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5.2.1907 Zweites Blatt
 
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General-Anzeiger für Oberheffen

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Rotationsdruck und Verlag der Br übliche» NnioersitäiS - Buch» und 6ieiiibnideicL R. Hance, Lieven.

tieSleßener LamllleadlStter" werden dem Biennal wüchenittch beigelegt, daS Krelsblatt für -en Krell Liehen" zweimal wocheiutich. Tcrhesfische tanöoirt" erschcuit niouatudj einmal.

Leg'' verengt har. Englische Söldner nuuytn daraus lojort ein tavavlslyeS Ultimatum urw itdien die Süua.Lon io bar, als ob man sich unmiuelbar vor dem Ausor^e eines japanisch- Soweit ist eL denn

KoloniaLbueLloc Aernsiulg m Aarmftadt.

R. B. Darmstadt, 4. Febr.

Tie große Koloniak-Bersammlung im städtischen Saal- bau nahm einen änßcrfl imposanten Verlauf. Man bemalte unter den Anwesenden sowohl die höchsten Spitzen der P.ililär. und Ziviibihöideu, wie Angehörige aus oUen Be­rufs- und lLeseUichasiölrcisen. S. Li. H. der Eroß Herzog erschien in Begleitung von SlaatSmiuister Ewald und Kolonial» direllor Ternbnrg. Noch kurzer Begrüßung durch den Vor- sitzenden der deutschen Kolouialgesellschoft, Abteilung Tarm- stadt, Juslizral Grünewald, hielt Lbkislleuiuaut Liu ade einen 1'/, siündigen sesicluden Vortrag über die Verhältnisie in Teuisch-Südwesiafrila, die der Redner alü Mitglied des Generalslabes der Schntzlrnppe auf- gründlichste kennen ge- lernt bot. Er illustrierte seine Ausführung durch zahlreiche Lichtbilder und legte dar, daß, wenngleich auch die deiilsehen Truppen in ihren Kämpfen gegen die Hcreroö mit außer- ordentlichen Schwierigkeiten des Landes zu kämpsen hatten, doch dec Grund und Boden dort sehr wertvoll ist und eine

Redaktion, Erveduion und Truderet: Sllnil- flraue 7. Exvcdilion unb tkriaa: Redaktion 112. XeL-Ubcj Auzeigerchiebe»

13 Kompagnien, die Hereros von allen Seiten umzingelien. Wie schwer der Kampf für die Tätlichen war, gehl daraus hervor, daß die 11. Koiupagnie alle ihre Olfiztere verlor. Die Schwierigkeiten der gesamten KriegSführung liegen besonders darin, daß da« Land völlig unerjchl offen ist und die Gegner

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ucin'U.tiüir-1 lb bufteuic..<-: u,nrülM«E

Japan und Amerika.

