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15.11.1907 Erstes Blatt
 
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Pr. 269

f rl dyetni lA^ftd) anbei SonntngS

$)rm (Bteftcnei Anzeiger werden im Wechsel mit bem russischen candwlrl bie Kictzener Familien, blöttct viermal m bei ^jod)e beiqelcgt und iivettnal fDÖd)cntltcb baö Krelsblah für den Kreis Klehen ^emlpiecb-s2ln- jchUlbl.d. Redaktion 112 Verlag u. drpebttion öl ilbrefle für Depelkbenr

«nzetgeo Gießen.

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Erstes Blatt LS7. Jahrgang

Freitag 15, November 1907

General-Anzeiger für Ohechessen

Beza g»pret-r monatlich 75 viertel- jährlich M. 2.20: durch Abhole- il ZwetgsteUen monatlich 86 Ps.; durch die Bost Alk. 2. viert el- fährl. auöschl. Bestellg. ZeilenpretS: lokal 16 Vs^ auSivärtt 20 tMenntq, 93erantroortltd) für den polttifcfcm Teil. E '21 nöerion; s. Feuille­ton und , Vermachtes* V Wttiko^ für .Stadl u. Land- und , Gerichts-

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Die Unterredung jagte der Minister eine wohuvoitende Prüfung der angeregten Fragen zu.

Ire öeutige Nummer umfaßt !0 Seiteu.

Die eug.»scheu jtai|ettage und die UoiUiir.

Die englischen Kaisertage nähern sich ihrem Ende. Sie sind überaus würdig verlaufen und prunkvoll und daneben noch von einem starken Zug von Herzlichkeit getragen. Aber eigentlich politisch sind sie nicht gewesen. Ob man das Festmahl nimmt in der alten Windstwburg, bei deren Anblick den Kaiser unwillkürlich längst verdämmerte Ju­genderinnerungen überkommen, ob den von mittelalterlicher Pracht umkleideten Empfang im Bankettjaal der Guildhall überall schlägt einem der nämliche Ton persönlicher Warnte entgegen. Man ist einander fremd gewesen und freut sich nun doppelt, die entgegengestreckten Hände fassen zu dürfen. Man spricht von Freundschaft, von alten Fa­milienbeziehungen; man spricht auch vom Weltfrieden, den zu erhalten man hüben und drüben in gleicher Weise bestrebt sein werde. Wer von Politik spricht man eigentlich nicht. Nur einmal erwähnt wie in leiser Erinnerung die Aufschrift an irgend einer Girlande hat ihn dazu inspiriert der Kaiser das Wort vom Blut, das dicker sei als Wasser und fügt hinzu:Möge das immer so zwischen den beiden Ländern bleiben." Aber auch das ist in solchem Zusammenhang nicht viel mehr als eine rhetorische Figur; über ehrliche Wünsche und sympathische Hoffnungen kommen die Festredner dieser Tage, die gekrönten wie die ungekrönten, nicht hinaus. Das ist nicht gar viel und ist bei Licht besehen doch alles, was wir von den Zusammen­künften von Windsor und London erwarten durften. Noch ehe das Kaiserpaar sich einschiffte, sagten wir es hier: für bestimmte politische Wmachungen würde kein Raum sein. Schon darum nicht, weil die Briten ihre auswärtigen Be­ziehungen aus lange Jahre hinaus durch ein System von Verträgen geordnet haben, an dem wir nicht beteiligt sind. Und deshalb wünschten wir uns von den Londoner und Windsorer Festen, daß auf ihnen diese Grenzen auch re­spektiert würden; daß in der naturgemäß gehobenen Stim­mung einer feierlichen Stunde nicht gelobt würde, was hinterher der politische Werktag doch nicht erfüllen könnte. Das ist mit Genugtuung konstatieren wir's bis jetzt nicht geschehen. Eine gewisse Steigerung der Rhetorik ist ja unverkennbar. Das geht jedem so, wenn er auf Lleisen ist und ihm auch in der Fremde Liebes geschieht. Wer cs ist doch nichts gesprochen worden, was über den Rah­men dieser familienhaften Staatsvisite hinausgegangen wäre. So wie sie bis zu dieser Stunde verlaufen ist, gliedert sich die englische Kaiserfahrt harmonisch in die Kette von Bemühungen ein, zwischen Briten und Deutschen zu­nächst einmal wieder persönliche Beziehungen zu erzielen und die Verständigung von Mensch zu Mensch zu ermög­lichen. Nach allem, was leider voraufging, ist das nicht einmal so wenig, und in der Beziehung schätzen wir den Erfolg des Kaiserbesuchs mit seiner Fülle spontaner Freundlichkeiten und ehrlicher Huldigungen keineswegs ge­ring ein. Denn das deutsche Volk denkt in seiner über­wiegenden Mehrheit wie sein Kaiser: es sieht in der Auf­rechterhaltung von guten Beziehungen zwischen Deutschland und England eine Hauptstütze und Grundlage des Welt­friedens. Und es wünscht sehr aufrichtig, diese Bezieh­ungen, soweit daS in seiner Macht steht, zu stärken und zu kräftigen. Der Kaiser ist nach der Richtung der getreue Interpret der Stimmungen und Empfindungen der Nation gewesen.

