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damit in der diesjährigen Die Dauerkarten verteilen die besten Schüler und
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Saison eine Probe geinacht werden, ch auf 30 Klassen und sollen an . chülerinnen verteilt werden.
•* Humoristenpech. Nach
Tn der Johanueökiiche.
Vormittags 9V5 Uhr: Proiessor D. E ck.
Vormittags 11 Uhr: Klilderkirche für die Lttkasgemeinde.
m r -4» s c 1tL _ Pfarrassistent Becker.
Nachmittags 5 Uhr: Siehe Stadlkirche.
Nioiitag den 18. November, abends 8 Uhr: Bibelstund.
Konfirmaudenscral. Pfarrer Auss el d.
Katholische ^Zenteiude.
1>er Prinzessin Heinrich, sowie des Prinzen Sigismund von von Preußen erfolgt voraussichtlich am Samstag abend. Die Herrschaften übernachten in Frankfurt und fahren am nächsten morgen nach Kiel weiter.
*• Hoftrauer. S. K. H. der Großherzog ordnete wegen des Ablebens des Prinzen Arnulf von Bayern eine Hoftrauer vom 12. bis einschl. 19. Nov. 1907 an.
"In der hiesigen Freidenkervereinigung sprach gestern abend im Einhornsaal vor einer sehr zahlreichen Zuhörerschaft Ingenieur Meyer aus Hamburg über Schopenhauer. Der Vortragende, der sich nach seinen Ausführungen seit etwa 30 Jahren mit philosophischen Fragen und insbes. mit Schopenhauers Philosophie beschäftigt, verzichtete darauf, ein biographisches Bild Schopenhauers zu geben, sondern besprach an Hand von Schopenhauers Hauptwerken seine philosophischen Grundlehren, die wie die Kautsche Philosophie auf der Erkenntnislehre aufgebaut sind. Sie beruhen auf dein Idealismus (Idealismus als Gegensatz 311m Realismus, nicht zum Materialismus) genommen. Das hervorragendste Werk Schopenhauers, in dem er sein philosophisches System niedergelegt hat, ist „Die Welt als Wille und Vorstellung", in dem er „das Ding an sich" betrachtet, das heißt, wie es sich im Willen darstellt. Der Redner besprach dieses Werk eingehender, dabei namentlich auf die dem Philosophen unterlaufenen Irrtümer eingehend, um dann den Schopenhauerschen Pessimismus zu besprechen, der mit dem Buddismus verwandt ist. Eine Würdigung von Schopenhauers Stellung zur Politik (er war kritikloser Anhänger des Monarchismus und der Autorität) und zur Frau, die er für- minderwertig hielt, bildete den Schluß des anschaiilichen und sehr allgemeinverständlich gehaltenen Vortrags, der mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurde. Eine sehr ausgedehnte Diskussion schloß sich an.
"Der Eisvcrein hat beschlossen, außer den seitherigen 2000 Einzel-Freikarten für die Volksschiilkinder 100
sind, leicht vermutet werden und sie unverschuldeteriveise evtl, in ein schiefes Licht bringen. Um einer derartigen sehr naheliegenden Vermutung zu begegnen ist es notwendig und m. E. auch selbstverständlich, daß die Bürgermeisterei arich die Nachträge zur anltlich veröffentlichten Wählerliste bekannt gibt. Einer ans der Nachtragsliste.
