Ausgabe 
14.9.1907 Zweites Blatt
 
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ept. vermißt.

Mitteilungen auö Hessen und den rrtftp'sA» ?U| ?? ^ts. wurden

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Xlctue Tagcschrouik.

Die Landwirtsfrau Sanders in Rechtsupweg (Ostfriesland) legte m der Trunkenheit ihr neun Monate altes Kind statt 111 das Bett i n das Butter milchsatz, wo es ertrank.

In Rotenburg ob der Tauber e r st a ch der Schuhrnacher- geselle Hartmann in einem Anfälle r e l i g i ö s e n W a h n s i n n e s leinen Meuter Seufert mit ein-rn Schusterrnesser.

In Sies (Schleswig) tötete en Dienstknecht seine Braut mit sechs Revolverschüssen und erschoß sich dann selbst. Beide Itohen im 17. Lebenswahre. Das Motiv der Tat ist Eifersucht.

Im Walchensee in Oberbayern ertränkte sich ein un­bekanntes junges Liebespaar. Da der See die Leichen nicht herausgibt, wird das über dem Doppelselbstmord schwebende Dunkel wahrscheinlich nicht enthüllt werden.

3n der Kasse der Pfarrei Großmartin zu Köln wurde ein Fehlbetrag von etwa 24000 M a r k festgestellt. Der Kirä-enkassenrendant Bill soll diesen Betrag veruntreut haben. Bon einer Verhaftung des Beschuldigten wurde abgesehen, da fern Fluchtverdacht vorliege.

gesteuert, kleine \

c b r o rf) t macht, itteitamt L wurdi

Ikrnüiditcf.

* Gin Großherzog int Küchenwagen! Don der letzten Fahrt des Elroßherzogs von Oldenburg nach seinem Lnstschlosse Rastede erzählt man folgendes lustige

Kandel.

R ü ckgang de r Getreidepreise. Infolge der an! haltend günstigen Witterung haben an den Produktenbörsen di Preise für Weizen und Roggen einen recht erheblichen Rückgan I ersahren. Auch ist 'anzunehmen, daß noch ein großer Teil de Rückstands der Kärtosfelselder eingel/ilt werden kann. Ferner koimi, hinzu, daß das Angebot von inländischer Ware sich nicht un I wesentlich vermehrt hat. Die von 9cr'rdriißland vorliegenden An I Itcüungcn von Getreide stellen sich vorläufig noch zu hoch, um nai | t en r iiiii. ~ lenptäiH n 'n end e i nein ui bieten.

In F r a n f n 11 a. 1 legcnheit ein Mann na

kirchliche Nachrichten,

Evangelische Gemeinde.

Nächstkünstigen Sonntag, den 22. September, wird ein VC o 11 c f t c zum Besten des Kirchbaues der armen Gemeind i Wcliibar erhoben werden.

unterwegs mit einem Steiuwagen zusammen und konnte dann nicht weiter. Der Großhcrzog stieg deshalb in den nachfolgenden Küchenkrastwagen. Als man nun in Rastede nur diesen ankommen sah, fragte einer von der Tiener- schast vorwitzig den Fahrer:Wo heft Ii denn August laten?" und erhielt vom Großherzog, der mittlerweile aus dem Küchenwagen geklettert war, selber die Antwort: Hier is he, sünd Ii üin em verlegen?"

* D e r R e ch t S a n w a l t Hau der Unterschlagung beschuldigt. Bei dem Gericht zu Washington ist gegen den in Deutschland zum Tode verurteilten Rechtsanwalt Hau eine Strafanzeige wegen Betrugs in Höhe von 39 000 Dollars ein* geleitet worden. Die Unterschlagung soll Hau gegenüber zwei Gc,ell|chasten ncriibt haben.

