Welter
s
A
Frankfurter Börse. 6. November, 1.15 Uhr.
Beicbsanleihe
Lerche und Schule
82.
93.40
Pnnce-Henri-Eisenbahii .
flbcrliner Börse, 6 November.
Anfanafskurse.
147.70
. 198
SchwtizerpiUett
vvc/u^C^ta***
Nov.
4
2
2
Sonnenscher KlarerHinnr
192.
122.
198.
219.
108.
109 150.
124.
28
138.
8 SSW s
Cauada E. R. . . . Darmstadter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .
Tendenz • fest.
200.-
114.—
Harpener Bergwerk Laurahütte Lombardei! E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . . .
3^°/( 3% 3>i0/0 3%
. 116
. 102
. 206.
223.80
60.25
138.20
do. Konsols do. Hessen
Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg - Amerik Paket?. Harpener Bergwerk. . . Laurahütte......
Nordd. Lloyd.....
Obeiscbles. Eisen-Industrie
93.35 82.70
93.70
82.90 92 50 92.40
96 85 97.05
92 20
102.00 62 40
62.80 91 60
87.75
92.80
141 00
47.30
82 50
Elektriz. Lahmeyer .
Elektriz. Schlickert .
Escbweiler Bergwerk .
~ 2' dab- Apotheker Richard rorandf S «chweizerpillcn schon vor mehr als 25 fahren in den vandel gebracht sind, daß diele Pillen in den breiten Massen deS Boltes auherordentl. betannl sind,
Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Deutsch-Asiat. Bank Diskoiito-Koinmandit. Dresdner Bank Kreditaktien . .
Baltimore- und Ohio-
Eisenlahn . . . Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn Uesterr. Staatsbahn .
recht hübsche Duette, wobei die Bühne recht effektvoll aus- gestattet war. Den größten Effekt machte aber die erst am Schluß sich zeigende Tatsache, daß die anmutig aussehende Dame in Wirklichkeit ein Herr ist. Eine fesche Wienerin, die allerdings besser tanzt als singt, ist Frl. Bella Schäker, die namentlich im Matrosenanzug recht niedlich aussieht. Ein komischer Musikant, Paul Galley, bietet dann in Gemeinschaft mit einer Dame eine köstliche Burleskszene, bei der die verschiedensten musikalischen Spässe das Publikum köstlich amüsieren. Sehr hübsch und dabei für hier neu sind die Kunststücke von Jean und Viktoria Crion auf dem Doppeldrahtseil, die elegant und sicher ausgeführt wurden, lieber ein recht witziges Nepertoir scheint der Humorist Herr Buschmann zu verfügen, wenigstens nach dem zu urteilen, was man an einem Abend von ihm zu hören bekonnnt, und eine Konzertsängerin, Frl. Eugenie Bokkart sucht durch einige gefühlvolle Lieder zu erfreuen. Die Lugginis zeigen dann eine Anzahl dressierte kaukasische Ziegen, die mancherlei Kunststücke ausführen, Pyramiden stellen usw. Den Schluß des Künstlerprogramms bietet dann Se re m i ssi m u s mit seinem getreuen Kindermann, der mit seinem Blödsinn das Publikum in die heiterste Stimmung versetzte und es auch nicht an einigen lokalen Anspielungen fehlen ließ.
. 28
. 108.
. 141.
8.3 6 C. 0 8 * C.
äWetroroloniirfie Veobcrfhtnngen der Station Gießen.
. 223. . 137 . 167. . 137. . 198.
Gekängnisstrale von 3 Wochen und wegen der zwei mündlichen Beleidigungen aus je 20 Mark Geldstrafe. Die eine der beleidigenden Veröffentlichungen ahndete es nut 100 Mark Geldstrafe und die andere mit 30 Mark. Gleichzeitig wurde dem Verletzten bezm Beleidigten die Befugnis zugesvrochen, das Urteil, soweit es aus Strafe wegen öffentlicher Beleidigung erkannte, aus Kosten des Verurteilten in der Oberhessischen Volkszeitung zu veröffentlichen.
Wegen Hehlerei freigesprochen.
