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mllle non. lofortl« r mein TnVilirrm renfltidiäit für er neludjl ßW m ZomienK?
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^/i'belorni fih L' wän neluÄ vurSztini JÄJMnrt 'U'üWH, Eli neludiL ^Jmitrnne 2t, L MiliF" icbcrFpjn mil22tunben re. 'vlitz 7.
auS-, dimmet'. '»em, für hier n Jt |H mer, 2clierfroJj7. Mines leben kann und in tert- ist. in kl. NiSijr/n rivci Jnnicn, für llöbdien allein tif ui Medizinnlrv menitrnfie 14.
nornenS bis 11 Uh n 7 Uhr nn. A Man ein ütniliniibifjfP ien kann. M bl, Babiibosslr> ricnfiiiiabdinj gtepbnnltr.11. ITT*
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Montag 11. Februar 1907
ZwcitcS Blatt
157.^nl)rnnnn
31r. 35
Giehener Anzeiger
Erscheint tUgfid) mit Aufnahme de- Sonntag«.
General-Anzeiger für Oberhesfen
fRototlonebnid und Verlag der vrüblichen Unu>erfuäi4 • Buch- und 6ieinbrude«L R. Lange, Wiegen.
Die „Eletzener ZamlllendlStter" werden dem Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das 'tirtliblatt für den Kreis Lietzen" zweimal wöchenilich. Ter „kiesfllche landwlrt" erscheust nwnatlich einmal.
Redaktion, Expedition und Tmcferei: 6dniU flraüe 7. Expedition und Verlag: e=as# Redak»wtu«^AllL.Tell-AdraAnzeigerGieben.
Der „Vrcmscrlast" des Mtuistcro v. Studt vor dem
gaben sollten, die sich erlaubten, anderer Meinung zu sein.
ES soll aber nicht verschwiegen werden, bajj wir f c l b ft auch einen Teil der Schuld an unseren 'JtieberlaQcn tragen. Wenn der Optimismus für jeöe kämpfende Partei eine Jugend ist, so darf er doch nicht übertrieben werden. Konnte auch in einer ganzen Reihe fallen die Niederlage
rergebalter wirken sollte, um ebrcr z u verhindern. C'
Prcuszljchcti Abgeordueteuhause.
Berlin, 9. Febr.
Erster Gegenstand der Tagesordnung ist die Derleiung von d.a Nattonalliberalen eingebrachten Interpellation über
»Öl i ist.
Gießen, den S. Februar 1907.
Der Wahlkomiuisiär:
Dr. B r e i b e t L
^milichcc K.U.
Vekaiiiitmachiiiig,
betreffend NeichStagSwahlen 1907.
ES wird hiermit zur Sffeutlichen SlennlniS gebracht, da st in dem 1. Wahlkreise des GroiihcrzoglmnS Herr Landwirt Ph-lipp stohler VI. zu LangSdorf nut 11643 von 22 118 gültig abgegebenen Stimmen zum ReichSlagsabgeordueicn gewähll
Deutsche» Ueich.
«Berlin, 10. Febr. Der Kauet empfing heute mittag tiu königlichen Schlag daS Präsidium des Herren. Hauses und iodaun das Präsidium deS ^lbgeordneten» Hauses. Im Verlaufe der ersteren Audienz sprach der Kaiser sich erfreut über den Ausfall der Wahlen aus, ohne auf Einzelheiten einzugehen.
— In Gegenwart deS Kionprmzen, der zurzeit in die staatlichen VerwaitungSgejchäjte emgeiührt wird, fand eine Sitzung des Beztrlsansfchufjes zu Potsdam statll Auf der Tagesordnung stand die Beschwerde der Frauen» rechtlerin Frau Schulrat (Sauer, deren Antrag, den selbständigen Frauen daS Gemein dewahl stimmtecht zu gewähren, abgcwiesen worden war. Rach längerer Verhandlung, der Der Kronprinz bis zum Schluß beiwohnte, kam auch der Bezirksausschuß zu einem ablehnenden Bescheid.
