Ausgabe 
14.11.1907 Zweites Blatt
 
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Canada E. B. Darmstadter Bank Deutsche Bank . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank

Tendenz, ziemlich

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do. Konsols do. Hessen . . Oberhessen

Wieseck würbe auf wertvollen Wiesen- jieber feinen Anteil

Berliner Haudelsgea. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat Bank . Diskonto-KomuiandiL . Dresdner Bank . . .

Kreditaktien . . . .

Baltimore- und Ohio- hisenlahn . . . .

Gottbardbahn . . . .

Lombard. Eisenbahn . <festere. 8taatsouhn . . Lnnce-llenri-Eisenbabn

Schicht bereits seit einige schmiede wer kstä tten soll die Arbeit ai l Diese Maßregel wurde ho

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196.5

vorgeschlagenen Unsere Gemeinde

Vahnprojekt Großen - Bitseck ° Beuern.

Beuern, 13. Nov. Da in letzter Zeit den Projekten betr. | Berlegung der beiden oberhessischen Bahnen mit großem Eiter nähergetreten wird, soll auch erwähnt werden, daß dem Bahn- Projekt Großen-Buseck-Beuern die größte Sympathie uon der Behörde entgegengebracht wird. In allernächster Zeit ivird Negierungsrat D r. Merck, der die Bahnsache bearbeitet, mit «perren einer Bahnbaugesellschaft das Gelände besichtigen, damit ein Trojeft ausgearbeitet und eine Kostenberechnung ausgestellt werden fami. Nur durch eine direkte Bahnverbindung wird es ermöglicht, die m her Gemarkung vorhandenen mannigfachen Bodenprodukte in vor­teilhafter Weise auszubeuten, was zurzeit infolge der zu hohen Trans­portkosten bis zur Bahn ausgeschlossen ist. Im Interesse der Einwohner Beuerns wäre zu wünschen, daß das Projekt baldigst zur Ausführung gelangen würde.-

Bahn. Noch heute dürfen wir jedes Jahr einen Beitrag be­zahlen, aber wir haben noch nicht erlangen können, daß ein Bi ab für die Passanten hergestellt wird. Unlängst erklärte ein teilender,da siehts ja in Rußland besser aus wie hier!" Die Anregung, daß Wieseck einen Beitrag zu den Kosten tragen würde, kann für Mten-Buseck nicht außer Betracht bleiben, auch luir würden gerne einen Beitrag zu den Kosten leisten, außerdem ist es für Wieseck angenehmer und praktischer, wenn das Gleis hon Großen-Buseck aus durchs Tal gelegt wird. Es wäre zu wünschen, daß dem berechtigten Wunsch der beiden Gemeinden Rechnung getragen würde. Hoffentlich erweitert Landtagsabg. 2eun seinen Antrag dahin, daß ein schon längst gerügter Mißstand beseitigt wird, und das berechtigte Interesse mehrerer Gemeinden etwas mehr berücksichtigt wird. K.

Esclnvciler Bergwerk .

Gelsenkirchen Bergwerk . - Hamburg-Amerik. Paket!. 122.2 Harpener Bergwerk. . .194 8> Laurah litte......218O<

.\ordd. Lloyd.....109 Ot

Obeischles. Eiseu-Industrie 990>

Abzweigung von Rödgen igkeiten stoßen und einen

4>6% Chinesen . .

Aktien Bochum Guss . . Buderus E. W. .

Tendenz: fest.

Dw hierauf erstatteten Berichte der Synodalvertreter für innere und du ßere M i ff i o n können ein erfreuliches Wachs­tum biefer Bestrebungen konstatieren. Dasselbe gilt von unserer Dekanatskrankenpflege, die auf ein erftstgreiches, ge­segnetes Jahr zurückblicken kann. Unser Dekanat marschiert mit 1 o.Schwestern, darunter 5 Tekanatsschwestcrn, an der Spitze der hessischen cvangel. Dekanate. 2 Stationen sind noch in Aussicht genommen. Mit dem 1. Januar 1908 soll eine neue ausgebil- j bete Schwester in Watzenborn airgestellt werden.

