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9.2.1907 Erstes Blatt
 
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Samstag 1)

(£-rftc8 Blatt

Jahrgang

Die heutige Uummer umfaßt 14 Seiten.

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Februar 1907

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IXOftOvOUDw» ftövciin, Unflat cuaatwoubitÄ ibilitn.

deck 81/, A üfg.

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al« bau ju einer au&oraunm-i Wck»<r.cgung iucrt wäre. bcr ganzen Welt gibt cs (eine einzige Frage, d.e Grund zu einer tinoiiiiSuliiun fpeziell gegen uiigtflr.b lur tuu» avgese,i bunte'

Mr. 31

Erscheint tS glich ander Sonntag«.

Lem Siebener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Heftchen candwlrt die Wiener fiamlllen- bldl.fr viermal in dec Woche beigelcgt und zivcunal wöchentlich da- KielsblflU für den Unis Althen. ^erniprcch An- schl»iii.d.^ledaltion 113 u. Expedition bl

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vezaa^vrete: monallich73Pi., viertel- iäbrlich Alk. 2.20. durch Advvle- iu Sioeiflfiellm monatlich u> Ui.; durch bicKvi l'lt.2. oieviel- jälirL mi«id)L Beiiellg. Annahme von Ar.zelgea lür die Tagesnuulmer bi« oonniitüfl« lu ilnc, Zeilenvreis: iotol 16i>iw auoioüii« ZU H'ennig. Verantwortlich *ut den yoliL und aügem. Icil: ti. Witt kv, inr Stadt und r:a>rs' und -ükucuteiaar '4v»tft VfB. iur den An­zeigenteil: bfl»»Beck

2lu> SlaSt und CaiiO.

Gießen, 9. Februar.

* Dersonalietr. 6. L H. dec ti>i.üüiKiioo haben dem

dl/4 Ul)v, tu, (5a,6 Edel ihren zwctlen Al ilg ltedera bend ab. Psaircc L ch u lle» Großen-finden tviib euren Vorlrag über Großen-Linoener Lilien und Gebräuche bet Tauje und Hvchzcll vor 25ü Fahren und heule hallen.

Anlagcinnfik findet tn dec Südanlage Sonntag vorni.ltog 1 l'/i Uhr mit folgenden» Programm stall: Ouver- ture ausLlraocila^ von Floloiv; BenuS-Walzer vor» liinde;

2liineeuiarjch 206 von Trenller.

SHi n |"l o e r e i n. T»e Gemälde-AuS st ellung am Brand bleibt vom TienStag ab wegen Wechsels der Gemälde geschlossen. Bon dec diesmaligen Ausstellung ivitrden verkauft und gingen in hiesigen Privatbesitz über: Mondnacht am Teich" von H. Ltcen-Alünchen undAlpen, olumen* oon E. Horlachcr-Llntlgar.

** S ü n [t l c r I o n i c r L Lin tjijfcr Genuß stehl dem hiesige» musillicvcnduii Publitum in Kurze bcDiw. Am Sonntag, 3. Marz, ubunbd b Uhr, tocruai die Herren Hans Theurer (1. zenonft um Lladtchcaier in St. Gallen-, yik**ri) Zimmermann (Mun* zcrtsäiigcr aus etutigart BaritonhO »m Verein nut dem hiesigen Pianisten Herrn 3mmS Hahn einen Klavier-, Lieder­und Duett-Ab end in Stcin's Saalbau oeranitallen. Ut beiden cutgenanmen Herrn, zwei jugenbädie Kaniclcr, stehen am beginn einer vielvcriprccheiicxn Snngtriausbahn. Weich'. tüch- ».gen Pianisten wir m Herrn Julius vahn, der leider viel za leiten mit {alten küiistieriiu/cn Ä)«rvietungen an d.e Beiieiuiicki- [cit t.ili, besitzen, ist den hiesigen.Jiu|iiircu.nbcn längst bekannt. Tas Programm des Abends, duS Klavierstücke, Lieser, Lpern- arien und einige der scizönsten Schuhmann sn-en Duette ]ür Tenor und Bariton aujweist, iit überaus QuiucimiungdTcio) gestaltet.