Seit mehr alS Monatsfrist dauert die Bestimmung zwischen den Bereinigten Staaten von America und Japan, die ihren äußeren Anlaß in der Ausschließung javanischer Lin» der von den öffentlichen Schulen Kalifvrnien- hat. Die Javaner ewpsanden eZ alS einen Schimm, aus dieselbe Llufe gedellt zu werden wie die chinesischen Einwanderer und KuliS, und die Regierung des Mikaoo erhob energischen Protest. 2er Borjall war der Unionsregiecung selost höchst peinlich, weil man sich iin weißen Hause bcuiühte, im Hinblick auf Cftafien möglichst auf gutem Fuße mit -davon zu stehen; die Phllippinen würden bei einem ernstlichen Stonflitt auf oaS schärfste geiahrdet sein und die Amerikaner tonnten leicht riskieren, dieses Sprung­brett nach Asien bei einer kriegerischen Verwicklung für uniner zu verlieren. Ta eS in Japan eine große Partei gibt, welche üer Parole huldigt,Asien den A iaten" und darum alle nicht der gelben Aaste angehorcnden SJiacvie verdrängen Mächten, steht außer Frage. TaS Vorgehen bei Japaner in büjrea, ebenso ihr Verhalten auf wirlsä-aitlta-em Gebiete in den ün russischen Kriege eroberten Gegenben zeigt zur Genüge, wohin ber 5turS geht. Hieß es doch auch vor einiger Zeit, daß auf den Philippinen javanische Emissäre geheim tätig wären, um für einen Anschluß der Insel­gruppe an Japan Propaganda zu machen. Der zconflikt in San Francisco war eben nur die äußere Ursache, die die tiefgehenden Differenzen hcrausbesünpor, in Ipahrhcü ist eS die smiiajen beiden Völkern herrschende Rivalität, da für Amertia die Japaner die gesährlichsteu itonluuenten auf dem ostasiatiichen Markte bilden. Ändert.>allS hätte sich die Situation nicht >o zuspitzen können, oa man in Washington eine durchaus entgegcnlommende und ver­söhnliche Haltung einnahm. Aocr die UnionSrcgicrung vermochte bisher nichts gegen die VolkSstimmung, und namentlich in Lali- fotnicn widersetzte man sich auf daS entschiedenste, den Wünschen Roosevelts i'caa-gibigkeit zu zeigen; San Francisco ist ja der Ausfuhrhajen für amerikanische Produkte naa> Ostasien und darum ist hier die Abneigung gegen die ,^JapS" am schärssten ausge­prägt, zumal es nie . ausgeschlossen wäre, daß ähnlich der chinesi­schen auch eine japanische Invasion in Kalifornien erfolgen würde, Die für daS Land wenig Segen bringen konnte.

Wie der LondonerTaug Lhronrele" au- Newyork meldet, haben die Amerikaner die Entdeckung gemacht, daß ihre westliche Lüste dem Feinde gegenüber der notwendigen BerteidigungSuiittcl entbehrt. General Funston, der L-berbefchlshaoer von Laliiornien, hat der Regierung in Washington erklärt, daß die Japaner im iialle eine-S Krieges San Francisco oi-ne große Anstrengung ein* nehmen kannten. San Francisco sei ohne Forts mrb sonstige VertcidigungsmiUel. Tie Japaner Lnnun nördlich sowie südlich Der Stadt landen und die Stadt angtcijcn. Es sei dringend not­wendig, diese Mängel sosort zu beheben, sonst sei Lalifornien in großer Gefahr.

Unter OiCM Umständen perschlevvte sich die Beilegung bc4 Zwischen,alle-, bis man jetzt in Tokio unwillig geworden unb nachürückrichst eine Erledigung der Angelegenh.ll auf dwlomat.

dankbare Ausgabe für die deutsche Kulturarbeit bilden wird. Ter Redner schilderte besonders lebhast die Kampfe am Waterbcrg, bei denen die deutschen Truppen,

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Von autoritativer Seite wird der MünchenerAllg. Ztg." zur Bcl.mnigaoe an die Kreise, die es augcht, mitgcieilt: Tcr Erzbischos von M ü n ch e n - F r e i i i u a, Tr. St in, läßt er- ein, b..ß er sich bish.r grundsätzlich nicht in 11 poiiL Wahlgeschäs ten dc,aßt habe und lui) in politische Wahi, angelegt nfocUeii auch nia,t cilu.iischen wolle. Tcr Eczouchos h^ue niujt die geringste Kenntnis von der angegebenen Wahlparole und müsse die Vcraiu.oollaug hrer.'-ir beujeiugen Periönuchkeiteu zuschicbcn, die eine solche Parole haben auSgebcn können. Der ur^bischos nehmt aber leinen Anstand (eine Ansicht auszuwrechcu, bag es auS vrinzipiellen, »wnarchischen unb rtligiöfcn Gründen sehr bedauert werden müsse, wenn diese Parole in Wirtlichkeit verfolgt würde.

In Dortmund beschloß eine VcrtrauenSmänner-Ber- ammlimg der Zcntrumsparlei Wahlenthaltung zu bmpfchlcu. Tie Wahl des S ozial demolr. Bömel burg ist dadmch gesichert. TaSiclbe taien in Essen und Düsseldorf die liberalen Paricien bet der Stichwahl zwischen dem Zentrum und den Sozialdemokraten.

