Ausgabe 
9.3.1907 Erstes Blatt
 
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Samstag 0. März 1907

1S7. Jahrgang

Erstes Blatt

Zweiten ttainmer gugcgangenc Vorstellung be6 CrtSuocflonbcS

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Atintmalsätze aus ein Jahr, vom 30. 3um an, geiual)ri:n_ iviu,

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~ (& d a n g e l i | d) e t 35 u n b. 315it mad;en die eoangeliidjen Leier nodjmals aus den morgen abcnb un neuen eaalbau |taU«

en, wonach Deurschland eine Verlängerung seiner «gfscl und Gabeln, die teils H. G. unb 15. G. ge-

M WÄT.ÄÄ und eine N-'° Siaud.chr au. E°l«.

Konzes,ioneil Luguyn^ «»*, w, ----«- - - k

entjujeibunflen, sowie eine Heraviegung von Abgaben und Jollen aus Achaumweine, Branntwein und andere Artttel unter -seliwn d

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London, 8. März. Der L,------

Times" will erfahren haben, daß bas H a n b e l 2 ü b e r ern- ko in ni e u z w i f ch e n Deuts ch 1 anb und den Vereinig*

Die FahrkarLeusteuerplage.

-tt- Berlin, 8. März.

Werft das Scheusal in die W o l f s s chl u cht!" Diesen klassischen Befehl aus demFreischütz" wendete heute der Abg. Dr. Ziemer (frs. Bp.) auf die Fahrt'artensteuer an. Das prcuß. Abgeordnetenhaus ist jetzt nahezu emer Meinung darüber, daß Die Mehrheit des verflossenen UteiajStagS einen ungluct- Iiü) cn Griff mit der Fahrkartensteuer getan hat. Dreier Griff kostete dem preußischen Staate bisher schon fast em halbes Dutzend Millionen bura> Abwanderung der aus Ersparnis be­dachten Reisenden in die billigeren Fahrklastcn, und> m bie Reia stasse sinb statt der bervchnecen 40 ober gar oO Millionen tiue'ea. 10V2 iRillionen geflossen. Abg. Dr. Friedberg suchte heute nochmals die lliationalliberalen zu ent­schuldigen, daß sie bei dieser so unpopulären Steuer Die Führung übernahmen: ,Lm Reichstag haben weine politischen Freunde für die Fahrkartensteuer nur gestimmt, um nicht die stanze Reichsfinanzreform zu gefährd e n." Ans diese Gefahr hätten es die Nationalliberalen ruhig ankommen lasten sollen: es wäre schließlichauch so", ohne die Fahrkartensteuer, gegangen. Nun soll eine Ermäßigung der Eisenbahn­personentarife die Wirkung der Fahrkartensteuer besei­tigen. Der Antrag der Linken ist gut gemeint, aber die preutz. Eisenbahnverwaltung weigert sich, auch dies zweite Risiko des Einnahmeausfalls zu übernehmen. Der Cisenbahnminlster bekam noch eine Menge von Anregungen zu hören, rote Die Fahrkarten- steucr weniger fühlbar gemacht werden könnte. Allein es war alles nicht das Richtige, was die Redner vorschlugen, auch Nicht der bündige Rat des konservativen Abg. v. Bockeiberg, Preußen möge durch eine Abfindung an das Reich von der Fahrkarten­steuer sich befreien. Der Fiskus soll Geld hergeben für eine Abfindung das war wirklich einestarke" Zumutung, und doppelt erstaunlich, weil sie von konservativer, staatserhaltender Seite ausging. Wird die F a h r k a r t e n st e u e r nach einem schließlich formulierten Antrag der Rechten, in eine andere Form gebracht, so ist damit dem reisenden Publikum auch nicht geholfen. Der Zentrumsabg. Dahlem erteilte den Freisinnigen als derjetzt ausschlaggebenden Par­tei" spöttisch den Rat, im Reichstag den Antrag auf Ab­schaffung der Steuer einzubringen. Ein solcher Antrag, auf den sich wohl alle Parteien einigen, erscheint in der Tat als das Radikalmittel. Die Regierung gibt gern ihren Segen dazu.

