Eingesandt.
unh Snbalt aller unter dieser ;-iubrik »ebenden Artikel K bie SRtSxBion Dem Publikum gegenüber femerlei v ‘ Verantwortung )
Meine Schlußworte zur „Gurlittfrage".
T^e Ausiülrungen d-.s Herrn Prof. Gurlitt nötigen mich noch zu einer kurzen Erwiderung. .
1 Ten Scherz in Bezug aus veralte Erziehung zur Mann. Heftigkeit schenke ich, ihm, den hatte sich sein Verehrer, Herr Tiesensce, schon geleistet. _
2 Er mtrit mir vor, ihm falsche <satze unterschoben und sie dann siegreich bekämpft zu haben. Nun, ich stützte mich auf öen Bericht un „Gießener Anzeiger", auf Aeußerungen von Herren, die seinen Vortrag gel-örr haben, auf den stenograkhr- ick-en Bericht über den Kunsterziehungstag in Weimar (1903, erschienen 1904, und in meinem zweiten Artikel aus Gurkins Buch' „Ter Deutsche and sein Vaterland". Zur Zllusrralion Eurüttscher Theorien habe ich danri Material aus Büchern, eigene Erfahrungen in England u. dergl. Verwerter. Ich muß mich daher entschieden dagegen verwahren, erst einen Strohmann ersunden zu haben, um ihn dann siegreich zu bekämpfen.
Meinen Hinweis aus seine lateinischen Bücher und n amen t= l i ch fein Buch: Virtus romana glaubt Herr G. dadurch beseitigen zu lönnen, daß er sagt, er hätte als Gymnasiallehrer den lateinischen Unterricht gegeben und ihn nicht ein» schränken tonnen. Richtig und selbstverständlich. Aber wer hat ihn Denn gezwungen, gerade einen Stoss ans dem römischen Leben zu suchen, um ein Buch sür die reifere Jugend zu schreiben? Kein Mensch! Ter betressende Buchhändler wünschte von ihm nur, daß er eine Jugendschrift schreibe, die vermögende Eltern den Kindern zu Weihnachten oder zum Geburtstag schenken kö n n e n." Sv hat Herr Gurlitt nach dem erwähnten Buche in Weimar seIbft gesagt. Was ich weiter hierzu ansührie, kft wörtlich dem Bericht über den Kunsterziehungstag entnommen. Gurlitts Rede steht dort auf ö. 199 und 200.
Hatte Herr Gurlitt damals die gewiß reiche Fundgrube unserer deutschen Kultur noch nicht entdeckt?
Warum gibt er die von mir erwähnte Tatsache nicht glatt zu, sondern geht drum herum?
I. Luley.
Auf dem Verbandstage der Spengler und In« st al la teure des Großherzogtums Hessen, der am 27. Oktober 1907 in Offenbach a. TL slallfand, erlaubte sich der Referent, Spenglermeister Georg Appel in Gießen, eine Anzahl unbegrünbetet Angriffe auf staatliche und städtische Beamten, die eigcntlict) einer Erwiderung nicht würdig sind, aber da nun einmal, wie das Sprichwort sagt, auf einen groben Kloß ein grober Keil gehört, jo sollen deiin doch die Angriffe des Herrn Appel von der Seite bei Wahrheit beleuchtet werden. Begreiflich sind die Angriffe; wie der Bürger über die Steuerzettel, wie der Sträfling über die ihm gewordene Strafe, Nagt der Handwerker über die gerechte, ihm aber mißfällige Aufsichtsbehörde; ja, wenn diese Aufsicht nicht iväre, wenn die Handwerker machen könnten, was sie wollteii, das märe ihr Ideal, aber Gott sei Tank, so iveit ist es noch nicht und wird cs auch nicht fomiueu.
Fertigt nur einigermaßen brauchbare Arbeiten und Ihr tul niemand einen größeren Gefallen als uns, die Ihr dann entlaftet. Aber so lange so weiter ge—arbeitet wird, wird auch weiter schab ailfgepaßt, und je länger so weiter ge—arbeitet wird, desto bessei lernen wir, ivie es nicht sein soll.
