Ausgabe 
7.11.1907 Erstes Blatt
 
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** Oeffentliche Leschalle. Tas L e s e z i m nr e r und die Ausleihe der Lesehalle muß infolge der Ein­führung der Kanalisation auf einige Tage geschlossen bleiben.

** Die Gießener Freiw. Feuerwehr begeht am nächsten Samstag, den 9. November, ihr 52jähriges Stiftungsfest,

Sonnenschein KtarerHimmel

Israelitische Religionsgcsellschaft.

Gottesdienst.

Sabbatieier am 9. November 1907: rN'eitag abend 4.25 Uhr.

schwer Verlebten erfturt sich den zufolge aus dem Umstande, daß der Kessel Deas durchschlagen hat, wodurch auch Leut-' ge»Vs,en worden sind.

* Eine Gedächtnisfeier für

Sfietceroloflifrtic ^eob.id/tiiugr* der Station Gießen.

gestellt. Der Ausschuß wird sich am Donnerstag in Gegenwart der NcgierungSvertreter mit dein KreisoermessungSwesen und dec Vorlage über die Fürsorgekassen für die Landgemeinde- beamten beschäftigen.

** Lehrerpersonalien. S. fc & der Großhcrzog haben genehmigt, daß der erste Hau^tlehrer an der Bau- gewerk- und Gewerbeschule zu Bingen Franz T ö t g zu Bingen die DienstbezeichnungDirektor" zu führen hat. Erledigt ist die mit einem evang. Lehrer zu besehende 4. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lich.

**JnderGescllschaftsürErd-undLänder- künde hält heute abend Oberleutnant Filchner aus! Berlin einen Lichtbilder-Vortrag über seine Expedition nach Nordost-Tibet.

** Dielinksliberale Versammlung in Frank­furt a. M. am nächsten Sonntag nachmittag, in der die Llbgg. Konrad Hausmann, Müller-Meiningen, Naumann und Wiemer über die liberalen Einigungsbestrebungen sprechen werden, erregt, wie uns der Vorstand des freisinni­gen Vereins mitzuteilen ersucht, auch in hiesigen liberalen Kreisen großes Interesse. Eine Anzahl Eintrittskarten stehen für hiesige Interessenten zur Verfügung und es wird gebeten, sich deshalb an den Schriftführer des Vereins, Stadtv. Eichenauer zu wenden.

bisherigen Nachrichten die übcr ihm liegenden zahlreiche unbeteiligte

die Schlacht bei

4- 6,5 1,0, 4,4

werte befindet sich in einem schrecklichen Zustand und dürste schwerlich mit dem Leben davon kommen. Die vier Uebel. täter wurden von den gesamten Bauern der Ortschaft ver: folgt und im Wald aufgestöbert. Ztvei der Wüstlinge wur. den von den ergrimmten Verfolgern an Ort und Stelle mit Harken erschlagen, während es den beiden andern gelang, zu entkommen. Der Pope des Ortes hat, als er von dem gräßlichen Vorfall erfuhr, die sofortige Schlachtung der Schweine angeordnet, aber strengstens verboten, daß einer der Ortsinsassen von dem Fleisch diesermenschenfressenden" Tiere genießt.

Kleine TageSchronik.

Ein folgenschweres Automobil-Unglück, bei dem der Gastwirt Emil Schulz getötet wurde, der tfufeur Richard Suckow einen schweren SchLdelbruch erlitt, und der Chauffeur, sowie zwei weitere Personen gleichialls leichtere Verletzungen davontruaen ereignete sich unweit Pichelsberge bei Berlin. Unweit vom ^ceschloß in Pichelsberge, an der ziemlich abschüssigen Kurve der Chaussee nach Westcnd, fuhr das Auto mit rasender Geschwludlqteil Tie Folge davon war, daß der Kraft,vageii gegen einen Baum «ließ und sich überschlug. Tie Insassen wurden in weitem Boa en nm die Chaussee geschleudert, das Automobil stürzte in den Chaussee- graben, wo es zerschellte.

