1882 1895 1907
Ortsanwesende männl. Personen . 461 472 512 596 617 826
, rveibl. ,, . 468 286 519 551 618 459
„ Personen überhaupt 929 757 1032 147 1 236 285
Landwirtschaftl. Betriebe .... 128526 133840 148695
Gewerbl. Betriebe....... 80122 80 044 91 139
Auffallend erscheint die Veränderung im Verhältnis der beiden Geschlechter zueinander. Der Frauenüberschuß um ca. 7000, (bec sich auch bei früheren Winterzählungen findet, ist diesmal fast gänzlich verschwunden (nur 633 Frauen mehr als Männer). Ferner ist bemerkenswert die gleichmäßige Vermehrung der landwirtschaftlichen und gewerblichen Betriebe. Aus diesen Ziffern jedoch heute schon irgend welche Schlüsse ziehen zu wollen, wäre gewagt. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist diese Betriebszunahme in erster Linie auf Kosten der mit jeder -Zählung genauer werdenden Erfassung der Betriebe zu setzen. 'Wieweit sie allenfalls auch auf wirtschaftliche Vorgänge zurück- zusühren ist, läßt sich erst feststellen, wenn die Ergebnisse nach einzelnen Berufs- und Betriebsgruppen verarbeitet sind.
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* * Der 3. Ausschuß der 2. Kammer hielt am Mittwoch vormittag eine kurze Sitzung ab und erledigte einige Gesuche um Pensionserhöhung und Hundesteuererlaß. Bezüglich der Beschwerde des Landwirts Winter zu Hoch- Weisel (K'reis Friedberg) wegen Feldbereinigung wurde beschlossen, eine dreigliedrige Kommission zu wählen, die eine Ortsbesichtigung vornehmen soll. Das Referat darüber wird Abg. Wolf erstatten.
* * Eine Reichsweinsteuer in Sicht? Der Abg. Molthan u. Gen. haben folgende dringliche Anfrage an die Regierung gerichtet: Ist es richtig, daß die Einführung einer Reichsweinsteuer geplant ist und ist die Großh. Regierung ev. bereit, gegen eine solche, die Provinz Rheinhessen schwer schädigende Steuer Stellung zu nehmen und im Bundesrat gegen ihre Einführung zu stimmen?
* * Eine Kunstausstellung. Wir machen darauf auftnerksam, daß vom 14.—18. November im Gewerkschaftshaus (Schanzenstraße 18) eine reichhaltige Ausstellung graphischer Kunstwerke aus dem Verlag von G. B. Teubner und Vogtländer in Leipzig stattfindet. Die vom Dürerbund zusammengestellte Ausstellung enthält Originale und Reproduktionen von Dürer, Rembrandt, Meunieur usw.
**DieSäuglingssterblichkeit nimmt im Großherzogtum in erfreulicher Weise stetig ab. Im Jahr 1906 starben von je 100 Lebendgeborenen 14,3 Kinder im ersten Lebensjahr gegen 15,4 im Zeitraum 1901 bis 1905. In den Städten war die Säuglingssterblichkeit im Jahr 1906 16,0 und auf dem Lande nur 11,7. In den Monaten Juli und August d. I. war die Säuglingssterblichkeit infolge der kühlen Witterung so niedrig wie nie zuvor in den gleichen Monaten. Es starben n. d. Darmst. Ztg. nämlich im Juli und August 1907 nur 892 Säuglinge gegen 1258 im Jahr 1906 und 1669 im Jahr 1905.
** Erledigt ist die Stelle des Bezirks kassiers der Bezirks lasse Pfeddersheim.
** Verlosung. Der Vorstand desGeflügel-und Vo gelzuchtvereins Gießen und Umgegend 1897 beabsichtigt, mit der vom 8. bis 10. Febr. 1908 in Gießen statt find end en Verbandsausstellung des Verbandes der oberhessischen Geflügelzuchtvereine eine Verlosung von Geflügel, Vögeln und Gegenständen der Geflügel- und Vogelzucht zu verbinden. Das Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung unter der Bedingung erteilt, daß bis zu 5000 Lose, zu 0.50 Mk. das Stück, ausgegeben werden dürfen und nach Abzug der Reichsstempelabgäbe mindestens 60 Prozent des Bruttoerlöses aus dem Verkaufe der Lose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich wurde der Vertrieb der Lose in der Provinz Oberhessen gestattet.
