®ütfrbat)nl)ören je 3560 Mark erhoben für merllose Sendungen, die von Berlin nach Hamburg aufgegeben worden waren, aber
Lcr Vorstand.
aller MMeder.
Orpheum
Schanzenstr. 18
Schanzenstr
18
13
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Ad. 38^imnu’ -aalt des M und Gesang csi« j| r gefielen. £4 j licch Roii^rfwf» ' t Präsi-m/ M ti Lhlech.m i- |
? Großen, des Nichaid Turngenieindr, ve aus Heidel' Eligionl)idi| >ou^er bei dm g.Ä-rsteiir von Wagner« im Ankauf voj
Vcrinijdilct.
* Dom Needener Grubenunglück. Die berg- polizeiliche und gerichtliche Untersuchung des Grubenunglücks von Reeden hat ergeben, baft der Borfahrer Philipp Mmgcl, dessen BcrtraiienSaufgabe darin bestand, die Grubenbaue der Abteilungen, ehe die Belegschaft zur Schicht anfuhr, mit einer Sicherheitslampe auf das Vorhandensein voll Schlagwetter- ansannnlungen zu untersuchen, frühestens um o Uhr anstatt um 8 Uhr an jenem Unglücksniorgen eingefahren und um 5l/t Uhr bereits wieder ar,sgefahren ist. Während dieser Zeit ist es unmöglich, die Abteilung des Steigers Klein, in der sich der Herd der Explosion befunden hatte, vollständig zu befahren. Gleich,vohl hat ec dem vorgesetzten Steiger k> rz vor 6 Uhr gemeldet, datz alles in Ordnung sc,. Die im Haupt- welterweg der genannten Abteilung in der Zeit von, SanrStag bis Montag slaltgefundene Ansaunnlung von Schlagwettern hätte den, Borfahrer nicht entgehen können, luemi er nur wenigstens diesen Weg befahren halte. Auf eine diesbezügliche Wklöung hin hätte der Steiger die Belegschaft big zur Be- seitigung dec Schlagwetter nicht einsahren lassen und das Un- glück wäre somit vermieden worden. Mingel kann jedoch nicht zur Verantwortung gezogen werden, denn er zählt zu den Toten. — Ter preutzijche Minister der Arbeiten hat genehmigt, daß freiwillige Gaben jeder Art, die zur Linderung der Rot der von bem Gcubenunfall in Reeden betroffenen Bergleute und ihrer Hinterbliebenen bestimmt und an die mit der Verteilung oder Weiterbeförderung der Liebesgaben betrauten Komitees gerichtet sind, auf den p reu tzlsch- h es fischen Staatsbahnen bis zum 80. April d. Js. frachl- itei befördert werden.
• D>e Kriminal-Polizei inBerlin und Hamburg sowie die Eisenbahn - Verwaltung in beiden Städten sind eifrig an der 9lcbcit, um die Spur mehrerer Schwinblec zu eruieren, die durch einen sorgfältig vorbereiteten und mit größtem Raffinement ausgefühctcn Coup den Eisenbahn- 5i6fii5 um 2 3,000 Mark betrogen haben. Auf Grund gefälschter Rachnahme-Begleitscheine wurden in den letzten Togen des Januar an den Stationskassen von sechs Berliner
Samötag, den 16. und Sonntag, den 17. Februar
1050] »r- Vorletzte und letzte *Sa
Gala - Abschieds - Vorstellung.
Schluß der Wimeriaison.
Samstag: Bcucsiz-VorstcUuug für Fräulein Ada Miranda.
Sonmaa: Vcuenr Vorstellung jur Tuen Riedel Hctdcl.
Eintritt ä Person L Platz tiO P,g., 2. Platz 40 P,g.
