Ausgabe 
7.11.1907 Zweites Blatt
 
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Frankfurter Itörwe, 7. November, 1.15 Uhr.

Beichsanleihe

93.

81.7-

93.40

iterimer llorse, 7. November.

Anlangskurse.

. 137.50

141.'

196.6-

218.-

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101.6C 206Z 192.3t 122.4t 196.51 219.- 108.2: lüO.Ui 151.0< 123.' 223.0( 137.01 167.31 13 -.al 197.21

Uarpener Bergwerk LauraUiltte

i.umbarden E. B.

Nordd. Lloyd . . i lukeiiluse . .

282-

138.5*

117.2-

Deutsche Bank . .

Durtnmnder-L"nion C.

Dresdner Bank .

Tendenz; träge.

do. Konsols do. Hessen Oberhessen

hNannschastsstube in der Kaserne der Musketier Tro n ber 8. Komp, mit seinem Dienstgewehr mit einer Platz­patrone. Er war re vier krank, sollte aber wegen eines Ge­schlechtsleidens, das er zu verheimlichen gewußt hatte, in baä Barrett ausgenommen werden. In den von ihm hinter­lassenen Briefen an seine Angehörigen hatte er geschrieben, baß er unheilbar krank sei, sich deshalb den Tod gebe und die Tat mit voller Ueberlegung ausführe. Aus einem weiteren zurückgelassenen Zettel bat er die Offiziere der

Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schlickert . . . Esch weil er Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Ainenk. Paket!. Barpener Bergwerk. .

Laurab litte

*\ordd. Lloyd . . .

Ubeischles. Eisen-Industrie Berliner ilandelsges.

Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . , Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-KommandiL .

Dresdner Bank . . .

Kreditaktien

Baltimore- und Ohio-

Eiseulahn

Gottbardbahn . . . . . Lomuard. Eisenbahn . . Uesterr. Staatsmann . . . i'riuee-lleiin-Eisenbahu .

der auch den Reichsgedanken immer hoch gehalten habe. Kammerpräsident Haas ließ sich vertreten und einen Kranz am Grabe niederlegen.

-n. Rödgen, 6. Nov. Unsere Kleinkinder schule, die erst in diesem Sommer eingerichtet wurde, entwickelt sich allem Anschein nach recht günstig. Sie wird von etwa 50 Kleinen täglich besucht. Eine Schwester, die in dem schmucken Neubau Wohnung genommen hat, beauf­sichtigt und erzieht die muntere Schar. In nicht allzu­ferner Zeit wird auch eine Krankenschwester ihre Wirk­samkeit am Orte entfalten. Schon seit Jahresfrist treten hier Scharlach und Diphtherie bald vereinzelt, bald häufiger unter den Schulkindern auf. Im Sommer mußte sogar die Schule einige Zeit geschlossen werden. Auch im benachbarten Annerod sind in den letzten Wochen einige leichte Diphtheriesälle vorgekommen.

3^°/( 3%

3-6

Canada E. B Darmstädter Bank

200.

114.20

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. 123 20

. 223.40

Negieruugsrat Dr. Merck sprach der Stadt Lich warme Anerkennung und Dank aus, gedachte lobend aller an dem Bau Beteiligten, vor allem dem Baurat Dieym, der den Plan zu dem Gebäude gemacht hat, und dem fürstl. Bauinspektor Schön, der den Plan ausgearoeitet uno die Bauleitung geham hatte. Sein Hoch galt der Stadt Lich. Für dieie DanLe Bürger­meister Dörmer, der sodann dem verdienstvollen Förderer, Geheimrat Ar. Breib er t, ein Hoch ausorachte. In seiner Er­wiederung sprach^Geheimrat Dr. Breid ert die Hoffnung aus, baß die an die Schule geknüpften Hoffnungen und Wunsche sich in reichem Maße erfüllen möchten. Er trank auf das Wohl der Lehrer und Schmer der An,kalt. Damit war die einsach­würdige Feier beendigt.

