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Mainz, 7. Jan. Der jUuiinann X)erm. Mathias aus Alzey, hier auf dem Kaiser Wilhelnr-Riug wohnhaft, hatte im August v. I. der echten Maggi-Suppenwürze Wasser z u g e s e v t und diese verdünnte Brühe an das Publikum verlaust. Die Strafkammer verurteilte den Angeklagten wegen Vergehens gigcn das Warenschutzgejetz zu 150 Mk. Geldst^se und Urteils- publikatiou. (Frk|. Ztg.)
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nachmittags 2 Uhr 268 versteigere ich in meiner Amtsstube, Bahnhositr. 60, einen kurzhaarig. Borstcbtmud lMüde). Tie Verweigerung imb. bestimmt statt. Q)ei6ter, Geriä'tsvoll i>h.r.
der Stral Ter Star
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt auct ..ncr i...... JhiCrif stehenden Artikel
übernimmt die Redaktion dem Publitum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Wies eck. Tie von tocrrn Bürger..reister Sommcrlad unterzeichnete Erwiderung au, meinen letzten Artikel im Gießener Anzeiger, in der behauptet wird, dag verschiedene, ihm wohlbekannte Sorten mir als tieljiilicit gedient hätten, must ich entschieden zurüüweisen, und gleich',eil.g Bürgermeister Sommerlad bitten, seinen Lehütfen beiicre Jnstrultionen zu erteilen, buimi
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Nachahmung würdig« ir gerecht, wenn bet 8W stets aus bas Ganze seinen Vergleich zu l'dMl j bei uns manches öoi je hessischen Gehaltsgese-! iliinmungen erlassen und n- jeder Lehrer gelang tzcs in den Bezug dl ber gegenwärtigen^ belaunrlich nicht ubciL n, bie bet hesfisaM > »anbei eine ermuntern« ui bie eben nntgeM schätzbar ist, auMcrda ige von denen, bie M mmen würben. ung wirklich
.ir zu, was m den W» re 1896 Unntt tert" riW Ä «(‘“'“SmS *s™8 «L 1900 M NZKs t das do« be Heues Volksschule iten, t Länder
tninje groben Fch.er mdjt Vorkommen. Was ich mit meinem Namen unterzeichne, ist autti lediglich von mir versaht. Es ist ferner noch ganz gleicb. ob die Gemeinderatc .tzung am 20. oder gar noch vier Tage irüh.r stattsand. Ter Bürzervereiu hat nun endlich Best?.'io uni seine Eingabe, und einem jeden Bürger sei es zur Krmuuis gebracht, dall man zum Erlangen einer ministeriellen Genehmig.ing volle - v Jahre zu warten Hit. Auch.wirst mir der öerr Bür n.meister vor, ia> hätte mehr alS der Völite der Sitzungen nicht 1 .igewohnt. Es haben nach meiner vberUäch- licheu Zählung im Protokoilbuch im letzten Jahr 14 Sitzungen wirklich statttzejunden, wovon 11 mit meiner Unterschrift versehen find. Einige Sitzungen sielen aus, weil sie in eine Jahreo- und Tageszeit u.ncgt waren, ivo es keinem der Mitglieder möglich war, ohne Schaden zu nehmen,^ ih-ien beizuwohnen, worüber auch der S?crr Bürgermeister die Säumigen zur Anzeige brachte, jedoch l)„tie Erosth. .'a '.jamt mehr Einsicht als der Sjerr Bürgermeister unb bedachte sie mit keiner --träfe. Ferner gibt verr Bürgermeister noch an, das; zwischen den von mir erwähnten Ge lündcankauf nur einige Tage ücrftridxn seien vom Ankauf des Geländes bis zum Beichlust, dast das Projekt unterbleiben solle. Dicrzu kann ich bestimmt sagen, dast wir das Gelände im Früh jahr au kauften und über den Befchlust, das Proielt fallen zu lassen, wurde erst im November verhandelt, und zwar aus dem Grunde, weit es einigen Eigentümern mit den staufnotuln zu lange dauerte und sie deshalb ihr Gelände anderweitig verlaust i- ttcn. Ium Schlüsse lehnt es rwch der Herr Bürgermeister ab, meiner wohlgemeinten Einladung, den Versammlungen des chst.rgervcreins beizuwohnen, ev bleibt also nichts anderes Übrig, alo die ^knamnilnngen wie seither auu) ohne den Herrn Burgerin.ister abzuhatten. Somit erachte auch ich ditse Angelegenlxit als ericdigr. erkläre mich aber aus Verlangen bereit, auch ttpiy. etwaige Anfragen der Aeuzeit zu erörtern. Als ^Nachweis des Vorstehenden dient des Protokoitbnch der Gemeinde Wieseck.
B e ck e r,
Gemeinderat und 1. Voriitzender des Dürgervereins'.
«Nachdem beide Tei-e ausreichend zum Wort gekommen sind, müiicn i. ir iveiicrc Veröfientlichunaen in dieser Angelegenlicit in den Inseratenteil verweisen. D. Red.)
der
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— In Berlin iit an dem Grabdenkmal Ludwig Erks aus dem allen Elifabethenlircbhos ans Anlas; des luO. Geburtstages des Wiedererweckers des deutschen Volksliedes die Inschrift erneuert worden. Sie lautet: Ludwig Gif, geb. 6. Jan. 1807 zu Wetzlar, gelt. 25. November 1883 in Berlin.' Ans der Vorderseite des Denkmals sieht man das aus meistem Marmor bestehende lebens volle Medail'.onbild des Vereivigten.
