Hande)
Frankfurter itörse. 9. April. 1.15 Uhr.
Reichsanleihe
96.60
222.00
218.50
120.10
126.40
139.40
4So Öesterr. Goldrente. . 4l/6 % Oesterr. Silberreute
Elektriz. Lahmeyer . .
Elektriz. Schnckert . . Eschweiler Bergwerk
- 175.00
. 131.80
. 229.50
. 74.60
144.80
April. Aiifangskurse.
Harpener Bergwerk. Laurahütte . . Lombarden E. B.
Nordd. Lloyd . . .
Tiirkenlose .
4°6
4%
3?ä
3% 4/4
do. Konsols do. Hessen Oberbessen
Deutsche Bank . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit.
Dresdner Bank
Kreditaktien . . .
Baltimore- und Ohio- Eisenlahn .
Gotthard bahn . .
Lombard. Eisenbahn
R. B. Darmstadt, 7. April. Im Stadtteil Bessungen üft jetzt die neue, prächtige evangelische Pauluskirche in ihrer äußeren Gestalt fertiggestellt worden, und vor wenig Wochen schon konnten die vom Kirchenbau-Frauenverein gestifteten Turmglocken in feierlicher Weise eingeweiht werden. >Es fehlte aber seither noch an Mitteln für die innere Ein- 'richtung, besonders für die Beschaffung einer Orgel. Unter 2>ern Protektorat I. K. H. der Großherzogin hatte sich deshalb ein Komitee von Damen und Herren auS den ersten Kreisen der Gesellschaft gebildet, das zur Aufbringung dieser Mittel gestern abend im Festsaal der Vereinigten Gesellschaft ein auSgewä hltes Künsilerkonzert veranstaltete. ES fand in Gegenwart deS Großherz ogpaares, der Prinzessin Heinrich von Preußen und der Prinzessin Viktoria von Battenberg statt und bot eine Reihe auserlesener Kunstgenüße gesanglicher und instrumentaler Art, um deren Vortrag sich die beiden Großh. Kammervirtuosen Prof. Max Pauer aus Stuttgart und Prof. Karl Fuchs auS Manchester, sowie die Konzertsängerin Frl. Martha Stavelfeldt aus Berlin und unsere heimische Pianistin Frl. Wiest de Haan sehr verdient machten. Da der Konzertsaal bis zum letzten Platz besetzt war, dürfte sich ein schönes Reinerträgnis ergeben haben.
Die unvergleichliche Billigkeit des „Bioson“
85.50
96.45
85.40 95.00
9510
99.40 99.80
94.40
103 00 67.40 68.30 90.10 92.70 93.70
139.80 50 00
85.80 65.50
97.95
. 129.00
. 113.80
. 100.70 26*40
414°/0 Japan. Staatsanleihe 4% Conv. Türken von 1903 Türkenlose 4% Griech. Monopol-Anl.
4% äussere Argentinier .
3°/0 Mexikaner . . .
414 u/0 Chinesen. . . . .
Aktien:
Bochum Guss Buderus E. W . . . .
Tendenz: ruhig.
Berliner Börse, 9.
Verkauf durch die Apotheken in Flaschen und Dosen ä 2.50 M.
Fabrikant: H. BARKOW SKI, Berlin 0. 27.
UsUverntät--Nacbrrehten.
hc. Marburg. Dem ordcnkl. Professor der Chirurgie an der Universität Marburg, Generalarzt im Range eines Generalmajors ä la suite des Sanitätskorps, Geh. Medizinalrat Dr. Ernst Ruft er, der mit 1. April vom Lehramte zurückgetreten ist. wurde der K. Kronenorden zweiter Klasse verlieben. Geheimrat Küster ist seit 1899 Mitglied des preußischen Herrenhauses als Vertreter der Marburger Universität.
ss’Vi,
. 158.00 132.10
. 230.00 . 169.90 . 172.00 . 145.25 . 207.50
Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen.
Canada E. B. . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .
Tendenz: ruhig.
