Freitag 8. Februar 1907
Zwcitcö Älatt
Nr. 33
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonntag».
Staatsbeamten
Fcrn-r für
OOG
157. Jahrgang
3>lc g.üffßunß b s wiutkmbnflid) n ^anitayrs.
Stuttgart, 7. Febr.
Der neue Landtag wurde heute durch den ftönifl er- zffnel. 2hid) die Soz »atdeinokraten legten denStände- ,ii in die Hand des Königs ab. Ter König eröffnete ben Landtag mit einer Thronrede, in der cS u. n. beißt:
Rotetionibrud und Vertag der vrüblichen Uniuctfuäi» • thid>- und 6iembrudcceL IH. Lange, Lieben.
als Beitrag zu den 18 KreiLkosien dcS Landes 99 092 Mark, für das Landesvecsichernngsamt 6960 Ltark und für die vlrbeiterfolonie Neu-Ulrichstein und zur Förderung des Arbeitsnachweises je 8000 Mark. Benn Etat für die Anstalt PhilippStal brachte Abg. Mott Han die Ermordung deS dortigen Oberarztes durch einen Geisteskranken zur Sprache. Der Regieriingsoertreter betonte, daß bereit« weit- gehende' Mabregeln getroffen worben feien, um ein berartigeS beklagenswertes Ereignis für die Zukunft zu verhindern. — Ißciter wurden dann nach die Kapitel 115, Pensionen, Gesamtbetrag 3 998 284 Mack (o. i. 87 942 Mark mehr gegen das Bor iaht) Kapitel 116, Verhältnis zum Reich, d. i. Ma- trikularbeiträge, Kosten der Verwallung der Zölle und ZteichS- Heuern, in Summa 5 334 174 Mark (oder 14 977 'Mark mehr). Kapitel 117 Indisponible und reservierte Fonds 281 952 Mark und endlich die zu den LandeSirrenansialten
Fiuanzaudschutz der zweiten hcsfifchcu Kammer.
KB Darmstadt, 7. Februar.
Der FinanzauSschub hat gestern und heute gemeinsame Sitzungen mit den Vertretern der Negierung abgehallen. Gellern sand eine Beratung über die Negierungsvoilage, betr. die Abänderung des Gesetzentwurfs über den U r k u u - denstempel llall, wobei die piinzipiellen und am meisten einschncidendkn Bestinimungen des GcsctzenuviiifS einer mehrstündigen Erörterung unterzogen wurden. Eine grundsätzliche McinnngSdifserenz zwischen Negierung und AnSschub trat dabei nicht hervor. In der nächsten (FreitagS-) Siljunq sollen die Tarifsätze der Vorlage zur Beratung gelangen, dl)er deren Höhe unter den AnSschiißmilgUedern noch recht veischiedenartige Anichouungen herrschen. In der heutigen Sitzung, der die Minister Gnauth und Braun, sowie einige Ministerialräte beiwohnten, wurde bet Neil de« Staats. Haushalt« fertig gettelll. Tie Kapitel 53 — 69 betreffen bte öffentliche« GcsundheilLpstege und das Velerinärwejen, sowie die Fürsorge für Hinterbliebene von Beamten, Unterstützung«- und Versicherungswesen; für ärztlichen Dienst 730 040 Mart oder 8910 Mark mehr al« im Vorjahr, da-
politische Lagesschau.
Ter Buad der Landwirte und die Blahlen.
Scmcrlcntacrt ist folgende Auslassung ber aa rar. „DbÄ. Taget-stg.".
