-?r. SS//0 Erstes Blatt
157. Jahrgang
4)u VeuUgr umiaht 8 Leiten.
Die Vereinigung
ziemlich abfälliges Urteil
fchaftSrefarmer hat ein
politijd^e
Widersacher des
sozialdemokratischen Lager.
Bild von der Arbeitsweise des liefern die Artikel »Rcgierungs- Nr. 35 und ,Ter Raifierer des
ftbrene «lr Depeschen: notütion$bru(I unb Verlag der vrübl'schen Unlv.'vuch. und Steinöruderel H. Lange. Redaktion. LrpedMon und Druckerei: Zchulstrahe 7. ^.ge.'neü: Beck
Auzciger Bleuen. M __________________—__
fiugblatt?) zur Unlerslützung düloivfreunDlichec ttandidatureu aufgebracht wurden, in den Geldschrank des Reichskanzlers wanderten und auS diesem wieder vom Fürsten Bülow dein Fürsten Salm in die Hand gezählt wurden". Wozu all dieses drum und dran? Doch nur, um Fürst Bülow zu ocr- leumden.
jkelts Briketts klotze Bolz •»
Erscheint täglich außer Sonntagt.
Lem (Siebener Anzeiger .verden im Wechsel mit den» hessischen Landwirt die Siebener Familien- jlätlet viermal In der Ißoctje beigelegt und zweimal wöchentlich daS Kieisblall für den Kreis Hieben, üerusprech Anschluß s.d. Redaktion 118 IZerlag u. Expedition 61
ein Bild auS dem Man schreibt uns: Ein charakteristisches Gießener Sozialttlenblaltes gelber für Wahlzwecke^ m
Donnerstag 14. Februar 1807 vezngsvretö: monatlich?» V'^oienet- ▼ jährlich Dtt. 8«. durch
Kartells^ in Sie. 36. In
Vereins Mitteln, sondern alles aus Reglern ngS- geldern, d. h. aus Slenerge l dern des Volkes!' Tas entspricht ja auch der Ueberjchrist. Jetzt kann das Blatt diese Behauptung nicht mehr aufrecht erhallen, denn die .Rordd. Allg. 3tg.* hat dem Dlärchen schnell em Ende ge» macht — d. h. sogar schon vor Erscheinen der 91c. 35. — Stcitt nun die Lüge .von den Steuergeldern des Volkes'
Lage-schau.
Grafen PosadowSky.
R. Berlin, 13. Februar.
der Steuer- und Wirt
znrückzunehmen, dringt die genannte Zeitung den zweiten Artikel und schreibt mit dicken Lettern: »der Reichskanzler hat Geld für Wahlzweckr vereinnahmt und verausgabt' und fügt hinzu: .Tabei kommt es natürlich nicht darauf an, ob die Tansendmarkscheine und Zwanzigmartstncke, die von »privater Sette" (was sollen 'die Anführungszeichen bedeuten? vielleicht auch .angeblich" wie in dem Wahl-
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General-Anzeiger für Oberhessen
dem ersteren steht: »Richt aus
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zu bringen und bie bei den staatlichen höheren Lehranstalten noa- oeftcljenben Vorschulen allmählich aufzuheb en.
— Wie aus parlameiitaruchett Preisen beruhtet wird, wurde man es aus konservativer Seite bei dcr gegebenen polit.scheu Lagc iüc einen Fehler halten, den ersten Präsidenten des Reichstages wlldcr vom Zentrum stellen zu lasten. Das neue Prai idium im Reichstage soll daher jolgende Zusammensetzung erhalten: Präsident Gca, ubJ Stolberg, erster Vizepräsident Prof. Dr. Frht. v. Bertling (Zentrum», zweiter Vizepräsident Prof. Tr. Paasche (natl.) Dem Llnitigen Rerchstagspräsr- deuten beabsichtigt die Regierung, wie die „Magdeb. Ztg." er- ahren haben will, äußer dcr Dienstwohnung Repräsenta- tiousgelder in Höhe von 30 OOO Mark zu bewilligen.
— Der Ministerialdirektor im Ministerium jur Landwirt- schast Dr. Thiel in dem Vernehmen nach das Prädikat Exze 1 -
Späte Einsicht.