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London, 14. Nov. Der Kaiser pflanzte gestern eine Gedächtniseiche bei Flemish Farm. Wie derDaily Mail" aus Windsor telegraphiert wird, galt Sir Felix Eemons Besuch im Schloß nicht der Gesundheit des Kaisers, sondern war ein rein privater Besuch bei dem Leib­arzt Dr. Jlberg, der ein alter Universitätsfreund Se- mons ist. Die Erkältung des Kaisers habe sich in der milden englischen Luft vollständig verloren.

Auf dem Paddington-Bahnhof bildeten Knaben und Mädchen aus den deutschen Schulen Spalier, um die Kai­serin zu empfangen. Die hohe Fran fuhr im Automobil nach dem Vorort Dalston, wo sie das deutsche Hospital besichtigte. Später begab sie sich nach dem deutschen Heim für Gouvernanten in Wyndham Plaoe. Um Mittag fuhr oie Kaiserin vom Paddingtoner Bahnhof nach Windsor zurück. Die Kaiserin wird voraussichtlich am nächsten Montag vormittag um 3A11 Uhr aus Windsor nach Port Viktoria abreisen, um auf derHohenzollern" nach Hol­land zu fahren. Eine Viertelstunve später wird Siaifer Wilhelm von Windsor nach Christchurch abreisen. Der ,/Dailv Telegraph" erfährt, daß der Kaiser, falls es seine Zeit erlaubt, morgen zu einem Privatbesuch nach London kommen und nach dem Lunch in der deutschen Botschaft sich mit dem Botschafter nach dem Neuen deut­schen Klub begeben werde.

Die englischen Redakteure, die im vergangenen Frühjahr Deutschland besuchten, werden dem Kaise r am Samstag eine Adresse überreichen.

Sir C a m p b e l l B a n n e r in a n hielt gestern eine Poli­tische Siebe, worin er Anspielungen auf den Besuch des deutschen Kaiserpaares in^Lo n do n machte. Der Kabinettschef erilärte, durch seine Teilnahme bei dem Bani^tt anläßlich der Anwesenheit des deutscyen Kaisers habe er die Gesinnung der englischen Stegieciing zum Aus­druck bringen wollen, die utü. den patriotischen Gefühles

der städtischen Behörden uberernsttmmt. Er schäle sich glück­lich, erklären zu können, daß bie gesamte Bevölkerung Lon­dons, wie vorauszusehen war, den Standpunkt der Regie­rung teile und daß der Empfang des deutschen Kaiserpaares einen überaus herzlichen Charakter getragen habe. Die herzlichen Gefühle und Sympathien des englischen Voltes gegenüber dem deutschen Kaiser seien zum Ausdruck ge­kommen. Besuche dieser Art und die liebere instimmung der Gesinnungen zwischen Hiften und Nationen übten einen wichtigen Einfluß aus und knüpften die Bande des Friedens in der ganzen Welt immer enger aneinander.