Der Stellenbesitzer Neuhauser aus Alland (Schles.) tarn betrunken nach Hause und geriet mit seiner Frau in Streit. Er ergriff eine brennende Petroleumlampe und schleuderte sie geaen die zur Seite springende Frau. Das Zimmer stand schnell in Flammen. In kurzer Zeit brannte die Besitzung ab. Aus den Flammen wurde nur die Frau gerettet. Neuhauser and drei Kinder im Alter von 4 bis 9 Jahren verbrannten Die Frau erlitt lebensgefährliche Brandwunden.

In Schmilau bet Natzeburq ermordete der Kbjähriae Privalier Prahl, ein früherer Bieriahrer in Altona, seine gleich, alterige Frau. Ter Mörder wurde verhaftet.

viach einer aus der Pariser Presse in die deutsche Presie über, gegangenen Nachricht soll auf dem Dampfer des Norddeutschen 2loyd KronprmzesUn Ceetlie" die Tochter des ehemaligen Al a r s ch a l l s B a z a t n e während der Nacht von einem Steward über fall en und mißhandelt worden sein und dann rn San- lauder gelandet sein. Wie der Norddeutsche Lloyd müteilt, ist die .Kronprinzeisin Cecilre" ausschließlich in der Newyorter Fahrt beschaUlgt, kann also gar nicht in Santander landen. Auch ist von den^gmizen Vorfall dem Norddeutschen Lloyd nichts bekarmt.

Gießener Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung für Hessen am Freitag den

8. November: Allmähliche Trübtiug. Zunächst noch trocken.

5.-6.

5.-6.

Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittags 3.80 Uhr.

Sabbat-Ausgang 5.40 Uhr.

Wochengoltesdieust: morgens 6 45 Uhr, abends 8.00 Uhr.

Höchste Temperatur

Niedrigste

XSirctyltd^e Hadyrldptcite Evangelische Gemeinde.

cr . l?.°""erstag den 7 November, abends 8 Uhr, im MarkuSsaal, Klrclsttrage 9: Übelst und e. Pfarrer Schwabe.

Freuag den 8. November, nachmittag 46 Uhr: Miss was kram der Lukasgeiiteinde im Lukaskonfirmandenfaal. ,

Israelitische Retigionsgemeinde.

Soltesvrenii in der Synagoge (Südaulage).

Samstag den 9. November 1907:

Vorabend 4.45 Uhr.

Morgens 9.00 Uhr.

Nachmittags 3.30 Uhr, Schrifterklärnng.

Sabbatausgang 5.40 Uhr.

roiU ihre anderweitige Organisation der Initiative der Regierung überlassen. Bezüglich der M ü hle n - U m sa tz - steuer lAntrag Braucr-Erck) wünscht dieNegierting die Gründe der Antragsteller näher kennen zu lernen; cs wurde deshalb die Aeschliißfafsiing ausgesetzt. Zur Vorstellung der KreiS- straßenmeister erkannte der Ausschuß, daß die Hammer für die Sache nicht zuständig ist. Es luirb den Petenten nahe gelegt, sich an die KreiSverwaltungcn zu wenden. Tie Beratung über die N e b e n b a h n a n t r ä g cHaas(Reinheim-Reichelsheim) und Wolf (Undenheim-Armsheim) wurde wegen Nichtanwesen- heit der Antragsteller ausgesetzt. Der Antrag Ulmann inbetreff deS Bahnhofs Vilbel wird sich durch die ungeordnete Unterstichung deS veränderten Bahnwegs erledigen. Tie Vorstellung betr. des BahnprojetiS Richen-Wimpfen wird für erledigt erklärt, da für Hessen kein Interesse an der Bahn besteht. Die Petenten Lokomotivführer Hoppe und Wagen­wärter Nepp werden auf den instanzenmäßigen Weg verwiesen und die Vorstellung der Oberförster betr. der Burcaukosten und der Pferdehaltttng bis zum nächstjährigen Budget zurücl-