Dortmund, 11. Febr. Wie jetzt ui einigen Blättern mitgeiciU wird, sind die Skandale gegen den früheren panbel5inini|ier von Möller in einer Versaumilinig, iuo er sem Programm entwickelte, nicht von den ooz'.cnoemo» (raten, sondern von dem katholischen Gesellen-Verein angestiftet worden.
Posen, 11. Febr. Unter den Kandidaten für ben
ftultuSnumüer Tr. v. Stadt bat mit feinen tinSiü^rungcn nur zeigen wollen, zu welchen Utgebniifcn e- führen mag, wenn die öuentliche Meinung in dieser Dc.se infcnn.ert wird. Ta von den etwa 200J Fallen nur etwa 17 beanitanbet sind, kann ich nicht verstehen, baß mir noch immer derartige Borwür.e gemacht werden.
Fmanzmiiiister Frhr. v. Rheinbaben erklärt, ein Minister stehe iur ben a noercit, auch er stehe für ben ftuituSrninister. Der '21 bg. Las,cl bat behauptet, daß treusten iur itmiutauigaDcn kui Geld mehr übrig haoe. Aber gerade aus taltaredeui Gebiete sind von Jahr zu Jahr grünere umwenöuugen gemaajt worden, sowohl jur allgemeine (jkaicie, als auch bewnb.t5 jut bie Schuir. £ie Tatsache, bag nur bei etwa 1 Prozent der Fäile eine Bean. itanbung enolgt ist, zeige, daß von einem BremSer.aß nicht
nicht verhütet werden, eine Anzahl Wahlkreise konnten bei Urficrer Organisation und weiterem Blick der leitenden Ge- nosien gehalten iverden. Deut für künftig vorzubeugen, i|l unsere vornehmlte Aufgabe. ES soll leuier auch nicht oerichiviegen werden, daß die vielfachen Meinung 2» differenzen, die wir in den letzten Jahren hatten, m der Presse und in Zuiammenkünften aller AU oftmals in einer Werse ausgetragen wurden, die unseren Gegnern Stoff z n Angriffen lieferte. Hier haben wir künftig, ohne An«, nähme, uns die größte Reserve auszuerlegen. 'Müsten Aielnnngsoerjchiedenhciten im Intercsie der Parte» anSgeliagcn werden, so darf diese- nur m der ItuuQ sachlichsleli Weise qcidjebcn. Wir dürfen keinen Augenblick vergessen, daß wir Parteigenossen sind und jeder von unS daS Recht hat zu verlangen, daß seine abweichende 1Meinuno als ehrlich gemeint und im Interesse der Partei geltend gemacht angesehen wird. Rian unterlasse aber auch den Kampf für KlemltchcS und Neben- ächltches.
Deutschland -eht schweren Zeiten entgegen. Dem deutschen Volle wird eine Nechmmg präsentiert weiden, daß ihm die Atigen übergehen. Lei es. Wer nicht hört, muß fühlen. Tie Völker werden nur durch harte Schläge vorwärts geschoben. Unsere Ausgabe i|t, unS über den schweren Ernst der Situation nicht zu täuschen. Wir müssen teilen Blickeö dem SUnmicnben entgegenschcn und den Hamps aufnehmen, wo er sich bietet. Tie Zeit braucht taptere iliämicr und Frauen, keine Dkmnicnl Tie bürgerliche Welt zeugt Tag für Tag als Früchte ihrer eigenen Entwicklung iHinter neue Proletarier; sie schafft Tag für Tag wider Willen immer mehr die Bedingungen, die zu ihrer Schwächung und zrr unserer Liärlung führen. Ter Kapitalismus gebiert mit jedem Teige seiner weiteren Eminenz die Totengräber seiner ei.ienen lUasscnherijchast. Es i|t der O)eschtchle eljecne« Muß, daß in dcnstelben Viaße, wie die alte Welt jcriäUt, tue neue entstehll Lelbit jede Älicderlage, die in diesem stampfe für eine bessere und gerechtere Cibnunfl unfl trissl. Ul die Quelle zu neuen Stegen!
