Ausgabe 
7.2.1907 Zweites Blatt
 
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Es handelt sich um ein Blatt, das die Mitteilung des hbc

Im fran -

Wetter

c

des

IkuideJ

97.95 I Elektriz. Lalimeyer

111

PuiLiigiesen

luss.öUiatsaul. 19ua

. 11680

Teudeuz: ziemlich fest.

1 eudeu^; schwach.

Llcritt Achtes.

Eine Zigeunernntat. während der Kirchzeit drang

eine Anzahl Weiber einer brelsjigtöpftgen Iigcunerbande ui $ani> Ulti) keulcr, verdächtig ge^

w Sjcronte9 tu Sie»t f%«31 cu 11r

In niagnis aus Anfängerin.

m der Hauptsache den TarsleUern galt.

P. W.

Immerhin dürfte der Verstich, ein wert

feine ferne, des

Frappant war die VerrocchwS Vorbilde nachgejchaffene Blaske.

Las Publtkum mochte stch anscheinend an den Etil dcS

Mainz, al Wenn am; die Goldn

. 32 la . H6.du . 148.6U

Februar lJU7

Italien. Keilte . . . rurtugicbeu äerie 1 .

Elektriz. öehiickert . . Esch weil er Bergwerk .

Februar. Anlaugskurse. llarpener Bergwerk. . ..tiuiauuLLe . . .

umunrueu E. 13. . . .\urdii. Livyd . . . , i uia^nluse . . .

Höchste Tcnweralur am yuebvifllie w

berliner liauueisgcs DarnidiftulLer Bann . . Dänische Bank .

Deulticu-Ksiat. Bank . Dlskuiitu-Kuiumauuit. . Diesuuer Bank . . AieuitukLien . . . .

Biuümuie- und Uhio- Eisuiilanu .

uulluurdUuhn . . . . Lomuard. Eisenbahn . ucsten. ölaaisuuuu . . t iiuee-Hcuu-Eiscnuahn

4/6 3>o

3^0 4 Z2

Boise, 7.

. . 182.70

. . 138.8b

. . 248 «

. . b7.ie

. löU.Ou

Keichsanleihe do.

Konsuls . . do. . .

Hessen . .

U bemessen

k>erliner

Canada KB.. . . Darmstadter Bank . Deutsune Bank . . Durtmunuer-üniun U. Diesduei Bank . .

. 173.75 . 130.00 . 243.00

. 172.93 . 186.30

. 159.

. 21O.

ihm denn deS Properz anerkennendes Wort: voluisse sat est!

. 244.80

. 1 .;7.bO

Zollfrei! Muster au jedermann!

Seidenfabrikt. ifie sine berg, Zürich.

o% Wk

Türkeniuse ...

o Unecli. 21unopol-Anl. 1% äussere Argentinier bui0 bi exiaaner .

4>2c/o Chinesen . . .

Aktien:

Bochum Guss .... Buueius K W

Tas verriet namentlich die ganze erste Tie zweite Hälfte sprach mehr für sie,

nut Grazie Menschen zermalmenden Dramas nicht recht ge« wohnen, ließ es aber an Beifall nicht fehlen, der lndetz gewiß

Es brauujt ma,t erst geiugt zn iucijcu, bad der Staii^r mit großer Ansmert'sumreit uno größtem Lutere,se den rmsm.1 der Wahren

D9/10

Frl. Donecker ist, wie wir hören, für die nächste Spielzeit an das Herzogl. Hofthcaler in Dessau unter recht günstigen Bedingungen engagiert worden. Tag auch Fran Bayrharnnier uns verlasst, um ans Kgl. Hostheoier nach Kassel zn gehen, teilten wir bereits mit. Bon diesen beiden Tatsachen lvird jeder, der bem Gietzener Schanspielwesen eine Fortentwickelung ivünscht, mit Bedauern Kenntnis nehmen. £as Eiigagenient von Frl. D. nannte man s. Z. einen Glücksfall; ihr Scheiden ivüre demnach em Unglücksfall. Wir wollen inbeg hoffen, datz beider Tarnen Fortgang den Wert des Ensembles nicht herabnundern ivird, mit dem »vir vollauf zufrieden fein tonnen. Allerdings ist Frl. D. eine Tat- Itellerm von scharfer Intelligenz, guter Bildung und nicht ohne Intuition, charalteriiuich im modernen Stück, von pietät-

Eisettbahn-Jcituna.