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weite Kreise bekannt hnnife'. In cTnem Artikel in der „Staats- bürgerzcitung" hatte Liebermann von Sonnenberg inbezug auf die Reformer von „politischen Hausknechten" gesprochen, woraus ui der „Hess. Rundschau" vom 16. Dezember 1906 4)ent Abg. Liebermann von Sonnenberg vvrgeworfen wurde, die Führer der deutschen Reformpartei auf das brutalste beleidigt zu haben. Auch 'dieser Artikel wurde .unter Anklage gestellt. Der Angeklagte Wilke erklärt, daß das Vorgehen der Deutschsozialen seiner Partei gegenüber ihn zu einer scharfen Abwehrmaßregel berechtigt habe; er habe in Wahrung berechtigter Interessen gehandelt und könne als seine Gewährsmänner den Generalkommissionszeichner Paul Siegner-Treysa, ferner Reichs- und Landtagsabgeordneten Ludwig Werner-Charlottenburg nennen. Liebermann von Sonnenberg bekundet unter seinem Eide, daß er sich niemals in der genannten oder ähnlichen Weite verächtlich über die Schwälmer Bauern aus- geiprochen hat, niemals jemanden brutal beleidigt habe. Zeuge Landessekretär Kreiß bemerkte auf Befragen, in einer Zeitung emmal eine Aeußerung Liebermanns gelesen zu haben, wonach Abg. Liebermann von Sonnenberg früher einmal gesagt haben soll, daß hier in Hessen sogar der Nachtwächter von Ritzebüttel gewählt werden könne, wenn er nur antisemitisch sei. Sonst könne Zeuge bekunden, daß Reichstagsabgeordn. Liebermann von Sonnenberg sich stets anerkennend über die Schwälmer Bauern geäußert habe. Abg. Liebermann erklärt die Zeitungsmeldung als falich ; er habe nie einen so schmutzigen Ausdruck gebraucht. Zeuge Redakteur Wallbach behauptete, daß der Reichs- und Land- tagsabg. Ludwig Werner ihm mehrfach gesagt habe, daß Lieber- mann die reformerischen Abgeordneten und Führer brutal beleidigt hätte. Nach langer Beratung verkündet das Gericht, daß die Verhandlung ausgesetzt wird, um eine Anzahl Zeugen, unter ihnen Regierungsrat Klocke-Treysa, Dr. Breit- haupt-Kassel, Reichs- und Landtagsabgeordn. Ludwig Werner- Eharlvttenbnrg und Generalkvmmissionszeichner Siegner-Trehsa zu vernehmen, damit festgestellt werden könne, ob Wilke Gewährsmänner hatte, so daß ihm bei der Strafausmessung der Schutz des Paragraphen 193 (Wahrung berechtigter Interessen) zu Gute kommen iönnc. Damit wird die Verhandlung auf unbestimmte Zeit verschoben.
Dauerkarten zum Besuche der Eisbahn der V0lksschu le zur Verfügung zu stellen. Es soll
, Steins Garten hatte auf gestern abend der „Vortragsmeister und Salonhumorist" °kar Klein das Gießener frohsinnige Publikum geladen. Er rr:ar in Begleitung einiger Frankfurter Damen und Herren i.t Sack und Pack prompt zur Stelle; was aber ausblieb, war die Zuhörerschaft. In den weiten Räumen hatte sich ein Studententrifolium eingefunden. Das war die anze, der Dinge und nicht weniger der anderen Leute, die kommen sollten, harrende Zuhörerschaft. Herr Klein, der ^böse Bube" eines Frankfurter Cabarets, mußte statt mit ! „fremden Schätzen", wie es in Schlegels berühmtem Arion-> Poem heißt, mit tiefem Kummer „schwer beladen" heim- ziehen, bereichert nur um die Erfahrung, daß man in Gießen von fremden bösen Buben nichts wissen will.
Worms, 14. Nov. Zu den am nächsten Mittwoch erlag, stattsindenden Stadtverordnetenwahlen ist es nun mehr endgültig zu einem Kompromiß zwischen den vereinigten Liberalen (Freisinnigen) und der sozialdemokratischen Partei gekommen, dem sich auch die Hirsch-Duncker'schen Gewerkvereine und der Nordendverein anschließen. Da auch das Zentrum dem nationalltberalen Wahlvorschlag vollkommen ablehnend gegenübersteht, so kommt es zu einem scharfen Kampf zwischen den Nationalliberalen und der zusammengeschlossenen Opposition.
Marburg, 14. Nov. ‘
Gießener Wetterdienst.
BorauHsichtliche Witterung für Heften am Samstag de 16 November: Wechselnde Bewölkung, keine erheblichen SHiebci chlage. Etwas kühler. Schwache westliche Winde.
(örighiabSratyhnelOmtgett«
r^oü‘ $er $ur Pulverfabrik kommen bwrts Oberleutnant SuEcrt vom Jeldartillerie-RegünentNr. L erschoß s 1 ch. Das Motiv ist unbekannt.