Certloiigtcü bJ. Uit.uni'u-tn Minen uucpr hat

ES wird wohl in Teuuch.and nicht viert. cr uicpr geben, die nicht euren chre:./.ie dort hrnauügeschi^t hatten unb da- Xlanb au8 eigener llebcrzeugung iennen lernten. Am Ende d.S 1 (. Jahri)unb>.itS kam die lÄuxmSait a^i ik-n ütt $iurl Lnanbeii- bueg am des heuigen ionuich«n tz»cichi.S^tremanüouchse^.

stiidcus^rt ist heute m-ch z» hör^i, trogoem ui d.^ev ,,Ltreus..uoo^chse'" uuet u Muliouea^anegen icvuiu ^n bu.,em viiiiie kann man auch von cutcc >^d.^t..a.i^n/.ujcn ^trcuiMid- ^4u,-ie reden, ^ic uub uch iichcr..io eaLjuicai wie b.e 'Juod ^cuiioci'.j-ig, a..r man soll l'a.u,: oujiagijutai Ni^t g^cau^cn, ijcnn man der uu^t ui die Augcu gebaut b-t T»c Au.gaoe o.r Koionn.en in cuit des Fueoeus, u^t Xuuac. cn meuicui engcmi Bu ter land, bad die Furt, chr Ute der nuUui Iler- auf m ciaigr.c ver,0igt hat, wäre es eine Torocit, auszuiprecuLN, o^ß die d^ücheu chruppezi alS äujbc-L£ um) UuÄiuugti hinuus- jciageii luutuii. Tie kniturarueitiii sind butt Cvcmo wie m umeter uciutüi unb der Arbeiter ioird dort nicht mchc auSgenugt al» L-ci u>.s, wenn die st.oh»eiiMincn und «^erdec ausgedeutct werden. LaS sind aac3 Sa).ugwotw, die gegen die Jntercaeii bcs beutiuum

geprägt luutbai |ilU). Wir Huben in misct.r Natwn gcu,;e und starte M.utautaitc, und nau,v:ni nun in oaöuatiiu.iiia ber Fiiede wieder h<.rgcstelit ist, b-.uen iuir dasür zu sorgen, baß sie ihre Betätigung linden. Wn ivürden n^eniOtS lu tun* ivicligc Ausgaben gehabt h^ocn, iocnu itugcc geiutbt worden luätc, daß die iwuvcuoche.i Ai.it.el zur Bcr »gang ge..e,cn waren, uni d-s Land zu I^rMicren. Air haben daraus die Xivi/ra zu jitQen, büß iS eine der Kolonisation geiuv.ua.c oad,e ut, wenn he mit unzurcii.-endcn Pi.ttein in die Wege geleitet n ufc ejciuiibcra müssen wir die Verleprswege la.üoen und alles luu, baß iut die ^i^c.h-ii ix» £giiui-j un i .t.veno-gen ü'iittel beiuilugt werden. (Leich, ißciiall.) Wir alle müssen mitarbciten, der Arzt, Det <,ulbui, ber Kau,mann, beim wir al.e sind an den Kolonien uctcuigL Bei ben ^erhanolutigen mit den ^utLcniütien vor auch Die wiilsion liCLbienue gereiltet, ^ebet nativnardenlende, wohr- mcinenoc Teutiche, Der suo nicht von SLlagwö.Urn langen laßt, unb seivst beult und ubenegt, muß mitarbciten, um an- uniuen Kolonien ein Deillmak nationaler Mu.tur, cm Werl bcutianT yianvnaiilut unb u;migten zu schnnen." (Stürui. lungunh. Beifall.)

IHüd) dieser hochbidentsamen und mit geipanntester Aus- incrHomfcii versotgieu Auiprache drückte der Borutzende, Justizrat Grüneivatd, beiden Radneru den wärmsten unb allerherzlichsten Tank aus. ^Mbge daS heute Gehbrie dazu neiirageii, daß dos Interesse und Verständnis für Die Not­wendigkeit unseres überseeischen Besitzes und wirllchaitlichen viulivickelung und polilischeii Plack,mellung in allen Kreisen des NeicheS sich verbleite und verliefe! Tas Interesse daiür ist jetzt überall ciwocht, und bau jenes gesü.ehen, ist cm großer Jeidteust uniereS Kolonialdircktors. (oiürm. Beifall.) Mit einem dreifachen Hoey auf das Baterlaiid, Kaiser und Droß- herzog schloß die imposante und erhebende Berianimliing.