^ciui wir unmittelbar nach der Hauptwahl sagten, bau ber Bund d! e r Landwirte allen Anlab habe, mit den Ergebnissen zufrieden zu fu.i, so tonnen wir das angesichlS der Stichwahlen nur wiederholen. Denn wir die Bczeiomung „Bund der Landwirte" als Gruppenvezei^nung gellen las'cn wollen, so Hal diese Gruppe bei deir i8alz.cn wciiu ufl uni 0 c fr u n a o g e f dj n i t r e n. Wollen wir den Erfolg des Bundes der Landwirte messen, so müssen wir Die Liste der jfanDiuau-n zu grunbe legen. Die vom Bunde Der Landwirte unterftubt worben sind. Dir Liste umfaßte 241 Aa.it en. Bon diesen 241 Kandidaten sind 139 gewählt wollen, tlcnu Irrtümer Vorbehalten. Bon Den $)cian, die de.n Bor stände und Dein AuSsmuß des Bundes angehorlcn und als AtaiUiDawii ausgestellt wotueii waren, gaben die meisten gesiegt. Bei den Stichwahlen errang u. a. den Sieg Der Boasiveuoe des Bruides Dr. ixi i e, Der Tirckwr Tr. Drederich L>>ihn, Difi Prooinzralvois.tz<nDe.n von ClDenburg, Graf Oriola u. a. Wenn 1903 Die Z e n t r u tu S p r es s e mit unverhohlener Beft^digung Darauf guiwu«, dab von Den sühranden Männern des Bundes Der Landwirte niemand wiebcrgciuäbit wordou sei, so hat sie KB4 leinen Anlab mehr zu dieser reinsten aller Freuden.
Redaktion, Expedition und T ruderet: Spulst rave 7. Ezoebilion und Benag, 9icba(ilon:e^ll2. rel.-AdcaAnze»gerwießen.
Tie „Siebener ZamlllendlStter" werben dem .Hiueiger* viermal wöchemlich beigelegt, das v.Kreisblatt für bin Kreis Etehen" -weunal wochcmlich. Ter „htsflsche tanbwlrt" erscheint niouallich einmal.
runter für 18 Kreisärzte 81 200 Mark, für 9 KreiSafsillenz. ar^le 18 300 Mark, für Tagegelder 8000 Maik und für Vor- bllbungskurse für Nieblzinaibeaiute 2500 Aloik. Ferner für 20 KreiSveterinärSrzle 63 000 Mark und für 8 (anstatt bis- her 2) KrclSvetermüiafsistenzärzte 6400 Mark. Al« StoatS- beilrag für Dos Impiivefen werden 6130 'Dlaif, für bie öeb- oinmenlehranlialt zu 'Mainz 32 000 Maik, für die Lande«, irrenanstalt Philippülal bei (Sobbelau 910 800 Dtark (gegen oa« Vviiahr mehr 71800 Mail), für Die Landesirrenanstalt Heppenheim 896 170 Mark (mehr 18 300, Marl) für die Anstalt für Blödsinnige .Alicestisf bet Darmstadt 107 530 Mark, als Beitrag an die Pr o o inzia l- Liechena n sl a l t für Ob er befien und Rheinhessen je 20 000 'Mark, für die Heil- und Pflegeanstalt für epileptische Kinder und Jugend- liche in Niedei-Namstadt 6000 Maik zur Förderung der Wohnungsfürsorge für Minderbemittelte 6100 Mark, für Ab- wehr und Unterbindung von Viehseuchen 27100 Mark, ferner für Unterstützung von Invaliden und von Hinter- bliebcncn derselben 29150 Mark, für die Landarmenpstege
. :.i in V üanfl-
2lu> K.aSt uno fcuno.
Sprechstunden der Jiedattwn 11- 1 lltzc vorm., '.7—V,S Uhr abdS. Gießen, den 8. Febrtiar 1907.
** Vom Großh. Hose. Am Tonnersiag abend sand im Neuen PalaiS eine T a n z g ese l l s cha s t stall, an ber auch ber Prinz von Siam, Der an Der Universität HeiDclberg studiert, tcilnahm. Um 9 Uhr begann Das Souper zu etwa 70 QkDeden; von 10 Uhr ab würbe getanzt; auch Die Großh. Lerr- scl-asten nahmen daran lebhaften Anteil.