DieTimes" schreibt heute zum Kaiserbesuch: Die Bedeutung der jetzigen Beziehungen zwischen König Eduard und dem Kaiser dürfte nicht ausschließlich nach den Reden beurteilt werden, die in aller Oeffeutlichleit gehalten worden sind. Die Herzlichkeit des Empfanges, der dem Kaiserpaar von den Vertretern des englischen Volkes bereitet worden ist, sei ein Beweis der Sympathien und Achtungsgefühle, die trotz aller vorübergehenden Wolken Deutschland gegen­über empfunden worden sind. Der Kaiser sprach bei uem Bankett in der Guildhall in seiner deutschen Aufrichtigkeit, aber der wirklich interessante Teil seiner Rede war der­jenige, worin cr sich über die Beziehungen zwischen den beiden Mächten und über seine Hoffnungen bezüglich der Zukunft ausspricht.Morning Post" schreibt: Der Kaiser erklärte auf dem Bankett in der Guildhall, der Zweck, den er besonders verfolge, sei die Aufrechterhaltung des Friedens. Das ist nicht ein einfaches Echo der Worte des Lord-Mayors, es sind dies die Wor^e, die der Kaiser vor 16 Jahren an derselben Stelle äußerte. Die Kaiserrebe gibt allen Nationen die Versicherung, daß ber herzliche Empfang, der dem deutschen Kaiserpaar in England bereitet worden sei, eine Kundgebung des Entgegenkom­mens, frei von jedem Hintergedanken ist, eine Kundgebung, die sowohl für das beutjuje Volk als auch für jede andere Nation annehmbar ist. DieWestminster Gazette" schreibt: Wenn jemals der geringste Zweifel an der Herzlichkeit des Empsanges des deutschen Kaisers bestanden hat, so wurde er, wie wir hoffen, durch den gestri­gen Willkommen in London wirksam zerstreut. Der Kaiser braucht nicht zu befürchten, daß es die Geschichte unterlassen wird, ihm Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Wir hoffen, daß man mittlerweile in Deutschland erkannt hat, daß, indem wir die Ursachen eines Streites mit Frankreich und Rußland aus der Welt zu schaffen suchten, unserZiel nur war, den Frieden zu fördern, nicht aber, Bünd­nisse zu schließen oder Verbindungen zu för­dern, um Deutschland zu isolieren. Ter Artikel weist zum Schlüsse darauf hin, wie wichtig es sei, daß die Beziehungen zwischen England und Deutschland freund­schaftlich und frei von Argwohn seien.Pall Mall Gazette" bespricht die R e d e d e s K a i s e r s in der Guild­hall und meint, wenn so gewichtige Worte unter solchen Umständen gesprochen würden, so kämen sie beinahe einem Eide gleich. Es sei nichts Geringes, wenn der Kriegsherr üher viele Legionen, der Herrscher der mächtigsten Militär­macht der Welt öffentlich bie Geschichte zum Zeugen dafür anrufe, daß er sein Bestes getan habe, um den Welt­frieden zu erhalten, mio der Welt zu verstehen gebe, daß dieser Grundsatz auch der Leitstern seiner künftigen Handlungen sein werde.