Doch nun einen guten Rat noch:
Wollt Ihr Euch frei machen von der unbequemen gestrengen Aussicht der Baubehörde, dann liefert Arbeit, wie es sich gehört, sticht den Grurid des Nebels da, ivo er ist, bei Euch — und Jh, werdet Euch übet uns nicht zu beschlvereli haben.
Mehrere B a u b c a m t e. *
Würde es sich nicht empfehlen, an der Tageskasse del Theaters die Tage und Stunden auzugeben, an denen bei Vorverkauf der Karten stattsindet. Am Treppenaufgang recht, i befindet sich ein sehr geeigneter Platz. Vielleicht könnte mad es auch auf dem Theaterzettel anbringen. Ein großer Tei des Publikums ist darüber noch im Ungewissen.
Ein Freund des Theaters. *
Die hochverehrte Theater-Direktion würde sich bei! Dank und Besuch vieler auswärtiger Theaterfreunde sichern, wem' sie ihren Spielplan stets für eine Woche, etwa vo Sonntag zu Sonntag, an bevorzugter Stelle des Inseraten teils mitteilte. Es liegt dies auch schon im Interesse dc Karten-V o r Verkaufs. Damit die auswärtigen Besucher sich ir voraus vergewissern können, ob sie die neueingeUgren Thea ter-Eisenbahnzüge, die doch auch berücksichtigt sein rooller benutzen können, ist es sehr wünschenswert, daß im Programr nicht nur die Anfangszeit, sondern auch die S ch l u ß z e i t bezn die Tauer der Spielzeit angegeben wird.
Theaterbesucher vom Lande.
Kleines Feuilleton.
von
«kerichtrsaal.
Landa u 11. Nov. Das Landgericht verurteilte heute den Winzer Karl Jung aus Rhodt wegen Weinsälschunq zu drei Monaten Gefängnis und 3000 Mark Gelb- uran. 2400g Liter Wein wurden beschlagnahmt.
demnächst versuchten eine viet- B. Hörden
ÜÜL.lt .in den Gesellschafts- und Künsüerkreisen Berlins und hat em durch ScyMcheit, Begabung und Seelenadel 6^.ich ausgezelchnetes funges Mädchen zur Heldin, die, von dem glühenden Ehrgeiz erfüllt, als Künstlerin eine Rolle zu spielen tet? ^Flsches. Verhängnis verstrickt und einem ähnlichen Schlchal verfallt, wie ihre Namensschwester, die römische Lu- l L C QLU.
-Ü2? Wildenb.
‘ aia ' ---------- ^sch^en iveben in Berlin
®U ^Lindenstruth, 11. Nov. Zwischen der ©feit- bahnverwnltung und unserer Gemeinde schweben dem Der. nehmen nach zurzeit Verhandlungen wegen Errichtung einer Haltestelle an unserem Ort.
-4- Hungen, 11. Roo. Gestern wollten zwei hiesige junge Leute ihre Geschicklichkeit im Ringen probieren und setzten scherzweise einen Ringkamps in Szene. Dabei kam jedoch der eine so unglücklich zu Fall, daß er einen Beinbruch davontrug und heute inö hiesige Krankenhaus verbracht werden mußte.
X. Büdingen, 11. Nov. In der letzten Sitzung des Kreistages referierte der Vorsitzende, Meis rat B o c d in a n n , über Ziveck und Ziele des I n st i t u t s d e r & a) u t a. r i t e und teilte mit, daß der Kreisausschuß beschloßen habe, mit der An- stellung von Schulärzten einen Versuch zu machen und einen Kredit von 300 Ml. für ärztliche Honorare und Drucr von Formularen zur Verfügung zu stellen. In Aussicht genommen seien die ttzemeinden Büdingen und Büches, sowie Wemngs, Bösgcsäß, Bnrgbracht, Hitzkirchen und Merkensritz, m denen der Kreisarzt zu Büdingen bezw. der Kreisassisteiizarzt zu Gedern die Untersuchungen vornehmen würden. Die Berichte über das Ergebnis sollen dem Kreistag vorgelegt werden, der dann definitiven Beschluß fassen könne. Der Kreistag erklärte sich mit diesem Vorgehen einverstanden und bewilligte den beantragten Kredit.
