uns zu berichten. Zu Nutz und Frommen unserer
dadurch zu vertiefen brauchen, daß man den künftigen den mit
persönlich leiten und überwachen.
Handel
des
93.70 I Elektriz. Lahmeyer .
3^°/<
3;,
Obeischics. Eisen-Industrie 101.00
93.50
. 198.20
Der Raubmord im Odenwald.
Laurahütte .
Nordd. Lloyd
31.10
111.90
Bochum Guss . Buderus E. W.
. 153.20 . 127.10 . 226.50 . 140.00 . 170.75 . 139.10 . 201,10
. . 207.40
. . 115.00
Harpener Bergwerk Laurahütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . • •
Elektriz. Sehuckert .
Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Pa kett Harpener Bergwerk. . .
84.20
94.25
84.15
92.50
92.00
97.90 98 20
92 95
65.90 66 55 91.75 90.60
94.00
. 220.60 . 112,00
Canada E. B. . - Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .
Tendenz: fest.
119.OC 103.00 212.50 197.50 128.20 198.30
. 31.10 . 141.30 . 127.00
. 165.70
. 126.50
. 226.20
. 64.60
139.50
dem Mittel bereits vorzügliche Erfolge erzielt
Reichsanleihe do. Konsole do.
Hessen Oberhessen
Türken lose.....
4-6 Griech. Monopol-Anl.
4-6 äussere Argentinier
3°/0 Mexikaner «
4>6°/o Chinesen . . <
Aktien:
sd. Darmstadt, 17. Sept. Der heute vormittag in Frankfurt a. M. festgenommene Raubmörder G. Jos. MarNn wurde
ebenso die Bibliothek für Lehrer wie Zöglinge. Hier könnten w e r k für die Ortschaften Trohe, Rödgen, Alten- die pädagogischen Vorlesungen und Hebungen ausgenutzt Bus eck und Groß en-Bus eck einzurichten. Doch wird werden. Hier könnten allgemein wichtige Vorlesungen dieser Plan kaum zur Ausführung gelangen können, weil (z. B. Kunstgeschichte) besucht werden. Hier könnten Theater die Beleuchtung jedenfalls nicht billig werden würde. Mehr und Konzerte ihre eminent aufklärende und erzieherische Anklang findet in den Gemeinden schon der Gedanke, Wirkung üben. Auch würde etwas freierer und reicherer die Stadt Gießen möge die in Aussicht stehende Er- gesellschaftlicher Verkehr dem jungen Manne gewiß nichts Weiterung ihres Elektrizitätswerkes derart vornehmen, daß schaden, der die Jugend zu weiterem Blick und zu an- die Möglichkeit der Stromabgabe für umlie- ständigen Umgangsformen erziehen soll. Auf der anderen gen de Orte besteht.
wichtige Ausgabe erblickt der Gieß. Anz. in seiner Eigenschaft als größte Tageszeitung Oberhessens in der Förderung der Landwirtschaft nicht durch Schlagworte, sondern
** Zur Bekämpfung der Mäuseplage. Eine von Butter und Schmalz.
und in einet offenen Droschke, in der noch Wachtmeister Schor- mann Plah genommen hatte, nach dem UittersuchunctsgefÜrinnisl gebrachst Viele Hunderte von Neugierigen hatten sich auf dem Bahnhvssplatz schon lange vor der Ankunft deI Zuges eingefunden und empfingen den Uebeltäter mit heftigen Schimpfworten usw. 9211t der energischen Abwehr bet Begleiter hat es M. zu verdanken, daß er nicht gelyncht wurde. Es ist ein schmächtiger Bursche mit schlappem Gang, der altes ttmisch hinnahm. Der Oberstaatsanwalt und der Untersuchungsrichter nahmen r" ald seine Vernehmung vor. Er legte, wie auch in Frankfurt bei. seiner ersten Vernehmung, ein volles Geständnis ab, macht aber übet seine Motive vollständig widersprechende Angaben. Er gibt jetzt an, daß er am Sonntag nachmittag auf der Kirchweihe in Asbach einen früheren Bekannten getroffen habe, der auf einem benachbarten Gut dien«' und der Hannes heiße. Dieser Hannes habe ihn vor den Eheleuten Neuroth gewarnt. Er (Hannes) habe früher dort gedient, aber schlechtes Essen und feinen Lohn erhalten. Am besten schlage er dort einmal alles kaput. Er habe dies auch seinem Freund versprochen, aber beim Nachhause- kommen sich totgenommen, sich