Ausgabe 
15.10.1907 Erstes Blatt
 
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Dienstag 15* Oktober 1907

157. Jahrgang

Erstes Blatt

pailamentarifd?c$

L

lag voraussichtlich bet Beginn einer ung, meldet man anderseits, die Fortschritte gemacht und die letzte Nacht sei die schlechteste m Verlauf der ganzen Krankheit gewesen. Der Leibarzt es Kaisers, Dr. Kerzel, äußerte auf die Krage, ob die

der ausgewiesen.

H a g e n i. W., 15. Olt. Tas Stadtverordnetenkollegium lehnte in der gestrigen Sitzung einen Antrag des Pro­vinz i a l - S ch u l k o ll e g iu m s und des Kultus­ministeriums auf dauernde Erhaltung des im vorigen Jahre am hiesigen Gymnasium eingerichteten päda­gogischen Seminars für Kandidaten des höheren Lehramtes einstimmig ab. Der Grund zu dieser Ablehnung war der Umstand, daß die Einrichtung )es Seminars getroffen wurde, ohne daß die Stadtver­waltung davon in irgend einer Weise verständigt oder be­nachrichtigt worden war. Der Oberbürgermeister erhob charsen Einspruch gegen die Mißachtung der Selbst­verwaltung durch die Regierung und ihre Organe.

Heer iwiO LlotLe.

Berlin, 14. Okt. Eine A l l e r h ö ch st e K a b i n e t t s- order bestimmt, daß die Offiziere des 8. und 14. Armee­korps und die Offiziere des Kaiserlichen Hauptquartieres, sowie des 3. Garde-Ulanenregimentes eine dreitägige Trauer für den verstorbenen Generaladjutanten von Bülow anlegen. Außerdem haben die kommandierenden Generäle der genannten Armeekorps nebst einer von chnen zu bestimmenden Abordnung, sowie das Osfizierkorps des 3. Garde-Ulairenregiments an der Beisetzung teilzunehmcn.

Die Morgenblätter melden aus Borkum: Bei Bor­kum wurde eine Jacht mit englischen Marineoffi­zieren durch zwei Wilhelmshavener Torpedoboote auf­gebracht. Die Engländer stehen in dem Verdachte, ver­botene Messungen und Aufnahmen gemacht zu haben.

als entgegen der Siegeszuversicht der Oktobrisien vier Kadetten mit großer Stimmenmehrheit gewählt wurden. In der zweiten Kürie wurde nur ein Kadett gewählt, wäh­rend dem zweiten die absolute Mehrheit fehlte, was eine nochmalige Abstimmung erforderlich machen wird. Die Arbeiter wühlten sechs Männer, Sozialdemokraten und Maximalisten.

Nus Stafct und

Gießen, 15. Okt. 1907.

* Ta dakarbeiter streik und Aussperrung beendigt. Die Verhandlungen zwischen dem Verein der Tabak-Industriellen und dem Deutschen Tabakarbeiter-. Verband wurden gestern vor dem Gewerbegericht als Eini­gungsamt zu Ende geführt. Streik und Aussper­rung sind aufgehoben. Die Arbeiter können bis Samstag bezw. Montag die Arbeit wieder ausnehmen, Maßregelungen finden nicht statt. Wegen der näheren Bestimmungen des Abkommens verweisen wir auf das im Inseraten veröffentlichte Protokoll. Der seit Mona­ten andauernde erbitterte Kampf in unserer wichtigsten! heimischen Industrie hat damit sein Ende erreicht, hoft fentlich nicht zu spät für ihr ferneres Gedeihen.