kann dies letuere Resultat nur bnburd) erzielt worden jein, daß nod) größere Reserven üir Behrens vorhanden waren, die ui der Stichwahl Uir ihn e.ntraten, west er eben Arbeiter tu, evangelischer, der neben Schack und 15 katholischen Arbeitern zeig', daß die Vertretung v 0 n A r b e 11 e r 1 n t e r e s s e u a u cb dnrch n 1 chts 0 zialdenr 0 kralische Arbeiter nr 0 g l t ch i sl Wiögcn cg derer in fünf Jahren nod) mehr werden, and) aui evangelischer Seite! Tte Herren brauchen ja nicht gerade nur Ehrlssttch-Soziale zu fern. . .

Wir neijmcn gern Notiz davon, daß, roaS auch m den, von und aus der »Nat.-Ztg.* entnommenen Artikel keines- rncßS behauptet worden war, die christlich-soziale Parteileitung denl Vorgehen des ZenirrmiS im SUetje Wetzlar fernsland. Zedeufasts hat auch dort das Zentrum fid) angelegen sein lassen, unter Aufwendung aller feiner reichen Mittel den Libe­ralen zu Fast z>» bringen, unb es ist ihm das dort, tvie noch m jaljlreidjcu anderen Wahlkreisen, geglückt. Sehr redjt hat ziveifcstoS der Herr Emsender mit der Bemerkung, daß die Sozialdemokratie buidjauS zu unied)t behauptet, die alleiivgc Scinctcrm von Arbetterinieresjen zu lern, unb and) tun zivetjeln nidjl daran, dag immer lucnerc Slrcije zu dieser Gm- |id)l kommet» tverden.

die ycutipe 'gluutntct umfafct M gelten.

Z" - st- eni!che.dlng

Llonialen Nachnugset-ts. Bon der Opposttwn waren heute alle Mann auigebüten, und es lag auch ein Zentrumsantrag our, anstelle der 29 Millionen jur ^ussiafien bei Aufstandes in Südwestasrika n u r 2 0 M r l l»0 n e n zu bewilligen. Man rechnete asto wohl mit der Moglrchker, daß die, bekaimiiich aus iuemge Stemmen geste.ete, lmiseroaiiv-liinral. Mehrheu nicht vollzählig am Platze sein würde. Doch es kam anders Bon rechts und links zogen die gciclüosienen Reihen in den Saal, und als Präsident Gras Stolberg die Sitzung eröffnete, schlug daS Stinimengewrrr un dia/tbe,etztcn Parkett ij hohe Dogen, daß von den einleitenden Worten des Verhand- lungSreiiers wenig zu verstehen war. Es blieb bei dieser Sachlage den Minderheitsparteien nichts übrig, ais zu kapitulieren. Sv wurde ohnejedeDebaltedieRegierungssorderung tu beiden Etats in zweiter Lesung an ßctiomnien zer Kvlonialdirektor Dernburgkam, sah, siegte^ und verließ büüjüeiudhgt den isaMupratz.

Das vordwß den Abg. Erzberger. Er konnte e- sich nicht versagen, bei der sorgenden Verhandlung uoec allgemeine Rea-nungs>achcn seinem Bedauern, Ausdruck zu geben, dap der ^lonimbirctior nicht mehr amvesend sei, um Rede zu stehen wegen des überaus schleppenden Ganges der kolo­nial e n R e äj n u n g s l e g u n g seitens des Recljaiungshvses Es -st allerdings ein unerwünschter Zustand, txiß erst jetzt am schließeiwer Bericht erstattet wird über LboMtiialvudgeis, die um ein Jahrzehnt zuruclliegen. Arn Ende genügte aber auch die Ant­wort, die in Dernburgs Vertretung em Geheimrat erteilte, des Inhalts, daß die zwwnchVerwaltung allcö tue, um eine be- Mieunigte piechnungslegung herbcizuj uhren. Alan wird abwarlen muiien, ob es Dernourg gelingt, einen faunnanniidjen Zug auch in die bureaukratisch-schroerfällige Rechnungslegung der Schutz- gebietsvertoartungeti hinernzutrugen. .