3^7< 3% 3^e/( 3%
3 3-4 %
Oesterr. Staats bahn . . . 142.40
Prince-Henri-Eiseubahn . 136.50
der besten
von allen Aerzten glänzend empfohlenen Nähr- und Kräftigungsmittel iiir Blutarme, Bleichsüchtige, Kranke und Rekonvaleszenten sind
Ungar. Goldrente . . Italien. Rente . . . Portugiesen Serie I . Portugiesen „ III /, russ.Staatsanl. 1905
M W Sommerkur für Kr?nk®- Warme geschützte am büdabhange des Taunus. Bi ÄÄ lich eilig l ichtete kleine An
hLB ■■ Spezlnlh-ilanstalt. Central
11151 ¥K I r M u»=d1 ;-Ä‘‘hÄ Bl JJLUJLBISI il jj'il |,eJlaallc” lür MlndorbenVi'thdt<“)’Prospe^t^fn Dr. M. Schulze-Knhleyss, Nervenarzt. PKMBg oanatvrium Hof heim im .Taunus. Hj
Obeischles. Eisen-Industrie 110.10 Berliner Handelsges Darmstädter Bank
heit faßte. Vielleicht erinhert sie der zu gründende Mieterverei« daran. Nochmals: Ein Arbeiter.
Hört, hört k
Kanalqebübr beißt die Parole, Zum Kuckuck, euch der Teufel bole! So schreit gar mancher hinterdrein, Möcht' schleunigst Hausbesitzer sein 1 Doch was solch Aermster bat zu leiden, Wie er bedrängt von allen Seiten, Wie jeder Tag hat neue Klage, Und was verlangt wird heutzutage, Darnach da fragt kein Sterblicher 1 Ja, wenns noch bliebe bei dem alten, Jetzt will man Schiebetür — Veranden, Die Wobnung soll doch stilvoll sein. Elektrisch Licht führt schnell man ein. Das ist ja alles schön und recht, Doch wenns bezablen beißt — stehts schlecht! Nun gar auch noch Kanalgebübr!--
Ja, kann der Hausherr denn dafür, Ter Förderer der guten Sache? Auf, lieber Mieter, drob erwache!
Urteil' vernünftig, sei gerecht, Ob wir gesiegt, du stehst nicht schlecht!
E i n Tv r i edensstifter.
psrdynamin perdynamin-Kakao
. . 229.00
Gelsenkirchen Bergwerk . 197.90
Hamburg-Amerik. Paket!. 136.30
Gerne will ich zugeben, daß die Kanalsteuer für einzelne
zc: I Bauunternehmer hätte verhängnisvoll werden können, wenn sie allein
(Eine rVCrjßtttUtfuitfl) lund durch einmaligen Beitrag von den Hausbesitzern erhoben
die sehr stark besucht war, fand gestern abend im Lenz'schen Felsen- worden wäre. Aber das hätte gewiß nichts geschadet. Weder die keller statt. Journalist W 0 hlmuth eröffnete die Versammlung Hausbesitzer noch die Mieter hätten diesen Leuten auch nur eine und gab nach einer kurzen Einleitung einen Ueberblick über die Träne nachgeweint. x,
zunächst zur Tagesordnung stehende Frage der Kanalsteuer. Er *
^hrte aus, daß seither die Fäkalienabsuhr immer zu Lasten der Herr Stadtverordneter Eichenauer versuchte gestern in Hausbesitzer erfolgt (et. Jetzt solle das anders werden und man eurem Emgesandt mich zu überzeugen, daß er richtig ^gestimmt heflritnbe ba§ mit der Em uhrung der Kanaltsation. Die Haus- Habe. In seiner Einleitung sagt er, daß besonders von den bescher halten gesagt, sie hatten schon genug zu tragen durch die Kollegen, die eine Erhebung der Kanalgebuhren von den Haus- Kanallsatwn innerhalb der Hauser. Tas sei r-chtig, aber man besitzern forderten, die Ansicht geäußert worden sei, die Ge-- bnrfe nid)t vergessen , daß chzwlschen vielach schon eine bühren auf die Mieter abzuwalzen, was nicht im Sinne dieser Mietssteigerung emgelreten sei, nicht als der Anschluß der Häuser Kreise sei. Aber das ist ja schon geschehen und geschieht noch In Äanajuatton erfolgte, loitbern als sie erst tn Aussicht stand, spätestens 10 Jahren hat jeder Hausbesitzer seine Ausgaben für Was ui der ^kadtverordnetcn-Versammlung gesagt worden fet, sei die Anlage im Haus durch Mieterhöhung