darmstadt zugewählt, da infolge der 1906 vollzogenen Wahlen deren Gewerbe in der Kammer nicht mehr vertreten war. Laut Beschluß der Plenarversammlung vom 27. August 1906 wurde der in der Plenarversammlung vom 30. Juli 1900 gewählte Engelbach zn Darmstadt auf wertere 12 Jahre als Sekretär der Kammer angestellt, lieber den Geschäftsverkehr der Handwerkskammer

Umfange fehlt. Wer uns hierin recht gibt, der helfe uns und sei gewiß, daß unsere Arbeit allen Lagern des Liveralismus zu Gute kommt, .Wir bitten um Vertrauen, so lange wir auf dieser Lwie vorgehen. Die Politik der freiheitlichen Fort­entwickelung Deutschlands auf vaterländischer Grundlage ''' ' l Freunde in Deutschland, daß diese sich gegen­

seitig durch Mißtrauen und Gereiztheit hemmen dürften.

der Verein für Wege- und Hüttenbauten 145 500 Mk. Zuschuß auswerfen. Führerkurse sollen wieder im Frühjahr in Bozen, Innsbruck, Salzburg und Villach stattfinden. Auch ein Ski­kursus soll eingerichtet werden. Die Führer seien mit der an­gemessenen Erhöhung ihres Lohnes leider noch nicht zufrieden, die Einrichtung der, Führertage, die von den meisten Aufsichts­sektionen veranstaltet werden, hat sich gut bewährt. Zurzeit sind etwa 1100 Führer gemeldet. Durch eine Karte der Airrogelgruppe nt letzt das Schlußstück des ganzen Zuges der Zentralaipen vom Zillertal an kartographisch feftgetegt. Für wissenschaftliche Unter- nehm ungen und für das Rettungswesen werden wieder er Milche

Kürt.TtPtt Alt AztoCnti 4- -(.-Li f C' cn . i.....<

Amerikanische Eisenbahnaktien. Die amerikani« scheu Eiseubahuaktieu kouuleu am Montag an der Londoner Börse eine ausgesprochene Besserung erfahren. In Newyoik betrug der Umsatz in Union Pacific 120, in Readmg, Eommon 100 000 Shares. Am Produktenmartt war Wetten weichend, ang. günstigere Witterungs- und Ernteberichte. Anregend wirkte ferner auf den Effektenmarkt der verhältnismäßig befriedigende Bankenausweis. Dieser Umstand wurde um so mehr beachtet, als die amerikanische Gelbnachfrage an den europäischen Geldmärkten in der letzten Zeit Verstimmung und Besorgnis wegen der weiteren Gestaltung der amerikanischen Geldverhältnisse hervorgerufen hatte. Als dritter Anregungspunkt war zu bemerken, daß eine Berliner Großbank seit einigen Tagen schon als Käufer für amerikanische Bahnwerte

GeriehtssaaL.

)( Marburg, 16. Juli. Die Ferien-Strafkammer verurteilte den lugendlichen Zigeuner und Musiker Kar Pohle, der im März d. Js. durch Einbrüche und Diebstähle die Hornberger Gegend unsicher machte, zu vier Jahren Zuchthaus. Der junge Mann, der übrigens im Hornberger Amtsgerichtsgefängnis einen Ausbruchsversuch gemacht, hatte so lange falsche Namen gesagt, bis man durch Zufall seine viel- gesuchte Persönlichkeit feststellen konnte. Ferner wurde bei 17 jährige Knecht Christian Rohde aus Großalmerode, der in Kirchham mehrere Uhren und in Bielefeld eine Geige gestohlen hatte, zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Der kürz- lrch von dem Schwurgericht wegen Unterschlagung im Amt w 1 Jahr 8 Monaten Gefängnis verurteilte Stadtschreiber und Sparkassen-Kontrolleur Kern aus Wetter hatte sich heute wegen einiger kleinerer Fälle zu verantworten. Er erhielt vier Mo. n a t e Zu satzstrafe.

