zutage treten. Letzteres sei der Fall bei der WertzuwaHssteuer. Die Besteuerung nach dem gemeinen Wert habe etwas berückendes, aber es sei ein Unterschied zu machen zwischen Grundbesitz, den man selbst bewirtschaften wolle, und Grundbesitz, den man verpachten Wolle. Besser sei es, wenn man den Städten bie Möglichkeit gebe, dem Bodenwucher dadurch abzuhelfen, daß innerhalb der Interessensphäre der Städte Ankäufe, die nicht zu Selbstbewirl- fchaftunaszweckcr erfolgten, aniaci) nta) geitaLet würben. ti)te Wertzuwachssteuer habe den Nachteil, daß sie nicht dem Verkäufer zur Last falle, sondern auf den Käufer und später auf den Mieter abgewäl t ictroe. a.er Anian, ütn Gruno und Booen betreu die Stabt fei berechtigt, müsse aber innerhalb gewisser Grenzen bleiben, damit die Zinsenlast nicht zu groß werde. Schließlich wendet fia) der Redner noa) gegen das Grboaurechl, das nur unsichere Lerbältnisse schaffe. Gr faßte seine Anschauungen bah in zusammen, daß aüerdings der Bodenwucher bekämpft werden mune, aber dies solle mit tauglichen Miltern gelegen. Bor allem solle man eine Bodenpolitik treiben, die dem ungesunden Drang nacy den Großstädten enlgegenwirte uno dem Tichcerwort wieder zur Wahrheit verhelfe: „biaunt für alle hat die Erve". — Aucy dieser Redner sano lebhaften Beifall unb den Dank des Lorfrtzenoen.
^n d r j,i»iuhLn leyU juimujii ot-wiu. z>i. c u e i bte Ver- hältnisse dar, unter denen hier bereits das Erbbaurecht eitigcfulju ist. Bei den auf städtiscgem Boden voll Privaten errichtelen Luger- bäusern sei der springende Punkt der, daß die Staat Gerallde, bas ihr spater wertvoll werden könne, Nicht aus per chand gebe uno uillgelehrt die betr. Geschäfte sich Geschnirsrumne oaueu tunnteii, ohne den Grund und Boden zu erweroen. Ueberyaupt sei unser üu bürgerlichen Gesetzbuch enthaltenes Grobaurecht nrcht mii den englischen Berhältursfen vergleichbar. Uebrrgeirs haue das Erbbaurecht für b'je Bodenreform nur sekundäre Beoeutmrg. Es empfehle sich vor allem für Baugenosfenichaften. Dre Unuetbuiig von Gelände durch die Stadt in den sur die Bebauung in Belrachr kommenden Gegenden liege durchaus int Jntercs,e der Steuerzahler, es nrüsse nur wieder enlsprecheltd verwertet werden unb zwar nicht durch Berkaus. (Beifall.) i
Professor Dr. Staudinger legte nochmals seine Anschauungen dar und sprach seine Verwunderung darüber aus, daß der Korreferent überall bei den Vorschlägen uer Bodenreformer nur die Schattenseiten besprochen, dagegen die großen Grundgedanken der Bodenreform ganz unbeachtet gelassen habe. Die von ihm besprochenen Vorschläge seien in der Präzis bereits erprobt worden und hätten sich bewährt. Weitere ausführbare Vorschläge, um den Spekulationsgewinn zu treffen, wurden auch die Bodenreform«:!: gerne annehmen.