* Z n dem P i st o l c n d n e l l im Grünewald bei Berlin, daS, wie wir berichteten, zwischen dem stud. jur. Max. S. uud dem Banlbcamten Walter L.' zum Austrag kam, werden uns noch folgende Einzelheiten gemeldet: Das Befinden des S. hat sich derart verschlimmert, daß die Acrzte wenig Hoffnung auf Erhaltung seines Lebens, haben. Tie Kugel ist unterhalb der Herzgegend in die j Lunge cingedrungen, während sein Gegner nur einen un­gefährlichen Streifschuß am linken Arm und an der linken Brustseite erlitten hat. Ein Streit um eine junge Dame war die Deraulassung zu dem Zweikampf. S. uud L. waren bis vor einem Jahre intime Freunde; beide be­suchten als Knaben dieselbe Lehranstalt in Berlin. Vor zwei Jahren ging S. au die Universität Jena. Als er im vorigen Jahre nach Berlin zurückkehrte, traf er seinen Freund in Gesellschaft einer 18jährigen Dame, die er ihm als seine künftige Braut vorstellte mit dem Be­merken, daß er (L.) sein Studium aufgegebcn hab', um sich dem Banksach zu widmen. Nun trat S. hinter dem Rücken seines Freundes in Beziehungen zu dessen Geliebten und soll sich gegenüber Bekannten der besonderen Gunst der Dame gerühmt habe«. kam zu heftigen AuSeittander» I setzungen zwischen den ehemaligen Freunden. Als S. seine Angaben über seinen Verkehr mit der Geliebten des

Wer den Ti werden kann,

Freundes nicht widerrief, ließ ihm dieser eine Pistolen- sorderung zustellcn. S. aber nahm diese nicht an und ging nach Jena zurück. Ende vorigen Monats führte ein Zufall den Studenten mit L., der inzwischen seine Be­ziehungen zu der Da.ic abgebrochen hatte, in einem Caf6 zusammen. Es kam zu einem erneuten heftigen Wort­wechsel, der mit Tätt-chleiten cnoete, als S. der Forde­rung des L., seine Beleidigungen zurückzunehmcn, nicht nachkam. Nach der Schlägerei schickte L. dem Gegner eine neue Forderung, die nunmehr von diesem angenommen wurde. Es wurde einmaliger, gleichzeitiger Kugelwechscl bei 12 Schritt Entjernung vereinbart. S. siel bei dem! Lchuß bewußtlos zu Boden und hat die Besinnung noch nicht wieder erlangt. L. vermochte bei seiner leichten Ver­letzung ohne Gefahr seinen Dienst in der Bank wieder aufzunehmen. Dem Austrag des Zweikampfes gingen längere ehrengerichtliche Verhandlungen voraus. L. ist Mitglied einer Burschenschaft, wälzend Max S. sich nie­mals einer studentischen Verbindung angeschlosf:.i hatte.J Als das Ehrengericht seine Entscheidung dahin traf, daßl im Hinblick auf die Schwere der gegenseitigen tätlichen Beleidigungen der Zwcikampf nicht zu umgehen sei, wollte sich anfänglich Max J. dieser Entscheidung nicht unter werfen. In den letzten 14 Tagen aoer scheint S. gewissen I Einwirkungen erlegen zu sein. So erklärte er sich schließlich bereit, die Forderung anzunehmen. Jetzt haben die Aerzte die Kugel entfernt, vic seine Lunge durchbohrt hatte. Es zeigen sich Eiterungen der Wunde, die zu den schwersten Bedenken Anlaß geben.

** L e h r e r Pers o n a l i e n. liebet tragen wurde dem Lehrer Adolf Lind zu Rohrbach (Kr. Büdingen) eine Lehrer stelle nn der evang. Schule zu Bensheim; dem Lehrer Pet. Hedrich zu Maittbach die 1. Lehrerstelle an der Gemeinde­schule und dem Schulan-lsaspiranten Adolf Mayer aus Friedberg eine Lehrerstelle an der Gemeiudeschule zu Hom­berg (Kr. Alsfeld).

.+ Hungen, 14. Sept. Am nächsten Samstag findet Lier Gemernderatswahl statt. Fünf Mitglieder des jGemeinderats sind neu zu wählen und zwar 3 auf 9 und je einer auf 6 und 3 Jahre. Es scheiden ans Landwirt Jak. Karl Seibert, Rentner Phil. Karl Bender, Schmiede- «meister Gg. Hch. Scheid, Zimmermeister Friedr. Wilh. Mül­ler und Landwirt Hch. Schmidt I.

