übernimmt die
Z 11 m
Der Bericht
heimische I n d u ft
zuwenden.
Von diesem Gesichtspunkt anS könnten alle
Handel
Frankfurter Börse, LI. Sept., 1.15 Ubr.
Reichsanleihe
93.70
Obeischles. Eisen-Industrie 1GLOO
. 92.80
210.50
Börse, 14. Sept, ztnfaugskurse
«EIN*
Q
EJektriz. Lahmeyer . Elektriz. Schlickert . Eschwciler Bergwerk
. 30.40
. 141.ÜU
. 128.00
Harpener Bergwerk Laurahütte . . . Nordd. Lloyd . .
66.00
67.00
91.50
91.00
93.50
141.40 47.90 84.50
62.20
95.80
do. Konsols
do. Hessen Oberhessen
. 198.70 . 222.80 . 30.20 . 112.75
98.30
9815
92 90
3^°/c 3% 3^°/. 3°o
Gelsenkirchen Bergwerk . 199.30
Hamburg- Amerik. PakeLL 129.40
deutsch-sozialen Parteitag in Frankfurt a. M.
Harpener Bergwerk.
Laurahütte . .
Lombarden E. B.
Nordd. Lloyd Türkenlose .
Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit.
Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-
Eisenbahn . . . Gotthardbahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn . Prince-Henri-Eisenbahn
Aiisjiis Bus Den ^ianfirsaiulsrfuillrrH drr SieDt (tziehkn.
Aufgebote.
September. 7. Karl Ferdinand Gustav Rühl, Kellner dahier nnt Elisabethe Ger,tadt m Johannisberg. 10. Sallp (Lichenbäum' Kaufmann in Mannheim, mit Selma Gri'mebaum dahier. 12. Marlin Heußner, Fuhrknecht dahier, mit Anna Barbara Pieh in Ilschhausen 12. Friedrich Diederichs, Gärtner, mit Johanna Distel, beide dm hier. 13. Heinrich Preu der, Wagenwärter, mit Elisabetha Kult ' beide dahier. ' 1
. 166.20
. 126.50
. 226.70
. 66.70
. 140.25
. 154.50 . 126.90 . 227.10 . 140.90 . 170.20 . 140.00 . 200.90
Oktroi wird zwar nur für eine Anzahl Gegenstände aufgehoben. Die Petition einzelner Städte, die Aufhebung bis 1917 auszuschieben, wird beim Bundesrat kein Glück haben. Es bleiben aber den Städten immerhin genug Gegenstände, die mit Oktroi neu belegt oder doch stärker belegt werden können, als bisher.
Cs gibt zwar Leute, die prinzipiell gegen jede indirekte Besteuerung sind und in der direkten Steuer das Allheilmittel sehen. Es ist aber gegen jede Verbrauchssteuer, die den Luxus trifft und dabei die ein-
4 % äussere Argentinier 3°/0 Mexikaner .
4>i °/0 Chinesen . . .
Aktien:
Bochum Guss . . . .
Buderus E. W. . . .
Tendenz: fest.
Berliner
Canada E. B.....
Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . .
Tendenz ■ fest.
Bestes Rohmaterial und sorgfältige Fabrikation bedinget) die wertvollen Eigenschaften von Knorrs Hafermehl als leichtverdaulichste, nahrhafte und Durchfall vorbeugende Kindernahrung.
[ Nähre mit B Knorra.
. 120.50
. 105.00
. 214.50
Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen.
. . 198.70
. . 222.50 . . 113.10
i e n i ch t schädigt, nichts ein-
3^°/(
WEL T- TAFEL GE TR Ä'NK. “
Niederlage lei: Jean Weisel, Sonnenstr. 6.
In Berlin feuerte der 27jghn'ge Arbeiter Engel aus Eifersucht auf die Arbeiterin Emma Hoyer, mit der er ein Liebesverhältnis u nterl alten hatte, das von dem Mädchen gelöst ivorden war, sechs Revolverschüsse ab. Das Mädchen wurde lebensgefährlich verletzt nach der Unfallstation gebracht.