Ter I n st a l l a t e u r W. C z. in Bad Nauheim hat an einem Neubau ewige Metallabfälle aufgelesen und diese an den Alt- händler P. V. von Ober-Mörlen verkauft, wofür er einige Pfennige erhielt. E. wurde wegen T t e b st a h l s und V. wegen Hehlerei unter Anklage gestellt und die Sache dem Schöffengericht Bad Nauheim zur Aburteilung überwiesen, das E.. der geständig war, zri einem Tag Gefängnis verurteilte. Bezüglich des V. wurde an- genommen, daß er beim Abholen der ihm verkauften Metallabfälle em noch brauchbares Eisenstück entwendet hat, weshalb das Schöffen- gericht, da er wegen Diebstahls rückfällig ist, seine Unzuständigkeit aussprach und die Sache an die Strafkammer verwies. Aut Grund der Beweisaufnahme gelangte diese zum Freispruch. Es war ihm weder nachzuweisen, daß er von dem unredlichen Erwerb der von ihm gekauften Metallabiälle gewußt hat, noch daß er das Stück Eisen entwendet hat.
Marktdiebstähle.
Bei dem Besuche^ des Schotteiier Sommermarktes stahl die D. Sp. von Ober-Schmitten von verschiedenen Ständen, was sie gerade erhaschen formte, als: eine Schürze, einen Tamenqürtel, ein Stück Stoff, ein Portemonnaie und einen emaillierten Becker. Sie steht bereits das sechste Mal wegen Diebstahls vor Gericht, doch wurden ihr, mit Rücksicht auf ihre mangelnde Intelligenz, nochmals tnildernde Umsläiide zugebilligt, um sie vor dem Zuchthaus, das sie verwirkt hat, zu bewahren. Das Urteil lautete auf 5 Monate Gefängnis.
Heimarbeit-Ausstellung in Frankfurt. 26. Rechnungen städt. Anstalten für städtische Zwecke.
** Auch der Trinkbranntwein ist teurer geworden. Man schreibt uns: Bei den heuer reichlichen Ernten und den guten Preisen für Getreide und Kartoffeln haben die Landwirte in diesem Jahre eine gute Einnahme gehabt, zumal auch die Preise sämtlicher Genußmittel in die Höhe gegangen sind. Unter andern hat auch der Trinkbranntwein eine Preissteigerung von 4 Pfg. für das Liter erfahren, was gewiß kein Fehler ist.
Post-Personalnachrichten. Ernannt sind: Postsekretar Haag in Gießen zum Ober-Postsekretär; Ober-Telegra Phen- fefretör und Postsekretär Scdmidt in Büdingen 5um Postmeister. — Versetzt finb; die Postassisten Wamboldt von Geveril nach Berlin, Engemann von Bad-Nauheim nach Remschero; — Angenommen ist als Telegraphengehilsin Luise H o r n m Gießen: — Gestorben ist Postmeister a. D. Rappolt in ^auterback. _
"Das Kolosseum erfreut sich im steigenden Maß der Gunst des Publikums. Auch das gegenwärtige Programm bietet wieder viel Sehenswertes und ist recht abwechslungsreich, sodaß ein Besuch empfohlen werden kann. Zunächst erfreuen die ungarischen Tänzer des Viktoria- Trios, 2 Damen und ein Herr, durch ihre mit vielem Feuer getanzten Nationaltänze, worauf ein Akrobat, Herr Theo, unter Assistenz von Frl. Edith, geradezu staunens- werte Leistungen als Kopfequilibrist auf dem Trapez bot Das Künstlerpaar Berkang Noberti sang dann einige