Wir lasen dieser Lage in Dem sozialdemokratischen
Eiebener Blalte: m
Das Liiichelblatt in Friedberg bringt einen Artikel: yce- tiacluungen über Die NeichSlagsivahl im Streite töießcn', ui Dein neben andeien schönrn Dingen folgendes zu leien tu: .Aber auch bic Arbeitgeber haben sorian wieder Mut, sie können fetzt gelahe» aber entschieden mit vereinten Kräften den unverschämten Forderungen der Genossen begegnen, können dem ab - jichtlichen Faullenzen bei der Ai bett, um Die Existenz der | Aleister zu erschüttern, was m enizelnen Gewerben fürchterlich um । ft di aearissen halte und dem die Unternehmer ohnrnaclrng gegen- über standen, durch F o r l j a g e n d e r A n ft i i t e r steuern. Hütte sich der ei bärmliche Wisch Die Gemeinheit v o r der Loh! geleistet, so hätten unsere Parteigenossen jeden'aUS Kogler duich- pünnvsen lassen, so unsympathisch ihnen auch seni liberaler Gegen- (aubibat war. Wir müssen ui.S das aber merken!
Danach haben also die (Siebener sozlaldemokralischen Führer seither geschlafen und nichts gespürt von der ardcilec- feindlichen Gesinnung auf jener Seile. Nun auf einmal, nachdem jene VolkSbeglückcr nach der Wahl ihren edlen Ge- smmtngen unverblümten 2li»sdriick verleihen, kommt den sozlaldemokralischen Führern die Erleuchtung; nun suchen fie ihr unverständiges Verhalten mit Unkenntnis zu entschuldigen, jedenfalls können wir mit Geniigluung konstatieren, daß maii jetzt auf jener Seite einsieht, mit der ausgegebenen Wahl- Parole einen groben Fehler begangen und die Zn- ieressen der Arbeiter schwer geschädigt zu haben.
Ausland.
London, 13. Febr. Im Unterhause erklärte der Staaissklrc»ar sur Inano, Drrrel, er und oer Premierminister liauipbtll Vannerman feien sich darin vollkommen einig, daß Die einzige Losung des irischen Problems, die die große Mehrheit des iri|u#en Volkes befriedigen roüroe, Gewährung von Homeiule und eines eigenen Parlamentes sei. schätz' lonzlec Asoullh eztlärt auf Anträge verschiedener Riedner der Arbeiterpartei aus Schaffung einer Altersversorgung, Die praktisch« Losung der präge sei nur möglich durch Spariamllil bei den öffentlichen Ausgaben und Serbenerung Des derzeitigen Steuershslems, aber man könne nur schrittweise vorgehen. Wenn er auch Den dringenden Wunsch habe, den Anfang zu machcn, so sei es doch unmöglich, den Ueberschuß des nächsten Haushaltsetats ober dessen Verwendung vorher festzulegen. Dte Regierung wünsche ernstlich, eine wirksame Altersversorgung zu schauen, wenn auch anfangs nur in beschränktem Magsta b' o.
— Heute hielt hier eine Anzahl Frauen, die sur das I r auen- stimmrecht eintreten, eine Zusammenkunft ab. Zm Anschlutz hieran zogen etwa 800 Frauen zu dem Unterhalt,e und ver- suchten dort, sich gewaltsam Eintritt zu oerschasfen. Es kam zu einem Handgemenge zwischen den Frauen und der Polizei, die genötigt war, scharf oorzugehen. P o li J e i r t11 in die grauen hinein und trieo sie in Die Westminster abtet. Es gelang schließlich auch. Die Ötauen auSeinanderzutreiben. 25 bis 30 wurden verhaftet, unter ihnen auch die Frau Tespard, eine Schwester des Generals French. t ...
