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12.11.1907 Erstes Blatt
 
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Dem «viehenei Anzeiger werden tm Wechsel mit Dem hessischen Landwirt die Giehene, Zamilien- blätter viermal in bei Woche beigelegt und »veimal wöchentlich das ftrelsblötl für den Kreis -iehen. fternwrech-An- lchlubi. ö.Rebaktwn 112 fecrlaq u. Expedition 51 Uöiefle ttii Tepelcheni «nzeege» «tetzen.

Annahme ee* Anzeige» füi öte Tagesnununer bi« vormittags 10 Uhr.

Erstes Blatt

157. Jahrgang

Dienstag 12* November 1907

monatlich 7b viertel- jährlich Mk. 2.20, durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pj., durch die Post Alk. 2. »tertel* jährt, ausjchl. Beslellg, Zeilenpreid: total BU au4märtfl 20 Pfennig.

Verantwortlich

♦fix den politischen Teil: G. Andersoni s. ^euille-

Neheim Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen «.«

® ' ' u. Land" und .Eriichts»

Hotdfionsbnid und Verlag der vrßhl'schen Unlv.-Vuch- und Steindruckerei. H. Ecnge. Redaktion, Lrpedition und vruckersi: ZchiilftreK, r. Lnal" ® d-b. ia. ->en

An-eiaenleil H Bech

Uten*

politische Lcige-schatt.

Studenteudemonstration in Wien.

Seine Anwesenheit wird damit in Verbindung gebracht, daß, ivie verlautet, die im vorigen Jahr hier errichtete Geschäftsstelle der preußischen Generallotterie-Direltion demnächst wieder eingeben soll.

übrigens Grantas jung zu einer Rei, Ü^ltsindender Versammlungen geben, zu der bekannte Führer 'ne Teilnahme in Aus jucht

Montag mittag lam cs m zu lärmendenStu- Demonstrationen. Italienischen Studenten

Deutsches Reich.

Berlin, 11. Nov. Rach S^iup oer heutigen Börse trat mit großer Bestimmtheit das Gerücht aus, daß der Gehe ime Kommerzienrat Ernst von Mendels­sohn-B a/r t h o l d y, der ooor fur^em aus der Firma Mendelssohn u. Co. ausgeschieden i|t, zum 9ladj folger des Staatssekretärs des Reichsschatzamtes, v. Stengel, ausersehen sei. Von anderer Seite wird dieses Gerücht als ganz haltlos bezeichnet.

Staatssekretär Dem bürg hat heute die Leitung der Geschäfte des Reichskolonialamtes wieder über­nommen.

Aus S*tcOt unO Canö.

Gießen, 12. Nov. 1907.

München, 11. Nov. Nach einem heute abend hier ein» getroffenen Telegramm des Prinzen Heinrich von Bayern ist in dem Befinden des Prinzen Arnulf von Bayern eine wesentliche Verschlimmerung einge­treten. Der Zustand ist sehr ernst. Der bayrische Ge­sandte in Rom erhielt von dem Prinzregenten den Auf­trag, sich unverzüglich nach Venedig zu begeben.

Die Morgenblätter melden aus Dresden: Am

11. November fand in der Nachmittagssitzung der zweiten Kummer ein peinlicher Zwischenfall statt. Der Abgeordnete Seltner bemängelte die Berichterstattung der Presse, worauf alle Redakteure, ausgenommen der Ver­treter des Regierungsblattes, den Saal verließen und schriftlich Protest erhoben.

gegen den Rektor demonstrierten. Als sie hierdurch nichts erreichten, zogen sie vor das Parlament und versuchten, in das Gebäude einjubringen, wurden jedoch hieran ge­waltsam gehindert. Sie kehrten dann zur Universität zurück und stießen aus dem Wege mit deutschen Studenten zu­sammen. Diese glaubten, die Demonstration gelte ihnen. Es entstand eine Prügelei, in der Die Deutschen Sieger blieben.

ar ein von ihnen verlangter Saal zur Besprechung der I . , ausbrucker Vorfälle verweigert worden, worauf sie laut^Dr. Stru

