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6.7.1907 Erstes Blatt
 
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nach dem Uorwaldsen- Jnteresse besahen. Vom ifer uno der König nach

Kuno Kischer.

nnd dabei waren seine

S V r ung als ta ktisch richtig und notwendig an­sehen, wenn er Wert darauf legt, daß dem hessischen Volke rn absehbarer Zeit das direkte Wahlrecht be- schieden sein soll.

Mehr Blumen als Fruchte.

gemischten Gefühlen dürsten die drei Vertreter der akademisch gebildeten Lehrer Preußens an die Audienzen zurückdenken, die sie dieser Tage beim Ministerpräsidenten Fürsten Bülow, sowie beim Finanzminister Frhrn. v. Rhein­baben und beim Kultusminister Dr. Holle hatten zwecks Darlegung ihrer Wünsche wegen Gehalts-Gleichstellung der Oberlehrer mit den Richtern.Wohlwollende Prüfung" das war der Tenor des Bescheides an allen drei Stellen. Fürst Bülow verbrämte ihn durch weltmännisch-liebens­würdige Bemerkungen über den Wert der humanistischen Bildung und durch warme Worte der Anerkennung für den patriotischen Sinn des Oberlehrerstandes. Frhr. von Rheinbaben dagegen fühlte sich verpflichtet, wie es bei einem Finanz-Minister nicht anders sein kann, an das reale Moment zu erinnern und auf dieKonsequenzen" der Forderung der Petenten hinsichtlich der Besoldungen anderer Beamtenklassen, sowie auf sonstige Schwierigkeiten milden Ernstes hinzuweisen. Der neue Kultusminister end­lich sagtetunlichste" Unterstützung zu. Die wohlwollende Prüfung dieses längst als gerechtfertigt anerkannten Ver­langens wird also wohl nur zu einer Verringerung der

betont jedoch gleichzeitig, daß deswegen das Vorgehen der Zen­surbehörde befremde! Allein das, übrigens bereits am 7. De­zember 1906 erfolgte, Aufführungsverbot des bezeichneten Stückes erscheint uns, nachdem wir es gelesen haben, vollkommen be­rechtigt zu sein. Denn das Bastiansche DramaIm Wald", das kurz nach jdem Kriege von 1870/71 spielt, regt direkt zum Haß gegen die Deutschen und _ das Deutschtum au. Ein ins Land

Auch dre Schriften Kuno Fischers bieten dem Leser, selbst dem Laien, keine erheblichen Schwierigkeiten. Sein lebendiger, schöner Stil macht das Lesen dieser Werke geradezu zu einem Genuß. Es ist sein großes, unbestreit­bares Verdienst, durch feine Geschichte der Philosophie, dieser heutzutage etwas mißachteten Wissenschaft, viele neue Freunde erworben zu haben. Auch ein eigenes System der Logik und Metaphysik hat uns Fischer hi'erlassen, aber er scheint allerdings bis jetzt noch nicht sehr viele Anhänger gefunden zu haben. Wesentlich neues bringt dieses System nun allerdings auch nicht.

Kuno Fischer war nicht ganz frei von einigen kleinen menschlichen Schwächen und Fehlern und der Anekdoten, die von diesen Schwächen handeln, gibt es eine Unzahl. Er konnte mitunter sehr unhöflich werden, aber er war auch wiederum der höflichste und liebenswürdigste Mensch, wenn man ihn richtig zu nehmen wußte. Wer je das Glück gehabt hat, ihn zu hören oder gar ihm persönlich näher zu treten, der wird sich dieser bedeutenden und interessan­ten Persönlichkeit in unserer nüchternen und an großen Männern armen Zeit gern und dankbar erinnern.

