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prar jemals gesehen zu haben. Züchter der Riesenkartofsel L ift Scl'miedemeiÜer Ctienrrr rr n n n Ttior
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wegen ihres Bekenntnisses zum Judentum und in
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MryebniS. Auf bat diesbezüglichen Antrag der Eisenbahndirektion erQLrte der PwMnzial-Ausschuß heute einstweilen die Einweisung in den Besitz des beanspruchten Geländes ein gegen Hinter- . - r , , , , .................
tfcgnng der von der Lvkalkommission vorgeschlagcucn Entschädi- Vorgehens bekannt, indem er die Genehmigung dieses Paktes Hurrg für znläffig.<r** ' ~ ' "
am Samstag das entscheidende Urteil des Reichsgerichts gesprochen. Auch dieses lehnte die Ansprüche der Gerbcreibesitzer ab und verurteilte sie zu den .beträchtlichen Kosten des Prozesses. .Vertreter der Stadt Ivar Justizrat Dr. G u t f l e i s ch.
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in früheren Jahren mit den Wahlvorbereitungen beschäftigt haben, getroffenen Vereinbarung wegen f eines gemeinsamen
. ...... Lentz und Niewisch wurden wieder- gewählt, ebenso die drei ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates Baum, Orbig und Vetters. Tie Ersatzmitglicder des Aufsichtsrats Krug und Ndännche wurden wieder- und Genosse Wagenbach neugeivählt. , Ein Antrag, Anteilscheine zu Mk. 25 auSzugeben, um die Errichtung einer Bäckerei vorzubcrcitcn, fand Annahme.
gehenden Bericht des Oberlehrers Dr. Krausmüller über die Tätigkeit dcS Vorstandes im Sommcrhalbjahr, Festlegung des Winterprogramms und Erstattung des Kassenberichtes schloß sich eine lebhafte Besprechung über die kommenden Stadtverordnetenwahlen an. Die mit den übrigen Vereinen getroffenen Vereinbarungen über ein gemeinsames Vorgehen bei diesen Wahlen wurden einstimmig genehmigt und für bcn Ausschuß fünf Herrn bestimmt; es sind dies die Stadtverordneten Petri, Jann und Helm, sowie Rcchnunasrat Mentzel und Oberlehrer Dr. Krausmüller. Die Kandidatenftagc soll m einer demnächst zu berufenden außerordentlichen Hauptversammlung zur Erledigung kommen. Bei der alsdann folgenden Vorstandswahl ivurde Kaufmann Mühl neu hinzugewählt. In einer sich anschließenden Vorstandssitzung erfolgte die einstimmige Wahl des Rechtsanwalts Kaufmann zum 'Vorsitzenden. Oberlehrer Prof. Lu leg wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Die beiden Schriftführcrämter blieben in den bisherigen bewährten Händen.
Der Nord ost verein hielt am Samstag abend im Einhorn eine außerordentliche Generalversammlung ab, um Stellung zu den diesjährigen Stadtverordnetenwahlen zu nehmen. Der Vorsitzende, Kaufmann Max »Friedberger, wies nach Begrüßung der Erschienenen aus 'die Wichtigkeit der bevorstehenden Wahl hin und gab sodann die zwischen den verschiedenen Vereinigungen, die sich auch
nahmslosen Nichtgcwährnng der inländischen Staatsangehörig, leit an Ausländer jüdischen Glaubens. 3. Der Verband fordert,
seine ganze Ernte. Das Wohnhaus wurde gerettet.
= Wißmar, 14. Okt. Mit dem heutigen Tage geht das Gasthaus der Herren Friedel u. Asprion in Wißmar durch Kauf für 37 000 Mk. an den seitherigen Inhaber Gastwirt und Postagent W. Brück über.
fc. F r a n k f u r t a. M., 13. Okt. Die heute hier abgehalten? zweite Hauptversammlung des Verbandes be: Juden, die von 401 Vertretern von Gemeinden und Vereine-
ist Schmiedemeister Georg Wagner hier.
X Herbstein, 13. Ott. Für * die Abgebrannten sind jetzt in allen Teilen Oberhessens und im Fulder Lanb rund 40 000 M k. gesammelt worden. Das Geld wird im Frühjahr an die Leute verteilt. Der Aufbau der abgebrannten Häuser kann erst im Frühjahr erfolgen, da erst bit neuen Slraßenpläne im Laufe des Winters fertiggestellt werden sollen.