Das Hauptinteresse der Berhandlungen erregte sodann der eingehende, lebendige Vortrag von Pfarrer Gro t h-Rödgen überI die Frage: Welche allgemeinen Gesichtspunkte lassen sich unter Berücksichtigung der seither gemachten Erfahrungen, sowie der Gemeindehausfrage, für die sog. Gemeindeabcnde ge­winnen? Ter Vortragende führte aus, daß kirchl. Gemeindeabende notig sind als Gegengelvicht gegen eine falsche und schädliche Vergnügungssucht und als Anleitung zu gesunder und nützlicher Grtwlung, sowie als ein Mittel zur Schaffung wirklicher brüder­licher Gemeinschaft in unseren Gemeinden, wie auch als Be-I iriedigung des Bildungshungers unseres Volkes. Tie Einrichtung der Llbende steht nicht im Ofcgenfahe zum Geiste der Bibel. Die! Frage, was eigentlich Okmeindeabende sind, beantwortet der Vortragende dahin: Es sind Veranstaltungen für alle Stände und Glieder der Genrcinde, zu denen man die Kräfte aus der Gemeinde sich gewinnen muß, was mit einiger Lust und Liebe ?nr Sache nicht bnschwer sein wird. Der rechte Ort dafür ist das Gemeindehaus: es können bis zur Sckwfsung eines solchen auch mc Kirche ober sonstige Säle benutzt werden. Ter Korre­ferent, Pfarrer Schlvabe, fügt den ausgezeichneten Ausfüh­rungen noch einiges hinzu und bittet die Mitglieder, nun auch gleich bic gemachten Vorschläge zur Ausfüllung zu bringen. In der sehr ausführlichen Diskussion wird unter vielen zustimmenden Aeußerungen auch vor Ucberschätzung der Gemeindeabende ge- mtmtt, ivo5 übrigens auch schon von dem Referenten zum Ausdruck I gebracht wurde. .

Bei der darauf folgenden Wahl zum Stellvertreter des Dekans wurde Pfarrer Glück von Heuchelheim mit 31 von 45 abgegebe­nen, Stimmen, als 5. Mitglied des Tekanatsausschusses Bürger-1 meiiter V^o l k-Allendorf a. L. gleichfalls mit 31 Stimmen gcJ wablt- .. Sodann wird der Voranschlag der Tekanatskasse für i 1908/11 einstimmig genehmigt. Nach einem Schlußgebet von . -Vwrrer 15 r 1 cher - Alten-Buseck wird die Synode geschlossen j

Aus Stadt un- Land.

Gießen, 14. Nov. 1907.

** Reichstag und kaufmänn ische Sozial­politik. lieber dieses Thema wird Herr Hiller aus Leipzig, der 1. Vorsteher des Verbandes deutscher Hand­lungsgehilfen, am nächsten Montag einen öffentlichen Vor­tag im Hotel Schütz halten, der vorn Meisverein Gießen des Verbandes veranstaltet wird.

** Zur Stadtverordnetenwahl. Der Mieter­verein hat gestern abend beschlossen, selbständig vorzugehen und hat eine Kandwatenliste aufgestellt, die Namen aus ollen Parteien enthält. Sie ist im Inseratenteil der heu­tigen Nummer enthalten.

Alsfeld, 14 Nov. Heute wurden die sterblichen diefte des hier verstorbenen Kreisschulinspek-! rs i. P. Georg Müller zu Grabe getragen. Vor zehn I Jahren trat der Verstorbene nach segensreicher Wirksamkeit in den Ruhestand. Bis zu seinem 72. Lebensjahr ist er im lenste der Schule tätig gewesen. Wie sehr man seine Ver­dunste zu schätzen wußte, beweist seine Berufung in die Kommission zur Beratung des Ächulgesetzes im Jahre 1875. Damals wirkte er als Lehrer an der Stadtschule zu Gie­ßen. Hiernach erfolgte seine Berufung zum Kreisschul- tnfpeftor des Kreises Oppenheim. So sehr man die ehren­volle Beförderung dem verdienstvollen Lehrer gönnte, so ungern sah man damals den wegen seiner Herzensgute I und seines schlichten Wesens sehr beliebten Lehrer in Gießen schaden. Wie sehr die Lehrer des Kreises Oppenheim *hren Vorgesetzten verehrten, zeigte sich bei feinem Schei­ben aus diesem Kreise. Eine goldene Taschenuhr und ein Album mit den Photographien sämtlicher Lehrer des Streifes waren die Zeugnisse dieser Verehrung. In gleicher Weise wußte er sich im Kreise Alsfeld die Herzen der Zehrer zu fesseln. Auch hier zeigte sich bip Liebe und Ver-1 ehrung der Lehrerschaft zu ihrem Vorgesetzten an der Ab- schiedsfeier und den dabei überreichten Geschenken. Im ,82. Lebensjahre ist der verdienstvolle Schulmann gestorben Sein Andenken bleibt in Ehren.

