Ausgabe 
17.10.1907 Erstes Blatt
 
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parlamentarisches aus Hessen.

Aus StaSt und Land,

Vermischtes.

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inuj'en, wurde em Anbau an das Spritzenhaus üorgenomme j). PTlrPIlnrtlt hl i r r _ L... , CtT 2 ± . . ~

xer Neubau wurde schleunigst ohne Anfertigung einer Bai

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füllte, erwies sich das als unmöglich, denn das in die Oeffnun l viircn die man LpTnerinif htP Hoita ___r.___t.

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ctneS leben Mädchens zu werden. Mädchen, die nach Europ

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Der Sonderausschuß für die Beratung der Berwal- -tungsgesetze setzte am Mittwoch unter dem Vorsitz des Präsidenten Haas seine Beratungen fort. Das Gesetz über die Landgemeindeordnung wurde zu Ende gelesen. In chen meisten Punkten wurde eine Verständigung herbei- geführt, doch herrschen über das Be st ä t i g u n g s r e cf) t -

Deutsches Reich.

Einkrasser F-a ll von s o z i aldem o k r a- Trscher Vergewaltigung" war vor einiger Zeit aus Altona berichtet worden. Dort hatten zwei Schauerleute ihren Vater, der während der Aussperrung der Schauer­leute im Hafen gearbeitet hatte, schwer mißhandelt, ebenso die ihn begleitende Mutter. Für ihre rohe Tat sind die ^5-öhire schjwer verurteilt worden, und zwar zu je vier Monaten Gefängnis. Entgegen den ersten Zeitungsmel­dungen stellt das HamburgerEcho" fest, daß die ,Ver­urteilten keine Sozialdemokraten sind und nickst einmal dem Verbände der Hafenarbeiter angehören.

tstatrgungsrecht zustehen müsse, als die Bürgermeister einen -großen Teil chrer Tätigkeit als staatliche Berwaltungs- ^(Polizei-)Beamte usw. ausüben. Abg. Dr. Glässing ist gegen ;diese Bestimmung, weil er den Provinzialausschuß nicht als die geeignete Behörde bei der Bestätigung der Bürger­meister großer Städte hält. Endlich ist der Abg. Ulrich! aus Prinzip gegen jedes Bestätigungsrecht und will die /Selbständigkeit der Gemeinden in dieser Richtung gewahrt wissen. Noch in dieser Woche soll die Drucklegung der gestrigen und heutigen Beratungen erfolgen, damit sie bei! der demnächst beginnenden Beratung über die Stüdte- vrdnung als analoge Materie in Betracht gezogen werden kann. Heute wird mit der Beratung der Kreis- und Provinzialordnung begonnen.

verkaufen. Er, der Kriegsminister habe unbedingtes Ver­trauen zu den Philippinos und glaube, daß sie die 9Lot- wendrgkeit anerkennen, die Regierung der .Vereinigten Staaten zu unterstützen.

rn t. 6/rr g \17- Akt. (Tel.) Der Lederhändler Gust

Philrppi (Inhaber der Firma Pechstein u. Sohn) bat heute vormittag gegen 10 Uhr seine Frau und sich erschoss en ibn « M-Nichl was

Der Petitionsausschuß der 2. Kammer wird in der Nächsten Woche zusammentreten, um eine Reihe spruch­reifer Angelegenheiten zu erledigen.

Der 2. Kammer ist eine .Vorstellung des Verbandes

. Schreibgehilfen bei hessischen Finanz-, Justiz- und Verwaltungsbehörden zugegangen, in der sie eine Regelung ihrer Gehaltsverhältnisse verlangen. Der.Ver- Latid der Kreisgeometer und der im Kreisvermes- .sungsdienst beschäftigten Geometer 1. Klasse fordert Er­haltung der Selbständigkeit der Kreisvermessungsämter, I ^.reüu.$.un3 beS gesamten Vermessungswesens unter einem Ministerium (wobei der Dirigent des .Vermessungswesens zugleich Referent im Ministerium wäre), Verstaatlichung des | getarnten Vermessungsimsens und Festsetzung der Gebühren der Kreisvermessungsämter auf die jeweilig gültigen Sätze für die Geometer 1. Klasse. Die Einwohner von Ebers- -berg und Umgegend (Odenwald) erstreben die Errichtung -eures Bahnhofs bei Ebersberg (Strecke Erbachchetzbach).

