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11.3.1907 Erstes Blatt
 
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Ale heutige Kummer umfaßt 12 Seiten.

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überbdas^Vu"dgetrech"'b'Äer'Äammern stattgefunden haben, das der Finanzausschuß der ersten Kammer durch die Ueber Weisung und die Art der Verwendung der Ertragnme der Erb­schaftssteuer im Ausgleichsfonds für b e e i n t r a ch t r g t halt.

Kalkutta, 10. März. Aus Schigatse (Tibet) wird vom 22. Februar gemeldet: Ter dort roeilenbe JorschmigsreiseilDe Lveu Hediu tvurde von dem z lv e l l h e i l i g sl e n 11 b e i a u i- fcheu Priester, Laschi-Larna, sehr iremidlich empiangen, der mit ihm eine lange Unterredung hatte, eucn Pedin habe lehr in- teresjante geographische Jnioiinanonen gejanunelL

Politische rvochenschau.

Gießen, 11. März 1907.

Montag 11. März 1907

Bezugspreis: nwi. rtlich7bPl., viertel» jährlich Mk. 2.20. durch Abhole- u. Zweigstellen

Birch, die immer noch nicht den nachgerade wohlverdienten Theatertod erlitten hat. Zu einer solchen .Prem'-öre* gehen Lltteratursrennde nicht um zu kritisieren, sondern nur um als oolks. und rnenschenfreiinbliche Psychologen ein bischen zu bcob- achten. Auch heute noch gibt es sehr viele, die der Dame Birch immer noch dankbar sind. Wo sie, die gewandte Komödiantin, ihre schalen Possen treibt, lachen die Dankbaren aus ehrlichem Herzen; wo sie vornehm tut, empfinden sie Ehrfurcht, wo sie sich treuherzig gibt, fühlen sie sich ergriffen, und wo sie falsche Tränen weint, vergießen die Dankbaren echte. Tie alte Katze, zehnmal vom Dach gefallen, lebt immer noch. Auch dreies .Schauspiel* mit seiner entsetzlichen Buchsprache, die fern natürliches Wort kennt, würde wohl schon längst m der Ver­senkung verschwunden fein, in die es gehört, ivenn es nicht eine recht dankbare Paraderolle enthielte. Tas ist nicht die des Benefizianten, sondern des Lorie, dcS Lindenwirts Töchterchen, die den 'Dialer Reinhard zu einem Madonnen-, bilde begeisterte und von ihm aus stillem Schwarzwalddorse als seine Professorin auf den fremden Boden der Residenz gebracht wird. Wer Wert auf Dlalektreinheit legt, wird an dcr Darstellerin der Lorle am Sonntag abend viel auszusetzen gehabt haben. Doch schließlich ist ja das Dialeltijche von sekundärer Bedeutung: die Hauptsache ist die darstellerische Gestaltung. Diese geschah durch Fräulein Lautermann, die bereits wiederholt mit Erfolg bei uns gastiert hat und, wie ich höre, für nächsten Winter dazu ausersehen ist, das leider uns verlassende außerordentlich sympathische Fräulein Schellenberg zu ersetzen, deren Benefiz ja wohl noch bevor- steht. Zu charakterisieren gibt es ja in dem in Szenen um­gewandelten Roman nicht. Darum läßt sich auch mcht viel Charakteristisches von der Gestaltung sagen, sondern nur von dem Aeußeren der Gestaltung. Frt. L. besitzt viel Routine, eine angenehme Bühnenerschemung, ein wohlgefälliges Organ, korrekt gebildete Sprachtechuik und offensichtlichen großen Eifer.

Die Parlamente beschäftigten sich

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ü.m oaa'r noch über die Forderungen der Regierung, hinaus- Verständnis ^VnlÄ

