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i kann. wenn es gelungen sein wrrD, schließt Muskat, vor der Dienstzeit die Füße der Bevölkerung derartig zu bilden, daß ohne Schädigung die Anstrengungen des Dienstes ertragen werden können, wird das Ziel erreicht sein, das
I der Bolkshygreniker sich mir diesem Gebiete stecken muß
* Wie du inir. . . Eine hübsche Anekdote erzählen dre „Lectures pour tous" von König Oskar von Schweden. I Der König, ein großer Blumenfreund, liebte es schon als Prinz, sich in seinen Freistunden mit Blumenzucht zu beschäftigen. Er wohnte damals oft in einer anmutigen Villa in St. Raphael. Alfons Karr, der geistvolle ftanzösische Humorist, war damals sein Villennachbar und die beiden Nachbarn standen in ungezwungenem, fteundlichen Verkehr tniteinander. Eines Tages schickte Karr seinen Diener zum Prinzen und bittet, ihm aus der Bibliothek auf einige Tage Linnes „Genera plantarum" zu lechen. Prinz Oskar läßt ihm erwidern, es sei sein Prinzip, niemals Bücher aus
* Eine Ausstellung für Theaterkunst. Aus Varis wrrd berichtet: Im Marspavillon des Louvre wird im kommenden Frühjahr eine höchst interessante Ausstellung eröffnet werben,. eine Theaterkunstausstellung, in der ein kostbares Material von Skizzen, Modellen und Szenen- entwurfen vereinigt sein wird. Die Theaterkunst des 17., IS. und 19. Jahrhunderts wird in lückenloser Reihe an dem Auge des Beschauers vorüberziehen- die Große Oper, bie. Eomeirte und einige andere Bühnen werden die noch vorhandenen Skizzen und Entwürfe der Dekorationsmaler zur Verfügung stellen und alle vorhandenen kleinen Szenenmodelle werden dabei einen interessanten Ueberblick über dre Entwicklung der szenischen Kunst vom 17. Jahrhundert zur Gegenwart geben. Auch die Entwicklung der geist- lrchen Zeremonien seit dem Mittelalter wird in zierlichen Roberten Übersichtlich veranschaulicht werden. I dem Hanse zu geben. Aber in seinem Bibliotheksraum
Es ist ein bekanntes und oft könnte er das Werk nach Gutdünken benutzen Karr sagte Sl'° *""*** und ging in die Bibliothek. Einige Wochen später
bedarf Prinz Oskar eine Gießkanne, die seine mag nicht in Ordnung gewesen fein, kurz er schickt seinen Diener zu Karr und läßt ihn bitten, ihm auf eine Weile die Gieß- kanne zu leihen. Höflich läßt der Schriftsteller dem Prinzen erwidern: es sei sein Prinzip, niemals eine Gießkanne auS dem Hause zu geben, aber in seinem Garten könne der Prinz. mit der Gießkanne gießen, so viel er wollte, er möge sich nur herüberbernühen. Prinz Oskar verstand die kleine Lektion, er lachte, und die Freundschaft der beiden Nachbarn blieb ungetrübt. . . .
Berlin, 5 Dez. Aus Anlaß der heutigen Eröffnung Lnt W Csr”ne?k° nrar Len " t 0 M 0 b i l-A U s st 6 l l U N g Wnd » rta^ an welchem Prinz Heinrich, die Minister
I fe ÖCI^emaIl9e Minister v. Podbielski u. a. teil-
nahmen Wahrend des Mahles brachte Prinz Heinrich einen k sp r u ch aus, tn welchem er auf die von ihm für das ^usstesÄnebene Tourensahrt hinwies. Dem Automobil- hastpflichtgeseß könne zeder Automobilist mit voller Ruhe und '^u- ^egensehen. Neber alle den Automobilisten bewegenden Fragen schwebe eine feste schuhende Hand. Diese gehöre dem a^cmD^k gebühre. Der Prinz schloß mit einem dreisachen
GevichtssaaU
Karlsruhe, 6. Dez. Das vom Verteidiger des zum Lode verurteilten und zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigten früheren Rechtsanwalts Karl Hau beantragte Wi ed er auf- n a h m e v e r i a h> r e n ist a b g e l e h n t worden. Der Verteidiger qeleqf9611 bt€^en Beschluß Beschwerde beim Oberlandesgericht em«
ÄS'»* »STS ÄMh» uud Pkl^ken voll und ganz bewußt bin und war bujdj behördliche Zeugnisse beweist. Der Herr schont ? de^hung von den Pflichten uud Aufgaben eüies ES HÄ ÄTuff» ‘«„S s^xtk.Ta*A ■aSSS
SKeutimg huldigen, so stxht hÄ
schwerdttoeg zu Mm JnstauMi offm. *