"Das Züchtigungsrecht überschritten. In der Brandgasse entstand gestern abend em Menschenauflauf. Ein Mann schlug seinen 14jährigen Stiefsohn derart mit dem Besenstiel und der Kohlenschippe, daß der Junge mit blutendem Kopfe zur Polizei eilte. Der Junge hatte, wie festgestellt ist, wohl Strafe verdient, allein eine Kohlenschippe ist nicht das geeignete Instrument dazu, und so wird sich der Vater wohl demnächst vor Gericht zu verantworten haben.
** Verhaftet wurde gestern ein Mann, der im angetrunkenen Zustande auf der Straße hinter den Kindern herlief und auch Erwachsene belästigte. Außerdem wurden ein russ. Arbeiter wegen Ruhestörung und Trunkenheit und zwei Bettler festgenommen.
** Der neue Eisenbahn di rektionS-Prüsi- dent. Der nach den amtlichen Nachrichten zum Präsidenten der königl. Eisenbahndirektion in Frankfurt a. M. ernannte bisherige Oberregierungsrat Franz Lorenz Reale a u x wurde am 30. Januar 1852 in Köln geboren und im März 1876 bei dem dortigen Oberlandesgericht als Referendar verpflichtet. Im Dezember 1880 legte er die große Staatsprüfung ab und schied als Gerichtsassessor im nächsten Jahre behufs Uebertritts in die Staatseisenbahnverwaltung aus dem Juftizdienst aus. Er wurde hieraus zunächst ständiger Hilfsarbeiter beim Eisenbahnbetriebsamt (liuksrh.) in Köln, dann in Elberfeld, wo er seit 1884 als Vertreter des Direktors bei dem Betriebsamt der Main-Weserbahn tätig war. 1880 kam er in gleicher Dienststellung unter Beförderung zum Regierungsrat nach Kiel und 1890 als Mitglied der Direktion nach Breslau. Zehn Jahre später rückte Reuleaux zum Oberregierungsrat
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gung dienen, nicht allein soweit es sich um die Studienreisen handelt, sondern auch in Bezug auf alle die ärztliche Fortbildung betreffenden Fragen. Zum Vorsitzenden wurde Prof. v. Renvers, zum Ehrenpräsidenten Exzellenz v. Leyden gewählt.Tie Beisitzer stellen Frankreich, Norwegen, Schwe- den und Ungarn. Sekretäre des Komitees sind der Direktor des Kaiserin Friedrich-Hauses Prof. Kutner und der Generalsekretär des deutschen Komitees zur Veranstaltung ärztlicher Studienreisen Dr. Oliven. Die GeneralversamM' lungen des Komitees sollen immer im Anschlüsse an geeignete internationale Kongresse statt sind en.
— T i e durchschnittliche Körpergröße und bai Gewicht der Berliner Volksschulkinder sind in eine: vergleichenden Tabelle festgehalten, die wir in dem Taschenbuci für die Schulärzte finden. Tie Schulkinder der Reichshaupt stadt schneiden im Vergleich zu anderen Städten gar nicht sc Übel ab. Wenn ein Berliner Abcschütze im Durchschnitt 113.i Zentimeter groß und 20.1 Kilogramm schwer ist, so hat es feil Altersgenosse in Halle nur auf 110 Zentimeter und 19 Kilogramm gebracht. Aus Kiel und Lübeck, aus Freiberg und Posen fehle: die Gewichtangaben, aber die entsprechenden Zahlen für die Größci sind 109.3, 111.7, 108.6 und 106.9 Zentimeter. Selbst die sechs jährigen Kinder in den Dorfschulen Hinterpommerns stehe! mit 112.4 Zentimeter durchschnittlicher Körper länge Hinte: den Berliner Altersgenossen zurück. Auch Bresla. kann sich mit Berlin nicht messen, da hier die Kinder nur 101
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Meines Feuilleton.