** Alilitarbricftauben - Ausstellung Aus der 3. Allgemeinen PiinrärbrieitaubenuAusstellung zu Barden- bero bei Aachen erhielten Ar. S ch a r m a n n - Gießen ui der 1. Krasse auf einen dnnklgehämmerten Tauber den 4. Preis, Georg H a m b a ch-Siegen in der 3. Klasse auf einen dunlel- gehämmerten Tauber den 3. Preis.

** Die Eleonorenheiiilatte bei Lindenfels L O. (Heilstätte für weibliche Lungenlranle) nimmt auch im Winter Palienlcn zu mäßigem Verpflegungssätze auf. Da die Heilstätte in der besseren Jahreszeit meist überfüllt ist und unter Ihniliawen

"«Neiger «kba»" ttotationsörud und Verlag der vrühl'schen Unio.'vuch. und Steinöruderti. R. Lange, »edallion, Lxped'ttion und vruckerei: Zchulflrahe 7.

Iir neueste chglagund Acut-chlanosWiitst.llung.

Ls »st natürlich, daß sich das Ausland für dcn Aussal bet deutschen RcichSlagLwahlcn inleiejsiert, und mit dem gleichen Inicresie vernahmen wir, was das Ausland zu diesem LLablausfnll zu sagen Halle. In Par,S wie in Loudo> schcmt man sich bet dem Gedanken an eine nationale Reichstags Mehrheit im deutfchen Weid) n i d)t ga n ,1 wohl zu brfinben. IedensallS zeigt sich in den beidersciligen Prebäugerungeii ein verjchärstcS Pliß.tauen der deuljchen Jßo: it if gegen über, und man trägt sich anscheinend mit dei Besüichlung, das deutsche Weich möchte eliva in Zukunft noch intensiver sich in der Weltpolitik betätigen, als cs bisher schon zum Aerger von Ficund und Feind geschehen ist. Einig. Londoner Blätter melden sogar angeblich ouS Berlin, daß die Wcflicnmfl eine neue Flollenvorlage, eine Vermehrung der Armee und neue Steuern in der Höhe von DU UUU uuo iviark plan*.

Wir glauben keineswegs, daß die Negierung deS Fürsten vülow daran denkt, sich cm neues weltpolitisches Prograimn zu bilden, weil sie jetzt gerade einmal eine 'lUajouiät un Reichstag dafür finden könnte. Wenn auch in genugei Reellen eine Wrt von teuljchein Draufgängertum sich bemerk, dar gemacht hat, so braucht man das nicht zu tiagnch z>> nehmen. Ta« Ausland mißtra»it der Webe deS Kaisers m btt Wahlnachi, in der er davon sprach, daß das deutsche Volk alles niederreiten werde, was sich ihm feindlich in den Weg stelle.

Dieses in gehobener momentaner St:" '.ung gesprochene Kaiserwort klingt ja gewiß, wie manche- srühere schon aus besonderer Stimmung heran» gebotene, etwa» härter, nl8 eS ivvhl gemeint »vac und als eS un» lieb sein kann. Aber wie können nicht zugebcn, daß in diesem Worte eine Drohling für da» Ausland liegt. Waü im Ueberichwang der Gefühle gesprochen wurde, dem darf man kritisch nicht zu sehr nachgehen, und daß beim Kaiser gerade einer de- geisterten Ovation von Berlinern gegenüber ein gewisser Ueberschwang vorhanden war, wird niemand uncdläihib finden. Wir meinen aber au» dec ganzen Situation den sicheren Schluß ziehen zu dürfen, daß der Kaiser keineswegs au äußere, sondern lediglich an innere Feinde dachte, bie uiederzuceiten ihm wünschenswert dünkt. Vom Ausland konnte in dem gegebenen Zusammenhang nicht die Webe sein, wer kümmerte sich unmittelbar nach den schweren Wahl- kämpfen um da- Ausland? Von der Wahl sprach bei Kaiser, aber nicht von der Weltstellung Deutschlands, und darum kann man auf keinen Fall annehmen, daß seine Worte an die Adresse deS Auslandes gerichtet waren.