** Unbestellbare Postsendungen. Bei der Ober- .Postdircktion in Darmstadt lagern folgende Sendungen, deren Absender vielleicht zu unseren Lesern zählen, als unbestellbar: Postanweisung über 10 Mk. vom 15. 6. 06 aus Bad Nauheim nach Rom. Empfänger unbekannt. Einschreibebrief vom 12. 3. 1907 aus Gießen 2 an Redaktion „Das Wort" üt Wilna. Einschreibebrief vom 20. 2. 1907 aus Vilbel (M. W. B. an Frl. Maria Hopfengärtner in Mwark. Gew. Brief, Inhalt 2 Mk. 20 Pfg. in Briefmarken vom 25. 2. 1907 aus Bad Nauheim am Diodern en Literaturverlag in Berlin W. Wertbrief, 10 Lire, vom 23. 7. 1906 aus Bad Nauheim an Emilia Castellano in Napoli, postl. Gew. Paket vom 19. 12. 1906 aus Gießen 1 an Ida König in Bockenheim-Franffurt nachges. Wiesbaden. Die zur Empfangnahnre der Gegenstände Berechtigten müssen sich Hinten 4 Wochen bei der Ober-Postdirektion melden, widrigenfalls die Postanweisungsbeträge und die in den Sendungen enthaltenen oder durch Versteigerung des Inhalts erlösten Geldbeträge der Postuuterstützungs'kasse überwiesen, die Briefe aber vernichtet werden.
** Aus dem Bureau des S t a d t t h e a t e rs wird uns geschrieben: Es sei schon jetzt darauf hingewiesen, daß am nächsten Mittwoch eine Aufführung der Vaudeville - Operette „M am % eile Nitouche" mit Frl. Jüngling vom Darmstädter Hoftheater als Gast stattfindet. Frl. Jüngling steht von chren früheren Gastspielen her ja in allerbestem Andenken. Die Vorstellung muß außer Abonnement stattfinden und Vormerkungen werden wegen des zu erwartenden starken Andrangs schon jetzt entgegengenommen. — Zur Orientierung neuer Abonnenten sei bemerkt, daß die Spielzeit dieses Jahr 28 Wochen umfaßt. Da bte Abonnements nur auf 21 Vorstellungen lauten, so müssen für jedes Abonnement 7 Abende ausfallen. Die nächste Mittwochs- Lbonnementsvorstellung findet am 27. November statt.
** Betrügereien. In einem hiesigen Schuhgeschäft erschien vor einigen Tagen eine unbekannte Frauensperson und verlangte Halbschuhe zur Auswahl für ihre Schwester, ein Frl. Werner, Steinstr. 18. Es wurden ihr zwei Paar Schuhe verabfolgt, jedoch stellte es sich heraus, daß weder ein Frl. Werner noch daH Haus Stein- straße 18 existierte, sondern daß es sich um einen Betrug handelt. Die Betrügerin war 20—23 Jahre alt, mittelgroß, dunkelblond und trug helles Waschkleid und helle Schürze. Vor ihr sei hiermit gewarnt.
--- Wies eck, 14. Nov. Ein prachtvoller Blumentisch, Laubsägearbeit, angesertigt von dem jugendlichen Arbetter Otto Lotz von hier, ist gegenwärtig im Schaufenster des Schreibwarenhändlers Adolf Rau ausgestellt. Der Blumentisch wurde von Fachleuten mit 70 Mk. taxiert; bem Versertiger ist die Erlaubnis zur Verlosung von dem Großh. Kreisamt Gießen erteilt worden.
Lauterbach, 13. Nov. Infolge ausgetretener Klagen des Publikums finden z. Zt. auf Veranlassung des Großh. Kceisamts hier Brotrevisionen durch die Gendarmerie statt. Wie verlautet, sollen in verschiedenen Bäckereien ganz erhebliche Gewichtsdifferenzen sestgestellt worden sein.
+ Friedberg, 14. Nov. Die Neuw ah l v o n fünf
Stadtverordneten findet am nächsten Dienstag stcüt. Die Zahl der wahlberechtigten Bürger ist in Friedberg 31155, im Stadtteil Fauerbach 180.
sd. Darmstadt, 14. Nov. (Tel.) Erschossen aufgefunden wurde der 23 Jahre alte Sohn des Polizeidieners in Hassenroth (Odenwald), Adam Roth. Anscheinend liegt Selbstmord infolge Liebeskummers vor.