Es ladet ergebeint ein L. Wagner.
ihren Bestimmungsort niemals erreicht haben, während die wertvollen Begleitscheine ordniingSgemäß mit Amlssiegcl und Unterschrift versehen von der Hansasladt nach Berlin geschickt wurden. Der Verdacht richtete sich in erster Reihe gegen mehrere Eiseudahn-Angeslellte sowohl in Berlin als auch in Hamburg. Wahrscheinlich wird der Betrug zu einer Revision dec Dienstvorschriften über die Auszahlung von Nachnahine- lLeldern führen.
-Karlsruhe. 12. Febr. Nack einer Mitteilung der „Bad. Presse" hat beute früh beim Forchheimer Exerzierplatz zwischen
WM für W- unö Merkuick.
Sechster- Vortr*ag
Freitag, den 15. Februar, B1/* ülir, in der grossen Aula der Universität:
Herr Rudolf Zabel (Dresden):
Rtistll in RllWliS nah Wchsieii währellb öer Kliosstmszcit.
(Mit Lichtbildern). v«/,
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einem hicjiqen Herrn und einen' auswärtigen Offizier ein Pisioleuduell statlgesunden Beim dritten Kugelwechse! erti.lt der Cflijier einen Schuft in b i c rechte Schulter, doch sei die Verwundung nickt lebensgefährlich.
* Eine Frau mit zwei Männern. Eine in Hagorzc bei Kalwwitz ansässige Frau, deren Ehemann alS russiscker Ltaals- bürgcr den russisch laparnscyeu Feldzug freiwillig milgemackt hatte, wartete nach Abschluß c<r Friedcusverdandlungen vergeblich aus die Rückkehr ihres Ernährers, ^cblifluid) wurde ihr von einigen Leuten, die gleichfalls an dem erwähnten Krieg teilgenomm.-n. die Nachricht gebracht, daß ihr Mann auf dem Felde der Ehre geblieben sei. Nachdem die Witwe einige Monate Trau:r angelegt hatte, verheiratete sie sich zum zweiten Mitte. Dieser Ta^e roi-ibc dem neugebackenen Ehepaar eine neu: tlederraschung zuteil, denn der Totgeglaubte kehne als elender Krüppel — mit abg.i • ickosfenen Beinen — wieder heim. Angesichts dieser Tatjach: soll der Ehemann Nr. 2 gewillt sein, dem ädiebcigetebrten das Feld zu raumen. Die Ehesrau aber beherbergt vorläufig beide Männer bei sich.
* D r. Luger und der Gesundbeter. .In Dien erregt folgende Episode vom Kraiilenlager des Bürgermeisters Tr. Kari Lueger, der beFanntiid) der Antisemit«.n.Fnhrer Wiens ist, lcohaite £>c»terteit: Im Rathause sanden sich am 12. d. M besonders viel Leute ein, mit der Bitte, an das Krankenbett Tr. Luegers ges.ihct zu werden. Doch nur Angehörige des eng. fielt Kreises sanden Zutritt in das Krankenzimmer. Unter den Abgc.v.csenen befand sich auch ein aiücJ Jude. Er tarn ins RathauSzimmer und erkundigte fick zuerst nach dem Bc> nben Tr. Lu«.gers. Tann brachte er icinc «Bitte vor: Er fei ein Gesundbeter und wolle ans Kranleiioett Tr. Luegners gesührt werden, um dort zu beten. Dem Manne konnte dieser Wmuch ebensowenig erfüllt werden, wie einem jüngeren Herrn, der s.ch absolut bagegen sträubte, feinen Namen anzugeben. Er deutet: Hob an, büß er ein geheimes Mittel wisse, mit dem Tr. Luegev in einigen Stunden wieder hcrgestellt fei Als man ihm sagte, er möge seinen Rat zu Papier bringen, dieses Papier iveebe dann dem B irgermeisrer gezeigt werden, zog er sich unter heftigen ?iuviäi,en gegen die b.chande.r.den ?k-r;te zurück.