— Gießener Stadttheater. Nachdem am Sonntag nachmittag eine große Gemeinde, hauptsächlich von Schülern und Lchülerinnen der Gießener Lehranstalten, ferner ca. 80 Licher Seminaristen, sich zu einer — wie wir hören — wohl avae- xunDeteit Aufführung der M i u n a von Barnhelm versammelt halte, ging am Abend die tolle Detektiv-Komödie Sherlock Holmes in her Bearbeitung Bogenhards über die Bühne Melcher gewaltige Unterschied! Hier das feinsinnige Lustspiel Lessings, -toe köstliche Jugenddichtung, noch immer das beste deutsche Lustipiel. Tort die amerikanisch anmutenbe, an die Nerven der Zuschauer große Anforderungen stellende Verbrecherkomödie. Es erübrigt sich, auf das Stück einzugehen. Haben doch schon am alten Hause häufige, gut besuchte Ausführungen seine Bühnen- wirtiamkeit erwiesen. Auch im neuen Theater hatte sich eine zahlreiche Zuschauerschaft eingefunden, die den Vorgängen mit gespannter Aufmerksamkeit folgte und nicht mit Beifall geizte ^as Hauptverdienst des Abends gebührt der geschickten Regie des Herrn Bakof, in welchem auch die Titelrolle einen kaltblütigen, mit Lebensgefahr und Revolver gleich gut spielenden Vertreter fand. Vielleicht hätte die Szene in Sherlocks charakteristisch ausgestattetem Wohnzimmer noch besser gewirkt, wenn die Beleuchtung ein wenig diskreter gehalten worden wäre. Am wirksamsten wurde die aufregende Kellerszene gegeben. Da und m der Explosionsszene zeigte die Regie, was mit den technischen Mitteln des neuen Hauses zu erzielen ist. Tas Wild Sherlock Holmes, der Verbrecherkönig Moriarty, wurde von Herrn Gsell wirksam und in vorzüglicher Maske dargestellt. Von den übrigen iMitwirkenden sind zu erwähnen Herr Goll, der den Erz- Halunken Larrabee darstellte, sowie Frl. Morett als Alice o'au Ihrer und Frl. Schumann, die für das erkrankte Frln. '(fartmng^ als Madge einsprang. B.
— I ni Frankfurter Schauspielhause gab es dieser Tage wieder eine Neuheit, das Lustspiel „V a t e r und Sohn" von dein aut unselige Weise ums Leben gekommeuen Dänen Gustav Es mann. Der junge Dichter ift von seiner Geliebten ermordet worden! Tie Komödie hatte starken Erfolg. Ter erste Akt ist der beste. Er bringt einige köstliche Familienszenen, die in einer Moralpauke gipfeln, die der verständige und weitherzige Vater dem 20jährigen Sohne hält, wegen dessen leichisinuigen Verhältnisses zu einem höchst lockeren, lurzröckigen Dämchen (von Frl. Hart- manu in ganz unmöglichem Kostüm mit übertriebener Frechheit dargestelll). Dieser Akt mit seiner prachtvollen modernisierten -noloniusrede endet mit der Verbannung des Jünglings nach ^ladiwostock. Im 2. Akte kehrte dieser nach 6 Jahren aus Schanghai mit seiner jungen Frau, einer exotischen Europaspötterin heim und findet den verwitweten Vater, einst das Muster eines en er gischen und arbeitsamen, tüchtigen Mannes, durch seine Ergebenheit vor der landläufigen Spießer-/btorat" zermürbt von den Händen seiner völlig demoralisierten, aber das äußere Tecorum höchst gwitzigt wahrenden Tochter. Ter alte Herr hat sich in seine Buchhalterin, em braves, junges Weib, verliebt (Frl. I l m stellt diese elegische junge Witwe mit wenig gewinnender Sentimentalität
feln sind die Freude jeden Landwirts; es wird deshalb interessieren, daß in der Restauration „Zur Traube" eine Kartoffel zur Schau gestellt ist, die daS ansehnliche wicht von 3% Pfund besitzt. Tie bekannten ältesten Leute erinnern sich nicht, ein so stattliches Kartofselexem-
Der ParallelismuS mit dem 1. Akte ift indessen zu weit getrieben, um auf die Dauer amüsant zu ivirken. Offensichtlich hat den talentvollen Autor die Erfindungsgabe hier im Slict) gelassen und er ergeht sich in ermüdenden Wiederholungen. Tie Darstellung der Familienmitglieder, nanienllich von Vater und Sohn durch B a 11 c r und 2 eng bad), war brillant. Daß die beiden Herren uock) oben- dreiii eine auffallende Aehnlichkeit mit einander haben, im Aeußeren wie im Wesen, erhöhte die Frohlaune desAudiloriurns nicht gering. -0.