Wird sich nun dem Ausland gegenüber durch diesen Wahlausfall daS Geringste ändern? Wir glauben es nicht, tzwar ist eS uns nicht unangenehm, wenn daS Ausland au bcr Meinung festhält, daß die deutsche Regierung nun eine Mehrheit hinter sich hat, die mit ihr durch Tick und Dünn geht; vielleicht verschafft unS diese Befürchtung im Ausland mehr Ansehen, daS wir wohl brauchen könnten. Aber man kann doch nicht gut von einer Regierungsmehrheit sprechen, wo eS sich um Fragen der auswärtigen Politik handelt. Gewiß wird der neue Reichstag die kolonialen Farderungeu der Regierung bewilligen, ober daS wäre nichts sonderlich UeberraschendeS. Hal doch bisher die deutsche Lolksvertre- tung zumeist bewilligt, ivaS die ReichSregierung bewillig! wissen wollte. Daß cS manchmal ungern geschah, ändert an

Ltichwal-tbetrachtungen.

Don einem P a c l a ui c ncka t1 e l iviib uns geschrieben:

Die Schlacht ist gesästagen! Heiß lämpilcn die Ptannen in I den Lagen der Hauouvahi sowohl, wie in der SUclüvahl; zulctzi noch um ganz besonderer Hestigreit und Ausdauer. Selten hall bas Dcutsu-e Reich einen ähnlich scharfen Wahlkampf burd;gc> I täinpft, wie Dom 13. Dezember bis zum ö. Februar, selten auch sind die politischen Lewemu/a.icn in g.ciJ) schrolfcr Form zutage getreten, i'lun stehen wir am Ende und sehen uns das Rcsullal an.

Man hat in Berlin und vielen anoeren deu»schcn Städten I noch in der Waa>t des Sti.. Wahltages gtoge Stege gefeiert,! und des Jubels war kein Enoe. In Berlin sino die begeisterten Mannen vor da^> Schtog gezogen ukj haben in früh ster Morgen, iiunbc ocu Kailer zu einer Ansprache veranlaßt, über bie man wahrscl-einlich noch ziemlich viel zu Ij.-ren bekommen wird. Alle Parteien mit alleiniger Ausnahme der Sozialdemokraten feierten Siege. Denn alle haben gewonnen und nur die äußerste Linke ist cs, die bie Kosten des Verjährens zu tragen hat. Aber haben diese Siege auch wirklich besonders viel zu bedeuten?

Betrachten wir bie Dinge einmal ganz lall, wie sie in Wirklichteit sinb. Gewonnen hat bei biciet ReichstagSauflosung im Grunde nur bie Recl-le in wesenllichem Maße, bank bcr Unterstützung, die ihr von allen national empfinbenoen Wählern zuteil wurde. Sie hat eine Manbatszisfer errciost, die in leincm Verhältnis steht zu bcr wirklichen Anhängerschaft dieser politischen Ricl-tung. Freilich haben auch die Liberalen und die Freisinnigen hier und da Mandate erhalten, aber im Lerglcich zum Eriolg Der Konservativen ist das nicht viel. Das Zentrum hat sehr gut abgeschnitten: dieser Partei ist nun einmal nicht beizutommen. Zn diesem Sinne also hat die Negierung keinen Anlaß, sich zu ircucu, denn bcr Kampf gegen bas Zentrum hat für bie Sie- gierung unb nationalen Bwck mit einer ellHtanten Nieder lag. geendet.

, Der Reichstag hat, baten ist nicht mehr zu zweiseln, eine Verschiebung nach roclsts erhalten.

Es soll uns herzlich freuen, wenn bie Sache glimpflicher au8- füllt, als wir befürchten. Man kann sich ja täusäMN. Aber daß uns die konferoatio-reallionäre Ktique, die den kommenden Reichstag zu beherrschen versuck?cn wird, nicht gefallen kann, daö wird uns wohl [ein freiheitlich und fortschrittlich gesinnter Mensch verdenken können. Tie Regierung ist gegenüber den Einflüster­ungen von dieser Seite bisher haltlos gewesen.