Die weiteren Ermittelungen zur Aufklärung des Eisen- bahnfrcvels bei Strausberg haben dahin geführt, daß der Arbeitcr^Gabler aus Charlottenburg wieder auf freien Fuß gesetzt, der Schuhmacher Leiftner ans Strastburg dagegen unter dem dringenden Verdacht der Teilnahme an dem Verbrechen der Staatsanwaltschaft vorgcführt wurde.
Bei einem Brande auf dem Kreuzbvfe bei Alsenz wurden drei Personen bei den Rettungsarbeiten von einftürzcnden Trümmern schwer verletzt. Einer von ihnen, der Tünchermeister Sonderber, ist seinen Verletzungen erlegen..
Während einer Manöverübung bei Merzweiler (Elsass wurde ein Einjahrig-Freiwilliger vom Infanterie-Regiments Nr. 143 durch einen unglücklichen Zufall erschossen.
In b-erJS) cfraudationsaffäre der Staats-Jrren- a n st a l t S a ch s e n b e r g (Mecklenburg) ist inm gegen sieben weitere frühere Lieferanten, sowie gegen drei frühere Beamte die Strafuntersuchung eröffnet. Es handelt sich um neu anfgcdcckte Unterschlagungen von rund 150 000 Mk.
Die „Lusitani a" traf am 11. ds. Mts., früh, in Newyork ein; sie hat mithin den Rekord der ,-,Deutschland" nicht erweicht. Letztere hatte einen Tagesrekord von 601 Meilen, der unerreicht I ist. Die von der Lusitania ans der znrnckgelegten Strecke von 2780 Seemeilen erreichte Durchichnitlsgcschwindigkcit beträgt nach einer Schätzung 22,87 Seemeilen in der Stunde. Die Dauer der Uebcrsahrt betrug fünf Tage 51 Minuten und die Durchschnitts- geichnanoigk-.ut in der Stunde $3,01 Knoten.
2 Abgeordneter Köhler sagte bei einem Bericht über „Vor- kommntsse im hessischen Landtag: „Geheimer Ncgierungsrat Haas dem bekannten Ncichsanwalt der landwirtschaftlichen Genossenschaften, diesem bedeutenden Mann, dem seine eigenen Parteigenossen, die Nationalliberalen, fallen lassen wollten, haben wir (d H. doch wohl die Teutschsozialen?) aus gewiß anzuerkennender politischer Einsicht und Selbstlosigkeit das Mandat und das Karnnterpräftdium erhalten."
Die „Wirtschaftliche Vereinigung" in der hes'. 2 Kammer, der tue Herren Bähr und Köhler doch noch angehören ist, so hörte ich früher von eigenen Mitgliedern derselben, als cme Vertretung des Bundes der Landwirte anzusehen
. r m im Giest. Anz. (Nr. 212) über den deutsch- sozwlen Parteitag gibt mir Veranlassung, kurz auf zwei Punkte aufnierksam zu machen.
uon Freibier re. nach der Wabl, die mntt lrlwer tn Erünberg rnllf> frtnnte imb womit gewissermaßen schon vor der Wahl auf njes„ g Instinkte der Ttnffen spekuliert wird, sollte ganz verbannt werd?»' I Prüfet alles, behaltet das Beste! Duo.
Ra ch s chr i st: Der pseudonyme „scheinbare" Gemeinderats kandidat, den die Milse geküßt hatte, daß er den Pegasus heft , i um uns humoristisch auf unser Eingesandt in Nr. 65 des Grün-! Anz. zu antworten, wird jetzt sehen, daß er mit seinem Poem Q1 bie 'ätsche 9tbreife aerateii war. ________Unus de duo
September. 1. Dem Taglöhner Andreas Krug eine Tochter Elisabet. 1. Dem Schreiiier Albert Doiiail eine Tochter. 2. Den! Kaufmann Karl Schwarz ein Sohii, Wilhelm Hans. 2. Dem Knecht Karl Wagner eine Tochter, Toni Liiise. 5. Dem Gastwirt Christian Schuler em Sohii, Christian Heiiirich Wilhelni. 6. Dem Blich, druckereibesitzer Richard Lange eine Tochter. 6. Dem Lokomotiv. Heizer Ludwig Heust ein Sohii. 6. Dem Schmied Johannes Lieln eme Tochter, Emilie Wilhelmine Anna Elisabeth. 6. Denr Schneider Konrad Bien ein Sohn, Adolf. 6. Dem Kaufmann Louis Schüßler eure Tochter. 7. Dem Dachdecker Ludwig Schinidt eine Tochter Glly Atartha. 10. Dem Hoboisten Theodor Enril Joiias eine Tochter' Emilie Elisabeth. 11. Dem Buchhalter Walter Richter Zwillinge' Eduard Kiirt imb Friedrich Walter.