Frankfurt a. M., 13. Okt. Heute vormittag fand die feierliche Eröffnung dcs neuerbaulcn M u se u m s dcr Sen cken- bergisch e n N a t ur so r sch end e n Gcs e l ls ch a s t statt. Der Feier wohnte als Vertreterin der Kaiserin Prinzessin Friedrich Karl von Hessen bei. Nach einem Chor des Frankfurter Lehrer- oercins hielt der erste Direktor der Gesellschaft, Dr. Aug. Knoblauch, die Begrüßungsrede. Die Festrede hielt ber zweite Direktor der Gesellschaft, Dr. Fritz Römer. Kultusminister Dr. Holle betonte, toie _ eng die Gesellschaft mit der vaterländischen Geschichte verknüpft sei. Am Schlüsse seiner Ausführmtgen gab der Minister eine Reihe von Auszeichnungen bekannt. Es erhielten den Roten Adlerorden^ 4. Klasse: die Oberlehrer Professor Dr. Reichenbach und Dr. Schauß, sowie Apotheker Dr. Jassoh; den Kronenorden 3. Klasse: Dr. jur. Baron Wich. v. Erlanger. Den Professorentitel verlieh der Kultusmiitister den Direktoren Dr. Aug. Klwb- lauch und Dr. Rörner. — Weitere Begrüßungsansprachen hielten: Bürgermeister Grimm anstelle dcs erkrankten Oberbürgermeisters Dr. Adickes; der Rektor der Universität Heidelberg, Geh. Hosrat Dr. Jellineck, der Direktor des Berliner Zoologischen Museums, Professor Dr.^ Brauer; ferner Prof. Dr. Bumpus aus Nen-pork für Herrn Morris K. Jesup, dem das Vcuseum das berühmte Saurierskelett verdankt; Geheimrat Professor Hertwig-München für die Deutsche Zoologische und Botanisck)e Gesellschaft; Exzell. Professor Dr. Schmidt-Metzler für die wissenschaftlichen Körperschaften und Vereine Frankfurts. Den Dani der Gesellschaft sprach Professor Dr. Aug. Knoblauch aus, der stdann die von der Gesellschaft beschlossenen Ernennungen und Ehrungen verftindcte. Es wurden ernannt zu arißerordentlichcu Ehrenmitgliedern: Kultusminister Dr. Holle, Oberbürgermeister Dr. Adickes, Stadtrat Albert v. Metzler, Aböls 'von Grnnelius, Dr. jur. Baron von Erlanger und Frau und Jakob H. ^chiff-Netvyork. Zum korrespondierenden Ehrenmitglied wurde Morrios K. Jesup-Newyork ernannt.
— Ein internationales Komitee für ärztliche Studienreisen ist in Berlin unter Vorsitz des Geh. Medizinalrats Prof. Dr. von Renvers begründet wor- >en. Es hat die Aufgabe, die von den Lokalkomitees )er einzelnen Länder veranstalteten Studienreisen — soweit ie sich außerhalb der Landesgrenzen bewegen — durch geeignete Verständigung und Vermittlung erfolgreich zu gestalten. Ohne auf die Pläne der Lokalkomitees cin-
aus ganz Deutschland beschickt war, nahm nach Vorträgen tor Pwf. Dr. Eo he n-Marburg über ,,Religiöse Postulate" uitf Prost Dr. Ph: lipps 0 n -Berlin und R.-A. Dr. M. L 0 etr Mainz über „Staatsinteresse und Judenpolitik" einstimmig so!- gendc Resolution an: „Die Hauptversammlung des Vei^ bandes Deutscher Juden erklärt: 1. Die durch Reichsgesetz und Verfassung gewährleistete Gleichberechtigung der deutschen Staatsangehörigen j ü d i sch«m Glaubens wiÄ sonwhl im Heere wie bei der Besetzung öffentlicher Aemter sow dauernd verletzt. Der Verband wiederholt seine Forderung cni> licher Durchführung der Gleichberechtigung im Reich und in Der Einezlstaatcn. Er fordert dies auch im Interesse des Staate- sclbst,^ dessen Daseinsberechtigung und wesentlichste Aufgabe ii dem Schutz und ber Aufrechterhaltung von Recht und Gesetz be> steht. Der Verband erhebt Widerspruch dagegen, daß Duro Gewährung staatlicher Vorteile eine Belohnung des Glaubens- lvechsels erfolgt. 2. ^Der Verbaitd erblickt eine Kränkung auo der deutschen Juden in der Ausweisung von Ausländern M
** Arbeiterjn biläurn. Heute sind es 2 5 Jahre, 3 ------ c----
i»3«™ S&ÄÄ&Äafii fabrik von Arnold wrueller arbeitet Aus diesen Anlaß - ■ - — • ■
überreichte der Chef der Firma, Kommerzienrat Gust. Riueller, 'ihm ein Diplom nebst einem Geldgeschenk. Am Abend waren die zurzeit beschäftigten Arbeiter in der Restauration Scharmann, Marburger Straße, bei einem Glase Vier vereinigt. Wir wünschen, daß der Jubilar noch recht lange zur Zufriedenheit seines Chefs feiner Arbeit nachkommen möge.