Rach ben Stichwahlen.
stolz auf die Haltung seiner Partei zu fern. Je weniger für ben Dispositionsfonds bewilligt wäre, um so schöner hatte der Erlaß gewirtt. Es komme nicht daraus an, wie der Münster ben Erlaß ausgesaßt hat, sondern wie er von ^n uniergcvrd» neten Crgancn ausgelegt wird und welchen Erndruä er auf die Gemeinden selbst gemadX hat. Ter Eindruck lorrne nur der sein, daß die Regierung eine Gehaltserhöhung Nicht wolle. Daß jeder Lehrer seme Steilung »u oerbciunt suast und womöglich in die Stadt kommen rnöäste, sei natürlich. Lern Lehrcrmangel könne erst avgeholjen werden, wrnn die Aussichten für die Lehrer besser werden.. Den B-strevungcn, den Senter an bie Schmie zu sessein, muß rm Jniereiie der edjnU ciitgegengelreten werden. Der Minisierpräsidem fchivarme für fiuUurauigabcn, wenn eS sich aber um Geldausgaben hudele, da wirb d.r Lehrer womöglich des mangelnden FdealrsmuS am getagt Diese Umstände mußten endlich emmal beiest.gt werden.
ubg. Dt. Dittrich (Jtr.) bemerkt, der tiriag hatte zu großen Mißverständnissen geführt, ferne eigentirciien Vnten- tionen niayi genügend erkannt wurden. In Lehrerererfeir halte d.t Erlaß große Beriiimmung hcrvorgerufcn-Unter^dcr Unsuitteden- heit der Lehrer leide aber die gaiije -schultatiglln. Man WllL an die Revision des LehrervesoidungSgeietzes recht bald heran»
Abg. Dr. Friedberg (Nl.) fuhrt aus, daß eine solche Verordnung, wie sie der "Minister erlagen habe, in die Recht, bet Gemcmdeii gai^ erheblich eingreif«. Der Munster habe versucht, es. so hmzustellen, als ob seine, Patte» den Erraß veranlaßt hatte. Dieser Behauptung müsse er enstchtedci» ^wtder- ipreuum. Es sei dem Miinster nicht gelungen, den Beivets oa.ur zu erbringen. Tiefe Unterstellung des M»n»sterssei eine unerhörte Beleidigung un, er er Par ter. Wenn der Minister den Ausjühruilgen der Redner btcic» X)au|<.3 ben Sinn unterlegt, den sein liriag hat, so läßt er damit eine außerit jüjwtre Ükranuucrtung aus sich. Ter Minister b-llage fich über ben Ton ui unseren Pariest>eriammlungen; eine Belehrung ub.r diesen Ton müssen wir aber zurückweisen bei einem MUNstcr, der von der Tribüne des hoben Hauses eine Dtagwahme dcr größten Kommune Preußens a.s „Umug" bezeichnet hat Voiicnt- Itü) wir) eine baldige Regelung der Lehreroefoldung möglich ictiu . Daran müssen aber alle, Parteien und Regierung, gemeuiiam arbeiten.
bie Rede sein könne. , . .