b«riNt. so ist es lobenswerte aufmeL S und S S fee Ee- daß daswlbe sich auf Zehnfache
Zn LS «es sErW — _ - - wrl Scherrer, Rohrmeister
uße Schon der Marschall von Sachsen er- ^LCr^?€rma^"n^ ^te Beine und nicht die Arme bie Schlachten gewannen. Es darf deshalb ohne llebc-trtebuna baMie Erntet, deren Soldaten besser zu ff® emer anderen, gegenüber wesentlich im Vorteil Aufmarschlinien gemäß des Moltke- fchen -dvri.es. „Getrennt marschieren, vereint schlagen" stetig langer werden. Min nimmt das Wundlaufcn stets 12 bis ~0 Prozent der Mannschaften in Beschlag, so daß man ^fenben .®He&nta6£n größere Aufmerksam-
der jungen Leute wie während der DrenstMt schenkte. Jnbetreff des Plattfußes stellte sieb bei- sprelsweise heraus, daß nur etwa 4.3 ProZnt angeborene Formen konstatiert werden konnten; der Rest war ervwrten
ba® männliche Geschlecht das ^^slg unter diesem Uebel leidet als
das werbliche Dazu kommt der Umstand, baß in der Mebr- bret dkEftrß doppelseitig auftritt. Was das so entfallt auf das 16. bis 20. Jahr bie größte Häufigrert. Merkwürbig ist, wie eine einmal fälsch-1 sich weiterverbreitet unb allseitig Go>^un man überall in ben einschlägigen wie Juden durchweg mit Platt- seren. Muskat stellt demgegenüber fest daß! divers erbracht habe: jeder Neger besetzt voraus-! ntd)t ti°n Ehester Jugend aii schwer geft dw dägL/ hmtS noT<in?Jt ^uße; erst die Arbeit bringe t ^>Er zeigt sich beim Erwachsenen e~n ^bhr oder mmderes Abweichen der großen Lebe nach air^n, vielfach veranlaßt durch unztveckrnäßiges Schuli-
J!? ^xb^uBeran in Laienkreisen zu wenig berücksichtigt, daß der ^uß im Verhältnis zum sonstigei'r Körber in der Jugend em schnelleres MachsLm zeigt. Muska? weist darauf hrn, daß jin der Stadt und noch weit mehr a u f demLande die „Sonn tags stiefel-viel getragen werden und schwere Schädigungen d^Fußes! h^berfuhren. Man muß immer und immer wieder barnnt I ^w.lsen, daß der Plattfuß v^ütet Serben
* ^Z?L^^umagen. C. ist tu. üllu ujt
gebrauchte^ Wort, baß jede Stabt bie Wurst hat, bie sie öerbrent, und nicht weniger bekannt ist, baß in bem Ruh- mestranze mancher Stabt ihre Würste am herrlichsten prangen; wir brauchen ja nur an bie spöttischen Worte Heines über: Göttingen, cm das Bratwurstglöckle in Nüm- berg, an ben Schweidnitzer Keller in Breslau zu erinnern, c Zunder daher, daß auch eine jede Stadt eifersüchtig beftrebt war, den Ruhm chrer Würste ober ihrer sonstigen berühmten Fleischgerichte zu bewahren unb bas Rezept, dem es. feitet wird, ängstlich geheim hielt. Ein lustige^ Bespiel hierfür fmden wir an einem Ort, wo wir gar . nicht danach ge;ucht haben. In der Auswahl der von Goethes Mutter, bie Albert Köster im ^nsel-Verlag hat erscheinen lassen, lesen wir: „Wegen des! Metzger Knecht butt zu Nachricht, da ßunsere hiesige Metzger kernen einzigen bie rechte fünft Schwartenmägen zu betferJ ttgen lehren — ba$ Ijat mir mein eigner Metzger gantz auf- 63 au^ 6^utz natürlich, denn aus der halben Welt kommen Knechte hieher und Wens bie ^.tten, so fönten bie Schwartenmagen überall werden welches nun doch nicht ist. Also das Eude^w Lredrst daß Frankfurth die Ehre allein behalten will, rechte Schwartenmagen zu machen. Zum Trost aber für den auswärtigen Verehrer der Frankfurter Schwartenniagcn fügt sie hm zu, bajj erjie alle Woche mit bem Postwagen be- "Unb ton der besten Fabrik, das ver-
VvVkjX- lll).
-hlgttn stlslmch," "üiiSig'ulf. Wriln wlcll da/son\° V dem Buchstaben des Gesetzes bel ebkn s?. die Polize: auf Spnntags-Vorstellimgen ff®
Bergmann Än‘?e tauft von
. "cvra lt ar "(gatt mg? des Kommerziell
m (yiegen wohnende Öaiinliei! ober bedürftige,
Uutzungen von je 300 Ac. zu vergcbei^b^^Ende Personen Unter- 9trmeimui^rjkncuI Börw E äu“ crfohie?C5Cm6Cr 1907 bei beffl Sieben, den 4. Dezeinder 1907. S
Oroßberzogllche Bürgermeisterei, v- -d.. st eilet.