Slv. ü o u e r wandte sich dagegen, daß die soziale Not in bcn ©ninö|iüctspiei|eii begründet sei. -Lies treffe uielleid)! niv Die Großstädte ju, aber nicht niv uns. Wir hälteil eine Matze ererbten, attelngeiejjeneil Griiiidbesig, den bürte man nicht m Der oorge- schlagenetl Weise be|ieueui. Tie Wertzuwachsstener sei nie die Zn» runii vielleicht der einzig gangbare Weg, den GrunDbesitz m der rid)tigeu Weise zu beiieuern. Weiler wolle er daran! tjunveiieu, bau die Stadl großen Grundbesitz habe und zwar m recht guter Baulage. Für die Hergare von Baiigelände inr Stleuuuoum.ugen in Gigeiibesitz sei er inner allen Umilänöen, aber vom Erbbanrechi solle man Die yanDe lasten, namentlich bei uns. Für Die Giepenei Verhältnisse sei eine Besserung vor allem von Beitimniimgen zu eriuiuien, Die Der lex'Jioictes eiutyreci en. Bei Der Bmammeulegnng von Grundilücken imißien alle Grundbeiitzer gleichmäßig behandelt werden, luäijreiib z. Z. bei uns Der (Sine, ui Denen GelauDe Die Strage falle, benachieiligt werde zuguniien des Nachbars, Der nur BaugelänDe habe.
yiblioiljetar Tr. Koch sprach seine Freude ans über die bobcii- resormenichen Anschaiiungen Des VorreDuers, namentlich über De||cn 2lusiül)rnngeii, Die ForDeruugen Der BaiihanDwerler sicher zu stellen, unD seine Beiüiwoiiung Der lex Aoickes.
Nach ivciteren Busnihrungen von Slablv. Tr. Ebel und einem Schlußwort der b e i D e n 91 e 1 e r e n t e n wurde die anregende Verslimmlung geschlossen.
WertzuwachSstcuer, Jmmobilieztstempet und Hausbesitzer.
Gegen die von der Regierung vorgeschlagene Wert- z llw ach s steuer und Erhöhung des Im mobil ich» st empels beschloß der Darmsiäbter Hausbesitzer. Verein, wie uns ans Tannsladt geschrieben wirb, am Donnerstag abend folgende Re s o l u t i ü n:
Der in Gemeinschast mit Vertretern anderer Hausbesitzer vereine tagende Darmstädter Hausbesitzerberein i)t keineslvegS der Aut- fassung, daß der unverdiente Wertzuwachs teilte Besreuerung »ertrage, sie ist indes der lUteinung, dag oer uortiegenoe Gesetz- entwirrt einer Wertzuwachssleuer insolange eine unoultge Harte für den Hausbesttzerttand darstellt, als niujt eine gteidßeitige umfassende und alle Interessen ausgleiihende Gentetnoeireuer- resorm, insbesondere bezüglich des Grundoeittzes, Pratz greiit. Bet dieser mußte dem Uniuanö tzrechuuiig getragen werden, daß es eine unbüiigLeit Ware, beit Aus,ml an dem von alten ^tuitbuH getragenen Uitrut wefentrich auf die Schultern ber Haus- und Grundbesitzer zu legen. Auch ist eine einheitliche Behandlung von Hausvesitz und Bodenspekulalion bezüglich des sog. unverdienten Wertzuwachses in nichts gerechtfertigt. Der vorliegende, hinreichender stattsrischer Unterlagen entoehrende Gesetzemwur, genügt nicht für den Schutz Ues reellen Hausoesitzes gegenuver dem rein spekulativen. Eine Wertzuwachstteuer luure sechst tui Rahmen einer untfaffenden Steuerre,orm erst bei einer Wert- erlchhung von etwa öu Proz. gereujtiertigt. Der Gnlwurf verletzt andere wichtige Interessen, üioeni er den hetstschen Steuerzahler gegenüber dem Austano iwch schlechter stellen, Buzüge verhindern und die Mietpreise eher steigern wird. Die Versammlung richtet an alle hessischen Hausbe.itzer der Städte über ÖbÜJ Einwohner die Ausforoerung, sm) zu organisieren oezw. bestehenden Intere,ien- verbänden beizutreten. Die,en Verbunden empiieyit he ^usammelt- schluß behu,s gemeinsamer Vertretung, Gingaoen uiu> Propaganda der Presse uno bei den Aogeordneten ber Städte zum Laiidtug. Sie beantragt ihren Vorstand, in Gemeinscha,t nut dem Syii- dilns des Vereins, 9J(ittci und Wege zu beraten, wie die drohende unbillige Belastung des reellen Hausoesitzers weiter zu be- kampfeit sei.