** La n Desuniversität. S. )t. b. der Grobherzog haben den auberordentlichen Professor bei Der phtlos. Fakultät Der LanDcüuniversität Dr. Phil. Maz; Ledrechl Strack zum ord. Projefsor in dieser Fakultät ernannt. — Zu Der von uns bereits mitgciciUeu Berufung DeS Prof. Tr. Voit schreibt Die „Tarmst. Ztg.": „S3ir fueb in Der Lage, mitzuteilen, daß cS der Großh. Negierung troß Der Kürze Der Zeit, Die für die Wieder» besetzun.g eines so wichtigen Ordinariats, wie DaS der inneren Medizin, zur Verfügung stand, dennoch gelungen ist, in Der Person des OrDinariuS dieses Faches an der Universität Basel, Professor Tr. Fritz Voit, für den am 1. April D. Z. nach Straßburg übersiedelnden Proses.or Tr. Moritz einen Dortrcff- lichcn (irfab zu gewinnen. Tem Genannten, einem Sohne des ücDculcnDcii Münchener Physiologen, geht Der Nus eines ebenso tüchtigen und ersolgrcicl-en Forschers, wie trefflichen Lehrers u.ib Arztes voraus. Seine Berufung bietet Die Gewähr Dafür, Daß der ausgezei^uetL Nus, beijen sicp unsere medizinische UniversitälS» klinik erfreut, ihr auch in Zukunft erhallen bleibt. Professor Voit wird fein neues Lehramt ür der ersten Hälfte Des PtonatS April übernehmen.
** iß o n oer Gendarmerie. S. K. H. Der Großherzog haben den Oberstleutnant a. D. Fchrn. v. NotSmann, zuletzt Bataillons-Kommandeur int InfanlerioNegiment Prinz (Sari (4. Großh. Hess.) Nr. 118, mit Wirkung Dom 1. Februar 1907 ä la suite des Großh. Gendarmerielorps gestellt.
flefoibcilcn Belioge für Bankoitcn uu Kapitel 124 unb 126 sowie das Schtusikapilel 133, Betriebskapital Der HanptilaatS- koste genehmigt. Es sind nunmcbr vom gesamten Etat nur noch Die Kapitel 116a und b nidii&nbig, Die in Veibindnng mit dem Nachtragsetat (Wohinmg-gelDznschüsse. Lehrer- geholte, AnSgleichsionds, Urkunden,lempet re.) znr Erledigung kommen fallen. Im Anschluß an Die Isialsbctaluiifl wurde vom Finanzausschuß noch Die Negierungsvoilage, betr. Die Instanbietzuug de« Schlaffes Lichtenberg behufs lieber- lastung Der Nönml'chkeuen an den Zeutralverband Der lanö- wnlschafilichen wenassenschasien ^ur Unlerdiingung von <ir- holungSbedürfligen genehmigt. Nächste Sitzung: Freitag vormittag 10 Uhr.
konnten ohne Uibeionspannnng de« Etat« gewonnen werben, fobaö, wenn bie Zeil günstig bleibt und Württemberg durch Mehrbelastungen feilens des Ne.cheS verschont wirb, die Gr- Haltung de« GleichgewichlS uu wurttembergijchen Haupt- finonzelat gesichert eischemt. Im Etat für die Pollvcrwattnng wirb angctüiibigt, daß eine Erhöhung der Tarife für Briefe, Postkarten, Truckfachen, Waicnprobcn und Ge- fchäslüpapiere un CrlS- und Nachbarort-Verkehr auf die Sätze der Neichspost unvermeidlich ist. Tiefe Erhöhung wird eine Niehremnahme von rund 500 000 Mk. bringen. Tie geplante Ausbesserung für die Staatsbeamten, Kuchen- und Schul.Diener besteht m der Erhöhung des WohnungSgeldeS für sämtliche Beamten und in der Gewährung von Zulagen an solche untere Beamte, welche kein Wohnungsgeld beziehen, sowie an Die Volküschullehrer und an Die Landjäger.