sd. Darmstadt, 11. Nov. Unser hiesiges Stadtparla- tnent wird mit den nächsten Wahlen eine vollständige Wandlung erfahren, da durch den Rücktritt des Stadtverordneten Zimmermeisters Schaub von 42 Stadtverordneten genau die Hälfte neu zu wählen ist. Won den gesetzlich aus- ischeidendeu 14 alten Männern wird kaum die Hälfte wieder gewählt werden, zumal einige derselben feine Lust haben, sich der Gefahr, durchzufallen, auszusetzen. Ueber die Chancen, durchzufallen, läßt sich bis jetzt wenig sagen, da die Wahlzettel der politischen Parteien und der Bezirksvereine noch nicht bekannt sind. Auch die Sozialdemokraten stellen einen vollständig reinen Partei-Wahlzettel auf.
□ Marburg, 11. Nov. Bei den heutigen Stabt-- oerordneten-Ergänzungswahlen in der dritten Klasse gaben von 1837 Wählern nur 419 ihre Stimme, ab. Gewählt wurden Laudesrentmeister Stroinky mit 246, Univ.- Mechaniker Engel mit 226 und Rentrier Zeiß mit 210 Stimmen; in Stichwahl kommt Oberlehrer Tr. Wallenfels (178 Stimmen) mit Gastwirt Hildemann (117 Stimmen). Stroinsky und Engel gehörten seither schon den Stadtverordneten an. — Infolge Mißhandlung starb hier ein drei Jahre altes Mädchen. Ter Vater des Kindes wurde in Anklagezustand versetzt.
Kleine Tagcschrouik.
In Berlin verwundete ein unbekannter Mann den Kaufmann Sallv Waldow in dessen Wohnung durch zwei Revolverfchusie schwer und tötete sich dann durch einen Schuß in die Schlafe.
In Schlagsdors bei Ventschow (Mecklenburg) sind am Samstag zwei achtjährige Mädchen, SHriber eines bärtigen Tagelöhners, welche sich auf das junge Eis bes Dorfteiches gewagt hatten, ertrunken. Der lSjäfcige Bruder des emen Mädchens, welcher herbeieilte, um sie zu retten, brach ebenfalls ein iuu> ertrank gleich den Mädchen. o„.„.
Die Strafkammer in Heilbronn verurteilte den 27jaljr. Maler Spengler zu 10 Jahren Zuchthaus, well er sein neugeborenes Kind zugestandenermaßen, um die Tauf- kostcn zu sparen, mit Vittiol in der Milch ü er giftet batte.
In Nürnberg wurde ein verheirateter Schneidermeister ini Streite von seinem bei ihm beschäftigten 22jährigen Sohne durch einen Messerstich schwer verletzt.
In B e r l i n erwachte der Poliermeister P o p p, der von einem Zahnarzte narkotisiert worden war, nicht mehr aus der Betäubung und starb nach 24 Stunden im Krankenhause. Der Staatsanwalt leitete eine Untersuchung ein.
In der Militär-Reitschule von Ja roslau (Galizien) fiel hinterrücks der U l a n e n o s s i z i e r Kahn mit dem Säbel in der Hand den General Gemmingen an. Offiziere stürzten dem General zu Hilfe und mehrten den Angreifer ab, wobei der dem General zugedachte Säbelhieb dem Oberleiitnanl Schrott die Hand verletzte. Die Offiziere zogen ihre Säbel und versetzten Kahn mehrere Hiebe, so daß er blutend die Reitschule verließ. Er wurde verhaftet und dem Militärhofpital übergeben, weil er sehr schwer verletzt war. Die Veranlassung gab die Entscheidung des Militärehrengerichts, nach welcher Kahn des Offizierranges für verlustig erftärt wurde.
In Bielostock (Polen) traf die Nachricht ein, am 10. November sei auf ihrem Gute die Baronin Rosen ermordet aufgesunden worden. Ihr Gatte, der Baron Johann Rosen, sei lebensgefährlich verwundet. Der Täter ist der 17 jährige Pflegesohn des Ehepaars, ein Realschüler.