yioti) em Zentrumsmann ergriff daS Wort, der weißbartigc bg. u g , Vertreter von Konstanz. Er ist langjähriges Mitglied- der Rechnungslvmmission und wohl einer der im Retchsiinanz- U cien er।aijxcii)Lcn Par^mentarier. Heute bei der lebha.ten Un­ruhe im Hause hatten aucr selbst die unmittelbar an der Vmbner* rribüne postierten Steiwgraphen Mühe, zu verstehen, was er sagte.

n einer knappen Stunde roar die Tagesordnung auigcarbcikl, b:r Ttalenvelragverdient". Die dritte Lesung des Nachlvags. ciliks sieht zwar noch aus, bod# sie bütite keine Ueberrüicijungen bruigcn, denn ziwnservative unb Liveraie Haden hier sest zusammen.

Sb das oiuch bei deii anderen Enlschewungen der p-all sein wird, ist eine osjene Frage. Von einigem Belang möchte fein, daß Fürst Bülow sich weniger ab>-ris vvin bierä-stag halt, als in letzter Zeit. Er würde seiner eignen Sache keinen Dictist. »uoeiicn, wenn er den lioeraien Geist weniger unmittelbar aui na» wirten liege, ats früher den Zentrumsgerst. Die anoerweiten jlcgicrungdgefaiaite, durch die der Stangler in ANipruch geiiommcn Tira, mögen uniiangreidj und bcbeutiamjein Nach lanolauiiger zin-sessung gehört es jedoch zu den wichtigsten Aufgaben desSiaarv- atdiinev, der eine neue politische Aera durchsühren will, daß er Mil ,,i nu.n",Parteien ui,Fuhlung vleibt.

vezugSp reist mot. ulid»-V^Dietlel* jährlich wkk. 2.20. durch Abhole- u. Z'vetastellen inonnthdi 60 1>L; durch die Post l'lt .2. Viertel­jahr 1. an»ld)L Bestellq. Annahme 00n Anzeige» sur die iaiieeiuuiuner bi« oorrnittags lu Uhr. Zeileiivrers. lokal 16 ausiuärie 20 P'ennig. Beranilvortttch uir ben poliL unb astgem. 2eil. P. VL< u t f o rür Stadt unb Vauö* and -0)eud)t6faal*. ck r nst peß, für den An- neiaeiiteil: ban« Aeck

politische Tagesscban.

Zur Reichstagswahl in Wetzlar wird nns geschrieben:

Cie bringen eine Riilteilung über das Verhalten deS ZentnmrS im Wahlkreise Wetzlar. Gesiauen Sie mir, darauf auhncrtiam zu machen, daß erstens die ch r 1 sl l l ch - s 0 z i a l e P a r t e 11 e t t u u g diesem Verhalten f e r n ft e l) t, daß zivettens and) der Lan- didat derjelbeu, Herr Behrens, dem Zentrum kerne Ver- s p r c d) u il g e n gemacht bat, daß drittens die Sad)e dod) iuioiern anbers gelanien ist, als Behrens nicht mit Korf, dem Konservativen, in die Siidsivahl kam, sondern mit dem Liberalen, dem feltherlgen Vertreter, yerrn Kramer. Zn dreier Stichwahl siegle Herr Behrens daun allerdings mit der groben Majorität. Wie ich nur früher mal ausrechireie ich habe jetzt die Zahlen nicht mehr zur Hand

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Nr. 58

Erscheint täglich außer Sonntags.