** Steueramts-Personalien. S. K. H. der Groß­herzog haben den Steuerkommissär des Stcuerkoinmissariats Homberg Adolf Köhler in gleicher Ticnsteigenschaft in das Steuerkommissariat Nidda versetzt, den Stcuerkommissariats- assistenten Negierungsassessor G. K n a b zu Wonns zum Steuec- kommissär des Steuerkonunissariats Homberg, den Steuerkon­trolleur Regierungsassessor Ioh. Michel zu Offenbach zum Steuerkommissariatsasjistenteu bei dem Steuerkomuussariat Offen­bach I, den Steuerkontrollcur Negierungsassessor Gust. B erres zu Gießen zum Steuerkonunissarmtsassistcnten bei dem Steuer- lommissariat Gießen, den Regierungsassessor Karl Kuhn qu§' Darmstadt zum Sekretär der Landeskommission für Steuer­sachen unter Verleihung des Titels Finanzamtmann, die RegierungSassessoren Phil. Steinmann aus Wixhausen und Rich. Schuupp aus Darmstadt zu Steucrkontrolleuren ernannt, den Bezirskassier der Bezirkskasse Offenbach Rechnungsrad Emil Schmidt zu Offenbach auf sein Nachsuchen, unterAn-- erkennuug seiner langjährigen, treu geleisteten Dienste und unter Verleihung dec Krone zum Ritterkreuz 2. Kl. des Ver­dienstordens Philipps des Großmütigen, den Bezirkskassier der Bezirkskasfe Wöllstein Wilh. Jacobs bis zur Wieder- Herstellung seiner Gesundheit auf sein Nachsuchen in den Ruhe­stand versetzt, den Hauptsteueramtsasslstenten bei dem Hau.pt- stcueramt Gießen Christian Kottler seines Dienstes entlassen. Erle digt sind: Die Stelle des Steuerkommiffariats- asststenten beim Steuerkommissariat Worms I, die Bezirks­kassierstellen der Vezirkskassen Offenbach und Wöllstein, beide mit Wirkung uom 1. Januar 1908 an und eine Haupt- steucramisafflsientcnstelle beim Hauptsteueramt Gießen.

** In den Volksschulen unseres Kreises haben gestern die Herbst- oder Kartoffelferien ihr Ende erreicht und damit hat das Winterhalbjahr begonnen.

* Quin Bericht über die Gymnasialfeier fei mitgeteilt, daß die Leitung des Turnens bei der Festfeier auf der LiebigShöhe Referendar Kircher hatte.

** Männerturnverein. Am Samstag abend fand auf der neuen Kneipe die Herbst-Mitgliederversamm­lung statt, die sehr gut besucht war. Der 1. Sprecher und! der Turnwart berichteten über die erste Hälfte des Vereins­jahres. Aus den Berichten ist zu entnehmen, daß dec Männerturnverein seit dem ersten April d. I. um 30 Mit­glieder gewachsen ist und daß er auf den Turnfesten mit Ehren abgeschnitten hat. Das diesjährige Stiftungsfest soll am 16. Novbr. in Steins Garten mit turnerischen Aufführungen und unter Mitwirkung der GesangSriege gefeiert werden. Tas Maskenkränzchen findet am 29, Febr. 1908 im Kolosseum statt, wobei das gesamte Künstlerprogramm zur Aufführung gelangt. Der wichtigste Punkt der Tagesordnung war die Gründung eines Hau Sbau v er ei ns die einstimmig be­schlossen wurde. Am Schluß dec Sitzung wurde dem Vorstand und Turnwart aus der Mitte der Versammlung der Dank'> für seine Mühewaltung ausgesprochen und dadurch ein drei- faches Gut Heil bekräftigt.