Erledigt sind: An der Volksschule zu Mainz vier Lehrer- Wörner in der Wesd

stellen, von denen je zwei mit kath. und evang. Lehrern zu Kasse und die im ,

besetzen sind, und zwei Lehrerinstellen, von denen die eine beuteten etwa 20 Mark in Ä'einer^Münze. Jnder'S^o n^ mit einer kath. und die andere mit einrr evang. Lehrerin zu " e tt straße erstatteten sie zum Schluß einem Schuh­besetzen ist, sowie zwei Lehrerstellen an der Volksschule zu geschäft einen Besuch und versahen sicy jeder mit einem Mcnnz-Mombcich, von denen die eine mit einem kath. und die! pasjanden Paar besserer Schnürschuhe. In mehreren Fällen andere mit einem evang. Lehrer zu besetzen ist; die mit einem r.rpn ,e^ gemacht, daß die Haus-

kath- L-Hrer zu besetzende 2 Lehrerstelle an der Gemeindeschuteaä/dE^Wsdka!'führende Tür^u -rbr-chefbraL zu Ilbenstadt, und die nut einem evang. Lehrer zu besetzende ten. Da die Diebe außer den zwei Paar Lulrn die Lehrerstelle an der Genie.ndeschule zu Etnartshausen. sie selbst anzogen, keinerlei Gegenstände weiter entwendeten wtlt der Stelle ist Organillen- und Vorleserdienst verbunden, ruufz angenommen werden, sie juchten lediglich Bargeld Dem Grafen zu Solms-Nödelheun steht das Präsentations- Ob man es mit auswärtigen Gaunern zu tun hat oder ob recht zu. hiesige Personen als Täter in Frage kommen, werden die

-Das Ehrenzeichen für Mitglieder frei- polizeilichen Ermittelungen ergeben, die alsbald eingeleitet williger Feuerwehren wurde verliehen durch Ent- morden ^jind.

'chließung S. K. H. des Groß Herzogs, dem Friedr. < F a h r r a d d i e b st a h l. Gestern abend wurde aus Schön und Jak. Schmück zu Büdmgcn. oem ^lur eines hiesigen Hotels ein 'Fahrrad gestohlen

Rußland. furt a. M. ubgehalten werden wird.

Petersburg, 11. Nov. Ter Nowoje Wrernja zu- übrigens ^rauiassmig zu einer Rei folge hat Rechtsanwalt Kasarirww Berufung gegen das stattsindender Versammlungen ge' Urteil des Senats im Gur ko-Prozeß eingelegt, da Privatbeamtenbewegung tly es auf einem völligen Mißverstehen des Gesetzes basiere. , nr r

Warschau, 11. Nov. In Radom wurde der ißo* krtrtc -c? ssij chc» AuZstellun gshaus. In diesen l i z ° i k o m m i s s a r w ä h r e n d d e r T h e a t c r - V o r - I stellung erschossen. In Bialystok entdeckte in der öur Beurteilung vorgelegten Arbeiten oberhessischer bezw in Wohnung des reichen Kaufmanns Mayer Schonberg die Oberhessen tätigen Architekten für die Innenarchitettur' des Geheimpolizei 150 Pistolen, eine Menge Patronen sowie ? rhes j. i sch en Au s st e 1 l u n g s h a u s e S" auf der Ma- PN Bomben, deren eme vierzig Pfund schwer ist. Diese LNLd 'diest"Lcht°n- wurde^^S L'S Wafsenladung war für Lodz bestimmt. Acht Personen wur- der Pläne für den inneren Ausbau des Hauses Regierung«bau^ den verhaftet, bei denen viele Waffen beschlagnahmt meister Kuhlmann zu Alsfeld und Architekt Burg wurden. pu L i ch Übertragern Damit ist die Gesellschaft in ihren Arbeiten

------ . | emen wesentlichen Schritt vorwärts gekommen und kann nun in

S.r ^ü)sten Zeit in Besprechungen und Verhandlungen mit den ^usthandwertern Oberhessens eintreten. Trotzdem schon recht viele Anfragen und Erklärungen zur Mitarbeit bei der Geschäfts-