Tew Dreßener Anzeiger werden im Med;sel mit dem hessischen Landwirt die Siebener zamilien- blätter viermal rn der Docke beigelegl uni

zweimal'vöchenllich das

General-Anzeiger für Gberhe en

Verlag u. Expedition 61 8/

toi Tepefdjen; nofatonsbrucf und Verlag der vrllhNchen Univ.-Vllch. und SteindruSerei. R. lange. R-daMan. Srn-dition und Druckerei- Schul,iratze 7.

Anzeiger Gießen. ' ____________________________ i .................

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des Tarisgcsetzes einschließe. Dies bencrasteilige a>ioere Länder. Frankreich drohe mit Vergeltung durch Auslegung von Maximal-

Tie Denkschrift der Admiralität kündigt eine Reihe von Streichungen an dem durch das Grsetz von 1905 festgesetzten Programm für die Bauten der Marineverwal- t Un g an, durch welche 2376000 Psund Sterling cispart wer- btn^cr Liberale Tickinson brachte in der heutigen Unterhaus- sitzung die Gesetzesvorlage fielt, die Einführung deS Frauenstimmrechts ein. Kafiine11sche, Str Camp- be 11-25 anner mann erklärte, txiB die Regierung in dieser Frage nicht Partei ergreife. Was ihn persönlich fietrcfie, so werde er für den Entwurf stimmen, da er es für unrichlig und unpo­litisch halte, die Frauen vom Wahlrestst auSzuschiietzen. Rach langer Debatte wurde die Angelegenheit auf unbestimmte Zeit ^fioppau, 8. März. Der Landtag hat in iroeitcr und dritter Lesung das Gesetz betressend die Einsühcung der W a I) l - pflicht für die Reichsratswahlen angenommen. DaS Gesetz soll bis zum 31. Tezeiilber 1912 Geltung fiaben.^

2hi» äiabt uiiO Land.

Gießen, den 9. März.

- Parlamentarisches auS Hessen. Eine der

Ocntßcdes Ucicb. I Zweiten Kammer zugegangeue Boistetiiing oev ^lisvoruunocs

Berlin 8. Marz, ^euie empfing ver Kaiser üi Ab» in Freiensteinau bittet, den schon früher gefaßten Beschluß, schiedsaudienz den jianzos. Botschafter Bihvurd. Im gieicnliemau cm 'Amtsgericht zu errichten, nochutals zu

Lüie bieVoss. Ztg." hort, ist die Rau-richt anderer Ein der Kammer von der Negierung zugegangener Blätter, daß ter Kaiser teinem Pieußi(eben ^inäcii er- ^setzentwurf bezieht sich auf die Bereinigung von 'Dl om-

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uabe euw derartige Bejiiumiung nur jur seine Sohne Religio ns gemeinden zu Dtamz, Taimsladt, Oie gen, gciroffeii. m . Cffenbad) und WoimS machen Vorschläge zur Abänderung

Zn dem heute abgehaltenen Kapitel der Balley-Branden- Hammer zurzeit vorliegenden GeietzenUvurfS über bie

bürg Rs 2°ha"uiter-0rdenS \uu.m Drmz ^"el 1^..^ unb Beiwaltung der israelitischen stielig.onSge- 0 £^Der^Dieichvaiiz." widmet dem DcLiiuroeiicn Staatsminister meinden. Ter hessische N o t a r - V e r e l n bittet tn einet o. y öttiujcr einen Nachruf, worin zunächst der Ber- Euigade um Abänderung einiger Bestimmungen deS Gesetzes o'iensie des Verewigten nm die Äerfiu-erungsgeietzgebung bed I ..bcc bcn ttrkundenstempel vom 12. Aug. 1899. Ein An- Reiches gedacht wird. Weiter heißt es iim^'Jlaairuie: Uer ihm Ullmann befürmortet zwei an die Kammer

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ovr^ der Geschichte nicht werden bestehen können. In Gemeindevertretung von Nlassenheim und diieber-Eilenbach liefet Danlbarteit, in immer bis in die letzten Fahre betoiucr I ,ul. gjxuanlage b e6 Bahnhofs Vilbel. ueincc Bewunderung hing er dem Fürsten Bismarck an. Slammcr bie AuSschußbenchte zugegangen, bie Abg.

