** Ordensverleihungen. S. K. H. der Großherzog haben dem Sbcrfifcuhtant O, uade, Chef des Stabes beim Oberkommando b;. - ichtruppen, das Ehrenkreuz, dem Oberstleutnant a. T. Frhrn. v. Rots mann, seither Bataillons-Kommandeur im Znfanteric-Regiment Prinz Carl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, das Ritterkreuz 1. Klasse, dem Hauptmann Uhlenhaut, Adjutanten der 62. Jnsanlerie-Vrigade, seither im Jnfanterie-Leib- regimcnt Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 11/ und Lazarettverwaltungsinspektor Srauß, beim GarnisonlazareU Weißenburg L E., seither beim Garnisonlazarett Worms, das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
** I n Audienz empfangen wurde von S. K. H. dem Grobherzog am Mittwoch u. a. Pfarrer W i s s i g von Bad-Nauheim.
** Landesbaugewerkschule. S. K. H. der Groß- herzog haben den provis. Hauptlchrer an der Bauguverlfchulr in Bingen Karl S t i e s zum varrptlehrer an der Landesbau- gewertsumle zu Darmstadt ernannt.
** Technische Hochschule. S. K. H. der Grob- Herzog hauen den ord. Proisifor an der Hcrzcgsich Techn. Ho^ schule in Braunschweig Dr. dreinhord lut u 11 c r zum ord. Pro- sessor für darstettende Geometrie an dec Technischen ^oa^iyuic zu Darmstadt ernannt.
** Luslizpersonalie^n. Durch Entschließung des Mi- nisteriumS oer Justiz wurde der Referenoar gewann Bergheimer in Aisieio zum Gerichlsai,c,,or ernannt. e>ritaiuu wurde der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitz in ^oinhui-ß Euill Hühnermann zum Gerichtsvollzieher uiu dem Auiissitz in Offenbach.
** Pfarrpersonalien. Ernannt wurden: Pfarrassistent Morell zu Neu-Isenburg zum Pfarrassistenleu in 8teaar-Steinach, Pfarranttslaiwcdat Hoffmann zu Krem-Eichen zum Psarrassistenten in Neu-Lsenburg.
** KreiSgesundheitstuei en. S. K. H. der G r o ß - Herzog haben den Kreisassistenzarzt bei ücni Kreisge,utwheii.S- amt Darm,ladt Dr. Schwan zum Kreisarzt bei dem Kreisgesund- heitsamt Dieburg, den Kreisa>,iftenzarzt bei beut Kreiße,uno- heitsaml Heppenycrm mit dem Wohnsitz in Hirschhorn Dr. Best zum Kreisancitenzarzt bei dem Krecogesunuumrsamr Darmitadt, den praltisuMl Arzt Dr. Fanp in ^-rorj-Gerau zum Kreis- asjistenzarzt bei beut Kreisgc.uiwheitäaütr Heppenheim mit dem Wohnjitz tu Hirschhorn ernannt.
*v Eisfeft. Am lo.umenden Sonntag konzertiert die hiesige Regimentslapelle nachmittags von 2-V2 bcs ö Uhr aus der Eisbahn des Eisoereins. Bei anholtenoeut Frosttvetter ist für Montag abend Eissest, Konzert und ve.igaiisci-e Betcuchtuiig vorgesehen.
** Die „Deutsche Volksmacht", das Organ für Mittelstand m Stadt und Land, setzt je ine terroristische Tätigkeit auch nach der Reichslagsivahl ioit und jucht die Landbewohner gegen die Släoie, deren Wählerschaft politisch anders gesinnt i|i und das Recht der freien tNeluuugsäugeruug auch bei der Wahl in Anspruch minim, auszuwiegelu. In der neuesten Nuuiincr ist folgende angeblich von uickn Lano- bewohnern hcrliaiunicnde Aufforderung an die Dorfbewohner der Umgegend von Grün berg zu lesen:
Nachdem es rührend anzusehen war, in welch großartiger Weije uie giue Siadl Grüntetg bei der Wahl ihre Anhangilchieii an die Gropfladt Wieben bewiesen, wollen wir Ltiuobeivohner hinter der Stadt Grünberg nicht 6müdjiei)en und auch etwas iur Giegen tun ttnd 'ordern alle Bauern der Umgegend am, ihre Waren nur in Gießen zu lau en.