Arnsburg, 3. Nov. Das Rettungshaus zu Arnsburg konnte nach der „Darmft. Ztg." am 27. Oktober auf ein 60jähriges Bestehen zurückschauen und feierte dies kürzlich m bescheidener Weise in der Kapelle, die von Alters her als Vorhalle der Arnsburger Kirche das Paradies genannt wird Außer dem Vorstand waren Glieder der Häuser Solms-Lich Solms-Laubach und Solms-Rödelheim, andere Gäste, Nachkommen der Gründer der Anstalt, frühere Zöglinge und - Vertreter aus dem Kreis der Freunde anwesend. Auch Pfarrer Deggau vom Dia- komssenhaus Elisabethensüft, Darmstadt, das seit 30 Jahren Schwestern zur Leitung der Anstalt nach Arnsburg gegeben hat, war anwesend. Er konnte bei der Nachfeier Grüße und Segenswünsche überbringen. Ter Vorsitzende, Stiftsdechant Klingel Höffer von Lich sprach im Anschluß an Luc. 5 (Petri Fischzug) von dem Aegen, den der Herr dem Hause und seinen 459 Zöglingen in OO Sauren zugewandt, und was Gott an ihm. durch dessen Freunde und Gönner Gutes getan. Es war von sieben Männern als Herrn helfender und rettender Li.be eingerichtet worden. Unter den Gnindern find besonders Pfarrer Bichmaun (später Dechant) von Lich und Taubstummenlehrer Schäfer von Friedberg (später Direk- der Blindenanstalt) zu nennen. Otto zu Solms-Laubach hat Arnsburgs Pforten aufgetan und Haus und Garten zur Verfü- gung gestellt, welche Verleihung Graf Friedrich, langjähriger Vorfitzender des ^rstandes, vor 30 Jahren wiederholt hat. Nachdem man das Lied zu Ende gesungen, mit dem 1847 das Werk geweiht worden war, bezeugte Pfarrer Voller von Darmstadt oaß erzieherische Arbeit, im rechten Geiste getrieben, nie vergeblich gut erngeübter Mädchenchor, aus Zöglingen gebildet, verschonte die Feier mit Gesängen. Bei dem Kaffee, der in den Raumen des Rettungshauies eingenommen wuroe, hörte man noch manches gute 2Bort Dekan Hainer aus Hungen sprach von den allezeit guten Prüfungsresultaten und bewnte, wie die evan- gelische Kirche Ursache habe, sich dieses Werkes des Glaubens und der Siebe zu freuen. Besonders berührten die Herzen, als Bekenntnis ihres Lebens und Wirkens, Verse aus dem Munde der Schwester E. Br., der langjährigen verdienten Vorsteherin, die
Ruhestand genießt. Ein Redespiel einiger Zöglinge bewies, daß man nicht gcfonnen ist, bei den Mädchen Kvpshungerei zu unterstützen. a
- Kleine Tagcschronik.
„ . Der 38 Jahre alte Rechtsanwalt Schwarz in Kö- nigs berg ist feit dem 29. Oktober unter Mitnahme der Akten ^nhhpr Arsch^unden. Schwarz war Verteidiger in dem bekannten in ^r mar auch politisch tätig und s o z i a l d e m o - n1 «in»,! b. I Parteiführer. Der Verschwundene ist seit wenigen Jahren verheiratet. 1
3>6°/0 Oberhessen . . .
4 26 Oesterr. Goldrente
4’/a 26 Oesterr. Silberrente 4 26 Ungar. Goldrente . , 426 Italien. Rente . .
326 Portugiesen Serie I .
326 Portugiesen „ III 4>6°/o russ.Staatsanl. 1905 4/6% japan. Staatsanleihe 4 26 Conv. Türken von 1903 Türkenlose......
126 Griech. Monopol-Aul. .
426 äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . .
4>6% Chinesen . . . .
Aktien:
Bochum Guss.....
Buderus E. W. ...
Tendenz: schwächer.
** Der Gernhardtsche Zither- und Mandolinenchor veranstaltet am nächsten Sonntag, abends 8 Uhr im Hotel Einhorn eine musikalische Abend-Unterhaltung. Zur Darbietung gelangen auch diesmal außer den Zither- und'Mandolinenchören mehrere 4 und 5 stimmige Gesangsvorträge mit Zither- und Guitarre-Begleitung. Die Veranstaltungen des Vereins sind auch Nichtmitgliedern gegen Karte zugänglich.
§ Großen-Linden, 5. Nov. Die Herbstpferde. Musterung fand gestern hier durch einen Kavallerieoffizier statt. Es waren die Pferde von hier, Leihgestern, Allen- dorf, Klein-Linden, Bergioerk und Neuhof aufgetrieben. Von hier begaben sich die Offiziere um 10 Uhr nach Lang-Göns.