Vom patriotischen Standpun.'te aus bar. man «ich gewiß über den Dahlausfall freuen. Nur nid)t zu laut, oazu ist kein Anlaß vorhanden. Ter Bogel, bcr am Morgen gar zu schön singt, wirb am Abend von bcr Katze gefressen. Man jubelt jetzt, bie Sozial- bemofratic sei tot Tas ist unrichtig. Rabilale Lpposition wird es immer geben. Und die Machthaber sorgen in der Regel selber dafür, daß die Opposition stark wird. Jetzt ist sie unter» legen möge die Regierungsmehrheit durch eine vernünftige Potitik dafür sorgen, dag iic niajl stärker wird wie zuvor.

Eichener Anzei

Seneral-Anzeiger für Oberheffen

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Jntrodiiltion und Chor anS .Lohengru^ von Wagnerr

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bcr Tatsache nichts.

Mehr aber als daS deutsche Volk bei äußerster Belastung leisten kann, und diese haben wir do-ch bereits, wird auch der neue Wcidjdtag nicht bewilligen können. Außerdem ist zu berück­sichtigen, daß die sog. Regierungsmehrheit nur dann der Hülfe des Zentrums entbehren kann, wenn sie ganz einig ist, und alle Manu an Bord bringt Wird daS Zentrum in oppositionelle Stellung gedrängt, aus der bisher -en Haltung der Reicljs- regiciung wird man ja nicht klar dann mühen Konservative und Block sehr tüchtig unb fest zusaimnenhalten, wenn sie gegen die Lpposition aufkommen wollen. . p-

Eine große nationalistische Partei haben wir nicht, wie ijran« zosen und (inglanber anzunehmen scheinen. D avor, daß bas nationale Gefühl nickst in blödsinnigem EhauviniSmuS ausartet, bewahrt dock) wellaus die meisten unter uns die Vernunft. Es gibt in unserem Vatcrlande doch nur ein winziges Häuslein Heißsporne, die da wähnen, das Deutsche Reich habe die Akifsion sich andere Völker untertan zu machen. Was wir wollen, das ist eine gedeihliche innere Entwickelung, die ein Aufblühen des Rationalwoh 1 standeS ermögriast. Wir wollen, daß unsere Wirt» schastSpolitik uns friedlich die Welt erschließt, daß wir mit und neben den anderen Völkern unsere Rechnung finden. Tas u alles! Tas Ausland kann ganz ruhig fein; der neue dei..,chc Rcickjslag kann und wird für Armierungszwecke auch nur. das Nötigste bewilligen können, und davon, daß Teug'astand nach biesem Wahlausjall eine aggrciiioc Ötolie in der Wettpoiitik ipieien wollte, kann giücklick-erweise nicht bie Rede fein.

Der LondonerGraphie" veröffentlicht ein Interview des englischen Journalisten Bashsorb mit dein Staats­sekretär des Reii^smarineamtes Admiral v..Tirpitz, nack) dem letzterer gesagt haben soll:

,Lch kann mir nicht benken, baß das englnche -oolt im Ernste glaube, das dieichsmarineamt bereite e.nen An- Srifjsirieg gegen England mr. Ick) raun nur w.e^ec- holen, Pag ich biqc Leichurorgaug iur zu narr i| d)

Berlin, 8. jeor. Tie Vudgetkom Mission ber preuß. Abgeordneten beriet den Etat bcr Bauoerwallung. Aas Die Anirage eines Berichter«tatt.rs bezugttch ber Frage bet Lchi.fahtts- abgaben erklärte der Minister, die Regierung laue sich b>c Turch- lührung des § 1U des W-ii.rstraßengejetzcs voin 1. April 19ua, nach welchem auf allen natürlichen o f f c r |i r a ü c n Schiiliahrtsabgaven cingciuhrt werden sollen, mit auem Flachdruck angelegen icüi. Für bas pthcuigeoiet unb das We,cc- gebict seien t-eyuiv g.cuymuu^en Bo.gebens r^er^aud.ungen nnt t>cn bctcuigten bcutiiycn Staaten cingcieitct worden. Es werde hierbei cme fola?e Ajö.ang bcr Fr-ge angeuxcji, ty. zugleich eine wirksame Förderung 0 e r a 11 g e m c in c De u t» scheu Verkehrsintercsseii iu sich schlchßt (.' X- Lu) cin Rheingeoict be)tunben jiC-tiuueqe noid Baovnwn. v-r