Zu Ehren des Kolonialdiretlors Dernburg und Oberst­leutnants Onade fand am Abeiid beim preußischen Eejaiidten eine Tafel statt, an der auch S. St H. der Eroßherzog unb Die drei Minister teilnahmen.

S. K. H. der E roß Herzog zeichnete Koloniatdirektor Dernburg durch die Verleihung des Eroßkrcuzes des Ver­dienstordens Philipps deS Großmütigen au».

eip lilrÄ lichei lbvl,n jit »evmlttc».

Etz sieht alles darnach onfl, daß die Stichwahlen heute der Sozialdemokratie eine neue Anzahl von Ent­täusch ungeii bereuen iverbcn. Em viertel Hunderl Mandate sind bereits verloren. Wenn die sozwldemoltat^ Presse aud) m mehr oder minder crbiuertcc und wilder Ton­art ihren Lesern vorrechnet, wie die Stimmen geivachien . feien für die parlamentarische Tätigkeit kommt c8 gerade für diese Partei doch auf die Zahl der iDlanbaie an. Hundert Mandate Halle Singer mit heilerer Siegeszuversicht prophezeit: die Schätziuig Bebels, der so vorsichtig tvar, ferne Hoffnungen nicht der großen Oesienilichleil prclSzugcben, soll nicht wesentiich davon abgcivlcheu sein kommen jetzt die sozialbemokrati'u noch mit etwa 2u Mlandaten heraus, sodaß sie im ll)anzen ca. 50 Sitze erhallen, so können sie von Elück sagen. Ter Parieitag in diesem Jahre kann an erfrischenden ütucksichls- kosigkcitin die .Jungbrunnen'-Verhandlungen von Dresden noch weit überbieten. Wo die Sozialdemokratie bei Den Stichwahlen gefährdete Kreise zu behaupten in der Lage ist, wird der Tank dasür in erster Nethe dem Zentrum gezollt weiden müssen. Tabei hat daS Zentrum vor der Hauptivahi Tag für Tag die allergrößten Bosheiten von det s'ozlaldcmokr. Presse höreil mp'jen, eS wurde vom .Vorwärts' schlimmer behandelt, als die ganze Minderheit deS i Dezember. Wenn

und

Dominos

\ «kroßer ; Aiuwahi i»lerleihtB.

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'«Sneiiänzugt 0Wn & Domino

Vcrriidca'

Ul0JU UcvL , «amtliche larncvalariifd rnnxhlenker. tvca.ei.^nn.ur yi «cklkiSwiz it erdichte

- und 'bcbcffcit IUI unb billig Lazarus

WCfl t>. 2,

schilt!

eines üleilcht, r» Uojcj «ueituta, iuciujC vaui urj et Leüu.

jlitumiliiöfifi Ijuviimtk Zlcrfni' j. bei (71 er. Markiklr. 5.

, Allen voian u clefir., (Ltivichll' c. iuanot *

$it Ktichwuy.rn um 4 Krstruur.

Nach Meldiimien aut türdiit wurden bei den am 4. Februar ftflitfle.)dtnen 15 Slicknoahlen aeivaijli: em Jtouleruaiivcr, vier plniioiialltberale, > ech » Zentrum, ein Bnub Der lionb- tpuif, em Freutnntge Bolkspanei, zwei Sozial- k c in o t r a t e u. (ie gewönne n die yinuonallibciolen zwei, die 6 o 11 a l 0 e ui o l r a i e n einen, das Zentrum einen nud der b ii ii b Der i! a n 0 io i r i e einen. Es verloren die DUiiio nalliocialcn vier, die lionieiuanucn einen unb bat Zcmriun einen.