* Tie Stabttiemrhnet(>nhinflr I CinÄfen finb# ltehen noch tüchtige Kunsthandwerker

4/ie ^»raorverorDnetenwahl ist, wie auS mit ihren Meldungen aus. Da, wie schon wiederholt betont einer Bekanntmachung im heutigen Inseratenteil zu ersehen x, auch dem kleinsten Handwerker Gelegenheit geboten wer-- mlfc 521.|e|,8e(t,L $lt

Handlung geht von 11 Uhr vormittags bis abends 7 Uhr ?u .r8CI£en' j° ist es eine Ehrenpflicht für jeden Kunstgewerbe- sich und zwar im Biirgermeistereigebäude. Sie kru3ft"l[ung36eiSC|li^gCn ^ol" was S^-Misch-^n" berechtigten sind dem Alphabet nach in 4 Wahlbureaus Handwerk zu lebten vermag, sich zu beteiligen. In Betracht verteilt und zwar wählen die, deren Namen mit den Buch, schmiede taben A bis Go beginnen, im Zimmer 6, Gr bis Li im , und Möbelfchreinereien, Uhrmacher, Gärtner usw. Aus- Zimmer 11, Lo bis Schl im Zimmer 12 und Schm bis Z im I stLttungshause/^in M ^berhessischen Aus-

Sitnmet 8. Um wählen zu können muß das 2. Ziel K°m- ** Einbrüche. Nicht weniger als süns Einbrnchsdieb. munalsteuer bezahlt fein, wer dieses Steuerziel nach dem >iahle wurden in verstossener Nacht hier verübt. Di- Diebe, IS. d. M. bezahlt, hat der Wahlkommission den quittierten mplnhSH. 4^Oe\^nächst die Schlosset

Steucriettef vor-nlea-n ? ',ftote "on Stell in der We>r-Anlage und entroen-

^.teuerzetiel vorMegen. beten barauS ein ganzes Bunb Schlüssel unb eine größere

Lehrerpersonalien. S.K. H. der Groß Herzog fielst Dietriche. Sodann erbrachen sie die Ladcnture des Uebertragen wurde dem Lehrer Phil. Emil Michel 311 rd der Bahnhofstraße und die Laden-

Sponsheim, eine Lehrerstelle an der Gemeindefchule zu Kempten und entnahmen das vorhandene. Geld, etwa 6 Mk. dem Schulamtsaspiranten Karl Weber aus Brandau eine haben sie dem Schokoladengeschäft in der Bahn-

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!st-Anlage erbrachen sie ebenfalls die Lokal befindlichen Automaten und er-

0 b e" schreibt: Jeder muß zugeben, daß der Kaiser ein tartoolfer und großer Mann ist, der nur seine Pflicht getan hat, >enn er die deutschen Interessen stets den Interessen irgend mer anderen Macht voranstellte. England könne es bedauern, cnn der Kaiser in seiner dem eigenen Reiche gewidmeten Für- ^rge, manchmal scheinbar gewisse Opfer von anderen cationen forderte, doch ist ihm dies nicht zu verdenken, -at) V 0 rhandense in einer recht scharfen Rivali- a * 1 n F an de l s p 0 l i t i s ch e r B e z i e h u n g zwischen Deutsch- lnD und England braucht noch nicht die aufrichtigste Achtung no Die freundschaftliche Gesinnung zu einander auszuschließen, nd der Besuch des Kaisers ist ein willkommener Beweis, daß m r^ac^e ihni klar bewußt ist. Wir find überzeugt, daß c Besuch desKaisers keinenausgesprochenpoli- llchen Zweck verfolgt, doch ist er zweifellos für beide etdjc von großem Werte. Unmöglich können zwei Herrscher ,tc Balser Wilhelm und König Eduard in so nahe Beziehungen s Gajt und Wirt treten, ohne daß auch der Weltfriede dabei winnt. Niemand in ganz Europa kann mehr als wir selbst ,n der Hoffnung erfüllt Jein, daß unser hoher Gast von seinem usenthalt unter uns die Gesundheit und die Spannkraft wicder- tanaen möge, welche ihn befähigen, feine großen Fähigkeiten v- Geltung zu bringen. Der Kaiser mag zugleich eines achtungs- | Ulen und eines herzlichen Empfanges versichert sein, denn die .uoläuder Heben einen kraftvollen Mann, der iner selbst bewußt ist, wenn er auch seine Kraft für Zwecke ein- ben sollte, die möglicherweise mit ihren eigenen in Widerspruch raten können.