Weiler soll durch Aenderung der pensionSrechtlichen Be- ftinnnimgen, insbesondere burd) die Ausdehnung der PenfionS- bercchtigung ans sämlliche Beamten, durch die Aufhebung der EmtriliSgelbec und Jahresbeiträge und durch Die Erhöhung bc8 Bezuges der Hiiiterbliebenen eine Brsterltellung der Staats-, Kirchen- und Schuldiener herbeigeführt werden. Ter hierfür erfoiderliche Ntehrousivand ist für 1907 auf 3 480 000 Mk., für 1908 auf 8 740 000 Mk. berechnet. Daneben sollen dann noch bei einer Neihe von Unterbeamten die bisherigen untersten Gehaltsstufen beseitigt werden, da diese bei ber Steigerung der Kosten Der Lebenshaltung nicht mehr als zureichenb er- scheinen. Ter hierdurch veranlaßte weitere Ntehrausivand berechnet sich für 1907 auf 400 000 Mk., für 1908 auf 450 000 Mk.
Stach Dem Vortrag deS FinanzministerS beträgt der
Staatsbedarf für 19u7 90 590 511 Maik, für 1908 91 581 280 Mk.; dagegen betragen die Einnahmen au« bau Kammergut, den LaubeSiteuern unb den Ueberweifungen vom Neich au« bem Anteil an der Neich?eibschail-steuer für 1907 90 572 406 Mk., für 1908 91 538 737 Mk. Sonach ergibt sich für 1907 em Fehlbetrag von 18 106 Mk., für 1908 dagegen ein Ueberschuß von 2457 Dtk.
Tie Fraktionen Der neuen Kammer haben sich konstituiert. Sie weisen folgende Stärke auf: Zentrum 25, bisher 21; BolkSpartei 24, bisher 26; Bauernbund 15, bisher 9; Sozial- Demokratie 15, bisher 7; Deutsche Partei (NatiünaUlberale) 13, bisher 10.
____________ jolvie der Kirä-cn- unb Schuldiencr eiu- taiiDeu. Tic höheren Ertrüge oes iljniaurjutcv unb Dir Land.S icuctii, numei'i.rch der icut in votier Wirksamkeit iieljcnbcn, Die Julien gcrei ner uerteuenbeu 6inCommenflcuer bieten zu meiner fco riebigung Die Mittel zur Deäung ber Mehrausgaben. Zur Unter- tuynng von St r a 11 w q g e n 11 n i e n ist im Ctatdcntwuri e.ne bc- träust.rche Summe vvrgcichen. Ans dem Kreise ber innem Verwaltung wi.b ^Ijiicu sosuN Der Entwurf einer Bauordnung unier- bnutt werocii. Der sachliche Erteia-tcrungeu ber Baupvli-eilichm IbuiiürThten, nameiit.ich |ur die cuuaujcrai Verhältnisse aus Dun Lande jäxrjicil soll unb iveite.hin eine Vcrcinsacuung, Be- sustiuiugung unb Verbilligung beö Berfa^rens in Baiisuchc.i inner flnaiiui jener Anüdchuung oer Znstä»b.gkeit Der Gemeiudebehörvcn enftubt. Tnr-o Die ver.asiuiigsinähige Bemiung von Vertretern btt Lundwirisu-ait in b>e Erne Hammer ist eine gesetzliche i)r- aauisativn oeS L a u D w i r t j ch a f t l i ch e n B e r u , s - flau des biingliü) geboicn. ES wirb Ihnen Daher alSvaid em, Ltjt ürgüniuiwn bciwcdenbcr üntiuuri uurgefegt weiden. Ebenso joJ Ihnen cm durch bie Umgestaltung Der StanDcversamm- jüng »tiunlcbUr Gvjeoeutwur, über bie Entsä»adiguug, Fahr- gclber unb 'Juijeluficn bet LtänDemitgliebcr zngehen.
