Ausgabe 
16.11.1907 Viertes Blatt
 
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die Wahl der Mitglieder der Stadtveroroneten-Ber samyilung betreffend.

Donnerstag den 21. November 1907,

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c.W 4 der Stäote-Ordnung muß die Hälfte ^rr?taktö^^neten ^em höchstbesteuerten Drittel der Wahlbaren angeboren. Von den im Amt verl 18 Stadtverordneten gehören 17 diesem Drittel genaEeu Gesetzesvorjchnft ist sonach genügt.

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. Wir sehen uns veranlaßt, auf diese Gesichtspunkte iüiebci> häufiger Warnungen in der Presse

-^rrv4^creTC^?T ^ltrnfungen von Unternehmern derartiger Sviel- gesellschaften, trotz der waurigcn Erfal/rungen vieler Spieler

^LZute Archen die auf die verlockendenAnerbietenl brejet klugen.^s^tsunternehmer hereinsallen, namentlich wenn' eiäbank^ 10g -Internationale Ver-!

emsvant, ,,^wnale Renten- und Kreditbank", Deutsch- au^! ^ Bankeftekten- und Kvmmerzhaus" oder dergleichen

Gießen, den 30. Oktober 1907.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

___ Reinhart.

.foH ine Wahl von vierzehn Stadtverordneten Greßen vorgenommen werden. Die Wahl fint Wrgernreistereigebände (Gartenstraße 2) statt A^ben diejenigen Stimmberechtigten, deren Nam Buchstaben beginnen:

A bis einschließlich Go in Zimmer 6

c , xyiuwiiu cuiutiuuen, an

item genannte)! ^age such persönlich einzufinden und il?re sStnnmen abzugeben. ;

. . Zugleich wird darauf auftnerksam gemacht, daß die- lenrgen Stunmberechtrgten, welche mit der Entrichtung der Gemeindesteuern zur Zeit der Wahl sich länger als zwei Monate rrn Rückstand befinden, zur Abstimmung nicht zugelafsen werden, und daß alle diejenigen, welche bis zum 16. November mit der Entrichtung des 2 Meles der Gemeindesteuern im Rückstände waren, nur dann abstimmen können, wenn sre einen solchen Rückstand noch bis zur Walü absuhren und daß solches geschehen, der Wahlkommission durch Vorlage der Steuerquittung nachweisen

Großen, den 12. November 1907.

Großherzogliche Bürgermeisterei.

________ Mecum.

BuVen-Verkauf.

Dienstag den 19. d. Mts., nachmittags um 1 UE sollen auf dem Faselhofe dahier eilt fetter Vogelsberg, Dulle und ein fetter Simmentaler Dulle versteigert werde

Gleichzeitig beabsichtigt die Gemeinde einen Bulli (Vogelsberger-) und einen Bullen (Simmentaler-) Rai anzuschaffen. Angebote werden an die unterzeichnete Bürge meisteret alsbald erbeten.

Großen-Buseck, den 12. November 1907.

Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck.

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und daß btc Zahlung des Kaufpreises in der Regel in Raten erfolgen kann.

v .d e t r ieb solcher Geschäfte ist strafbar. Denn h-arwelt es sich mn den Verkauf von Geivinnaussichten, so ist öffentliche Veranstaltung einer Lotterie ohne obrigkeit- lrche Cwlaubnrs anzusehen. (§ 286 d. Sh-Str.-Ges.-B.) und werden ^osantcue gegen Teilzahlungen verkauft, so liegt ein Vergehen gegen § 7 des Reichs gese tze s, betre ffend die Abzah­lungsgeschäfte, vom 16. Mai 1894 (R.-Ges.-Bl. S. 450) vo^r Ter geiverbsmäßige Berkaus von Losanteilen wird aber auch rn der Regel gegen das Großh. Hessische Gesetz, betr. d e n H an del mit Anteilen und Abschnitten von Lo- i^^^otterien und Ausspielungen, vom 11. Apri I 18 9 6 (Reg.-Bl. S. 47) verfloßen.

Es kommt ferner das Großh. Hessische Gesetz vom 14. Februar 1906 (Reg.-Bl. S. 45) in Betracht, wonach das Spielen rn außerhessischen Lotterien, die nicht mit staatlicher Genehmigung im Groß Herzogtum zugelassen sind, bei Geldstrafe bis zu 600 Mk.

Groß Herzogtum Hessen verboten ist.

Wenn hiernach einerseits derjenige, der einer derartigen Senenlosgesellichast beitritt, nicht nur hierdurch sich an dem swafbaren Tun des Unternehmens beteiligt, sondern in den rFaUen (soweit es sich nänrlich nicht ausschließlich um im Großherzogtum Helsen zugelassenen Lotterie-Lose handelt) selbst wie mit , empfindlicher Strafe bedrohte Handlung begeht, so ist andrerseits hiermit für ihn in den meisten Fällen auch eine e r- 5 C? 112 e r in ö g n S)' ri h i g u n g verbunden, wie sich au» NachsteheTideni- ergibt.

qr erie n l 0 s g esellschaften beruhen fastohne

Ausnahme auf schwindelhafter Grundlage. Die Beitrittseinladungen lassen die 9^atui des Geschäfts und die

TerlnehEn zustkhenden Reckste nicht klar erkennen. Das &die Anpreisung, daß jedes Los gewinnt und /2Zen Nicht existieren, sowie durch die fettgedruckten Gesamt­beträge der Geivinne angelockt. Dabei ist meist nicht bekannt ben Ankündigungen gar nicht ersehen werden, . r ber Teilnehmer an den fraglichen Gesellschaften un-

beschranft ist, die Summe dar einzelnen Beittäge den von dem s^^bhmer zahlten Kaufpreis der Lose um ein vielfaches Übe7- rtSS11 b^^lilb der aus den Teilnehmer entsallend.'

ausnahmslos nur einen verschwindenden Teil ber gezichlten Beiträge ausmachen wird. Dazu «SS? baß der Unternehmer sich int

der, Lose befindet, an denen die Teilnebmei- ptn<*n (11

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