Hummelshain, 11. Nov. lieber das Befinden des Herzogs von Sachsen-Altenburg wurde heute folgender Kranlheitsbcricht ausgegeben: Wenn auch in dem

** Jubiläum eines hessischen Gelehrten., Auf eine 25jährige Tätigkeit als Universitätsprofessor kann init Beginn dieses Wintersemesters der Ordinarius für deut­sches bürgerliches Recht, römisches Recht und Rechtsphilo­sophie an der Universität Halle a. S., Geh. Justizrat Dr. jur. et Phil. Rudolf Stammler zurüüblicken. Geboren am 19. Februar 1856 zu Alsfeld, Kubierte Stammler in Gießen und Leipzig, war von 187780 im hessischen Justiz- Idienst tätig, promovierte 1877 in Gießen zum Dr. jur. und habilitierte sich 1880 in Leipzig als Privatdozent. Äiichaelis 1882 wurde er zum außeroroentlichen Professor in Niarburg und zwei Jahre später zuin ordentlichen Pro­fessor in Gießen ernannt. Am 5. August 1885 erfolgte feine Berufung nach Halle als Nachfolger von Professor R. Leonhard. 1904 ernannte ihn die Universität Königs­berg L Pr. zum Dr. Phil. yon. causa. 1903/04 bekleidete Geheimrat Stammler das ReUoramt der Universität Halle. Der Gelehrte vertritt eine besonoere Rechtsphilosophie, wo­nach das Verhältnis des Rechtslebens zur allgemeinen sozialen Entwilliung in neuer Beleuchtung erscheint und feinere Unterscheidungen zlvischen der Güttigkeit und der ,/Richtigkeit" des Rechts gemacht werden. Von seinen Schriften seien u. a. erwähnt:Ueber die Methode der geschtcytlichen Rechtstheorie" (1888),Die Theorie oes An- archismus" (1894), Wirtschaft und Recht nach der matt> nalistischen Geschichtsauffassung" (1896, 2. Ausl. 1905), Recht und Schuldverhüitnis" (1897),Bedeutung des bürgerlichen Gesetzbuches" (1900),Tie Lehre von dem rich­tigen Recht" (1902),Privilegien und Vorrechte" undZur Lehre von der ungerechtfertigten Bereicherung" (1903). Viel Beachtung fanden seinePraktischen Pandektenübungen", seineAufgaben aus dem römischen Recht", seineUebungen -ö uuuHuuuni!"! ^erlichen Recht" und seinPraktikum des bürger- Besinden Seiner Hoheit eine alimählich fortschreitende ^)ts .

Besserung scstzustellen ist, jo kommen doch ab und zu ' Deutscher Privatbeamtentag. Die tech- kleinere Rückschiäge vor, die sich in Mattigkeit uni) ftarfeui I ni»c9en Dreine von Hessen, Hessen-^kassau und den an- Hustenrei^ äußern; die Rekonvaleszenz wird dadurch ver- grenzenden Bezirken von Bayern, Baden, Pfalz und Rhein- zögert. Die letzte Nacht ist gut verlaufen. Goz. Tuiele Provinz beschäftigen sich zurzeit rege mit oem Privat- ------w---?---'! bearntentag, der am 16. und 17. November in Fran k-

v<r A Diese Tagung dürfte

Reihe weiterer gleichzeitig

Sie üeuttge Kummer umfaßt 10 Seiten.

§as ^arserpaar in Hvglanb.