Al ü n d) e n , 16. Juli. WegenReligionsvergehenS ist ein Strafverfahren gegen einen als exaltiert bekannten Freidenker cinqeleitet worden. Er hatte an Schulkinder Flugblätter verteilt, sie auch mündlich in der Eisenbahn zu belehren versucht, daß das, was sie im Religionsunterricht lernen müßten, nicht wahr sei, und sie anfgeforbert, vor ihre Eltern zu treten und sie in diesem Sinne zu befragen.

und noch einmal den Unglücksbusch besah, stand sein Rad I mit einheitlichen Hüttenapotheken ausgestattet werden. Ferner fnn wieder da! jede Hütte neben dem Medikamentenkasten noch Verbands- jnS

P. Schlitz, 17. Juli. Bei der Berufs- un d Rettungsmittel besitzen. Es wurde prinzipiell die Gründung ein-s Betriebst bluno mnrh.n alpinen Museums beschlossen. Der Vorstand wird die »

< ^ewerbebogen gen Erhebungen veranstalten und dann Bericht erstatten. Da« I

unb -45 Gewerbeformulare auSgefullt. Die Einwohnerzahl Museum wird entweder in München oder Innsbruck seinen betrug 2565. Die Heuernte ist beendet, sie hat grofje tinben. Damit waren die geschäftlichen Beratungen erledigt A? I Erträge gebracht, jedoch ist man mit der Qualität unzufrieden, Verhandlungen schloß sich ein Festmahl. Am Abend erglühen ba dos Heu durch die schlechte Witteruna sehr aehtten bat Lbie umliegenden Berge rmFlammenschein roter F^uer Am Mon, , 1, lujiciyie -lumming Ikyc geunen yat. tag landen zahlreiche Ausfluge ms Gebirge statt. An den Festig

Die Hauptversammlung der Gewerbeveretne v on keiten hatte auch der Kvrpskornmandant von Tirol Erzherzog Eua^' Hessen, verbunden mit einer Ausstellung der Handwerker- tcilgenommen. Als Ort für die nächste Generalversammlung wurde zeicheuschulen Oberhessens, findet nunmehr bestimmt am München gewählt. Gleichzeitig fand auch die 7. ordentlich- ' 22. Sevtember hier statt. Der hiesige Gewerbeverein ist eifrig k? Kerems zum Schutze und zur Pfleg

bemüht, bie Veranstaltung richtig in di- Wege z', leiten.'- wurL^E°nz«n statt, m der rnche Ersahrungen ausgetausZ, Am vergangenen Sonntag wurde zu Pfordt das RezirkK- __ _

Krieg er fest gefeiert. Es war vom Wetter sehr begünstigt

und nahm einen schönen Verlauf. Ein Radfahrer, Antwerpen, 16. Juli. Der Streik der Kornver. Keller aus Lauterbach, stürzte am Sonntag auf der Straße 1?? bat einen großen Umfang angenommen. Es streiken die von Pfordt so unglücklich, daß er in das hiesige Spital ver- hn t tter ?n 1)011 15 mit Eetreide beladenen Dampfern. Em- bracht werden mußte. Der am Kopse schwer' Verletzte kam ^r^^beitern besucht war, beschloß bie erft nach einem Tage wieder zur Besinnung. In Sand- New York/16. Juli.' Die H e i z e r d e r S t a n d a rd Oil lofs beginnt man demnächst mit dem Bau eines neuen ^mpam) 5eal)fid)tigen, henke den allgemeinen Ausstand zu ve> Schulgebäudes. Der hübsche Entwurf wurde von Kreis- rliri.<ßn' Syndikat von den Arbeitgebern nicht anerkannt straßeumeister Roth angefertigt, der auch den Bau leitet. imu'

Ruppertenrod, 17. Juli. Kinder spielen gerne auf den m den Hofreiten stehenden Wagen. Bei einem solchen Spiele fiel hier ein 9jähriger Junge vom -llZagen herab auf den Boden unb brach einen Arm.