Bezüglich der in Aussicht genommenen Einführung dec M o t o r w a g e n - B e k r i e b c s ans einzelnen Strecken der p r e u - B i S cb -1) e i 1i j d) c n Staatsvahncn meldet die ^Berl. Karr.", das; die crslen nut Akknmulaloren zu betreibenden Alolorwageii nunmehr ieruggestellt smd und, nachdem die am 4. Februar itmec nommene Brc.be ahrt zuiriedeniielleud ausgc allen ist, in den nächsten Tagen der E l s e n b a u n b i r c 111 o u t n Kl aiuz zngeiüyrt und am den Strecken Kl a i u z-I n g c l h e t m und Alarnz-Oppenhet m m den Dienst gestellt werden.

*WIO 3%

. 143.- . 118.40 . 251.25

vlogesttze löeoDiuijtiin^eii der Station Gtesten.

4 Uestcrr. Guidrente. . 4/6o Uestcrr. bilberrente 4 io Ungar. Guidrente . .

gegen jie, als ha,te ipneii etwas zn wenig leicrudjed und würde­volles an. Eoen bar mit sino |ie aoer bet der tanzenden Jugend natürlich nur umsv bedeiLr. ^te BalrverrchtcrimttLr Haven jujun erzählt, bah der Kronprinz, seine Braver uno einige üjrer Kame­raden als )iiücriätuiu|ujc Visiere er|U)Leneii; es nwrb ja behauptet, der Kronprinz uyneie int Aeageren jeineni grogcn Ahnherrn, Friedrich dem Einzigen. Unb es ist erzählt luuroen, Pag die Kronprinzen in iit weiblicher Ho, tracht des glemjen Jestasters, mit gepuderten Haaren, auoeiwroentrich hübsch und anmutig aus­iah. Tie Falte b-c toiibaren Trachten, des wertootlen isujuiuueä mut so grud, dag man daran von neuem ernennen tonnte, wie ijcutigentagcd in der Berliner GeseusuZast wert mehr Luxus entiaitct werden kann und enlfaltct iuub als noch vor etwa zehn Jahren. Biel bewundert luuroe unter anderem ein Kollier voll prachtvollen Smaragden, das aber nicht eine Dame, sondern ein Herr, ein Fürst Eatdo von Henaee-Toilnersmaru, zu der Tracht eines nuberiänbilujen hLatsherm, nach einem Gemälde von Franz Hals, trug. Diese Steine auf der Brust des reichsten deutschen Magnaten tonnten vielleicht mit einigen Ehren neuen den Juwelen der ebeitfaud anmeienben Madame Banoerbüt be­stehen. Auch der Äunwr tarn bei dem Feste nicht zu turz. Ta war z. B. ein urechter Berliner Lroschlentutscher zweiter Klaue,

sitzers Heil |uijr heule ,rm) mit seinem m.t Bier.reoern beladenen Wagen in sehr lajariem Tcmsw ben ziemlich aoschus.rgcn Schrenzer- weg hinunier, verlor dabei die Herrschast üuer b.e B,erve und sturzte jo ungiuultch vout Wagen, ixij er das u>eniu brach und nach wenigen Minuten den i^eot au,gab.