In seinem Bcgleilvorlrag zu Dem ^anplsinanzelat fon- flaticrie der F i n a n z m i n i st e r, Daß Die Finanzlage Württem- hrgfl Dank Der foilDauenib günstigen Gestaltung Der alt- gemeinen wirlschasilichen Verhaltnisie befricbigeiiD ist. Tie zur Besserstellung ber Beamten eingesetzten erheblichen Mittel
fui(inn,213<it)ttcJ W Liellmik lui iios ne per iüiun o;.: :chri|itlche AiiM i MMjIiiU- "oc.
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ver,iert baniber, baju Pluberhosen und bie schweren fierten Reiter- nte'cl Der Damaligen Zeit, mit lilberiien Lvoren; am Der großen imtiuiaxbeuc» Allongevcrüste |üb oer große, ich'varze. golDgcräudcrie pul mit wallenden Federn. Ter ttaijer führte Die yrau Slroit- primeffiii. Es iolgte, vom Kronvrinzen nehibrt, die Kaiserin, Die em Kostüm nach einem Bilde der Urgioßmutier der Haiferm, Der Herzogin von Holstein, gewählt hatte: trnkisblmics llei'erfleib, das sich vorn von der 2aiUe ab teilte, mit gleichiarbigcm Lchleier, weißlich genrelilcs Untergeivand und dtoudiarbiqe Peiucte. Brmz Enel Friedrich, Prui^ Cctar, Prrnz Adalbert, Prmz August Wilhelm und seine Bram, Prmzeslln Alexandra lUcioim zu Holslem-Glutts. bürg, eijchicueu ebeiuaUd mi Konüm, legieie beiden als Uofofo- -cha ec unb -Leba-erm. ibeuer nahmen kostümiert bie ganze Hof- gefellfcha': teil. Einige ber Auwesenben wechselten im L'aiue b« '.Ibcnbs das Kostüm; so der Kronprinz, Prmz Enel Friedrich und Prinz Augnst Wilhelm. Sobald die Aiajestateu Play genommen hauen, begann der Tanz. Nach bem Tanz fand Sonver flau unb cm besonders origineller Koullon schloß das Feil gegen 1 Uhr.
— Tie Machen sch a,ten gegen Pros. ö. Se bring. Unter der Ucbcricyrnt „(Sui bonos" verössentlicht Exzeilciii Geh. Rat Prof Tr v Behring, wie uns aus Marburg g.r^neocn wird, einen großen Lruktt, in bem er den veychrebcnen m bet Presse Dcrbrcuctcn Gerua/en üoer feinen ® e i u n b I) e r t ß j u • stand unb btn Anmaßungen franzou,ch-r Ge.cqrter in Beurteilung seiner wi.'sensichriUichLi- vcriLuugcn m fchar.er Bene .entgegen- tritt EL handelt sich um einen im Parker „Figaro" end)ieiieuen Artikel eines Herrn Bianchon, in dem zum derzeitigen Ltaube btt Ninoertuberruwie-Deiampsung Stellung genommen wirb. Der Gelehrt fügt l'emcr Betrachtung hmzu, baß er gegen bu, bie von Berlin aus Uiuvahrgeu über ferne Per,on verbreiten, eine nlage anhängig machen wurde.. — Proieiwr LlremichiE- vorn Pasteursäieii Znnlt-t i-> Paris ist von Pws. ^.r. v. ^chrnug ersucht werben, einen Artikel zu vew>,entlichem In bit:.m uP Ul b n b i , Echo b: Par^" zam 'ILb-til bruiot. b.m.n.tert bemmg b.e uä.r Ktnen G.,^nbhe^u,t-ich umtiM,.uuoi - Gerüaste. Er wünscht den Urheber bes E-cri.i.,tes kennen zu L.riieiL Sr glaubt, daß die t e n b e n i i d i e n Ausstreuungen vou Kollegen ausgegangen jinb. Die ein Bahren e daran haben,
ber Stubentenkunft Unter bem Porsitz bes Präsibeuten ber Zemralsielle für Gewerbe berieten B-r-
। ior relseot1 HZ Daniel icö«^6 SÄ 1-**^
1Ueine» Scuillctoiu
* Kl,ei st unb ber Kaiser. Tie Söcirta die ber Kaiser sprackt als nach bem Ausfall ber Stvch.vahlcm ehu Mimge zu seinem SÄosse zog, haben wiederum bie Sompathie des Kaisers für Hcinriich von K'lcist arwiesech Erst jüngst wohiite der Kaiser her Aufsühiung bes „Prinzen von Homburg" i.n Schaaspiclhau,e in Berlin bei, und in ber Nacht von Dienstag auf Mitlivoa hat er in fester ReLx bes Dichters Worte zitiert, bie ber alte Cbriit von Kottw-iitz zu bem Großen Kurfürsten spricht:
Das kümmert dich, i/ch bitte dich, bie Nagel, Nach Der ber F-ainb sich schlägt, mmn ct nur nüber Vor bir mit allen feinen Fahnen ,M?