** Künstler-Konzert. Auf das am 24. Oktober Konzert des Fräulein Stammler unter Mttwrmung des Herrn H a h n und S ch ü t t l e r machen wir hiermit nocymals empfehlend aufmerksam. Im Inseraten­teil, aus den wrr hierdurch Hinweisen, ist das volkständiae Programm enthalten. Ganz besonders sind darin hervor- gehoben die selten gehörten Gesangswerke mit Begleitung von Violine und Klavier, die durch ihre Eigenart stets großes Interesse erregen.

reche bet Elmshorn geleistet. Die alte Feuerspritze entfpre ni^t mehr den An.orderungeil. Tie Gemeindevertretung fas daher Den Beschluß, eine neue Feuerspritze zu beschaffen. Ein schonen ^ages kam denn auch das Meisterwerk modernen Spritze baues au und sein vortreffliches Arbeiten erregte allgemeine B Wanderung. Emen fietnen Dämpfer erhielt die Freude aber, a die Spritze indem bisherigen Spritzenhause untergebracht werd füllte, Denn dieses erwies sich für die neue anspruchsvollere Löst Domqtung als zu klein. Um sie nicht obdachlos stehen lassen ]

Gießen, 17. Okt. 1907.

\ **.58eci. stelle desHilfsausschus-

1 .e 5 >ur dre Abgebrannten in Herbstein gingen ferner ern: Sammlung in der Gemeinoe Steinbach durch Burger- meister Kramer und Pfarrer Haacke 42 Mk., Sammlung in der Gemeinde Birklar durch Bürgermeister Krausch 26 Mk . -Ver freisinnige Verein hält heute abend im Ein- I Jorn seine G e n e r a l Versammlung ab, in der außer dem Jahresbericht und der Borftandswahl auch die Stadtver - 01 et enwa hlen auf der Tagesordnung stehen.

. ^.^^?bzirksverein Südwest hielt gestern abend im Hotel Schutz unter dem Vorsitz des Bankiers Grünewald eme Versammlung ab, in der dem Abkommen der bürger­lichen Vereinigungen zur diesjährigen Stadtverordnetenwahl zu- gestimmt wurde. Als Vertreter des Vereins in dem Wahl­ausschuß wurden gewählt Bankier Grünewald, Hotelbesitzer Reitzel,! Uhrmacher Otto, Kaufmann Ringel und Kaufmann I. Verdux, I ibn w icute, roeiß man nicht, was

dimmer und Metzgermcister W. Boot' von dreies £ Schritt veranlaßt Hot. PH. wer Vater .Ferner wurde beschloßen, eine Eingabe an die Stadtverordneten- °H n schulpflichtigen Kindern.

Diebstähle. In den letzten Nächten wurden wieder

.^rschiedenen Stellen der Stadt aus Hausgärten und von Bleichen einzelne Stücke Wäsche gestohlen. Den Hausfrauen kann nur empfohlen werden, nachtsüber die Wäsche ins Haus zu nehmen.

Versammlung wegen der Pflasterung der Bahnhofstraße, der Schan- zenftr^e und der West-Anlage zu richten.

Amtsgerichtspersonen. S. K. H. der Gr o ß- cherzog haben den-Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Oppenherm, Dr. Messer, zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Bingen und den Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Nieder-Olm, Dr. Joh. Schneider zum Ober- amtsrichter bei dem Amtsgericht Oppenheim ernannt: dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Mainz Friedr. Dähn den Eharatter als Amtsgerichts rat erteilt; den Oberaktuar bei dem Amtsgericht Ober-Ingelheim Joh. Debus auf sein Nachfuchen und unter Anertennung seiner lanajähriaen treuen Dieiiste mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts seines Nachfolgers in den Ruhestand versetzt und die Kvone Aum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.

er. 4/*' übertragen wurde der Schulamtsaspirantin Katharina Brun n en g r äb e r aus Atbig eine Lehrerin- stelle an der Gemerndeschule zu Bürstadt und dem Schul- amtsaspiranten Ludw. Pi rot aus Hainstadt die dritte Oeyrerftelle an der Gemeindeschul« zu Ober-Wöllstadt.