Paris, 14. Nov. Die Morgenblätter betonen in ihren Bemerkungen zum Kaiserbesuch mit Genugtuung den friedlichen Charakter der Rede Käiser Wilhelms in der Guildhall; während die Tischreden in Windsor iynen bedeu­tungslos erscheinen wie Toaste bei einem Familienfest, sagt Petite Republique": Der gute Onkel begrüßt den lieben Neffen im alten Ahnenschloß. Aehnlich sind bie Aeuße- rungen auch anderer Blätter. Erheblich wichtiger erscheint allen die Antwort des Kaisers auf den Begrüßungs­speech des Lord Mayors. Selbst das antideutscheEcho d e P a r is" muß zugeben, daß diese Rede in London großes Aussehen erregte. Man betrachte diese Friedensworte als den ersten Schritt Deutschlands einer versöhnenden Politik entgegen.

Wie französische Korrespondenten berichten, hat der Kaiser sich in Windsor mit keinem Botschafter länger unter­halten. Nur mit Paul Cambon, mit dem er zufällig vor dem Diner zusammentraf, hat er einige freundliche Worte gewechselt. Von englischen Politikern zog er be­sonders die Minister John Burns und Lloyd George ms Gespräch.

poleteictye Caßcsfcfeaa.

Lehrerdeputatioucn beim preußischen Kultusminister.

Eine Abordnung des Landesvereins preuß. für höhere Lehranstalten geprüfter Zeichen­lehrer wurde am 14. 9Lov. vom Kultusminister Dr. Holle in Audienz empfangen. Die Zeichenlehrer Knebel-Frank­furt a. M., Gatiwinckel und Linckelmann-Berlin trugen dem Minister die Wünsche der gesamten preußischen Zeichen­lehrer der höheren Lehranstalten vor. Diese beziehen sich auf angemessenere Wertung des Faches selbst, auf Ver­leihung entiprechender Titel und Auibesserung der Gehälier der Zeichenlehrer. Minister Holle erkennt den großen Auf­schwung des Zeichenunterrichts und die bedeutenden Ersolge an, die die höheren Schulen in diesem Lehrfach zu ver­zeichnen haben und gab der Abordnung das Versprechen, die Wünsche der Zeicyen.lehrer in wohlwollende Erwägung ziehen zu wollen. Der Kultusminister hat auch eine Depu­tation des deutschen K l a s s e n l e h r e r v e r e i n s emp­fangen, die ihm ihre Wünsche betr. Schulaussicht, Schul­leitung und Lehrervesoldung vortrug^n. Im Anschluß an

Ein Verein gezen das Zentrum?

Unter Dem Vorsitz des Reichsgraien Wilhelm Hoensbroech hat laut Meldung desGelderner Volks- blatt" auf Schloß Haag am 13. Nov. vormittags eine Ver­sammlung stattgesunden, deren Zweck von den Be­teiligten geheimgehalten wird. Gras Hoens- broech hatte die Einladung dazu an Herren verschieoener Bekenntnisse und verschiedener Parteistandpunkte ergehen lassen. Die Verhandlungen nahmen etwa drei Stunden in Anspruch. DieKöln. Volksztg." erklärt, daß es sich um die Gründung eines Vereins gehandelt habe, dessen Ziele gegen das Zentrum gerichtet seien. Demnächst solle ein entsprechender Werbeaufruf erlassen werden.

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Der englische Ministerpräsident erkrankt.

Nach seiner Rede am Mittwoch wurde Campbell-Dan- nerman von einem plötzlichen Unwohlsein befallen, während er als Gast im Hause des Parlamentsmitgliedes Howell Davies weilte. Kurz nach Mitternacht erwachte er infolge eines neuen Unwohl,eins, worauf ein Arzt gerufen wurde, der über eine Stunde bei dem Minister verweilte. Alsdann ließ die Heftigkeit des Anfalles nach und der Premier-' Minister schlief wieder ein. Das am Donnerstag veröffent­lichte Bulletin über das Befinden des Premierministers lautet: Sir Henry Campbeli-Bannerman war durch die Anstrengungen des gestrigen Tages äußerst erschöpft und fand infolgedessen sehr wenig Schlaf. Es war daher für ihn nicht ratsam, heule das Bett zu verlassen. Wie man glaubt, ist die Erkrankung Sir Henry Campbell-Banner- manS auf ein Herzleiden zurückzuführen.