6200

63.20

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Braun, der zu seinem Bedauern verhindert gewesen sei, selbst zu kommen. Der heutige Tag biete in doppelter Hinsicht^ein freudiges Ereignis. Mit ihm trete die Schule in das 3. ^zahr ihres Bestehens und zugleich erhalte sie ihr neues, schönes Heim. Verschiedene (Stabte batten sich um bie Schule beworben. Man habe sich für Lich entschieden wegen seiner zentralen Lage und der glänzenden Aussichten, die die Stadtvertretung geboten habe. Mit der Erbauung der Schule erfülle die Stadt ihr gegebenes Wort bereitwillig und in bester Weise. Daß die Schule notwendig sei, beweise schon ihr zahlreicyer Besuch. Alle Berufe hätten z. Zt. nicht leichte Kämpfe um ihre Existenz uno ihr Fortkommen zu bestehen und nicht am wenig* sten sei dies bei der Landwirtschaft der Fall. Tie Wissen­schaft und Technik bringe auch für sie immer neues und die Kenntnis davon ihr zu übermitteln sei der Zweck der land- wirtschaitlichen Schulen. Tie neue Schule möge eine rechte Pflanz­stätte für ihre Schüler sein und er könne nur wünschen, daß öie Schüler das Erlerntd später richtig verwerten und den Interessen der Allgemeinheit zugänglich machen würden.

Oekonomicrat Weitzel übernahm mit freudigen Dankes Worten das Haus und dankte dann für bas schöne Heim auch

im Namen der jungen Lanowirie, die die Schule besuchen, und Deren Eltern. Er sprach sodann allen Mitarbeitern an dem

verint-chte».

* Eisenbahnunfälle. Am 6. Nov. entgleisten >1 Weischlitz (Bogtl.) beim Anseinandersetzen des Güterzugs Nr. I hon , Eger gegen 20 abgestoßene Wagen, wie verlautet, infolge ,al,cher Weichenstellung. Fünf Wagen wurden vollständig zertrlM-- mert. Der Materialschaden ist bedeutend. Ein Bremser aus Eg^l lüurbe so sck)wer verletzt, daß er ins Krankenhaus gebracht werd.n chußte. x$n der Nähe von Althofen (Ungarn) stieß am 6. Nov. em Personenzug mit einem Lastzüge zusammen. Mehrere Passt' giere wurden verletzt.

Ilojtß ZZülow-Sirand.

Berlin, 6. November.

Vor der 2. Strafkammer des Landgerichts II begann um 972 Uhr die Strafsache gegen den Schriftsteller B rand wegen Be- leiDigiuig des Reichskanzlers. Als Zeugen waren u. a. erschienen: Geheimrat Scheser, Fürst Eiilenburg. sticht erschienen, ivaren die Grasen Hohenau und Lynar. Der Staaisanwall teilt mit, daß der Angeklagte gestern noch eine Reihe von Zeugen vorgeschlagen habe, die meist in Rom wohnen. Er habe sich an den dortigen Polizei- präsidenlen geivandl, der telegraphisch geantwortet habe. Für die Ueberjetznng sei der itatiengche Tolmetscher geladen. Ter Ver­teidiger Brands erklärt, es sei zwestethaft, ob Brand im Staiide Mei, der Verhandlung zu folgen. Der Gerichtshof beschließt, einen Arzt zuzuziehn. Der Verteidiger gibt anheim, ob es Zweck hat, in bie Verhandlung emzulrelen, da viele Zeugen fehlen, namenllich (^ra, von der Schulenburg, auf den er unmöglich verzichten könne ebensowenig auf die Zeugen aus Roin. Der zugezogene Arzt er­scheint hierauf, um den Angeklagten auf seinen Gesundheitszustand hm zu untersuchen. Hierzu tritt eine viertelstündige Pause ein.

Rach der Pause wird der mhiminierte Artikel verlesen. Brand erklärt, daß er den Vorwurf der Homosexualität, der jemer Meinung nach gar kein Vorwurf fei, dem Fürsten Bülow nur deshalb gemacht habe, weil dieser einen solchen Vorwurf selbst benutzt habe, um seine Feinde zu stürzen.