**9!ationalliberalerVerein. Am letzten Donnerstag fand im Kaiserhof die diesjährige Generalversammlung des nationallliberalen Vereins statt. An den ein-
P. Sandlofs hei Schlitz, 13. Okt. Gestern morgen 6- brannte hier die Scheuer und Stallung des Landwirt: [II Christian Schmier nieder. In der Scheuer sollte gerat [ mit der Dreschmaschine zu dreschen begonnen werden, aü durch das Umstürzen einer Laterne mit einemmal die ganz: Scheuer in Flammen stand. Ein kleiner Junge, der and) mitbeschäftigt werden sollte, konnte nur mit Mühe auö dem oberen Boden gerettet werden. Dem Bauer verbrannte
I den Geschäftsbericht. Er erwähnte den erfreulichen Äusschtoung dcs ^Vereins im letzten Geschäftsjahre, der wohl hauptsächlich durch b:c Preiserhöhungen fast aller not wendigen Lebensmittel infolge der gestiegenen Zölle hcrvorgerufen sei. Ten. Kassenbericht gab der Kassierer P. Niewisch; die Ziffern wurden bereits mrtgeteilt. Das Aussichtsratsmitglieo H. Fourier machte Mitteilung von der abgehaltenen sehr eingehenden Revision, die nur kleine Beanstandungen ergeben habe. Er empfahl die Genehmigung der Jahresrechnung, die einstimmig erfolgte. Der Vorschlag des Vorstandes und Auffichtsratcs: Dem Reservefonds 2000 Akk., dem Spezialreservefonds 1634.90 Mk. zu überweisen, und an die Mitglieder als Erübrigung vom gemeinsamen Einkauf 8096 Mt. zurück zu vergüten, ward gutgeheißen. Der
als im Interesse Gießens und deS Nordostvereins liegend 21m« ad-rtA* ! warm empfahl. In der sich anschließenden kurzen Besprechens rrno Mtto, ung erhob sich keinerlei Einwendung gegen das Abkommen,
w ™ ,, Gießen, 14. Okt. 1907. da§ einstimmig genehmigt wurde. Als Vertreter des Nordost-
IS??^°o3ll^eF" Zu Ehrca dcZpcrcins in bem zu bilbenben Wahlm.sschub wurbcu in .fpanij^en Sc[anbten ~on ~ut Polo be B-rnabi unb bes geheimer Abstimmung Braucreibesiher Förtsch, Kaufmann
Alberte bi Passo fand heute mittag Althof, Wcinhänblcr Roth, Architekt Scnling mib Fabrikant
Großherzogl. Resibcu^chloß Galatafel zu 26 Ge- Binbcwalb, als Ersatzleute Fabrikant Emil H. Müller ecteu.tlatt. nnb Zimmermcister Ruckstuhl gewählt. Die Kanbibaten-
-»ei brm Hulfsausschust für bie Abgebrannten m bcneummg soll in einer späteren Versammlung erfolgen, Herbstein gmgen ferner em: Sammlung m ber Gemembe j„ ber auch ein Referat über bie Aufgabe ber Stabt- ^ollar burch Beigcorbneter Schwalm Mk. 6.—. Verwaltung in bcn nächsten Jahren erstattet werben soll.
... ..ö“1 VcrwaltungSreform. Der Sonberausschrch Mit bcm Wunsche, bah b>e heutige Versammlung uun Woh'e für btc Verwaltungsgesctzrcso.nl wirb, wie man uns aus der Stabt Eichen beitragen >verbe, schloh ber Vorsitzenbe bie Darmstabt brahtluh melbct, n,argen oornnttag unter bem V-rsannnlung, bereu sachlicher unb würbigcr Verlauf bcn -bot1'Ü des Kamuierprasibenten Haas zu einer Sitzung zu- Norböstlern zur Ehre gcrclcht.