^uvt E Vorgelegen. Fürst Bülow hat sich nach dem zweiten Lane der Beratung vom Reichstage ferngchallen., Auf sein liünramm bnn der konservativ-liberalenPaarung gingen die ßlucfvartciru mit gemischten Gefühlen em. Dagegen vollzog sich di Einigung btt zrei linksliberalen Parteien. Direkt dem Zen- türm die Hand bot der Abg. Gamv, der gerade m dem gegen- wüttigen Augenblick ein solches Vorgehen zur, Klärung der Sadie" und imInteresse der objektiven Wahrheit^ fürgeboten nachtete. Dcr Einspruch, den der Abg. 0'urst Hatzfeld> un Warnen der Reichspartei hiergegen erhob, erzielte kerne nach- iaitine Wirkung. Noch verworrener wurde die Lage auf U-üe der nationalen Parteien durch die Angriffe, die von Setten der reichsvartcilrchcn und freikonservativen Voltttker gegen den Grasen Posadowsky erhoben wurden Graf Posadowsky brachte seinen Protest gegen seine Widersacher mit eurer stark Perlon- ic^ren Note zum Ausdruck. Ausfallen mußte das Bestreben der L "und aperer noch weiterrechts stehender Blätter den Grasen Posadowsky mit dem Reichskanzler und dem Kaiser m Widerspruch zu bringen, ihn als Kandidatendes Zentrums, sowie als eine Persönlichkeit hrnzustellen, dre bereit wäre,>da» Reichsamt des Innern als Sprungbrett rn das Amt bcs Rer^- kanzlcrö zu benutzen, während derRerchsbote urernte, daß Gral Posadowsky ganz besonders , deshalb verdrossen sir, well er trotz seiner großen Verdienste beim Zusta.cdebrrngen des ooll wriss und der Handelsverträge nicht einmal einen geringen Teil der Anerkennung gefunden habe, mit der andere geradezu über» (diiittct wurden. Was aus diesen persönlichen Verstimmungen

| mulicrung des Antrages noch eine kurze Frut erbeten. ^ie Konferenz soll am 1. Juni zusammentreten. Wie dreNordd. Allg. Ztg." erfährt, ist der Botscl-astcr in Konstantinopel, ijrbr.

IMarschall von Bieberstein, als erster Delegierte^ des Deutschen Reiches auf der Konferenz in Aussicht genommen. Fr»r. v. MarfchM darf wohl als der beste Mann gelten, ber jitr Ver­tretung Deutschlands gefunden werden könnte.. Er vereinigt nach seinem bisherigen Lcbensgangc und seiner Belobigung in sich bie Beherrschung des diplomatischen und des R^chtSgcbietcs.

Nach einer "Pariser Meldung sind Abkommen m Vorbe­reitung zwischen Rußlandund England und zwischen Ruß­land und Japan. Der erstere betrisit Persien und trennt die Handelsintcressensphären der beiden Lander ab.

Abkommen betrisit einige Fragen, welche T-riedensvertrag offen gelassen hatte, beionders die Fstchereirechte . B^d u- tung ist jedoch eine Schlußnote, wonach alle kilnsiigen Kvntlikte

: aroifotn Rußland und Japan vor das vaager Schiedsgericht * gewiesen werden.

Leider sind aber solche leeren Aufgaben rote das Lorie, die Else vom Erlenhof und Preziosa ganz und gar nicht dazu angetan, zu zeigen, waß die Darstellerin von seelischen Quali­täten besitzt. Dazu gehörten Rollen roie etwa die Rose Bernd! Das blitzsaubere blaue Tändelkleidchen u. a. zeigte jedenfalls nichts von realistischen Spuren, von ernftercni Auffassen, von einer Hinaushebung der unseligen Lorie aus übelster Theater- iraditlon ins ÜNenfchenmögiiche und Darum ins Bereich echter Kunst. Ihr Lorie wurde indeß lebhaft beklatscht und im 5mne der munteren Liebhaberinnen von Anno dazumal war ja ihre Leistung auch einwandfrei. Herr Goll fühlte sich in öer Rolle des posierenden Maler - Professors als schöner Mann im Bart nicht sonderlich wohl und das herbe Hervor- stoßen einzelner Satzteile, eine üble Eigenheit von ihm, kam angesichts der indifferenten Schablonenuufgabe mehr als sonst zur Erscheinung. Rian dankte ihm aber an seinem Ehren­abend herzlich und mit vollem Rechte für die vielen guten und gediegenen Gaben seither. Mit gutem Humor und brillantem Erfolg gaben Herr Reimer und Frau Bons, ein vortreffliches Paar, ihre Bauernlypen, und viel Mühe mit ihren an Geschraubtheiten kaum zu überbietenden Auf­gaben rocnbelcn dte Damen Schuster und Win der st ein und die Herren Krauß, Greesf, Schlottau ic. auf, meist mit besserer Wirkung, als es die Birch-Pfeiffenn sich gedacht hat. Das überaus zahlreiche Publikum war höchsichlt animiert und hatte noch seine Sonderfreude an den hübschen bunten Zwischeuaktsläuzen der Frau Golldini. -o.

Kuustvereiu.

Gießen, 9. März.