-r Stangenrod, 13. September. Gestern fand hier Gemeinderatswahl statt. Von 71 Stimmberechtigten machten 63 von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Von den drei ausgeschiedenen Mitgliedern wurde nur emer wiedergewahlt, nämlich Gastwirt Peter Schäfer mit 43 Stimmen. Für ein verstorbenes Gemeinderatsmitglied mußte ein Ersatzmann gewählt werden und zwar auf drei Jahre. Von den drei Neugewählten erhielt Johannes Meid 49 Stimmen, August Becker 42 Stimmen, Johannes Maus 38 Stimmen. Tie Stimmen der 63 Wähler verteilten sich auf 12 Namen. 3)ie beiden alten GememderatSnutglieder Johannes Erb II. und Wilhelm Becker blieben mit 37 resp. 21 Stimmen m der Minderheit.

(g.) Bad-Nauheim, 13. Sept. I. K. H. die G r o ß - Herzogin stattete heute nachmittag in Begleitung der 'Prinzessin von Battenberg dem hiesigen städtischen Kranken hause in der Karlftraße einen Besuch ab. Zum Empfang standen bereit Bürgermeister Tr. Kayser nebst Gemahlin, sowre der leitende Arzt des Krankenhauses Tr. meb. Hae berlüt und Gemahlin. Beim Eintritt überreichte bad ein­jährige Böhnchen des An;taltsarztes der hohen Frau einen herrlichen Rosenstrauß. Sehr erfreut dankte sie ihrem klernen Geber. 97un fand ein Rundgang durch das >>aus statt, bei dem Bürgermeister Tr. Kayser die Führung übernommen. Tr. Haeberlin gab die nötigen Er.äutc- ^urgen. In liebenswürdiger Weise unterhielt sich die hohe ^rau mit jedem Kranken. Nach ungefähr halbstündigem .Aufenthalt fuhren die Herrschaften wieder nach Friedberg

rZriefkasten 0er Redaktion.

(Auouyurc Eiusenduugcu bleiben nubcrüasichtigt.)

G. L. Die Sendllng ist hier nicht cingegangcn. Reklamiere! Sie bei der Polt. _____________

Gießener Wetterdienst.

voraussichtliche Witterung sür Hessen am Sonntag bei 15. eeptembev: Witterungswechsel. Trüb; leichte Reacmälle.'Küh Weltliche Winde.

Vorkommnis. Der Kraftwagen des Großherzogs stieß

Darmstädter Möbelfabrik, Darmstadt

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Fabrik ationabetrieb bedeutend erweitert. Neueste Belx- trockuungeanlagen mit bewegter Luftzirkulation. Grösste existierende übersichtlich arrangierte Ausstellung ca. 300 Zimmereinrichtungen, in allen Preislagen.

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«hW7- Mau verlange Preisliste und Abbildungen (Photographische Auluahmen der einzelnen Zimmer

Schwank .Husarensic bcr". Das PersonalvcrzeichniS wird in nächster Zeit mitgeteilt. Die Abonnements iverben vom 20. September ab nn der Tageskasse des neuen Stadttheaters auSgegeben.

Paris. 14. Sept. In Lala Mancca wurde der frübci t I imb Ktjigc Scheik von Udschda gefesselt eingeliefert, wei | |ie bei einem Etamin in der Umgrgeiid gegen die Fran I r 0 seu Stimmung machten. Der komniandicrende Gel neral von Algerien hat sich nach Udschda begeben. Es handel I sich um einen Vormarsch französischer Truppen voi l Udschda aus tu das Innere Marokkos.

Petersburg, 14. Sept, (is dürste nicht leicht seins denSla ndard", der nach den letzten Meldungen fehlI feft sitzt, wieder flott zu machen. Tie kaiserliche Fa | m H i c bleibt weiter in den Scharen und zwar an Bord dei l o..ri._v.. g Marinetreisen herrscht groM

Ntedergeschlagenhett. Andere Streife machen aus der Em | pörung über den Vorfall kein Hehl. Bisher ist noch nichi| fcstgcftellt, ob der erprobte Lotse im Moment beiI Katastrophe an Bord war. Es wird vermutet, das, bei I Kommandant die Exkursion >hne Lotsen nntcrnom I men hat.