lliitucvptäti«2Tad>rid)tcn,
— AuS Tübingen schreibt man uns: Im roürttembcr- gischen StaatShanshalsetat für 1907 - 19U9 ist die Umivanblung der crtraoxbimuiaie für Geogravhie und für alle Geschichte an der Tübinger Universität in Oröniaviate vorgesehen. Dian schuf mit Beginn des Sommcrfemeuers 1903 cm etatsmayigcS (ixtraoibmanai lür alte Geschichte und berief in dasselbe Profehor Tr. Ernst Korne m a n n (trüber Privatdozenl in 0> i e B e ni. Nachdem nun die hiesigen aufterordentlichen Proiessiirci für romanische und englische Philologie zu ordentlichen Piofcfsuren ei hoben worden sind, Ui es billig, bas nicht minder wichtige Rad) der alten Geschichte ebenso zu behandeln, ebenso den Lehistnht für Geogiaphte. Be»- ticter dieses Faches an der Tübinger Hochschule ist Pro,. Tr. Karl ■■sappC V.
ztag nadjmina unb berflü-1*- her M Bureau - rat er steckte
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Budget au. Man, Ulli-
Nachotith, Sürunz sich, u e MiiiiftcliallK ;n rooetn. beut;. Urlunbenft :mud. die läuibeiitiui; ijung unKtjOjd •ic die flam'. UE; inehuien, tjjj 02 nigung übet bv iu trwautn if uiiyeatei« penn Regtsseuü en Aenesiziaiiin als.Pleztost' ben roueöe. im vetgongetu! irche wird ci (arbeiten sind s. soll ca, 761>-
Akademischer Gesangverein.
Die nächste Probe zu
I. S. Bach, Matthäus-Pafsiou sinder [v14/i
Freitag, den 15. Februar 1907, abends pünktlich 8 Ubr in der Turnhalle des Realgumuasiums dahier ftott
Dir bitten driugeuo tun allseuigeL und pünktliches Erickeruen
Firma JnliuS fiilienft ein. Ms die Web- ankam, stand das Lager in Hellen Flammen und durch fünf Schlauch- linicn, zu denen zwei Maschinen das Wasser herbeiführten, konnte erst gegen 10 Uhr das Flammenmeer überwältigt werden. Gegen 1 Uhr wurde mit den AusräumungSar^ beiten begonnen, die bis heute früh dauerten. Durch die aewaltige Hitze des Feuers waren die unteren Reihen der väuser des ylübcrbcrgroegS in großer Gefahr, in vielen Gebäuden sprangen die Fensterscheiben. Ter Schaden ist sehr grotz, doch ist er durch Versicherung gedeckt. Tie Ursache des Feuers konnte iwch nicht festgeslellt werden. In dem großeti Schuppen befand sich sehr viel Packmaterial, Dachpappartikel und hauptsächlich Holz, welche Stoffe dem Feuer die beste Ätahrung gaben.
— Friedberg, 13. Februar. Die Friedberger Handelskammer beschloß in ihrer letzten Sitzung, an die Etsenbahn-Tircklion Frankfurt a. Al. das Ersuchen zu richten, auf den Strecken Frankfurt—Bad-Nauheim, Fried- berg—Hanau, Friedberg—Ridda und Friedberg— Hnn gen Alkuinulatorenzüge einzufübren.
Kieme 'jjt i r'r ,• 11 ii n g : n n u y Hesse n und den Nachbarstaaten. Erstarrt aufgeinnben wurde zwischen Nieder-Mörlen und B a d N a »i h e l m der Hausierer Schaiay von ßriebberg. — Ter Turnverein Dorheim hall am 2. Juni d. I«. seine F a h n e n >v e i h e ab. — In Frankl u r t muroe in der Allerheiligenstrave ein ca. 40jähr,ger obdachloser 9)1 a n n erfroren aufgetunben. Tie Reiche wurde nacl) dem Frankiiirier Friedhof übCt ühit. — Ein Arbeiter der Ringoten-Ziegelei in 911 e be r m o d) ft a b t stürzte auf dem Dege nach dem Bahnhofe eine Böschung hinunter und fand dabei den Tob. — In D i e s b a d e n vertügte bei Regierungspräsident eb 1. März den 8 Uhr-Ladens chlutz audgenonunen für Zi- tarrengeschälle.
