Danksagung
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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Dorothea Köhler, geb. Köhler.
Die Beerdigung findet statt: Donnerstag den 11. Juli, nachmittags 3 Uhr.
Landwirt
langjähriger Jagdpächter im Alter von 67 Jahren sanft entschlafen ist.
Langsdorf, den 9, Juli 1907.
T odes-Hnzeige.
Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass heute Vormittag 9 Uhr nach langem Leiden unser guter, treusorgender Gatte, Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel
Herr Heinrich Köhler W,
Gießener Strafkammer.
)( Gießen, 9. Juli.
Wie heißt er?
Im vergangenen Frühjahr wurde hier ein Bettler feft- gerwmmen, der sich Louis Ziener aus Probstzella nannte und auch Papiere auf 'diesen Namen lautend bei sich trug. Bei seiner Einlieferung in das Arresthaus behielt er diesen Namen bei, trotzdem män ihn darauf 'aufmerksam machte, daß er straffällig sei, wenn er einen falschen Namen angebe. Zwei Tage später gab er an £>. H. zu heißen; als sein Geburtsort gab er Delft in Holland an. Da die Untersuchungsbehörde in ihm einen Gewohnheitsverbrecher vermutete, der geflissentlich seinen richtigen Namen verschweigt, wurden eingehende Ermittelungen wach seinen Personalien angestellt. Diese Ermittelungen ergaben, daß er im verflossenen Winter aus dem Arbeitshaus Brauweiler entlassen worden ist, wo er unter dem Namen Karl Hermann Habermann, Metzger, aus Kwnzendorf (Niederlausitz) untergebracht wär. Anhaltspunkte, ob nun das sein richtiger Name ist, hat män wohl nicht, doch soviel steht fest, daß er unter diesem Namen, sowie auch unter dem Namen Hartenbaal, in einer! Reihe von Staaien des deutschen Reichs und auch im Auslände wegen aller erdenklichen Straftaten bestraft worden ist. Er ist insbesondere häufig wegen Bettelns bestraft, weshalb er auch mehrfach in Arbeitshäusern interniert war. Aus diesem Grund wurde auch angeiwmmen, daß er sich den falschen Namen beigelegt hat, um nicht in das Arbeitshaus zu kommen. Ta auf Grund seiner Angaben zwei falsche Einträge in die Gefangenregister bewirkt wurden, erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen intellektueller Urkundenfälschung. Hierfür erhielt er eine Gefängnisstrafe von drei Monaten; wegen Bettelns wurde auf eine Haftstrafe von 12 Wochen erkannt, worauf 'sechs Wochen durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt erachtet werden. Nach Ablauf der Strafzeit muß er abermals mit dem ihm verhaßten Arbeitshaus Bekannt- schaft machen.______________________________________________________
A Gleiberg, 10. Juli. Gestern abend um 10 Uhr fand cm Probefeuerwerk und bengalische Beleuchtung der Burgruine statt. Wie feststeht, soll am Abend des 4. August aus Anlaß des Gießener Universitätsfestes auf dem Gleiberg, dem Vetzberg und dem Bismarckturm großes Feuerwerk und bengalische Beleuchtung stattfinden.
Frankfurt a. M., 10. Juli. Am Zollhof stürzte gestern nachmittag das 4 Jahre alte Kind der Schiffer- Familie Welkerling in den Main und ertrank, trotzdem sofort Hilfe zur Stelle war. — Einem als Zeugen geladenen Mann, der sich auf einer Bank vor dem Strafkammersitzungssaal niedergelassen hatte, und eingeschlafen war, wurde gestern nachmittag die Uhr gestohlen. Der Dieb konnte nicht ermittelt werden.
X., Hanau, 9. Juli. Im benachbarten Großostheim' hat ein W i r b e 1 ft u r m im Gemeindewalde furchtbareVerwüft- ungen angerichte-t. Kiefernftämm^ von 0,70 Meter und mehr Durchmesser sind teilweise glatt abgebrochen und größtenteils entwurzelt. Am stärksten hat der Orkan in der Abteilung „Judenzippe" gehäuft, woselbst mindestens 500 Stämme glatt abgebrochen flm Boden liegen. Ter Schaden wird auf mehr als 150 000 Mk. geschätzt.