Bekanntlich hat der Finanzausschuß der Zweiten Kammer die Wertziiwachsslcner bereits einstimmig angenommen. In der Versammlung ergriffen auch Vertreter der Hausbesitzer- Vereine von Biamz und Brorms das BLort.
Tie zwelle Resolution lautet:
Tie Versammlung erblich in der vorgeschlagenen enormen Erhöhung des I m m o d i l i e n u m s a tz st e m p e l s eine u n - erträgliche Belastung des ohnehin durch hohe Abgaben, hohen Geldstand, die enorm gestiegenen Ausgaben für Löhne, Materialien usw. feit mehreren Jahren schon ohnehin sehr gedruckten Baugewerbes und b-.r Hausoesitzer und beau,tragt den Vorstand, bei ber Staachregierung und Den Lairdstänoeir baljiu boriteing zu werden, daß, und tatsächlich eine Eryoyung des btempeiö unumgänglich notig werden sollte, keules,ans der ,ur Preußen geltende Satz von 1 Proz. überschritten wirb. Auch erbllllen die Versammelten in der beuvsichtchten Emsührnng von höheren Sätzen für bie teueren Cbjette eine ungerecht,erugte Bevorzugung der Landgemeinden, wie solche in feine in oer ytaawar- ftauten zu s inden ist. Keinesfalls soll den 0 tobten das yieüit gegeben weroen, einen Zuschlag zu dem Jmmovi.leniiempel zu erheben.
2hl» S<adt und Land.
Sprechstunden der biCüaitam 11-1 lehr bvi..,., . . —i/28 Uhr abds. Gießen, den 15. Februar.
** Kirchensteuer. Nach den vom Großh. Aliuiste- rium des Innern genehmigten Beschlüssen bei zuständigen kirchlichen Behörden unb Organe sollen tm Rechiiuiigs,aiirc 1907 zur Bestreitung der Bedürsnisse der Gesamtheit der evangelischen Kirche des Großherzogtums 11 Prozent,
der katholischen Kirche Ü Proz. Zuschlag zu den direkten Staatsstciiern erhoben werben.
Kulturingenieilr-Prüfung. In Ergänzung der kürzlich veröffentlichlen Verordnung über die un Kultur- mgcnieuifach abzulegeude besondere Prüfung wird im „Re- gierungSblatt^ verordnet, daß die Abhaltung dieser Prüfung dem bestehenden Technischen DberprüfungSamt über- iragen wird.
o BZieseck, 12. Fcbr. AuS Anlaß des 50 jährigen Bestehens der lithographischen Anstalt und Z l g a r renki st en fa b r lk von Heinrich Rau, jetzt Firma Bramm u. Harnes, wurde den Geschäftsinhabern von oer gesamten Arbeiterschaft em prachtvolles, tünstlerisch aus- gejühiies Grinncrrings-Diplom überreicht. ES zeugt dies von dem vorhandene» guten Einvernehmen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, das in Zukunft so bestehen bleiben möge.