x Grog-Eichen, 0. Jun. Jwet Ingenieure der Firma Lenz und Eo. zu Berlin be,uwe,i sich gißLiuuuitig ijnr uno neuen die projeliieite Bahnlinie vo.i M uu c uuer Grodeichen nach bem L) hmtale zu ab. ^>u dem betankten Baestlprojest uaraj d..s ouli. Ohmtal hat unjere Geuleuioe die Emgiieoerang ucantragt uiw einen Laroellrag und iretes Gelände zur Beringung gestellt. Allerdings stellen sich dem iprojeite nicht ger.nge T^rrmi.sch^wr.g- keilen entgegen, die zu überwinden Nicht leicht sein dür,teii. Auch dürfen uie Gemeinden Ruppe.tmr^o uno Over-Bhmen cuu zu groste Ent,ernulig d>r zu erwartenden Bahiii-b,e ja/.uernm billigen.

x Ruppertenrod, 6. Febr. Das vierjährige Söhn­chen I)ic)iger Elteiii wollte ,ich au, den Sulvst seiner Mutter jeoeu. hierbei gcnet b.e V ätcina be 1 der Amtier in das Knie des Kindes uno brau; ao. Ta bay abgeuioajeiie Stuck hier nicht ent- ferut werben koniite, wuroe das Kino nach Giegeii zur iitiinu gebrachst, wo man ihm die Rudel aus bem Bem zog.

8 Aus bem Bogelsberg, 6. <,uii. Tie ijoije Schneedecki bringt bus btaubzeug in Rot, so bag es ,eüie Furcht aoLegl und feacr luiro. So bemerk nun insonderheit den Fua/s nicht feiten uouj am Tage durch das Fe.d ,ch.eichen. In dem Tor,e 8i. statteten zwei suchst während oer i-caajt den lpo.reiieit einen Besuch ab; man sah ue uouj am Morgen. Sehr begehrenswert finb in diesem hinter HuuS- unb Ebemiarder unb jo hoch im Breise, wie nie zuvor. Man bezahlte sonst den ^ausmarver mit lu12 ibtan, jedt nut 22 wiarl. Ter Jstis ist b^gcgeji au, leuwr billigen Stu,e stehen gcoiieben.

X Bubingen, 5. Fevr. unfcrc St.cht errichtet im Frühjahr leinen Sa> ulhausneuvau jur die Boiis,chuicu, denen Ge- samtidsteu sich aus rniib i<ubÜJ sBcf. bciuu,en werben. Auch die Erbauung eines Eleirrizstatswerls ist von but Stadt beschlossen luorbiit. Tou) hat mau sich noch nicht über die Btachroge einigen tonnen. Tie Erbauung d.s Bvlisichuigevaudes wurde, schon Ibuv beschlossen.

Tarmstadt, 6. Febr. Die Prinzessin L u d w ig von Battenberg traf gc^eru naciMcktag b Uhr aus England hier ein und reifte in Begleitung Ihrer Kinder nach Schlog veiiigen- berg weiter. (Türmst. Jtg.)

8 Ehringshausen (DUl), 6. Febr. Ge,wrii luure hier u m em Haar ein Säugling in der Wiege eritiat. Die Mutter Ijatie Wäsche am O,en zum Trocknen an,gehängt. Während ihrer kurzen Avwe,enheit \engte unb qualmte die Wasche. Die Stube war bau) rauajerlnllt. Ente Fensteröiiuuiig gewahrte etivas Ab­zug. lpierburch auiincrliam gemaujt, eicken pcachb^rslente in das Vaus und sahen daS Ilglua. Glücriicherwei,e hat das dem Tode nahe fuiiio feinen Schaden an seiner Gesundheit genommen.

§ F r a n t f u r t a. M., G. Feor. Die ööjayrige Witwe Käthariiie ©ümig geb. bibber, Paradiesgasse öl wohnhast, euic bem Truicke ergeoene Person, wuroe gestern abend ui ihrem raucherfüllten Jimmer erstickt aufgciunben. Tas Bettzeug brannte und verschiedene Miwelstuae waren angewhit. tUian nimmt an, da st die alte Frau in der Betrunkenheit unvorsichtig mit dem Licht umgegangen ist.

nach Giessen.

t Buhbach, 6. Febr. Der F u h r l n e ch t des Grtsbe-

voller Einpsindung im llassifchen. Und

1'chcre Bühnentcchnlk. Brtr werden beide Damen m unietciu neuen Ätusenheim nur ungern missen.