eingebracht darüber ha?nHfmu,U u°ch den Referaten über jene Sitzung bekannt, nicht wird wohl kein Zweifel Heftchen, daß diese Mietsteigerung esirtrat befannt fet, aber, dag oiaötüctöröiiete m enter Zusammen- davon wird jeder denkende Mensch überzeugt gewesen sein- aber funft am ^.age vorher tm Katserhof in ihrer Eigenschaft als Haus- daß der Mieter auch noch die Kosten für die städti chen Anlaaen ßeftljer scharf gemacht worden feien und zwar scharf gemacht von zahlen muß, in einer Höhe von 51/4 Proz., daß ist des Guten kl^nrX K9r0BCn Hausbesitzer, ^ie Kanalsteuer, die man nunmehr doch zu viel! Hätten im Staütrat mehr Nichthausbesitzer gesessen befchlosfen, werde gerade fo wirken, wie vor Jahrzehnten die in so wäre dieser famose Beschluß nickt aeiakt worden
Berlut damals zur Erhebung gelangte Mietsteuer sie/ weide bie £>err btSüfagen bafi 2
r5.l°ftC nin(qul UUI Koflen der ^.tadt. Kem Mensch, nament- in die Kommission gewünscht habe, damit dieser die Interessen fern kleiner Mann, der es irgendwie machen könne, werde seiner Wähler vertreten könne ist mir schleierhaft bin üblr» wohnen ble.ben sondern nach Wiejeck, Heuchelheim usw. zeugt, He^ Krumm NtteL Jnt^essnseüker Wähler dock vT gteßen und die pausbestger wurden den Schaden davon haben treten; et hat e5 mit ben übriacnVerren ber
Tte vorgefchlagene Kanalsteuer habe den großen Fehler, daß sie Ganz besonders sei hiermit bem
n'cht «mH dem Grimdsatz der Leistungsfähigkeit erhoben werde. Herren Beigeordneten für unf^n
»« äs s &S&
man ben» höre, mulfc man sich wirklich wundern, daß noch irgend treue- TilieftterfiiHn™ tsESr
ein Alensch einem Hausbesitzer tn Gießen rnpoibcten leibe Heb- aelmbr l E' f P' Deshalb hatte der Stadtrat die Pflicht
Summen l-.c.nnqe.L Aul da- en««,»« hLu« 5‘>w« mch? al» " r Rad mch der Eisenbahn hier erscheinen, Achter
Fräulein Kempff besitzt eine große umfangreiche Altstimme, I man seinerzeit abgefckafft babe, und es fei nicht zu verstehen, wie bie in »er Tiefe noch etwas schwer klinstt, ein Fehler, der sti" 'orsickritlttch aeNnnier Mann dalür stimmen konnle. Di- n-ne "t er = r-i v- - ■ -s 1 c* s. - n= r l Steiler sei ungerecht, unmoralisch und auch volkswirtschaftlich UN-
durch fleißiges Sti.dmm gewiß verschwindet. Jedenfalls haben Man müsse sie bekämpfen und laut seine Stimme erheben,
wir begründete Hoffnung, daß bei emsigem Weiterstreben daß der voreilig gefaßte Beschluß am Donnerstag nicht definitiv Frl. Kempff noch Hervorragendes leisten wird und dies ist bestätigt werde. Tie Kanalsteuer werde ungerecht wirken, auch sicher zu erwarten, wenn sich zu der schönen arasien Stimme '.ür ---«reich- Hausbeüher und mancder von tönen werde staunen r." e- e.i. - ' r n± w m über die Lasten, die ihm damit dauernd auferleat werden. Wenn
^och etwas mehr Innigkeit tm 93ortrac)e gesellt. Wie z. 99. aefagt werde, die Wohnungen seien hier zu billig, so gelte dies in der Bachschen Arie „Mein gläubiges Herz frohlocke"; hier höchstens für manche bessere Wohnungen, aber nicht für kleine, denn bot un§ die Sängerin das Beste. Herr Ernst Krauße ver- diese wolle niemand bauen. Er schlage vor, am Mittwoch, am Vor- fügt über einen schönen warmen Ton, der uns besonders in abend vor der Entscheidung, eine g roße Vers a m mlun g ab- L r zuhalten und dazu die Stadtverordneteu briefiich emzuladen. Man
hem Adagio cantabile oon einen reinen Oenu£ be» Lin^e ^jcht damit zu beschäftigen, ivie bie Kanalsteuer zu ge