£ Flensungen, 17. Juli. Ein hiesiger Handels­mann oenutzte sein Fahrrad, um den Weg zu seiner in der Nähe emes Waldes befindlichen Wiese zurückzulegen. Hier angefommen, stellte er sein Rad in einen Busch, nicht weit d« Straß- und arbeitete fleißig im Heu. Nach getaner Arbat aufs Rad und heim - so dachte er wohl, aber wer beschreibt feinen Schreck das Rad war fort! Da er früher schon einmal ein Rad auf ähnliche Weise verloren, so machte er sofort Anzeige bei der Gendarmerie, und da gerade fahrendes Volk auf der Straße vorüber nach Lich gezogen, so ergingen die Recherchen bis dorthin. Als der Gevrelltc am L - .

anoern Taae wieder in biefelh? nnc* > hfun?TeiL ^u^6e,etzt. Eine Schrift über die Rechte unb Pflichten

X 3 rote0CC ,n ö,e,clbe anS Heumachen gmg'der Alpenretserrden wird 1-eraus§egeben werden, .Die Hütten sollen.

die werdenden Mütter und die gesunden Säuglinge und zwar möglichst alle Kinder unbemittelter Mütter bis aum i - ---------- ------------

-u "*? SSÄew.'Ä.' unb den zahlreichen Erkrankungen vorzubeugen, die meist gegen Harrimon enthalten war. Soweit war die Situation bis durch die Unkenntnis der Mütter entstehen. Die Frauenärztin wlontag. Am Dielistag aber erfuhr man, daß die Mitglieder der

Dr. med. Johanna Schniitt hat sich in dankenswerter ößeife 9cuanuten Kommission doch der Ateinnng Ausdruck verliehen

' bereit erklärt, in den von der Stadt rur Verfüann^ npftpfTtt-n I Präsident Roosevelt und der Ehef des Juftizdepartemenls,

< / u cx ut/ i f Y8 /bertugung gestellten Bonaparte, mit Rücksicht auf die in dem Bericht erwähnten Tat-

Raumen des alten Hoftheaters wöchentlich zweimal Sprech- fachen sich darüber schlüssig machen werden, ob die gerichtliche

stunden abzuhalten. Verfolgung eintreten soll.

p. Salzböden, 17. Juli. Fast vollzählig hatten fi*L Abonnen t e nversicherung. In der vor kurzem die Krankenvfleaerinnen des diesseitigen - l stattgehabten Generalversammlimg des Berbaiides deutscher Leberiv-

öies)eitiöcn Bezirks m Versicherungsgesellschaften tarn auch die von einer Reihe von Zeitungs- unje^m geschniuctten Oertchen zu einer Konferenz zusammen- Unternehmungen betriebene sog. Abonnentenversicherung zur Sprache, gefunden, die die drei letzten Tage mit Verhandlungen aus- Diese Art Versicherung beschränkt sich zunächst auf die Unfall« füllte. Die Leitung lag in Händen des Pfarrers Arnold aus Versicherung auf den Todesfall. In neuester Zeit werden jedoch Barmen. Die Beratunaen reiaten den in ander-e Versicherungsarten, wie Sterbegeldversicherung re. ein«

I 9 L3 o u den Fortschritt in der bezogen. Der Verband faßte die einstimmige Resolution, daß er

Krankenpflege feit den letzten Zähren tm allgemeinen und die Verquickung von Versicherungegeschästen mit anderen Unter- speziell auch im Kreise Wetzlar. Dieser zählt momentan zehn nehmungen für gefährlich halte. Sowohl wegen der dabei fehlenden ! Pflegerinnen und besteht jetzt begründete Aussicht nach dem ^ersicherungstechnischen Rechnungslegung und staatlichen Beanf- Vorbilde anderer Kreife auck in nnferor sichtigung als auch wegen der damit verknüpften Gefahr der Irre-

-llorouoe anoerer nreise auch m unserer Gegend Kranken- leftung des Publikums über die Art der ihm angebotenen Ver-

Pflegerinnen gegen em bestimmtes Einkommen fest anzu-1 sicherung. Der Verband sieht insbesondere in der neuerdings ver­stellen. suchten Verquickung einer Risikoversicherung von Sterbegeld mit dem

+ Biedenkopf, 17. Juli Wie der Hinterl Anz " I^eDungSabotmement die Gefahr, daß das Publikum glaubt, eine mitteilt, hat unser Städtchen Aussichten, da« G-n-sunqs. Sl°rb-g°ldv-rstch°rung>

heim für Elsenbahnbeamte zu erhalten. E-iflnhahn-> direktionspräsident Ulrich und Landbauinspektor Dr. Holt- £aitöiX>irtfd?aft>

5reit»8,ra8. Jin' Um ^ter § Ans dem Vogelsberg, 17. Juli. Unseren obere»