In Gelsenkirchen ist die Tochter des Oberbürgermeisters Machens an G e n i ck st a r r e g e ft d r b c tt.
Das bayrische Justizministerium tritt den Auswüchsen des Automobil-Sports in einer Weisung an die Staatsanwaltschaften entgegen und verlangt höhere Strafen ent- fprecbend dem Vermögen der Automobilisten.
Auf dem Neubau des Hotels Atlantia an der Stifte zu Hamburg fkürzte die Decke des dritten Stockes ein und durchschlug die Decke des darüber befindlichen Stockwerkes. Unter den Trümmern wurden eilt Arbeiter tot aufgefunben unb ein schwer verletzter unb brei leicht verletzte Arbeiter geborgen.
Bei Hannover wurde ein zweifacher Selbstmord entdeckt. Man sand im Holzgraben in der Nähe einer Waldwirtschaft 'c ie Leichen Der Schwestern E mm a und FriedaSchee- !.e vor. Die im Alter von 58 und 60 Jähren behenden Schwestern fmd nach dem, Befunde an Erstickung gestorben.
.BEeler Blätter zufolge hat sich die Hoffnung der Prinzessin Lupe, die notwendige Geldsumme zum Rückkauf der I u w e- len ihrer Mutter, der verstorbenen belg. Königin zu erlangen, UE verwirklicht. Der Verkauf der Juwelen soll heute,'am 12. er., erfolgen,
Läuterung für /.-eue.» am Atlttwoch den 13. November: Trüb und neblig. Leichte Regenfälle. Temperatur lvie heute. Weftliche Winde.
sie sich zur Wehr und der eine schlug dem Bestohlenen «ylaäiljtinter auf den Sopl Sie MW« der Ricen Burschen wurden bar.n doch noch festgestel.t, K zw-i hiesige befannte Persönlichketten; )ie ™uroen jur ^^8®tyaUet ivnrde vor einigen Tagen der 5»6r' raüdicb, der am -Sonntag, 18. Äug. l. Js., aufzw« Arbeiter in der Marburger Strafe mit dem «vo schog und einem den .nock durchlöcherte, .c?b'e,?cll ein ihnen gestohlenes Jugrrad abi-eymen ruch ihn rvollten. Er wurde in der Person des Backers Y nn Cf er aus Hundsrück jestgestcllt. Lser rmro vor dem Schwurgericht ivegeu ^leoftayt uiw Todschlags zu verannvorten haben, vier war gesuchte Perfönlichkeit, er wurde von i leyreren weaen Straftaten steckbrieflich verfolgt. .. .
.«Otto Reutter in Äicßen. Es ist der rührigen Kolosseurnslcitung gelungen, Teutscylands poPiMrsten lonhumoristen, Otto Reutter, zu einem zweitägigen GaU spiel zu gewinnen, das Dienstag und Mittivcch nächster Woche vor sich gehen wird. Otto Reutter macht I £ Mujit seiner unerreichten humoristischen Aortrage selbst und Hägt sie mit so vollendeter Meisterschaft vor, dast eine Stunde „Reutter" jedem Zuhörer unoergeften bleiben wird^ Ta der jlünstler sonst nur in den ä.ro/5|t“bte,‘ »siegt, bietet sich durch das bevorstehende Öaftfptet den Einwohnern von Äicsten und Umgegend eine begueme Ue- legenljcit, diesen Meister deutschen Humors zu sehen und
Nniocrfitäts-Nachrlchlerr.
Reker und Senat t-r Technisch,i S Kollegien
lot teil bürg haben auf emmnun.g« Äu.«g Kie.
