der Hitze ermüdeten Truppen große Biwaks zwischen Rorbach Köpfe zählenden Schar fertigen in einem Tage 16 Stühle' und Äulendiebach (41. Brigade), und bei Calbach und Borbach Außer dem Preis wird den Blitz-SLuhlfabrikanLen die Kost (42. Brigade). Cm munteres Treiben herrichte bis ui die Nacht neftellt. 1
in den Biwaks. Um 2 Uhr wurde die Division alarmiert. Die J ttriphhprn 19 , ^1. <
Blaue Partei griff m> unb auf den Höhen zwischen Glaubern t, „L1 1 J3 ^^ Bürgerschaft brachte heute
Rorbach und Stockheim entwickelte sich wieder ein Gefecht. Not tra! / °unb Mner ^-enade hnr ^E^ung :n Gestalt
den weiteren Rückzug bis Setters an, stets verwlac vom Ä-etitb. . ^.Elzugo und emer Serenade dar. Rach 9 Uhr beivegte
Kandel.
Len weiteren Rückzug bis Setters an, stets verfolgt vom Feind. Gegen Mittag trafen die Truppen in ihren Quartieren ein, nachdem sie noch große Märsche zurückgelegt hatten. Am Donnerstag hatte die 21. Division Ruhetag.
Uniform des Jnf.-Ncgts. von Horn (3. Rhein.) Nr. 29 der Abschied mit Pension bewilligt. — Werner, '^berstlt. und ^Kommandeur des Landw.-Bezirks Lennep, mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Lcibgarde-Jnf.-Rcgts. (1. Großh. Hess.) Nr. 115. — Tr. Dönges, Ass ist.-Arzt beim 2. Großh. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 61, zum Oberarzt, Tr. Schmitt (I Darmstadt), Unterarzt, der Nes., Tr. Las- peyrcs (Gießen), Unterarzt der Landw. 1. Aufgebots, zu Assist.-Aerzten befördert. — Tr. Heil (I Darmstaot), Oberarzt der Landw. 1. Aufgebots, der Abschied bewilligt. — Prinz Friedrich Wilhelm zur Lippe, Major und Bataillons-Kommandeur des ersten Hannoverschen Jnf.- Negts. 'Nr. 74, wurde zum Kommandeur des Kurhessischen Jägerbataillons Nr. 11 ernannt.
— Aus H a m bürg imib gejcteiebcn: In das diesjährige Verzeichnis unseres osfenllichen Vorlesungswejens sind zum ersten Awie auch die Vorlesungen ausgenommen worden, die die hambm- gische ivlssenschastliche Stislung vcraiistallet. Der Vertreter der neueren Geschichte mt der Ultiversität Heidelberg, Geheiinerat Tr. Marcks liest über das Zeitalter der französischen Revolution, Proh Dr. Rahtgen, dem die slandige Professur für Nationalökonomie des hanibilrgiichen Borlesungstvesens übertragen ist, wird über Slaats- imd Wirtschaftsleben in Oslasien lesen. Tie Gesanitzahl der Dozen- ten des Winterhalbjahres 1907/08 beträgt mehl weniger als 148 (gegen 126 im Vorjahre) und die Gesamtzahl der angekündrg- ten Voilesungskuise 176. Unter den auswärtigen Tozciiteri befinden sich Vertreter der Universitäten Berlin, Heidelberg, Jena, Leipzig, Zürich und Gelehrte aus Greiioble imu Btrniingham. Im vorigen Wiiilerhalbjahr beirlig die Zahl der Hörer 13 202.
