Ausgabe 
9.12.1907 Zweites Blatt
 
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Handlung akuter Entzündungen'

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wird, mehr als zwei Vertreter wählen.

I) Fr an ks urt a. M., 7. Dez. Den Hauptbalnhos passierte gestern em. De.erteur , emrs p r e u ß i s ch c n Infanterie- Legiments, der nur bie Leitung transportiert wurde. Ter Mann war vor zwei Jahren desertiert, in die Fremdenlegion ^treten und hatte den Feldzug gegen Maro kko, auch dos Gefecht von Ea>ablanca nntgemacht. Von den Mauren gefangen genommen, wurde er wegen eines Exzesses zum Tode verurteilt. I gelang chm aber, einige Stunden vor Vollstreckung des

Nach langen Irrfahrten landete er endlich wieder in ^eutlchtand. Man nahm ihn fest und ver- urtellte ihn wegen Fahnenflucht zu 1 Jahr Festung. Nach Ver- I pußung der strafe must er noch ein Jahr nachdienen. I

-f- Hanau, 8. Dczbr. Eine Tabakardeiterver-! sammlung faßte heute eine Protest-Resolution gegen die Einführung dec Zigaccen-Banberolesteuer. I

! Ein furchtbares Familiendrama spielte sich in Lampiedarena bei Genna ab. Dec Straßenbahnschaffner Bianchi war nut dem bei ihm in Aftermiete wohnenden Ehe- paar Quattrochi wegen der rückständigen Miete in Streit ge- raten. Quattrochi zog kin Messer und stürzte sich, von seiner siwau unterstützt, auf Fraii Bianchi, die ihr kleines kl ?rCCn®rU^ truÖ Beide wurden von Quattrochi diirch Messerstiche getötet. D...... sich "*

auf Bianchi selbst und schlitzte ihm den°Leib "aufi

I < ii > -. ,,, , ___ vUUvH V V L VvlflVl

Geh. Med.-Rat Proi. Tr. Tuczek, 1Alc I örutag flbeitb die Äahl^ der beiden Vertreter.der Nichtinkorporier I ^uberaumt , hatte, Tanb gestern abend eine von etwa 100 ne^mc?nf^e|U^te Akademiker-Versammlung statt. Es wurden IÄÄ/" Stauen,, in* denen die Ungerechtigkeit des bestehenden ! HP eins der Zusammensetzung des Studentenausschusses gegeißelt I wcan wies auch darauf hin, daß den 750 korporierten *tubenten ninb 900 Nichtinkorporierte entgegenständen. Als r? 'v^oner, der lpater zur Ordnung gerufen wurde, eine ver- letzeiide Aeu^erung fallen ließ, verließen die anwesenden Char-; gierten dcr Kvrporatwnen den Saal. Die Uebrigen beschlossen I Petitionen an die akademischen Behörden zu richten, in denen Ne eine gerechte Zusammensetzung des Studentenausschusses und gleiche Rechte und Pflichten wie die Kvrporierten verlangen ^ie heute abend anberaumte Wahl von zwei Vertretern der Nichtmlorporierten verlief resultatlos, nur etwa 5 Studenten hatten sich eingefunden. Die Führung in der hier geschilderten Bewegung hat bie ?yreie Studentenschaft übernommen. I

47»f?lE ®lUr. Studentenschaft brachte dem Oberprmidenten der Provinz Schlesien, Grafen v. Zedlitz- e r' Jn. seiner Eigenschaft als Kurator der Breslauer

Umverptat zu fernem /O. Geburtstage am 7. d. Mts. einen kQr>- an dem sich nahezu 900 Studenten beteiligten. I

Vermijchees.