[fid) ihrer Aufgabe in erstaunlich rascher Weise, indem eine ^Abteilung einen großen Lahnkahn so einrichtete, daß auf .jeder Längsseite dreimal je zwei Tragen übereinander ab- ^gestellt werden konnten, sodaß ein solcher Kahn 12 liegende Kranke hätte aufnehmen können und genügend Raum zum freien Verkehr geblieben wäre. Durch verschiedene Jm- lprovisorien wurden nicht allein Vorrichtungen zur Ab- istellung von 2 bis 3 Tragen übereinander, sondern auch zum ^.Auflegen einer Plandecke zum Schutz gegen Witterungs- unbüden geschaffen. Inzwischen hatte der übrige Teil der mit 30 Mann ausgerückten Kolonne die markierten Ver- iwundeten aufgesucht, sowie die nötigen Wiederbelebungsver- Esuche, teilweise Verbände und Schienungen usw. vorge- jnommen, sodaß mit dem Verladen begonnen werden konnte. I Nachdem eine sachgemäße Kritik durch die dazu berufenen ^Herren stattgesunden hatte, rückte die Kolonne wieder in sihr Depot zurück.
— Der katholische Gesellenverein feiert am Sonntag, 21. Juli, das Fest seiner Fahnenweihe. Die in Mainz angefertigte Fahne ist zur Zeit am Marktplatz im ^Schaufenster der Firma Friedrich Teipel ausgestellt.
— Unterstützung bedürftiger Gemeinden bei Anlage von Wasserleitungen. Bisher standen im .Staatsvoranschlag Beträge von wechselnde Höhe zur Unterstützung bedürftiger Gemeinden bei Anlage von Wasserleitungen ^uc Verfügung. Vom Rechnungsjahr 1907 ab kommen diese /Beträge zwar als Staatsunterstützungen in Wegfall, doch hat sich die Großh. Brandversicherungskammer in ^dankenswerter Weise bereit erklärt, neben den von ihr bisher ,'schon gezahlten Zuschüßen zunächst für das laufendende Rech- .mmgsjahr einen außerordentlichen Beitrag von 4 0 0 00 Mk. zur Verfügung zu stellen, der zu dein gedachten 'i3roecf ganz verwendet werden soll. Hiedurch wird es möglich, auch fernerhin die Anlage von Wasserversorgungen für 'bedürftige Gemeinden in der seitherigen bewährten Weise zu fördern.
** Sein 25jähriges Arbeitsjubiläum feiert äm heutigen ^age der Schreiner Georg Beck, dec die lange Reihe von Jahren ununterbrochen bei der Firma Th. Brück, Möbel- stabrik, in Stellung ist, ein für beide Teile gleich ehrendes Zeichen 'des guten Einvernehmens zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. fSeftre Arbeitskollegen hatten seine Arbeitsstätte mit Blumen und /Fahnen dekoriert und darauf ihre Geschenke, sowie jene des ! Kontorpersonals und des Chefs Der Firma ausgebreitet. Als [her Jubilar sichtlich erfreut an seine Arbeitsstelle kam, wurde er -mtt einigen herzlichen Worten von Herrn Franz Brück be- -glückwünscht und ihm der Dank für seinen Fleiß und Geschafts^- ftnteresse ausgesprochen. Eine photographische Mfnahme des Ju- chllars an 1 einem Arbeitsplätze beendete die einfache aber würdige j Feier Ter Jubilar dankte gerührt für die Ehrung und die .Geschenke.
** Wie er sich die Arbeit leicht machte. Ein hunger Briefträger wurde zur Anzeige gebracht, weil er vor einiger Zeit morgens ein ganzes Bündel ihm zum Ausfragen übergebener Postsachen in das Feuer steckte und ^verbrannte. Dadurch, daß nicht alles verbrannt war, kam die Sache heraus, es fanden sich noch eine ganze Anzahl "Postkarten in der Asche vor, deren Adressen noch leserlich j io ar en. Auch in seinem Besitz fanden sich Briefe, die er ge- j öffnet und unterschlagen haben muß. Er ist alsbald ent- jlaffen worden und zur Anzeige gebracht.