, Als eisler Zeuge wird Fürst von Bülo w vernommen. Er erklärt, dag ihm homosexuelle und normwidrige Neigungen stets I widerwärtig und unverständlich waren. Ties beziehe sich nicht mir auf Zuwiderhandtimgen gegen den § 175, sondern auch auf jebe derartige Empfindung. Tie gegen ihn erhobene Anschuldiauna lei urnvahr und stnnlos. Bülow schildert dann den Dienst der Beamten der Reichskanzlei, von denen ein hohes Maß von Flein und Gewisienhattigkeit verlangt werde. Als Aequivalent dafür erhtelten sie entjprechenDes Gehalt und Avancement. Er sei für Die Beamten em wohlwollender Vorgesetzter, aber von irgend einer ö-amtliartiat mit den Untergebenen, besonders mit Scheeser, sei niemals die Rede geivesen. Scheeser ivohne im Reichskanzlerpatals Damit er rascher zu erreichen sei und er habe nut ihm un Jahre öiei- oder Biennal an (einem Tische gegeffen. Weder in Rom noch gerüteifernC^ 61 6 mit ^azieten gegangen, gefahren oder

> Alsfeld, 5. Nov. Die landw. Winterschule er­öffnete heute unter zahlreicher Beteiligung von Eltern der Schüler und sonstiger Interessenten den diesjährigen Winterkursus. Ausgenommen wurden 49 Schüler. Von diesen stammen ihrer Heimatgehörigkeit nach 31 aus dem Kreis Alsfeld, 8 aus Lauterbach, 5 aus Schotten, 4 aus! dem preußischen Kreis Ziegenhain und 1 aus dem Kreis Gießen. 30 der jungen Leute wohnen hier in Alsfeld. Der regelmäßige Unterricht beginnt erst morgen.

X Groß-Felda, 6. Nov. Zu den Auszeichnungen, die der Sattlermeister K. Völzing mit seinen Erzeugnissen erhalten hat, ist dieser Tage eine neue gekommen. Auf der Ausstellung für Hotel-, Brauerei und Wirtschaftswesen öU Mainz erhielt er für ausgestellte Geschirre den ersten Prns, die goldene Medaille. Solche Preise auf dem Lande zu erzielen, hielt man früher für kaum möglich

4% Uesterr. Goldrente

4'/» o« Uesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . , 4% Italien. Bente . .

6 "6 Portugiesen Serie I « 3% Portugiesen m 4/i°/o russ.Staatsaul. 190a 4/^",0 Japan. Staatsanleihe

Uonv. Türken von 1903

Türkeulose

Griech. Monopol-Anl. . 4-6 äussere Argentinier . d°/0 Mexikaner

4>iv/o Uhiuesou ....

Aktien:

Bochum Guss

Buderus E. W. . .

Tendenz: ganz schwach.

Telefonische Kursbericnte

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt vou der Bank für Handel und Industrie, Giessen.

Der Neubau der landw. Winterschule zu Lich.

Heule mittag 11/4 Uhr wurde das neue Gebäude' der^land- hD!.rt(l9a^ 1q Winterschule des Kreises Gießen eingeweiht das

-^dt Lich mit einem Kostenaufwand von gegen 35 000 Ml. errichtet hat. Zu der Feier hatte sich als Vertreter der Grossti ßanhmirVorsitzende der Ministerialabteilung für ^ndel und Gewerbe Ministerialrat Dr. Usinger eingefunden, ferner Geheimerat Provinzialdirektor Dr Breidert einge unden, ferner Geh.-Rat Prov.-Direkt. Dr Breidnt Reo

Bäumt Tiehm, fceiif5B. Schutt-1 Kleinschmidt, Bürgermeister Dormer von Lich mit sämtlichen MB- Stadtvorstandes, Kammerrat von Löw, Stifisdechant