Die Hauptauziehung unserer Kunstausstellung bildet zurzeit die schöne Sammlung von Bitomssen des Berliner Malers Charles $!)l. HorsjaU. Es sind 10 Bilder, die den Diktier an sehr ver- schiede neu tiegenftänben und in wechselnder Technik Paste l-, Lel- und Waßeriarben seine KunMerugkerl zeigen laßen, wobei Mich die 'lUaliueije variiert und der jeroeiligen Aufgabe vortreßlim sich cmvaßt. Dem nut breitem Pinsel gemalten Portrat eines kurassieroifiziers, bas zum Teil fast an Trübners Art erinnert, lieht die zarte und duitige Gestatt einer jungen Engländerin gegen­über. Eine andere Tarne ist das eme 'Mal ernst, saft ie,erlich, von schivarzem Spitzenschleier umrahmt dargesteUt, das andere 9)lnl nut dem fectcn Sirohhut, in lebhaiter Beivegnng aus dem Lud herausfchaneud. Ter Zuiall kühn, auch z.vei Mustkervorliais »ufammeu: den einen belauschen wir in seiner die ganze Oeiiali belebenden geistigen Arbeit, m semer gewohnten Umgebung am Jliaoier, dem anderen, der ruhig und innig uns anblickt, gibt Die SbeuneiDung allzu realen BeuverkS etwas Ideales, das feierliche Gewand euvas von priesterlicher Weihe.

In Hellen irischen Farben, wie sie der Jugend ziemen, sprechen die Kiiabenbildmsse unb lacht das entzückend gemalte dreyahrtge Dlädchen den Beschauer an. Und roie liebevolle Vertiefung in das gjjeicn der Targestellten, wie ieine Vornehniheit spricht aus den Silbern der älteren Damen und dem prächtigen L-oppelbilonis eines Ehepaars 1 Die Vielseitigkeit, die aus dreier kleinen Auswahl von Werken spricht, ist erstaunlich; sie zeigt diesen Bildmsmaler ani der Höhe der Auigabe, nicht nur aus jeder Persönlichkeit Die markantesten Eharakterziige herauszuleien, jonDern für jcDe Den trenenDflen Stil der Darstellung zu finden. Dabei wird inan den Grundzug von Horslalls itunft nicht verkennen, eine ruhige, ihrer lelbit ischere Vornehmheit. 'Ulan blicke zwischen Bildmßeii hin­durch den Saal emlang auf die robust realistischen des Königs- bergers Heichert, und man wird empfinden, wie alle die geschilderten Varianten zuriicktreten gegen jene Grundstimmung, die durch Den Kontrast nur eindringlicher -um Bewußtsein gebracht wird. ti. d.

Gießener Stadtheater. Herr Regiffeur Goll frischte zu seinem Benefiz am Sonnlag einen alten Ladenhüter »lebet auf: .Dorf und Stadt- von. der biederen Base

der Anerkennung gefunden habe, mit Der atwerc geraoezu (diüttet wurden. Was aus diesen persönlichen Verstimmungen in den obersten Regionen sich ergeben wird, welchen Enolg bie Hetze gegen den Grafen Posadoivsky haben toub, muß man abioartcn. Die letzte Neichstagssivung brachte ihm nahezu all- jcitigen starken Beifall. Offenbar l-aufen sich aber ui ben re> gicrenden Kreisen Berlins die L-chwrerigkellen ziemlich stark. Gai>z gtiuiü rechnet das Zentrum stark aus einen Wechsel rn der l)of'1^n Lust und die Auseinanderesetzungen zwrschen Erzberger und dem Ches der Reichskanzlei, Herrn v. Löbell, haben nicht gerade zur Erhöhung der Autorität des bisherigen Regimes bergetragen. Em vertrauensvolles Verhältnis, wie es zwischen einet anerkannt führenden parlamentarischen Partei und der Regierung doch be- Mtn muß, wird durch Anfertigung einseitiger Aktennotizen mrd geheime Protokollführung radikal vernicrstet. Daß dre Tattü- leit des Herrn Erzberger zur Krrtrk lebhasten Anlaß bot, darüber ist hinreichend diskutiert worden. Aber schwerwregerrd rst auch bas, womit das Konto der Regierung belastet wurde.