Die Kunst (Monatsheite für freie und angewandte Kunst Benag Bruck manu, 'München), macht uns in ihrem Februarhest tu einer Reihe viüchug iUu|irieriet Auisätze zunächst mit zwei Künstlern bekannt, bie nch bei uns schon zu lange leioer nur oec Beachiung verijatinisniäizig Heiner Kreise erireuen: Whistler, eine her martanteiien Erichelnungen der westeuropauchcu Kunst, von wenigen nur an malerischer Kullur überlrosien, und Ziegel, den tuicr reichten Meister der Xiermalerei, ebenso groß als Künstler wie verdienstvoll als Hehrer. Bon gleichem Jmeresse ist der zweite, der angeivmibieu Kunst gciviomcte Leit: Muil)e>ius, Tie Bedeunuig des Kunstgewerders (uie Erosinungsrede zu seinen Borlejungeu über inodi-rnes Kunsigewerbe an der ^anoclLschnte zu Bertni). - Kuust- uciglainiigen nn 'Jiuiijaus zu 3tein,cheid nut Abbildungen der leinen Arbeiten von Engels und Salzinann die neuen Münchener Brucken von Ph. M. vaün alles ui allem von größter rsteiey- halligteu ui Text und Bild.

München, u. beor. fLer Komponist, Professor an oer diaöcmie ber TONtuiist Judwig Thnille ist an einem Schlag«' miiou gestorben. Ludwig Thuiue war iLlll in Bozen ge­boren. Autjer zahlreichen juumpuiuuinen für Kiavier, wianner- choren, uncr Lcgenuimte, einerdiomantiiujen Liuiurture" und bieten c nderoi r.leuc«.ii lujrieo Thuine d.c r^pern^ijeuerbant", GugeluiL" und öuö Buhnenspceiliobetanj". 'Icamenlluy daS levtgrm.tuiie Wert hatre grasten Ersvlg.

.... Frau Bayrhaniiner

hat Race und binnen kurzem gewann sie eine erstaunlich

Veiefosiisohe Kursberichte

Gicssenei Anzeigers, niitgeteilt wu der Bank für und Industrie, Giessen.

FriuikhirteA* nlörNe. 7. Bebruar. 1.15 Uhr.

- Eine? d e r W a h tf lu g b l ä tt e r, die zur Stich- (Schlesien), der seine kranke Frau pflegend zu Hause geblieben wähl in so reichem Kstaste auf die (Siegener Wählerschaft war. Tie Weiber erbrachen die Bodentnr und wollten aus­niedergingen, wird demnächst das Gericht beschäftigen räumen, als der Besitzer h'.nzukani. Es gelang ihm nach einem Kampfe die Weiber hinauSzubringen, wobei ein ^lachbax

politischen Bioral und Wohlanständigkeit nicht zu umgehen .. .

ist. Ta die eigentlichen Khacher des Flugblatts sich nicht amen las herrscht schwerer Lchneeiiurm. In Ätew-4)ork und genannt haben, wud die Klage sich gegen den Drucker richten. Philadelphia liegt der Schnee 30 cm hoch. I

x Butzbach, 6. Fcdr. lieber das Vermögen des früheren zösi scheu Tepartemcnt Anöge sind mehrere Orlschaflen in- Sparkasienre^ners 5) c inz erlin g , ber, gegenwärtig wegen ,osge SchueesluimeS vom Verlehr abgeschnitlcn. BeiPelrosila «nicn g.»g eine Ed;nEcl«>uine nieder, woöutcl) bei Jiegeiwerg soll am 21. April verkait,t werden. In Stein- l 5 Jlrbeiter getötet wurden. lb lindere Jlrbcitir furtl) spieite Tr. Vigelrus mit caic.a blcboiber unb wurden m einer Halle von einer Lawine überrascht, wodurch sckjost sich.eine Kugel in ben Kops. Mmr braute üjn ut die Klimt mehrere um» Leben tarnen.