Unuc Sugkunoc^'.guiig uct crjcvuiiic ber xiuuVUagi vvui 25. Januar uno der bisherigen Stiu-tva^en crgivl sich der biS- iienge Besivstaud dec gewühlten Parteien wie 3lgi; Tie Konservativen bentzm an iefleii Itanbaten 4t$, He Nationalltberaten 26, die freis. BolkSvartei Ü, freifinaioc Bereinigung 3, Sozialdemokraten 81, IR e i Q) i V a r t e i V<1, ro i r t i ty. Bereinigung ü, das Z e n trumJg Die deutsche Botlsparlei2, Bund der Landwirte 2, Hellen [einer mehr! Xkrairen haben. bie MunictUuUbcn U, Nationarübecareii 14, ireif. VvuSpartci 2, frei?. Bereinigung 1, Sozialdemokraten 25. Vteiu^pcrtci b, ivirib- .t.iujc Jcirein.guna 3, ßenttani 6, deutsche i3üitovattci leine, Bund ocr limib.virte 1, Lkiseu 1. Gewonnen haben: ^DUi'.rVutiue o, ^atiüiiauibtrsiie 14, srcis. Boiksp^rtei 6, itcif Bcr.uiiguiig i, so.t wemolcaten 2, incicv8partei 2, w.rtschaiU. Bereinigung teinö, Zentrum lu, deutsche Botrsp. 1, Bund der llandwirle 1.

Die Ergebnisse der Wahlen sind die folgenden: Bayern.

In Würzburg winde 'L.r. Hinter (Zlr.) mit 11 767 Stirn- men ivicbcrgciväljli; ber liberale Kandidat Meidner erhielt ü3V7 '""B a y r e u t f) (bisher ÖU). Hagen (911) erhielt 10 883, hugei (S) UU8U Summen. Hagen also wirdergeirahlt. Tu» Zeuinim aui dem taube linmnic iir bcu Soziatdrinolraieu.

F o r ch h e i in - tt u l in v a ch (Vieh. Uli), uhai v. Beuaioiza (Z .

E r l a n n e n - F ü r l h ibiet). FrBp). Alanz (FrBv) geiuahi, gegen Segiiz S). (In der Hanpiivahl hau/u erhaiien: Bianz (ßr-1'p. 11 uuü, Segty lL) 14 142, Beckh rB) dlv? und Üioüiuaiui (3) 1613 Ltiinnreu.) _ ,

Ansdach Schwabach (bisher H). Hutnagel (K) mit etiifl duu Sliiuinen 'DklnUeU gegen Quibb« (IBo) gewöhn. Tie caiialDeiiiohaieii üblen Wableiiißaliung unb uimUiuyien so bao ßriiiium. (<" der vaiipnuuijl bauen erhasten: Humagel itt) 7421. CuioDe (Tx'p) 6161 und Hierl u. Z bluU Liiuuneu.)

Z ui in e n fi a D t (bioßer Zn.). Eeivahil tuurbc Lckinrid (Ztr.) mit 13 7bö Liinunen, Bader (üibeial) erhieli lub2« ciimmrii. Schmid halte in der Hanpiivahl 12 013, Bader lu 633 und bei iozia.Dr-motiatische ManDioai lUtiti eunimcn eiUdlicu. Tie lo.pal- dewolrauschen Stimmen surd ui ber Liichwayl dein Zenirum zu- °C ^öl e r m e r e b e i m (bi6(). 91atl.). Spindler 'Ztr.) mit 10101 Stimmen gciuäkli gegen llronaner (9lail.) mit 0U27 Lummen.

Ha i |e oft u lern (bisy. Statt.). Tr. Aösicke Bund b. Land w.) mit 14 717 Litmmen gewählt gegen Kleinen! (Loz.) mit 13 b'JU summen.