Feiustcu, garantiert reinen Mten-Honig vom Zemral-Derein für Bienenzucht,
fc. Frankfurt a. 'JJL, 13. nebr. Tie im 2. Jahr dienenden Füsiliere Andreas Eptmg, Engen Spielmann und 'Diatlnns Aiallcn- fang von der 12. Komp. 80. Rgts. haben an» Abend des 12. Januar den Rekruten Butz im Bett überfallen und mit Klop»- v e i t s ch e »i derartig verhauen, das; er zahlreiche blutunterlaufene Striemen und wunde Stellen am Körper hatte. AlS Grund gaben die Angeklagten an, daß sich der l)?etrui gegen einen .alten 'Diann" stech benommen habe. Epting und Spielmann nnirben vom Frank- ’tirter Kriegsgericht zu je 14, '-Wallemang zu 10 Tagen Gefängnis verurteilt. AlS strafmildernd kam m Betracht, datz sie sich selbst als Täter bekannt hatten.
Leipzig, 13. Febr. Vor dem zweiten und dritten Strafsenat deS Reichsgerichtes unter dem Vorsitz des Seuatspräsibenten Treplin wird heute wegen Landesverrats gegen den 25 jährigen Bilderhänbler A.ichael Roman Pr chrz aus 'l'Oliancc in Polen verhanbelL Ter Angeklagte foll im Sommer 19u6 an verschiedenen Orten Lsipreutzens versucht haben, sich Kenntnis militärischer Tinge zu vcrchiasfen, die geheim zu hatten sind, besonders von Zeichnungen und jd)riitlid)en Erläuterungen von Festrmgswerten. Es sind 21 Zeugen geladen. Als militärischer Sadwerständiger »st Major von Bergmann vom preugisd)en Kriegsnnmfterium zugegen. Ttc Verhandlung nimmt einen sd)ivierigen Verlauf, da der Angeklagte erklärt, zwar Teutld) zu verstehen, sich aber nicht deutsch ausbrüden zu können, >v es halb nut Hülfe eines Dolmetschers verhandelt wirb. Prinz wird wegen versuchten Verrats militärischer Geheimulsse an die russisdie Regierung in zwei Fället» zu drei Jahren sechs Dl o n a t e n Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt.
Flensburg, 13. Febr. Das Schwurgericht pcrurteilte den Landniannssohn Hans S d; r ö d e r, dec am 4. November bei» Ehemann seiner Geliebten, den Arbeiter JönS, i n einen» Wasser- t n m p e l er tränt le, »vegen Dior des z »» n» Tode. Frau Jöns tvltcde wegen Beihülie zu acht Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrwcrlust verurteilt.
Posen, 13. Febr. Ter 14jäljrige Scküler SBlabislauS Pera au5 Ritsdtenwalde, der infolge der Sd)ulltretkverhetzung seinen Lehrer h » u t e r r ü d s »i b e r f a 11 e n und g e j d) l a g c i» haue, wurde zu vier Wochen Gefängnis verurteilt.
K a 11 o iu i lj , 13. Febr. Ter polnische Arzt Dr. Smier- s ch a ls k» geriet mit dem Oberkellner Scholz tvegeu Bezahlung einiger Flaschen Wem in Streit, beschimpfte ihn nut den Worten: .Verfluchter deutscher HundI" und versetzte ihm nut einen» Spazierstock einen Hieb auf ben K o p *. Tas Schöffengericht verurteilte Tr. Smierschaiskl zu einem Dl onal Gefängnis.
— Em Bild von höchstem Jnteresfe gibt Frehtag's Reich S - tags wahlkarte des Tentichen Reiches 1907 (G. Freytag 6.