Em Philosoph in eigentlichster Bedeutung, wie Kant, wie Hegel, Fichte und Schopenhauer oder etwa wie Wundt, ift der nun Heimgegangene Kuno Fischer nicht gewesen; seinem innersten Wesen nach war er sogar mehr Künstler als (belehrter. Er selbst har es oft genug ausgesprochen, daß es ihm immer ein Herzensbedürfnis gewesen sei, neben der mehr oder weniger trockenen Geschichte der Philosophie auch Vor­lesungen über Dichterwerke, vor allem über den Faust, zu halten. Diese Vorlesungen waren stets für einen größeren Hörerkreis berechnet und gerade in diesen Vorlesungen offenbarte sich auch erst die echte Künstlernatur Kuno ocschers. In diesen Vorlesungen, bei denen das große Auditorium IV der Ruperto Carola die Menge der Zu­hörer häufig nicht zu fassen vermochte, hatte Kuno Jäscher reichlich Gelegenheit, ganze Stellen aus dem von ihm interpretierten Dichter zu deklamieren. Und wie deklamierte er und in welcher wundervollen Weise verstand er es, alle Schönheiten der Sprache an das Ohr des Hörers klingen zu lassen. Wie belebt war sein Mienenspiel. "Wahrlich, das machte ihm kein Schauspieler nach.

Man sagte, daß Kuno Fischer )einen Vortrag vor dem Spiegel einstudiert hätte. Tatsache ist er hat es selbst einmal bei seinem 70. Geburtstag gesagt daß er sich seinen Vortrag immer Wort für Wort vorher einstudiere, und dabei war er von Natur einer der elegantesten und ge­schicktesten Redner, die man sich denken kann. Es wird heutzutage wohl kaum einen Redner geben, der ihm in der ereosamieit gleich käme. Sein Vortrag, der Klang seiner Dorle, seine bilderreiche Sprache berauschten den Zuhörer iärmlich, sodaß es mitunter nicht leicht war, sich über den schönen Worten nicht ihren Inhalt entgehen zu lassen, und dabei waren feine Sätze kurz, prägnant, klar undj

Ein Zensurverbot im Reichslarrde.

.. Zensurverbot, betreffend die Aufführung eines elsäs- Nschen T l.alektdramasI nt Wald" von Ferdinand Ba- stran auf der Bühne desElsässischen Theaters" in Straßburg beschäftigt gegenwärtig verschiedentlich dortige, sowie alweutsäre Blatter und begegnet einer mißbilligenden Kritik. Nun ist es eine Tatsache, braß dort hic Zensur seit den letzten Jahren sehr

gekommener «altdeutscher ''rimdbesitzer, der sich hier angekauft hat, verbietet darin den :..men Leuten das Beeren-und Schwäm­mesuchen in seinem Wawe, setzt den ohnedies niedrigen Lohn der Holzhauer sofort um 10 Proz. herab und entläßt Knall und Fall ohne jeden triftigen Gruno seinen alten verdienten elsässischen .Förster. Er ist also der Typus eines brutalen, ungerechten und gefühlslosen Eindringlings. Sein Sohn, ein kranker früherer Offizier, wird zw^ar als sympathisch geschildert, er hält saftlose Tiraden gegen die Greuel des Krieges, bekommt aber auf offener Szene, ssüs er einer Elsässerin seine Liebe erklärt, von einem elsässischen Nebenbuhler einen Faustschlag ins Gesicht. Ter Tod zweier Hauptpersonen am Ende des Stückes ist mittelbar ober unmittelbar auf die durch die deutsche Eroberung geschaffenen Verhältnisse zurückzuführen. Teürrtige Situationen, die dura; ihre Tvagik ganz anders wirken als die komisck^n Verspottung m Awskopfscher Lustspiele, die zudem Licht und Schatten zwischen Altdeutschen und Elsüs.ern ziemlich gleich verteilen, können nur dazu dienen, bestehende Gegensätze zu verschärfen, die Elsässer gegen die Ein gewanderten aufzureizen und den öffentlichen Frieden zu gefährden; sie bleiben diaher besser unausgeführt! Ohne im übrigen Mf den künstlerischen und literarischen Wert des Er­zeugnisses der Bjastianschen Muse näher einzugehen, vermögen wir es somit der Zensurbehörde nicht zu verargen, wenn sie in diesem Falle eingeschritten ist. Jedenfalls war es nidjt ,chre blasse Furcht vor einiger blau-weiß-roter Mystik", noch roaren es überängstliche Erwägungen", welckrc das Zensurverbot veranlaßten. Tie Regierung hat auch die Pflicht, nicht zu dulden, daß dergl. Gehässigtetten gegen die altdeutsche Bevölkerung des Landes aus die öffentliche Schaubühne gebracht werden.