Mailand, 15. Nov. Ernste Unruhen fandet gestern rn Jntra Maggora statt. 'Infolge den Wün (fjen der Bevölkerung zuwiderlaufcnden Beschlusses bi- E-emernderats sammelte sich auf dem Rathausplatze ein große Menschenmenge an, die den Bürgermeister und bei Gememderat mit Steinwürfen empfingen. Karabinier muhten mit blanker Waffe gegen die Kundgeber eiuschreitcu von denen viele verletzt wurden. Auch die Karabinieri uni oer Direktor des Blattes „Vedctta" erlitten Berwuudungcn
m0e.br!efer ®ref3niffe sind die Arbeiter zum Zeichn des Protestes in den Ausstand getreten.
Der italienische Gesandt OTt/beiV ®ut,tan von Marokko die Algeciras .lkte überbrachte und dabei eine In ko r r e kt b e i t bc gangen hatte, ist zur Disposition gestellt worden.
ordn u n'n h«8UsnS+' 9 oU’ G'il,cr besonderen An
° r u,n S des Petersburger Stadt hauvtmannS ent
'^rden alle Mitglieder der Rcichsduma von eine i pihinn diesem Zweck gebildeten Sicherhcitspolizci-Ab
erwacht wobei bei Duma-Mitgliedern de linksstehenden Parteien sowie bei solchen j fatinn ,CU ullb bcr muselmanischen Organi!
& ? ?' besondere Patrouillen ausgesteli I
üBebr es obliegt, die schärfste Kontrolle dar 2 u tu n m>äÄU V d en, mit tu c m dicbctrcfsendci 7p Wii*? » l'\et verkehren, beziehungsweise tue DerlnSn nfi DlC iie bic ^eit tvührcnd der Duma csjim vururi nijtri.
Auf das vorgestrige Eingesandt der Spengler und Installateure sei folgendes erwidert:
Es wird uns niemals einfallen, die Kritik „freier deutscher Manner an Mißständen zu beeinträchtigen, solange sie im ■a2 kYa11 oer Sachlichkeit und d.s Anstandes gehalten und berechtigt i i c- r • E)err A. „Einzeliien" ungenügende Ausbildung und Unialjigrcit zur .Ausübung ihres. Dienstes vorwirft, so ist es
,. Leipzig, 14. Nov. Das Reichsgericht verwarf o a, .. _ . . „* ■' । oic Revision des Zirkusdirektors Niederhofer, der am 24
° §' 74' 9coD’ lbernetzmen nach b'e- Oktober vom Schwurgericht am Landgericht I in München wegen slcyt dis Absicht, von hier aus eine Fahrpost verbi ii- Raubmordes, begangen an dem Kaufmann Hendschel, zmn Tode düng nach Grün in g en einzurichten. " verurteilt worden war.
x Hungen, 15. Rov. Heute feiert das Ehepaar " ----"—" ...
Ar. Kempf hier in körperlicher und geistiger Frische das L'ermrZcyts«.
seltene Fest der g o l d e n e n H o ch z e i t. Möge dem Jubel- L„ * 3n b en B el e id i gu nge n des Frl. Olga Moli- paar ein froher Lebensabend beschieden sein. r- 6?t ■ *** stellvertretende Re-
. ,?ß ® a r n‘ b 1' 14> 9iot’- 3« der heutigen Sitzung Molitor durch Dermittlung'^von^Rechtsmtwalt Dr°"b'"P?nn-
der Stadtverordnetenversammlung ist der Streit, stutz m München einen Brief gerichtet, in dem er die auf Grund -der sich innerhalb der Bürgerschaft wegen der Verkürzung unrichtiger Informationen erhobenen Angriffe gegen Olga Moli- des Fahrplans der elektrischen Straß en b a h n e n, & in dem An-
man eine Ersparnis von 120 Mark täglich an ke k " Äerdem 'lM Smtokius di? Z a h s7u g fü m t U ch" ?