** 2 5. Division. „So e Doag, der kann das Werk krieje", sagte ein biederer Wetterauer Reservist zum Schreiber dieses, als er sich über die Märsche des Tages erkundigte. Und wahrlich, es war keine Kleinigkeit, was die Truppeti tagsüber geleistet hatten. Zum Teil brachen sie schon um 3 Uhr oder 4 Uhr auf, hatten einen mehrstündigen Marsch bis ins Gefecht, das bis fast 2 Uhr dauerte und dann ging es ins Büvak, :;o die Regimenter nm 4 Uhr ankameu. Ten weitesten Weg hatten Teile der 168 er, die denn auch vielfach schlapp wurden. Das Gefecht begann auf den Höhen um Heldenbergen, die 50. Brigade sammelte sich bei Rosdorf, bei Kaichen die 49. Brigade. Im Laufe des Kampfes gelang es der 50. Brigade, über Eichen bei Erb- stadt dem Feind in die Flanke zu fallen, der am Bahnkörper zwischen Naumburg, Kaichen und Erbstadt in Stellung war. Die 115 er, 116 er und 168 er mußten ihre Stellung nach der Erstürmung der Höhen durch die 118 er räumen und sich bis Kaichen zurückziehen. Nun entspann sich ein lebhaftes Rückzugsgefecht, die 49. Brigade mußte eiligst den Uebergang über die Nidda vollziehen. Bei Nieter-Wöllstadt am Galgenfelo stellte sich nochmals die 49. Brigade dem Feind entgegen. Gegen V2I2 Uhr entstand südlich Friedberg ein heftiges Artilleriegefecht untermischt nut Gewehrsalven, und schließlich ging die 50. Brigade zum Sturm vor, der Feind mußte das Galgeuseld räumen und marschierte nach Friedberg; das Gefecht war beendet. Hunderte von Schlachtenbummlern folgten den Soldaten, die Schulen der Umgegend hatten „Manöverfrei" gemacht. Von 2 Uhr bis 3 Uhr marschierte fast die, ganze hessische Trvision durch Friedberg, deren Einwohner für reichliche Erquickung gesorgt hatten. Tie 49. Brigade bezog Biwak östlich von Nieder-Mörten bis an die Straße Bad-Nauheim-Steinfurth, die 117 er Borpostenbiwar nördlich und die 118 er südlich von Friedberg. Zahlreiche Zivilisten kamen an, von denen fast jeder für die braven Lanser etwas hatte. Bei Konzert der Regimentskapelle entfaltete sich ein fröhliches Treiben bis zum Zapfenstreich. Tie Ruhe aber wird nicht laj^e dauern, denn gegen 2 Uhr erwartet man Alarm. Tas Gefecht wird sich nach dem Bahnhof Hungen hinziehen. Freitag abend beziehen sämtliche Infanterie-Regimenter auf dem Gefechtsgelände Biwak, wahrscheinlich in der Gegend von Echzell, der Tivisionsstab kommt nach Hungen, der Brigadestab nach Wölsers- ,heim. S. K. H. der G r 0 ß h e r z 0 g wohnte dem Gefecht bei Kaichen und auf der Wöllstüdter Höhe bei und besuchte abends die Biwaks.
Ein Manöver-Idyll. Vor einem Torfe der nördlichen Wetterau hatte ein Brigadegeneral mit mehreren Offizieren Stellung neben einem Zwetschenbaurn genommen. Er fragte einen dabeistehenden Torfbewohner, ob der Baurn ihm gehöre, und bat sich, als dies bejaht wurde, einige Früchte aus. „Täi kenne se hu, Herr Generoal," erwiderte freudig der Baumbesitzer, „mei Kwedsche sein gout." Ein kräftiges Schütteln und die „Kwedsche" lagen auf dem Acker. „Woarte se e wink, aich muß se irscht abwische", sagte der Bauer, nahm fein buntes, anscheinend ausgiebig gebrauchtes Taschentuch und „p 0 tz t e" damit jede Zwetsche sorgfältig ab. „Sn, do hunnse se se, lasse se sich se gout schmecke, Herr Gmeroal." Ter Herr , „Generoal" nahm die „Kwedsche" lachend entgegen und — steckte sie in die Rocktasche. Ob sie ihm „gout geschmeckt hawe", konnte ' der Beobachter leider nicht feststellen.