^Erbauung \

MMS

Schaefer sagt aus, es sei vollständig aus der Luft ge. griffen, daß es zwischen ihm und Bülow je 3U Zärtlichkeiten gekommen sei. Bülows Neffe, Bernhard von Bülow, fQgt in gleichem Sinne aus. Bülows Hausmeister Schrader Weitz auch nichts über die Behauptungen des Angeklagten zu bekundens Schriftsteller Gehlsen erklärt, er sei seit Jahren bemühh der männlichen Prostitution entgegenzutreten: er habe einm ' von Dr. Hirschfeld etwas derartiges gehört, daß Bülow das Lb, jekt von Erpressungen gewesen sei. Auch sei ihm bekannt daß geäußert worden sei, das Verhältnis Bülows zu Schaefer fCi sehr intim. Graf Schulenburg habe ihm brieflich auch eine solche Andeutung gemacht; er sei überzeugt, daß der Ange­klagte in gutem Glauben gehandelt habe. Dr. Hirschseih erklärt, es sei ihm nichts Authentisches bekannt, woraus die Homosexualität von Bülows gefolgert werden könne; mit dein Angeklagten habe er über Bülow nicht gesprochen. Brand er­klärt, er habe alles, was er über Schaefer erfahren, von Gehlsen gehört und dieser von Dr. Hirschfeld. Letzterer tritt dieser Dar­stellung entgegen; der Name Schaefer sei ihm ganz unbekannt gewesen. Hierauf tritt die Mittagspause ein.

Zn der Nachmittagssitzung würben die Zeugenvernehmungen sortgesetzt. Kriminaltommisfar v Treskow sagte aus: iyOr zwei oder drei Jahren sei, einige Tage nachoem er eine Unter­redung mit Brand gehabt habe, sein sämtliches Material aus seinem Amtszimmer gestohlen worden. Im Monatsblatt oann Schneidt behauptet, das Material sei ihm von einem Un­bekannten überbracht worden. Brand erklärt sehr erregt, bep ihm damit die ungeheuerste Beschuldigung gemacyt werde. rauf erklärt der Rechtsanwalt Sarnau un Namen Brands er habe auf Grund des Ergebnisses der VerhanDlungen die lieber- zeugung gewonnen, daß Die von ihm behaupteten f chweren idjuiDigungen, die er gegen Bülow erhoben habe, nicht der Wahr­heit entfprechen. Er erkläre mit tiefstem Bedauern, daß er fjtz durch Die ihm gemachten Mitteilungen habe hinreißen lassen iar würde, wenn Bülow anwesend wäre, diesen um Borzeihullg oitten. Es tonne ihm nur noch Darauf ankommen, Darzulm daß er den ihm von verschiedenen Seiten gemachten Mitteilungen Glauben beilegen mußte. Der VerteiDiger beantragt hierzu hjx Vernehmung mehrerer Zeugen. Dies wird abgelehnt.

Ehe die Beweisaufnahme geschlossen wurde, wurde die A uz. kunft des P 0 lizeipräsidiums Rom auf Die Anfrage der Staatsanwaltschaft verlesen, ob tatfächlich, wie Der Angeklagte k, yauptet, in den Akten Der römischen Polizei Fürst Bülow uch Geheimrat Scheeser als Homosexuelle figurieren. Die Antwor lautet, daß in dem Register und den Akten des Polizeipräsidimti Rom bie Namen Bülows und Scheefers als Homosexuelle nitr figurieren und nicht figuriert haben.

Der Staatsanwalt führte in seinem Plaidoyer aus: Die vgr Brand behaupteten Tatsachen sind nicht erroieien worden, fon Dern als vollkommen und unwiderleglich unwahr fest- gestellt. Damit ist die Strafbarkeit des Angeklagten fest gestellt Bon der Wahrnehmung berechtigter Interest en kann nicht bie Rede sein. Der Angeklagte hat sich unerlaubter Mittel bedient und hat absichtlich den Reichskanzler beleidigt, um Aufsehen n- erregen und Sensation zu machen.

Der Antrag des Staatsanwalts lautet auf 1V2 Jahre fr. sängnis.