— Ter zum Kommandanten der Kanalflotte ernannte A d - m i r a l Beresford hat erklärt, er verzichte auf das Kommando, wenn die Stärke der Flotte auf 14 Linien- ichisfe, 4 geschützte und 3 ungeschützte Kreuzer, wie beaoiichtigt, jefigvücUt werde. Er werde nur die Verteidigung Der heimischen Gewässer Übernehmen mit einer Flotte, die ihren Anforderungen genüge und die in Friedenszeiten unter seinem Befehl ausge-
13 Febr. Der Senator Piot hat den Finanz- minister ersucht, in dem neuen Finanzgesetz die L, berhäuoler großer Familien nicht nur von Der geplanten E i n I om- menfteuet z u befreien, sondern ihnen noch je nach Zahl oer Familienmitglieder eine Entschädigungzu gewahren.
— Oberst Graf Franclieu der veraoschiedet wurde, erli'ß einen solgcnbermatzen beginnenden Absäneds-Regiments^ öefebl: „Ich bin beseitigt worden, well man geurteilt bat, Daß ich kein Mädchen für alles bin. Ich bin weder prer-- maurcr. noch Zudc, noch Spitzel, noch Berracer, noch be,stellen. Ich bin ein a_> und bescheiden, was ich immer war, em neuer Luter oianireichs. In dieser Zell der Zerrüttung, die wir erleben, in der Zeit der Fahne auf dem Düngerhaufen und des atuten Lntimllitarrsmus will man Leute wie muy e^n^e r g, 13. Febr. Im rathenischen Nationalhause fand aeuern eine Einspruchsversauimlung gegen die - as n oer* yaftung ruthenischer StuDeiiten statt. Tie Lersamm- .ungsllllncymer gewöhn, i... Kam e f u r bie rMj Uniöeriitat nupt zu ermuoen - baiiu ieibft das Leben
Ablwle- il Zweigstellen monaihch 6o Pi.: durch diePofl ü'ik.2.—vieiiel- jahvL ausschl. Be iellg. Annahme von Bnjugee >ur Die Tagesnummer bis Domüiiags lu llbc» Zeilenpieiv: io(al 151>f^ ausivarls 2U P'eiuiig. Betaniivortlich ‘üt den poliu und Iqenu Teil: P. Wiltio. iür ,<;iaDi und L'auö und iHeiichlssaal*: Ernst
w ...____ v f w Auf der gleichen Höhe stehen auch die wahrhaften keil-
ü'ber Die sozialpolitische Gesetzgebung gefällt. Man! tünzerkunststülle detr. Der David-Tepe sch e. Tie Depesche nannte zwar nicht Den Flamen des Grasen PosadowSky, aber an den Herrn EloS soll nicht für die Lcffcnlllchkeit bestiniiul die Kritik zielte unverkennbar ab aus diesen ,Lokomolivführei I gewesen sein. Welchen Sinn hätte sie denn da gehabt? der Sozialcesorm*. Sie kommt ihm nicht überraschend. Dem iec Versasicr des ^IrtikelS setzt doch eine grobe Ttimiii- er ist von agrarischer Seite wiederholt innerhalb und ouber- heit voraus, wenn er so etwas schreibt. Warum erzählt Heu halb de« Parlaments wegen feiner vornehmlich derArbeilei> öe cf mann nicht einmal den Verlauf feiner Unterredung mit riaife gewidmeten Fürsorge befehdet ivorden. Er gilt den beiden Herren des liberalen llonnleesr Hat er nicht Die alfl iDeltfrember Ideologe, als geheimer Gegner des Vliliel- Depesche von Tr. David als solche anerkannt und auch -landes, und die Steuer- und WlrtfchaftSieformer erklären zugegeben, dab sie nicht re,n privater Natur fern ihm daß seine Sozialpolitik nicht praktisch, sondern rann, weit Darin noch von dem Wahlkreis Erdach-Bensheini nien'lal' fei. die Rede war? Nun, die Geschichte wird schon in geeignetei
Der Staatssekretär ist in der Lage, die Zensur mit Weise anfgeltärt werden, da werden alle Seitensprünge oer- Gelassenheit hinzunehmen, denn sie geht nicht sowohl an seine, s gebllch sein. B>S dahin nur ruhig weiter geschrieben! alS an Die Adresse Defl Reichskanzlers, mit Dein Graf Posa- --—=------- -
dowsly in allen sozialpolitischen Fragen sich einig weiß. veutlcheo Ueich.