- D-r Ch-, d« äerlüut teietutwpoUi«. P-l,z°u>b°rst über d!° äu-g.etumjsuotlaocn b-,r. AbLnde.

® T2 aieif2^n b m i % ä a f 16 fa m m e t für bie Rhein. ,u>,g bcS Uvtunöenfteinpclä, wrmLhrung °o» W°h»u»gsgeid. Provinz hat an bas preuß. Abgeorbnetenhaus die Bille gerichtet, ^.schstsseu an die Staatsbeamten, Erhöhung der Lehrer- dem zurze.t ihm vorliegenden Entwurf eines W a n d e r ar fi ei t s- ufm. erllaltet hat. Wir haben über die betr. Aus- bc!LchEL^'LnmL°"LL L ichichsig.m,en --gc.m«i..g W

Netzes von Wanderarbeitsstätten das Lanostreichertum förmlich '* Tas Bier aus den Bahn hösen soll teurer organisieren und zudem die noch seßhafte ländliche Arbeiterschast werden. Ter Verband Teutscher Bahnhossivlrte hat be* vollends mobilisieren würde. Insoweit eine besondere Fürsorge offen, bei dem preußijd)en Eisenbahnmiuister angesichts dec für Leute, die unverschuldet beschäsligungslos ^cuciunq die Einführung von Ziveizehntel-Liler-Gläfern für

ÄÄ ÄiKpAnb für 15 Pjg. »u

taiides eine solche Fürsorge am besten unb zweckmäßigsten durch beantragen.

Schaffung von neuen unb Erweiterung der besteheiiden Ar- -Der AufsichtSrat der Darmstädter Bank beiter fo Ionien betätigt, denen bie: 0166118101« l^mal ^schloß, der demnächst flattfinbenben Generalversammlung bie -ycricdung oon 8 Pro-. Ti°id-.id° -orzulchlag-u.

;ein werden. Eine derartige schleunige llebersührung behütet auch* Anlage nm usik findet morgen, Sonntag, vormittags Öie Arbeitslosen vor den fittlidjen Ge,ahren, die ein längeres Leben Lp/ ^hr in bcc ©Übanlage mit folgenbem Program in auf der Landstraße unb die dort unvermeidliche Berührung mit I ziaiser-Ouverture von Voigt; 2. La Barcarole, Walzer

schlechten Elementen^ii^ich bringt.^, ü0U F^S; 3. Fantasie ans .Viignon' von Thomas; 4. Der

parlGlllCBltarnd^CS» Rheinströmer, Armecmarsch.

Die Dudgetkommission des Reichstags setzte Ueber bas Erbbaurecht sprach in einer von der die Beratung des ordentlichen Etats der R e i chs p o stv e r w a l - hiesigen Ortsgruppe der Bo den re form er gestern abend t u n g bei denEinnahmen" fort. Abg. Dr. Pa ch n i ck e forderte oeranstalteten V e r sa m m hing Generalagent Schmidt. An

d°>r '«oi-trag schloh sich eine °n--g°nd° B°,pr°chung. -Näherer mit den Nachbarstaaten, insbesondere mit Belgien, bezüglich der Bericht folgt).