Gestorbene.
September. 6. Wilhelmine Ott, 13 Jabre alt, Schiffenberger Weg 39. 6. Anna Schellhaas, geb. Zeisse, 47 Jahre alt, Kaiser- Allee 54. 6. Elisabethe Volpert, geb. Schleich, 55 Jahre alt, Hille- brandstraße 7. 9. Elisabethe Kircher, geb. Loth, 50 Jahre alt Bahnhofstraße 27. 9. Katharina Franziska Ritter, geb. Duckstein' 31 Jahre alt, Frankfurter Straße 31. 11. Minna Prinz, geb. Gail' 54 Jahre alt, Süd-Anlage 9. 13. Rudolf Ploch, 64 Jahre alt'
Bahnhofsvorsteher i. P., Liebigstraße 70.
gesunden imd nach dem Krankenhaus gebracht ( um einen Selbstmordversuch; der V rler.t.- vernehmungsfähig. Es wird vermutet, daß die' Tot' * kT I 'UL,t UU,VJ "
® «gelegen freit -usam^nLt-die^Unte7such.^1 “,tere
landet.
* Konkilrse in Hessen. Neber das Vermögeii des Bäcker ineisters A b r a h a m Bornheim in Seligenstadt a wi wurde am 28. Ailg. das Konkursverfahren eröffnet. Gericht taxator Z a h n wurde zum Konkiirsverivalter ernannt. Konkurs' i sorderungen finb bis zum 16. Sevt. bei dem Amtsgericht Seligen' stadt anziunelden. Neber das Vermögen des F r i e d r i ch Löwitzer' Maiirermeister in Bingen, wurde nm 2. Sept, das Konkurs verfahren eröffnet. Notariatsgehilfe Anton Reut ter iit Buige-, wurde zum Konkursverwalter ernaniit. Konkursforderuugen fink bis zum 24. Sept, bei dem Amtsgericht Biiigen anzumelden. liebe- deii Nachlaß der Juliane Wenzel geb. Schmidt in Unter. WiddersheiNi wurde am 12. Sept, das Konkursverfahren eröffnet. Sparkassenrechner R i ii g s h a u s e n in Nidda wurde zu», Konkiirsverivalter ernannt. Konkursforderungen sind bis -um! 10 Skt. bei dem Aiiitsgericht Nidda anzumeldeii. |
Eheschließungen.
September. 7. Hermann Suchland, Fustgeiidarmerie-Wacht. I meister in Birkenwerder, mit Johanna Fink dahier. 10. Ludwig ! Pwil, Unteroffizier irr Kastel, mit Luise Steuerwald dahier. 12. Wil. Helm August Best, Prokurist, mit Katharine Hofmann, beide dahier.
Geborene.
Eingesandt.
(Fiir Form imb Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel t;z Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
. 83.50
. 94.10
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Erklärung seines Oberbürgermeisters kann doch nur so aufgefaßt werden, daß dort im nächsten Stcuerjahr eine abermalige, ansehnliche Erhöhung des Steuerznschlags in Aussicht genommen werden muß. Wir hätten wohl schon längst in Gießen an die neuen Anforderungen gewöhnt werden müssen, und zwar durch allmähliches Steigern des Steuerzuschlags.