* W i e de r Kaiser Die Wah 1 ergeb' n i s s e erfährt.

Seide ». 1.35

tieisenkircüen Bergwerk . 216.10 Hanjuurg-Ainenk. Bakeil. 153.30 harpener Bergwerk. . . 220.25 Laurau ulte...... 243 50

.\urdd. Llojd.....132.80

Uber sch les. Eisen-Industrie 123.20

86.l>o 08.00 86.00 ti6 70 V5.2O

100.00 100.20 06.25

163. 60.40 7o.öÜ 01.0.3 4)3.95 4)6.-

145.80 52.15 88.00 66.80 07.4)0

rundliche, aber imnrcKjin sehr hübsche Biedermeierin wieder- kam. Und wer war der Droschkenkutscher gewesen, dessen rea­listisches Aussehen soviel Lachen hcrvorgerufen hatte? Tie Erb-- Prinzessin Pauline zu Wied, des regierenben Königs von SBürttem» berg, Majestät, einziges Töchterlein.

ehrvertetzeiid, dast eine gerichtliche Klage im Interesse der die Türe hinter sich zu verschliesten.

Au der ganzen atlantischen Küste Nord

. 220.50 . 243.40

. 32.30

. 132.811

. I4u.yu

blutleer. Die Heldenweiber der Nenaissancezeit waren, was

Tie Aufführung bot säst durchweg Preiswnrdiges, vor sich auch Frl. 9lijaii sagen sollte, QUcm eine glänzende Berkörperung des alten Colleone durch losiglcit und Leidenichaftlichkeit. Felix Herz aus Karlsruhe, der diese Rolle ün Januar 1906 im Hoftheater zst Karlsruhe kreirt hat. .....

Er zeigte Takt und Gcschn.ack und c:!?;cd Uch als Nuger Sprecher. Tast cr gegen den Evlleoni ; eilten Lzene nicht recht austanr, ivar weniger seine lühnenbeherischenden Gastes Schuld.

ircltor Stelng 0 etler hatte das Drama nach besten Krasten inszeniert und sorgte für em im ganzen anziehendes unb lobensiverles Zummnienspiel.

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raten Wahlausschusses von der Depesche deS Dr. David in half. Plötzlich kamen 12 mit Beilen und Revolvern be- unrichlig und als .Schwindel" bezeichnete, waffnete Zigeuner, und Czeronke erhielt einen Beilhieb ai Wahlkampf cm scharfer Ausdruck nicht aus über den Kopf, sodast ec eine stark blutende Verletzung e gelegt werden soll, so ist doch der hiermit davontrug, seinem Älochbac wurden die Kleider vom iieibe hochachtba. 1 Männern gemachte Vorwurf so schwer und gerissen. Ten Bedrohten glückte eS ins HauS zu flüchten und

6. Februar 0,6°C.

6. , --- 4,0 "ck.