** U m das vierte h e s s i s ch c L 2 hrerse m i nur, bad demnäu'st errichtet werden soll, sind n. d.Darinst. Ztg-" aus den drei Provinzen überaus zoh^reichc Meldungen eingelausen. Große uud mittlere Geuieiiidcu wünschen oie neue Anstatt in ihre Mauern auszunchmen uud erklären sich bereit, zu den sehr bcirächllichen Kosten, die der Seminarbau erfordern wird, einen Btt trag zu leisten. Die Eiitscheidnug über den künftigen Seminarort steht indes nicht so nahe bevor, wie vielfach geglaubt wird. Die Angelegenheit ver­langt nach verschtedeuen Richtungen eine sehr eingehende Prüfung, und die Einstellung einer ersten Baurate wird erst im Hauptvoranschlag sür 19t 9 möglich fein.

** Etwa 400 Re s ervisten trafen gestern vormittag aus Oberhessen hier ein. Sie wurden im Kasernen Hof der Zeughaustaserne verköstigt und mittags mit der Bahn nach Darmstadt befördert, um zu dem auf den Truppenübungs­platz gebildeten Reserve-Regiment zu stoßen. Tas Regi­ment übt bis zum 27. Sept.

** Kirchweihe feiern morgen Watzenborn-Steinberg, Ullendorf a. d. Lumda und Flensungen.

**Der hiesige Anglerklub hielt am Donnerstag fein Preis-Angeln ab. Tie Beteiligung war sehr rege und der Erfolg günstig. Das beste Resultat erzielte Herr August Kretz schm ar mit einem Gewichte von 9 Pfund Hechten, worunter sich ein Achtpfünder befand. Er wurde alsAnglerrönig" proklamiert. Am Abend vereinigten sich die Klubgenossen mit ihren Damen und Sportsfreundeti im Klublokal, woselbst die Preisverteilung und eine gemütliche Feier startfand.

Griginnl-Drahtmeldungen.

(-m) Friedberg, 14. Sept. Gestern nachmittag fuh' | im hiesigen Bahnhof eine R a 11 g i e r m a s ch i n e auf einige | leere Wagen auf, die zum Teil erheblich beschädig! wurden. Heute vormittag ist es auf dem Bahnhof Bocken! hei m zu einem ähnlichen Unfall gekommen. Es wurdei j dabei mehrere Wagen ans dem Gleis geworfen und erheb I Ucher Materialschaden ist entstanden. Menschen wurde: \ in beiden Fällen nicht verletzt.

Berlin, 14. Sept. In der gestrigen Nachmittags! sitzung des Telegiertentages der freifinnigen öoHS | Partei wurde Über die zur Frage der Blockpolitik ein I gegangenen Anträge debattiert. Der Abgeordnete Wie l nier verteidigte das bisherige Verhalten der Fraktioi l und erklärte, daß zurzeit Verhandlungen mit den maß I gebe.»Den Instanzen schwebten und daß die Partei über bei jl t^ang der Dinge unterrichtet sei. Zweifellos bestehe be | der Reichsregierung das e r tr st e st e Bestreben | den liberalen Änschauungeir möglichst ent l' gegenzukommen. Nachdem eine oppositionell gefärbte | Resolution der Rostocker Liberalen zurückgezogen wordei | war, gelangte der Antrag der Parteileitung zui A n tr a h m c.

Hicl, 14. Sept. Die Linienschiffe der HochseeZ flotte sind nach Beendigung der Landungsmanöver be k Apcnrade wieder hierher zurückgekehrt.

Dresden, 14. >Lept. Nach den bisher bcfiinitt gewordener! (Ergeb ntffen her sächsischen Landtagswahlen fini I 16 M'jnfevvdtio: und 10 Nattonallibecale gewählt worden. Mehrer I Kreise neben rwch aus. Es sind noch einige Nachwahlen nötig! bei denen wahrict-emlich 2 Freisinnige gewählt werden.