Nachdem nun einmal die Stadt in einer mißlichen Lage ist, soll sie nehmen, was sie bekommen kann. Obwohl der Hausbesitz keinen direkten besonderen Vorteil aus der Kanalisation hat, halte ich an der früher vertretenen Ansicht fest, wonach die Hausbesitzer die Kosten der besonderen Zuführung vom Hauptsiel zu der Anwesensgrenze tragen sollen. Auch können sie für das verbesserte Trottoir bei- steuern. Ich sehe hierbei von rechtlichen Bedenken ganz ab und würde es nur zur Versöhnung widerstreitender Interessen dienlich halten, wenn ohne kleinliche und diffizile Berechnung etwa Million Mark nach Maßgabe des Vrandkatasterwcrts der Häuser (unter gänzlichem Freilassen der Grundfläche, Plätze und Gärten) sofort von den .Hauseigentümern als Gegenwert für die Abzweigungen bis zur Anwesensgrenze erheben würden. Eine weitere 1/2 Million Mark würde, verteilt mit je 160 000 Mk. auf die nächsten fünf Jahre, als „Gegenwert" für Trottoirverbesserung, Um- und Neupflasteruugen nach demselben Maßstab von den Hauseigentümern erhoben werden können. Nur keine dauernden Abgaben, sondern einmalige Abfindung, aber verteilt auf fünf Jahre! »Dann wird die Aufbringung vielen nicht so hart, imb dies hat den weiteren Vorteil: Der Stadisäckel kommt besser hinweg über das kritische Jahr 1910, in dem ein .Hauptteil der städtischen Oktroieinnahmen in Wegfall kommen wird.
Und damit muß man schon rechtzeitig rechnen. Tas
Gewitter. Im ganzen Breisgau gingen am 12. dieses Monats schwere Gewitter nieder. In Leiselheim wurde der Landwirt Theodor Henninger samt seinem Pferde auf freiem Felde vom Blitz erfchlagen. In St. Märten schlug der Blitz in die Kirche, die ncederbrannte. Weiter sielen dem Feuer die Sakristei, welche die Klosterbibliothei erithielt, vier Wohnhäuser und zwei Scheunen zum Opfer. Der Großherzog von Baden hat für die Brandgeschüdiaten in ^t. Märten 300 Mk. gespendet. — In Ober-Eggin- g en wurde die IQ Jahre alte Tochter des Landwirts Wnerth vom Blitze erschlagen; der Bruder wurde betäubt. — 9facf) aus verschiedenen Teilen Frankreichs wurden starke Gewitter gemeldet. In Veziers schlug der Blitz in 1 ein Haus, in welches sich 27 Weinbauern geflüchtet hatten. I Sme iyrau wurde getötet, drei Personen erlitten schwere Brandwunden. In Remiremont (Vogefen) wurde ebenfalls eine Person vom Blitze erschlagen.
* Ein Eisenbahnunglück ereignete sich in der Nahe des Bahnhofes Kessel-Loo (Belgien). Ein Militärzug nach Mecheln wurde von einem rangierenden Güterzug
*)er 3'lauke augerannt, wobei die fünf ersten Wagen des Militärzuges zertrümmert wurden. Es befanden sich I
Die nach- fl p p 7 5 p sind Sonntag, den 15. Sept, von stehenden Hü 1 £ lü 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts nur hir dringende Fäilo sicher anzutreffen. Du/a
1B. Arndt, Bahnhofstr. 39. — Br. Kipper, Wilhelmstr. 2. —• "r. MeyerliolF, Süd-Anlage 7.