\ ** Der liebe Ehemann. Als vorgestern abend der
^Ehemann einer in der Lindengasse wohnenden Familie etwas (angeheitert und spät nach HauS kam, wurde er von seiner (Frau mit Vorwürfen empfangen und es kam zu einem Streit, in dessen Verlauf der Mann ein Messer nach seiner Frau warf, das in der Hüfte stecken blieb. Die Frau wußte sich in ärztliche Behandlung begeben.
O Klein-Linden, 9. Juli. In der Nähe rmseres Dorfes wird vorauSsichllich in aller Kürze vom Braunstein- Bergwerk Fernie ein neuer Betrieb eröffnet werden. Nachdem bereits seit Frühjahr in Großen-Lindener Gemarkung, in und um die Lützellindener Wäldchen gebohrt worden ist, hat man jetzt mit Schürfungen begonnen. Die Ergebnisse der Bohrungen und Schürfungen sind derart günstig, daß ein (Bergwerkbetrieb eröffnet werden soll.
I -s-Grünberg, 10. Juli. In der Derg-angenen Nacht gegen (11 Uhr Brannte hier die der Christian Hoffmann Witwe igehörende Eis- bezw. Futter halle, die etwa 500 Meter von Her Stabt entfernt direkt an der Straße nach Alsfeld liegt, voll- Mändig nieder. Tie! außer den Grundmauern ganz aus Holz (errichtete Hatte verbreitete die ganze Nacht über einen weithin leuchtenden Feuerschein, der zahlreiche Zuschauer herbeigelockt hatte. Tie freiwlllige Feuerwehr von Grünberg war auch zur Stelle mit einer Spritze, hatte aber kein Wasser am Platze und konnte nur darauf bedacht sein, daß das Feuer nicht auf das etwa '50 Meter entfernt liegende fast neu erbaute der Firma Georg (Haas n. Co. gehörende Dampfsägewerk Übergriff. Die Eishalle -war an die Firma Brauerei Denninghoff in Gießen vermietet, chie Eis darin aufgespeichert hatte. In der anhängenden Futter- Halle standen außer zwei Dreschwagen verschiedene andere land- wirtschiaftttche Wagen und Geräte, die alle mit verbrannten. Die Eis- bezw. Futterhalle ist versichert. Desgleichen der eine Dreschwagen. Ter andere der Färma Georg Haas u. Co. gchörende । Dreschwageii, sowie die landwirtschaftlichen Fuhrwerke und Geräte waren unversichert. Zweifellos liegt hier Brandstiftung vor.
(Berid^tefaaL
München, 9. Juli. Wie die „Münchener Neuesten Nachr." melden, haben heute abend 6 Uhr, wenige Minuten vor dem Ende des Berusungstermms gegen das Urteil im Peters-Prozeß sowohl Dr. Peters wie Redakteur Gruber Berufung e i gelegt.
* Kleine Tageschronik. Bei Triest ließen sich während eines Gewitters in der Nacht zum Dienstag vier unbekannte Manner auf den Jägerhügel fahren. Dort erschossen sie den Kutscher, ftaubten ihn aus und entflohen. Tas Pferd kehrte mit dem Magen allein in den Stall zurück. — Ter Pächter Quast in Hüttenhauland bei Tirschtigel (Posen) schloß seine Ftamilie, mit der er in Unfrieden lebte, im Wohnhause ein, zündete es (an und legte sich dann auf den Stallboden schlafen. Tas Gehöft brannte vollständig nieder. Die Familie rettete sich mit knapper Not durchs Fenster. Quast verbrannte. — In Anwesenheit des Kardinals Maffi sollten die neuen Kirchen- glo cken von Or e ntano (Toskana) eingeweiht werden. Es war kaum mit dem Läuten begonnen worden, als die Glocken hera^bftürzten. Trei Personen wurden erschlagen. Mehrere Anwesende trugen schwere Verletzungen davon. — Am Tienstag abends wurde bei Schluß der Berliner N a t io n a l g a l e r i e die Entdeckung gemsacht, daß aus einem Goldrahmen ein OelgeMälde hepausgedrückt und gestohlen worden war. ?as auf Pappe gemalte Bild stellt Kaiser Nitolaus I. dar in großer russischer Generalsuniform auf braunem gallo ppi er enden Pferde, hinter bem Zaren großes militärisches Gefolge. Ter Wert dürfte mehrere Tausend Mark betragen. Von dem Täter fehlt jede Spur. — Im Berliner Kunstgewerbemuseum ist vor wenigen Tfagen ein Tiebstahl entdeckt worden, bei dem es sich um zwei ziemlichums>ngreiche Stücke handelt. Es werden nämlich seit dem 3. d. Mts. im Kunstgewerbemuseum ein Kruzifix und ein Paar kleiner Engel vermißt. — Die Unterschlagungen des Rendanten Borghardt der Sparkasse zu Neheim (Westfalen) belaufen sich, wie nunmehr feststeht, auf 100 000 Mk. Es wurden nicht nur in der Sparkasse, sondern auch in verschiedenen kleineren Kassen erhebliche Fehlbettäge festgestellt.