Wir haben zu dem gestinden Sinn unsercr Landbevölkerung das Vertrauen, daß sie sich durch derartige Machen- schaften nicht dazu vetleiten lägt, politische Ueberzeuglingeu nut cmcm Boykott bekämpfen zii wollen. Der unabhängige Sinn des hefsizchen Bauernstandes ist gerecht genug, sich nicht durch die paar hinter dem Friedberger Blättchen stehenden Ueber-Agrarter, unter deren leitenden Persönlichkeiten sich mehrere befinden, die ohne jeden landwiriichaftlichen Besitz und ohne alle landwirtschaftlichen Kenntnisse auf solche Art die Interessen der Laudwirtichaft fördern zu können vermeinen, zu dieser niebiig|ten Form des wtuschafilichen Katupses drängen lassen.
** Weitere Blüten beS Wahlhumors. Von befreundeter Seite gingen uns noch folgende Stimmzettel- Inschriften zu, die bei der Stichwahl in unserem Wahtkrei- abgegeben wurden:
August . . . .
Ein Mann ans echtem Material und Mörtel, Er stammt ons dem ^udtanervtertel, Er vertritt uns un Reichstag wie noch nie, -ernt er kommt dirett ans oer Prärie.
Und ivenn in Berlin einer nicht pariert. Dann wird er vom Atiglut sofort ilnipiert Drilin geben wir dem Hutiptlmg nuj'te Stimm', Und er reit' hin mit frohem Sinn.
Auch die Dorfposltathariue erhielt eine Stimme und zwar mit folgender Begründung:
Kommerzienrat L. Heyligenstaebt Ten wähl' ich net.
Wähle emjtimnng bie Torfpost- Katharine Sie kann ihre Beredsamkeit im Reichstag beweisen.
I" Gie fjen, v. Bezirk, befand sich folgenbcr prophetischer Ausspruch in der Wahlurne:
Roma, die ewige, sagt grollend
sich los von der Heiligen Statt I Köhlerglaube allem frommt
der Lämmer Schar.
cv K e s s e l b a ch (Lumda), Febr. Laut Beschluß bc5 Gc- meinderais wird im Frühjahr mit der Erbauung eines zwei- klassigen Schulhauses begonnen. Es soll zwei Lehr- säle und 6)uct Wohnungen enthalten und ca. 40 000 Mk. kosten.
ch Münster, 7. Febr. Zu her gestrigen Mitteilung im „Gietzemr Anzeiger" sei noch folgendes bemerkt: Unser hiesiges Br a u n , o h l e u b e r g w e r k „H e s f e n b r ü ct e r H a m in e r“ hat twn jeher eine vorzügliche Braunkohle geliefert, die als billiges Brennmaterial in der gesamten Umgegend und ganz besonders auch in Gießen, wohin sie zahlreiche rzuhiteuie brachten, geschäht uno gern gelaust wurde. Sowohl Private als Geschäftsleute Gießens machten von dem billigen Heizmittel Gebrauch Die letzt bevorstehende Wiedereröffnung des Betriebs wird au^ diesem Grunde allgemein rntereffieren. Zn oen benachbarten Orten Ellingshausen, Münster, Ober- und Nieder-Bc.itngen, Ouettborn,^Röthges, Lauter und Wetterfeld aber wird die Nach- richt mit Freuden begrüßt, wird doch das Bergiverk wieder bie dies früher der FaU war — Hunderten von Arbeitern, klei- neren Landwirten und Fuhrleuten lohnende Beschaf.igung abgeben. Las Bergwerk lag ursprünglich vvin Kreuzungspüiilt der beiden Straßen Licl)--Laubach und Grünberg-Hun^n euva >üu Meter südlich, später war das Hauptwerk ctnc.i x.wme.er »über bei Münster, östlich dies... Dorfes. Da M.ui.^r an der im Frühjahr zu beginnenden .ahn Lich-Grunverg eine outioii er Mt, Wirb das Bergwerk m Verkehr angegueucrt w.rocn
ca. 16 Jahren wurde der Betrieb deS Werkes wegen starken Grundwassers eingestellt. Auch waren die Transportkosten wegen der weiten Entfernung bis zur Bahn — bis Station Lich zwei Stunden — der Rentabilität sehr hinderlich. Nun soll bereits im Frühjahr mit dem Abteufen des stark zerfallenen Bergwerks begonnen werden. Es ist das letzte große Lager an der Wetterauer Brauniohtenadcr, die von Dorheim bei Friedberg beginnend über Melbach, Weckesheim, Echzell, Wölfersheim, Berstadt, TraiS- Horlosf bei Hungen nach Laubach und Grünberg zu zieht. . Bekanntlich hat man auch beim nahen Wetterferd wiederholt kleinere Lager von Braunkohlen gefunden.