November. Aufan^skurse.

Harpener Bergwerk. .

Laurahiltte ....

Lombarden E. B. . .

Nordd Lloyd ....

l'ürkenlose.....

'Besuch der-Kate chismuslehrc der weiblichen xvngenb wird durch bic erlchreckliche ^atfaebe getrübt, daß diese es der männlichen ,Jugend im Wirtsl-ausbesuch, besonders am Sonntag nachmittag lunb abend gleich zu tim sucht. Der Zustand der Kirchen und Pfarrhäuser ist befriedigend. In Annerod wurde ein Zweig- ttercin des Evangel. Bundes gegründet, in Leihgestern eine Dia ivmncnitdtton eingerichtet. Die Werke der Wohltätigkeit und cknüstlicken Darin Herzigkeitsübung weisen ein erfreuliches Mehr auf. Es gingen dafür 30111 Mark, 3427 Mark mehr als voriges Zayrcm. Die allgemeinen Kirchenkollekten ergaben 2300 M-ark, 90 Mark gegen 1905. Für Orts arme wurden 8/4/ Mark, für kirchliche Zwecke 7938 Mark geopfert, wobei eben- falbS bedeuten de Mehreinnahmen zu verzeichnen sind.

den, wobei

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ausdrücklich eingeladen hatte, bei ihr Wohnung zu nehmet weil sie eine ewige Angst vor Einbrechern hatte!

Kleine Tageschronik.

In Berlin hat sich der 28 Jahre alte stud. jur. Kur v. Gr Hermann, der Sohn eines Obersten a. D. aus Pase wall, in seinem Zimmer eine Revolverkugel in die Brust | schossen. Der jugendliche Selbstmörder soll ein unheilbares Lest^ | gehabt haben.

Den Ziegelmeister Neumannschen Eheleuten in Germersdm-i Kreis Guben, wurde das siebzehnte Kind der wKm Knabe geboren.

In Lübeck wurde unter dem Verdachte, Landesverra verübt zu haben, der Rekrut Baschow verhaftet. Diese Affär soll mit der Schiwara-Angelegenheit zusammenhängen.

9lm 13. Nov. stürzte in Völklingen bei Saarbrücken eb 15 Meter hoher Neubau, dessen Dachstuhl bereits errichtet war ein. Es wurden 4 Tote und 8 Schwerverletzte geborgen.

In Bois de Boillogne bei Paris ist der Deutsche Alsre Löwenthal, aus Köln gebürtig, t o t aufgefunden worden Di Recherchen ergaben, daß Löwenthal auf der Durchreise begriffe und int Hotel Straßburg abgeftiegen war. Man vermutet Selbst mord. Eine Revolverkugel ist Löwenthal durch den Mund i den Kopf gedrungen.

§ Mücke, 13. Nov. Von dem Gräflich Laubach'schen fooigut Flensunger Hof gingen durch Kauf 182 Mor­gen Acker- und Wiesenland zum Preis von 105000 Mark einschl. Wohn- und Oekonomiegebäuden an die Gemeinde Flensungen über. Tie Gemeinde beabsichtigt, die einzelnen Parzellen teils zu versteigern, teilä zu verpachten. Manchem :ft hierdurch Gelegenheit geboten, sich eigenen Grundbesitz erwerben, -ras große, geräumige Wohnhaus und die Oekonomiegebäude dürsten sich zu verschiedenen Industrie- Zwecken verwenden lassen.

Eisenbahuwünsche von Gießen und Umgegend.