Ans d em Sauerland wird uns geschrieben: Dec in Miseren Bergen sich ailihaltende Waldarbeiter Franz Hesse, der im Verdacht steht, einen Dl ä d ch e n m o r d bei Hagen begannen 3ii haben, wird von der Polizei unter Benutzung von Blut- A'füif1;!6 U mCl Hesse, der schon einmal wegen eines

^lrt^.Crl)rie$n 9^ im Zuchthaus gesessen hat, ist

miLm? Meter grog, dunkelblond und hm sogeuannle

O-Beine. Für die Ergremmg des Alorders sind 1000 Mk Be-1 lohnung ausgeietzt. '

''erholen, land aber die Tür verschlossen, wann wandle sie sich nach der Kirche, rannte vergeblich mit dem Kopfe gegen die Tür und setzte nun m gewaltigen Sprüngen querfeldein, den Ia'aern das Nachsehen überlassend. a

medizinischen Fakultätder Universität ^B re^s la $Cr

. o Marb urg, 6. Dez. Innerhalb der hiesigen Stu- wurden durch die Schachte IN die Lust gefchleudert und fiel, deu tens chaft, soweit sie nicht den verschiedenen Korporationen ^ann nicht in die wiese zurück, sondern auf die Erde «iS dort, ist gegenwärtig eine Bewegung im Gange, die dieser Katastrophe , beläuft sich die Zahl dec ^vser

s L A nSaSft LaÄLm-rckas ^uben-Katastwvhen IN den Lein"L

wählen. Nachdem nun vor einigen Tagen der derzeitige Rektor l ^ ^^?."^0ekommen sind, aus über 2000.

der Universität, Geh. Med.-Rat Prof. Tr. Tuczek, auf heute Meldungen aus ^airnwnt besagen ist Fortschritt in Nett,», Freitag abend bie Wabl der hpibpn 9L>rfr.-'tpr h'r 1 nrhpifpn norinn oft« ..... <->. ..

nur auf Kosten der Liquidität geschehen' Lnne.

elfast, 7. Tezbr. Infolge des gegenwärtigen Preis­sturzes aus dem ^eiiieiiinarfte wird nur kurze Zeit in den 'Sbuinereten gearbeitet werden. Die Lölme merbpn nm S 3ogcitrma^dt; 30000 2lcbeUcu ^inb dadurch in Mitleidenschaft^ge'

arbeiten gering, da alle Stollen von Trümmern anqefßm und, deren Wegräumung ungemein zeitraubend ist cvU 1 befinden sich noch 311 Bergleute in dec Grube, die wa^ scheinlich alle umgekommen sind. Das Feuer ist aelöitfit

Kleine Tageschronik. *

>ver Schöpfer des Statistischen Amts der Stadt Berlin nct Rcgicrungsral Tr. Rrck)ard Bo eck h, ist am 6 bjfcH ftorben. ' * *utts- ge-

t§.n ^a ubmord wurde am Sonntag vormittag in Bei-l- ttitdeckt Der Kaufmann Lehmann wurde mit zerschmett^!! Schädel, einer Schutzwunde und zahlreichen Stich- und wunden am ganzen Körper tot in seiner Wohnung aufaefuÄ' Vorläufig fehlt von dem Mörder jebe Spur. Auf sein^- greifung sind 1000 Mk. Belohnung ausgesetzt. Es wurden piir^ Verhaftungen vorgenommen, darunter die eines Untern^?196 pom 2 Garde-Ulanen-Regiment, der mit dem Ermordeten 8^ geschafte gemacht hat. Der Unteroffizier wurde aber nnetoT- freien Futz gesetzt. 0X1 «Us

Berlin wurde unter dem Verdacht des Gattp^ Mordes die Frau des Hauseigeirtümers und Rentiers rt i verhaftet Sie wird beschuldigt, den Versuch gemacht / haben, H. wahrend des Schlafes durch ausströmendes Gas toten. 3 au

I Sn Berlin hatte ein rumänischer Offiz ier seit hi Zähren mit der 27jährigen Verkäuferin Margarete Liebesverhältnis und ihr versprochen, sie zu heiraten. Die <p ?ipUlbeR .Tagen Verdacht geschöpft, daß der Offirj^ sie betrüge und führte seitdem Sublimat bei sich. Als am 6. d. Mts. die Wohnung ihres Geliebten betrat, fand s - anderes funges Mädchen vor. Zwischen den rin ^g^^ennnen fam es nun zu Tätlichkeiten. Vor den Au^