? Ober-Ohmen, 13. Febr. Die ersten Holz, oersteigerungen m den Freihrrrl.Riedejel'schen Waldungen gaben trine Verteuerung dec Preise für das Brennholz gebracht, wie man sie beS harten BLmlers wegen befürchtete, im Gegenteil waren sie früher oft teurer. Vier Raummeter oilchenivellin losteten bis zu 32 Alk., 4 besgl. Prügel 22—27 u/it., der Raummeter Buchenreisig 1 Mk. bi» 1,20
p. Wetzlar, 14. Febr. Unser durch Goethes „Leiden des jungen Weritzers" so betannt g.woroeueS uiu) gern ve,uchtes o 11 c i) a u »" hat besonders im Lau>e des letzten Wahres euren neuen, ijvtiiit werrvollen Besitz erljm-Ltn durch eine reiüjtjamge ^Quihiiung von buoamen ^ai.|teiiuiigen, fegt rnteressanien Bne- icii 2c. Biel g eres en werden die Briefe von Loire ^Ghariorle ihrem Ge^mvl Kestner unb iyrem Vater, Dem Damaligen ^nibaaiut zu Wetzrar, und vdr auem Der sehr ajaratierntiiuje lonef oon iiari Wuherui Berusarern. Den er ui un,erer «stabt un Jahre 1< <u an jeuu oupoeiter riajtete. Bewunderung suimu ferner oas X)iü) De» jungen i^oedje uno Die öUijoueaeii, Die Lories Brau- ngam und Die Geschwister dar steilen. Auch die ersten Briginal- uu»gaben von „WerrherS Lewen" sind zu sehen. — Die be- lannre Goerhe-Linoe, unter oer oer Dichter öfters saß, ist leioer vdiistaiwig erstorben.
[j wcarourg, 13. Febr. Ter Rodelsport, zu dem sich Die unsere Llaot umgebenden Berge so recht eignet, bildet in diesem schneerelchen Bvtnler em Hauplvergnugen Der Rlar- ourijcr «Ltudenten. Auch bei Der Ruine Frauenberg, da, >vo sich fetzt cm neues Hotel erhebt, befindet sich eine vielbesuchte JioDeiualjiL IRanchmal wurde sogar toiporatlouswelje bei oaetelschein imD Rcusik gcioDclt.
Homburg, 13. jebr. Der Gesundheitszustand des Prinzen Heinrich von Preußen, der an Znsluenza erlranlt mm, hat sich derart gebessert, dag der Prinz vereils «stusflüge un Automobil unternommen hat. Er wird auch nächsten eoimiag an dem Befahren der für bas große Antomobit-Reunen in Aussicht genommenen Strecke teil- nehmen. (Frtf. Zig.)
Ocr mischte».
• Der Hunderttausend-Mark-Hauptgewinn der zweiten Klasse der preußischen K 1 a > s e n lo ller ie ist auf die Rümmer 163,489 nach Posen gesellen. Das Los ivurde in Zehnteln gespielt. Tie glücklichen Gewinner sind sogenannte Heine Leute, unter ihnen auch em Straßenbahn- idjii fjiicr.
• Paris, 14. Febr. Tas Od eon- Thea ter mußte gestern abend die VoisteUung aussaUen lassen, weil die Schaiijp ieler in Bellanger, die Trägerin der weiblichen HaupiroUe, nicht erschien. Direktor Antome teilte dies oem Piiblitum nut unter öcm Hinznfügen, Die junge Dauie ici auf unerttärttche BÖeise verschwunden. In- zivischen hat sich herausgeslellt, daß die 23 fahrige Schau- .pielerm, Die einen großen Rus genießt, aus Kummer aber Den Tod ihrer Mutter einen Selbstmord- bersuch gemacht Hai. 2iach der Probe verließ sie das Odeon und ging bis zum Einbruch der Tuutclheit am Ufer oer Seme auf nud ab. Schisser haiieu sie bemerkt uud als sie sahen, wie sie ui das Bvasser sprang, eilten sosort vier Boote zu Hülfe. Einige Sekunden daraus war sie gerettet und kam bülo wieder zu sich, toic wurde ui einer Droschke zu ihren beiden Schwestern gebracht.