reitete. Auch bei allen übrigen Nummern, wo er beteiligt stalten fei, sondern nur gegen den gemachten Vorschlag zu prote- war, zeigte er sich als fühlender denkender Musiker. Hoffen I stieren, weil er unbillig und ungerecht fei. Morgen werde sich der wir, daß auch er an stetem Weiterstreben Freude findet und Gießener Hausbesitzer-Verein dcfinstw gründen, es sei alles fertig „.,4.1 „ex s.- . n und der Syndikus bereits bestellt. Das fei tn Gießen bis letzt nicht
un3 dann noch recht oft feine Gaben bringt. Pfarrer D. gewesen, daß Hausbesitzer und Mieter zur Erledigung ihrer Schlosser entließ die auS der Chorschule austretenden Kon- Angelegenheiten eines Nechtsanwaltes bedurft hatten. Die ganze firmanden im Namen der Gemeinde mit dankenden Worten Sache laufe darauf hinaus, die Mieter ordentlich zum Zahlen und dem Wunsche, daß ihnen die in der Chorschule gewordene heranzuziehen, man werde dann Wassergeld usw. allgemein bezahlen - omüssen. Deshalb muffe man einen Mieter-Verein als Gegengewicht
tnuRfalttoe Slnregung auf it)r roeitereS Seben einen gutenLn-inben ,|nb bei. Crq'aniIation ber ^xmeM bie bcr NIieler kN,. Einfluß ausuben möge. Ich schließe mich dem Wunsche an gegensetzen. — Tas geschickt gestaltete Referat fand den lebhaftesten und hoffe, daß durch die Tätigkeit der Chorschule unseren Bestall der Versammlung. 'In der Diskussion sprach Herr Gesangvereinen nach und nach bessere musikalische Kräfte 311= I Lüfter 5 seine vollständige Uebereinstimmung mit den Aussüh- aefiibrt werben. Sann ha. der Name Charsch.ste feine noUe ÄuSÄÄÄ
Berechtigung. I Wetzlar und Marburg auch keine Kanalsteuer pon den Mietern
w Besitzwechsel. Das Cafß Leib ist ab 1. April I erhoben werde. Es denke fein Mensch daran, daß die Hausbesitzer in den Besitz deS Herrn Albert Rappmann, Inhaber und I die Lasten allein tragen sollten. Sie sollten sie aus die Mieter Besitzer des Frankfurter Kolosseums, iiberqeqangcn. Es „bl= ^Metz.mq des Betraas unterHeAe bann der freien
... 1 9 , u . - . „ r, . o t t ■ I Vereinbarung und werde weitaus Nicht so groß für den Einzelnen
lst anzunehmen, daß der neue Besitzer das Lokal zu einem werden, wie bei der Mietsteuer. Herr Fourier tadelte, daß die Spezialitätentheater nach Art seines Frankfurter Unter- Vorlage nicht vor der Beratung in die Oeffentlichkeit gegeben nehmens einrichten wird I roorhen sei, damit die Einwohnerschaft Stellung dazu hätte nehmen
w. Wetzlar, 6. April. Kreisbaumeisier Witte Mi»*rnlfll,au^,nicht daß eine ‘Broteftoerlammluna am Mi«, o, c • n r • r r <, -tlreod) uoch viel helfen werde. Er begrüße aber die Begründung
m\'t April d. Js. auf eine 25jährige segensretchel eines Mietervereins und hoffe, daß dann auch andere Männer in Tätigkeit im hiesigen Kreise zurück. Die Zahl der öffent- die Stadtoerordneten-Versammlung kommen würden. Herr Wohl- lichen Bauten von unserm stattlichen Kreishause bis herab l!""th erwartet viel von dem Protest und meint, daß man beim zum kleinsten Gemeindehäuschen ist kaum anzuführen die in in Darmstadt wohl Gehör finden werde wenn die
< ne r J i. r ■ ni- r I Stadtverordneten-Versammlung versage. (Lebhafte Zustimmung^,
hen vergangenen 25 Jahren unter feiner Leitung tn unserm I Der Versammlungsleiter, Herr Bräutigam, ließ dann abstimmen
Kreise entstanden sind. Mit Recht hatten sich zu Ehren des über die Frage, ob die Versammlung am Mittwoch stattfinden Jubilars am Freitag Nachmittag die Vertreter der Kreis- Holle. Dem wird einstimmig zugestimmt.