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per Pfuud 2)U. 1.10, per '/, Dfuud Mk. 0,60 mit Glas I empfehlen [au/$ M
Gebrüder Berdux. i
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b—Zpsündig, per Pfund im ganzen Fllck im Anschnitt 38 Psg.
per Psmrü 21 Pfg. [aM/>
skinßtll Cabliau lthiit flHs
Pfund im ganzen Fisch 28 Pfg., im Anschnitt 36 Psg. Alles garantiert blutsrisch in starker EiSpackung.
Hochachteud
Berndt. Wien 711,1. In übersicktlicher Form gibt sie die Zu- fammenfegung deS neuen Reichstags durch eine Karte TeutschlandS, auf der jeber Wahlkreis durch se ne Farbe die Parteizugedörigkeit bcs Gewählten zeigt, dessen Raine überdies dem Bezirke aufgedruckt »st. Dis »Monters micreffani fei von bem Inhalte der Kaue noch die .Vergleichende Grove der Fraktionen bcs Reick.ttages feil 1877', die „Anzahl ber abgegebenen Stimmen*, bic „Wahlbeteiligung*. Taten über Zölle, Heeres- und Vlanue-'Ansgaben, ben Handel des Reich- und bei Kolonien etc. etc. ermahnt.
2Ctrd?lid)< nad?ridyim,
Fsraclittfchc SieltgiousgcfcUjchaft.
Sabbatfeier am 16. Febr »i ar 1907;
Freitag abend 5.10 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Uhr.
Nachmittag 3.30 Uhr.
Caboat-Ausgaiig 6.30 Uhr.
WochengottcSdienst: morqcnS 7.00 Uhr, abends 8.00 Uhr.
Jöraclitischc Rcltgiouögcmcindc.
Hottcsvien't in der £-o aflogt (-udavlagc). Samstag, den 16. Februar 1907.
Vorabend 5.30 Uhr.
Morgens 0.00 Uhr.
Nachmittags 3.30 Uhr. Lchriftcrkläruug.
Saboatausaang 6.30 Uhr.
der Station Gicftctt.
Februar 19U7 . ■ :
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Temperat» der Lust
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Bed. Himmel
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1.3
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Höchste Tenrpcratur am 12.-13. Februar — 4- 1,8*0.
Vlicvrigfte .. . 12.-18. „ = - 1,4*C,
viicftciicv tticttcrbtcnit.
Voraussichtliche Witterung für Hefjeu am Freitag den 15. Februar: Meist trüb. 'Jliebci|d)läge; Regen, in höheren Lagen
D.ai'ia? »rx-'ilitt.c ^'iic-.
Herr Oberlehrer Tr. Werucr hat mir auf Ehrenwort ver« sichert, bay er den von mir erwähnten Artikeln völlig fern siehe. Ich bedauere, bau >ch unrichtig informiert worden bm und infolge- befiel» Herr:» Tr. Werner angegriffen habe. Mir liegt cs durchaus fern, irgend Jemand zu Unrecht zu nahe zu treten. Aber eS wurde mir am das B e U i m m teile versichert, bau Herr Tr. Werner der geistige Urheber dieser 'Artikel sei, und ick) hatte um so weniger Dcranlafnmg die Richtigkeit dieser Dlelbmig zu bezweifeln, da Herr Tr. Werner kurz vorher in einem mit seinem Namen unterzeichneten Inserat den „(tfieüener 'Anzeiger" in besonders ausfälliger Wepe ongcgrifien hatte. Jedenfalls hat Herr Tr. Werner mit diesem Inserat den Reigen von Publikationen eröffnet, die von ben beiden antisemitischen Blättern bereitwillig aufgenommen und als 'Hgitauonsmittel veriverflichster Art benutzt luerben. Ein solche! Gebaren niuft einmal öffentlich niedriger gehängt werden. ______________________ R. Lange.
Original-VrahtinclSungcn.