* Kleine Dages^ronit. -an Niederf chlefien sind bubeutjue ü/ceiigen yemorauner Burtanaiwe gui«112n. — Fn ocyanberg irnrnwi.) yamurteii Drei dciiaven an emeut Zieh- viutinciL But icyii.ayriger öviiuve jiei Hinern unö e r t r a n l — '^resDeii vergii tete s ich, um oce Familie tyres ver- .jLir-tct.n lyetueteii uityt ungiuuliu) zu machen, am lo. ^euraur eine Kellnerin. Hwraus oertti|itte jiuj um li. Fevruar aucy i.,r G.iwoter. — Am l/iieberryeine srno gegenwäeicg sayrrew/r i a 11 uj e 4JunbertiiiuEi|u>cine im uimauie. tfur mc iLnr> ocaung twr oais^utmizer wuiden 3uu Wil. Bea-yiiirng ausge,etz^. — ^n Giersoe, r , v^u;Il|.; c r st i u t e li Dur iu juytige ^.i,u,eee> meiner Ba^ri uno jem urcijayrigec u;nieiioyn barey Moyttiigaie.
— Jubiläums-Ausstellung iut a n n b e i m. Ein neues fÖlunumeiitaigeuaube geht in Araiinyeim, wie man uns von oort sthteiot, \einer Votteiwung entgegen: Die von Professor ^ermann loiiluig erbaute Kun,rhatte, in ber am 1. iutai zu- lammen mit Der großen Garreiwau-xrussteliung gleichzeitig eine xiiueinaiuinale Kunsr-iuussteiiung erofinet ivuo. Das Untergo lujoo Der Kuiisthane luiro von einer Uieiye Ijeruorragenocr Künstler oerart besetzt sein. Daß jeoer einen Raum nach feinen Ideen ui» owwuell ausgestarten wird. So lueroen u. a. Architekt oattler» ymnujtn, PiosCssor Perer Behrens-DnuerDors, Proiessor Blbricy- Darmstadt, luiaicr Adalbert Riemeyer uno Architekt rstudois 4,uiej|en ie einen bcaum herstenen. isine besondere Anziehungs- Irait wirb bas Kabinett ausuüen, baS Professor Willing zur Au,nähme von Werten Franz von Stucks einrichtet. Amy bie Wiener Wertstatten unb oie ioiüntyener Bitbhaucr Beermann uno Broses,or Herinann Hahn werben sich auf biefem Gebiete fünft» icn|uj<n Swaifens belatigeii.
hc. Der Prwatdozc,.l ,..r ^ut^u.ogic unb patho
logische Anaiomie an ber Universität Marburg, Dr. Hermann S ch r i b b e, ist in gleicher Eigenschaft in ben Lehrkörper ber iiceDizinisll.cn Fakultät Der Universitär Freiburg l Br. aus- genommen lootbcn.
McricYtssaat.
(J Marburg, 13. Febr. Vergangenen Herbst wurde bei Station Rieberweimar auf einem Bahnübergänge ein Müller- wagen vo.n i4,o,iuti6Uu uocirannt uno Demo w' Der Ki.ean Joh. Muller aus üronyaufeu, Der bei bem Wagen >oar, konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die S t r a j I a m in e r u et u 11 c i 11 e bin Mann wegen GesahrDnng eines Eisenbahntransports zu 50 Mk. Ge 1 bstrase.
li 1) e m ii i g, 14. oebu Bor Der hiesigen Straikaniiner standen nicht weniger- ais 24 F1 eischermeister, fünf Fleischergefeiten
und ein Dro i st wegen Nahrungsmittelfiilschung. Sie wurden mit Ausnahme von zweien zu Gclbsirasen von G Dis 450 Alk. DerurieilL Die Angeklagien hallen dem Hackfleisch Präservesalz beigemengi.
handel und Llerkehr, VoltfswirtjcbafL
Markte.
A Butzbach, 14. Febr. Der heutige Schweinemarkt war nicht se^r stark besucht. Ter Handel war äußerst ruhig. Es tourb.n crj.lt für Ferrel 6—8 W-dcyen a.t pro Paar 20—öu Mk., jur Einleger 12—16 Wochen a.t (oon welchen ausnahmsweise größere Arengen angJahren loaiem pro Paar öj bi» 8u Mt. — Am 14. 'JJiarj jinoet, wie alljährlich, d.r Fuchtoieh- unb PramiieruugSmartt statt, mit iuelujem eine Verlosnug DvU Riudurn, Schweinen, Geflügel unb land-birtschastlichen Gc. raten verbunden ist.