Fredensborg, 5. Juli. Der König von Dänemark hat dem Flügeladjutant. Oberst L a u e n st e i n, dem Kapitän zur See von Rebeur-Paschwitz und dem Marineattachee M zur See Hintze das Kommandoki^iz des Dannebroa- Ordens ersten Grades verliehen.

- Prinz Albert gedenkt, heute noch in Kopenhagen zu lnerben und erst morgen die Rückreise anzutreten.

Kopenhagen, 5. Juli. Der deutsche Kaiser und me Kaiserin, Prinz Adalbert von Preußen, der König und die Königin, soloie die übrigen Mitglieder der däni­schen Königsfamilie sind 2 Uhr 35 Minuten mittels Son­derzuges aus Fredensborg hier angekommen. Vor dem Bahnhofe hatte sich, eine große Menschenmenge eingefun­den, die die hohen Herrschaften ehrfurchtsvoll begrüßte. L , - Sofort nach der Ankunft in Kopenhagen ;uhren sämtlich« kaiserliche und königliche Herrschaften nach der Frauenkirche und besichtigten dieselbe; von dort begaben sie sich nach der deutschen St. Petri-Kirche, wo ihnen die deutschen Pastoren, das Kirchenkollegium und die deutsche Mädchenschule vorgestellt wurden. Nach Be- nchngung der Kirche fuhren sie nach dem P-orivaldsen- Mu;eum, welches sie mit großem Interesse besahen. Vom ^yorwaldsenmuseum fuhren der Kaiser und der König nach dem Zeughause, während die Kaiserin und die Königin sowie dre übrigen .königlichen Herrschaften nach dem tnchenborgschloß fuhren. Vom Zeughause begaben sich der Reifer und der König gleichfalls nach dem Rosenborg- 'ir.ivß, von wo aus gegen 5 Uhr die allerhöchsten und .chchsien Herrschaften nach dem Zollhause fuhren. Prinz Joachim und Prinzessin Viktoria Luise statteren heute vor­mittag dem Thorwaldsenmuseum einen Besuch ab.

Heute nachmittag 5y2 Uhr gingen die kaiserlichen und die kömglrchen Majestäten, sowie die Mitglieder der -oingSfamilie unter dem Salut der Forts und der Kriegs- »chisfe an Bord derHo h enz olle rn", wo der Tee cin-

Zur Wahlrechtsreform in Kessen,

DieDarmstädter Zeitung" schreibt offiziös:

DieFrankfurter Zeitung" bringt in ihrem Abend- blatte vom 4 Juli - Nr. 183 - längere Ausführungen Mr hessischen Wahlrechtsreform, die sich in scharfer Weise gegen die in der Regierungsvorlage vorgesehenen Zu- gestandmsse an die Erste Kammer wenden. Die Zugeständ- Nisse, die bei den jüngsten Wahirechtsforinen in Wnrttcm- berg und Baden an die Erste Kämmer gemacht worden stnd, werden in diesen Ausführungen damit zu rechtfertigen gesucht, daß in Württemberg und Baden für die Durch- jetzung der Reform die Zustimmung der Ersten Kämmer unerläßlich gewesen fei und daher gegen Zugeständnisse an diese habe crngetauscht werden muffen. Nach Ansicht des Verfassers soll aber gegenüber Hessen gerade darin ein großer ausschlaggebender Unterschied liegen; denn in Hessen sei die Zustimmung der Ersten Kämmer zur Ein­führung der direkten Wahl, wenn es zum äußersten komme absolut entbehrlich, weil auf Grund des Artikels 75 der hessischen Berfassungsurkunde (Zusammenzählung der Stim­men in beiden Kämmern bei wiederholter Vorlage auf dem folgenden Landtage) auch ohne die Pairskammer die Reform durchgesetzt werden könne. Letztere Auffassung ist wie em Blick auf Artikel 110 der Verfassungsurkunve (2fct 48 der Land stau, "chen Geschäftsordnung vom P7. Juni 13 <4; zeigt, und vc. dem Staatsminister in der Sjtzung der Zwecken Kämmer vom 26. Juni ausdrücklich hervor­gehoben worden ist, unrichtig. Ter Artikel 110, Abj. 1 der hessischen Verfassungsurkunde lautet:

Abänderungen und Erläuterungen der Berfassungsurkunde können nie anders als mit Einwilligung beider Kammern geschehen."