Der Reichstag verwies im übrigen bie Vorlage über dre De rufö- und Betriebszählung von 1907 an eine Kowmisiwn. Gr Ül-erautwortete das Etatnotgesetz glerchlalls der Koumtrstwns beralung, nahm den Nachtragsetat von 29 Millionen Mark für bie Schutzgebiete an und erledigte dre Jnt^pellation über die Revision des Weingesetzes. Die Einführung der schon sell ßabrzehnten geforderten einheitlichen Nahrungsmrttelkontrolle für das gesamte Reich bildet die einzige Lösung der

Lie große sozialpolitische Zentrumsrnrerpelsittwn hat rwch kern ^'^Jm h^s.^Lanbtage nahm der sosialdemokratische Abg. Sl a a b Gelegenheit, nach dem Vorgänge des Bauernbundlers Dolf die ^Beteiligung von Staatsbeamten an den Rerch^tags- svahlen zu kritisieren; einzelne unter ihnen, so meinte er, hattenauch nicht immer mit Anstand gekampst. Ledensalls Baben aus diesen Kämpfen aber alle Parteien und alle beterlrgmn

59 Erstes Blatt LS7. Jahrgang

Grs cheiut iSgltch /VöEff ® d

die Eichener Familien- M W W Kl WL FS M nk M B ISk H M <üi Die iageenummer

tÄvIVIlVIlVi svtjwvek ss SB General-Anzetger für Gberhessen MW toX f(?Tevefd)en: Rotat;onsönl(j und Verlag der vrühl'lchen Unlv.-Vllch. unö SlelndniSerel. n. tanze. RedaNIa«, «xpedMan und vruckerel! Schiilstratze 7. «"t

Anzeiger Gießen.______________

Personen'viel gelernt, sowohl was zu tun nötig ist, wie was in I Au/unft au unterlassen ist, und mancher wird hinterher, sofern er ,uvernünstiaer S lbstkritik fähig ist, allerdings bedauern, die | Grenze des Äohlanstandes Übertritten zu haben. Als uner­läßlich aber hat sich, was ber Abg^ Raab zu sagen unterließ, vornehmlich herausgestellt, daß die Parteien sich nicht überraschen lassen dürfen, daß es ununterbrochener ruhiger sortgesetzter Arbeit ohne boshafte Kämpfe gegen andere Parteien und Personen be­darf, um richtigere Erkenntnis zu erlangen.unb zu verbreiten, feste Kerne zu fduffen, bie, wenn eS nottut frattig und. geschlossen, mit Ruhe und Umsicht eintreten können. Daran mutzte sofort nut aller Kraft herangegangen werden;dabci würden früheren Kämpfe unb das in ber Hitze bes G-iedsts Gesd>chene als abgetan zu vergessen fein. Ehrlid)« Kampfer legen nach Beenbi- auna des Kampfes bie Waffen meber unb reichen sich bie Hande. Gung bet *=rfon b^ Segnet» ist die Basis bet Achtung, die man für sich selbst beansprucht, und die gegnerisch sich gegen­über stehenden Parteien müssen erkennen, datz tede von i b r e m | gewißen weroen. .nfammengetreten unb ihr Präsident

Standpunkte aus Redst hatte und nur °uS bester .^Erzcugung ie u rd n lleirigen-S ereignete sich in ihr bereits

das Wohl deS Ganzen erstrebte, daß sie^ selber weiteszu^iu AbgeorD>.eter ber gemäßigten Parteien hohen Zwecken nebeneinander ruhig und ohne Kampf wirken können ^te ^rgesLen, jeder parlamentarisdn'n Grupp« einen Platz UUb Äe f) nttte beweglich- Mag- wer die iSmm-tllch- Be- A S-kt-tatia. V « ± schasfenheit ber Klinik be« ließen I T^rte, die Duma dürfe nur die Interessen der oppositwnellm

Weber teilte mit, daß zwisd>en dem ^taat^und der Stadt Gietze l Y o ^^Echtigen unb nicht bie Interessen denen igen, bie

Unterhanblungen sck)webcn wracn der Erwerbung beE^n etnstigeii ) h Stolypin in ber Duma säßen. Abgeorbnete der Rechten Kaserne nnb jetzigen Klinik. Rcid>e Gaben flo,sen d» Land- nur für Vwiypin rn^^ Beifall. Präsident

wirtsd>ast zu zur Förderung ihrer mannigfache^Golowin erinnerte daran, d! nur der Präsident das Recht Im übrigen sind die am n i er Der tyan b uil9e11 »weiten hätte, Redner zur Ordnung zu rufen. Andererseits mutzten trotz

sichen besprochen worden. Im ^nansausschutz der zweiten Y Meinungsversd'iedcnheiten bis zur Prusung b«r Mandt-itt Kammer wurde auf Anregung des uinan^zausschusses der eist Mllalieder einander als Abgeordnete ad)ten. Ein Fuhr«! Kamm-t bet SB o 6 n u n g » g = 1 b i u f i> u 6Ln bet eoSrnwtotai trilätte, StB Amnestie erbeten werbe,

mals beraten. Es handelt sich barum, 011^ benncr^ir°te^ Leiben des Volkes grenzenlos seren. Da