sa m in endeten. Ko nsu m v e r ei n Gi e ß en un b llmg e g e nb. Tic
W a s s e r p r o z^e ß. Wie früher mrigeteilt wurde, gestrige Generalversammlung im Gewerkschastshause war trotz des
-ist dem großen Konalisatioirswerk unserer Stadt auch der I berrlichen H^hsttages recht gut besucht, besonders hatten sich dic Stadtbach zum Opfer gefallen der feit lanoar ^it zahlreich emgefnnden. Ter Vorsitzende des Anffichlsrats, -en Gerbcreibesttzern an ber Bahnhofstraße usw. bas 8u Ici'ung1 ix'/sSrototolä2 Erftotete btr G-schüftssichrer^M "Ke ß^lf7 fthrem Gewerbe nötige Wasser lieferte. Einige der inter- - ... . . --
kffierten Gerbereibesitzer strengten einen Prozeß gegen die Stadt ah, um für den Verlust eine Entschädigung zu erhalten. Nachdem der Prozeß in den ersten Instanzen bereits zugunsten der Stadt entschieden worden war, wurde
Zentimeter groß und 18.7 Kilogr. durchschnittlich schwer sind Diese Verhältnisse bleiben im wesentlichen durch alle Altersstufti dieselben, und nur in den beiden letzten Schuljahren, bei ben I 13- und 14jährigen Volksschülem tritt eine Verschiebung zu un| I gunstcn Berlins ein. Ta zeigen sich z. B. die Schulknaben i-11 Hinterpommern mit einer durchschnittlichen Größe von 148.(11 Zentimeter den Berliner Attersgenossen um 2 Zentimeter Überlegen | — Alle diese bisher angeführten Zahlen gelten aber nur füi" die Volksschulen. Es besteht nämlich ein wesentlicher Unterschiel zwischen Körperform und Gewicht eines Volksschülers und eines Zöglings _ der höheren Lehranstalten, und zwar zu ungunstet . der Volksschüler. In Berlin befinden sich die Kinder der wenige' N begüterten Klassen hierin in einem ganz erheblichen Nachteil 1 Während ein 12jähriger Gymnasiast im Durchschnitt 145.4 Zenti Bieter, groß ist und 37.1 Kilogr. wiegt, hat es der gleichaltrig ila Volksschüler nur auf 139.7 Zentimeter und 32.9 Kilogr. gebrasst'
und Vertreter des Präsidenten der Kattowitzer Direkt? ' auf und 1903 wurde er in gleicher Amtseigenschaft h K'attowitz nach Elberfeld versetzt. Jetzt tritt er an d Stelle des Präsidenten Thoms in Frankfurt a. M e #
Klein-Linden, 13. Oktvr. Heute hielt s Kaninchenznchtvercin feine 1. L o ka l - K a n i nche Ausstellung bei Gastwirt Hintcrlang ab. Sie war n'»st recht schönen Exemplaren beschickt und zahlreiche Ehrenvrei' S waren ausgestellt. U. a. hatten auch die Nachbcwvercine ?r Wieseck, Llllendorf, Wetzlar, Nieder-Girmes und Kinzenba s ' Preise gestiftet. Ter Besuch war sehr zahlreich. Preisschies-Z J und Tanzdclustiguug sorgten für die Unterhaltung ber B? sucher. Bei der Preisoerteilung ivurden folgende Züchter um r Preisen bedacht: In der 1. Klasse: 1. Ehrenpreis f Reuschling, 2. Fritz Pannecke, 3. Ludwig Luh III.; 1. ‘
H. Klinket, 2. Curt v. Aiünchow, 3. H. Schmieder; in ?
2- Klasse: 1. Ehrenpreis Fritz Pannecke, 2. G. Dönqcs! 1. Preis G. Dönges, 2. Bierlelhauscn und Panneke, 3. Viertel- ' Hausen; in der 3. Klasse: Ehrenpreis KaSpar dldolph, 1. tu" J Aug. Reuschling und H. Becker, 2. Vicrtelhauscn, 3. W. Volk 1 Die dlusstellung zeigte, daß der noch junge Verein bereite 1 recht günstige Erjolge in der Kaninchenzucht zu verzeichn^ f
bar), scheut aber als „Großhändler" vor der Ehe mit ihr zurück, zuwirken, soll es lediglich der internationalen Verständi-
Nun ists, im 3. Akte, der Sohn, der dem Vater den Kopf wäscht. - - ...... ’rl
und ähnliche Distanzen lassen alle Altersklassen erkennen. Di IN Ursachen, für diese Erscheinungen werden in dem Vorwort zu bei*11}' Tabellen von Dr. Samosch (Breslau) damit erklärt, daß bir? sozialen Verhältnisse für das Wachstum ber Kinder von große) Bedeutung sind. |ey
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