Strom machen wollte) beendet worden. Die Versammlung Anwalts ko ft en übernommen und an Olga Molitor beschloß einstimmig, den früheren Fahrplan wieder in Gültig- ^000 M k. gezahlt. Fräulein Molitor
keii zu setzen. Ferner wurde ein Antrag angenommen stall lini^lnrr?aÜon E. der UnlerMitzungskasse des Münchener des jetzigen Einheitstarifs einen Strecken- b e z w. Z o'n e n - maligen Manch^rW.vWZ^v-n's^ ^ie bekanL tarrs und anstatt der Abonnementskarten Ermäßigungskarten lrch im Wiederaufnahmeverfahren von der Anklage des ver- nach dem Beispiel der Main- zur Straßenbahn (Blocks ,„il '^^n Giftmordes freigesprochen worden ist. Der Strafantrag 5 M3-) einzuführen. Ein Antrag des sozialdemokratischen Sartorius wurde zurückgezogen
Stadtoerordneten Stephan auf Errichtung emes Hälft- und JnHamburg 8-reitag seine von
Betriebsfonds für NoLltandsarbeiten in städtischer ihm getrennt lebende Frau zu erschießen Nach dem Regie wurde dem zuständigen Ausschuß überwiesen. — Die I ^'ten Schuß, der fehl ging, stürzten sich die beiden Söhne au Einrichtung emer städtischen R e ch t § a n § f it n f t ft e I (c Intron] äfu entreißen; dabei ging ihm der Re-
St*E S»» ILte SÄto« »Ä. 8Ä
heiligen Elisabeth, Landgräfin von Hessen ----
und Thüringen, die hier lebte und starb, soll durch Veranslaltuna
SÄ'« ‘ L' *K. F«w®® Cl^ ?e fi V ’Lr m St°dtsäl-N an, 9. Dezember I " Zur S t a d t v e r o r d N e t e N w a h l. Dürfen di- m^wurdiger^ Weise gedacht werden._________________________ infolge begründeter Reklamation nachträglich in die Wählcr-
—i—u. I tifte zur Stadivcrordnetenwahl aufgenommenen Wähler nicht
„erwarten, daß auch Ihre Namen in die Zeitung durch die sll ; ^Ob' , r Schöffengericht hatte sich zuständige Behörde bekannt gegeben werden, ziimal dies docb Sur» «ss ä1”; •J'ä
Krtei), Herrn. Wilke, wegen P r e ß b e le i d i g u n g d e s vergessen wurden, geschehen i,t. Die nicht
Reichstagsabgeordneten Liebermann von Son- ^erade angenehmen Voraussetzungen, die die Ausübung ^e^
9Tie Anklage hatte die Staalsan- Stimmberechtigmig ausschließen, könnten bei ihnen, die doch sns «r.'STOÄsrs'jfiasass1 .*«•**?. ***** ♦?** •*«* wühl 'M Kreise Rintcln-Liofgcismar-Wolihagcn im Sommer 1903 le.ckit n,nnnf,t R- ........ :t-
oer ber die deutsch-soziale Parier'den Bürgermeister Herzog--Obern- krrchen, dre jjteformcr den Privatmann Dietrich Helmerich aus Kapel ^ulgeslellt hatten. Ein Flugblatt der Deutschsozialen, das die Unterschrift des Rerchstagsabgeorokielen Liebermann von Sonnenberg trug,- redete mit Bezug auf die Reformer von „Diaten- , „gelästerten Exifterizen" und „anderen Elementen"
"Hessischen Rundschau" vom 19. August ÄSÄ unter der Überschrift „Aus dem Leben eines ^utlchsozialen Parteiführers^, m dem gesagt wurde, daß Reichs-! t23^9'von eonnenüerg seine Wähler gering ein» bl' ' '^,^be von ihnen gesagt, -die Sch wü'lmer ' u lren w ie die,Hunde, aber dreckig TÜPft angebliche Aeußerung Liebermanns
hielt ii, j. ^cherdemamr un Reichstag vor, wodurch sie in
unsere Psticht, unsere Standesehre gegen derartige ungerecht Angriffe auf das allerentschiedenste zu verteidigen. Herr A vergißt ganz, daß er vor noch nicht allzulanger Zeit sich ebci bei den Beamten, die er jetzt schmäht, Rat und Jnformationei im Jnftallationswesen einholte. Ein Urteil über unsere Fähjq feiten, wenn »mich nur über die „Einzelner", sich erlauben dürfen, hierzu ist A. die letzte Person, selbst dann, wew ihn die Spengler und Installateure an die Spitze ihres Vcr Landes stellen.