4>a o Japan. Staatsanleihe Aio Gunv.Türken vuu i.'uO

und Stickst buhlen zuui bidu/^tage ucriblgt Hai. W^e ccljäit, nun b:r Kaiser von dic,eui Aus>aii Keuutnis? Tie aiitLidje Stelle, zu b.ren Obiicgeiujciten es in Breutzcn gcijört, die Siaivcrgtwnstic uinuiuj zusanndenzuitcilen, ist das Ministerium des Innern, ooiuie ent Walstresurtcst vornegt, wirb cs von den Wahstoui- missarien dem ^Jciutitcr des Jniwrn durch dringendes Telegramm üiugctci.t, looht beruie.ü aber cr.i, wenn d.rs piesuitat zioetiellvs .eiisteht, die Wchst beenvct ist. Ta diese telegrappgajen Meu)uugen yütterciiiaiÜKr, tschiag <uU( Schlag, cinlrCfien, lucraeii immer mehrere vmi ihnen zusammeugestc.lt uno nun auf te.eptzonischcm Wege nach dem funigiiu,c-t ^üj.uiie ui das Borzimmer des Kauers uberuiLt.it. (Tie Tiisujlntziiummer des Eainrjujen Bvrchmmcrs wurde nun uorigens iiii Ber^citijnis ber Berliner pernspreuj- tellnehmer vergeb.ia^ sm.,en.) Sic ».eniiiuenuen Fiugewd,i.tunten deS SUijcrö, be.en Iaht bei solchen Ge.egenl-eitcii vcrstarck wird, nelMcn die luueißungen am Teieppon emgegen, schrewcn )ie am und bringen ,ie Piu.t 31111t Kail er. Gute ent^premeitoe Lrgant- sution iur das Reich liegt in den Händen des ^tuaisielretnriats oes Juncrii. yuUitg t,i cs diesmal vorgellnnuieii, dag Wuhl- cigcbitiiie bvii den Gewählten seiost oder d^t Wählern dem sjieta-s- l.utzler Fürsten Bülow d..rm ben Draht geme.dT wurden unb bei iijin im neuer in Berlin enitruien, a.s an den anderen erwuhnteii umLLiu>cn Steilen. Tann uberniniint bie Retchstcknziei die Willteuung bieier Nachrichten au, beut beschrie- uenen W.ge an ben Mutier, öo geijt es bis tief in b.e Nacht hinein, twm hat der Kager scene geioohiite Jeoenswetse inw,er.t iiicht der Wahlen wegen ge inoe.t, ais cr nach der ersten Smnde schlug der BerichKriwIrung geoor und sich gegen zwöst Ui,r zur tvuhe begao. Uiiie geuruitete Geiamtaoeritcht der Wahr- vcgcbniife l.g am näüjiicn lUiorgeit aus des Katars Schreivtgch.

/ Tie Brinzeuin als T r 0 s ch le n in t s ch c r. Ter Votschchter der Bereinigten Staaten von Nordamenta, Ehane- utagne Bowcr und jeuie Gemahlin haben vor einigen Tagen ut den Räumen der Berliner Bot|chast em DJtaälejiieit gegeben, von dessen glanzendem Beriause schon viel erzählt woroen ist und noch u.iutcr uici guiyi-bUjCit w.rd. Tenn loeasienoüiie stitd gerade in den o g iz ieiicn Kreil en ber beutiajen Reichshaupt,labt etwas lehr feitency. Es besteht immer noch eine Art pvn Borurleil

von waghalsiger Tugend- Was eme respektable Tarne _ tl v (x , , »Die Frau v. I. daraus machen kann, das ist nicht eben

tln Hostheater zg Karlsruhe kreirt hat. Vlit seiner macht- besonders viel, genügte aber, um volle Achtung vor ihrer vollen, imponierenden Perionlichkelt bot er einen Genufj für 'Routme, ihrem ernsten Wollen und starken Können abzuzwingen noch ^ber der Renachance-Plaiuk. Ein Prachlketl, dieset Uebrigens bot auch s.e em recht ansprechendes"^ noch nicht in Bronze umgegoffene GenerallsjunuS, von "Richt ganz verstanden war ja wohl von ihr wie von der

eherner, monumentaler bildlicher Grostc, die unwillkürlich Regie und Herrn Goll bie grotze Szene des zweiten Aktes