Beamten, bie einen eigenen Hausstand fuhren und darin nahen Sozialdemokraten in ber Duma aber zu schwach feien, um bie Verwandten oder Pflegekindern aus Grund gesetzlichen oder 2{jmne^e lwrd^ubrückcn, so erklärten sie öfjentlid), baß sie dem moralischen Verpslichtung Wohnung und Erhalt gewähren, I empsehlen, für bie Amnestie zu kämpfen unb sie mit Gewalt Wohnungsgelbzuschuß zu bewilligen. Die Regierung soll un erzwingen. Eine entsprechende Kunbgebung an das Volk wird eine genaue Berechnung ber durch bie ^b^derung bedingten S 9^^. 6crbctcitcL Sozialrevolutionäre und Volkssoziasisten Mehrkosten ersudst und dann erst endgültig ^bfÄuß gefaßt werden^ I die Mitglieder bet Arbeitergruppen wollen nicht hu den meinschüstlicher Std'.rng,des Ftnanzausschusies becher Kam So.ialt>emo(raten zus/ammenaehen und warten nur eine Gelegen­soll eine lebhafte Auseinandersetzung zwi,ck)en dem Jrhrn. ^or um init den Kadetten zu verständigen. Eine neue l von der ersten Karnmer und dem Funanzminister Gnauth I t>em NamenPublizistisch-konstitutionelle

....... ^mmprn ftittaefunben haben, I " geblldtt, d-eren Begründer der Oktobrist Iwan Schentow ist Sie hat ein bürokratisch-konstitutionelles Programm ausgestellt und hofft, besonders unter ben Kadetten Auhcuiger zu finden.

... - ------- , , . ... Man redet auch sdpn von der bevorsteheiiden Auslosuim der DumL

Im preußischen A b g e 0 r d n et e n h a u s e unterhielt zgie es heißt, soll »an die Lok .lbehörben em geheimes Rundschreiben man sich eingehend über die Vesoldungs- und Nuhegehalts-veLXiltnisie g^fchtet und diese angewiesen werden, Rlatzregeln zu Irenen, d-r Gersttich-.m, Ferner wurde bie Beratung des EisenRihn-Etatv « einen Ausstand der Eisenbahner bei einem eventuellen Kon- in Angriff genommen und man erörterte auch die GehaltErhatt- zwischen bei Regierung und per Duma zu verhindern, nisse der mittleren und unteren Beamten infolge von Antragrn

politisch« Lagc-schau.

ler E-sch°!t-i-rich, bet £i8rOntb6e|ea|d)aft unb bie 2«nbWltWaft

föcamtcn))en^lon«flefe^^. ift bem gffX^bm J>n Geschäftsbericht der Berliner Liskontogefellschaft

das den Zwilbeamten bie gleidi-en Wohltaten gewahrt wie orn« <> npiant-

iinp Asisitärbeamten das Militarpensionsgesetz von 190d. I rotrd u. a. folgendes geiaflt* . , , ..

Die durch das neue Landtagswahlrecht notwendig gewordene Neu- ,Tie gesamte volkswinjchastliche Lage zeigte sich durch dis einte i un g!de r Wahlbezirke in Berlin ist nun voll- vorausgehe.ide Entwicklung 0 gekraingl bau bie AuiivartSbe- ^!n u ll> ^rtoaraphiM festgelegt. .vegimg keinen Slillstand erfuhr, vielmehr alle Henmirnfse unb

Zu b-r Frage, ob. die z w e i t e H a a g e r K 0 n fer e nz werden, an^ besitzt.-

darüber beraten solle, "wieweit durch internationale ^bmach- ^azu bemerkt bieKonservative Korrespondenz-: ha^bisher ^keine^ Regiernug definitiv Stellung genommen. .Der gegenwärtige Aufschwung der Laiidwiilschaft ist verhält- Sidier ist nur daß England einen dahingehenden Antrag niSmäßig noch gering. Karne die heimische ^andwiilschat m de Hnbrinaen wird und zwar vor Zusammentritt ber Kon-Lage, m einem erheblich ""ensiveie.iBeii-.ebe u^rgehenzukomien, ?1 < ®. t-.-p fLHu vorder über Ulten Standpunkt so würde, ganz abgesehen von Den Uufimgen der fietgenDen Kaus

sl-r maL WEN. R°gi°rung sich zu? F°r- s krai. d°/L.>ch.n. au, und Habest auch Puud.is-