** Bekämpfung der Mäuseplage. Die auf : unsere Veranlassung hin veranstalteten Versuche, die über- ' mäßige Mäuscplage durch Müusetyphuskulturen in Bouil­lon zu bekämpfen, gingen am Samstag nachmittag aus einer größeren Parzelle des Gutes Heibertshausen vor sich. Eine Anzahl Interessenten hatte sich dazu ein­gefunden, u. a. Oekonomierat Weitzel von Lich. Da daK Wetter günstig war und die Legung der Kulturen, die vermittelst in Magermilch getränkter Brotstücke erfolgt, genau nach Vorschrift erfolgte, ist ein einwandfreies und zuverlässiges Ergebnis zu erwarten. Wir werden davon demnächst Mitteilung machen. Gutspächter Brennemann beabsichtigt, auch in den übrigen Teilen des Gutes Hei­bertshausen die Vertilgung in dieser Weise vorzunehmen. Wie wir erfahren, haben bis jetzt etwa 10 Gemeinden des Kreises Gießen dieses Mittel zur Vertilgung der Mäuse

Vezvg»pr-t-r monatlich 7b Pf^otertet- a jährlich Ml. 2.20: durch A Abhole- tu Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch

diePostM.2.viertel jährl. auSschl. Bestellg, ZeilenpreiL: lokal IbPf-, auSroärtS 20 Pfennig.

Verantrvo rtlich tür den politischen Teil: E. Anderson; f. Feuille­ton und »Vermischtes* P. Winko; für .Stadt

NrrsLanH.

Paris, 14. Okt. In der B u d g e t k o m rn i s s i o n legte Finanzminister Caillaux die sinanzielleLage dar. Das Defizit beträgt 28 Millionen Franken. Die Gesamtausgaben des Kriegsministeriums überschreiten die für Marokko im Budget vorgesehenen ordentlichen Aus­gaben nur um 2i/2 Millionen Franken. Die außerordent­lichen Ausgaben des Marineministeriums sind nicht bekannt.

Berlin, 14. Okt. DerVoss. Ztg." wird geschrieben: Von einer Flotten-Vorlage, die vom Reichstage er­hebliche Mehrkosten anfordern und den Marine-Etat auf 350 Millionen Mark steigern würde, wußten die Münchener Neuesten Nachrichten zu berichten. In dieser Meldung wird man eine willkürliche Annahme schon deshalb er- geyeim gehaltene Marine- .ndesrat Vorgelegen Hut.

ektiv und objektiv äußerst befriedigend und der gestrige fortschreitenden Besse- Besserung habe keine

blicken können, als der bis jetzt Etat noch nicht einmal dem Bu:

Hamburg, 14. Okt. Wie dieN. Hamb. Ztg." aus Oldenburg meldet, wurden von der Großh. Staatsregierung 100 Oesterreicher (Polen) als lästige Auslän-

-lntimiLitarrstisches.

Ludwigshafen, 14. Okt. Nach einer Blättermel­dung hielten die R a d i k a l - An a r ch 0 - So z ia l i st e n eine öffentliche Volksversammlung ab, die darauf berechnet war, der Allgemeinheit die Ansichten über die neuesten Ereignisse vorzusühren. Der Referent Kettenvach (Wies­baden) kam aus die Verurteilung Liebknechts zu sprechen und gab seiner Ansicht dahin Ausdruck, daß sich die Arbeiter als Mehrheit des Heeres mit der Zeit dennoch zur Energie aufrasfen werden, nicht in einen Krieg ohne ihre Einwilli­gung zu gehen. Was in Jkußland möglich sei, müsse auch in Deutschland gehen, trotz des Hochverratsvaraaraphen.

Marokko.

London, 14. Okt. Die Abgesandten des Mu- ley Hafid sprachen heute auf dem Auswärtigen Amte vor, wurden aber nicht empsangen.

Tie Abänderung der niederländischen Verfassung.