X. Hanau, 13. Nov. Heute gingen die Stadtverordnetenwahlen in der 3. Abteilung zu Ende. Der Wahlkampf war ein Hurter, du die Hauptführer der hiesigen Sozialdemokratie aus der Stadtverordnetenver-; sammlung ausschieden. Die Ausscheidenden standen wieder auf der Kandidatenliste. Die bürgerliche Kundidutenliste erzielte 1895 Stimmen, die sozialdemokratische Kandiduten- lifte 1873 Stimmen, eine zweite bürgerliche Kandidaten-, liste 105 Stimmen. Hierdurch macht sich eine Stichwahl zwischen den Kandidaten der ersten bürgerlichen und der. sozialdemokratischen Liste erforderlich.
Die Betriebscrgebnisse der Oberhesstschcu Jungviehweiden im Sommer 1907.
Wie aus der nachstehenden Tabelle hervorgeht, sind die vier von dem Landwirtschaftskammer-Ausschuß für die Provinz Oberhessen unterhaltenen Jungvieh- und Fohlenweiden von 148 jungen Rindern und 109 Fohlen besetzt gewesen. Während die Beschickung mit Fohlen gegen die früheren Jahre eine etwas stärkere ist, ist die Beschickung mit Rindern etwas zurückgegangen. Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre wurden nämlich die Weiden jedes Jahr mit 90 Fohlen und 173 Rindern beschickt.
Das Ergebnis für die einzelnen Weiden ist aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich: • -
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Zum Vergleiche sind die Durchschnittsgewichtszunahmen aus den letzten fünf Jahren beigefügt. Es geht hieraus hervor, daß die Entwicklung sämtlicher Tiere eine vorzügliche gewesen ist. Lauterbach steht gegen den Durchschnitt etwas zurück, was wohl darin seine Erklärung findet, daß. die Weide etwas stark besetzt war. Das Ergebnis kann man im allgemeinen dahingehend zusammeufassen, daß die Rinder während ca. 120 Tagen I1/2 Zentner an Lebendgewicht zugenommen haben, wofür die Landwirte an Weidegeld 35 Mark zu zahlen hatten. Die Erhöhung des Lebendgewichtes allein deckt also die Unkosten für die Weide; die Erhöhung des Zuchtwertes der Tiere erhalten die Beschicker der Weiden umsonst. Die auf die Weiden ausgetriebenen Fohlen sind ebenfalls in vorzüglichem Ernährungszustand zurückgekommen, und es beweist die Zunahme in der Beschickung mit Fohlen, daß diese Einrichtungen die Anerkennung der Landwirte findet. Im nächsten Jahre wird auch die Jungviehweide Zell, nachdem die baulichen Einrichtungen jetzt schon beinahe fertiggestellt sind, mit ca. 30 Fohlen besetzt werden können.
Berlin , 13. Nov. Die B e s ch l u ß k a m m e r des Landgerichts I Berlin wies die Bes chwerd e Maximilian Har- dens gegen den Beschluß des Amtsgerichtes Berlin Mitte, durch den die Privatklage Moltkes gegen Harden eingestellt worden war, als unbegründet zurück.
Leipzig, 13. Nov. Im Spionageprozeß gegen den Deutschen Änwn B 0 g a ck i wurde irr der Nachmittagssitzung wegen Gefährdung der,Staatssicherheit die Oeffentlichkeit ausgeschlossen. Nachdem die Oeffentlichkeit wieder hergestellt worden war, beantragte Reichsanwalt Richter gegen den Angeklagten drei Jahre Zuchthaus, sechs Jahre Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht. Der Verteidiger, Rechtsanwalt Prof. Dr. Ganz, plädierte auf Freisprechung. Das Urteil lautet: Der Angeklagte wird wegen Versuchs des Verbrechens geigen, § 3 des Gesetzes bettessend den Verrat militärischer Geheimnisse zu drei Jahren Zu cht- h a 11 s, fünf Jahre Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt; zwei Monate werden als durch die Untersuchungshaft verbüßt angerechnet. Das Gericht hat angenonvmen, daß der Angeklagte als Spion für die russische Regierung tätig war, es aber nicht als erwiesen angesehen, daß er Geheimnisse au die russische Regierung verraten habe.