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In steter Gefahr schweben die Arbeiter, die Abends bi Straße nach Wißmar passieren müssen. Dort hält nam lich ein Herr einen Hund, der meistens umherläuft, abend- auf die Leute zustürzt und sie nicht weiter gehen läßt. Di Leute müssen meistens eine halbe Stunde warten, bis sie weste gehen können. Wir bitten deshalb die Behörde, doch Abhilfe schaffen, damit man wieder sicher passieren kann.
Die Arbeiter von Wißmar.
Samstag den 16. November 1907:
Nachmuiags um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr: Geleaeubei 6uv heil. Beichte. a vet
S o n 1U a g ben 17. November 1907,
26. Sonntag nach Pfingsten: vormittags non 67, Uhr an: Getegenhett zur heil. Beichte.
» 11111 7 Uhr: Tie erste heil. Niese, vor und m dersclbci
9Utsteilimg der heil. Kommunion.
„ um 8 Uhr: Tw ziveite heilige Nlesse. Nlllitargottesdieust mit Predigt.
„ um 9l/2 Uhr: Hochanit mit Predigt.
Nachmittags tun 57, Uhr: Ehripeitlehre; Darauf sakrameutalisch Brtlderschafts-Andacht.
nun-1 < Ans Do r tmu nd wird vom 14. November gemeldet: Als heute die Hinrichtung des Bergmanns Adam Urschuß, der emen ©teiger ernwrbcte, ftattfinben sollte, traf ein Telegramm Le.r Staatsanwaltschaft ein, das die Hinrichtung inhibierte ©amtluye Vorbereitungen waren bereits getroffen. Urschuß wurde wreber m seine Zelle geführt. Eine Begnabigung des Ncorders ist vom König abgelehnt worden.
Der Papst hat die Vornahme der kirchlichen Tran- un g des Herrn Vanderbilt mit der P rin z e ssin M arie B 0 ii a p a r te abgelebt
1^ Zahlungsunfähigen Knickerbocker-Trust-
Des 700jährigen Eompanh, Charles Barneh ui Newyork, beging Selbstmord.
LLvuttgelische (DemeiitDe.
Sonntag den 17. Novbr., 25. Sonntag nach Trinitatis- Kollekte
zum Besten des Baues einer evangelischen Kirche zu Nom. chottesdlenU.
In der Sladtkirchc.
Vormittags 9V, Uhr: Gedächtnis des 700. Geburtstages de Landgrasul Elisabeth von Thüringen Pfarrer Schwabe.
Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst.
Pfarrer Schwabe.
Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde ar, r Pfarrer Schwabe. &
Abendv 5 Uhr: Pfai'rer D. Schlosse r.
Abends 8 Uhr im Matlhäussaal: Vereinigung der konfii- '.merten männlichen Jugend der Nlatlhäusgemeiude.
. Dienstag den 19. November, nachmittags 4 Uhr, im Matthä»? saal: F r a ii e n - At i s s i 0 n s v e r e i n.