Unxb Geliebten zog die P. das Fläschchen mit £ ©ift hervor und trank es aus. Bewußtlos brach sie im Zimm^ jammen Sie wurde nach dem Krankenhaus Westend gebrach? wo^sie hoffnungslos darniederliegt.______________ B

<0crid?tsfaa£e

0- Dez. Wegen Verbrechens im Amt, ioeieingung und Vernichtung von Urkunden verurteilte dus Schwur­gericht den früheren Stadtrentmeister von Neheim, Franz Burgand, zu fünf Jahren Zuchthaus, 1500 Mk. Geld- Itrafe und 10 Jahren Ehrverlust. Die AmLsumepschlagungen des Angeklagten belaufen sich auf 174 000 Mk. Als die Ber- fehlungen des Angeklagten b ekannt wurden, beging seinerzeit der Bürgermeister der Stadt Neheim Selbstmord. Mildernd für den Angeklagten kam in Betracht, daß hinsichtlich der Re-1 tn'wnen tu Nch-im eine Mistwittschasl gck«crichl habe, die .ihresgleichen suche.

c Seivzig 7 Dez Das Reichsgericht hob heute auf die Revision des Angeklagten das Urteil des Landgerichts Me- seritz vom 12. Juli 1907 auf, wodurch der sozialoemokratische Vischlergeselle Ferdinand Müller aus Posen wegen Majestätsve- leidigung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden war Der Angeklagte mar in einer, öffentlichen, von dem deutschen Wahl- verein berufenen Wahlversammlung in Meseritz beim Ausbnnqen des Kw^rh°M sitzen geblieben, das Gericht Erblickte darin cch- Lvcareftatsbeleidigung.

Gotha, 8. Dez. Die Strafkammer verurteilte den früheren Redakteur be£Goth. Tagebl." Walter wegen Belei- ^^ung des Kommerzienrats Grübel, Vorsitze-nder des Thürinaer

Aushilfsweise die Ulmer Ztg. redigierte, wegen ^es katholischen Klerus Deutsch­lands burch emen Artikel mit der Ueberschrift Pharisäertum an dem die katholischen Geistlichen Heuchler und Volksbetrüaer «genannt mürben, zu 300 Mk. Geldstrafe Dec Staats- ÄÄäSeTVanMa9C ®itoof Keppler schloß sich

. K'bnigsberg, 7. Dez. Der Schiffer Heinrich Br atz ^tCar t)öl2 Schwurgericht wegen schweren Raubes, be­gangen im August v. I. an der unverehelichten Prostituierten Margarethe Kraus, zu 15 Jahren Zuchthaus und X nÄu? Ehrverlust und Zulässigkeit unter Polizeiaufsicht ver-

Stockholm, 7. Dez. Der ober ste Gcrichtsbnf fant l ba3 am 20. August gefällte Todesurteil gegen die Mörder! .Wrnther und Scholkemeher, die den Briefträger Olßen ermordet und beraubt hatten, bestätigt.

a V ^z. Das Ehepaar Go old legte Vegen ihre am 4. Dezember erfolgte Verurteilung iveaen Er" Mvrdung der Frau Lewin Berufunig ein. 9

Aniverßitäts-Nachrichren.