Die Regel, Du ihn fchlägt, DaS ist Die Hochsitz.
Diesen Worten bd5 alten Kottwitz fügte er zwei Verse hinzu, Dix im Drama ni<i';i hintcreinanDsr stehen. Zn Derselben kzene, aber nickst in derselben Rede sagt Kotlwitz:
Tie Kunst jetzt lernten wir, ihn zu bcs.egeir, Unb sind voll Lust, sie fürder noch zu üben.
Mit GesclZick hat er diese beiden Verse mit bui vier vorher 'engefüljrten zu einem Zitat verbunden.
— Kostüm ball beim Kronprinze n. Ter Kronprinz und die Kronvrinzcfsin gaben dieser Tage eiiien ilofnimbaU. '..ui bem oberiieu 2icppci,ablnij ernpsing Das Kronprinzenvaar Die waiic. 2er ttronvruiz Hatte cm Kostüm der ru.fischen Ehcvalicr-Garde angelegt, die Kronprinzessin eine Robe ans der Zeit Lonis LIV. in hellgelbem Sammet, mit großer t'odeiweriicfe m Oct Jiarur- ürbe des Haares. Hoimarfchatl von Trotha, in dem reichgestiaien ®ewnni) eines svanischen Gianden mit dem goldenen iUicu, gelciteie die biaiie m die Tanzjalc, wo sich alsbald ein blendendcs anrch- emander von Trachten zeigte, die ebenso m Der historischen xrcuc ihiec Tinchiührnng uu einzelnen, wie in Dem Geichmack und dec |Srnd)t ihies bWkumeinörude wetieifcrteu. Ta flcpit der 'von* pcingiche Ho'macfchail zweimal mit Dem Zeremoinenltabc, und »i > angein Zuge erscheinen Die Herrschaften, i er datier irng em Roiiiim vom Ende des 17. Jahr Hunderts: einen dmüclblanen Noa, ^ich mit Gold bordiert, eine maiiiarbige geblümte Lcharve um
> breiicä hellblau samtenes Bandelier mit goldenen Telphmen
Tie Zweite Kammer ist nach den aanz übcr.viegcnden ßliijd/rn D-cs Landes, b.e ich gern bcrüdhd'Lgt haoe, nunmehr a u » i d> l i e ü l i d) aus Berlrctetn bes Volkes aus Gruno allgemeiner und unmittelbarer Wahl zusamnienge- sktzl. 8iac.)bcni so tu (angumiiiittene Ber,afiungs,rage zu me.ner levhasien Genugtuung ihre Lösung ge,unb«n hat, lK*iie ich iuaeiiid;tlidi aui Diejenige 6armoni,d>c Wc.terentividlung des feuiutp.ibeitv, bie allein oem Wohle b-s Ganzen zu büncu verwog. Tas fiele SBadjutum ber staatlichen Ausgaben Hai eine namhafte Steigerung DeS StantSbcDurlS, inSbefvndcrc |ür die Vccjiiiiuilg ber Staat-uDulb, für Lund.virtfd-nft, Genc erbe unb fcanbel, für oirabcnbautcn unb jür die Zwecke Der BoltSbichnug bctb;igciul,rt. Au,,crbe.n ut durch b.e zunehmende Verteuerung bei menten Lebensbedürfnisse für meine Regierung bie nnabweiSliche P,licht ber Besserstellung sämtlicher
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gderhesjen
tretet btt Proüssoren und dec btudentenfchalt ter Universität T » d i n g e n und dec Techmichen Hochichnte Stuttgart, 'einer Hünftlcr über den Plan einer Veredelnng der ^Slndeii'enkiinil", das heißt der kun'tqewervlichen Gegensiände im Ltndeutengevranch.