> Alsfeld, 3. Nov. Vergangenen Freitag sprach hier auf Einladung des freisinnigen Vereins unter Vorsitz des Landtagsabgeordneten Rechtsanwalt Reh in sehr gut besuchter Versammlung Herr E l ö s s e r aus Darmstadt über die politische Lage in D eutsch land und die Blockpolitik. Der Redner streifte am Eingang seines Vortrages kurz das Ergebnis der letzten Reichstagswahlen und die hierdurch geschaffene politische Situation und ging dann zu einer eingehenden Erörterung der Blockpolitik über. Er sprach sich über die Möglichkeit, liberale Gesetze mit Hilfe der reaktionären Parteien zu machen, sehr skeptisch aus; andererseits aber stehe und falle Fürst Bülow mit der Blockpolitik, da für ihn eine Rückkehr in die Arme des Zentrums unmöglich sei. Deshalb müsse man ab- warten, wie groß seine Energie gegenüber den Konservativen fein würde. Redner behandelte dann das zu erwartende Börsen- und Vereinsgesetz und die auftauchenden neuen Steuerprojekte und forderte bei der Reform des Klassenwahlrechts in Preußen die kautelenlose Einführung des Reichstagswahlrechts. Der Vortragende schloß unter langanhaltendem Beifall der Versammlung, mit der Aufforderung, den alten freiheitlichen Traditionen treu zu bleiben, rüstig weiter zu arbeiten am Ausbau der Organisation und dadurch beizutragen zur freiheitlichen Entwicklung unseres Vaterlandes.
Die 4. Strafkammer des Königl. Landgerichts I in Berlin bat unterm 10. Febr. 1906 für Recht erkannt:
Angeklagte wird wegen Vergehens gegen das Gesetz
f“?Ä ®ÄÄ“U*Me 'ur Mark Geld.
Das Gericht stellt fest:
U. Sirma. Richard Brandts
Jiiid)f. in ^chaffhanwn tur Pillen gesetzlich geschützt ist und zwar em Weines Kreuz in Form des Eisernen Kreuzes auf kreisrundem, dunklem Grunde mit der Inschrift
Apoih ker Richard Brandt's
Teäefonische Kursbefehle
des Giessener Anzeigers, mitgeteiB von der Bank für Hand und Industrie. Giessen.
vblro?Cn16- 9?0D- 2" landwirtschaftlichen Kreisen nrntor^o k daß eine gute Schulbildung für's
praktische eben notwendig ist, immer mehr Bahn. So mehren sich denn die sogenannten landwirtschaftlichen Winter- 3nf)t' ,D,C °"derseits ciuch in den meisten ber eiben die Schulerzaht ständig im Steigen begriffen ist. Kre5ra7 « Kf ° " d w irt schaftzsch „ le , die heule durch 2 5 t "ö(2...£mann ,m Bei ern des Lehrer. Kollegiums sow.e der V° er der Schüler mit einer Ansprache eröffnet wurde, trifft die? zu. Sie wird in ihren, gegenwärtigen ^.Schülern besucht, von denen Ib der O^er- läge und 18 der Untertiaffe angehören. Die meisten davon s amuien aus dem Kreise Büdingen, nur einer ist all§ den, h'" k9,e6Ürti9L Die Unterrichtszeit ist jo gelegt
ball, 6l^Ülec 5" wohnen kann, wes-
J Kostenaufwand erfordert.
X Krofdorf, 5. Nov. Der Ausbau der neuen Sufep hpl Ätofbrorf bis zur Seemühle, an, des Gleiberg entlang hat ein volles Jahr beansprucht
Man muß noch immer mit Schrecken an den vorigen Winter wo öfters Menschen und Tiere auf der Strecke to io 8e6lieBen finb. Hoffentlich wird die
ü-wWrs ssttt ”-i- neuen'a lu^u He nehmpU ^r6citcn an unserer ift zu erwarten, daß sie wie vo"rm>i>v"°" Fortgang. Es her in Betrieb genommen ium ' Dezem-
12 500 i’Jiarl Zuschuß k Gingen leistet
kleine Gemeinde. Unsere vielen eine
ßrüBe„, wenn sie für die Folge ihre S® VetaJ
m°b®"uC ft n ^^O^Hugo Sätet Preise Mk
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KÄ' ÄÄ S£ e." ~ ,’äs *: IBl* AL ÄiteS
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oaß ihre Verpackung und ^usstat- luug seit vielen Jahren immer die gleiche geblieben ist,-
... b. daß es gerichtsnotorisch ist, daß die allgemein bekannte Ausstattung der Nebenklägerin, Firma Richard Brandt's Nachs. a ~ . allgemein zu einem besondere«
B ^rZcn^nnfi^c<c6Ctt der Apotheker Richard Brandts Ä Schwcizerpkllcn geworden ist. ^ranoi s
cxAr4- daher das Publikum naturgemäß im Lause der
8 Ausstattung der Apotheker Richard Brandt'S
H Schweizervillen, als an eine charakteristische, gewöhnt hat und H darin auch eine Gewahr für die Echtheit dicicr PiU' n sieht.