Zeichen Studenten bemerkte man die ordentlichen Honorar'n-N'- f-si-ren Wirk!. Geh. Röte Dr. Stölzel und Tr Krauel Andren hielt te©Senfrd^fe,f°r $,CtotB' $rofe'for Tr. Seckcl V ,Ä tztzL Ä «ch. f: irl ALL- - L «ä I Jcfjule wird danach von 1840 Studierenden besucht Cgeqen 1827 fcärer0,2mrKrtftEr Davon sind 1461 Studenten, 17g Swter, 200 Gaste. Es befinden sich 1343 deutsche Reichsange- mCr ?e" Studierenden, von denen 473 dessen sind

606 fint» Preußen, öl Bayern, 38 Badener, 31 Elsaß-Lothrinaer S-chsen usw. Ausländer sind 497, darunter 374 Russen gegen 198^^ ®.onrmerl^efter. 54 sind Oesterreicher, 14 Nonmqer

11 ^chvieizer. Auf die einzelnen Fächer verteilen ^ie Stulnerenden folgendermaßen: 344 belegten Architektur 2M ^ngenieurwesen, 565 Maschinenbau, 251 Elektrotechnik 169 ,^L9eÄnne Abteilung. Unter den 200 Güsten be- im^32 orb<>nf1Hrf,mamCn'r Lehrkörper setzt sich zusammen

q.,g h § n ^"sesioren, 1 ordentlichen Honorarprofessor, chnd 53 AM-n?em *r°feffOren' 39 2e6mn u-rd Privatdozenten

Marburg, 8. Dez. Dr. med. Wilhelm Danielsen bisher.d^^vatdozent für Chirurgie und Oberarzt an dec hiefiaen Krrurglschen Klinik, führt sich am 11. d. Mts mit e"ner Antr , ber Resorptionssorschung für die Bc-

. verlaufener Ringkampf. Im Saale

desSchmecoldkeller" in Passau fanden dieser Tage athletische ! Bocfühcungen mit Ningkämpfen statt; bei einer dieser Ver­anstaltungen standen sich der Vorsteher des dortigen Athleten-

Sergeant Loher und der Öberösterreichische Amateur- Meisterichastsalhlet Noiter als Gegner gegenüber. Im Ver­lauf des Ningkampfes kam Loher zu Fall und verletzte sich. am Rückgrat derart, daß man ihn bewußtlos in das Garnison-1 la^arett bringen mußte. Hier ijt er jetzt seinen schweren Ver­letzungen erlegen.

Aus dem Leben König Oskar vorHchweden.

> ^ltmr wird ein Monarch der Mitwelt innerlich n°h-geruckt sein als König Oskar von Schweden Dem schwedlschen Könige hatte die gütige Natur das nur den Äuserwahlten zugeteilte Geschenk des Dichters zuteil wer" den lassen.Oskar Fredrik", dessen .Gesammelte nordischer Literatur sind, war ein ?tt s? ..dem künstlerisches Bekennen notwendig war.

8t Irin ftnrmami --e' ^"erlich vornehme Persönlich- un?. ^les Weltbild wie seine feine und Idj in feinen ö"hlreichen Werken aus- g^rrucit. Zum Seemann war der dritte Sobn Könio Oskars I. bestimmt worden; eine leidenschaftliche Liebe ^oa K SU-n Meer. Wie eine Heller Crgelton Hingt biefo 6em ungestümen Drängen ver Flut e^ton «PhiAri' buf(e juchzende Liebe zum Ozean in seiner ersten Gedichtsammlung, die erder schwedischen Kirnt?" gelängen und'sÄlad" f°nb in be,u von Helden- h>ar 1 s einln poetisch mächtigen Hauch,

cn dem großen Atem der Natur und fand AopulE Töne, wie in dem prächtiq- kraftrgen GedichtOatjee". Es sind Gedichte eines See­mannes, der ganz, in seinem Berufe aufgeht Diese Dich- ^w^edische^^Mah? n' ^emetr! PreLsschreike?L

aekrönt 5 emgefchickt und mit dem Preise

M» r.nt bähten zu den Perlen schwedischer Lnr'k

sich und sein Volk zu Tawn und 7' mannhaft hat er seinen Dichtungen ging eine. rZe 1chriftstl?t7Zche Tätia-

. . . - Markte.