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4 °/0 Dar m slädter S t a d t a u l e i h e. Bei der gestern stattgehabten Enbrnisston auf 1, Mill. Mk. 4 n „ bis 1914 unfü d bare Anleihe der Stadt Tarmsmdt wrdnen von 4 Gruppen Offerten abgegeben. Tabet gab es sich, das; sowohl die Gruppe au bereit Spitze die Deutsche Bank steht, und eine zweite Gruppe mit der Nanonalbcmk für Deutschland an der Spitze Offerten abgaben, die qletchlauiend nut 100,71 % normiert waren. Welche der Gruppen den Zuschlag erhält, oder ob die Anleihe vielleicht beiden Gruppen je zur Hallte zugeteilt wirb, ist noch ungewiss.
Zwei- S ch a ch t - S y sl e m i m M a 11 b c r fl b a n. Wir haben bereu* kurz über bie Konferenz berichtet, bie Dieser Tage unter dem Vorsitz be5 preustischen Haubelsmmisters slallge unben hat unb in ber über das Zwei-Schacht-Sh'tem beraten würbe. Erwähuenswerl ijt atiS ber Ltonierenz besonders, bau bie Negierung hervorhob, sie «volle nicht warten, bis etwaige Katastrophen |ic zum Handeln zwingen, sondern vorher handeln. Sie t|t ber Ansicht, dast bie Rücksicht ans Sicherheit unb Gesundheit der Arbeiter eine 'Ausnahme von den bergpolizellicheu Vorschriften, wie sie bisher in ber Zulässigkeit bes Eiu-Schacht-Systems tüt bie Kali-Industrie bestand, prinzipiell nicht mehr zulasje, unb dast sich int übrigen letzt ui ber Kali-Industrie nur bas wiederholt, was sich früher un Lieinlohlen- berabau abspielte, wo gleichialls bas Zwei-Schacht-Sysleiu erst nachträglich gegen ähnliche Proteste ber Jiibustrielleu eu,geführt wuibc. Tie Regierung Hal u. a. auch ieslge'tellt, bast in einem mit zwei Schächten arbeitenden sie-kallichen Kalliverk die Temperatur um 4-5 Grad niedriger sei, als in einem benachbarten privaten unter annähernd gleichen Verhältnissen aber mir mit einem Schachte arbeitenden Werke.
foenn dieser Nachteil auch schon manchmal unangenehm empfunden worden ist, so hat man sich doch bis jetzt nicht entschliesten können zu der Berechnung nach der definitiven Anstellung über- zugehen Denn die Naclsteile einer ost nicht verschuldeten späteren Anstellung würden sich dann bis zur Erreichung der obersten ®c- halt-'stuse geltend machen, während derjenige, der einige Jahre öot’bem Durchschnittsalter, etwa durch Präsentation, angestellt würde seinen weniger glücklichen Kollegen gegenüber dauernd im Vorsprung bleiben müßte. Für die kommenden Generationen würde die Ungleichheit vielleicht geringer werden. Tenn die vesinitive Anstellung würde naturgemäß lebhafter erstrebt werden, als das in mandjen Fällen jetzt gescheht. Aber unter den bereits festangestellten Lehrern würde durch Einsührung einer anderen Berechnung des Dienstalters sicher eine große Unzufriedenheit entstehen. Es wird siä> deshalb empfehlen, an dem Bestehenden trotz mancher Unbequemlichkeiten, die der Regierung daraus er- wachsen, nichts zu ändern. ..
Air hoffen, mit unseren Ausführungen das bestere Verständnis und die richtigere Würdigung ber Vorlagen gefördert zu haben. Möchten weitere Erörterungen der für so viele wichtigen Angelegenheit von dem Geiste ruhiger Besonnenheit und praktischer Klug- heil getragen sein. ___ ___
* K leine Tageschronik In Mülheim a. Nh. erschoß bei einer ©tied.gfeit zwischen einer Anzahl Burschen einer ber Beteiligten einen 24 jäi^gen Arbeiter Dee Filter wurde verhaltet. — Ein bei Ehr, an der Balm strecke Boppard— Eastellaun arbeitender Manu war mit Dvua..iitip^engungcn beschäftigt, als sich Plötzlid) ein Sprci.zschuß früher entiub, als man angenommen haue, und den Manu fd^redlid) zurichtete. — Straßburg (Elsaß) erschoß der 21jährige Sohn der Familie Erstein beim Revolverreinigeu aus Unvorsichtigkeit seine 16 jährige Sd)wcster. — Der Bergmann Josef Hampeis in Birkenfeld (Böhmen) warf i.i einem Ansüile van Wahnsinn seine drei ftinber aus dem Fenster unb ermordete bann kine Frau durch Messerstiche. Außer der Frau wurde «in Kind getötet, die anderen fdjroer verletzt. — In der Peterskirche zu Rom brach plöblid) einer der der Messe zuhörcuden jüngeren Priester in lautes Gelächter aus. Er tanzte u n b j a n g. Er war wahnsinnig geworben und wurde unter großem Zulauf des Volkes ins Spital gebracht.
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