p, res lau, 6. Nov Der Preußische Eisenbahnfiskus be& klagte die Breslauer Altersenfirma Nathan Friede berg auf Ersatz des ihm infolge der bekannten großen D e f r a u d a t io. neu m Eisenbahn altmaterial entstandenen Schadens m .Hohe von 157 197 Mk. Die beklagte Firma bestreitet diese Forderung und behauptet, die Schädigung betrage nur 15 000 VJiarf, die bereits bezahlt seien. Das Gericht beschloß Beweis» erhebung über die Höhe des Schadens

München 6. Nov. Das Schöffengericht verar- tc'lte den ockannten Freidenker Josef Gontheimcr, der aus ofseMlicher Straße antiklerikale Flugblätter an das Volk

<rn Mittelschüler verteilt haben soll, wegen groben Unfugs zu drei Wochen Haft.

Straßburg, 6. Nov. Das Schwurgericht verur- teilte den 29 Jahre alten Kontoristen Ferdinand Schiefer von hier, der eine Kontoristin am Nheinufer überfallen und vergewaltigt hat, zu 1 2 I a h r e n Z u ch t h a u s.

Nom, 6 Nov. Die Strafkammer verurteilte heute die Beteiligten an den gegen Kardinal MerrydelValam 19 Aua m Manno verübten Beschimpfungen zu Geldstrafen von 40 und 50 grants bezw. Gefängnisstrafen von 65 Tagen bis zu 4 Monaten. u

Lützen am 6. ^November 1632 hat am Mittwoch in jenem un- ! wett Mersi.burg liegenden Städtchen stattgefunden. Es war, wie von dor: berichtet wird, ein außerordentlich schöner Herbsttag. In der festlich geschmückten Stadt herrschte starkes Gedränge, da zahlreiche Fremde dort eingetrossen waren. Gegen Mittag kamen Oberprüsident Freiherr v. Wilmowski sowie der kom- iranbierenbe General v. Beneckendorff und Hindenburg an. Bald daraus tro f auch Prinz Eitel Friedrich als Vertreter des Kaisers ein, sowie der Kronprinz von Schweden. Um 2 Vs Uhr begann die Aufstellung der Prozession zur neu errichteten G e d ä ch t n i s k a p e l l e für den Schwedenkönig 'Gustav Adolf, bei der schwedische Studenten das schwedische Banner vorantrugen. Unmittelbar hinter ihnen schritten die beiden Prinzen, denen sich u. a. schwedische Militärdeputationen, Ver­treter dcs schwedischen Adels, sowie der schwedischen Schulen und

Aanücl.

Hamburg, 6. November. Die Firma Walter Delbanco unb tto., Raul|cl)UL- unb Fuiternüllelimport hat ihre Za tun gen : eiuge stellt. Die Höhe der Passiven wird aus etwa VI. Mil- ;

Tie Zahlungseinstellung soll durch den Rückgang : dcrGnmnupreise verursacht worden sein. Es verlautet, daß dcrJn- habcr der Girina Delbanco Selbstmord beging. B . Geldmarkt und Reichsbank. Die Meichsbank roirb qegcnronrtifl in ihrem Bestreben, den Goldbestand zu schützen durch das Anziehen des Privaldtskonts unterstützt. Dieser ist gestern in .