Üudwigvhaien (bieb. So».). Lhihardt (Laz.) mit 21 77b glimmen gewahii. Buhl (Statt., erhielt IddUU cumuiciu Tao Hcnirum imieriiüuie den eoAuilbcmoliatcn. In der pmiptwaui hauen erhalten: Ehrhardt 13b3V, Buhl 13 703 unb tauen (Ztr.) bllV Lummen. Ä

Mandan (bish. Natt.). Lchellhorn (Natt.) 17 401 Stimmen wiedergewähK»

Zweibrücken (bi»h. 91ml.). Göhring (Ztr.) siegte mit etwa 1000* «summen Aiehiheii über Den seuhcrigeu ManDaisuihaber Veuicnivcbfi. In ber yanpnuolil hatten erhalieit: tvohrmg (Zu.) 12 467, liciuentucber (Statt.) 12 224, Kerbet «-Loz.) 67zu siuumen.

Preußen.

Bielefeld, Wiedenbrück (bisher Zenir.) Cevcrlng (Loz.) mit 1H168 Stimmen gewählt gegen den Ü>lttiisier a. L. v. Moller (natl.) mit 16111 Liimmen. t

Herford-Halle (t'iSher it.) Tr. Contze (NI.) mit 11700 Stimmen gegen den bisherigen Berlreter Mcger (K.) gewählt, bei 114.8 Lummen erhielt. (In der panpiwaht erhteli Tr. Eonße fiO-So, Meyer 8336, Hossmanii (L.) 4768, Lvaüvaum (Ehrtsill-Loz.) 67ti6 Lummen t .Är,

C e u a b i ü cf (bisher 911.). Bitter (Z.) wurde nut ca 1600 Stimmen '.haioritäi gewählt. (In der ^anpuvahl entfielen nm Bnier 13 ?Ö'J, am ben bisherigen nat onallibeialen Vertreter Aimnhoi 13 tiu9, au» die Loziaidemolraten 6471 Lummen, auverdem ivnrdeu noch 644 Stimmen Inr einen welfucheu Louderkandidaten abgegeben. Turch sozialdemokratische t>ulie hat der Zenirrims- kanDibat gesiegt.) .

2 nner> nrg - Winsen (bisher W.). SieverS (NI.) mit 14 111 Lummen gewählt gegen Den bisherigen Vertreter v. Brangen- Heun ('.) 1J34J Ltilninen. (In der Haiiptwahl erhielten Frhr. v. Bjangenheun 7436, LicvcrS 11 330, Baunr ('Dl. B.) i6»4, ßiicocr 6001 Lummen. Tie jozialdenrotrausche Biahtyulse hat nicht zum Liege des iwet'en genügt.)

Ao, die wrekoung von binj Liege brr bärger.ichen Partei in fbi!uicüucg<akmen anttvortae Lrew-Skanzler Furu Bulow telegraphisch wte^ solgt^ Meldung. Ich beglückwünsche

meinen «vcvurlskeis zu biefem Jd^iicn Lr.olge unb juue nud?. baß iioet meiner lieben Heimat roußer btC nuXwmnc FiaWe weht." __ ____

Am -tichwaoUllge.

von Jiigcud auf in den Waffen geübl und mit ben Ber- bällnificu vertraut werden. Tazu sparten sie alle schwierigen Trainkolouucn, denn die Weiber und Kinder trugen alle-, nach, waS sie zürn Lebcueunlerbalt brauchten. Er forderte -zliin Schluß in bcgeiücrlcti Worten auf, alles zu tun, um öa§ Land der Kultur zu erschließen.

Stach dem mit stürmischem Beifall belohnten Dortrag hielt Exz. Dernburg folgende Auiprache:

Der warme und liebenswürdige Empfang und Gruß in meiner Vaterstadt bat mich lies bnahrt unb ich nehme ihn alS daS, was er sein soll: einen Gruß für einen Mann, der