Führung des Bürgermeisters Gruneivald und des Bahnarztes! Vogelsbergern kommt die seit Sonntag endlich eingetretene Hoffmeister das in Frage kommende Gelände in Augen- Wendung des Wetters noch rechtzeitig zur Heuernte; beim I schem zu nehmen. hier oben beginnt die Heuernte später als in den Tälern. Doch in

** Kleine*k'ittcilunacn an« M diesen ist noch viel Heu zu machen. Kürzlich lasen wir in einem

Nachbarstaat en. Der Gesangoer-mCacilia" zu L ich ro°nhnd,( di- H-u-rnt- im Kr-is- Lauterbach beendigt sei. begeht am nächsten Sonntag das Fest der Fahnenweihe Tlt bleev ®.eeni,tflunfl auSjab, jetgte bei-Dernofiene ©onn- rooAU einiae 20 herein? ihr ' ta0' an dem man m vielen Gemarkungen um Lauterbach und

H°7zh°Ls-n u d H. ArbWg-rrn-.s-r^md Landwirt^L-insuhr Ziöt.g wär- es allerdings wiq Kunz III Bei dem Wetlsinaen in Gros^en-Lrinh^,, gewesen; man konnte es aber den Leuten auch nicht übel

h°- der Gesangverein L. e d - r r a i el - L ° lt^ r, der an 3. St-ll- d-- l'° »ach dem seitherigen Verlaus der Wüternng auf

st-ht, -ne gliche Punklzuhl (185) erzielt, w,e der an 2. Stelle DeiJ ckmemfllL^bu"9 ,r=uen Wie ungeheuer reich

zeichnete Gesangverein Garbenteich. die ötlederschlage m diesem Sommer gewesen, das geht aus der

' I Aufweichung der Talwiesen hervor. Die Wege find hier so auf*

a.... . . .. ~ " gefahren und grundlos geworden, daß man zur Durchfuhr eines

Dlrder und Sommerfrischen, Tourrstik usw. Wagens nicht feiten fechs, ja acht Kiihe unb noch Menscheiihülfe n n ä h r u rf IN q,tr; Q Q c*-c r benötigt, wie es beispielsweise in den Ohmtalwiesen der Fall ist.

bie allgemeine Festfreude. Die festlichen Veranstaltungen aber, v

bie uicfjt tm Freien ftattfanden, sind aufs prächtigste gelungen.!

Besonders das große Volkstrachtenfest und die Vorführung der Frankfurt a. M., 16. Juli. Das neue Vorlesungs- or u . die Besitzergreifung der Alpen darstülten. Verzeichnis der Akademie für das am 22. Oktober

Auch die Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin nahm an dem beginnende Wintersemester führt im Ganzen 108 Vorlesungen und .^uch dem Jahresbericht gehören dem herein Hebungen auf. Davon entfallen 22 auf Volkswirtschaftslehre und

m 34a Sektionen etwa 74 000 Mitglieder an. Dem Alpenverein Wirtschaftsgeographie, 12 auf Rechtswissenschaft, 7 auf Versicherungs- steben 220 Hütten zur Verfügung, von denen 181 bewirtschaftet Wissenschaft, Mathematik unb Statistik, 14 auf Handelswissenschaften, und 25 verproviantiert werden. Mit den Bergführern entstehen 37 auf Philosophie, Geschichte, Literaturgeschichte und Neuere noch hin und wieder Zwistigkeiten, da diese ganz maßlose Forde- Sprachen, endlich 16 auf Technik und andere Hülfswissenschaften. rangen stellen. Eine endgültige Regelung der Führerfrage konnte Die Zahl der Dozenten ist auf 37 angewachsen und der Lehrplan daher bis jetzt noch nicht erzielt werden. Im Jahre 1908 wird ist erheblich weiter ausgebaut ivorden. So ist jetzt ein besonderer Lehrstuhl für Mathematik, insbesondere Versicherungsrech- nuug, errichtet worden, der Professor Brendel übertragen wurde. Ferner werden im Winter Vorlesungen über alte Geschichte, Kunstgeschichte, Arabisch, Türkisch, Technologie der Textilindustrie, sowie em elektrotechnisches und ein physikalisches Praktikum ab«