Wta 'T w b'f b'/. /. gestiegen und notierte schließlich 6*/0. , k öl'ch auf der Höhe von 6/,.°,,. : JBate diese B-tvegutig des Diskontsich, einqelrclen, so hätte sich der Börfe^eÄi ^Diskontierungen von Reichsschahaiiweisungen au der Börse Hellen inntzen. Tatsächlich hat übrigens das Institut liingst schon einen Poste» Reichsschatzaivveifungen direkt begeben, nach den^Auslönb"'bCr 3feid)6bai,t 'nehrsach Gold zur Ausfuhr anltn ihnrJ « luorüen >st, während andererseits auch

fl 'iiierböemeien stattüestludenhaben. Jdes sind die legtcreii

des «'s d,e ersteren, sodaß der nächste Wochenausweik '

Die lirn n hn, ^'-^crm'g des Metallbestandes zeigen wird, streb? l^.u'" unb B->»kstrmen sind nebenbei a.ifs eifrichste de- zufammen und lne'i^ lein und ziehen an Gelderii

Alis üiefein un'3 flc nur aufspeiaern können

er eüiheimischen unb von auswärts erschieitenen Geistlichkeit mit oem Erzbischof Ekiuan an der Spitze auschlossen. Die Feier in oer Gedächtnistapelle wurde durch den ChoralEin feste Burg Eft unser Gott" eingeleitet, worauf Geh. Kirchenrat Dr. Pauk- Leipzig die Festrede hielt. Nach einem Gesäuge des Upsalaer Studentenchors übergab Rittmeister v. Linder als Vertreter seiner Mutter, der Stifterin, Frau Ekmau, die Kapelle der Stadt Lützen. Erzbischof Elmau und Geueralfuperinteudent Jacobi uah-- men daraus die Feier vor. Erzbischof Ekmau betonte u. a. : ,,Wir müßten mit Gustav Adolf bekennen, daß es Gottes Gnade fei, daß wir in geistlichen und weltlichen Dingen freie Völker seien. Gustav Adolf hat für Freiheit in Gottes Dienst und Leben gekämpft und gesiegt. Das Evangeliuin Christi möge rt1,a s- r, u c . - . ..v i uns so teuer fein, wie ihm und seinem Volke." Tie schwedischen

m-jt i t diesem An laß wird eine größere ! Vertreter legten 150 Kränze am Grabstein nieder. Der Festzug

öc|tlici;teit in der Turnhalle des Turnvereins, Nord-Anlage, kehrte in die Stadt zurück, wo später ein Festessen stattfand,

abgehalten. Nach dem ausgestellten Programm zu urteilen pci ^C1H der schwedische Minister von Harmskjöld einen Trink,pruch stehen den eingeladenen Gästen, den Kameraden und ihren worin er aussührte, Schweden würde auf dem Schlacht-

Familien ciniae unfcrhnrtpnhn 1 |Uöe Wohl keine entscheidende Nolle mehr fpielen, aber es gebe

♦♦ ® unterhaltende Stunden bevor. andere Gebiete, ans dem cs für die Entwicklung des Menschen-

Tas Ehrenzeichen für N^itglieder frei- ge,astechtes Bedeutungsvolles leisten könne. Die anwesenden williger Feuerwehren wurde verliehen durch Ent- Tshweden würden mit Freude, Dank und Stolz auf diese Feier schließung S. K. H. des Großherzöas dem Julius a ler Dein. Gustav Adolf-Verein wurden durch den schwediichen

»n Friedberg t Tr Cavalli UN Auftrage des Apothekers Kervstedt in

° Vogelsb« rg, 6. Nov. Es ist Winter * W e r z a h l t d i e Lbo si e n i IN M o ltkc-H a r d e n- reckt warm "NI die Mittagszeit noch Prozeß? Ueber diese gewiß außerordentlich interessante

i lb n L Äi te -nQd)? fanS- ral ^ermomctcr Frage schreibt man den Danz. N. N. von juristischer Seite I der^ Maldbäum/ hräinv- M ier LaubabfallNach der Rechtsprechung des Reichsgerichts (Urteil vom ^alobaumc begrünen. Der Wald prangte bis heute 13. 3. 84 Ent sch. X, 237 und 26. 2. 97 Bd. 29, 422) ist das da^Laub nickitvvn den 7^"" 'm Oktober vorliegende Privatklagcverfahrcu, trotzdem es sich in der