lieber ?,n hängen. Zweimal habe er dies auch im Stall versucht, doch jedesmal sei der Strick gebrochen. In seiner Aufregung habe et dann ein Beil genommen, sei in die Wohnung, habe alles zusammen und totgeschlagen. Zuerst die Frau, und als die Kinder schrieen, auch diese. An das Stehlen des Geldes, das tr bei der Anwesenheit eines Kaufmannes gesehen hat, habe er aber zuerst nicht gedacht. Erst als er alles tot glaubte und dann im Hof einmal Wasser trank, sei ihm bet Gedanke gekommen, er könne doch auch das Geld mit- nehmen. Er sei jd-'ann nochmals in die Stube, wo die Frau und Kinder lagen — angeblich hätten sie noch gewimmert — und habe das Geld an sich genommen. Seine Angaben hierüber machen einen sehr unglaubwürdigen Eindruck. Tie weiterem Vorgänge gibt er dann so zu, wie sie schon veröffentlicht wurden. Er fuhr morgens nach Darmstadt, kaufte sich dann ein neues Hemd, Strümpfe, Portemonnaie und bei Jakob ein Paar Schnürschuhe, die alten zurücklassend. Auf dem Louisenplatz nahm er daun ein? Droschke nach Frankfurt. Er gab dabei dem Kutscher an, daß er Mälzer sei, zu seiner Braut nach Frankfurt wolle und Geld genug habe. Unterwegs wurde verschiedentlich, aber an den Enden der Ortschaften Rast gemacht, damit es nicht auffalle. Auf der Galluswarte in Frankfurt stieg M. aus, machte aber bann noch mit dem Kutscher und weiblicher Gesellschaft eine noble Zeche. Der Kutscher bekam noch 25 Mk. Trinkgeld. Die Fahrt hatte von Vorm. 9 bis Nachm. 4 Uhr gedauert. Als der Kutscher heute früh auf seinem Standplatz die Mordtat hörte, meldete er sich sofort bei der Polizei. Die Verhaftung ist dem ausfallenden Auftreten Martins, der sich Mohr nannte, zu verdanken. M. ist vielmals, auch schon bei dem Militär, (er diente 1885 bei den 87 em in Mainz), zweimal mit Versetzung in die 2. Klasse, vorbestraft. Angeblich sind mehrere seiner Angehörigen geisteskrank. Die ganze Act der Ausführung der Tat läßt aber auf große Ueberlegung schließen. Heute vormittag wurde der 4 jähr. Knabe seziert und die Sektion des heute Nacht gestorbenen Mädchens findet am Mittwoch statt. Frau Neuroth soll im Darmstädtep Krankenhause operiert werden.
sd. D a r m st a d t, 18. Sept. (Tel.) Die beim Raubmord auf der Schnakenmühle schwer verletzte Frau Neuroth wurde gestern abend im hiesigen städtischen Krankenhaus einer Schädeloperation unterzogen, nach deren Verlauf es nicht ausgeschlossen ist, daß die Frau am Leben erhalten bleibt.
Moderne WHobte Möbel
kaufen keine Einrichtung ohne vorher das grosse Muster- laauptnussteliunsshaiis der Darmstildter Möbelfabrik, Heidelberft-er-^trasse, welches als Sehenswürdigkeit 1. Ranges und bedeutenstes Haus seiner Art bekannt ist, besichtigt zu haben. Man verlange Preisliste mit Abbildungen. - Perspektiv-Aufnahmen von kompl. Zimmern). 10jährige Garantie, freie Lieferung, Sonntags von 11—1 Uhr geöffnet. b1 /s
Tendenz : still und fest.
Berliner itörse, 18. Sept. Anfangskurse.
Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio-
Eisenlahn . . . e Gotthardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staats bahn . . Prince-Henri-Eiseubahn
Ans Stcrbt nnd Land.
Gießen, 18. September 1907.
Telefonisch© Kursberichte
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen.
Frankfurter Börse, 18. Sept., 1.15 Uhr.
" _ , .. v ■ • - r _ I iurr a. ’JJC. Teiuicirjmiiitut: oiuuumuLun. w. 1
durch praktische Arbeit. Durch den aus die heuntschen K nachmittag, 3,41 Uhr, mit dem D-Zug hier in Begleitung Verhältnisse zugeschnittenen „Hessischen Landwirt" und die l zweier Frankfurter Kriminalbeamten stark gefesselt hier eingebracht
Kandel.