behörden im festlich geschmückten Saale des .Herzoglichen .Herr Wo hlmuth sprach sodann noch über die Ari der Be- Handlung der Kanalgebuhrfrage, die von einigen Mitgliedern des £aufe§ zu einem Festmahle öer1£m^^/ 6eT eS sich Kottegmms beliebt worden fei und bezeichnete es als eine der zeigte, welches Maß von Achtung, Wertschätzung und Freund- wichtigsten Aufgaben des zu gründenden Mietervereins, dafür 5e- schaft Kreisbaumeister Witte sich zu erwerben verstanden hat. sorgt zu fein, möglichst frisches Blut in die Stadtverordnelen- — Bad-Salzhausen, 6. April. Auf die bei dem Versammlung zu bringen. Auf den politischen Standpunkt komme «Zroßh Ministerium geführte Beschwerde des Verkehrs- »E fo sehr an, als daß sie die Interessen der Stadt tatkräftig (.proBO. ^(tmjierium gefugae ^efcgroeroe oes ^erreyrs- und von großen allgemeinen Gesichtspunkten aus fördern. Sodann Vereins von Bad-Salzhausen und Umgegend, wegen der wurde bie Gründung des Mietervereins nahezu einmangelhaften, den praktischen, technischen und hygienischen I stimmig beschlossen und in die zirkulierenden Listen zeichneten sich Fortschritten unserer Zeit nicht entsprechenden Neufassung ber etroa 140 Mitglieder ein. ,
Lithium- und der Schweselauelle m Bad-Sal'baufen s m>crAl ^Erden die Herren Bräutigam, Wohlmuth, Fourier a,tXJjtum- uno oer ^cywele 1 que 1 le zu Bad-Balzhausen, und W. Hornberger mit den weiteren vorbereitenden Schritten zur 'fand am 4. April durch das Großh. Ministerium eine B e -1 endgültigen Konstituierung betraut.
sichtigung an Ort und Stelle statt. Dies hat die B ! —--- —
vohner unserer ganzen Gegend sehr befriedigt. Hier hat man SiitaeSaitöL
Unerschütterliches Vertrauen zu unserem gerechten Landes-1 /->- “ *
fürften und sem°r Regierung Beide Bäder sind hefl. Staats. LL bie LiL
kigentum und deshalb glaubt man ^ohne Tadel" die Gleich. Verantwortung.) 9
berechtigung erbitten zu dürfen. Sollte letzteres nicht zu er- Aaualstener.