Magdeburg, 13. Nov. Der im Jahre 1906 wegen Meineids auf Grund eines Indizienbeweises zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilte Möbelhändler L e m g a n wurde rm Wiederaufnahmeverfahren für unschuldig erklärt und freigesprochen. Lemgan hat bereits die Hälfte der Strafzeit verbüßt.
Niedrigste
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London,
14. 9ioo. Die von den Arbeilsloigeplansi | dgebungen gegen die s4e rl ich k
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Höchste Temperatur am 12.—13. sov.
8,0 • C.
4,8 ° C.
Straßen- Kun dgebu ngen leiten in London sind von der Polizei Bier Verhaftungen wurden vorgenommen.
Meteorologische r^eoverchtunge«
der Station Gießen.
Bern, 14. Nov. Der badische Minister Maihall vor Bieberstein ist hier eingetronen, um dem Sckpzer Prost deuten persönlich die Thronbesteigung des Großhigs Fried richs II. von Baden anzuzeigeu. Es ist das ersleü daß de Schweizer Regierung Thronbesteigungen in dieser leise üitge kündigt werden. Man erblickt darin einen bej lichkeitsakt gegenüber dem Nachbarlande.
Israelitische Meligiontzemelnde.
Hottrsdlenji in der Hyuagog. (Ludanlage).
Samstag den 16. Nov e n bet 1907:
Vorabend 4.30 Uhr.
Morgens 9.00 Uhr.
Nachmittags 3.30 Uhr, Schrifterkläung.
Sabbatausgang 5.30 Uhr.
Israelitische Religionsgeeltschaft.
Gottesdienst.
Sabbatseier am 16. N 0 v e nb e r 1 9 0 7:
Freitag abend 4.15 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachnttags 3.30 Uhr.
Sabbat-Ausgang 5.30 Uhr.
Woche^otlesdienst: morgens 7.00 Ur, abends 8.00 Uhr.
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urteilte den Bauunternehtner Gg. Sch ü f v wegen Wechsel s fälschungen im Gesamtbeträge von 102 00Mk. zu 2 Jahrei 6 Monaten Gefängnis abzügl. 3 Monate ^ersuchungsha;, Sch. hat in über 100 Fällen die Unterscijft seines wohl habenden Schwiegervaters gefälscht. Zu en dadurch (R' schädigten gehörten außer zahlreichen Äierbetreibendci ein Bauunternehmer, der 17 000 Mk. verlorund eine hiesig» Bank, die um 5800 Mk. gebracht wurde.
Berlin, 14. Nov. Wie die National-^itung aus Bon, meldet, hat Professor Schrörs 'seine gegeMardinal Fische gerichtete Broschüre endgültig zurückgezäen. Tie erst Auflage war in kurzer Zeit vergriffen, eine weite mit Nach wort versehene wurde vom Verlage angeküiidigjvird jedoch nid) erscheinen. Die National-Zeitung fügt dieser Meldung die Ver mutung hinzu, daß diese Zurückziehung diWedingung gewesen sei, worunter Kardinal Fchcher den chkvtt über di Vorlesungeit Professor Schrörs aufgehoben hau
Berlin, 14. Nov. Der Vorstand derozialdemo kratifchen Partei Preußens fordert ö. Parteigelwi'>i in ganz Preußen auf, am Dienstag, den 26^ovember, den Erüfsnungstage des preußischen Abgeordneeenhchs, Malfen Versammlungen einzuberufen, um^gen das br- stehende Wahlrecht zu protestieren. \ g
Berlin, 14. Nov. Im Neuen Theater Pngte gesteri M abend John Lehmanns Satyre „D asV g eheuer' zur Uraufführung. Bekanntlich war das Sck, in befiel H Mittelpunkt der Zar steht, seinerzeit v e c b e n motbcn . weil es russ. Zustande scharf geißelt. Die Zsur gab T erst frei, nachdem dec Autor Aenderungen ügenommei hatte. Die Aufführung verlief unter starkem^eifall bet ft ausveckauften Hauses und brachte dem BerfcL zahlreich Hervdrrufe. I ä
— Brom berg, 13. Nov. Tas hiesige Schwurgerich i verurteilte den Wiesemvärter Johann K u r a s aus Jezowo-Haulanl I wegen versuchten Mordes zu sechs Jahren und den Besik;-> . Ignatz Hern et wegen Anstiftung zum versuchten Morde ix I acht Jahren Zuchthaus, außerdem beide zu 10 Jahr« Ehrverlust. Hernet war Hauptagitalor im polnischenSchui, streik und bestimmte Kuras, in der Nacht zum 22. Augus einen Schrotschuß mit einer Jagdflinte in das Schlafzimmer de- Lehrers Gabrielski abzufeuern, um den im Bett Schlafenden rs töten. Der Lehrer blieb unverletzt, obwohl 86 Schrotkörner n ' das Bettgestell eingedrungen waren.