rDie Teuerung der Nahrungsmittel erstreckt sich nicht auf Quaker Oats Ein Paket kostet nicht mehr als früher Quaker Oats bedeutet daher eine grosse j Ersparnis im Haushalt Es ist eine schmackhafte und nahrhafte Speise. ' welche auf keinem Tische fehlen sollte. v&s. Nur in Paketen . niema!« lose! ■KtA?A'/gag
Richard Schott, Der Buschläufer. Erzählung für ] bis 16jährige Knaben. Stuttgart, Union, Deutsche Verlagsanftc Preis geb. 3 Mk.
D. Schütz- Westerfeld. Lachkräutcher. Lustige Gedichte nassauischer Mundart. Offenbach a. M., I. Scherz. Preis 80 P Mundart. Offenbach a. M., I. Scherz. Preis 80 Pfg.
Adolf Stier, Heitere Erinnerungen eines alten Jenen Studenten. Gotha, Friedrich Andreas Perthes. Preis 2 $ Reue Revue. .Halbmonatsschrift für das öffentliche Leb 1. Jahrg., 1. Heft. Herausgeg. v. A. Bondh und Fritz Wo! Berlin NW. 7, Verlag der Neuen Revue, Inh. Hch. Easpo Preis vierteljährlich 5.50 Mk.
Ludwig zur Lahn, Lieder eines Einsamen (Deuts Dichter der Gegenwart 1). Gießen, Gustav Schmidt.
Theodor Stöckmann, Ein neues Naturmittel geci Krankheit und Laster. (Schriften der Zeitler Nr. 1). Gieß, Gustav Schmidt. Preis 80 Pfg.
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 6 Nov. Schweinemarkt. (£)r Tel. des Gieß Anz.) Zum Verkaufe standen 1333 Schweine. Beia wurden: für Schweine 1. Qual. 64—00 Pfg., Lebendgewicht 48 bis 00,0 Pfg.; 2. Qualität 63—00 Pfg., Lebendgewicht 49,5 Pi, 3. Qual. 53—55 Pfg. Geschäft gut, kein Ileberstand.
△ Kirchhain, 5. Nov 9htf dem heutigen Rindvie markt standen 300 Kühe und Rinder zum Verkauf. Der Hag) blieb stau, ebenso auch auf dem Schiveiuemarkt, der mit 700 Läuse uud Ferkeln besahren war. Die Preise blieben hier sehr niedr
II. D. M. 4 140 04./44. 5/
/u tjim Flamen des Königs!
Herborn oder Wetzlar mit der Bahn erreichen unb am ADend wieder nach Hause zurückkehren können.
Gießener Strafkammer.
Hinterlistiger Überfall.
)( Gießen, 5. November.
Die Strafkammer verhandelte gegen den in 6)elsenkirchen wohnhaften Kaufmann I. M. aus Baukau bei Herne i. Wests, wegen Körperverletzung mittels eines hinterlistigen Überfalles und Beleidigung. Nach den vom Gericht getroffeiien Feststellungen, kam der Angeklagte tm Monat Juli hierher uud erwartete einen hiesigen Rechtsanwalt, dessen Frau die Schwester der Frau des Angeklaglen ist, in der Stäbe seiner Wohnung, um
denselben dann in hinterlistiger Weise zu überialleii, eine Tat, die er auch ausführte und deren er sich verschieden Personen gegenüber nud öffentlich in eiiier Zeitung noch in beleidigender Weise berühmte. Tas 6)e''ichl erkannte wegeii des hiiiterlistigeii Uebersalls aus eine
November
1907
Barometer nut 0° reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
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4,1
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Niedrigste
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