** Reichsbank-Ausweis. Der Status der Reichsbanl hat in der zweiten Septemberwoche eine weitere Kräftigung erfahren und zeigt zum erstenmal seit Jahresfrist eine entschiedene Besserung gegenüber der Parallellwoche des Vorjahres. Es ist dies, zum Teil wenigstens, auf eine Verschiebung der Verhältnisse zurückzusühren. Diesmal wurde der Ausweis per 14. September abgeschlossen, während er im Vorjahr per 15. Sept, erschienen ist, so daß sowohl die Fälligkeiten wie die Anforderungen zum Medio größtenteils noch eingeflossen sein dürften. Der Barbestand hat in der Berichtswoche eine Zunahme von 4.59 Mill. Mark aufzuweisen, gegen 6.85 Mill. Mk. i. V. Die Wechsel sind um 21.38 Mill, Mk. gestiegen (i. V. um 155.30 Mill. Mk.), damals war die Diskonterhöhung direkt vor der Türe. Der Effektenbestand hat eine Zunahme von 11.07 gegen 11.68 Mill. Mark erfahren. Auf Giroeinlagen wurden 57.46 Mill. Mk. (148.97 Mill.) eingezahlt. Der Notenumlauf hat sich um 13.11 Mill. Mk. (11.85 Mill.) verringert, so daß die steuerfreie Notenreserve 41.25 Mill. Mk. betrug gegen 18.11 Mill, am 7. Sept, und 24.04 Mill, am 15. September des Vorjahres. Der Metallvorrat stellte sich auf 936.06 Mill, gegen 950.2 Mill. Mk. i. V. Es muß aber noch darauf aufmerksam gemacht werden, daß die Notenreserve, trotzdem sie ja höher ist als zur Vorjahrszeitgegenüber den zu Monatsschluß zu erwartenden Ansprüchen überaus niedrig ist. Die Bank ist Ende September im Vorjahr mit 505.34 Mill. Mk. und vor zwei Jahren mit 450.28 Mill. Mark in die Notensteuer geraten, und es deuten vorerst noch keine Anzeichen darauf hin, daß die Anforderungen zum OuartaL wechsel wesentlich geringer ausfallcn werden, als in den voran-' gegangenen Jahren.
Seite haben auch namhafte Universitätsprofessoren sich Butzbach, 17. Sept. In dem Stallgebäude
schon dahin geäußert, daß eine innigere Fühlungnahme Jakob Reuhl entstand heute nachmittag aus bis jetzt der Universitäten mit dem Volksleben dringendes Bedürfnis ^ch unaufgeklärte Weise Feuer, das sich rasch auf das sei, und am besten durch Heranziehung der Volksschul- anliegende Wohnhaus ausbreitete. Zum Glück war die lehrer gewonnen werde. Denn so wie es heute ist, daß auj ber andern Seite angrenzende Zitzer'sche Wagnerei viele Professoren nur für einen beschränkten Kreis von ge- durch eine Brandmauer von dem Herd des Feuers getrennt, lehrten Interessenten arbeiten, kann doch die eigentliche wodurch man des verhexenden Elements nach zweistündiger Kulturmission der Wissenschaft nicht erfüllt werden. Löscharbeit der hiesigen Feuerwehren Herr werden konnte.
So steht also für die Lehrerschaft die Verbindung $er Schaden soll durch Versicherung gedeckt sein. — Bei der Lehrerausbildung mit der Universität als Hauptsache Konkurs des Bäckermeisters Ohl, der sich in Basel im Vordergründe, nicht, wie für den Abgeordneten Köhler, entleibt hat, dürfte für die Gläubiger nach dem heutigen die Verbindung mit der Stadt Lich. Auch Köhler stellt Stand der augemeldeten Forderungen eine Dividende ja freilich „ein nachfolgendes Studium der Pädagogik auf L 0 n 2 Prozent übrig bleiben, wenn nicht, was nicht der Landesuniversität" in seinen Antrag ein. . Sehr zu unwahrscheinlich ist, noch nachträgliche Forderungen die fürchten aber ist, daß diese zweite Forderung weder der Aussichten nicht noch weiter vermindern, was einer .Ein- Regierung noch dem Abgeordneten Köhler ebenso wichtig stelluug des Verfahrens gleichkommen dürfte.
ist, wie jene erste, zumal gegen das Studieren junger , Allertshausen, 16. Sept. Die Errichtung einer Realschulabiturrenten wirklich mancherlei triftige Grunde ^^^ntl ich en F e r n s p r e ch st e l le fand ihre Genehmi- sprechen. Dann bliebe am Ende doch nur das Seminar güüg und wird in kurzem in Angriff genommen.