fc. Frankfurt a. M., 9. Dez. (On'q.-Telear hps

ob

Wf ä?Ä 3. Qualität 2)it. 30.0030.25, Roggenmeh?» k 00-32.ö0,1. Qualität Mik. 31.00-31.50, Weizenkleie Alk. 1125

ds? m,£; 9ioggentleie ivik. 13.0013.25, Alaiskeiine Alk 12 00 inn « 0?'°?' orauken, Pfälzer, Ried Alk. 00.00-00.00. Alles ver 100 Kg. ab hier. per

AW** M.' s Tez. (Telegr. Orig.-Bericht des .Gies,

'k A 'tl Notiecrmgeii ber heutigen Viehmarktpreife. Rum GO nu? PrftQnbC-lV n449 S^ei1' 137 nu§ Oesterreich, 24 Bullen 00 mw OestecreA, 0 aus Dänemark, 838 Kühe, Fersen, Stiere und Rmbec, 0 aus Täneniark, 295 Kälber, 453^ Schafe mib Swl 100 Schafe aus Oesterreich, 00 Ziegen, 1909 Schweine r^uar171°°73 Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 78-80 M qnp O7in73r^ 3* DuöL 00-63Mk.; Bullen l.Qual. 69 bis

Ctl*ar* 6°67 Mk.; Kühe 1. Qual. 7172 Pik., 2.Quai. nn_50-54 Mk, 4. Qual. 0000 Pik., 5. Qual 2° 805 * Bf?Ua^~;95 W Lebendgewicht54-57 Pf,

«5mm °9?r00 xch.veiue 1. Qual.'bl-00 PIgO Ä 3® n,m0|° «?,'k72\1S'11, ^«700 Psg., Lcbendgew. 47,5-00,0 Psg, £Diinl. 50 o7 Psg. Lebeudgew. 00 Pig. Geschäft bei Horn-

' AuhOH.

des Reichsbank-Status. Nach der bis

?un?, ,5; ds Mts. ^vorliegenden Ziffer war, wie aus Berb» Status des Instituts nur um ca. 30 Mill k MEer am gleichen Tage des Vorjahres. Danach bui sich also eine relativ wesentliche Besserung vollzogen Tie ßLnT ejborte haben auch in den letzten Saw* »s'O u r B0 r 1 e n l a g e. Selbst dec neue Bankzusarnrnenbri!^ vermochte die New Yorker Börse nicht aus ihrer küwb nn^v?arfkef im?nun9, -ble eines Tages wie em Kartenri zusammen fallen wird, herauszubringen. Auch bei

^lrÄeTL ^er gefährlichen Gelblage das eifriqftp

Achr^n, die Kurse nach Möglichkeit zu halten, damit Ä

p 1^116 Nicht allzu große Abschreibungen aus

Cffektenkonto vorzuiiehmen haben. Ueberhaupt sind bie Grok-

III bestrebt, eine abermalige Decoutierung der einzelne - . Ä i®1 ^rliner Blatt hat den HaupLkÜ

Dann stürzte sich der Barber angesichts der

V? ihm Q A..; . "lNIcken Lage doch nicht auf der Ausrichtung

-Id«' übrigen btei ete X" I zu wollen, Ä

mastig geworden, während die beiden anderen zu entkoninien luchten. Das wütende Ehepaar stürzt- sich auf die drei

IKinder und erwürgte eins nach dem anderen. Dann Illesen die beibcn Mürber davon. In den Straßen verfolgte eme rasende Volksmenge die Mürber so lange, bis es ihrer habhaft wurde. Voller Wut warf die Volksmenge das Ehe­paar vor einen vorbeisausenden Straßenbahnwagen, der beide tötete. Fürchterlich verstümmelt wurden ihre Leichen unter dem Wagen hervorgezogen.