Abg. »zchr. v. Zedlitz erklärt, aus dem icßigen Vorgehen b.r Regierung schließe man, daß auch Iki Regelung der Lehr.rbesoldungS.rcge man sich wieder mit llcmen U/tdUiU iuiib bestellen müßen, daß aoer d.e jreigeoige Hand fehleii iu.ro. Pot 1 (JU'J wird und em neues Lestr.rveiolOungsgcicst uiajt vor.
i gelegt weibcn lö.inen. Solange am.icii die Lci-ret nicht warten, wir werben bei Beratung des KmtaSelalS hieraus naher cm» gehen. ES scheint in dec Tat, ms wolle man dcr Bewegung • dcr Lchrugcpaistr naa) vven einen Heuimichuh anlcgen. Bei dem l'e Lchriro,fiib»ngsg.seu wEo man von ganz anderen Grund- bÖbUn 9d) r b e£r' b e b r öe r ° j1 u1D e r b fnb e r^Hierburch bcV dem neu?n '2ebuUJ?e^albdngd^?ßt S Äröen gemacht & ^/y/r trau en 5 e r L Ihr? t zu d e J Re 0TtruT0 blc ,Die°“ blC
unterbunden. Tie Nalionalliberalen glaubten deshalb bei LUU rcrtct Tr. Schwartzkopss erklärt, die Frage,
Regierung Gelegenheit zu geben, bd ndt.ge iLarged 6Lrjuflcncn, iUcß^Ql[) uur 'Ulü.wnen und iiia;! fün, Pci.iio»ien bciuill.gl um tkn au, diesem Gebiete notigen Zufammenhaiig -wisa-cn Bvi. .. - im ^cjaijc stcoatl.^rt warben. Die 9icgicrang uub Regieiung herzustellen Es. sei davon gc, pro eben worden, d^l^.unbgeha.t vv i 1UÜJ 'jJtuti au, 1100 Marl erhöhen, dec nicht ,ut die Oe.ienlltch eit beitimmte Erlag fei MGocrstandcu hö'tut e^n nur drei Millionen.
worden. Er houe, ber liultuöiiiuuiut wert« ine,c JiibiKriianP- ^uverinihben gewesen. Nun Lim man l ?*. -im euiDW au. 12.0, m-rjeii eut l30u
. Tarnst sei das Daufl doch Leute iiia.t piövliuj laj|iS werbe auch nicht bei chränlt durch l eine vaiwgabung icitciwl^^ Qi'e ^QiiJC teinUi (alut llber ben Errng ueculjigt sein. Au dec Reglcrung. Nicht in Z'ocstel könnts oejogenwerden^, dag L Lchieroe,utdungsaesep muß mit gtlchllt lpesu/leumgang heran, der Erlag einen Eingriff in bie Reclste der Üiuicmbcn bvbeute, n weibcn, die Bvr^roeilen sind auch im Grnig; wann denn die Freizügigtest wctt>e dadura, in öe-püiem -lliagc be> . duigelegt werben kann, läbt sich srci.ich heute »wa,
schränkt WaS trage bie Schuld an den Zuitanben? ES 'ii ' n
gesagt worben, m erster Linie die Laiib.luckst ber Mehrer. Die» u> tröffet (ft.) erklärt, er hoffe auch ba(b auf ein Varl sei geeignet, Unkiarhcit beruoriuruieit. *)uuer ber Tand, ^ehrerostotbungsgls.ß. Et lömic Dr. Fricdvcrg nicht zustiulmcn, flucht stecke bcr Lehr er uiang et Ter »v ich lig ft e Weg fu, L augiWng in bem Ruf: Fort mit diesein
die Stellung 0 e rLe h r e r z u v e r des ser N'bann Werbt £ E Seine Partei habe volles Vertrauen zu
auch ber Lehrermangel schwinden. So erscheine ihm d».r Erlap fn? i n l n e r außerordentlich unb bedauerlich. Der möge ju übg Friedberg (Nll) bemerkt, daß, wenn er schorf