P Sch 11 tz, 6. Febr. Bechaftet wurde gestern der Knecht des Landwirtes Weber ariS Slöckcls bet Fulda. Weber Halle Holzfuhren aus den Wäldern bet Neukirchen nach der Slalion übernommen und zu diesem Zweck fern Geschirr nut zwei Pferden dort unlergebracht. Aiisangs der Woche verendete eines der in Pflege des Unechtes flehenden Tiere und wurde von der hiesigen Wasenmeifterei dort abgeholt. Weber kam nun gestern hierher, um bei dem Wasen- meister bie kleine EnlschädtgungSjutnine in Empfang zu nehmen, hierbei zeigte ihm dieser seine Pferde. »Wie kommen Sie denn zu diesem" jagte da Weber, indem er auf em Lier zeigte, „das ist ist ja mein zweites Pferd?" „Ja", cntgcginte jener, »das habe ich heute morgen für 12 lliail gefault" Der Llliecht hatte, wahrfchetnllch um aller weiteren Mühe enthoben 511 sein, das zweite Pferd dem Wasemueister auch verkauft. Schwer bezecht wurde er noch in einer piefigen Wirtschaft angetroffen und in Nrunmero Sicher gebracht.
L)crinijchte».
• Frost in Frank reich un d Spanien. Am 6. Februar sind Ui e 1) r c r e Personen in Paris erfröreu. In Grenoble ist der Vorsitzende des Appellhofes auf dem Wege zum Jusiizpalast von cuicm Schlaganiall betroffen worden infolge der Kalte. Im Departement Puy de Dome sank das Thermometer auf 2 5 Grad unter Null. In einigen Ortschaften mußten die Einwohner Gauge unter dem Schnee Herstellen, um mit einander zu verkehren. — Ein gewaltiger Schneefall zog auch den größten Teil Spaniens in Mitleiden- schaft. Madrid liegt unter einer Schneedecke begraben. Große Verkehrsstörungen und zahlreiche Unglücksfälle sind die Folgen. Tie Oraujcnernie an der Ntittelmeertüste soll verloren sein. Sogar tu Alalaga sank das Thermometer unter Null Grad. Aus 'Algier wird berichtet, daß in einem Schnee- sturm drei Personen unigefonuncn sind, darunter em Gendarm.
* Sem Schwager. Ein schwäbiicher Bauer blieb oft ztnn Aerger seiner Frau lange im Wirtshaus fitzen. Die Frau beschloß, ihn auf andere Wege zu bringen. Sie vermummte sich als Satan und trat, als der Bauer wieder linmol bezecht nach Hause ging, gcjpcniug hinter einem Baum hervor. „Wer ischl döS?" fragte der Mann etwas stutzig. — »Ich bin der Satan!" brummte die Bäuerin. — „Komm her und gib mir die Pfot'", sagte der Bauer, „i Han dem Schwester zur Frau."
llniuciHtiit5»2Zad)rid)t€n.