Die Verlegung der oberhefsifchen Eisenbahnlinie Gießen. Fulda 5 Man schreibt uns von Alten-Buseck:

2n dem Antrag des Landtagsabg. Leun vermissen wir ein entgehen auf die femerzeit mit dem Bürgeroerein Wieseck ge­pflogenen Besprechungen, nach denen die Vollendung der Linie au5 ?ur^ ba5 Dal an Trohe-Haltestelle i . ^^vos) und von da in gerader Linie nach Wieseck er» folgen konnte. Das wäre nach unserer Ansicht das Beste, Prak- tlschste und jedenfalls auch das Billigste. Mit diesem Projekt .rde 9^bgen, Trohe und Alten-Buseck Rechnung getragen, zumal auf demWeg nach ü.r Haltestelle Rödgen Mißstände bestehen, so daß n E.. oanten der Orte Trohe und Alten-Bujeck bei der jetzigen Witterung nch mit Wasserstiefeln versehen können, um trockenen bU.B«, att und stelle zu koinmen. Vtehrere Eingaben um der schlechten Zugangsverhältnisse wurden abschläglich |

° roir na^ tüie üor den Schmutz waten j nach ' ' '

zöeieittgung befd) leben, dürfen T

hftttl nur srnxüJa ^"^rlung betu^u Ivuruc. unfere Gemeinde yätte pur Rachterl hiervon, gerade wie bei dem Neubau der

......... vlllv KursuencJite

In der Newyorker Gesellschaft Giessener Anzeigers, niit^eteilt von der Bank für Baude und Industrie. Giessen.

Frankfnrter Börse. 14. November, 1.15 Uhr.

Beichsanleihe . . 93.101 Elektriz Lahmeyer .

BetSal ernes (Frankr.) überrannte eine Lokomotive einei Wagen, in dem sich vier Arbeiter befanden. Zwei von ifoP, wurden getötet, zwei schwer verletzt.

Aus Kopenhagen wird gemeldet: Als der Redakteur de anarchistischen BlattesSkorpion", Sophus Rasmussen be­fett längerer Zeit von der Polizei gesucht wurde, weil er ein Gefängnisstrafe zu verbüßen hatte, verhaftet werden sollte, schg. er einem Polizisten eine Revolverkugel in den Kopf und erfrftni I om nr t r< t I Ü.ch dann selbst. Der Polizist starb im Hospital an her

Die Kleebachtalbahn. Folgen der Verwundung. **

--- Hörnsheim, 12. Nov (Holland) meuterten die Kadetten de.

Am Sonntag, 10. d. Mts., stand imWetzlarer Anzeiger", Militärakademie, well ihnen wegen P r ü g e l e i e n auf der Kirnie< daß von Gießen wieder das Kleebachtalbahnprojekt im J.Er .Abendurlaub entzogen worden war. Sie zerschlugen di! Angriff wäre, das ja schon längst wegen seiner großen Sinnchtung der Kantine Wendigkeit fertiggestellt sein müßte, mit dem An fügen, daß dock ~ " *

alle Geschäststreibenden, sowie Freunde der Stadt Wetzlar auf ** in

der Hut fein sollten, damit dieses Proiekt nicht seiner Verwirklichung ku ' irr Ueber das Vernwgen be,

entgegengehe, um Wetzlar nicht alle Kauflustigen tu entführen h n r'' ^lockfabrikant tn Tteteshetm a. M

Einsender dieses fragt an bei dem Schreibe/ ix? Arttkels im m eröffnet. Rechisan

Wetzl. Anz.", ob er schon einmal eiHen Vergleich be"$erF» 8 L^' A'cheler zu Olkenbach a. M wurde zum Kvnkursver

Mischen Gies,en und dem Kleebachtal und zwischen Wetzlar und dem A>nt?a^iebt tni> Bl n lUm ? br >

bem Klecbachtal vorgenommcn hat? In einer Woche gehen au° W?! Ueber den. Nachl-N .

dem Kleebachtal mehr Arbeiter und Geschäftstreibende nach Gießen Heinrich F e r b e r, Maria geb. Huff ß i

als nach Wetzlar in zwei Monaten, ohne den bäuerlichen Verkehr, chotariatsaebilf?A n d r?/ CrÖ$ei

Weshalb will man dieses Vahnprojekt l,indem, wo doch in allen V wurde zum Son |la<

Gauen Deutschlands sich Bahnen kreuzen zum Wohle des Volkes T« be^ ftnb 61fs- ium 1 L

und des Vaterlandes. Einsender will weiter keine Borwürfe n-Äj-v L^^gmicht Ober-^ngell)eim anzumelden.--

machen und bittet deshalb alle Bewohner des Kleebachtals fest T a?m st o d^Volb^nr^u Dackermeilters Em 11 Krämer h daraus hinzuarbeiten, daß endlich ;um Woble d's aainien ll Ballonplatz, wurde am 8. Nov. das Konkurs

eine Bahn nach Gießen gebaut wird. Auch'Gießen ^sollte tüchtig desselben, Gesellschü

EÄff.Ä?1""- - "Mi4 b""HäF >-

---____ n SQntur*teTWalter ernannt. Konkursforderungen sind bis ;un

bei dem Amtsgericht Darmstadt I anzumelden. - Ueber den Nachlaß des verstorbenen Lederhändlers Gustai

, * Sardens unbezahlte Schuhmacherrechnung. h i l i p p i von Friedberg wurde am 9. Nov. da.