in Lich die einzige praktische Errungenschaft des Antrags. ß Ruppertenrod, 17. Sept. Der hiesige Brief- Sollte aber der Herr Abgeordnete auch die Forde- faubenz ächte r, Gendarm Meyer, ließ dieser Tage acht rung des Studiums für eine „unabänderliche" be- Tailben in Griesheim bei Darmstadt auffliegen. Der Auftrachtet wissen wollen, dann ließe sich allerdings über vollzog sich dort u,n 121/«, Uhr. Die vier ersten kamen den anderen Vorschlag reden. bereits um 2 Uhr 15 Min., die übrigen kurz vor 3 Uhr hier
Auf alle die Vorurteile, die diesem Gedanken ent= Qru Die Entfernung zwischen Griesheim und hier beträgt gegenstehen, kann hier nicht eingegangen werden. Es ist ca> 130 Km., mithin legten die Tauben in einer Stunde geplant, sie im Laufe des Wintersemesters in einer Ver- go Km. zurück.
sammlung in Gießen zur öffentlichen Diskussion zu bringen. △ Vom Vogelsberg, 17. Sept. Das Rüb öl, auf Dr. Strecker. dem Lande Samenöl genannt, ist abermals um 5 Pfg. das , ■ Liter aufgeschlagen, so daß sein Preis jetzt 85 Pfg. gegen
65 Pfg. im vorigen Jahre beträgt. Die Verteuerung dieses Produktes trisst insbes. sehr empfindlich die kleinen und mittleren Haushaltungen, denn hierin vertritt es die Stelle
A% Oesterr. Goldrente 4l/6 % Oesterr. Silberreute 4^'0 Ungar. Goldrente . . 4°6 Italien. Rente . . .
„ ■ hlfier 3tnge bonbclt es sich nicht um bie Zukunft der, für don.L«ndm°nn °ls Verkäufer besonders wichtige rasche
-'ich, der auch wir unsererseits gewiss alles Gute wün- und zuverlässige Marktberichterstattung (bte für unsere Ge- sthen, sondern es handelt sich.um die viel allgemeinere Frage, ^nd. fast ausschließlich in Betracht kommenden Frankfurter die ein geradezu nationales Interesse beanspruchen darf: Wo Marktnotierungen gelangen noch am Markttage selbst in werden die künftigen Erzieher unseres deutschen Volkes diel ^leaensten Dörfer Oberhessens und des Lahngebiets)
«w “ V* **in
Standpunkt nur eine Antwort': Da, wo sie den besten Ein- oft scheiterte die Einführung von rm Hess. Landwirt vor- vlick in deutsches Geistesleben und deutsche Kultur gewinnen geschlagenen Verbesserungen und Neueinrichtungen daran, können. Das aber ist unter heutigen Verhältnissen die Uni- der einzelne Landwirt außer stände war, sie durch- versitätsstadt. Das neue Seminar gehört nach Gießen. Ehren und die Mittel der landwirtschaftlichen Ver-
Das Werk der nationalen Erziehung rst em emhett- in allen Fällen die Prüfung von in
Uwes. Wir sind über die Zetten htnaus, wo jeber otauo J J ;
nut sein eigenes beschränktes Gebiet beackert und für die unserer Gegend noch nicht erprobten Neuerungen zulassen, allgemeinen Interessen eine Negierung von Gottes Gnaden Aus diesem Grunde haben wir uns zur wirksamen Besorgen ließ. Allgemeine Wehrpflicht und allgemeines Wahl- xämpsung der Mäuseplagc mit einem zoologisch-bakterio- recht beziehen jeden einzelnen Staatsbürger in Stadt und ^gischen Institut in Verbindung gesetzt, um durch unsere
-v - -WH* «-
„icht nur Rüben zu stecken und Korn zu säen, er braucht suche mit den rn Nr. 8 des „Hefl. Landwirt" empfohlenen auch Verständnis für Genossenschaftswesen, für die Lage Mäusetyphuskulturen vornehmen zu lassen. Durch das der Konsumentengenossenschast, gegenüber der^ Produzen- Entgegenkommen des Instituts wird es möglich sein, in ten-Genossenschast, er braucht einige nationalöMnomischel allzugroßen Gemeinde die Vertilgung der Feld-
L"
r-chten Verständnis für die großen Kttlturaufgaben, vor können - und zwar vollständig kostenlos für die Gemeinde denen unser Volk im Ganzen steht. Der Lehrer aber ist und die beteiligten Landleute. Gemeinden, die besonders der natürliche und oft genug der einzige Vermittler un|er der Mäuseplage zu leiden haben, werden gebeten, sich derartigen allgemeinen Verständnisses. Deshalb kann ^^ ^^ter Angabe der in Betracht kommenden Gemarkungsgröße, tivss- «ÄTÄt »7-