Sonntag von 4—9 Uhr
Nur EngeS-Äpotheke offen, ß
teuren Weine, prozentual steigend mit dem Wert, viel stärker mit Oktroi belastet werden, insbesondere könnte der Seit noch viel vertragen; wer 6.50 Mk. ausgibt, kann auch 1 Mk. der Stadt abgeben. Alle von auswärts — ich meine außerhalb der Provinz Oberhessen, deren Hauptstadt ja Gießen ist — eingeführten Viere (wie Münchener, Pilsener, Mainzer usw.) könnten noch mehr besteuert werden, ebenso die Zigarren (de^en Fabrikation nicht in Gießen oder dazu gehörigen Filialen, oder nicht in Oberhessen erfolgt), je nach Fakturenwert, steigend bei teuren. Desgleichen Spirituosen (mit demselben Vorbehalt). Dies würde die ein-
1Es heißt dort: „Hierauf nahm Redakteur Ober ft eine r- Frankfurt das Wort und überbrachte die Grüße des Bundes der Landwirte. Ter Bund werde im Verein mit den Deutsch-Sozialen im Stande sein, bei der nächsten Reichstags- wahl in der hiesigen Gegend eine Anzahl Wahlkreise zu erobern und die jetzigen „Waschlappen" hinwegzufegen" Erne sehr gewählte Sprache!! Wer sind denn diese „Waschlappen" in der Umgegend Frankfurts, die von dem Bund der Landwirte nach dieser öffentlichen Aeußcrung seines Vertreters bei der nächsten Rcuhstagswahl weggefegt werden sollen^ Sind es seine eigenen, verdienten Mitglieder: Graf Oriola, 5)aas^ Vielleicht Frhr. Hetzl oder Tr. Osann? Doch dies nebenbei' Ob der Bund der Landwirte aber in seiner Gesamtheit sich mit diesen Aeußernngen seines Frankfurter Vertreters einverstanden erklärt und damit zugibt, was so viele angesehene Mitglieder so oft bestritten haben, daß er der Helfershelfer des Antisemitismus ist?
4 % Oesterr. Goldreute
4V6 °o Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Bente . . .
3 96 Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen „ III 4>6°/o russ.Staatsanl. 1905 4 XA % japan. Staatsanleihe 4-6 Conv. Türken von 1903 Tiirkenlose......
4% Griecb. Monopol-Anl. .
Es genügt aber nicht, ruenn der gebildete Mensch den Begriff hat pon dem Inhalte und der Bedeiltnug der Worte »Gott, Ehre -au ,1011001'11 er muß dann auch nach der Bedeutung dieier —50ite sein -tun und Lassen abwägen und danach handeln.
-todj zurück zur Gemeinderatswähl. — Was für Namen ivurden ! da all genannt und geschrieben! — Namen, die einen guten Klang | ) £.cn, <iber auch solche, die noch ivemg oper gar nicht in der , Oefsentlichkeit hervortraten. Deutsch soll'der Ntann sein, der eme deuhche Gemeinde vertritt; deutsch auch in seinen Anschaumigen und seiner Gesinnung. Es wird jn unserer Gemeinde nichts schaden wenn ein „tropfen sozialistischenOels" diesmal in ihre Vertretung trauseln sollte, denn die hiesige Qualität ist doch kaum international, und mit diesem Tropfen könnte auf die manchmal empörten Wogen außerhalb der Sitzungen vielleicht ausklärend, beruhigend und ails- gleichend eingewirkl werden. Aber selbst dieser Tropfen darf keine plebejische Gesiunimg haben, wenn nicht em plebejischer Ton wie er nach der letzten Wahl (bei der leider, hoffentlich ziun ersten' und letztenmale, ungerochen nut Bier, Schnaps, Wurst re. vorher geheim aber krä»lig auf niedere 9tatllren eingelvirkt worden ist) eimgemnle in diesem Pferde/ von beiten cinc’ arof'e^ "/cVinf I üt# der Gemeindevertretung heimisch werden soll.