— D i e Oberreal sch nie n und das medizinische Studiunl. Nachdem der Bunoesrat die Burasiung der Abiturienten b.r Ovcrreaychuren zu den urvtaujeit iptdiuugcu be- icljlbiien hat, werden, wie die „Voss. Ztg." schreibt, von Ostern 100/ an die genannten Alnturrenten uijne weiteres zum mcdr- ämischen Studium zugelassen, ohne da,j sie den Nachweis latei- iiisa-er Aenntnige lvre bisher zu erbringen brauchen. Dahingegen müs,en sie, wenn sie zur arotiich-en Borprn,ung znge- iai,en werden fönen, den Nachweis trjungen, dn,z sie biejctugen rateinischen Sprachleiiutui,,e besitzen, welche für bie Bcr.etzting nach Oberselunda eines dienlghin..« sinmS iriorocrliü) sind. Da- oci genügt schon bas Zeugnis des Direktors einer Overreal- Ichule über bie erfolgreiche Oeunahme an dem in d.cser öajul: eingerichtAen wahi,reien Latesiinnterr.cht, und nur bann, wenn ein solcher Unterricht nicht einger.chtet ,ein füllte, ist Oer Nachweis lateiniiaer Spracht>.ntitn.,fc Ouruj. ein auf Grund einer Pru,ung ausgeneiites ^engnis eines deutschen Ghmnuirums ober bicai- ghmnasiums zu erbringen. Die Folge che.es Befchlui.es luirb 1 ein, b.tB nun an allen deutschen Lbe.realschuien wahi.rete Lütetn- lürse ciiigcrichtet werben, b.an.t den Abiturienten bie,er Äniraltrn b..s mei.chuiische Studmm erl.i_.tert tu.rb. Auch in anzcn.hmen, bag benjcnigcit Studenten ber r^eoizui, b.e Ab.turw'nien buii Oberreaischuicn sind unb sich daher nur in ber phiwwphischeii Fakultät einschreiben la,sen konnten, dieses Stubrum nuchir^g- iich aiigerechnct werden wirb, wie es seinerzc.t gegenüber den Abiturienten der brealghmna,ien geschah.
77 Deutsch e Vs eretne u it amerikanischen Uni- v erst täten. Aus New-Burt wirb geschrieben: Deutiche Vereine gibt es säst an allen gröjecen Unioer,itaten und Mü.legieit der Bereinigten Staaten. Zm Grunde ocriOigen alle diese Vereine oasscibe Ziel, das Verstuudnis ber deut,chen Sprache uno Literatur unter den Studierenden zu fördern, die am deutschen Unterricht telinehmen. Je nach der Größe unb Ausdehnung der betretenden deutschen Avteitungen wird bie,cs Ziel n-t^rgematz eng oder weit ge,aut An tleinen Ausiatten, an denen der Unter- richt nicht über das Lesen der deut,cheu Klassiker hinausgeht, wird sich die Tätigke.t eines solchen Vereins auf anregende duterl)uitung besa>r^nteu. 'jjtan rezitiert deutsche Gedichte, itilgt deutsche Lieder und wagt sich hier und da wohl auch ui ein kleines Lustspiel. Au ischn^en mit einem größeren Kvn- ligent in den deut,äsen Kta,se.i sind bie Leistungen auch schon eut- fpreicheud größer. Deul,che Ai-rtr^ge jeitens der o'^tultatsmitgiieder i-der DotiJeuen ber surtgeschrsitcuereu Studenten stehen da hauiig aus der ^agesur^uung. ^ie Au,suhrnng mehrerer Leiajter Dramen über flut eures kias,ischen Stüaes gcijurt zum regeimasj.gcn Iachrcs- prügruiHut. <>n euugeu Bereuicn werden sogar Debatten über leichtere DheiUi.ta uno in einem anderen wohl gar wi,,en,maiti.iaie Diskus,wnen unter Teilnahme oder Leitung der Lehrer ui deutscher ^vrauje veran,iuit^.t. Um den innerucn Men,chen nicht isi beriiaa}iu|,iQcn, locrbcu bei den Ber,ammiungen die land- laungcn Ijaruiiolcn Gr.rischungen serviert. Nur in den wenigen oniicheu Zujlituten, wo nun zu der nvt.gen dtncksicht au, b.e „akademische aJcuburflerüi" wegen chres gänzlichen Fehlens nicht ge- zwungen ist, sieht mrni den Stubenten ut ,..nem deursa eu Verein auch wohl mit feuiem Deite.,eidei armiert unb w.rd dadurch h-uh?U.eUUu<i1h ^;>wniigeu nianajec be.r.ech'amen Verbindungen b.uth;A.L Ltiiibvriit kn erinnert. Djch b.cui oer Gerneusait in b'n amcritanii eu Vereinen iium.r n..r Er,ris^un»smi.te ; an die Gin- ...io uu.td „^uriuiiuheiitdz itauj oe-tiujcr .irr um. mm uui nulii mu;t einmal in dem couieurtrage.ioen no.umvia-B.re.n gewagt'
1 btC "-ulamaiwir ' in An,nähme octommcn.3 9 '
Mcrid-tsfaal.