" Zum Regierungsassessor wurde der Refe- * Lambert Adolf Säumer in Amöneburg ernannt. -** D/e Saharet in Gießen. Das Kolosseum

«roßen Tag: eine richtige europäi che Be- Saharet begann ein dreitägiges Gast- fp L ,Grund genug, daß das Kolosseum qeftern besonders ent besucht war. Wenn das Haus nicht ausverkauft war io lag es an den für Gießener Verhältnisse febr hnhpu sYiroi/r/ tonb an dem Entfernen der Tische aus d-'m ^s

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BAb-Evan g. Jünglings- und Männer- I^erein begeht in diefen Tagen sein 20. ^ahre^fpft Lut ^ahre 1887 von Kirchenrat Dr. Naumann'gegründet hat etwa^üO^küve entwickelt und zählt gegenwärtig etwa 00 aLiüc Mitglieder. Zur Feier des Jahresfestes

?onJ Fe st gott es dien st in der I rUt bcn? Plärrer Adolph die Festprediat

halt uno oer Pofauneno)or des Vereins mitw'rkt Naa;- mittags wird in dem Gemeindehaufe Kirchstraße 9 eine Festversammlnng abgehalteu, und ö ut demselben Lokale Festipiel: zur Aufführung. Alle [Wi.6 der fügend, weiche bei dieser Gelegenheit einen Grnbllck in die Arbeit gen. Vereins gewinnen wollen sind H faen etn^nen Veranstaltungen herzlich eingcladen.

Was em Häkchen werden will. Ein sechzebu- lahcigerhouiiche von hier erschwindelte am 15. I. MZ au§ emein hiesigen Schuhgeschäft zwei Paar Stiefel im Werte °on ^0 Dck. unter der falschen Angabe, seine Eltern hätten ihn geseyickt, er solle die Stiefel zur Auswahl holen. Das DCrfm,rte der Buische sofort an einen Althändler ruc 7 .Olt., um dann mir dem (Selbe und dem anderen Paar stiefel das Weite zu suchen. Wie festgestellt wurde, fuhr er m der Lnchtung nach Frankfurt.

I . R. B. Darmstadt, 16. Ott. Prinzessin Sein, ^^li6en ift hEe nachmittag in Begleitung h« S-gismuuo mit dem Baseler Schnellzug, dem

cm Salonwagen angehangt war, um 4.18 Uhr hier eiu- ^ir°Hen und vom Großherzog am Bahnhof begrüßt toor« ben. üm Abend besuchte die Prinzessin mit dem Grotzherzog und der Großherzogin das Burmester-Konzert das der vor noch mach langer Zeit auf Veranlassung des Groß- Herzogs hierher übersiedelte Künstler veranstaltete. ® st 3BeJ^trnai1' l?. Okt. Heute vormittag 10 Uhr stürmte « Neubau der Zunent-Fabrik-Weisenau ein Ger üst e in aur btin urei Arbeiter belästigt waren und mit in die Tiefe imr^ten. J^ei von chucu (Ealing aus Weisenau und Reis aus Monwach) trugen so ichwere Berützimgen davon, daß sic cmf dem TranSst°rt nach dem Krankenhaus starben. Der Litte der oO iahrige Huimn aus Weiwnau, schwebt in Lebensgefahr ' 'Kleine Mitteilungen aus Hessen und den 3cI 1 bei Alsfeld wurde Bürgermeister

Johs. Dippel einstimmig zum viertenmal wiedergcwählt __

Sn einer Auw-Garage m Frankfurt a. M. eifolgte beute beim Putzen eins 2Iutomobi[ä eine heftige Exploswn, wobei zwei Chauffeure «hebliche Brandwunden erlitten. Die Eröffnung J?. 'n Somburg v. d. H. wird Samswg

ihn des Ministers Breitcnbach erfolgen.

^1,^1 wird Bürgermeister Hch. Wcith IV. in Niedcr-

° I £a r?" 25ialirt9e§ Tienstjubiläum feiern.

Anständige Frauen. Während eines pikante Ent- twi in Paris sagte Präsident Car-

i . irt. k ine ehrbaren Frauen in anbctracht der Details lieber 8LfoIse? toerben' bm Gerichtzsaal

lieber zu verlafien. Aber niemand rührte sich. Ter schlaa- -ief^er^^Wacke §Aitk.no^ verstreichen, dann

räumen-Si?L'^^des SaAcs."'^^'^" 8"rauen fort

Aindergerichte.

ztt v fudergerichte n", d. h. nach bew-v

urp®ke-e?überttl'in9cn 1)011 Kindern, geht .