Haag, 14. Okt. Der von der Regierung eingebrachte Vorschlag betr. Abänderung derVersassung betrifft folgende Punkte: 1. Streichung derjenigen Artikel der jetzigen Verfassung, die die Einführung des gleichen Stimmrechts, sowie die Verhältniswahl verhindern. 2. Einführung des Wahlrechts für die nicht verheirateten Frauen. 3. Auf­rechterhaltung des Senats in seiner jetzigen Form. 4. Ver­längerung der Mandate der Abgeordneten der ersten Kam­mer und zwar von 4 auf 5 Jahre. 5. Erweiterung der Be­dingungen für die Wählbarkeit des Senats und 6. Auflösung der Provinzialräte im Falle der Auflösung des Senats.

erankheit gefährlich sei, er könne und dürfe rnraus nicht antworten. In dem Alter, in dem der /Monarch stehe, sei schließlich jede Krankheit gefährlich. Den- loch hoffe er, daß es gelingen werde, das Leben des hohen satienten zu erhalten. G.stern wuroe bekanntgegeben, daß er Kaiser außer seiner nächsten Umgebung niemand emp- angen hat. Auch die Erzherzoge dursten nur in der Kammer rrtundigungen einholen. Von allen Souveränen und den Präsidenten Roosevelt und Falliöres sind Anfragen über -en Gesundheitszustand des Monarchen eingelaufen, die amtlich in günstigem Sinne beantwortet wuroen. In der sevöllerung sind indes ungünstige Gerüchte verbreitet. Nach >er gestrigen Abendvisite der Aerzte wurde folgendes Bulle- in ausgegeben: Der Katarrh dauert fort, der tzusten ist stärker geworden, das Fieber je- >och geringer. Ter Appetit des Kaisers ist )esser und die Nahrungsaufnahme hinrei­hend. Das Gesamtbefinden ist nichtunbefrie- ) i g e n d.

Madrid, 14. Okt. König Alfons läßt sich täglich .elegraphisch Bericht über das Besinden Kaiser Franz Fosess erstatten. Der KÜnig hat seine Reise nach Wien ? n d g ü l t i g a u f g e g e b e n; der Wiener Botschafter wurde -iervon verjcändigt. Sollte sich indessen der Zustand Kaiser Franz Joseis besseim, so würde das spanische Königspaar mf der Rückreise von London Wien besuchen.

blicken am 26. Oktober auf ein 25 jähriges Mandatsalter zurück. Der Abg. v. Detten begeht am 26. Oktober die 25 jährige Wiederkehr des Tages, an dem er zuerst zum Abgeordneten gewählt wurde, war indessen vom 6. Nov. 1888 bis 7. November 1893 nicht Mitglied des Hauses. Der Abg. Hitze (Zentr.) feiert gleichfalls am 26. Oktober die 25 jährige Wiederkehr des Tages, an dem er zuerst zum Abgeordneten gewählt wurde; er legte am 18. Juni 1893 ein Mandat nieder und wurde am 3. November 1898 wiedergewählt. Der Quästor des Abgeordnetenhauses, Abg. Hennin g-Kalau, begeht am 17. November seinen 70. Geburtstag.

Derrtsches Reich.

Hjnsüi/rung des Kronprinzen in die Zivil- verwallung.

Der Kronprinz hat den Wunsch geäußert, die Zivil- -rwaltung des Staates in umfassender Weise kennen zu rnen. Auf diesen Wunsch hat der Kaiser durch Kabinetts- wer vom 7. Oktober d. I. die Genehmigung zur Beschäf- gung des Kronprinzen im Ministerium des Innern für c Dauer eines Jahres unter Befreiung von militärischen ienstleistungen während dieser Zeit genehmigt und die insührung des Kronprinzen in die zivildienstlichen Ge- chste dem Minister des Innern von Moltke, unter Bil- -ung des von diesem aufgestellten Deschästigungsplanes, vertragen. In dem Programm ist vorgesorgt, daß dem conprinzen in alle wichtigeren Zweige des inneren taatsdicnsteS ein eingehender Eülblick gewährt tvird. eben einer praktischen Betätigung bei der Bearbeitung aus- nvählter Geschästssachen und der Teilnahme an wichtigeren änisterialvorträgen, gelegentlichen Besichtigungen usw. erden Vorträge einhergehen, die dem Kronprinzen von ertietern der Wissenschaft und Männern der Praxis in :ter Anlehnung an den Fortschritt seiner Tätigkeit ge­ilten werden. Der Kronprinz hat seine neue Beschäftigung ym am Montag ausgenommen. Bereits im vorigen Jahre it der Kronprinz einen längeren Einführungskursus beim berpräjidium in Potsdam durchgemacht. Die Ueber- eisung des Kronprinzen an den Oberpräsidenten von Trott 1 Solz in Potsdam geschah durch kaiserliche Kabinettsorder