lich trorgenommen b-t, einer großen nationalen Lack-e zu dienen. Ich mWe mich »inidjliegen an das, waS tr. Oberstleutnant Cuabe auSgesuhct 1>-L Was wir geieoen, was mir gehört baacn, i|t ein Vill> von ')t uaid> Tob, ick cm koloniales HjuO, iott mir c3 nicht gewünscht habeii, wie c5 und aoer auigejijungcn worben ifL LS zeigt die Phasen, bald) bie w.r Hao en gehen müssen. Zwei Liuge gehen auS ber Eefchuhte bre.cs litt Jedermann h.roor. Zunächst der Lkolz,, ben mix a.s Aatwn .ühlcu über diejenigen, die b^ beutschc Fa-.ie in L>udive,ta<riw uerteibigt haben. Die unter den aiier-ingünmgmm Umilänbcn tut Vaterland unb Lauer ürS S-lb ge;ogen sind. W.r, hegen bie Uebcrjeugung, daß ba5 Jl-xetwl/ M unsere beut.Lc Armee -usammensest, wie vor 36 Qa^en auch beule iwch em ent- Uuhigcd ist, und dies ist unS euu große Bscuh.gm'.g. Lwecken- haben wir btn Vorzug, daß nun ud UUJ junge Dtntidjc Manner -- - .

ut ©üixftaiüla gcÄ/tien sind, sodaß iene von bcrlaiuerilaniiyeji Krieges beiuwe.

Nr. 30 Zweites Blatt 157. Jahrgang DicnStag 5. Februar 1007

«llch-inl tSgllch mit Ausnahme beS Sonntag». jffl* ? a a a 44 A A 2 A AA

Gletzener Anzeiger

bie Wohtbeieiligting so lebhasl ist, wie tut ersten Wahlgang, wenn bie »Partei brr Aichtwühler* nochmals ihren gewaltigen Einsinß dnich Wahlat sübnng pellciib macht, so kann dein Bürgcttmn ber Ei folg nicht fehlen.

AuS Tarmstaot wirb uns gedrahtet:

R. B. Tarinf: adi, .1. siebr. In eine von ber nalionallib. Partei iur gestern abend In den Acfiiani Der luincemcmDe em leruiene W a h t e r v e»s a m m l n n g drongc» lucbinc vuuueu coAiolbcmoIrnicn cm rmd snckUe» sic durch ptzrm usw. zu v c i U i n b e r il Swou ber eine Dubncr, Pio'ri or Tr. Berg Hois-Jslug, ivmde durch Pselstn, ll-chcul usw. imicri'rochcu, je baß er nur mühsam zu Ende fommcii tomue. Als bann bei nuliere Dlcidifitajionbg. Tr. Becke r nut l«mcr Dtcoc begimien wollte, cnllimib cm solcher 1! ä r m, Daß e« t>em 'JlfDner uniiiog- 11 ch war, z n 13 orte zu kommen. Ter BortihcnDe i.uißie ht-lieu» lich bie Bcriammtung schließen und Ikcieamtnmmi E nr m er11ng cilläue sie liu behord11cki antgetosi. picrani stmiuucn du- tiiiibeliötcr bie ArbcuermarseUaiie an, luahunb bie buigeilidjcn Ukmcnie »Tcnischlaub, Teutschianb über alle»" sangen.

Ai hulich ging eS m einer Versammlung zu Osnabrück zu. In der uationaltiberalen Vtiaiinaltuug wollu Tr. Breithaupt aufl Berlin redeu, das Ze»» trum spreugie aber bie Versammlung. ES hat auch bnvcl) solche Dliltcl ben Lieg erreicht.

Ju einem Wahlaufruf der sozialdemokratischen Partei zur DielehStagSsiichwahl War m 2 -Heppenheuu-Wunpfeu fordert der Pailelvorstaud Die (Genossin auf, lerne Stimme für Freiherr» v. Hri)t abzugebei, und Landtagsabg. liebel 3 c n t r ii m) als das »kleinere' Nebel zu »v ah len.

TaS hessische ZeniruurSorgau, büßlULaiu^Ct Journal", schreibt zu den Ltichwohlcn:

Tic s-ozi-.oemokralie zieht tagköglich alle-, waS ben Katho­liken heilig und el-rwürdig ist, in ben Kolb, greift mit roher Vanb Tag für Tag ui k-ckholische- unb religiöses lieben fodieui um uiijer Hei.lgiuS mit ibe.ieumb.ing unb yuß.i zu ubiriujuiieii unb tviaiuuiied Die lailjuliidKn litueucr ui (djamioicr Wcue wegen ihrer Utbitjeuguiig: lein Katholik bars einem Soziat- vcuwkraten seine Ltimuie geben."

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