Der Hardcn-Prozeß hat neben andern schlimmen Dingen noch ^^rn^ursverfahren ^öffnet. Rechtsarrwalt K eller in Friedbcr- ( etwas ganz besonderes zu Tage gefördert: eine Schuf/macher- ernannt Konkursforderungen fini

reefmung nämlich und dabei noch dazu eine angeblich unbezahlte' zuin v. Dez. bei dem Amtsgericht tfnebfcerg anzumelden f - Unb was ben Gipfel des Aufsehen erregenben ausmacht: diese e r ts ma u g e l ln d en Kruppschen Werken.

I vermeintlich unbezahlte Rechnung wurde Harden aus Stettin ^illuitsmangel hat sich so verschärft, daß, um Weiterentlassungei präsentiert. TieOftsee-Zkg." berichtet hierüber aus «Stettin- p«nmieidcn, den Arbeitern angekündigt mürbe, daß von heut Vor rund einem Vierteljahr hundert, als .Harden im hiesigen Kanouenrefiorts die Nachtschicht fortfüllt und d,

<2tadtt Heater das Fach der jugeli blichen Helden aus- bisherige Ilhttmdige Tagschicht auf 8 stunden eingeschränkt wird füllen suchte, hat er sich hier auch ein Paar Stiesel rnackfen Fahrzeugbau ^t die achtstündige laßen und ist bann abgereist, angeblich, ohne die fragliche ^wbrt. deii Schmiedewe

?^ll'uu6 zu begleichen. Ter Meister wurde erst jetzt durch ganz ausfallen. _ _

den Prozeß wieder aus seinen früheren Künden aufmerksam "»d Arbitern unguustig aufgenommen.

malmte alsbald um Zahlung. Harden aber lehnte ab unb ein 23VtCffüftvit Oct ^cOntitOil

teis eti1 SSLL e 22T *d

ining seinerzeit unbezahlt gelassen habe, unb zweitens hält cr Hh§hPinC^ empfehlen Ihneii gum grünblicbe

eine Ueberreichung derselben nach 25 Jahren denn doch etwas M»uwtisches Nachschlagebucd" (Leipzig, 19ü5 gar zu sehr verspätet, zumal er niemals völlig unauffindbar I Anfrage voin 10. 9lovember tciiei

gewesen sei. Ausnahmsweise müssen wir, bemerkt das Stettiner folgendes mit^ 1. So-erii ^re unb Ihr Vorträge-

Blatt, hier Harden einmal Recht geben mtb etwaige Rückschlüsse a u f l e n t e im Sinne des Handelsgejetzbuches sind (die

aus dem> Schreiben auf geschäftlichePerversion" oder gar Per- or Tt!111-? QU^ ^werbebetri?

berjität entschieden ab lehn en. Tenn die kurze Veriährunas- fliegt, der die Anschaffung und Weiterveraußerung von Ware! fri?t, die das Gesetz solchen Forderungen wie jener Schuhmacher- ~ 1 !>at cm

reefmung gegenüber bestimmt hat, wurde nicht aufgestellt um Mangel der ^rkaiiften^ache nur dann rechtlich

jaule Schuldner zu schützen, sondern die Gläubiger zu nötigen o ^ie ^V^lich, d. h. ohne schuldhaftes Zögen

lln-e 9lnsprück)e rechtzeitig geltend zu machen und damit Unsicher' s?" ^Dage nach dem Empfang der Sendung) erfolg ! hellen in der Tatsachenseststellung vorzubengen. nach Ihren Angaben arn 3. Nov. 1907 bezüglich de-

in Newpor/ de^m^Wobnlltze de^^am'/ S?'" ^zcmber findet ist demnach wohl als verspätet" zu^bezeichnen^da^ die ^gerüguu

sw««««'« «-äisktfe

.^ormnud,chaft über das vermögen ihrer Tochter, von der Ablieferung der Sack-e an eine Kürzung des Kaufpreise- hna N» bi-A)er [n^tcnCryrL'<^an ^^hrt nun, das; wegen vorhandener 9NÜngel verlangt werden (§ 177 B G-B