on bem Erlaß noch mehr «.chuld tragen, aiS ber Lllltu-mMister. löQr c" ea uuc luac Weflcn ftarlcii Angriffe des Kultus. (Beifall.) , Ministers. Auch die Angr..,e des F i n a n z m i n i st e r s waren
zi-altuSministcr Dr. v. ® t u b t etwittert, die 3" LmgcLcajticrtigt. Ebne beweisen zu tä.iuen, hat er behaupte, bic
r-beem- Aelcgnh-st. sch hätten sich. gegen bis eruart, was er selbst
fbrcclk.il, dem em grilliger Stempel auigcbradt »oorben |ei. gewollt Tao sei ein Angrif, gegen die politische Ehre Die SchulaiifsichtSbeholOe habe den Bcstrcbungen b.r Tchr<.r au, . Parier Was btt ftultasminister vorn Verhalten ber Liböjuug bcs Gehaltsru Aationalliveralen zum Drcmserl^ ße.cgt Hal, ist u»wahr, dem otac.1 habe aber die Pflicht, eine oeiviife Gleichmäßigkeit zu 1^.. ^tgegentrUen. Die picde deS Mmistcria.b.rUtors buroct
fü'yüüen, unb könne Nicht ohne weiteres den Gemeuibcii die Fest- ~ b-c Bcianlworlung für den Lremserlaß auf, ohne dajur
ftcllung ber Lcstrerbesvidungen über!aiicn. >>n ber Kvmmlstwn, Beweis zu bringen. Ta höre eigeittlich jede DiSkufsion i)ie sich mit ben LchuUx>datu)nen dcichälttgte, sei nicht nurooul u- i)aui>eU sich hier um den Klrmpf für das Ideale, |ür
Herrn r». Zedlitz, fvnbern auch von Veltretcrn ber libcralen l J ^lmet ^mpsen. K-uitusuiliilster Tr. v. ^t-ot erklärt,
Parteien über bie Landflucht der Leh^r unb übcr die Ungleich- lüenn Friedberg aosicht.ich von Umvahrhestcn gc.prvchen hat, Mäßigkeiten geklagt worden. Deshalb wurden drei Millionen . geäußert haben füll, so müsse er (Redner) das zurücklveiien.
m ben Etat für 1906 eingestellt, namentlich um aliemstcb.nd« vw er geauynl y ^riönliche Dif.erenzen zu beseitigen. Lehrer auszubcssern. Auger die.cr Bcrern^arung.kam dec EU^ Miisteriaidircllor Dr. Smwarzkopff führt aus, es sei IvuM 4. Mai 1906 -uftande. Wenn ber etaat fern. .^etocei^i .R ^ammi1|L01t wie im Plenu.u uaiwn geiorochen wordcn, halte, so wäre eine Gleichmäßigkeit unmöglich, unb die großen - nQ. ol)cn ßel)cniint werben müßte, wenn bie unteren Gr» Gemeinden würden b e Gestälter immer weiter erhostrn- Den Be» ^stöstt werden. In diesem Sinne fei gc./anbcd worben, urebungen, b.r Land।lucht dec Lehrer durch Be,a.rankuna der 19 fejn Ausgleich möglich.
Frcizugiatcit zu begegnen, haue er immer den energifu/ften Wider- (iaffcl (srs. Vpt) er 11 art, daß am 17. Mai 1905
stand geleistet. Aus den Lehrermangel wul er heute nicht naJ>2r I, Antrag eledtitz angenommen wurde, fünf Millionen Mk. eingehen. Er verwahre sich amr dagegen, daß « für d.n ^h"r-L bcn Ltat CiUJunellen. Tic »iegierung habe nur drei Milmangel verantwvrt.ich gemacht werbe EmS stabe Lcr Ylbg. .• euifleießt, sie trage die Schuld allein, wenn die Schäffer vcrfchliiicgen, daß Beriammlungen, die von ’cul^I chaltet nicht genügend erhöht warben jinb.