, A n r 1U ft 0 b t, 7. Febr. Von einem h 0 ch st ab e n»
lene i l iehen vCben wußte ber aus Sieiubaei) un Elsaß ae- Srln?Ciu!U<wfCtlC^ telll}cn eehele u von der 11. iiomp. des Zus.- afni itfhi rf?. 11 l).c 1 IH) ä" beiichieu, ber sich beule wegen
1 L11 rl " cl) 1 U01 6ciu Uriegsgcri ch 1 0 c r 2 ö. X 1 u t i 1 0 n ,11 i'ciaimvoiun haue. Er war als unsicheicr tiecicvorlicbhacr in "der^ia!m'au- n’LUÖCn' l)ailc "G aber nach s Lagen
llwn \ ^bietnenitube geschlichen, V'vittlewer an'ge-
S|l UUev Olc iiaieineuniauer davon gemacht.
JJlüu vermutete, datz er mit der Bahn nach Aletz fahren wurde,
itird)lid?< lltid^ridytsne
Avt.n^m.chr ki/rmtutvi.
A ur Sonntag Estomihi, den 10. Februar:
LyOiW^ÖlCUlle
In der Siadtirrchc.
Vormittags 9V. Uijr; P arrer D. -schlosser.
Vorniuiags 11 Uhr: Uiiidertirche für oie WlatthäusgemeindL
P'arrer 1). Schlosser.
Abends 5 Uhr: Professor D. Drew s.
Abends 8 Uyr: Vereinignug der tonfirmierteu männlichea Fugend der Matthäusgemeinde.
Dienstag, den 12. yeoruar, nachmittags 4 Uhr: Frauen» mi ionsucieui.
wuttwoch, den 13. Februar, abends 6 Uhr: 1. Pass iouS» anba et) 1. Planer Schwade.
Aachsttünttigen Somttag, den 17. Februar, findet un Abend» gottesdtenst Veicute und heuiges Abcudmahl iul die wi alihuus- uud 'JJl a 11 11 £> g e m ciuöe gcmeiuiam stau. Anmeldungen dazu werden vorher bei dem P arrer jeoer ipememöe erbeieiu
3« der Fohanneslirchc.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrasitftent S1 etner.
Vormittags 11 Uhr: Umdertrrehtz für die Johannes« g e m e t u ö e. 'piarrafsisient -kleiner.
Nachmittags ö Uhr: Siehe Stadttlrche.
Freitag, oen lö. oebniar, nachmitiags ö1/, Uhr, im Lukassaal: Mtssionstriinz Der Ltrnasgementde.