„„s V L k unten eine grobe Anzahl getötet Also alle besonnene Wähler am Wahltage auf die Schanzen, vorher
übet Ur.uinbit mürben. Sieben Soldaten erlitten Ver- ^der zu vertraulichem Rate zusammen, damit nicht innge Leute mit
lehmigen, xer Materialschaden ist beträchtlich — Auf ber lll,rei1cn odeen den Ton angeben, junge Leute, die seither qlmtbten
Linie Orte — R 0 m erfolgte bei Ponte Nomentana ein ^t zu tun ,veu>i sie in den Wirtshänserii den Gemeinde-
Zusammenstoß zwischen einem Militärzug, der mit oom tÄÄ'Ä"wÄÄ“ °°ch"pKma..^°b Manöver zuruckrehrenben Reservisten dicht besetzt war, unb llU,tcve Gesimrung', welche die Ersahriurg und den Rat der Alteii einem Gnterzng. Zahlreiche Reservisten trugen mehr ober ^ei chr vorhanden ist, oder ob mir ein gemülsrohes, un- minbec schwere Vevletznngen davon. Etwa 30 Verletzte 4,iatNga>merlum vor uns ist, ehe man „diese Jugeild"
L»5. -?■'*” w** eter.-ys:
^agen dev Militaizugev sind zertrümmert, lieber die Ur ""ftiger Wege im öffentlichen Leben und auch in ihrem Berufe sich sache des Zusammenstoßes verlauten bisher unkontrollier- und erprob! gezeigt haben. - Sich auf das von den
bare Gerüchte. — Am 13. d. M. fuhren mehrere Niebwaapi- Gre» bre setzen und ohne jedes eigene Verdienst den ^Herr»l" "I. . i- .......- - — —- * -
stehenden Personenzug auf. Sechs Per.-onen wurden durch , -och auch nach anderer Richtung ist Vorsicht geboten, damit den Zusammenstoß verletzt. I ustfü -eitle sich mdbrängen, die glauben, sie allein seien berufen der
_ ftlciuc TagcSchronik. hJrC.nl! zu bringen. Leute, die mit der ernsten Aliene
In der Nacht wurde bei K 0 b l e n ; o'v Huieriin ; -r <ü 1 - erhabenen, selbstgeniachlen Biedermaiins aus andere
heim, der als Schreiber mii dem v/i ö-3 -Eift S''m ^"rbliche, denen das Glück im Leben weniqer hold l-eichästigt war, mit ein« «chntzwunde iin ü ms beroi^tfoT ™?ibn n m C, ’CU "'n ^llbc 'st "»r dünkelhast« Einbildimq ober ™..... °''t; »eibstinchl IN yrasiesler Form bet ihnen ,u Hause. — Emiae
l---> tändelt sich warnende Sieiipielc imd) verschiedenen Richtunqen sind und aus -st. noch ,,,cht Decher de,l doch noch bekannt. - Wir glauben, daß es m Gründern
11110 >>ma-re Leute gibt,,reiche den Ansordernngcn ’ ehrbaren, charakteriesten Liann »m
iundem Verstände llclleii mich. — Tie Unsitte mit dem Spend
fcuirbcn. Darmstadt steht fast „al pari"', und die letzte
Heu-lsche Industrie stärken und der Stadt ansehnliche Mittel ??? c5 <5?I\abercmc solche der Deutsch-Sozialen!
s «icstcu in den erwähnten Branchen schon Köl/le'r in seinem Mrfcht^e i?'r7?°''Denn'ei?Wnd'idchdieser Hinieichriid ProduLion selbst besitzt, könnten und andere „Wirtschaftlichen Vereinigung" war es doch, welcher seiner Beit stabte mit c.innigen Gegenmaßregeln nichts anhaben. äu ^linften des Herrn Haas zurücktrat. — r. —
. ^ie schon gesagt, haben andere Städte, z. B. Kassel, *
geringeren Steuerzuschlag, erheben aber mitunter bedeutend <r,. m . Grün berg, 13. September, höhere Oktroiabgaben, als Gießen G r ® eine mb ernte sollen am kommenden Alittwoch
Man könnte m c i gewählt werden, von denen wir wünschen, daß sie ihr Licht recht
nir su ( i > i b ~ Frankfurt a. M., well und andauernd vor dem Volke leuchten lassen möchten, zum
fiir Die Kehiich^absUhr eine Eegenleotung fordern, das Wohle der gesamten Gemeinde. Man stoße sich nicht an dem Wafsergeld erhöhen (wie Wiesbaden), die Auskünfte des ^rtc "^olk". Jesus Christus versammelte das „Volk" um sich, Meldeamts mit Gebühren belegen (wie fast alle aröüeren !"!? gehören alle zum großen „deutschen Volke". Tie Ge- ,.„ü «iXS" »tSS
»—«ch—.
»Eines schickt sich nicht für alle!
Sehe jeder, wie er's treibe,
Sehe jeder, wo er bleibe,
Und wer steht, daß er nicht falle!
-vaß es zweierlei Bildung gibt, eine Bildung des Geistes oder Verstandes, und eine Bildung des Herzens oder, ricllliger ausgedrückt o^Gemmes, braucht hier wohl nicht besonders auseinandergesetzt