alle demschen Hochschulen umiaiieubeS Pcetsausfchrclven soll erlafien nnd eine Austiellung im Lmidesgewerbemufeum m ernu- garl veranstaltet werden.
— Tte Freigebigkeit der amerikanischen Milliardäre für die Wissenschaft fegt, wie wir lchon mincilieu, nut dem neuen Kahre wieder in ganz außerocdenilichein -Dlagiiabe em. Und zwar lind eS wieder RodeieUer und Eainegie, die einander bainu den Rang abian en. Rocke'eUer bat feinem Lchoistmd, der Universität von Ehicago, die Kleiingkeii von 12 Millionen Mark als Ncigahrsgave flcftrtiet, nnd zwar 1U800 0UU Alk. für ihre Finanzierung im aUqememeii und 87U00U Ai. für lan endc Ausgaben unb besondere Zwecke, zn denen auch die Erböbiing der Pio'esioreiigehälier gehön, ferner bie Anlage neuer Gewachsliamer für den bolamfchen Garten. Tie Gaben Rockcfetlers «ür diese Hochschule haben nn ganzen schon eine Lumme von mehr als 60UÜÜOU0 i'iait erreich«. Andrew Earnegie macht diesmal etwas m Politik, indem er 8 Millionen Mark für die Errichtung eines besonderen Gebäudes spendet, bas vom Bureau der aiuen- lamicheu Acpublilen benutzt weiden fo.u „ur die Beichaffling eines aceiguetcn Gnmdslüdes sind bereite Anlwendungen von der Negierung der Vereinigten Staaten und von den fudamerilaiilschen Nevnvilkcn gcmackn worden. Ferner hat Earucgie dem L'a'ai)Cite- (Sotlege 2üOlk)U Alk. für einen UmerrichlSlursnS m Der .blechanik gefchenki und eine iveueie Summe von gleicher Löhe versprochen, wenn von anderer Lene Der Betrag von 2 Millionen Maik gezeichnet worden sein Wird, den mau üir daS Töjahtiflc Zubilunin oec Auslaii beichafsen will. Tcr Er'olg Derarnqer Geloiammliingen >uc Die Hochschulen kennzeichnet ganz besouders Die Cv’enuiUigtcit öet lenucn ilcuie m Amerika 'ür Wljiemchcni und Unterrm>is>ve>eii. Fast numale schlägt em solcher Appell an die F eigcb gleit ieht, und ar.cb von Der genannlen Summe iiir das Ua'ayetlc-EoUege ut ;egi fcvon weit über die pälüe gesichert. Eainegie ?.ib endlich weiieie 2OU(>jO Mk. tür das L ales College unter der L'ccni,ung, Gay andere Freunde der Aiislalt eine cuirnne vou 400 UUU Alluk zeichnen wurden.
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in Lucken aus einer •t,iM liulKii vebi 'ubcra h 'piarlus, »alsnau ny Utti geiuchl. sa ms LchutzhauL, oiuraue A
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