** Ordensverleihung. Se. Königs. Hoh. der 1 Großherzog haben dein Ober- und Geheimen Postrctt 5
Sautterm Köln das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
** Brotkontrolle. In einer im August ds. Js. in Eberstadt bei Darmstadt abgehalteneii Versanunlung der hessischen Bäcker würbe eine Resolution beschlossen, in der die Handwerkskammer ersucht rvurde, dahin gn wirken, daß die lästige Bestimmiing über die Brotkontrolle abgeschasft werde. Der Vertreter der Staatsbehörde hat niinmehr dem Vorstand der Handwerkskanuner die Erklürurig abgegeben, daß an eine Aufhebung der Brotkontrolle unter den jetzigen Verhältnissen nicht 311 denken fei, dagegen werde man einem Vorschläge der Bäcker auf Einführung einer den örtlichen Verhältnissen entsprechenden Mindest geivichtta belle gerne nähertreten.
Der Wind Hof wurde von seinem Erbaiier Herrn Christian Duil wieder übernommen. Hoffentlich gelingt es ihm, dem beliebten Ausflugsort den früheren guten Ruf auch für die Zukunft zu sichern.
§ Großen-Buseck, 12. Sept. Morgen findet hier Gemeinderats-Wahl statt. Außer der regelmäßigen Ergänzungswahl für 3 Gemeinderäte muß eine Ersatzwahl für ein gestorbenes Mitglied stattsindeu. Tie Beteiligung an der Wahl scheint recht lebhaft zu werden.
Ruttershauf en, 12. Äpt. Tem hiesigen Land- wert Ludivig schreiner scheuten heute mittag beim Grummetholen die K ü h e und spränget: an einer tiefen Stelle in die Lahn. Tie Frau des Schreiner und ein aus dem beladenen Wage:: jid) besinoender Knabe tonnten sich retten. Schreiner selbst, der schon dem (St tr in Len nahe war wurde voir herbeigeeitteu Leuten herausgezogen, während die beiden Kühe verendeten.
O Raubach, 12. Sept. Ter Winterfahrplan bringt für hier die Veränderung der Abgangszeit des zwei-
i>er sich aufrichtig in das schöne MLochen verliebt harre, heiratete lie wenige Wochen nach der Flucht. Aber diese Heirat sollte jähes uno tragisches Ende nehmen, denn eines Abends umarmte die Gräfin in Gegenwart ihres Mannes einen schönen polnischen Edelmann, der ihr den Hof gemacht hatte. Sofort zog der Gras seinen Revolver und ,choß den Geiievlen feiner Frau vor deren Angen nieder. Die Mutter der Gräfin starb aus Schmach über das Vergehen ihrer Tochter. Da die Gräfin während des Scheidungsprozesses sich keinerlei „GLne" auserlegte, wurde der von dem Gatten angestrengte Scheidungsprozeß zu feinen Gunsten beeiltet und die Kinder ihm zngesprochen. Seitdem sank sie so tief,, daß sie niemand mehr m der Gesellschaft in Kijew einpoligen wollte, und schließlich wurde sie die Maitresse eines Bankiers. Dann machte sie eine Spielhöhle auf, in ter sehr hoch gespielt wurde. ^0 ist es zu erklären, daß sie einen ihrer zahl reichen und ihr blind ergebenen Lievhaber dazu aufzuhetzen vermochte, den Grafen Kamarowsti, ter sich in ihrem Interest e für 40jOu'J Mt. veriichert hatte, niederzuschreßen. Wahrscheinlich war sie am Ende ihrer Mittel angelangt.