Der Verteidiger führt aus, bezüglich der vom An« klagten erhobenen Beschuldigungen sei er derselben Meinung wie bei Staatsanwalt. Der Angeklagte habe zweifellos gefehlt Damir, daß er auf tz-rund bloßer Mitteilungen gegen Den höchsten Beanuev des Reichs den von der Allgemeinheit als schwere Beleidigung empfundenen Vorwurf erhebe, daß er homosexuell veranlag: sei. Der Angeklagte sei aber ein Phantast und Fanatiker feimt Ueberzeugung, die den unwiderstehlichen Drang in sich sühw. das vorzubringen, was seiner Ansicht nach der Wahrheit ent­sprach, weil er glaubte, damit für Die Aufhebung des § 175 wirken. Zu verstehen sei das ganze Verhalten des Angeklagte nur aus Dem Zuge unserer Zeit heraus unD aus Der unglückliche Entwickelung, welche die homosexuelle Bewegung genommen hat:, Der Angeklagte glaubte die Interessen seiner Gemeinschaft zu vm treten. Der Angeklagte sei wegen Beleidigung zu verurteilen, der gute Glaube sei ihm aber nicht abzusprechen.

Der Angeklagte bat in seinem Schlußwort, ihm zugiu^ a^-en' er zehn Jahre sein Blut geopfert habe für bi Abschaffung des § 175, und daß er sich jetzt nur in der Wa« der Mittel vergriffen habe.

Der Angeklagte Brand wurde zu einem Jahr fechi Monate Gefängnis verurteilt und wegen Fluchtverdachts Die sofortige Verhaftung ungeordnet. Auch wurde 01» Unbrauchbarmachung Der zur Herstellung Der Broschüre benutzten Platten und.Formen erkannt.

In der Urteilsbegründung heißt es: In dem Artikel Braud ist allgemein Der Vorwurf Der Homosexualität erhoben unb es? ist nicht gejagt, wie dieser Ausdruck gemeint sei. Ausdrücke wie bessere Hälfte" undScheeferstuudeu" deuten darauf hin, daß der Angeklagte vielleicht auch eine Betätigung in Strafrechtlichem Sinne meinte. Der Schutz Der Paragraphen lv3, Wahrnehmung von be­rechtigten Interessen, ist Dem Angeklagten nicht zuzubilligen; Interessen, Die gegen Zucht unD Sittlichkeit verstoßen, sind nicht berechtigte Interessen. Erschwerend ist, daß sich Die Beleidigung gegen Den höchsten Beamten des Reiches richtet und daß sie öffuil* Uch durch Die Presse geschehen ist.

£ie Behauptung des Angeklagten, er sei Der Gegenstand von Erpressungen geworden, fei unwahr. Ebenso unwahr fei es, Daß .Angriffen stehe, Die m DerZukunft" gegen verschiedene befannte Persönlichkeiten bezüglich Homosexualität und emeftamanlla gerietet worDeii imD. Als Reichskanzler und als Mensch habe er 8n)ei!en '^nter einen Raum zur 'Ve^ 1-UfUcht gehalten, Den gegen ihn erhobenen unerhürteii k? ni. ml ' r UL e- herzlichen Dank ansspreche.^ Heute ^L^uldigungen entgegenzutreten. Biilo.v erklärt aus Befragen r-e Ul Ör ~a9e, Den damals akzeptierten die öenamtten römischen Zeugen ihm größtenteils unbekannt ejMpW L» rnr van» A äsäss* «ä

^VeTauidü Ä CV,te

I)ÜÜe er UlC 11111 scheeler zusammen eine Gesellschaft besucht, uno auf die anderen Behauptungen brauche er woljl nicht zuruckzukommen. Graf Lynar kenne er gar nicht lieber yoDenau und Eulenburg seion ihm erst m Den lernen «n iliHPrln196 ,öeyicl2le ^gegangen. Er habe aber feine lanächlichen Un er agen gehabt um ofsiz.elle Schritte zu unternelinicn. I ev Honiosexualitat habe er semes WissetiS mit Eulenburg nie aeiurncnpn über Abschaf,ung des § 175. Aus eine9

Bulow, da,, er m Der Ernennung Scheefers zum Geh. Reoieruno^rm emiafieü." Je 1Zlu:ie'cl)"ll,l9 wird bann vorläufig

zukommen. Erst 1905 sei Die^ her 'c) entgegen-

WW-MSZ ff-MMWWW WVL-ZWM Verein sowie vor allem brr tornRh1«1..61 ^"^wirtschaftlichen Achtung der (Schule fic die Er-

bem Minister des Jn^n Dr R L bante insbesondere lur bic Schule u . i der cm großes Interesse

Öffnung Ä ^dadurch ,w,elen habe,daß. er ihrer Er- V^n Nachfolger in der LandtchrUckan^ lk£ über8a6 sodann Dr. Ufmgec den Schlüssel inS?41 s Ministerialrat

fernem das datz ihr auch

Tr, UfUdu er,alte!1 bleiben möge, «1« «sess,.;"

Kompagnie um Verzeihung.