.fehlte eS an Dieser Uebereinftimmung, Dann ivürde Der Staats- Berlin, 13. Febr. geilte bema,tc der Kaiser den sckrelär nach seiner eigenen, vor FahreSfrlst im Reichstage Reichskanzler und besichtigte daun im Läiscr Friedr.ch-
u - . ~ Ian...-— urp-Lr2phis^-Lrchäor!.'2»!chr «irbellen. Zm koliigrichen
orte der ktai,er Die Vorträge des Ministers des Innern jauDniiiiiilcti und empimg den Her zogRobert von Württemberg, beut er Den Schwarzen ADlerorden
Gebärt, 3- u. Wein- ac>»
l stlllh M reg DoV, Üllartiliraüt L llhl in Cnoko-i ou. Bonbons.
lenz verliehen worden. t
— Einen empiu.dlichen schlag, der ihren ersten Versuch einer militari fegen Propaganda im Keime eni.cit, hat die Berliner Porizei Den Anaregisten versetzt. Leamtcn fiel cd aus, dab Diese in der letzten Zell sehr betriebsam warm. Zerdaastig war es besonders, ixiB Die Anarchisten unter Den Arbeitern eifrig für den „Äahlfonds" sammellen. Tie Ver- mutung, dag dieser Zweck nur vorgespiegelt sei, hat sich bei tätigt. Das gesammelte Geld biene einem umfassenden Plan, Die antu militaristische Propaganda auch in Deutschland einzuführen. Em Holländer und ein Belgier wurden feftgenommen. Zhre Handkoffer rouroen beschlagnahmt, und die darin benndlichen ver- üotenen Truckschristen loniisziert. Sn der Wohnung fand man noch Den ehemaligen Redakteur des „Revolutionär", Sauter, ber ebenfalls verhaftet wurde, nachdem man auf dem Boden eine große Anzahl aufreizender Truckschristen gesunden hatte. Letztere sind in Holland angefertigt. Hier sollten sie in erster Linie in die Kaserne eingeschmuggelt werden. Damit dies un- amfällig geschehen kann, sind Die Broschüren mit einem schwarz- .uciü-raten Umschlag versehen, auf dem der preußis che Adlet ^^^o sen, 14. Febr. In der gestrigen durch Richtannahme eines Mandats wegen Doppelwahl des Po.en Ezarlinski bedingten > Nachwahl im Watztirciie L.r.schen-P.eschen-Iar^t c. ui wurde der polnifche Rechtsanwalt Seyda mit uberwäliigenbcr Majorität gegen den deutschen Kandidaten, Rittergutsbesitzer Mylius, zum Reichstagsabgeordneten ge- '0^ Mannheim, 14. Febr. Der Redakteur Appell als Lerantwortiichcr b:r FaschingSzettung „Sch-tupstabak" wurde aui Grund eines Straskanimcroe>coiusses, veranftallet durch Die Beschwerde ber Staatsanwaltschaft, erneut verhaftet.
H a m b u t g , 13. Febr. Um den Zusammen schlußal le r Liberalen und Links-Nationalliberalen des o. jchleswig-hotsteinsLpen Reia^tags.oal)llrei^s zu organisieren, wurde von Herren aus Altona und Umgegend ein Kreisverband KcgrunDet^, (gegenüber einem Bericht aus Stockholm,
nach'welchem Herr Stad in einem Vorträge gesagt haben fall, >kib Fürst Aulow ihm gegenüber sich dahin geährt habe, der ft a i i e r, a 11 e ® c n e r ä l e u n D S t a a t s m a n n e r ro o 111 e n ben Frieden, nur nicht bie Ze.tungen, und daß ber Reichskanzler gesagt h^be, er wisse ein Mitte,, um im Handumdrehen Den SeUiticDen zu sichern, das fei die Erlaubnis, 12 mächtige Zeitungsredalteure zu hängen, beginnend mit dem N c d a k t c ur Der „K ö 1 n. Z t g. , bem ber Neda! te u t der „Times" folgen würde, u. s. w., fchrellt d.e „rto.n. Zbg ", sie maaje von Der Ermäßigung ^uloiu s brauch, mllza- teuen, daß dieser D.e iragiichen Aeutzerungen mall, getan An seiner UntcncDung nid ctäb Daae niajt Der Reichskanzler Derartige Pläne entuidea, sondern buoe erzi.hu, Dau er ■ Chon vor Jahren m Petersourg ho-^en ^ip^m^tcn gegeniu,^ die Aujhänguug von ÖieDa(teuren als das bette Mitte: zur ^-Drung I oeä Lvchtiriedeus empioheeu Labe.