Schweinemarkt, der mit 300 Schweinen befahren war. Ferkel kosteten das Paar 18—22 Mark. 1
-p Edingen a. d. Till, 13. Sept. Endlich ist man hier Qn bic Errichtung einer E i f e 11 b a h u h a l t e st e l l e herangetretcn die in neid)Iler Rahe der Dillbrücke zu liegen kommt. Unsere Eist meinte leifiet dazu 12 500 Mt. Sehr zu statten kommt die neue Bahnitation vor allem auch den zahlreichen Touristen, die de>, G re neuste in besuchen. Vom 1. Dezember ab werden einzelne 3ünp halten. w J
ten Morgen-ugeS, der 12 Minuten früher, nämlich 9.46 Uhr abfährt. Dieser Zug, der 9.10 in Hungen ab'fährt, hat an allen Zwischen st a t io n en kürzeren Aufenthalt, so daß er 20 Minuten früher in Mücke an kommt als Vorher. Ter Abendzug nach dort komnien- ganz in Wegfall. Der am 1. Mai auf Ersuchen der Seentalbewohner eingefügte Zug nach Mücke hatte so geringe Benutzung erfahren, daß das Zugpersonah gewöhnlich die Zahl der Fahrgäste übertraf und für ersteres die jetzt wegfallende unbequeme Ueber- nachtung in Mücke brachte. — Leider ist der bessere Anschluß nach Alsfeld iiicht erreicht worden. Nach wie vor bleibt in Mücke die Wartezeit von zwei Stunden. Und doch wäre das bei dem Zuge 1065, der 15 Minuten später ein- trisft, als der Zug nach Fulda Nr. 521 in Mücke abfährt, so leicht zu ändern gewesen!
X Groß-Eichen, 12. Sept.
1 aibs tf-Mfprr Pö-Apn I Komarowski zu gelangen, hat die Rolle ter über ihre Ver-
iWÜMItimg entarten Weltdame und der verzweifel!.-» Vi-ut vor Ot.n, d^eckotenuchen Schnch-^em Wiener Unter,na-nngsrichter nur wenige Stunden spielen
2' Ihr volles Gesckmduis war eins ter psychologisch in-
, ...... --- In UN- tercssautesten Momente in diesem aufregenten Kriminalroman
irrem Orte serttgten die Leute etwa 200 Stühle an, ein Früher hatte sie erklär^, sie hätte gar kein Jnieresse an der Beweis, wie die Arbeit gefällt. Bier Arbeiter der fieben ^rnwrteing Komarowskis haben lönnen, da sie ja seine legitime - - ~ , Fran werden sollte. Nun gab sie ihr Mitwissen um ten Atten-
f tatsplan zu; aber dieselbe Frau, bic noch vor kurzem an den ntssischeil Rechtsanwalt Prilukow telegraphiert hatte: „Kann ohne Dich iiidjt leben!", versuchte jetzt, ihn als den Urheber des
' B5rbrechens hii-zliZellen, ebenso, wie er sie belastete. Prilukow soll sie bcivogen haben, ven Mo rage danken Naumow, einen dritten
»Ä paL dcr echt russischen Leultz-V MänL
bot ta VÄ& mVÄaÄK Hrf m RuA-nd gcyvrtc u»i> t°i,uchlich ürfel9e der ihm mehrfach seilen» Umrissc dL Schloss unb°biE ÄÄ taÄtt /abe5“Ä'ÄSÄÄÄtK ^aanerä "Em-na nns ? Richard gramme zusch.ckte, die schwere Beleidigungen für Naumow ent-
Seminaristen d-/CH°r , %nU-mmle Naumvw auf und beschloß Kvmarvwski toe86Krnb^”®Sr^h^ tÄ« der BürgerschaftMch. ° Die Gräfin Tarnowska stan.mi aus einer vornchnien Familie scr9(y. r o G ß sm I nuä Pult.iwa. Erzogen wurde sie im adligen Fräuleinstift in
Nach cincnstvciiercn Mchiw^^s^e^i^LLe^L L
wegüng feto 3Ä Äe&Wfl* T°r'!°wsch, mit dem sie toz darauf e-Mloh Der Gras,
sd. Darmstadt, 11. Sept. Zu Tode verunglückt ist heute üormittag der ca. 40 Jahre alte Tagarbeiter Georg Klier aus Bessungen. Er begleitete eine Dreschmaschine von teer nach Weiterstadt und geriet in der Pallaswiesenstraße unter den Anhängewagen, kam unter die Räder, die ihm über Brust und Hals fuhren, so daß er schwer verletzt wurde und der ^ob alsbald emtrat.