Die ijiengen cschlachtviehprcisc sind seit einiger Zeit etwas gebrüllter. Tie Metzger bezahlen heute für sa-iachtrnie Schweine 4o bis 48 Pfg. fuc bas P,nnd Leoendgeivicht ober 57 bi» öd P,g. ,ar bas Pfmio Sa-lachtgeibicht. dcinb.r tollen je nach Quaiirät das Pfund Schlaa-tgewicht bis 78 P,g.
Famtiien-NacYrichtem
Verlobte: Fräulein Else Vieiffer m -Liegen mit Herrn Hermann Atichcl in Weglar.
gestorbene: pcrr Peter Ncuhos in Biskirchen. — Herr Heinrich Klein m Friedberg. — Herr rzriedrich eoUnev m Üllouen- IcyioB. — yiniilem Amalie Scheuci), otuu Aiunr gu,abech UJiuner, oeiöe m Marourg. — htau EtisabcU) Huberg ui Wehrda, -r Frau Atagdaiene Wecruiuller in üeuii.
Gieücncr Wetterdienst.
Voranssichtliiye xisutciuiifl für -veucigam Samstag ben 16. Februar: wtCist rrub. Riederschlage (meist Regeu). otaLtetes Lauwctter. Aläßige westliche Wmoe.
AirchiicYc Nachrichten
Ovaugettschc ^cuieniue.
Am Sonntag Iuvocavit, den 17. Februar: y/OUe>bicuii.
Iu der Ltadttirche.
Vormittags 91/., Uhr: P'arrer- «chwabe.
Bornuuags 11 Uhr: Atttnargoiiesdiensl. P'arrer Euler.
Rachmuiags 2 Uhr: Kmdertirche für die Atarlusgememde.
Pfarrer Schwabe.
Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Beichte und heuiges Abendmahl mt Matthäus- unb M a r l u s g e m e i n d e. Aiimeldiingeir vorher bei Dem P'arrer jcDer EemeiuDe erbeten.
AbenDs 8 Uhr: Vereinigung ber konfirmierten mänulichen Iugenb Der uiiQi.tusgemeiiiDe.
'llioning, Den lö. yebruar, abends 8 Uhr: Vereinigimg ber lonfumieueii weiblichen FugeuD Der iRauhansgemeinDe.
Dienstag, den 19. Februar, abenDs v Uhr: Bereinigung ber konfirmierten weiblichen Jiigeno Der AtartusgememDe.
RutUboch, Den 2U. yebiuur, abenDs u Uhr: 2. Pafsions- a n d a ch t. Pfarrer u. Schlosser.
In der IohauneSkirche.
Vormittags 97, Uhr; Pfarrer Ente r.
stlachmritags 2*/4 Uhr: Kinoerkirche üiu bie Lukasgemeinde.
Pfarrer Euter.
Nachmittags 6 Uhr: Pfarrassistent Steinet.
Beichie uno heiliges Abendmahl für bie Lukas- und Jo- () a n n e s g e m e i n ü e. AnmelDungen vorher bei bem Piarrer jebev GemeinDe erbeien.
Abenos 77, Uhr un Lukassaal: Vereinigung der fonfirmierten männlichen FugeuD Der LulasgemeuiDe.
AbenDs b Uhr: Verscuumlung und Bibelbesprechung int KonfirmanDenjaal.
•JJiomng, Den 18. Februar, abends 8 Uhr, im LukaSsaai: Brbei- l'lunDe. Text: Phil, z, 6 ff. Piarrer Eule r.
Freiiag, den z2. Februar, nachmittags 57, Uhr, im t!utas,aal: Vereinigung der tüiiftiimeiten wewuchen JugenD Der üuias« gememoe.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 16. Februar 1907:
Nachmittags um 5 Uhr und abenDs um 8 Uhr: Gelegenhest zur herU Beichie.