Langensalza, lu. Feor. euier . mmiung Der Vertrauensmänner d r konservativen Parteien, des lvundes Der Landwirte, ber Nation alliberalen mu> Der ly teilt n n i g c n wurde Sta-t6miniuLr v. ’j.t ö i le r cinuunmig alS Kandidat ber nationalen Parteien sur die bevor- Iicheiide Reichstagsersuluvaht an Stelle Diä auch in Remscheid gewählten Pro,. Eiahoif ausgestellt.
Dresden, lo. Febr. L)wei russische Studenten der Tech. Hochschule erh(e.ten loegcn Öetciligung an der sozia 1 dein o l r a 11 f ch c n Agitation bei ixn ReichsiagSwahten Den votizeuichen UusweifungSbefcht, au, U-runb Denen ,ic uinnen aajl Tagen Sachsen veriafsen massen, v1 jen mehrere andere rufiua)c Studenten unb Studentinnen sch.o».o. die llnieriucyung noch.
Tcr Öoihciüt vor dem preutz. Abgcoidnctcnsiause.
Berlin, i3. Fevr.
Aiü ber Tagesordnung steht zunächst die ziveue Beiauing bei ^orfieiais. Nach Boröiingunif veiichiedener Wünfche einzelner :XeDuer gehl Avg. sf > f ch b c ck (uf. Ppi., am d»e E n t f o r st u n a e n um B er t > n em. Der Wald fei iur Berlin nötig, diese Eiholimg müsse Den Bewohnern erhalten bleiben. Tie oiaDi Berlin habe das Zhrige gern», um auch Den Grünewald zu erhallen. lbU2 schon labe Die LiaDiverivallung Anfiaiien gcmaciii, nut Dem oinanz- mmifler em Llblommen zu licffcn, um Den GiuueivalD üir Beiim vi eviuerben. Bis Deine habe Die Siadi noch keine Anlivori er- uahen, tagegeu fchwiircn Gerüchte umher, Dag der Giuucivaid leiten» bes plvtus zu Spckulalioiiszwecliii au6(|tuüiji werden falle. Ulan mag hierüber Deuten wie man walle, jeDemull» dürfte man Den grasten Städten nicht die (tihalungeiiäueii neunen.
CbeilanDioiftmeifier Ubef euer bemeili, e» fei austallend, daß Berlin feit lbU2 nicht au' den Wunfch zuiuclgelammeii fei, einen Leit des Grünewalds zu euveibcii. Redner empfiehlt ber Liabt Beilin, wieder llnicibanDiungen anzulnupfcn, eine Abfage wie i892 iverde Die Sioot nicht erhallen.
9tbg. o. Pappenheim ik.) meint, die Städte müßten <ür Die Geumdheil ihrer Emwahncr feibfi Aniwendungen machen; uom Siaaie tonne nicht olles verlangt luerDen.
Abg. Tr. Möller (irf. BpUt: Zm Henenhaufe wurde der Antrag angenommen, ben Grünewald parlarng auiziigestalten. Ztcfet Liandpiintt fei aber vom Lberlaud'oifimeifier aulgegcbcn ivoiDen. Ter Lderlanbioifimeifier scheine den GiuncivalD mir nach 0cm fchönen ticDe zu laxieren; ^Znr GrimeivalD lsl Holzautuau'.
LderlanD'orfimeisier Wefener cnigegnei, bafj es lemem Menschen emlalie, den GrnncivalD zu veiaustern. Tie groben Siädle nrüstien aber iur ihre Hungen felbsl Rollen aufmenben.