Winter" saat es einen strengen Berufungsinstanz befindet (einstweilen) einzustellen. Die

a irten ist vieles ckiemük-. ®ftterrc9cI- In den Gemüse- Staatsanwaltschaft hat ein neues Verfahren einzuleiten, in noch in den M8tof?n' blc oem der Privatcläger Moltke die Stellung des Nebenklägers berbrächte d r vorbei. Gestern Hut, und zwar ohne daß er sich noch besonders dem Ber-

cnUvickelter Apsewwten Svä rieb^d^^?^"^ völlig st-hren auschließt. Die dlirch das Privatklageverfahren ent- geirrt ^'cll,luten' Opattrrcbe, die sich m der Zeit standeneu bisherigen Kosten können nunm«hr (trotz §§ 503 tz Ulrickistei» ß q?nh f m t . W- 2 496 Strafprozesses) nicht mehr dem Privattläger Linie M ü cke-U lr i cki ste i n' m Bahupro)ekt der Moltke auferlegt werden, da er nicht mehr Privatkläger, L-meiude Gros, M b'n Stores,en der sondern bereits Mbenkläger ist, auch die erwähnte Ein-

Äesellscbait 'A-1 ^ rrn b m r1 Ö°n bcV e,ic't6a^1Bau« )tc[(uiig des Bersahrens keine definitive Einstellung ist

tthvie fic § 49ü St. P. O. voraussetzt. Nach der RechtspreLuug ^grenze Ober-Ohmen vermessen ivorden dC b oef Reichsgerichts gilt für die Kosten bei der Nebenklage

durch einen Jnaenieur a^ ttotrb s°^°"dez: a) Wird der Angeklagte verurteilt, so hat er die

weitergesührt 9 1 C 3ir,na b,e ^rmesfung dem Nebenkläger erloachseuen notwendigen Auslagen zu

R. B. Darmstadl ß tragen. (Urteil des Reichsgerichts vom 27. 4. 82 Entsch.

von der 3. Batterie des'Art.-ReatS " r." V ^d. 6 237 vom 2. 10. 83 Rechtspr. 5, 572, vom 21. 10. 87

mittag ans seiner Sttibe Selb stmord n ft > ^cu c Rechtspr. 9, u24). b) Wird der Angeklagte freigesprochen, so Furcht vor Strafe. Er war eines Abende olm/urla".b?/^ x* b" Ankläger nicht lediglich in seiner Eigenschaft als zu spät in die Kaserne zurückqekehct Ib'e,So|tcn verurteilt werden (Rg. vom 1. 7. 98

Tagen Arrest verurteilt worden 9n dcni R omenl etI?l8Cn $b' 31- 230)' »nd zwar auch bann nicht, wenn er in Arrest abgeflihrt .oerden sollte^wa er^inen x " vorliegenden Prozesse die Privatklage erhoben, die

und schoß sich eine Kugel ins Her/- Srbwer-^volver -Staatsanwaltschaft hinterher aber die Verfolgung über­wunden erlitt gestern abend die Frau be-= Reck,^ ? "c!' uommeu hat Er tragt lebiglich hier seine eigenen Aus- Reuling, bic mit ihrer verheiraten SR Z (R.G.-Cntsch. 13. 1. 87 Bd. 15, 190); Loewe Kom- war, Quitten einzukochen. Die Tochter goß^Wesiigeist zu S 880). § 3? ®' 907 Unb 32016 99 zu § 417

WammTn verbrannten das Gesi'cht uttbbte ÄJfifÖS MU & fa3 ° x 10 6111 e 11 gefressen. Aus fein, doch werden die Verletzten längere steit bir "b I Mlchaelowitsch Petroff war die zwanzigjährige

Wiederherstellring bedürfen. V 3 6 5 ä ll)rer -Rerinosf bedienstet. Das hübsche Mädchen wurde