Lahnkanalisierung reute ber Min.ncr m i: ö )ti C1U Prozektwnsoi.reau errege.? ..--Eben. In *2A-:v tu'.;?.':-.. ~»r- tzandtungc» mit Zeisen.

Woä-en vergehen, bis eine Aufnahme möglich ist, sott nickst ver- jäutiit werben, auf bie Winterkur aufmerksam zu machen. Iu vielen Fällen verbieut eine Kur im Winter einer Sommrckuc vor- gtHvg.n zu werden. Tie Erfahrung hat gezeigt, oaß Patienten, diu |u^n ti^e Wüuerlur buru^tniau)i uno dadurch ihre aoharteiibe .unb lörperkräftigende Wirkung kennen gelernt haben, eine etwa I notiDcubig gewordene zweite Kur auf die kältere Jahreszell gelegt haben. Nicht nur von Heilstätte-, sondern auch von anderen Aerzten wird vielfach besonderer Wert auf eine Winterkur gelegt. Gesuche um Ausnahme sind an den Heilstätteno rein zu Darmstadt, Wilhelmincnstraße 34, zu richten, woselbst in Zimmer U> alles weitere zu erfahren ist.

p. Lützellinden (Kreis Wetzlar), 9. Febr. Die Vereini­gung der im Kreise Wetzlar bestehniden Jünglingsvercine zu einer ßreidoerbinbung ist soweit durchgeführt. Präses Vieser Lrganifalion ul unser Lrtspfarrer Koch Neben den satzungsgemäß als solche eingetragenen JünglingSvereincn gab I c3 bisher im hiesigen Kreise noch in manchen Torfschasten Heine Bereinigungen von Jünglingen ohne bestimmt nieder gelegte Sta­tuten. T eui Vernehmen naa) sind diese berells zu richtigen Jung- lingöDcreinen erhoben unb mit bem Kreisoercin verjckMolzcn, oct sich wieder um bem Westbcutschen JünglingSbuno anglicbcrt. 2er langgehegte Wunsch, in einem Kreisorte ein Kreisjünglings- verbaiidSfcst zu (eiern, uurite schon in biesem Jahre in Erfüllung gehen.

Grünberg, 8. Febr. In den Orten nördlich und iioidöstllch uiijcrcr Stadt lagern große Eisensteinlager, Die zum Teil im Betrieb sind und zum Teil neu erfchlosscn werben sollen. So bestehen groge Werke bei Stangenrod unb 111111100. Wim hat die Firma Bubcrus-Wetzlar befchlosscn, bei Atzenhain ein grötzcics Etieuitelnbcrgiucrk nebn Eisen- wäiche anzulegen. Tie Schürfungen haben ergeben, bag dort vorzüglicher ILijcnstcln von groger Piächttgkett liegt. Gleich­zeitig wird bekannt, daß demnächst bie Berme, |ung bet prpjcfliertcn Bahnstrecke u-lückc-Atzenhain-Wer- inertShausen - Rüdlngghausen - Dr eihaujen im An- chlnu an bie Bahn Maiburg-Ebsdorier Grund vorgenommea werden soll. Tie,eS sowie der Befchlnß ber Gewerkfchast Buderus wird von der Bcoöllcrung mit Freuden bcgiügt.