** D i e Friseure haben sich veranlaßt gesehen, mit den Preisen bei ihren Abonnenten in die Höhe zu gehen. Früher war das Abonnement für eine zwölfmalige Bedienung mit 1.20 Mark eingerichtet, seit Dem 1. Ott. aber erhält der Kunde für dasselbe Geld eine Karte für zehnmalige Bedienung. Die Friseure weisen darauf hin, daß dies immer noch 20 Prozent billiger ist, als wenn der Kunde einzeln bezahlt. Ferner wird die Preiserhöhung ..... ....., ____________________

mit Recht damit begründet, daß der Komfort in unseren I herzlichen Dank aus und' schloß mit Dem Wunsche, Dab Friseuraeschäften gegen früher erheblich gesteigert sei und für alle Zu tun st ein guter Stern uueu Dem Haus unD Der wer-

Den ist, dazu kommen noch Die gesteigerten ^vyne unö Der -n |e|ncnt n ^^putz recht gut ausnimmt unD allgemein erheblich verteuerte Lebensunterhalt, so daß sich hiermit Bewunderung fand. Das OD^rge,ct) entyult Die btwen Lehr­allein schon der Aufschlag rechtfertigen ließe. läle und einige 9iebenraume, uno Das Dachgeschoß Die reichhaltige

sd Darmstadt. 6. Okt, Die Beisetzung des Guts- Lehrmittelsammlung, Lhrcizimmer usw. In sehr prakc.scher ..J q'.kx.-. hnn Weife fino Die Schranke für Die Lehrmittel teilweise in son,.

Besitzers Werth, der dem hejftschen Laiidtage vol < nutzlos daliegenden Wuitein, Die durch d.e Dacykon,.ruktion ver- bis 1903 als Mitglied der nationalliberalen Partei an-! uriacht finD, untergebracht^ Das ErDgeschoß Dient ats Spritzen- gehörte, hatte zahlreiche Freunde des Verblichenen an Haus. Auch dieses würbe befichtigt unD Dabei namentlich eim seinem Grabe dereiniat, 1L a. Joaren die Abgeordneten wohl 600 Jahre alte Speise bewunoert, die reich mu Br-id-nbach Erck und Hirsch«! sowie der frühere Ab- schloß sich ein gemeinsames

geordnete Joeckel und der Reichstagsabgeordnete Graf Essen im Holländifchen Hof an, Das Die zahlreichen Teünchnicr Orio la erschienen. Im Namen der nationalliberaten lange in guter Stimmung zusammenhielt. GeheimeratTr. Brei- Partei widmete der Letztgenannte dem Parteigenossen ^?rt führte im Verlauf Des Mahles aus. Daß Die Förderung

».Ki«i6«.«M-N,ch-N iw*» ass*$$g sxjväs

Das Gedcihen Der LanDwtrt,chaft und es sei angefichts duffen Pflicht, bei einem landwirtschaftlichen Fest vor aLem Des LanDesfürsten zu gedenken. In Das auf Den Großherzog ausgebracyte Hoch wurDe be-! geistert eingestimmt.

LWWMLM SMWWWU noch ZU Bekannten etwas öeoen allerhöchster Stelle,

sestgehaltcn, daß Bülow seii?Areund sch B(Sr hnhi"6- bQIan getan, Das Darauf binmeiirn habe niemals etlvas

Bülow gesponnen habe Damit 'fnff? hC ClHe 9lttr^öue gegen zufammen, als stände ei mit Den unerhorte Vorwurf

Zusammenhang. t ^L l ^^gnffen auf Bülow im