ift an sich noch keinVcrbrp

ist, Wt. es vielmehr Mängel in der Erziebuna finS k e; inärnpH* 1 TaI,^ln Weg getrieben haben. Zn den Erzieh mangeln kommen daun Einflüsse mehr äußerer Art k- Äntb öom regten Weg ablenken. Man dmke vor allem " torMek^hl.r6^' blCs °"ein das Wohnungswestn der Gr°! - P1?1 £ fttnber der niederen Klane mit sich brinnf Mil kL' I * Punkt aber, der das Kind zur UeblrtrAung unfer^ treibt, ist die mangelnde Aufficht. Wo der Vater vornhin bw «um Abend in der Fabrik tätig ist, die Mutter s'l als Wäscherin, fei es auch in der Fabrik arbeitet d

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großer wird. Bald setzt sie sich in Verbrecheu um ? Kind dann vor dem Strafrichter brinaeu ble

ift cud) ür Deutschland für Vergehen von Kindern eine mV Sr (&r Erwachsenen geschehen. Die VpÄ

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V°g°bund ° llZ3cminltr^on1ugS fehtt^ dak ß

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u^chE das Ä. SSÄÄ «K 1 M'-TLMZUMH UMWKVEN? WAMMMg

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"sie sEMMG-F i fpTr9f°-^f ^uterjchied gegen die bisherige Praxis, die die Str 1 fieVp^rf rrl ffU bent. Standpunkt aus betrachtet, daß du Zeit besteit'wird ^Vpt^ kürzere oder läng 1

Snm o l w*1. ^er Erfolg der Kmdcrgerichte wäre a 1

ein negativer, wenn die Kinder, nachdem sie ihre Er^. I nung m Empfang genommen haben, aus den Auaen des Rid>t 1 verwanden Sehr bald würden sie wah^eiuttch iulhke^w

,-^rUsmrelren" r»@?C btei6m ail° unter Aufsicht des Richte ? ^uffLn lebe Vvche erscheinen, um ihre Schulzeuauisse vonirein *

Mustre-sln gegen sie, nämlich die Au^hme' in ' - Ter'W?tt d^r ffinfcr fragen abhängig genta i

s. 1 ^r Kindergerichte ist nicht nur ein sehr hoher

bic betroffenen Kinder, die bei unserem System gar leidt Verorechern erzogen, bei Richter Lindsey aber zum Guten zmi ' andern auch für die Gesellschaft. Sie w i

Ki ben Tirmmeruungenftreichcn, unter denen man tag!

die man aber ^-ls solche ansieht und die bei der Polizei an, < tS ' ^uhewert hält. Der Kinderrichter will v '

Mfcn, benn ein jeder vermindert b

SrtrVerantwortungsgefühl des Käudes und bedeutet ein - Schritt weiter zum Verbrechen. Nur eine, freilich die aV' ri ^dtp^^it stellt sich der obligatorischen Einführung von Kind ger.ehten »entgegen, das ist die: Wo sindet man überall i , ^cug dazu haben, um den schwierigen Post eines Kmderrichters zu versehen? l

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% ?Ie e?1011 '^uerzeit die neue Spritze hineingebracht Haff

^"rgcsetzte Tor Ivar zu schmal. Gestohlen kann sie ja unter solch rl^cht leicht werden; aber ihren Zweck hat sie einftweilc verfehlt. Also geschehen im Jahre des Hecks 1907.

ken ntnis der reichsten Frau de Welt. Mrs. Hetty Green, die reichste Frau der Welt, di ihr ungeheures Vermögen mit dem größten Geschick vei wattet und vermehrt, hat sich in ihrer eigenartig kluge Weise etnem Interviewer über ein paar aktuelle Frage geciußert. Ueber die Heiraten von reichen Amerikanerinn^ an europäische Herzöge, Fürsten und Grafen, sprach sie sic sehr abfällig aus.Ich bin froh, meinte sie,daß Glady $ Vanderbrlt Nicht meine Tochter ist. Es gibt Tausende ehrenwerten jungen arbeitsamen Männern in den Vereinst

. Staaten, oie gut und tüchtig genug sind, um die Gatte

nettes Stückchen hat sich bie Gemeinde Kicbi!«

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g «äjä zx eäSRÄW« Bmw » hreffeS. Sodann bestuitt Taft mit Nachdruck, daß die Ber- 8ur Berühmtheit verhalf, ist eine Anzahl von

einigten Staaten beabsichtigen, die Philippineninseln zu vergangen, aber die Zeit scheint spurlos an dem

k-- - - - - - Wesen vorüberzugehen. Noch immer ist die

Sah..ret die aurnutigsre aller Tänzerinnen, deren Zauber mi,^ 2nLair*rt o Mr Tanz ist ein reizendes Ge- myd) von Grazie und Leidenschaft, hingebender Zärtlich- m!* Wildheit. Oft vermag das Auae kaum