reichen sein, so beabsichtigt der VerkehrSvereln, bei Großh. Der Mieter-Verein ist gestern abend gegründet worden. Wie Negierung und den Landständen zu beantragen, daS alte zeitgemäß und zweckmäßig sich diese Gründung erweisen dürste, Hess. Bad-Salzhausen, das einstige Lieblingsbad unseres scheint mir aus dem Eingesand an dritter Stelle in der gestrigen früheren Großherzogs, möge an eine Gesellschaft üerfnuft be.l^l;^^^eroo.r8U9e6en. Qd)
to-rden, damit di- Bad.Nauh-im-r Bevcrmundulrg für
Salzhausen endgültig aufhört. I gesand an zweiter Stelle derselben Nummer des Gießener An
zeigers widerlegt worden. Aber einen Punkt möchte ich heraus- ! greifen und etwas näher beleuchten. Der Herr Einsender schreibt: Es wäre somit an der Zeit und sehr gerechtfertigt, wenn die Hausbesitzer die Miete wesentlich erhöhen würden, um ihre Existenz zu sichern und doch mindestens auf ihre Unkosten zu kommen, ganz abgesehen von den Kanalisationsbeitragen, da die Neubauten in Gießen dem Bauwert nach kaum 4°/0 und der ortsgerichtlichen Taxe nach kaum 38/4°/0 rentieren, und daß die alten Häuser in der Stadt kaum noch eine Rentabilität aufweifen. So, ihr Mieter, da habt ihr es! Richt nur die Kanal- steueru sollt ihr tragen! Nein, auch eine wesentliche Erhöhung der Miete ohne Rücksicht ans die vom Mieter zu lersteude Kanalsteuer wird den Hausbesitzern anempfohlen. Wie, wenn nun der Hausbesitzer-Verein diesen Vorschlag des offenbar oer Bauspekulation sehr nahestehenden Herrn Einsenders freundlich aufnähme und seine Mitglieder zur Mietesteigerung verpflichtete? S)QnnJ).ätten bie Mieter geradezu die Pflicht, in ihrer Gesamtheit dem Mieter-Verein beizutreten und so ein starkes Gegengewicht zu schaffen. Noch kann ich ja nicht glauben, daß der Hausbesitzer-Verein solche Gerüchte, die tatsächlich in der Stadt umgehen, zur Wahrheit machen wird. Die Hausbesitzer werden doch wohl nicht ver- kennen, daß ihre Interessen und diejenigen der Banspekulanten wett ausemandergehen. Ten Letzteren möchte eine solche Miete- steigerung freilich gefallen. Besonders dann, wenn sich die Hausbesitzer zu Mietesteigerungen in glei cherHöhe gegenseitig verpflichten würden. Den Vorteil davon hätten die Bauspekulanten, bereit Wohnungen bei gleichen Preisen von den Mietern vorgezogen werden würden.
9ei>ermann weiß, daß man im Allgemeinen die Nahrungsmittel nach ihrem Gehalt an dem toidjhmten Bestandteil, dem Eiweiß, bewertet. Wir ichatsen als Nahrungsmittel und bezahlen teuer das Ochsenfleisch mit seinen 20 Prozent, viel geringer Gemüse mit 3 Prozent und ganz tz.eruig Kartoffeln mit noch nicht 2 Prozent Eiweiß. Dagegen enthalten 50 Gramm Bioson wmel Eiwetn wie 175 Gramm Rindfleisch oder lechs Eier oder 540 Gramm Brot oder l®0 Gramm Kartoffeln oder 1032 Gramm Milch. - ^"'^Organismus verbraucht nun zum Leben ie nach der körperlichen oder geistigen Beschäl' lkgung täglich 100—180 Gramm Eiweiß-Sub«
nanz. H-n und nach fieberhaften Erkrankungen wird in den meisten Fallen die Eiweiß-Zumür erschwert, sodaß sich die Kärverkräste sehr rasch redigieren. Hierdurch entuehl ein unangenehmes Schwäche gentbl. dessen Beietttgung sehr häufig große Schwierigkeiten mach! In diesen yallen können keine Kräftigungsmittel mehr helfen, die nur teelöffelweise genommen werden, weil entweder ihr Preis au horrend teuer oder die Bekömmlichkeit in großen Dosen zu wünschen übrig laßt.
Ganz anders ist es beim Bioson, von dem 50 Gramm nur 30 Pfennige Eo ten und das neben, feinem hohen Eiweißgehalt noch Eisen und Wosvhor enthalt Hierdurch wird es zu einem Bluterzeugungs-, SWiS Nervenstärkungsmittel, das keine Konkurrenz besitzt und das für Alle, die einer Hebung ihrer körperlichen oder geistigen ^"5 Dienste leistet. Jeder erhält beim ZUon f^fetn Geld Nab r^ und Lebensstone und keine wertlosen Substanzen. 17 Wer,uch für öle Ueberlegenhett des in den Apotheken, Drog^ien ^r" oBwson Iper -Kilo-Paket Mk. 3) gegenüber anderen, Lachen Zwecken dienenden Mitteln überzeugen will, lasse sich vom
Harpener Bergwerk. . . 208.10
Laurahütte 222.00
Nordd. Lloyd . ... 126.80
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