Nachsiioigeuden -coiiuiag, den 17. Februar: Beichte unb heil, Abeubmaht iur bie üut a s - uno F 0 y a n n e s g e nr e 1 n 0 e un Abendgouesbiiirst. Amuetdungeu vorher ber bem Pfarrer jebet Gemeinde erbeten.
wo er auch alsbalb angetrosten unb oerbafiet wurbe. Heute be- hnuptcle er, an eigcimitigcu Umftäitben zu leiben. Tann brinai ihm bas Blut zu Roofe unb er wisse nicht mehr was er nie.
habe früher bei ber Fr e m b e n l e g i o n ui Toukuig gedient, dort bas gelbe Fieber unb erneu Elsoleraaii'all erlitten unb sei naq Paris gebracht ivoibeu, wo er bann bet einem Grafen uno emo: Romicne Stellung genommen, aber ebenfalls von plötzlichen 31 liünben ber Bewußtlostgtett ergriffen looibcu sei. Jmolge diese: schon bald nach seiner Festnahme in Viel; oufgeiicUtcu Vehaupningeii ist der Angeklagte acht Tage im Lazarett 111 Gießen und 6 Woche 1 m Darnistadt ärztlich beobachtet worden. Es ivurOc 'e|ige|icllt uin m der Verhandlung durch drei Sachverständige beiiotigt, dag er bis» ivetlen an Hysterie leide und auch wohl erblich bclanei |ei, bay aber eine freie Wiltensbeslunmiiug bei dem AugeUagten ausgejchiohc.i sei, müsse enlschiedeu verneint werden. Er wurde daraut naq längerer Beratung vom Kriegsgericht 511 6 'JJl o n a 1 e n unb H T a g e u G e i ä n g n 1 s unb zur Versetzung m bie 2. Riape bei Sotdalenstaubes verurteilt.
— Prinzessin und Ittwelie r. Ter Prozeß, beit bet Frankfurter Fuwe11er dv 0 cij gegen die Prmzefiui u 111 von R 0 bilr g angesiieugl baue, lam in V r ii s 1 c l erneut z»c Veraaudtung. Rocy, dem als Gläubiger der Priuze,siu r.'uife 4U.U87 Frants ziigesprocheu worden waren, lind der am die Eu> schau ter Prmzessut aus dem Nachläße Der Romgtn haue Vejchtag legen lassen, verlangte vor dem Gericht die 'JUislieicumg der ye» iibrcn Cbjclie in dieser Hohe. Ter jiovokat der Vivrltiste, eenaiö, Wiener ertlävte, sich dem Verlangen des Gläiivigers nicht luiiyci ivideisetzen ,311 luotlcn. Die Prmzestm, sagte ec, umcilicge jd.)lea)Uii Emflusien, Denen sie 51t cuueiBen niun bisher vergebens oetiuajt habe. Das Urteil wurde vertagt.
Katholische Gentciudc.
Samstag, den 9. Feb r u a r 1907: yiadjiniuags um o Uhr unb aveuds um ö Uhr: Gelegenheit zur hett. Beichte.
Sonntag, Den 10. Februar 1 907: Ö u i u q u ag e 1 i m a.
Vormittags von 6'/, Uhr an: Geiegenyen zur heil. Beichte.
, um 7 Uhr. Tie erste heil, wiege, vor und in derselben Austeilung der heu. Houtinumpn.
„ um 8 Uhr: Tie zweite heilige Meße.
„ V‘/a Uhr: Hochamt nut Predigt.
Nachmittags uni 51/, Uhr: Christ entehre; daraus Andacht.
Am Aschermittwoch ivrrü vor der hett. Atefse um 71/, Uhr dir geweihte Asche nusgeieilt.
Am Aschermittwoch abend um 6 Uhr ist Faslenandacht.
Limburg a. v. L.» 6. Febr. ,5 r u d) 1 m u r 11. Durch- schnttlsprene pro 'JUmUcr. Aoier Weizen (Plaffauischer) OO.Ou Uit, weiter JPeizeu 00.00 '.Vif., Rorn ou.uo Wit., Genie 11.00 ML, ^tner O.OO Wit. Erbsen O.OU Aif., Rarlosselit u.uO Wil.
Kursöerdcate
des Giessenei Anzoiger#, nntgetedt vuu der iiunk lllr Handel und Industrie, Giessen.
Franicfurter irior.*««. 8. Febraar. !.lö Uhr.