Märkte.
<c. F r a u f f u r t a. 9)L, 10. Juli. sOrig.-Telegr. des ^Gieß. Auz.") V i e h m a r k t. Zum Vertäust ftauben 00 Kälber, 00 Schafe ii. Hämmel, 1347 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 60—61 Pf., Lebendgewicht 47—47.50 Pf., 2. Qual. 00—00 Pf., Lebendgewicht 00.00—00 Pfg., 3. Qual. 53—55 Psg. Kälber 1. Qual. 00—90 Pf. Lebendgervicht 00-00 Pfg., 2. Qual. 00-00 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg., Schlachtge>vicht 00—00 Psg. Schafe 1. Qualität 00—00 Pfg., 2. Qualität 00—00 Pfg, Geschäft bei Schweinen: gut, Ueberstand unbedeutend.
ll K i r ch ha i n, 9. Juli. Auf dem heutigen V i e h m a r k t standen 460 Stück Rindvieh zum Verkauf. Der Handel ging flott.
Anders war es auf dem Schweinemarkt, der mit 500 Ferkeln yni Läufern befahren war. Erstere kosteten das Paar 15—20 letztere 30-50 Mk.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hesfeu am Donnerstag de» 11. Juli: Aufheiterulig. Trocken. Veränderliche Wmde.
Griginal-Drahtineldunge«.
London, 10. Juli. Die geheimnisvollen tronenfunde in Glasgow, Edinburgh und 9^, Castle, welche seinerzeit großes Aussehen erregten, sind aufgeklärt. Ein Mann, welcher wegen unerlaubten^^, kaufs von Waffen verhaftet wurde, hat. eingestanden, ba& die in verschiedenen Städten beschlagnahmten Wasfen- un Munitions-Vorräte, wie man schon seinerzeit vermutete für russische Revolutionäre bestimmt waren Die Depots waren in den verschiedenen Städten nur z dem Zweck angelegt, die Behörden irre zu führen.
Rom, 10. Juli. Die Zusammenkunft Tittoniz mit Baron Aehrenthal findet, wie nunmehr fest« steht, am 16. ds. in Ra c o n i g i statt- Auf der Consultt wird die Meldung, wonach die Bildung eines Balkan. Dreibundes Jtalien-Oesterreich-Rußland in Aussicht ge, nommcn sei, als jeder Begründung entbehrens, bezeichnet. Italiens Politik sei nach wie vor darauf m richtet, den Status quo auf dem Balkan aufrecht zu er# halten.
Mailand, 10. Juli. Ein Or kan hat in dem Aus. standsgebiet der Landarbeiter großen Schaden angerichtet Die Ernte ist zum größten Teil vernichtet.
Neapel, 10. Juli. Der Aus st and in Palerrnz droht allgemeiner zu werden. Es kommt häufig zu Zu. sammenstößen zwischen Polizei und Streikenden. Gestern wurde bei einem solchen Zusammenstoß ein Polizist tödN verwundet.