, eE Märkte. ---
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Gießener Wcttervienft. '——
N. B. Darmstadt, 6. DLL. lTel i
H n 1 b^§he ° 1 u.n 9 gegen den Naubmörder^Mat
Oberlandesgerichtsrats D-r Forcht sei/ Montag Les
Gießener Konzeriverern.
ihr SeÄSta(,W;«i« dieses Jahres am 10. u. 11 frn der (staotkirche bringt atoci größere Ebni'Ni er ft» h'i r- a r;
OViprf ü^lrn bhor. Zm Eingang steht^ein neues
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KJÄ to-Ki «fcft ters vielleicht, je gesLm"wurdet
aeü-bd’^ 9P 'rf' ick . b; dav nach seinem Texte ein streng f* ?XL- 'a?orte wb DOilT Komponisten au-x der i-ummmenges-ellt. Brahms hat dieses Werk
naey - m großen ougen der i>eirtjer- n Wa en 1^70/1^71 „.vr -
^»L'A?SSMLr?M LWMLMW Eleinerung ansgeht. ' der 'Zst° Sa^ dä- Cn?
XÄ?!? 3'ueitc,t ber °°lkstNmttche Ehbaw berÄ\ Wm. °°n Ä^däute
^rq^i^LMrt^^bcto$<i^®au1^fmd Ie?tenb.isftc"
SeȀ
ptatm der Universität zu den bevorzugt zLkn iühlw,
TTrir ^er, als Herrn Appel feig und' ann^. fi n W taktvoll auszudrücken beliebt
BeleZ!una prnT^ ^ä)tcn Ausführungen Überhang >,İa Wirf
Wieseck.
b-schL?).DnfenLd^mt Ln
SBiefc<f- un6 dessen Rohrmeister, bezw W» meister, wie er ihn zu ncmien beliebt. Der betr Herr cme Überaus grvtze Eriahrung in dieser Beziehung zu lt? eS sufeag'*’a”1 ai“’- "«»■
?tIler s^'^Äbitung. 2. Dürfte dem betr. Herrn bekannt^' daß.. Üch Ichon im ersten Betriebsjahre ein DoriS^d? Wapermangel bemerkbar machte, der sich im
>f>ahre wiederfvlte und in diesem Jahre durch den Wasserm^ nn^allgcmeinen und die Vergrößerung des OrtsnebcL
Stuttgart, 6. Dez. .Heute siüh wurde die % i. Spezereigeschäfts, Rosine Schönfisch ihrem Marrne hnrrh s r o; <x\ u f a ..
-----verschlisse getötet
GrttgeßcrnSt.
(Bur Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel I übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
»W uns mit seinem Ein-
156 157 Tn seine Angelegenheit mit den
I ^Etlichen Ho chbaua.ufs ehern hinein.
, , Wenn das Eingesandt in Rcr. 269, wie Herr A meint eine fnge mwnhme Beleidigung enthalten hätte, wäM ^ r wibl veranlag gewesen, ihm bei Feststellung Les 6ctolf
Dieser hätte sich jedoch, weim er sich ewer
solchen Bereidigung bewußt gewesen wäre, jedenfalls von selbst genannt unb wird dies zweifellos auch jetzt tun '
£a§ Eingesandt enthält jedoch gar keine Beleidiguna zu d^Lit^As ?E«r ' IcdiEch Spenglerineister war, S % Jl°l dem neuen Gebiete des Jnstallations-
IrÄrmationen bei Baubeamten holte, bie sich tat .schon lange Zeit beschäftigt chatten, so iwr bie» tarf?
Cn?nlv9<- Unb .ÜEi>atf Miller Entschuldigung. Sinteret.
’ •? E es richtig und ganz natürlich, daß wir uns wie aucki Mit anderen Hwidiverksmeistern, mit Herrn A ^weilm über
AEallationswesen besprochen haben .V------- ------- yt
de?Awi<A friTbÄ? biym mtiar.to?T- Sollte aber Herr üf ehrest- Manne durch d r e i R e v o l v b« SÄ’ SÄfeii Der Mann ist geflüchtet.
eben lediglich eine Ansicht des Herm A. blC3 bai; biew/rs' autoritativer Stelle wird versichert
Gießen, 6. Dezember 1907. « L f * 2^UnS ungarischer Blätter über eine a n a r ch i
^Großh. Baubehörde kes TÄonso"?a/r?^ «eben des Kaisers uk
für d>e Universitäts-Neubauten. Bud ave st 6 Der «r- h ernften Hintergrund habe
‘ Minsitefei^fL'Kr'oL
ffiraÄfe,S8bertIT bSd' örtlichen Werkes und ter nnL^de7 Swettenden die^dw Iu-Eick zwischen tem MWi A. Dvoraks irwirbt^iich^^te/^" .i>-r biblischen Gesänge Zusammenstößen tommt Auch^au/^te? »u blutig!»
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Tae Sch u a n n ° T h e ai^r^ zu Frau k s u r t begii.g, SS"' hiermit würL Witte
! Vauptversammlmlg vcs l«tt0w7Llreins süi J o ..®lc Provinz Oberhefscn.
-U rechahrigen oroentlichen Hauptverscumnlmg
I Sa m s t a g ""be n" 2^ auf:
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iabrp 1 Qrv? „v.k des Vereins tm Vereins^
öriebberg, ben 2. Dezember 1907.
r , m Der Präsident
6 Imbto' ^"'is für die Provinz Osierhessen.
— ________ ci) lenke.