der Miß Gladys Banderbilt fich auf über vierzig Es wäre dies im vorliegenden Falle also rechtzeitig gescheh' Mark beläuft Die Braut, die am 21. August 21 Ta es sich um eine 9la<»mef5nbini« Subtile, fomite Mtur nach amerikanischem Gesetz ihre gemäß eine Beanstandung der Kartoffeln erst nach der völlige! ^^nhngkeit erreichte, erbte aus dem Nachlasse ihres Vaters, Bezahlung des Kaufpreises erfolgen. Ein Vorgehen Ihrerseit- nnh betrug, 1 y2 Millionen in Aktien gegen den Käufer wegen der Einbehaltung des Betrages von 37 8.

Wertpapieren, die durchschnittlich fünf Prozent Mark bei Bezahlung der 2. L^ferung hat also nur bam c ^on diesem Verniögen wurde jedoch nur ein Aussicht auf Erfolg, wenn entweder die ^Kartoffeln zur 8kl äs 's toÄfe-'sstr&is« SÄÄWnff«* s SNNL S".*S-Sw,L Sl«m,,

Nach dem Tode ihrer Mutter wird dieses Vermögen eine be-1 PiPfnn.ucH» ----------------

beutenbe Erhöhung erfahren. I.. tourbe erzählt, daß Miß Vanderbllt sich entschlossen habe, ihrem I Ratten lebenslänglich eine Jahresrente von 50 000 Pfund Ster- D, nng auszusetzen, doch wird dies seitens der Mitglieder ber oamllle Vanderbllt bestritten unb hinzugefügt, daß es gerade ,

Der Wunsch der Familie war, daß eine solche Gabe seitens der /

^r.aut. ntegt stattfinde, damit man allen Einwänden, die gegen d.mc .Heirat der reichsten amerikanischen Erbin mit einem aus- lanDi)a)cn Adeligen erhoben wurden, die Spitze abbreche /0 ...

Student und Einbre ch e r. Aus Stockholm schreibt üe8terr Goldreute

man: Ein merkwürdiger Kriminalfall bildet das hiesige Tages- Oesterr- Silberrente O.eipräch. Der Stockholmer Polizei ist es nämlich gelungen Pn?ar Ooldreillc . .

einen höchst gefährlichen Dieb dingfest zu machen, der im Ver- 7^ Italien. Heute . . .

laufe eines Jahres etwa ein halbes Dutzend Überaus dreister 2^ Portugiesen Serie I

Einbruchsdiebstähle verübt hat. Dieser Verbrecher, dessen ^lame 3%oPortuglesen " 111 Berggreen ist, hat nun ein vollständiges Doppeldasein geführt. russ.Ltaaisaul. 19OÜ Tagsüber war er nämlich Student, uno zwar hatte er da ein ;° japaiL Staatsanleihe icme5 Betragen und gewinnendes Wesen, das ihm eine Menge '^llonv. Türken von 1003 Sreunbc schuf, während sein flottes Aenßere ihm noch mehr !^°lo«e - - - - -

Freundinnen gewann. Namentlich unter älteren Damen hatte Gnech. Monopol-Aul.. er eine große Anzahl von Bewunderinnen.Aber bei der äussere Argeutiiuer . wflkl ' \ *7 ^ie Couplet sagt! Da war er ein ganj 3/o Slexikaner .... vinDerer, da beging er einen Einbruch nach dem anderen, und einen immer verwegener als den anderen. Jüngst brach er in einen großen Ziganenladen, und zwar nur wenige Meter ent­fernt von der Polizeistation, ein, wählte sich die feinsten Zi- ß?rrcn und Zigaretten, lud sie auf einen Handwagen und ver- 10)^0116 mit sei nein Raub. Diese Frechheit aber grub ihm doch lfin ?! '^cnn lltzt schwor die Polizei einen l-eiligen Eid, Den Einbrecher zu fassen, und nun ist es ihr also geglückt, clller- Dingy nur mit Hilfe einer gewissen kleinen Schönheit, die aus Berggreen eifersüchtig geworden war, unb das Geheimnis seines! Doppelgängerlebens enthüllte Am verblüfftesten über die Ent­deckung war Berggreens Wirtin, eine altere Dam', die ll-n!