Partei aus eind.rujen worden jcuii, bie hest.gsten Angriffe Ministerlaldirelch-r Schwarzkopf f erklärt, daß Frage, gegen ibn gerietet wotben feien, baß Yleußcrungtn gefallen )ii:b, , «. bcr t Millionen bewij.igt worben find, mit bem
ber Kultusminister soll gehen. Er fühle sich gegeiiuber bicieii 1urem5crla;1 ,^usts zu tun habe. Wenn man Die Landflucht ber Ängrisjen vollkommen fchalldiret. Die Zukunft werde ihm recht beseitigen wolle, fo erreiche man daS nicht durch Etoö- Geben. hung der Gehälter Der städtischen Lehrer, sondern durch größere
Auf Antrag deS SEbg. ö au« mann (31L) wird die De- ^wnmWgkeet.
fprechung der Interpellation beschlosfen. Die Tistufsion ist geschlossen. Rach einigen persönlichen Be»
Alrg. v. Gtoeven (Krns.): Seine Partei stehe dem Gtiunc mcrxunflcn Abgg. Dr. Friedberg, Sttosiet, Cassel ist die Be- völlig unparteiisch gegenüber. Wenn Ungleichheiten vermceben eülultq Smurpclialion gcichl0fsen, unb txx Gegenstand et» ©erben fallen, so mus.e nicht nur eine Mmoeitgrenze, fondern .
auL, eine Höchstgrenze festgesetzt werben. Wenn Du National- * • ■_--------- ---■ - - - '
liberalen ben er .aß einen Bremsermß nenncn, so haben du.e I Lagesdchau.
ßl ÄAtiÄ r« ^ne-uorhanb
Er bitte, wenn irgeno möglich, noch in dieser se.fwn um Bor- erläßt einen Aufruf an die Partei, tu dem c5 heißt, kgung bet Novelle zum Lehrcrbeioldungsgesetz. »jjyaS der beiten und tapfersten Armee schon passierte, ist
Abg. Cassel (Frs. Vp.) erllart, Graf G^eoen habe Unrecht, un6 pa{flCrt. Wir sind geschlagen, aber nicht Äfton&ÄÄ«, ‘ÜÄf&Ä .Lr befiegt T.e E°,l°lMn.°kr°ti° ist nnb bleibt bie «ribml Grlaü aewirtt Es komme nicht darauf an, wie Der Mmiftcr j uärkile Partei in Deutschland, und ginge es im Reiche bei Gottesfurcht und frommen Sitte nach Recht und Gercchiigkeit, wir zögen nicht mit 43, sondern mit mindestens 115 Ab- geordneten in den Reichstag ein. In diesen Tagen zeigte Uch, daß der unvechältniSmäßig starke Aufschwnng, den die Partei bei den Wahlen im Jahre 1903 anfznwcisen hatte, nur einer Reihe besonders günstiger Umstände zu bauten ivar. Insbesondere tu Sachsen, ui dem die Eheirrung in der ftronprmzensamilte, der Haß gewisser ftreif'e gegen Den damals regierenden streng katholischen König, die Eihöhling der Ztvilliste und Oft prtnzlichen Apanagen, in Verbindung mit einer erheblichen Erhöhung der Einkomnieniteuer, um mit dein Reichskanzler zn reden, eine große 'Anzahl wild gewordener Spießbürger m eine 'Art Berseikerstiintnung vcr- letzte. Zu den verschiedenen Ursachen kau» eine seit Jahren fiiuernatuch betriebene Hetze m der gesamten gegnerischen Lokalpiesfe, deren Leiter und Urheber der ReichSverband zur Verleuinduug der Lozialdciuolralte war. Der Wahlkampi wurde dadurch in einer Weise vergiftet, wie niemals zuvor; alle Grundsätze über Anstand und Moral, mit denen sich sonst unsere Gegner unS gegenüber zu brüfle» lieben, muiöcit mit Füßen getreten. Eme annähernd ähnliche Rolle wie der Boulaugerschwiudel im Jahre 1887, spielte tu diesem Wahl, kämpf der Schwindel nut den», was die Kolonien angeblich uub und bedeuten, und der Verrat, den dtejemgeu begangen
„D r e m S c r l a ß". , .