Breslau, 14. Febr. Der sozialdein. Redakteur Rabl off lehnte in einem Beleibigungsprozeft die Strafkain in e r unter bem Vorsitz des Landgeridsts-Direktors Janske wegen Bcsangenheit a b, weil man vor dieser Kammer nie f e t ii Recht fände. Ter Ablehnungsantrag wurde a b gelehnt luoraui Ankläger und Verteidiger auf jede Teilnahme an ber Verhanblung verzichteten.
Laag, 14. Febr. Nach Meldungen aus Celebes erstürmten bollänbische Truppen am 6. Februar 10 hohe und steile Verteidigungowerle, in denen der Feind sich verichanzt hatte. Am b. Februar waren sie sä,ntlich erobert oder vom Feinde geräumt. Tic Auistaiidigeti ließen 20 Tote zurück. Ter Führer Puang Tilu enttarn.
Xloubon, 14. Febr. Die heutigen Morgenblätter kam. mentieren lebhaft bic gestrigen Zusammenslötze der Polizei mit den Frauenrcchtlerinnei». Ermähnt wird, daß hierbei viele Frauen durch den Kot gezogen und den meisten die Kleider vom Leibe gerissen wurden.
Paris, 14. Febr. Ter Kolonialministec befaßte sich mit der Prüfung der Vorschläge, »velche der Budget-AuSfchuß hinsichtlich der Einschränkung der militärischen Ausgaben für fran z ösifch -Westafrika und das Kongo-Gebiet machte. Zu diesem Zweck sind von ben Militär- und Zivilbehörden dieser Kolomeen genaue Erkundigungen über die Notwendigkeit eingeholt worden. Die vorhandenen Effektivbestände werden beibehalten oder noch vermehrt. Gleichzeitig mit diesen Untersuchungen wurden Erkundigungen emgezogen über den VerteidlgungS-Zustand der betreffenden Kolonieen.
Mittwoch, Donnerstag und Freitag, 13.—16. Febr. hält dec Vunvesagent bcs blauen Kreuzes aus Barmen nn Bereiushaus der Stadtmiffion, Löberftraße 14 jeden Abend Uhr
religiöse Vorträge.
In denselben gibt er auch Streif sichrer über das Elend der Trunk,ucht und wie wir an der Rettung der durch die Truntfudn Verlorenen michelien lonnen 1007
(Eintritt zrei für jedermann.
Zu Aufarbeitungen von galvanisch vernickelten, verkupferten, und von Bronze-Gegenständen und zu Neu-Galvanisierungen u. -Bronzierungen empfiehlt eich
Engen Kaufmann
788; Schilfenberger W eg 50.
K 5,07 CB«/X
Tonuerstag, bcu 7. Mar; 190<, muDuiiUQQß 3 Uhr, werden auf btesigemOrtsgertcht vor dem Rauten des Georg Lmwurz neyenben Grimdimcke der Ge^ uiarfung Giegen
4.194/2 — 34ö qm Ho wette in der
Srepyausmark, 4/193T — 307 qm Grcwgart. das. öffentlich uiciiLüictenb periteiaert. Auswärtige Bieter haben em Zeugnis ihrer HeunatSbehörde bezüglich ihrer Zahlungsiatzigkeu beizubringen.
yieften, den 30. Januar 11)07. Groftherzogl. Orisgericot Gieften
Gros.
K 94/06 [BW.
Tonnerdtag, ben 21. März 190«, nachnuttags 3 Uhr werden aui hiengeu» Ortsgeruht die vor dem ‘Jianien des Georg Schwarz ncijenoen Parzellen der Gemar- tung Gieften
4.194,2 — 348 qm Ho freite in der
Stephans mark
4/193,2 — 307 qm Gcabgarte» baielbit öffentlich meischietend versteigen werden.
Auswärtige Bieter haben sich durch ein Zeugnis ihrer Heimais- behorde über chre Vahlmigsfahtg- leit ausäuweiien.
Giegen, den 13. Februar 1ÄA.
Groyh. Ortsgericht Giefteu Gros.