3>a0/0 Beichsanleihe . . 08.10 do. . . 86.7u
3ji°/0 Konsuls .... 07.00 do 86.80
Hessen .... 96 8u »>3v/0 Uberuessen . . . 9ö.2u 4 o Uesterr. Uoldrente. . 90.9a 4*/s "o Uesterr. 811 bei reute 10U.2U 4;0 Ungur. Guldrento . . 96.Io 4y0 ItiUicn. Rente . . . —.— dy0 Portugiesen tiene 1 . 69.du 3,‘’o Portugiesen „ JJl 7u 4u 1/5° 0 luss.btaatsuul. 100., Ul.Uu 0 Japan, btnalsanleihe 06.0a 1 y0 Cuuv. Türkeu \ ou 1 au3 06. - lürkeiiiuse 145.10 l/ö ünecli. Monopol-Aul. 62 lö äussere Argeulnuer . 88 Ov au,-0 henaauer . . b6.b0 4/1 v/0 uhiueseu. .... 08.UO
Aktien:
Bochum Guss 244.00 liuueius r». W ... li/.öO leudeuz: fest.
Elektnz. Luhmeyer . . 143.—
Llektriz. dolnickert . . 118.76
LseüweiJer Bergwerk . 2öl.dti Gelsenkirchen Bergwerk . 21b.1U Uuuiuurg- Anienk. i'ttkeU. IüJ.30 liurpeuer Bergwerk. . . 22U.25 Laurauutte 244 OU Aordd. LJuj d . ... 102.6.,
Ubeiachtes. Eisen-Industrie 123.26 Berliner ilunueisgcs . 173.7i Uaruisiädier Buuk . . . 13'J.2i Dcuische Bank . . . 246.8«
Deulscu-3siat. Bank . . 1'2.0 Biskoiilu-Koiumuudit. . . löö.öl Uresuucr Buuk . . . 1Ö0.— Kieuiiakticu 216.60 jbailimuie- uud Ulüo-
Liscuiduu . . . 117.»
UolluaidbuUu . . . .
i^oiuuuid. Liseubahu . . 62 l'J Uesterr. öLuuUbanu . . . 146.1» 1 nuce-iicMn-Liseuuabu .
»enmer Börse, Cauada KB Duiuistadler Bank . . . 139.00 Deulscue Bank . . . . — Uurimuuuer-üiuou U. . . 86 8u Uiesuuci Buuk . . . 1Ö9.10
leudeuz.: fest
6. Februar. Aufangskurse.
liurpeuer Bergwerk. . 220.4)
i.uuranütte .... 24J.UV
.uiubarueu B. B. ... 82.20
.\0rd1L Lloyd .... 132.->)
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Gegen Znstucnza
Kopfschmerz, Nheuuiatismus uuo Neuralgie .mpsehleu mehrere 1UUU und Pr^ feftureu (L'.t.uph «. [sst,
Eitroplicu Wirkt ,chwerzstillrub, ncrvcnbcruljigcnb, appctrf anrcücuu, lajiajorniyeiiü uno tu tret von jcocuc miuuiupcn viiuumi au, <vci j uuv roiageu. (^Uroooen iu ut aueu uuiviuuicii veouuiuv, autv ^.aoictiru, ut ^rtninat,u,a^,icin zu U/u. L —
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xX^K Äeul Pfeifchen und Fays achte Wcineral-Paslillen. DL>
Llllc verireivt rym Die ^angeioene, uao auueie oie lajiuCLoeu, uie teilte icbiuauje t ruw uie yieigunß »u ErLaiiun>,eu ujm muncr ueLuyam ynbeu, etie er o-uyo udj^ x'jl» v LOveuer neorancyie. <jehi geyen sie tyut nie uieyr aus uiti cs war jeuie uuigic oicuoe. uag wir ujut zum Gevunsta^ x _x Oteich i«uuii ^ujuajiem laje.uieiu <vir gevraucyen O'av- W iuyie ^uuenet i.origCiis uae iuio fuuum uns iuüui luwei uuu.i iauii ne iur Vfg. ut teuer Apuryere, Drouen- uui iviuieiuuuüiieiuuuviuuti. uv*,k