G» emfpmnt sich über biefen Gegeusiand eine längere un- weseniliche Debatte. Iic Einnahmen werden bciuilligt.
(iß lolgi die Beiveriung Der dauernden Ausgaben. Abg. von Bulow t.) bemängelt, Da» Die Ausbildung an denForst- akad ernten nicht ausreichend feu
Cbtrlanb'oiiimeiiiec Wefener entgegnet, dast die Ausbildung der Foistanwärter ausreichend fei. Tie PiüiiUigstomnuffton fei zufrieden.
Avg. Schröder (Raffel) befürrooriet Aufbefferung der Gehälter der Forst- und Foifthulfs-Auifei-er.
Abg. Frhr. v. AI o l H -Melleriuch tZ ) enrpsiehlt eine schnellere Beförderung der 5oi|lbeamieiu
fUbg. Gybltng (irf. Bpt) fprichl den Wunfch au5, eine a 1 l- gemeine Befserung der Beamten gehälter möge |o- ualb als möglich herbeigeiuhrt werden.
Stach weuerer mrwefenllicher Leballe wird Die Beratung De5 Forueiats eiUDigi. __
ab0tflebentii EMS-ung mchl MjStunden «"«« »« '«'»«• Mm “XföÄe W’S. bleiben. Fürst Bulow Hal noch jiinflii in Der Wahlbiivegnng &
feinen Zweifel Darüber gelosten, Dab die soziale Üteform .______
auch weiterhin energisch foctgesührt wcrDen soll, vertllh. _ . arr.n
«’ -ann auch 9« nicht . , .‘n
StieDerzwingiiNg Der Sozialdemokratie »10^1 Der tilegiening Bereinigung angcmcilKL Tcsgtcichen hat dcr in Lippe, und ben bürgerlichen Parteien bie Fürsorge für Die KicöutT-1 xictnwib gcwäh.te Lr. Adolf Neumann»Hofer mügeteüt, hnen mm erst recht zur Psticht. Gerade diese Entwicklung ^ij cr der freisinnigen Bereinigung alS Hosvitant beitreien loerde. der Tinge hat vor allen Graf PosadowSky mit Ronfeqnciid j)ie jjeifinnige Bereinigung zahlt ajo nun 13 Abgeordnete und angestrebt. Er ist eS gewesen, Der stets, im Gegensatz ju at)llgn,g{eßierunfl bic Lohagen über Die Berufs»
Den .starken Männern", Den Standpunkt vertrat, Die ^oiiQl» Dcreinc unö Die A r b e i t e r ka m m e r n dem Reichstage dciuokralie werde nicht Durch Gewattakte unD AuS» zur Beratung vortegen roiil, so wird man Damit rechnen tonnen, „A hm en ei ehe fonDern Durch soziale Reformen Dab DaS HauS etwa bis Mitte oder Ende Juni wgen wird, i^ahmegesetze, «onoern o !inhrinnild,fin Ernu — Der Abg. Eaffel hat im Aogeordnetenhaufe wlgcnDen
überwunden werden. Er hat mit eindringlichem Grn ju zweiten Beratung des lluitusclats emgebracht:
cui die Siolwendigkeit einer .moralischen Wiedergeburt bet £aä giügforbncten wolle beschlletzen: Die Staatsreg:>
Nation hingewlesen, wie sie erfreulicherweise im Siege Dcß rung zu ersuchen, Die Lehrpläne ber Volksschule und obonakn «ebantenb bei bet ffiabl 8ut Xüiiad)e gnuotben| M »»6 it. Unb schUeblich ist DaS Restart Des Grafen PosadowSki) wie kaum ein anbcreS geeignet, bie bürgerl. Parteien ohne Ausnahme zu gemeinsamer Arbeit einandei »whezubringen unb so die versöhnliche Tendenz bei ,ozialen Reform auf Die bürgerl. P a rte i b ez »eh u ngen «mwirken zu lasten. In Dec Sozlalpolstik kann DaS Zentrum nicht schmollenD beiseite stehen, mag sein Vertrauen zum Fürfien Bütow noch so gebämpft sem.
, 2,76 |!k [ SlbfEjji,».^ I VS^ßif-1
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