-r. jungen, 5. Gtu«. on 3- ,;-r» yU»>en unb

k Langsdor i gueguicn ^LllryLimer W^e, wo Ecseniteiü gewomren

^OlitiidlC CrmCifdjrtlU inzwischen verstorbenen früheren Bürgermeister, Litsgericht^vor-

oi r u , k u sicher unb Standesbeamten Johannes Kühl X. zu L«iildcnhaujcn

Lur Wahl in ui6|cio*iaulitoa.t). I ÜQ4 gnipcuicine Eh^enz^i^-cit mit ber Jnju)ri|tFür langiahnge

In nnserein Lcilailikcl über ,T>e WcichslogSslich'vohlcn ircue Dienste" am Bande des Bcr.u.istordens Phuivps des in Hessen^-in unserer Wr. 32 halten wir eine Korrclpondenz Großmütigen vergehen. Dura- Emsasti-uung des Großh. Milli­ans Laiiterbach vciöffcnilicht, gegen bic sich eine un» Ijcub iiuiume des Innern wurde bcr Vctcrinürarzt ^r. VhiiivV j>,gehend« Snschlij, 0U8 »l«i«to richle,. Stufe bcfaQt in. s«»«i<lert au. ä-d/ivunKin. iu... ewcmuiatidiwii W* iwftiillKt)«.. lol.vnöcs: atU.lct bei bet buuulUtwlauUUuuj lut vif.iimd« «i>u|unbbcu».

In der Ar. 32 Jbrcr Zeitung wird eine von Lauterbach kommende bstcge^ T ffirnein in Main»

Oebmipuiiifl, daß sie üieinmngen nur fchwäcküich den naiwnaiub. Er |le Kampier. Bischof Tr.Kir st i i

riant-ic-aicii Ti. Wallau uiilei|iutzi hauen, icgi|iricii, welche nichi hat unter Zustimuiung <2. K. H. des Gitsh^r-ogv dtii ^oui uuioibct'piortifit bleiben kann. I kapilular Tr. Beitbip in Maui- far die Dauer des 33. Land-

Zunäklist iveiB Jcbcv, bau die liberale Wähl erschall fein Stimm- ,ags zu fein.m Stettvctlretcr in der Ersten Kammer dec Stäube oieh 111 und sich nicht loiumunbieien läßi, und du» cs daher ei- I bestellt.

iknltcl) unb nicht anders zu erwüiun ivav, ivciiu Die neuimiigcn » Coang. Pfarrer. S. K. H. ber Großherzog haben bem dimmen nicht acichloiien auf Tr. Wallau iibeiguinen. Bon einet nrarrcr u u 0) c l ö zu Bensheim bie eoaiig. Piarrstelle an dmmcl)lid.cn lluiniiubuiifl zu sprechen, ist aber ichon dee-Doib un JvhaniicSgenuuioe zu G.egen u>io bem Piarrverivallcr Kack ccvcdiiigt, ivetl uidji nur der ivet|iiiiiige Walilausid>iiß und Du , ... -, - hi n . sy.- ir. ri.-iip huicibft

neiiuiiuge «miDiDoi bind) Aii'ruie Uiv Die ManDiDantr Wkillau vr»»gshaufen zu Ko|ihcun bie evang. Piarrstrlle bu|ulb|t acioiili, louberu auch der Kandidat nach anr Tage vor der Luch- überrragen.

ivaist pciiöniich m einer Wäblerverfainiulimg in Schlitz zu GunstenI Tie Hcsslicbe Vereinigung für VoliLlilnbe De» Tr. '.nnltau in |d)r eihDuidvüoucr !KcDe eumcircieii ist. Ortsgruppe Gießen halt am Aioniag, 11. Februar, abcubS Im llebngen ergioi Das Abitimmim,;--crgcbiiis, Du« bic große vlehizahl Der ucifiuiiiflen Wähler ihre Summe >ur Tr. Wallau abgcgci en haben. Lb Diejenigen, die Dies nicht taten, obwohl |ic ui Der Haupiwahl freisinnig wahlren, laisachlich iteifumtä itiiö, taim uiemonö teftiieUen.

Tie Zujchrift meint im weiteren, daß das loyale Vcr. halten dec freisinnigen Partei nnb ihres F"bcerS un Wahl­kreise W.-A. Reh anerkannt werden sollte, |d)on im Intereste der Einigung de S Liberalismus, Die doch auch für zukünftige Wahlen notwendig sei zur Bclämpsung gemenllainer Gegner.