Diese absolut klare Vorschrift, die den verfassungs­rechtlichen Bestimmungen eine besondere Gewähr verleiht, will die Anwendung von Vorschriften, wie sie in dem Artikel 75 der Verfassungsurkunde enthalten sind, in An­sehung von Abänderungen und Erläuterungen der Ver­fassung gerade ausschließen. Die Wortenie anders" lassen hierüber keinen Zweifel. Daß aber die Einführung der direkten Wahl eine Verfassungsänderung erforderlich macht, ergibt sich ohne weiteres aus Artikel 4 verglichen mit

51 des Gesetzes, die Zusammensetzung der beiden Kämmern der Stände und die Wahlen der Abgeordneten betreffend, vom 8. November 1872. Artikel 4 setzt das indirekte Wahlsystem fest und Artikel 51 erklärt die Be­stimmungen des Artikels 4 für einen Bestandteil der Ver­fassungsurkunde. Da der Verfasser des Aussatzes m der Frankfurter Zeitung" selbst der Ansicht ist, daß diePri­vilegierten" der Ersten Kämmer in Hessen nicht ohne wecke- teres nachgeben werden, so müßte er, nachdem er sich von der Unrichtigkeit seiner rechtlichen Auffassung überzeugt hat, folgerichtig das Vorgehen der hessischen Re-

genommen wurde. Anwesend waren fermer das Gefolge und die dem Käiserpaar attackierten Damen und Herren. Die Musikkapelle der Kaiserjachr konzertierte. Der König Friedrich ernannte den Kämmerherrn der Kaiserin, von ^inrerfed, zum Kommandeur des Dannebrog-Ordens erster Klasse, den Adjutanten des Prinzen Adalbert, Käpitän- leuinant von Harthausen und den Oberhofmarschallamts­sekretär Knauf zu Rittern des Dannebrogordens.

Um 6 Uhr verließen der König mnd die Königin von Tänemark und die übrigen Mitglieder der Königs­familie mit Gefolge unter Salut die Hohenzollern und landete^ am Zollhaus. Von hier aus erfolgte sofort die Abfahrt. Um 7 Uhr verließIduna", geschleppt von einem Torpedoboote, den Hafen und segelte darauf nord­wärts. Baid darauf gingSleipner" in See. Um 8 Uhr lichtete die Hohenzollern die Anker und Der* üc5, begleitet von derKimigs'berg" den Hafen. Die Forts und die dänischen Kriegsschiffe schossen Salut. Der Kaiser stand auf der Kommandobrücke. Aus der langen Linie hatte sich eine große Menschenmenge angesammelt. Kaiser Wilhelm tritt von hier die diesjährige Nordland­reise an. Tie Kaiserin gedenkt mit dem Prinzen Joa- a)im und der Prinzessin Viktoria Luise auf der Segel- jachtIduna" an der deutschen und schleswig-holsterni- jcheii Küste zu segeln. Den Kaiser begleiten auf der Nord- rnudsreije folgende Herren: die Generaladjutanten von Plessen und von Scholl, von Moltke, Graf voii Hülsen-Häse- ler, von Löwenfeld, die Flügeladjutanten Oberst Lauenstein, Kapitän z. S. von Rebeur-Paschmitz, Hausmarschall Frei-

Lyncker, Generaloberarzt Dr. Merg, Prinz Albert zu Schleswig-Holstein, Generalintendant von Hülsen, der Gesandte ^eiherr vorr Jenisch, Geheimer Professor Güß- ,eld und Professor Salzmann.