Darmstadt, 12. Sept. Eine schöne Feier wurde heute rm O,fizier-Kasino des Hess. Leib-Gnrte-Jnft.-Regls. Nr. 115 begangen. Es hatten sich nahezu 100 hessische Offiziere am Todestage des ruhmreichen Führers der hessischen Division, des Großherzogs Ludwigs IV., etngefunten, von den 60 am Feldzug 1870/71 teilgenommen haben. Im ganzen leben noch 90 Offiziere, die am Feldzug teilgcnommen haben, doch waren die übrigen 30, die teilweise krank sind, am Erscheinen verhindert. Am Vorabend war schon cm großer Teil der Herren, die zum Teil in ganz Deutschland zerstreut wohnen, eingetroffen, um ten Ausführungen des Obersten a. D. Becker-Darmstadt über die Tätigkeit der 25. Division am 18. August 1870 beizuwohnen, wobei die Stellung der einzelnen Truppenteile an Lichtbildern anschaulich erörtert wurde, jxute mittag wurden Kränze am Landeskriegertenkiiial, sowie an tem RMertenkmal des Großherzogs Ludwigs IV. nicter-- gciegt. Ein gemeinsames Festmahl vereinigte die Herren dann m den Kasinvräumen, wobei manches Wort im Hinblick aus vergangene und jetzige Zeiten gesprochen wurde. Eine an den Landesherrn nach Friedberg gesandte Ergebenheitstepesche fand sehr bald huldvolle Erwiderung. Die Regimentskapclle war unter idichrniig ihres Kapellmeisters Hanske ans den Manöverii beurlaubt, um das fröhliche Mal durch ihre Weisen zu würzen.
r , 9t.Jb. Darmstadt, 12. Aug. Auf eine eigentümliche Weise 'Uchte der hiesige verheiratete Jnstallateurgehilse Benfe zu einem t rcb e£ ab en t e u er zu gelangen. Ihm war von Freunden zuge- fiustert worden, daß ein hierbei einer Herrschaft dienendes Mädchen nicht allznspröte sei. Ter Don Inan beschloß, sofort fein Glück äu dersuchen. Er sandte dem Mädchen ein Schreiben in Form Vorladung und teilte ihr mit, daß er sie wegen eines Ltttlichkeitsvergehens als Kriminalschutzmann einer Vernehmung
Börse.. fest. steht nm. fest bah bas „ene Börsen- Tie Vorladung war auch mit dem Namen eines ^kriniinalfchutz- •''rtscic .Hnsc^ ^ei*lCL Vioffiumg zugeh en wird,
'mamis unterzeichnet. Ter Pseudobeam e war abe! rüt e n^ Tie Gesetzesoorlage wird aiicl) ben bisher verbotenen Ter.nuihantet „Vorladuna" an die Unrechte nefnmmPH sL ‘SxKI1 1,1 Vergwerkv- und ^nduslnepapleren lüicbeu als statlhau erklären,
das von dem im angedichteten Vergehen (das m dem Briefe aenau ?Aleicheii die Aufhebung des Börseuterminregilters Vorschlägen, beschrieben war) feine Adnnnn hotte f.h^nnh bnu flcl)Jn lcbcc Beziehung als verfehlt crime eit hat. Es ist mit
ihrer ^irteft Mp Ja s Schriftstück einiger Sicherheit anzunehmen, daß die Regiernngsantrage bic Zu-
Tre Strafkammer verurteilte ten Ä s-?1^“s bcölr cn' über es herrscht w agrarischen drei en gegen
befugter Ansübuna eine?, timt Ja’ Pim ble ^icbeicuifiiteung des ZeUge chasls m Getreide eine olche Ab-
oejugter ^ububung einea Amtes zu eenem Monat Gesang- „cigung, bah em Antrag ber Aeg.ernng leine Aussicht ans Erfolg
h r n 11 f 1t a <m 10 a,- l gs c- ... . av . bei den konservativen Parteien, haben würde. Demnach wirb
herein bat mie ei' heftiiinf?^"^"rter Aerz. te- uoraussichtlich von Vorschlägen betreff, einer Neuregelung des
Ausoruchelfter Pphp 11 1 ihrm In i.PftC”.gesteigerten Produttgeschails einstweilen avgeseheii werden.