Tie Ueberfahrt derHohenzollern" von Vlissingen nach Wight ist sehr angenehm verlausen und wurde nur durch starten Nebel etwas verlangsamt. Ter Prinz von Wales, der deutsche Botschafter Graf Wolsf-Metteruich unb der englische Ehrendienst wurden bei Spithead, bis wohin sie mit einem englischen Torpedoboot entgegeugesahreu waren, durch die Piuajse derHohenzollern" an Bord der letzte­ren geholt und vorn Kaiser am Fallreep herzlich emp­fangen. Tie Adresse, die die städtischen Behörden von Porlsmouth nach dem Festmachen am Kai an Bord über­reichten, hat die Form eines Albums, dessen erste Seite in Aquarell die bekannte schöne Stadthalle von Ports­mouth zeigt. Die Stadt Portsmouth hatte vielfach ge­flaggt. Große Volksmengen hatten auf Booten im Hafen, sowie an der Strecke, die der Sonderzug durchsuhr, Aus­stellung genommen und bereiteten den Majestäten Ova­tionen. Aus den durchfahrenen Stationen veranstaltete Die Bevölkerung Sympathiekundgebungen.

Um 4 Uhr 50 Min. traf das Kaiserpaar in Windsor ein. Schon 15 Minuten vor der Ankunft des Kaisers war König Eduard in der Uniform eines Obersten des ersten preu­ßischen Garde-Dragonerregimentes auf dem Bahnhofe an­gekommen, dessen ganze Front von Ehrenwachen und hohen Ossizieren besetzt war. Zum Empfange des Kaisers waren ferner die Wuigin, der Herzog unb bie Herzogin von Eonuaught unb anberc Mitglieder des königlichen Hauses sowie die Mitglieder dec deutschen Botschaft erschienen. Sobald der kaijerliche Zug in Sicht war, begann bie Musik bie Nationalhymne zu spielen. Der Zug hatte kaum an» gehalten, als ber Kaiser in ber Uniform eines britischen Admirals auf den Bahnsteig sprang unb mit ausgebrei- leten Armen dem König von England entgegeneilte. Beide )Mnarchen umarmten sich auss herzlichste und schüttelten sich bie Hänbe. Hieraus bot ber König ber Kaiserin ein herzliches Willkommen; inbem er sie auf beibe Wangen küßte. Eine gleich innige Begrüßung faub zwischen bem Kaiser unb ber Königin statt. Nachbem sobann Kaiser Äühelm unb König Eduarb bie Front ber Ehrenkompagnie .'bgejchritten hatten, begaben sie sich in den Wartesaal, oo alle Fürstlichkeiten versammelt waren. Nach einigen Minuten lebhafter Unterhaltung verließen die Kaiserlichen riib Königlichen Herrschaften in offenen Wagen die Station inb. begaben sich nach dem Schlosse. Ter Kaiser und der lönig, der Herzog von Connaught unb der Prinz von Wales ftrhren in dem ersten Wagen. Tie Kaiserin, die iHuigin und die übrigen königlichen Damen folgten. Laute Hochrufe der bie Straßen belagernben Menge begrüßten >ie Majestäten, insbesonbere brachten bie Spalier bilbenben stubenten ben Kaiserlichen Herrschaften enthusiastische hinbgebungen dar. Der ganze Empfang trug, wie Augen- ,eugen berichten, so herzlichen Charakter, wie :r kaum bisher einem Herrscher zuteil ge­worden ist. Ferner wurde insbesondere das jugenb- iche Aussehen bes Monarchen bemerkt. Ter Kaiser lächelte -ergnügt unb grüßte nach allen Seiten. Im Schlosse von Windsor nahmen das Kaiserpaar unb die Königliche fto niiie zusammen ben Tee ein. Später arbeitete ber Kaiser illein.

Ter Kaiser hat ber Prinzessin von Wales unb der ^rzogin Argyll den Luisenorben mit ben Jahreszahlen 813/1814 verliehen, ben Herzögen Wellington unb Argyll en Schwarzen Ablerorben unb bem beutschen Botschafter, ^afen Wolfs-Metternich, das Großkreuz des Roten Adler- 'rdens mit Eichenlaub.