Sonntag, den 17. Februar 1 9 0 7:
1. Faste n jonnta g.
Vormittags von 67, Uhr an: Welegenljeu zur hell. Beichte.
, um 7 Uhr. Tie erste heil. Atesie, vor und in Derselben Anstellung Der heil. Kommunion.
r um 8 Uhr: Tte zweue heilige 'Diene. MiluargouesDienst mit Predigt.
, 97, Uhr - Hochauu mit PreDigt.
Nachmittags um 57, Uhr : UiieDigt; Daraus sakramentalijche Bruder- schaus-AuDachi.
Mittwoch abend um 6 Uyr ist uailenaudacht.
Teletonischtf Kursuencnte
des Giossenei Auzeiyera, untgeteili vuu der Bank lllr Hande) uud Industrie, Giessen.
Frankfurter ßiiise
37» Keichsauleihe, . 97.bö
15% do. . . 86.4u 3>4% Konsuls .... 97.75
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3%°/0 Hessen . . . . 96 3u
Uberuesseu . . . 9b.cn-
4^o Uesierr. Guldreute. . 99.9u
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4% Ituiieu. Heute . . . lUd.bu
J% Purtugieseu Serie 1 . 69.oU
iS% Purtugieseu „ 111 7uöü
4>i7o luss.Staalsaiil. 19Uu 91.?U 4>s"ojnpau. btaauauleibe 99.75 iy0 Cuuv. Türken vuu luu3 96.UU 1'ürkeuiuse ... . . 146.UU
Uneeü. Üluuopol-Aul. ul öü 1% äussere Argentinier . bb.bu uu/e Aiexiaauer . . . bü.Tu
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Aktien:
Bochum Guss 242.ÖU
15. Februar, 1.15 Ulin
hiektriz. Lulmieyer . . . 142.00 Llektriz. Schlickert . . 11Ö.8U
hscbweiler Bergwerk . . 247.90 Gelseukireheu Bergwerk . 214.80 Uamuurg- Aiuenk. rnketl. iöl.10 uarjieuer Bergwerk. . . ^Ib^O Luuruuütte 242 oO .Xurdd. Llu)d .... 132.20 Ubeischlcs. Eiseu-Iudustrie 129.7b Berliner liuuaelsges . 172.50 Darmstädter Buuk . . . 138.30 Deutsche Bank . . . 243.20
Deucscb-AbiaL Bank . . 172.25 Diskuutu-Buminandit. . . Ibu.üO Dresdner Bank . . . 157.75 ixienitaktien.....215 31
Baitimure- uud Ohio-
BisunLaun . . . 117.90
uullbaidüaliu — numuard. Biseubahn . . 31^0 Uesierr, öLaauuunn . . . 147.20 t imce-llcun-luseuüahu . 147.00
Bauet us B. VV
. 126.UU
Tendenz: schwach.
berliner Börse, 15. Februar. Anfangekarse.
üanada E. B......186.10 Harpener Bergwerk. . . 218.40
Darmstadter Bank . . . 138.7e i.auranutie .... — Deutsuue BanK .... —omuardeu E. B. ... 31-90 Uurtmunuer-Union C. . . 86.lv | .xurdd. Lloyd 132.UU uresunei Dann ... —.— | i uraenluse . . . . 146.40
lenden*; schwach.
Eine edle Jiimmels^abe ist das Licht, sagt Schiller. Eine Humiielsgabc: aber ist auch, was dem Lcenschen zu Httse fonutu, wenn er unter WiiterungseiN' liunen leidet, wenn er yunet, verschleimt ist uno ^tuimg* veicywerden Hai, wenn die loruncyien belegt sind uiu) Da» Atnien erichweren. Und folaj eine -vtlje bieten seit fast drei Jayrseijnien schon F-ays amte ^ooener Actiterat-Vainüen Dar, uno tyre Anwendung bei ad Den auigejuorieii ichwerDen ist yeute schon ganz selvstveriianouch. uauo acute lodener losten bö P,g. Die Schachtel uno iuid überall zu haben. bv /»