uniprnchendei Lebensführung in Ueberemstimmimg mu dem Vor° ck uk >, r s m a r p n (1 a n 91 f t n n ft a (Sa m o v f; o
ÄS?X s»
i e § ß n n e u v? h ' nr . r , kommen. Ter Konkurs ist eine Folge von Umbauten des Geschäfts.
r. . . . 0 b u, 1_. i^^p^ Lui dreister ^rebstahl Hal lokals und Ankäufen von Grundstücken,
heule nacht m ver städtischen Urnenyalle auf dem Fried Hose Märkte
tattgefunben. Tie Diebe müssen die Friedhofsmauer und fc. Frankfurt a. M., 13. Sept. Heu- und Stroh- dann mit einer Leiter das 3 Meter hohe Tor der Urnenhalle markt. (Org.-Tel. d. Gieß. Anz.) Angesahreii waren 12 Wagen überstiegen haben. Sie raubten zwei etwa einen halben Heu, 2 Wagen Stroh. Bezahlt lunrte für Heil Alk. 3.00 bis Zentner schwere Urnen mit Afchenrestew Tie Urnen 3-40' Stroh Mk. 2.50 bis Alk. 2.70. Tendenz: fest, bestehen aus schwarzem Marmor. L, Jranlfnrt a. M., 13.Scpt. (Telegr. Orig.-Bericht des »Gieß.
+ Waldgirmes, 11. Sept. Hier wurden in 2V-» Wochen 7?^- Notierungen der heutigen Viehinarktpreise. Zilin von den Kindern nicht weniger als 5 1632 Mäuse gesammelt ^rkame standen: 2^ Ochsen, 00 ans Oeiierreid), 7 Bullen,
Obgleich pro Stück nur 1 Psg. vergütet wurde war das Gefchäft I V"? Ccfteri-eute O aus Dänemark, 96 Kühe, Fersen, Stiere unb ehr lohnend, indem manche Kinder 20 bis 30 Mk. verdient haben, nn11®1? ? mi5a ^'sOmark, 1016 Kalber, 101 ed)afe und Hänunel, Von dem massenhaften Auftreten der Mäuse und deren großen 0 " Cinn^'-S’Yi11 . Z^aell, 416 Schiveme. Bezahlt
Verheerungen in ten Getreide-, Kartoffel- unb Gemüseftldern U'^^Umd Qualität 84-86 Mk.,
hat man eben keinen Beariff I ^11111 /6 Ju., 3. ^ual. 60 lOlhf., Bullen 1. Qual. 70 bis
z Marbura 12 Sept Heute wurde stier 72 Mk., 2. Qnal. 67-69 Mk.; Kühe 1. Qual. 70-76 Mk., 2. Qual. S3 P r h ft n f p r h P rt/r A . r r bcr 71—74 ‘’Uif., 3. Qual. 63-65 Mk, 4. Qual. 00-00 Mk., 5. Qual,
hn ßtmrn fso siJkrhp11. ^gvhalten. Ausgetriebeii waren 00-00Alk. Kälber: 1. Qiial.92-95 Psg., Lebelidgeivichtb4-57 Pst ( ?■ J IM P,erde, darüber 4o Fohwll. Bei der Ver- 2. Qual. 82-88 Psg., Lebendgetvicht 47-5/ Psg., Cchlachu
tosung fielen die Hauptgewinne aus folgende Nuiumeru: gewicht 60-65 Psg. Schafe: 1. Qual. 84-00, 2. Qual. 78—80 Pfg. ^736, 10 153, 13827, 8195, 6852, 10675, 2549, 13 269, w Qilal. 00—00 Pfg.; Schlveiue 1. Qual. 70-00 Psg., Lebdgew'. 14 469, 14 899, 4031, 9507, 8165, 7337, 14 455 55.00—00,00 Psg., A Qu. 68- 69 Pfg., tebendgew. 54.50—00 Pfg.,
Z Kirchhain, 12. Sestt ^er Anftriest 'aus hrm 3* auaL Lebendgew. 00 Psg. Geschäft bei Horn-
= Werd 0 rf, 12. Sept. Unter großer Beteiliguna wurde heute nachmittag unser im 76. Lebensjahre verschiß dener Hauptlehrer H a h u zur letzten Ruhe gebettet. 36 lange Jahre hat er hier in seinem Geburtsorte die Halste unserer Ciiiwohnerschast unterrichtet. Pfarrer A u t h 0 u i würdigte den Heimgegangenen als treusorgenden Vater und tüchtigen v, zU v n- 4 rU v. ~ ~ , Schuttnaun. Tie Gesamtleyrtätigkeit hat der Verstorbene iw
fiarhmprt/Jufpk nrhpiMt eigenartiger Kreis Wetzlar ausgeübt und zwar in Treisbach, Groß-Altem
^euwarrig hier und m den um- städten und zuletzt hier. 1895 wurde er zum Hauptlehrer Heni s ch e Stuhlma che r 'aus Ver W VnJ Tto/t' | ix'njKugeftanb_