Die Eröffnung der russischen Neichöduma.

Die dritte Duma zeigte bei ihrer gestrigen Er­öffnung eine wesentlich andere Physiognomie als die frühere. Keine Wolken einer oppositionellen Stimmung ruhen über der Residenz, die sich in groben Ausschreitungen und Lärmszenen entladen könnten, wie anläßlich des Zu­sammentritts der beiden ersten Parlamente. Sämtliche Behörden und Fabriken arbeiten. In allen Lehranstalten wird Unterricht abgehalten. Ein großes Polizeiaufgebot hält teils zu Fuß, teils beritten die Ordnung aufrecht. Unter den Abgeordneten befindet sich eine ganze Reihe russi­scher Popen. DaS Taurische Palais hat während des Som­mers einen großen Umbau erfahren. Viele Deputiere aus der früheren Duma erscheinen wieder. Der übliche Fest­gottesdienst wurde von dem Metropoliten AntoniuS zele­briert und damit die Eröffnungsfeier eingeleitet. Sämtliche Minister, mit Stolypin und Iswolski an der Spitze, waren erschienen. Nach Beendigung des Gottesdienstes wurde die Nationalhymne dreimal gesungen, die lebhafte Hurrarufe auf den Zaren begleiteten. Der Erösfnungsakt selbst, den Geheimrat Gobulew vollzog, nahm einen äußerst feier­lichen Verlauf. Kaum begann Gobulew die Begrüßungs­worte des Zaren zu verlesen, der der dritten Duma Glück und Segen zu ihrer Arbeit zum Wohle des Landes wünschte, als ein Sturm der Begeisterung ausbrach; nur der äußerste linke Flügel blieb stumm. Bei Verlesung der Eidesformel erhoben sich alle Deputierten und traten nacheinander vor, um die Formel zu unterschreiben. Zum Präsidenten wurde Nikolai Alexejewitsch Chomjakow (Oktobrist) mit 371 Stimmen gegen 9 Stimmen gewählt. Graf Bobrinski erhielt zwei Stimmen, der frühere Präsident der Duma, Golowin, eine Stimme.

AusLasrH."

Graz, 14. Nov. Heute vormittag fand vor ber hiesigen Universität eine blutigeSchlägerei zwischendeut­schen und italienischen Studenten statt. Vier deutsche Studenten wurden schwer, zahlreiche leichter verletzt.

Mailand, 14. Nov. Hier ist es infolge ber jüngsten Vorgänge an der Wiener Universität zu an ti österrei­chischen Studentenkundgebungen gekommen, die sich hauptsächlich in der Galleria Vittorio Emanuele und vor dem österrcichisch-ungarisck Demonstranten wurden verha groß, oaß sich kein einziges Blatt bewogen fühlt, gegen die jungen Leute, dieAbbasso l'Austria" schreien, auch nur ein Tadelswort zu richten.

Paris, 14. Nov. Der Sp ion Ullmo gestand bei seinem heutigen Verhör durch den Untersuchungsrichter, daß er einer fremden Macht die Lieferung von DoUrmenten ungebeten habe.

Wie von einer dem Botschafter Constans nahe­stehenden Seite imMessidor" erklärt wird, i)t bie Blätter­meldung, nach welcher Constans von feinem Posten zurück- treten wolle, durchaus unbegründet. ___

Ans StaM müO fand.

Gießen, 15. Nov. 1907.

** V o m Großherzog l. Hose. II. KK. HH. bei Groß Herzog und bie Großherzogin nahmen am Donnerstag mit bem Prinzen und der Prinzessin Heinrich von Preußen au einem Frühstück m der Russischen Gesandt- schast teil. Heilte findet n. d. Dacmst. Ztg. un Kranichsteiner Park Jagd auf Sauen statt. Die Abreise des Prinzen und

ien Ä'onjuiat achprerren. ^uns tet. Die Erbitterung ist so