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inert werden sollten, gehörte. Mich daS Tbema-.^u^ni u^
stellt die' liansliiÄ ctmittcite .'lnmt- cusziiscr Ejf^^i"soch- denken — im i^gensatz zum englischen und arner kani.chen v cy- fchülcr - ein se hr u n g ü n ü i g c s Z e u g n i s au^ .ie_ U.be£ 7*ugung ocs lictmerj gelst aucr DaOin, Daß bas- L 1 > i ,:udierenbcn Frau in ben akabenn coen ^alcn e h 11 fa men Einfluß auf bie studenmci>enr ^Uteng^bt, W • Tr. Eggcrs-Vrem-n sprach über „Suc-ent und Alkv^l , W feiler -tr. Schleich-Berlin über „zuupcrkultur und Eyarwttcnburg über Studentenheime. -- lfur Glin|-t
Charlottenburger Rathause die Stellung der ^^tem jin: ^ui;|t von Tr. Crebner-Branb^nburg und -tr. Doham^r^^n •
Ncwyork, 11. Nov. In 1 einem Jahresbericht defpriast Buller, der Präsident ter Cotumbia-llniverfitat, bingehend den Professorenaustausch und hebt feine Bedeutung hervor. Er empfiehlt die Einrichtung eines germanifchen ^nsti tuts, welches einem deutschen Prvst'sior als Mittelpunkt semes Wirkens bienen kann. Butler führte aus, baß Amer^ benullst sein sollte, für den beut) dfen r o f e ) f o r eine ebenso würdige unb zweckentsprechende stelle zur Enttvickelung einer Tätigkeit zu schaffen, wie dies von der preußstchen Regierung si'r den amerikanischen Prosepor ge)chehen i)t.
«... 775^ nksurt a. M. wird uns geschrieben- Ist der ?*trl dcs ucucslcn Lustspieles, das Blumenthal and K a d - l - r- \ -a“f txm Theaterzettel vereinigt das am T e S-haiispielhaus-s präsentiert wrn-
r;,r ? t he dt e Funke am Enbe symbolisck ru
Vorstellung. . Sft gE^sich ^tiid^biT'beibe'n
1,1(111 ,ie^ J.1C förmlich im Schweiße Ihres Angesichts arbeiten' 3U ichafsen. Aber wenn auch bie' Idee' des E neu anzusprechen ist, hie Gestalten unb .ttnb die längst bekannten. Es geht bÄi
M. «bet, was ich auch ’Ä 'b e iten viü
cs wirb immer wieber c e f ftn fv* \ ut-itucn wiu, vlummthal und Kadeldurg immer wieder diMbcn^Schwic7ervä'
und verwalt»»gSrechtlicher^ttni,clu ' 8csi'ygebcrischcr
d'r hohe Ledeulung dn Ln ler ickm, « «uf
bm. Dieses 2benm luumc ton S -b--1 lü' Städtebau «ehender behandelt. In überieuÄ^ M Gcuzmcr ein«
die richtige toUTbsC n-chgcwiesen,
S.UI utmcnidn» innewohnmden Drang n^A ^rc6 den dem StiÄ SKnder Äii(d & 8anä Io. Noveuiber. Stabte bau ben innen
Wette rf e st e Keramik. Im Verein für Deutsches birltor»6rlbC [jt“ Vroieff°r I. I- Schaevogcl, Leiter Aber Ufi0Äld,en Urämischen Mamilaktur in Darmstadt, kranSX Tf"1 liciproch-ii. Ma» glaubt hei,le, dasj manche ist ?al » Jt,ctZ‘ »‘«eiten aber diese Am,ahme
laflch. Im Gimibe |tnb alle gut gearbeiteten keramischen Man nü» »nr 7 ‘""s'9'- "u,v barf fle "'cht ialsch verwende». ™a ei T S $rm tor sUC riorflen' alles ,» sie gela»ge»de w sbm»l,et- vom Eindringen in den Scherbe» hl iS JU'erhlll9f, ioc»» em Maier,al glasiert, aber