1 Brennholz, Die Ermordung des Grasen Komarowski in Venedig.
w , f - Den Ruhm dcs intcrejfantcn Prozeßhelten hat Rechtsanwalt Ten gepreßten Holzsitz Dan an bic irisch-russische Abenteuerin Maria Nikolajewna Tarin der Bearbeitnng 'wwska ablretcn urüf;cn. Diese Frau, welche auf die Idee vec- ... . - - . . ------- -------, 4 xvj^v vuvuuviuui uuu iuyvufvubn,u die stel, mittels eines abgekürzten Verfahrens in ben Besitz des ihr
griff um 11 Uhr das Gros und die, Artillerie ins Gefecht ein. Cile bei der Arbeit erregten die Bewunderuna aller Zu- die Che zngcsicherten Vermögens ihres Bräutigams Grafen Mehrere Stunden dauerte der Kampf, Rot ging wiederholt bor, 61, imn.'r o r- , , ( t , ... J ___I npfaimpn hat ;>;p W n 1 (p <v>r über
als plötzlich eine blaue Abteilung Infanterie vordrang. Rot XPrn > h t
mußte zurück und trat den Rückzug über Calbach, Orleshausen, Bohrern uno leiu)i v ;-r-
Büches bis Aulendiebach an. Auf dem Rückzug benutzte Rot oantcijen. Für einen Stuhl, der dauerhaft und von guter I können, die von ben Pionieren erbauten zwei Brücken über ben Seemenbach Form, wiro 1.50 Mk. iniL des Sitzes bezahlt, zwischen Linbheim unb Bübingen. Damit war bas Gefecht ab- c"": *'* L' z>
gebrochen. Am Nachniittag bezogen die von großen Märschen unb ter Hitze ermüdeten Truppen große Biwaks zwischen Rorbach
** V 0 m Manöver. Außerorbentlich interessant gestaltete sich das Manöver, das die 41. unb 42. Infanterie-Brigade um Büdingen und Stockheim ausführte; viele Zuschauer ivohnten den Hebungen bei, sogar bic Schulen ber umliegenden Ortschaften veranstalteten Manöverausfmge, Fabriken wurden geschlossen usiv. Durch Büdingen marschierten die Regimenter ber 41. ißrigabc । a, - x ’ ' rr ,
Nr. 87 und 88 unb bie Artillerie „Franlftirt". Letztere rückte I Inncj gespaltenem buchenen oder eichenen i - -u,
nach Hcrrnhag unb ber Ronneburg über Borbach und Diebach. I chw es aus den Hosreiteu unserer Landleute lagert, fer- Tie 42. Jnfkanterie-Brigade (80 er, 81 er, 166 er) mar en naciJ tigen diese Handwerker Stühle. T Süden herangerückt unb so entwickelte sich um bie Ronneburg stellen sie selbst. Ihre Sicherheit in
i-m Gefecht. Nachdem einige Zeit die Vorposten gekämpft hatten, des Holzes, tl;rc Gewandtheit uno insbesondere die hastftp