Es handelt sich ferner auch beim Lehrer, so wenig wie den sich meldenden Gemeinden wird die für den Versuch bei irgend einem andern Stand, allein um ein beschränktes am geeignetsten erscheinende ausgesttcht werden, worauf Berufsinteresse, sondern vor allem auch um die Beziehungen K. bie erforderliche Anzahl Bouillonröhrchen zugehen wer- dieser Berufsarbeit zur Gesamtkultur Man muß es> sich Gemeinde übernimmt lediglich die Wer-
abaewöhnen, den Lehrer immer bloß rn ferner Stellung '
vor unmündigen Kindern zu sehen, und sich einzubilden, Pachtung, dav Mittel nach Maßgabe der ihr von uns uber- daß er selbst als großes Kind seiner Aufgabe am besten mittelten Anleitung zu verwenden und über die erzielten gewachsen wäre. Als Persönlichkeit unter den Erwachsenen, Resultate uns zu berichten. Zu Nutz und Frommen unserer in steter Fühlungnahme mit ihren Interessen und Auf- ^samten Landwirtschaft werden wir während und nach gaben kann er allein erst den rechten Zusammenhang fmderb ^schluß der Versuche über das Ergebnis berichten. Wir in den seine Arbeit hinetngehort. Schon ist der Gegensatz 1 ' M .... . „ mv,
zwischen Stadt und Land tief genug, und macht der hoffen dabei umsomehr auf die verstandm.volle ..?tt- Schwierigkeiten genug, daß wir ihn nicht noch künstlich Wirkung der beteiligten Landwirte, als in anderen Gegen-
Lehrer hermetisch absperrt von allen den Bildungsstätten, Zwecks sorgfältiger Durchführung werden wir die
wo alle übrigen gebildeten Stände sich ihre Bildung ^r£e^en holen. Je mehr Berührung der werdende Lehrer mit allen
übrigen Berufen und Anschauungen gewinnt, umso besser ** Giftpflanzen! In den feuchten Laubwäldern wird die Grundlage für seine Erziehertätigkeit sein. Das der Umgegend, namentlich in der Richtung Hochwart-Schif- heutige Seminar sollte seinem ursprünglichen Charakter fenberg kommt die Tollkirsche häufig vor. Ihre nach nur der pädagogischen Fachvorbildung dienen, ähn- schönen schwarzglänzenden Beeren sind jetzt reif und lich wie das Predigerseminar für Theologen. Daß man leuchten verführerisch durch das üppige Blattwerk. Sie es zu einer besonderen Anstalt für allgemeine Bildung enthalten ein schnellwirkendes Gift, das Atropm. Daher neben so vielen anderen gemacht hat, und daß es infolge- ist auf Spaziergängen mit Kindern Vorsicht geboten, um dessen unter einem kaum zu bewältigenden Ballast anderer so mehr, als sich die Giftpflanze hier und da bis dicht Aufgaben für seinen eigentlichen Zweck nur noch den schmal- an die Schneisen und Waldpfade heranwagt. Nicht selten sten Raum übrig hat, ist vom pädagogischen Standpunkte tritt sie auch mitten unter den Brombeerstauden auf und aus betrachtet, ein Unding. kann so leicht zu Verwechslungen führen. Es wird ntcht
Die Vorbildung der künftigen Lehrer auf den Real- unangebracht fein, wenn Eltern und Erzieher unseren schulen des Landes mit der übrigen Jugend zusammen kleinen Näschern wieder einmal den Sinn der Verse wäre der erste Schritt zu einer vernünftigen Verknüpfung einprägen:
der Lehrerbildung mit der allgemeinen Volksbildung. Die „Schwarz' Beerchen, sei du noch so schön:
Verlegung des Seminars in die Universitätsstadt wäre Kenn' ich dich nicht, laß ich dich stehn!"
ein zweiter erfreulicher und höchst wünschenswerter Schritt. (—n.) Rödgen, 17. Sept. Eine auswärtige Firma
Hier wären die Sammlungen der Universität benutzbar und beabsichtigte auf der Mittelstmühle ein El e kt r i z i t ä t s-
3% Portugiesen Serie I 3% Portugiesen „ III
4 °/0 russ.Staatsanl. 1905 4^% japan. Staatsanleihe 1 % Couv.Türken von 1903
. 142 50
. 48.50
. 85.00
. 62.00
. 95.50