— D i e Bezeichnung „Reichslügenverbanb5 strafbar. Die Strafkammer zu Brandenburg a. H. hat den Re dakteur Perner von der sozialdemokratischen Brandenburger Zer tung zu 50 Mk. Geldstrafe, im Zahlungsunvermögensfalle 10 Tagen Gefängnis verurteilt, weil er in der genannten Zeitunc einen Fabrikbesitzer in Rathenow einen „Vertrauensmann dc- Reichslügenverbandes" genannt hatte.
Märkte.
Limburg a. d. L., 13. Nov. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise v pro Älalter. Roter Weizen (nass.) 18,50 Alk., weißer Weizen 00,00 9)if Korn 15,50 Alk., Gerste 00,00 Alk., Haier 8.50 Mk., Erbsen 0,00 M' Kartoffeln 4,80 Mk.
to. F r a n k i u r t a. M., 14. Nov. (Tetegr. Orig.-Berichl „Gieß. AnzR.) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarki'^ v reise. Zum Verkaufe standen: 42 Ochsen, 09 ans Oeslerreia 1 Bullen, 0 aus Oesterreich, 77 Kühe, Fersen, Stiere und Rmüer 00 aus Rtnnanien, 824 Kälber, 571 Schafe und Hämntel, 3 Riegen 0 Ziegenlämmer, 0 Scha'läinmer. Bezahlt rvurde das Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1 Qualität 80—83 Ak. 2. Qtmlität 72—75 Alk., 3. Qualität 00—0u Mk.; Bullen 1. Qual. 70—72, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 73—75 xi)jf 2. Qual. 66—68 Akk., 3. Qual. 00—00 Mk., 4. Qual. 00—00 M'' 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 92—95 Pfg., Lebendgewichi : 4—57 Pig., 2. Qtlalitäi 80—92 Pfg., Lebendgewicht 48 -54 Ps§ . Schlachtgew. 00—00 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgeiv. 80—in Pfg., 2. Qtial. 70—72 Pfg. — Geschäft bet Hornvieh gut, lieber- stand imbebeiitenb; bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand.
Gl eß en, 13. Nov. Biehurarkt. Bei beut am 12. und 13 - November abgehaltenen Markte ivarert aufgetrieben 1163 StucI R Rindvieh, 881 Schweine. — Der nädifte Ntarkt findet am 26. nut ■ 14. Novetnber statt; an letzterem Tage auch Krämermarkt. |l
R. B. Dar m ft a b t, 14. Nov. Der s. v n d e r - A u s Ü schuß für die Berwaltuugsg.setzresorm bc endigte gestern abend 8 Uhr die Be r a u it g der £ a n b jo9 gemeinde- und der St ä d t e 0 r itit 11 g. Die voi ~~ ihm gefaßten Beschlüsse über eventueL Ein,ührung hei T Magiscratsverfassung, die indirekten Avaben, die Staalc- aufjicht und das Polizeiwesen werdeittzuitächst der Re gierung zur Kenntnisnahme mitgeteilt. Man hofft nu;; mehr, daß die Vorlagen so zeitig an dachlenurn gelangt) ' werden, daß sie zum 1. April n. I. Ges .werden können |
R. B. Darmstadt, 14. Nov. Tie >trafkammer vei —
November
1907
Barometer auf 0° reduziert
Temperatur der Lillt
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Wilidrichtung
Windstärke
Aettsr
13.
2“
739,4
+ 8,0
6,6
82
SW
4
Bew. Himmel
13.
925
740,4
+ 6,3
6,5
91
iw
6
Regen
14.
725
744,6
+ 5,9
6,o
94
W
1
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