Luxemburg, 14. Sept. Bei Lesart ereignete sich eii | Automobilunfall. Der Wagen des ft'ammerabg. Baroi I be Ternacot stürzte um und sämtliche Insassen wurden heraus-1 geschleudert. Der Baron blieb unverletzt, feine Schwieger-I mutter ist tot, seine Frau, seine Tochter, eine andere jungtI Dame und der Chauffeur sind, zum Teil erheblich, verletzt Ter Wagen wurde zertrüminert.

<ßcrid?8s5aale

R. B. Darrn st adt, 13. Sept. Vor dem Kriegsgerich ' hatte sich heute der Gardist Tobias Harth aus Kloppenhein wegen Körperverlehung zu verantworten. Er war vor feinen£ Dienstantritt auf dem Gut seines Vaters Philipp Harth schäftigt. Dieser hatte sich durch einen Agenten einen neuen Vitt! schweizer NamenS Stark zuweisen lassen, der auch in ttloppen beim an kam und sich vorstellte, aber dann sofort ans ein pag Stunden in die Gastwirtschaft wanderte. Das schien dem Hari wenig zn behagen, denn als der Schweizer abends gegen 9 Ur. in angetrunkenem Zustande zurückkehrete und sein Nachtessen t>C( i langte, wünschte fein Herr erst die Vorlage seiner Legitimation^ - resp. Versicherungspapiere. Dabei kam es zu einem heftig,. Streit und zu Tätlichkeiten und schließlich fielen Harth un feine beiden Söhne über den Schweizer her und bearbeiteten ch derart mit einem Stock, einem Peitschenstiel und einem Gumm, schlauch, daß er besinnungslos liegen blieb. Er trug eine klaffend Kopfwunde und einen blauangeschwollenen Arm davon und wo acht Tage arbeitsunfähig. Harth Vater und der eine Sohn wurde deshalb wegen Körperverletzung unter Zubilligung wildernde Umstände vom Schöffengericht zu Vilbel zu je 10 Mk. Geld strafe verurteilt. Ueber Tobias Harth fällte heute das Kriegs gencht unter Bewilligung mildernder Umstände das gleiche Strai m a ß.

Lijettdnhu-Aeituug.

♦♦Der Wintcrfahrplan des Eisenbahn-Direk- t 10 n S b e z 1 r k s Frankfurt wird gegen den Sommerfahrplan lolgenbc wichtige Acuderungeu für unsere Gegend bringen, streck e G ießen -Ut a r b u r g: Neu eingelegt wird ein 2Ärk- -0-^O l>lenen ab G Uhr 55 Miu. vorm., Marburg an 7 Uhr ul6ui° nb. 10 Uhr vorm., Gießen an 10 Uhr 51 Mim .'lut der ^tredc Gießen Koblenz wird ein neuer Pcr- tmien^ug gciübrcH/ Olicßcn ab P/n Uhr nachm., Braunseis an - Uln 6 Mui. Auf der streck Hanau-Friedberg vvrfelyrt ein neuer -wnutagszug zwischen Friedberg (ab 11 Uhr 10 Min.! vmm / und veidenbergen Wnwecken (an 11 Uhr 37 Min) und! umg, lehrt Heldeiibergeii Wmdecken ab 10 Uhr 5 Min vorm , 1 1 1 J l0 Uh 32 Min uurm. Ein neuer Gonntagsuig wiro auch auf ^icecke Stockheim gelben berg en ein- i'iifit um. zwar ^lockheim ab 10 Uhr 10 Mui. abends und veidenbergen- Windecken an 10 Uhr 5'J ^Un

Nefcrvlst des ^ußarttllerie'RegimenlS Nr. 3, bhlyaftct. Der, Die Zahl bet Eikz llg wird bedauerlichenoeis' »ick Jahre alte Guninasiast 'Eugen Abrie von Darmstadt wird vermehrt. Auf der Strecke GießenFrankfurt verkehren

,f ticrnnuf 1 jeder Richtung nach wie vor nur 2 Eilzüge neben 7 Schn eil z ich?

und auf der Strecke GießenKussel ein Eilzug neben 6 Sch.'.tt zügen. Nach Köln verkehrt überhaupt kein Eilzng, aber 2 Schn, f. züge, wäl-rend nach Koblenz neben 2 Schnellzügen ein Eilzu, Ä_____________________

= Bad-Nauheim, 13. Sept. Bis zum 12. Sept. Jinb 28 030 Kurgäste angckammen, wovon an ge­nanntem Tage nach 3310 anwesend waren. Bäder wur­den bis zum 12. Sept. 367 976 abgegeben.