0 Marburg, 6. Nov. Laut heute heenhin^r o- Kt 3ctt von dem Knecht Wladimir mit Liebes-

triku-larion an hiesiger Universität stellt sick,3 die^»^» antragen verfolgt, die sie aufs entschiedenste zurückwies. Vor der Studenten ohne bieXL J ,8flOtrT Monaten hatte Wladimir versucht, sie zu verqe- Berechtigten auf 1671, nämlich 146 Theologen 83"^' e°in A^e ^ Notwehr hat Kajuschka dem Angreifer risten, 258 Mediziner und 874 Philosophen a>or wenigen Tagen war Wladimir

Winter betrug die Zahl ber ©hibpnfL >. ' vorigen au^> dem Krankenhaus entlaßen worden, und sann nun und im letzten Sommer 1883 *' J ^00 auf schreckliche Rache. Mit drei Freunden drang er nachts

~ ... -__ Kammer der Kachschka ein unb den vier Serien

. Ue6,r v v^rmychte». m6^..lolcht, bas schlafende Mädchen zu überwältigen

Düse Eilenden bot ficb eilt fi.v?rl;rttini9§lrbdt $ dem >-ck)oristtem war eine mehrer^ )tb(?rci Anblick. ftanben, die von Backwvrd narn (ä . ^lcv breite Oeffmma ent- Hl10 stützen waren wie S5eL?bo-d «mg. Mel^r? Pstt den gteltosben, d e in bcitxinhinnr \ tichlldt und er dnucrtn, ueMnbiger Gx ahr schwebten nm,<. V ,vv>4 ^^<i|u;une : webten, von herab-das Mädchen ins Freie

8« iaüt^HAse flretn Hx"1?"56 5U teiß=" und öintcr I^^eren. 5Arerdurch erwachte der Bauer

24r onstll,6N. Dte Bedauerns-

stürmenden Eisenstückcn erschlagen zu werden, anßerordentircy va§ Rcti umswerk. Die leicht Verlernen macht-en sdch trotz ihrer Wunden fafort mit an die Rcttmrg if;rer Kameraden. Im Augen- blick des Unglücks befanden sich über 300 Mann vor dem Hulk auf dem Uebungssahrzeug. Tie Zahl der Toten beträgt , ehnnnd zwar: Lbermmchinist Bäcker, Obermafchiuiftenmaal Wll- .,elm .vildt, Maschinistenmaat Zohann Saul, Obervoorsmannsmaat Karl Äeyn, Torpedoheizer Oswald Teiler, Deizer Edmund Schmitz und Johann Keller, Obermatrose Paul Nickan, Matrose Wilhelm Leu und Heizer Wilhelm Kellner. Schwer verwundet sind: Tor- pedoob. rmaschinist Voß, Torpedomaschinistenmaat Karl Rißmüller, Torpcooobcrnlaschinistenanwärter Max Dedecmann, Willi Penner, Richard Ballhaui'e und Nase, Torpedomaschinistenanwärter Richard Fritzsche, airt 9iaitoig, Heinrich Cordes, Joyannes Sckxrickel und Louis Dickmann, Torpcdoheiz.r Willi Keezler, Oberl-eizer Adolf Weber und Paul Rogacki, Heizer Heinrich Peters, Torpedoheizer Wckl e.m ...ullc, OberbroismannsmaatWalter Burath, Obermatrose Richaro Schwade, die Matrosen Anton Tönfing, Peter Taiel und Paul Migga und OberbotteliergaI Heinrich Schrader. Die iatroscu Liu und Kellner, weiche sich beim Ausbruch der Kata- frropl;.' als Wachen an Boro Alanden, wurden ho ch i n d i e L u f t geschleudert und schrecklich verstümmelt ins M e e r geworfen, wo sie durch Taucher ausgesunden wurden. Das

ewnnm t der schwer Berm war herzzerreißend. Meh­rere Tote bmuc.'t nur durch o e Namen in der Kleidung identi­fiziert iLuixen. Die große Zahl von Toten und 2 2 teilweise