24. Oktober 1906, welche folgenden Wortlaut hatte: Es ist mein Wille, daß mein Sohn, der Kronprinz, Kaiser- che und Königliche Hoheit, entsprechend seinem Wunsche ud der hergebrachten Sitte meines Hauses gemäß, während bevorstehenden Winterhalbjahres in die Kenntnis der ivilverwaltung meiner Monarchie durch Sie eingeführt erde. Das von Ihnen entworfene Programm, mit welchem er Kronprinz einverstanden ist, ist mir vorgelegt worden nd hat meine volle Billigung gefunden. Ich beauftrage ie, demgemäß das weitere zu veranlassen."

Das Befinden des Kaisers von Oesterreich.

Wien, 14. Okt. Die Korrespondenz Wilhelnc meldet: m Lause des Tages war das Befinden des Kaisers usgesprochen günstig. Heute mittag trat eine leichte "mperaturerhöhung ein, sank jedoch nachmittags auf Nor- raltemperatur ohne Anwendung von Medikamenten. Der ui)er nahm das Diner, das reichhaltiger war als an den Vortagen, mit Appetit ein; dementsprechend war die Stim- lung des Monarchen nachmittags sehr gut. Der Kaiser ihlte sich andauernd frisch und empfing den Obersthof­reister Fürsten Montenuove zu längerem Vortrage. Bei er Abendvisite um 7 Uhr stellten die Aerzte vollständige -ieberfreiheit, Uolllommen zufriedenstellendenKtäste- ustand und vollkommen zufriedenstellende Herztätigkeit fest. )er Katarrh blieb allerdings noch immer stationär, ohne ber fich weiter aus'.'.l'.evr-u. Auch der Husten trat nach- rittags weniger häufig auf. Der subjektive und objek- cve Zustand ist somit ungemein befriedigend. Alle günstigen Symptome deuten darauf hin, daß der heutige Tag den beginn der fortschreitenden Besserung be- eutet.

Wien, 15. Okt. Die Nachrichten über den Gesundheits- ustand des Kaisers lauten widersprechend. Während von .aisers lauten außerordentlich widersprechend. Während von iner Seite behauptet wird, das Gesamtbefinden sei jub-

rr. 242

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au her Sonntag«. e,n Hiehener Anzeiger ,erben tin Wechsel mit A em hessischen Landwirt fc- ie Siebener Santthen-- M löttci vierntul m der M Koche beinelcgt und Vj uennal wöchentlich das 1 reUblötl für den Kreis ließen. Fernsorech-An- BW SenerAWzeiM für «echessen

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ti oormNtags 10 Uhr. ________________ _ _

Die Abgeordneten Broekmanrr (Zentr.), Dr. Gra Douglas (sreikons.), Hiesche (nat.-lib.), Juergensen (nat.lib.), Klose (Zentr.), Dr. Lotichius (nat.-lib.), Lueck ho ff (freikous,), Metz n er-Frankenstein (Zentr.)

Zu den Dnmawahlen.

Petersburg, 14. LA. Die gestrigen Wahlen der Wahlmänner der ersten Kurie des Petersburger Kreises ergaben insofern ein völlig unerwartetes Resultat,

angewandt. Es wäre dringend zu wünschen, daß auch die übrigen Gemeinden ihnen folgen würden, damit die dieses Jahr in ungewöhnlich großem Umfange auf tretende Kalamität beseitigt lvürde.