Nledcrzwmgt, da bei von staats, nanmscher Kühle und Glätte die freilich autzerordcntlich schwierig ist, ihre Duldung von

ou bllU)b^)yn?Cni ^ch^^lblick, alles ergründend und inqnnlichen Zärtlichkeiten aber auSschlletzl; will sie IN dem

c"CL9UIÖlld)' listenreich und Ip'tzsmdlg, schönen Frauen jungen Colleone doch nur den Knaben sehen. Tas zeigte sie g genuber voller unwideruehllcher leldenschaftlichcr Gluten anfänglich sehr hübsch und sehr geschickt, um sich dann später und hinremender Bered'anikeik. In pathologischen Rüancen. aber durch Herrn Golls etwas zu stür,u.sches Vorgehen zu f»anfe» eotibmnete heb, zeigte er ganz besonders vergessen. TaS verdunkelte aber für das Publikum den Sinn L n l ' C < Cn -latzeS |icl) bcmiißte Künstlerart. der ganzen Szene. Im übrigen traf Herr Goll sehr gut den Vwlleickst b?iA?rrC ^^ch.os Vorb.lde nachgejchaffene Aiaske. rechten Ton für den Eolleone-Sprosscn, sowohl als schmiegsam Viillecht beschert uns Herr Herz im neuen Hanse einmal welcher Ttäumer, wie als stürmischer Liebhaber wie endlich den Wallenstein Mit einen, solchen Gastgeschenk erwürbe er als zur Härte erwachter inrperator.sckw^ H n iÄÄ. S £a,,t U"' ».ffcnc- ja UmtawTÄ ^ewunoirer seiner slartin Kunst. nur selten die erprobte Routine. Herr Bakor stellte einen

BN dein zwecken Gaste des Abends, m Fräulein Nisari, Hauptmann bar, wie cr m alten Ritterbstderbüchern anmltcffcn von ungewöhnlicher Schönheit kennen, ut, erneu tapferen allen ftau m ü

2Lüu s»e darstellerisch zu lernen ver.nag, bheb freilich nahezu Reu war enblich noch cm Herr ft rau ft als udeher jjaiij verborgen. 611. M m als Rachfolgerm ber Frau Bayr- venetiamschcr Ratsherr. Er zeigte Toll und Gesch.. ack und Hammer für bie nächste Spielzeit m 'Aussicht genonuu n. - 6 a 1,1,0 tiJC,aiu,act uuD

gelinge kurze Szeue, rn ber sie erschien, lägt cm ;

einigermaßen klares Urteil über ihr Können nicht zu. \ I Bühnencrscheinnng genommen vermag Frl. R. zweifellos > zu fesseln. Ihre barslellerischen Eigcnschasten aber t !;etci gestern nahezu ganz latent, nicht einmal ihr Lrgan vc.-nochl sonderlich für sie emzunehmen. Sie ist zweifellos noch durch'

Hälfte ihrer Szene. zivene yui|it jpiucy nteyr nie jic

Uebrigens Hal einer unserer modernen Novellisten, ich zeigte aber noch kaum etivas von besonders enlivickelungs- 8-?"- .t zu dieser Rcnaissauce-Anekdote vom ver- fähigem Talente. Immerhin dürfte der Versuch, ein wert-

schleterten Söldnerführertode eine erheblich anspruchslosere, aber volles iVhtglicb unseres Ensembles aus ihr erstehen zu lassen amii antere herzlose kleine Parallele vorausgeschaffen, in bet zu befürworten sein angesichts eben ihrer aufterorbentlich eme laltherztge unb ehrgeizige, aber festfrohe greise Baronin glänzenden äutzeren Eigenichasten.

der munufizierten Reiche ihres soeben verstorbenen Frau v. Ia g-e m ann bemühte sich, mit Glück um scharfe Gatten mit grotzem Prunk und unter zahlreichen Ovationen Charallerzeichniing, soivest Herzog dazu Gelegenheit gab. Doch die goldne Hochzeit feiert, während den Gästen der Tod des diese Togaressa ist trotz aller ihrer grotzen Worte innerlich allen Herrn verborgen bleibt. blutleer. Die Heldenweiber der Renaisiaueccst- mn>-pn

6.

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