bnn,Tfam,@bnä Sl,T 6"aEvl,fen durchsetzt oder sonstwie verletzt ist, omm lairn das Wasser einbringen, unb ba es Nicht aenua Derbum'tcn a n nn Gesneren bie Glasur abfprengen. Gan? dI gleich" ae- hnt nhn 1 mnis cum> fcud)tc mit glasierten Platten belegt fann bSphre\nJr;bte ^anö nu* dem Boben Feuchtigkeit anziehen schon' bJbS Spuren pon Wasser genügen bann bei Frost fei-nmih-hpy Glasuren abblattern. Eine rationelle Berwenbuna De?^^gewöblittche"^-?^lien wirb stets auch künstlerisch richtig fein
J 1 1 yc Bkegel unb ber eirnache Forrnzieael e rmbäiichpn -rb'ib?"^^elchnele künstlerische Wirkung, unb bci^qlafievte ^ieael fc11 er nicht nn Uebermaße, fonbern seinem Zweck ent K.7i^'^r$erra^' nur n^och. NiZstminder
fläche befH't nVc sie, ba sie eine gesinterte Ober-
ndt ihm 1 i1 b d) etwas anberes als der Ziegel, sollte also nicht
Krb°.7'der°Lbftft^awsie« lÄ'X
unb bergleid)en au§ Sienupurt > Rhöner wirken Friese teuer in stilistischer ^rbengebung^^übTriogeu8?^"1’ °bCV "Ut Sd)at,E
1 ' sisbuchhänbler H a VnVr u? C e,u bcr Ver- ?che Werke von Ernst Ecksie n (s'rnfr un*’?1 'liei„1„afle «• S->hl-
etic6,enen li"d. im Alter von 53 Aa^r-n°"'- l
Griginal-DrahtinelSnngen.
Berlin, 12. Nov. Wie von authentischer Seite mitgeteL wirb, ist bas schöffengerichtliche Privatklageverfahre g e g e n Ma x i m i l i a n H a r b e n tatsächlich eingestellt D> gegen die Einstellung von dem Beklagten erhobene B e s ch w e r d unterliegt der Beschlußsassung der Beschwerbekammer bes Laut gerichts.
Dürnberg, 12. Nov. Der frühere frcifiniüge Reich'. ta^s-Abgeoronete des Wahlkreises Erlangen-Fürth, Barbeck, i ge)tern nach langjcll-rigem Leiben gestorben. B. war Abgeordi des Wahltteiics Erlangen-Fürth feit 1903.
Essen, 12. Nov. Wie Die Rheinisch Westfälische Ztc aus bester Quelle erfährt, schweben seit 14 Tagen Verhaut lungen zwischen der deutschen und britischen Ko 1onial-Vei:waltung und den beiden auswärtige Aemtern wegen Au s t a u s che s des C a p r i v i-Z ip fel rm Nordweslen von Süd-Asrika und der Walfischba Die Verhandlungen sollen nunmehr einen beftiediaende Abschluß gefunden haben.
Trier, 12. Nov. Das Kriegsgericht der 16. Divisio verurteilte den Unteroffizier Klose zu 18 Monate Zuchthaus. Es wurden ihm 145 Fälle von Mlßhcmd lungen und 134 von vorschriftswidriger Behandlung Unter gebener nachgewiesen. Außerdem juchte er die Belastungs zciigen zuui Nteineid zu verleiten.
B r es lau, 12. Nov. DemDr. Magnus Hirschfeld der hier einen Vortrag über H o ui o s exu a litat halte ivolltc, wurde dieser Vortrag verboten. Üni der Auflösim der Versammlung zu entgehen, muhte der Referent in letztc üsttnute sein Thema ändern.
_ Stuttgart, 12. 9Zoü. Gestern abend wurde hier bi eefretäc des Haus- und Grundbesitzer-Vereins, Brillerty wege Bigamie verhaftet. Der Mann hatte mit 2 Frauen i jroci Vororten Stuttgarts seit langer Zeit eine Doppe Existenz geführt. Die Sache inacht sehr großes Llufsehen, d Brillerti) mitten un öffentlichen Leben stand und insbesondci aus dem Gebiet der Konimunal-Polllll eine ansgcdehn Agitation übte. J
Ueber die finanzielle Laa verlaus s^6tit ^Püblique aus Newyork melden, c ^bLG Eeritanischen Bankiers Unterhandlunge burrf^ Einfuhr vou 5 Millionen EÄ
Ervortt Ür° rat.n Broich, weil man keine Goll
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