- S8r°'n Grubenunglück in Amerika. Aus Monougahela (Westvirgmten) wird gemeldet, daß die 'riahl der bei dem Grubenunglück von Fairmond Getöteten annähernd 6 00 betrage. Dec Direktor des Bergwerks habe die Zahl der fehlenden Bergleute mit 476 berechnet; in dieser Zahl selen aber 100 Knaben, die als Wagenschieber ver­wendet wurden, nicht mit einbegriffen. Durch die Nach-

I )dk7abln mÖC1:ben bie Rettungsarbeiten sehr verlangsamt; .zahlreiche Personen, die bei den Rettungsarbeiten be­schäftigt sind, erliegen den Gasen. Man hat die Hoff­nung aufgegeben, die Verschütteten zu retten. Von den ^rn sind 85 Leichen gefunden. Bisher weiß man nur nut Bestimmtheit von 130 Mann, die entkommen sind. Es heiß, daß bie technischen Einrichtungen der Mine viel zu wunfcheu übrig ließen. Tic Fenster fast aller Häuser in einer Umgebung von 10 Kilometer wurden durch die Explosion ®'e Katastrophe ist die schlimmste, die je in der

Eefch.chle der auierikanischen Grubenindustrie vorgckommen ist.I

Kind wurde ganz rot, suchte)' sta1llmelr^k>eri7ae^bi aus^ unb brach schließlich in Tränen

£etne- Da strich der König lächelnd dem Mädchen ubers Haar und sagie in seiner aüttaen Arll Kind, ich weiß auch keines

König Oskar hat auch bem polit iichen Geaner stets ZX Sy'"1?"""3 sutcil werden lasten; das er den arok-e, gegenüber bewiesen in dem

er Den großen T ich ter verehrte. Als ihm einst in Elwistm-

der Wntg"nicht^nnerschpll?dEmerkte man,"daß K SffiÄis,W.K »««"> Ä-ANL. *)«

Eindringen von Repüblikanmm an seinem Hof^bestürzt'se^ Lande bin ich allerdings Royalist ""

gab. am letzten Samstag0 eiV", Gnte^on^"

- r - c s ch machte mit rezttakorischer Dr Lumw» r e , mustkal.scher Teklatnation großen Emdruck ^? D'Uner nut ST" ÄS. Sfe? »SJK übte an, Resideuztt eöter l, 5 a .^u W. Pfeiffer,

eine tiesgre,sende Mrkuna auE ° bet bev Uraussühruns

ftri^irinpr NN erstaunliches Zeugnis ablegte von dem Um- . 71 'Omer Interessen, der Größe seines Wissens Er ver­senkte sich n historische Studien, fühlte sich erariffe^ von ' ^^/^^^^^abentenerlichen Geiste, der einst seinen Groß- - Bernadotte vom Bauernhof bis zu einem Könias- .vron emporsteigen lassen. Jn dem ebenfalls unter

DichternamenOskar Fredrik" veröffentlichten Buch Napoleons und Bernadottes Zeiten" geschick «^schaffend seines Ahnherrn Lebens-

semenStudien zur schwedischen Ge- VW- 1«" "Memoiren Karls VII." pfloq er stwie- den stolzen Gestalten, die einst vor ihin auf C^?'b®»eth^T°\9fe/e. fen' klassische Werke wie Herders eife'inmJWf"?11? ' Dramen Shakespeares hat ^oJ^nem r® E rln aaezugltchen Uebersetzungeu geschenkt Die Sammlung seiner Lssays, die Aussätze auf alten n ,7h ftaif1111 '^en ®ebieten enthält, ist mehrere Bände

» ®.*'sÄÄ?S bw Sm«» d'm 1,16,16 in ®"i1'

Wisittsicbas^ hlr ^rledensfürst, ein Förderer der Künste nnb aewordä, , gesamten geistigen Kultur seines Landes geworden. Daß er zu weltumjturzenden Taten nicht aus- besten" Man'°eÄäbltsi"k bescheidenen Klarheit am vejrrn. Man erzählt sich eme reizende Anekdote öte diesen ^arakterzug und zugleich seine geistreiche Art em kennzeichnet Als ständiger Besucher der Schulen in fernem Lande, für die er das größte Interesse heute fam in eine Mädchenklaste und er begann balb selbst M examinieren.Könnt ihr mir wohl bie Nanien der großen Könige von Schweden nennen?" fragte er bie