Donnerstag den 21. November, abends 8 Uhr, im Markusfa^ Bibelstunde. Pfarrer Schwabe. <
_ ) ( Marburg, 14. Nov. Die in der Presse schon vielfach besprochene sog. „Marburger Verschandelungsfrage" blldete heute den Gegenstand einer mehrstündigen Verhandlung dem hiesigen Schöffengericht. Die ganze Bewegung wurde bekanntlich dadurch hervorgerufen, daß ein junger Referendar, Emanuel Benda, der Sohn eines Staatsanwalts aus Lübeck, unter dem Titel „Marburger Brief an Herrn Tobias Knapp" eine Druckschrift veröffentlichte, in der gegen die Stadtverwaltung, den Verichönerungs- und Tourisbenverein usw., der Vorwurf erhoben wurde, Marburg und seine Umgebung sei durch unzloecklnaßige Bauten unb Anlagen in seiner historischen Eigenart und Schönheit „verschandelt" und „zerstört" worden. U. a. mar auch hier das neue Kurhaus am Fuße des Frauenbergs erwähnt worden. Es hieß da z. B.: Dem Wirt, der dieses Haus bauen ließ, mache ich keinen Vorwurf. Aber dem Publikum das nichts verstehen will und mehr nachdem famosen Architekten' der fchamlos diese Sünde gegen den heutigen Geist der Natur beging.' Ferner: „Wenn ein Architekt an solch exponierter Stelle bauen soll, so muß er pls anständiger Künstler ab- lehuen oder zum wenigsten versuchen, seinem Bau dem Fleckchen Erde, das man ihm gibt, cmzupaffen. Nicht der Landschaft, auch seines Baues wegen." Der Erbauer des Hotels ist der bekannte Marburger Architekt Dauber, der denn auch Beleidigungsllage gegen den Benafser anstrengte mit dem Erfolg, daß Benda wegen der beleidigenden Form der Kritik zu 5 0 9N a r k Ge l dftr a se oder 10 Etagen Haft und zur Piiblikation verurteilt wurde.
Sple.plan des Hicnen Ki.ßcner Stadltyealers.
Sonntag, nachmittags 31/, Uhr, bei Volkspreisen: „eljerlot t’1™5: ®',i3re .Segen ö-/ Uhr. Abends 7'/, Uhr, bet tleme, greifen. „Alt°Heidetberg." Dienstag, abeiids8 Uhr: Aboiiuemeul^ Vorstellwig: „Die Verschwörung des Fiesko zu Genua." Eud gegen 11 Uhr. Dtittwoch, nachni. 31/.. Uhr, bei fleinen Preisen „yuiarensieber." Ende gegen 6 Uhr. Abends 7 Uhr, bei qeiüöbn ^NEn Preiien, außer Abonnement: Gastfpiet von Frl Etz Jüngling vom Hoftheater ist Darmstadt: „Atamzelle Nitouche. Eiide gegen 9 Uhr. Freitag, abends 8 Uhr: Abonnemenls»Voi stellung. „Der Dieb." Ein Stück in 3 Aufzügen von H. Berr st e l u. Novität. Ende gegen 103/4 Uhr.
Märkte.
-s-,Grünberg, 14. Nov. Der heutige sogenannte zweit ober rieme „G a l l u s m ar kt" ward durch sehr schlechtes Welte eistchllicy beeinträchtigt. Fnfolge dessen war der Sch iv eine ni a r k t nicht so stark befahreri, wie man es criuartet hatte. Tc Elidel ging flott und alle aufgefahrenen Stücke wurden üerfaui Aber billig, ungewöhnlich billig, waren die Preise. Man bezahlt ur das, Paar achtwöchentliche Ferkel 20 Atark und darunlei bessere für 30—35 M., beste, das aber schon Läufer waren, fü 3o —4o At. Der Preis für fette Schweine ist auch wieder zurück gegangen, itamlich auf 40 Pfg. für das Pfund Lebendgewicht. De R > n dvic hrnnrkt hatte ichwachc Ausfahrt. Die Preise zciqei einen juicfgaiig gegen die Sommerpreife.
/r> ^rankfurl a. M., 15. Nov. Heu- und Strohmarkl (Org.--L.eb d. Gieß. Anz.) Angefahren waren 10 Wagen Heu, 3 Waqci Ltroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 3.40—3.70, für Strotz Ml 2.o0—2.70. Mafchiiienstroh All. 2.20. 9
q. , sfp A?lrn 15 diov. Schweinemarkt. (Org.
Tel. des Gieß. Anz.) Zilin Verkaufe stande>i 658 Schweine. Bezahl “*2' Schweine 1. Qual. 65-00 P!g., Lebendgewicht 51,0 bi» 00,0 Psg.; 2. Qualität 63-64 Pig,, Lebendgewicht 50,0 Pig. 3. Uunl. 00—00 Ipig. (Mcjd)aft gedrückt, Ucberstand bedeutend.