Abg. Schiffer (9211.) erklärt, baß am 4. Marz 1906 er Erlaß bes KultusmstiislerS erschien, der hemmend aus bi
Aus ein Schreibcii des Dircluriums des ZentralverbandeSI deutsllMc Iicdustriciler an ben Rcichölanzler Fursicti Wüloio hat dieser eine ’Jlntuort gegeben, in wclchcr es bec „Jwcbb. Allg. Ztg." zusolge u. a. heißt:
„Ich müuju ieilftellcn, daß der vorläufig mit Ersolg beendete Kampf sich nicht einzig und allein gegen bie Sozialbemvkcatie rtästtte. xai »iHiiumalc Vulgertunr hat vielmehr burch sein Votum gegen du oojialbeinulxuleK auch eine parlann-tttarische Tattik virurtcilt, durch berat xln» Wendung am 13. Dezember v. I. die bainalige^Minderhctt von der 3entrunidpartci unter Beist tlie ber » o z t alb c in o - Italic niedergestimmt Wurde. CS hieße ben Geist der Nation Derlenncn, wenn nun über bicjcS a^racterifttiche Merkmal ber füngiun Wastleii hinwegsehcu wollte. Ich uertraue auch fecnerstui auf bte ausguicbenoeu Wirkungen einer ge- wiHcnliuitcn unb befonnenen Sozialpolitik AAt große Bcrat- wüiigieit, mit der dce deutsche Induftrie die Lasten die, er Politik getragen hat, erkenne ich rückhaltlos an. Ich hosfe aber auuj, daß mit bei Den tuiiiugcn Betnustmigen ber ucrounbtten Regierungen zur Abstelluug s on a ie t Mißfränbe und zuc Milderung der w i ü i ] a> a 11 - lidjen Gegensätze bie wertvolle Unterimtzung des Ztuitrul» verbandes mast jchleti wird. .
Der itubciv foiuuijttiu/t uieichZtagsabg. Eduaw Bernstein sagte einem sranzöiiscstew Aus.ragcr:
„TaS Protzenlurn ber Emporkömmlinge, Das man unserer Partei nicht mit Unrecht vorhalt, hat unS f y ü) c r g e i dj d b i g l Beb«, uiio singer etiennen Die uciU unterer । e 11 bem unglücklichen DresDner Kougreß erlittenen m o r a i i i d) e n uub materiellen «iji» büße, trotz istres zur Schau getragenen aatoljismus. Lie - w^kOcn eine andere Taktik zu iiiuxii haben und Bebel möwte iaj, so paraoof es Ciüige, als oen er fielt u n | er ec bi e d t f i o n i ft e n bcicic^neit. ^r wird fem poiuuyed Ber- siänotsts in dec neuen Au,gaoe betätigen."
Sufließrich gab Bernstein b.r Llever^eagung Ausdrucks baß der neue Reichstag nicht in bie Lage kommen werbe, oaS Sueben«- btburiiiid Deutschlonos gegenüber b-r Regierung zu betonen, weil niemand in Deutschland ernste Verwicklungen wünscht. d
Zn Frankfurt a. M. würben nach der amtlichen Fest- stellung bet b.. RcichStagS-St.chwahl 64 983 stimmen äuge» geben, davon 546 ungültige. Gültige e-timmm eth^.ten Leiet b3 669, Cuütd 30 7 <6. Lef'et har a.so m.t einet Mehryett von 2ö81 Stimmen gesiegt. a»ie Wahlbeteiligung betrug b4,o chroz.
Das amt.ue Wallte.ult.t für d n Wahllreis ^010111001- Grotz-Ger au iu: Abgigeleue gültige Ltun men 34 48^; e« t rhirll.n Tr. L i'.mi (Scl. Veclqoid 16 ^Or-