Zeftzuhalten, so toll wirbelt sie über finC,-/atTk to?eber werden ihre Bewegungen eben- bis sie aufs neue bie Leidenschuft erfaßt und rm udernnütigen Tanze sich auslebt. Bei einigen ranzen läßt sie sich ^on Senor Chivo assistieren, der sich

I bp?p/Jp2?C ^")t.gut behauptet. Das begeisterte Pub-liknm bereites der Künstlerin stürmische Ovationen. Neben ^'6en Künstler des neuen En- leiche, das Interesse der Besucher zu fesseln 9^ang, so ist dies dem UmstMde zu- suschre^ben daß sie durchweg gutes leisten. Fred und El^vrra boten schwierige und dabei hübsch ausqxführtL Ueourlgen an römischen Riiigen uku Fwäulein Elst La- ^>.ur vder herßt sie Else Gärtner? glänzte als Wiener Sou^rerte. Staunenerregend war auch Herr C a o l i ein Schiaugenmensch, dessen Arme und Beine des öfteren ii)te O'unktionen zu verwechseln scheinen und der schließlich uuglaüblichen Verdrehungen durch einen lle-men ^ei,cn hmdurchzwangt. Eine sehr nett ausaestatt-'t<' ithT-Sri Z^schrat durchgeführte musikalische Szene,die wiro von den beiden Re ja Hs geboten. Dann

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Der gemachte Vorschlag, daß das Bestatrgungsrecht dem f^toetgt die Muse,) mache keine Verse mehr Raii-Seiseiu Provinzralausschub überlassen» werden solle, so daß das onkel mach du fe!" Hieran reihten sich seh^ nette aym- Ministerium als höchste Instanz ausschaltet, wird zunächst ursche ProduLtioneu der beiden Elrados am Dovvel- &on dor Regierung bekämpft, da dieser so lange ein Be- lecf' ^mtr l^cr komischen Einkleidung recht aut aefielen «WS«---------------- Der 5Mn-romft des letzten Ensembles, Herr Richardt Bat

1(211(1) an oen Erfolgen des jetzigen erheblichen Anteil. ^Das ^urr-Lurr-^rio (1 Dame und 2 Herren) zeigen aroß- -parterregymnastische Mangen, die durch die Ge- !wanvthcrt und Gelenkigkeit der 3 Wnstler twrblüffcnb wirkwru G i za und Blos ka bieten bann als D-rwanb- Ä eln.e Burleske, in ber sowohl bie Dame

auch ber Herr dr»i Rollen sozusagen gleichr^ttiq aut ^^^^ren. bie Saharet noch heute unb morgen auftritt, ist eut Besuch bes Kolosseums an diesen beiden Tagen sehr zu empfehlen. ' wen

~n. Bei einer Explosion der Pulverfabriken ! Fo..tanet (^ndiUia) kamen 2540 Personen um. 6 1 trugen Verletzungen davon. Der Lustdruck beschädigte die @ S vnb iZraPhenleitwigen bis auf eine Entfernung h v1- stnd obdachlos geworden. Ei

schule, die eine h.rlbe Mteür von der UuglücksstLtte entfernt liei ijt emgestiirzt; dabei sind 50 Schu lki nd c r ve r lebt woZ » unter dielen einige schver. Von den Angestellten der Fabri! n mb mehrere vor den Augen der Retter, die, olmc auf i

Explosionen zu achten, die Trümmer absuchi, sich schließlich aber doch wegen der Hitze zurückzühen mußten, ix uTulTTlI.

Zeichnung m Angriff genommen. Als Wände und Dach einige L wa^en, wurde die Spritze dort untergebracht, worL der ^raaübau fein säuberlich vollendet und mit allem Notwendige auugeftattet wurde , Nachdem das Tor eingehängt war, nahm fi ' die ganze 5)errlichkeit recht nett aus. Bei der Sache war jedoc < feie frdj bald herausstellte, ein Aber: Man hatte nämlich naä) all« Regeln der Kunst die Feuerspritze eingemauert! Als s au£ dem neuen prächtigen Spritzenhaus herauDgebracht werd«