N e w y o r k, 10. Juli. Die amerikanische Regierung hgt i einen Sp ezi a ltransp ort von Torpedos unb Granaten für die Philippinen eingerichtet, beJ am 27. ds. von San Franciseo abgehen wird-
Washington, 10. Juli. „Evenning Standard" be. richtet, daß die Japaner in Chicago Bestellungen! für Proviant gemacht haben, die so bedeutend sind,! daß fast die gesamten Erzeugnisse der dortigen Fabriken! auf 3 Monate in Anspruch genommen sind. Die Firma,! welche die Bestellung erhalten hat, wurde ersucht, sich an die anderen Firmen zu wenden, damit triefe sich an der Herstellung des Proviantes beteiligen möchten.
Gerbet.
Wasser- Verleih anstatt Snndheimer &
dichte strupp Frankfurt a. M.
pro am und Woche 10 Pfg.
Telephon 4017. Telegramm-Adresse: Jndustriebedai'
Arbeitsvergebung.
Die zur Unterhaltung der Stadtmädchenschule nötigen Wei» binder-, Maurer-, Schlosser- und Schreinerarbeiten solÜH Dienstag, den 16. Juli d. Js., vormittags 11 Uhr öffentlich vergeben werden.
Die Berdingungsunterlagen liegen bei uns zur Einsicht offen Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum ge nannten Termin an uns einzureichen. — Zuschtagsfrist 14 Tage Gießen, den 9. Juli 1907.
Städtisches Hochbauamt.
Aus der Landrichter Dr. Müller'schen Stiftung zu Darmstadt sind durch die unterzeichnete Behörde
1. drei Unterstützungslegate von jährlich 500 Mk. ar bedürftige elternlose Studierende der Rechtswissenschai aus den Provinzen Starkenburg oder Oberhessen,
2. ein Unterstützungslegat von jährlich 500 Mk. ai eine bedürftige nicht kinderlose Wttwe eines richterliche, Mitgliedes bei einem der Amtsgerichte oder Landgerichte de Provinzen Starkenburg oder Oberhessen, vorzugsweise als Bei hülfe zur Erziehung minderjähriger Kinder, zu vergeben Bewerbungen um diese Legate sind binnen vier Wochen be der unterzeichneten Behörde einzureichen.
Darmstadt, den 5. Juli 1907. pi«,
Großherzogliches Ministerium der Finanzen
Abteilung für Finanzwirtschast und Eisenbahnwesen.
I. V.:
Dr. Rohde. Wimmenauei
MdtWcr ArbeitAchweiS Sieben.
Gartenstrahe 2, Zimmer 2.
Es können eingestellt werden:
1 Ziegelarbeiter (auswärts), 1 Seiler (auswärts), 3 Bauschloffe 1 Maschinenschlosser (auswärts), 1 Installateur, 3 Wagner (an wärts), 2 Glaser, 1 Glaser (auswärts), 2 Tapezierer, 2Schneidc (auswärts), 6 Schreiner, 3 Schreiner (auswärts), 1 Flickfra 1 Putzfrau, 4 Schuhmacher, 1 Schuhmacher (auswärts), 1 Hau hälterin, 4 Lauffrauen, 10 Dienstmädchen, 1 Zimmermädche 1 Fuhrknechl, 2 Fuhrknechtc (auswärts), 3 Hausburschen, 3 Er arbeitet.
Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Kaufmann oder Lehrmädche 1 Schreiner.
Es suchen Arbeit: B1
3 Schreiner, 1 Ausläufer, 2 Installateure, 1 landw. Arbeite 3 Schlosser, 1 Kutscher, 1 Taglöhner, 5 Arbeiter, 1 Hausdienc 6 Laufftauen, 2 Bureaugehilfen, 2 Hausburscheu, 1 Flickfra 1 Waschfrau, 1 Fahrbursche.
Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Schreiber.
Für alle treue Hilfe und herzliche Beileidsbezeugung, welche uns bei der langen, schweren Krankheit und der Beerdigung unserer teuren Entschlafenen
Frau Pfarrer Elise Hellwig geborenen Adolph
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zuteil wurde, sagen wir hierdurch unseren aufrichtigen Dank. Wieseck, den 10. Juli 1907.
Namens der trauernden Hinterbliebenen: F* Hellwig, Pfarrer.