Verbilligung der Portogefiühren. Abg. Erzber-* Künstlerkonzert in Wetzlar. Wie unS mit» ger hob hervor, daß die Väter der jetzt allgemein verurteilten .«tten die Herren Theurer, Zimmermann unb

®Äai»U cin^änb"« 8 = "unfr^r & »abn. di- 3 j.mtc» KünM-r, Die am Eonnlag «benb em

phongebühren, wennmöglich auf Grund der Zahlung von Emzel- Konzert veranstalteten, auch bei einer ^onzertauffuhr 3 gesprächen. Tie Herbeiholungsgebühr von 25 Pfg. sei für die Wetzlar einen Großen Erfolg. Ter »Wetzl. Anz. fdjreibl ländlichen Verhältnisse zu hoch Abg Köhler-Langsdorsh^^^.

trat für eine Ausdehnung des Ferns p r e ch n e tz e s auf dem ~ ben 6eibeu Sangern offenbarten sich uns zwei gründ- platten Lande ein. Daraus wurden die Einnahmen be* yg^fc^e ginmren, oon emauber iaft entgegenge^e^^tcr hmillen- willigt. _ scher Judividuatiiäi. Bei dem Tenorisleu die uberschaumciide,

»-» d-r Lu«a »»d d.« Par.-i-n i» Rutzlan». -M- Ä» ÖM

Petersburg, 8. Äcärz. I Z.,,,,»« stua iuuiaev Verieuknug. Rur ui einem luoien sich

Noch vor der Duma-Eröffnung roäfilte das Zentralkomitee « . ^uu filller Schulung unb Toubstdung. Bei so ver-

ber Oktobristen eine politische und eine Gejebes-Kommistion Ter, (Äeslaltungskraii mußte naüivlid) auch bie Wirkung ver-

Vorstand der deutschen Gruppe des genannten Verb'andes ' Oll5ia(lciu u2ec Baruomst saug Lieder von Schubert, hat einen wichtigen Beschuß im Znteresie der Deut,chn Rußlands £ülVe, Woli einfad), schlicht, mit lyrischer Innigkeit und

gefaßt. Er will durch Verinittelung jener Gesetzcs-zivmmistwn, v . Emvfmdmia, während der Tenorist seine Arten von Weber in der auch ein deutsches Mitglied, Prosesior Berendt, sich bejmbet, guaauer nut Patlws unb starken dramatischen Akzenten vor-

mit den Deputierten in Verbindung. treten, um über die zur Ter Piamst, Herr Hahn, eutledigte sich der Begleitung nut Verhandlung tominenbcn Ecictzes-Projelte der Regierung m,or- - Diskretion und spielte feine Solostucke au' einem

miert zu werden, so fern sie die Jnteresten der,Deut,chen im 9HiQe*vncl1lü0(leu Bechstein aus dem Lager des Herrn W. Rudolph mit meinen und in einzelnen Reichstellen betonen, tme Glaubens- t , perlendem, elastiichen Anschläge und kiutiileriicher

jreifieit, Schulwesen, Zustiz,. Agrarwesen. Zur Veschastung von ^Ues tn allem bot bas Konzert einen eigenartigen

Zmormationen wurde pejastosfen, die Ausarbeitung von Reieraten Knustgenuß. . , . ,

über die einzelnen Gesetzesentwurie Piitgiiederti der Gruppe zu ^in äußerst raffinierter EinbruchS-Dieb-

^Tischtäfibenten der RnchSdE sind R°chtsnnw«lt stnhl wurde in vrrfldsie.wc Nacht in-M-M Haus- der warten. Posnans ti aus Eljarlow, der parteilosen Gruppe angeljotenb, fnaüe auSgest'ihrt. Der Tieb halte sich allem Anschein nach mit P49, utidbcr Mathrniatttrr B e r n e s i n von der Arbeitergruppe gbreits abends in bas Haus ßeid)lid)en unb sich versteckt ge» mit 34o Ltunineii gewählt worden. ---------- --galten', bis bie Bewohner schliefen. Zwischen 2 unb 3 Uhr

Ausland. ! hat er bann ben Korridor geöffnet, ist in bie Zimmer ein«

uyicagoer Korrespondent der gedrungen und hat mehrere Behälter mit einem Brecheisen erbrodjen. Er entwendete etwa 200 2)lk. in Gold- und Silberstücken, zwei silberne ©eruietienringe, eine Anzahl