Kopenhagen, 6. Juli. Der Besuch des Kaiser- sein Ende erreicht, nachdem die Iduna" mit der Käiserin gegen 7 Uhr abends gestern ihren Kurs heimwärts richtete und der Kaiser mit der Hohenzollern" erst eine Stunde später den Hafen verließ, um ferne Nordlandfahrt anzutreten. Alle Mitglieder der königlichen Familie und die der Regierung nahestehenden personen hatten sich eingebauten, um sich vorn Käiser- paar zu verabschieden. Uebereinstimmend äußert man sich sehr befriedigt über den Verlauf des Besuches. Das ganze Auftreten der kaiserlichen Familie hat hier jedermann ent­zückt. Der Kaiser ist zum Ehrenpräsidenten des Kopen­hagener Seeoffiziers-Vereins ernannt worden.

j)otttisehe Tcrgesscharr.

Dem Rücktritt nahe?

Hartnäckig erhält sich die Auffassung, daß bis zum Herbst wettere Veränderungen in der Regierung zu qe- wartigen seien. Am ausgeprägtesten erachtet man die Amtsmudigieck beim Staatssekretär des Reichsjuftizamts Dr. Nieberding, und zutreffend ist jedenfalls der Hinweis, daß er bei den letzten Justizdebatten im Reichs­tag eine beträchtliche Nervosität an den Tag gelegt habe Er ist gewiß einer der fleißigsten Arbeiter in Der Neaie- run0, doch die Befähigung zu frischer Initiative, die Spann- kraff zur parlamentarischen Vertretung der großen Justiz­reformen scheint er nicht mehr zu besitzen. Es ist also im­merhin nicht unwahrscheinlich, daß er in naher Zukunft dre schwere Bürde seines Amtes an eine rüstigere Krait weitergibt. Auch dem Staatssekretär des Reichspostamts Kraetke wird die Rücktrittsabsicht nachgesagt. Der Name des Unterstaatssekretärs in diesem Reichsamt, Dr. ^ydow, wurde ja bereits genannt in Zusammenhang mit der Neubesetzung des preußischen Kultusministeriums, sollte hier am Ende nur hinsichtlich des Ressorts vorbei- prophezeck worden sein? Wenn es der finanziellen Wir- kung wegen nicht so schwer fiele, an eine großzügige Re­form in der Postverwaltung zu glauben, dann könnte man wohl mit der Möglichkeit' eines valoigen Personenwechsels rechnen. Doch die Spuren der Portoverteuerung schrecken. Sie ist bei der Finanzreform allerdings vom Reichstag angeregt worden, ebenso wie die Fahrtärtensteuer. Von beliebteren wird jetzt gegenüber dem Schatzsekretär Frhrn. v. Stengel gesagt, er habe sich vie Durchführung der Re­form durch Nationalliberale und Zentrum aus der Hand nehmen lasien, und er gelte deshalb an maßgebender Stelle nicht als der ^ geeignete Mann, bei den nächsten Steuer- Vorlagen den Willen der Regierung zur Geltung zu bringen. Es werde demgemäß nach einer schneidigeren Persönlich­keit für die Leitung des SrbaKamts Umschau gehalten. Schwer ist es, da ickcht an den ratensrohen preußischen Finanzminister Frhrn. von Rheinbaben zu denken. Tie Parole heißt indessen i abwarten. Wenn Fürst Bülow aus Norderney zurücktehrt, wird vielleicht ein weiteres dar­über zu sagen sein.

jH« heutige Yummer umfasst 16 Seite«.

Kaiserpaar in Aänemarki

Kopenhagen,^ Juli. Der deutsche Kaiser wurde zum Ehrenpräsidenten des Seeoffizier-Ver­eins ernannt.

verständlich. Mck geradezu spielender^Leich-I mild gehandhabt wird. Man hebt dies auch anerkennend hervor^ tigkeck verstand er es, seme Schuler in bie tiefsten Tiefen I' - - -

der Kantschen Erkenntnislehre hineinzuführen oder ihnen die verschlungensten Faden der mittelalterlichen Philo­sophen zu entwirren.

Erstes Blatt 457.Jahrgang Samstag «. Juli 1807

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