Ura'rt2' 3eptr i>at sich seit einigen Jahren Die Unsitte eingebürgert, bei dem sogen. Polteravend Vor die Houslnrc zu wer,en, wa° Gluek bedeuten ,oll. Tiefer Unfug artet so aus, da st am ^mstag abend vor die Hausture Des Bräutigams zwei SSagen voll Unrat geworfen wurden. 2er Bater des Brän- ^ams, ein sonst ruhiger Bürger, hat in das Pnbutum gefchofsen, ohne zum Glück jemanden zu verletzen

h. Frankfurt a. D!., 13. Sept. Ter um 4 Uhr 2 Mm. hier abgehende Eilzug F ra n k su rt W i e S . baden wurde gestern, wie die Frks. Zig. melbet, zwifchen Hochhe"" und Kastel, da er unruhig lief, in voller Fahrt vom Zugpersonal durch Ziehen der Notbremse gestellt. Tie llntersuchung ergab, daß eine rote Signal-Laterne von der Ma'chmc abgestürzt und auf die Schienen gefallen war. Daö Vorkommnis hatte Verspätungen des EttzugeS und eines P».-Zuge3 zur Folge. Im Hauptbahnhofe wurde heute früh em etwa 20jährigec gut gekleideter Mann fi flirt, sich cmffallig benahm. Er kann weder Flamen noch HeimatSort angebcn und will auch nicht wißen, wie er nach Frankfurt a. M. gekommen ist. Ter Mann der bayrischen Dialekt spricht, kam in die Irrenanstalt.

X; n 11u' ,L 3 in bayerischen Dorfe .Hösbach

trug sich ein ttnsail'u, ocr nnbereu-envare Folgen hätte nach |jiq TPtl IT7A I rt H 11 i rt» \ l 1 n Jusanterieregrment

maten etwa 70 Mann im (*ifli)o[e zumHvchspefiart" ein- quartiert, bte in einem waatc auf Ttrah uächtjgwn. (Astern abend gegen 3 Uhr geriet nun durch eine tzerabsaUendc ^.ampe oas Lage r in Brand und Äusrüftungs- und Be- kutoungsflucke nelcii uei.i verheerenden Elemente »um «,nu"tcrbco,d'c,llcr Reihenfolge explodierten die Gefahr tatlraftlge lioscharbciten wurde der

x>n Ostrowo verhaftete die Polizei den Dienstknecht Heinze und den irübcren Lehrling Sikorski, weil sie wiederholt Steine und größere Etsenstücke auf die Schienen der Eisenbahnstrecke ^strowo-Skalmiercyce gelegt hatten. Sie gaben an, sie wollten bcobaa)ten, mit welcher Kraft die Lokomotive die Steine und Eisenstücke zermalmte. Drei Züge gingen darüber hinweg. Bei dem vrerten Zuge trat ein Radbruch ein.

3n dem belgischen Orte Do l Hain wurde ein Kind Oon | unfHrtrfct gffprrtMhrirt e,nein nach Eupen durchfahrenden Automobrl getötet. Aus ay cme Drahtmeldung hin hielt die Eupener Polizei bad Automobil Vtphl>rn<>frfirnrtp1lfv,tf an, wober sich herausstellte, daß das Automobil das dcS Ber- tteters Brasiliens auf dem hygienischen Kongreß in Berlin war. Dieser erklärte sich zur Verantwortung aller Folgen bereit.

Heraus koirnte drc Geiellschast ihre Reise nach Berlin fortsetzen.