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wiederholt da sein Verlangen. Der aber macht den Schau- spreler aufmerksam daß an feiner Bühne bekanntlich sein Bruder die Vorschüsse bewillige, und er möge sich daher an dreien wenden. Der Schauspieler antwortete er wärl schon dort gewesen, fct aber abgewiesen worden. Nrm tele- phomert der Direktor den Bruder an und ftagt, wEm er den Vorschuß n.cht bewilligt habe. Er erhält die aewüwchte luskrnst, woraus sich zwischen Direktor und Schauspieler das folgende Gespräch entwickelt: „Ja, lieber Jreund mein Bruder hat doch recht. Unter solchen Umständen 7ann Seiten der Vorschuß tatsächlich nicht bewilligt werden" - Herr Tirekwr, dann trete ich heute wcht ^f7 _ cCr, ^wektor ernst, gibt dem Schauspieler die 200 Mk. und sagt: „So, da haben Sie die 200 Mk Ich ““*e. Sie aber ausmerksam, daß ich noch heute 'gegen Ste die Anzeige wegen Erpressung erstatte." - „Ja, warum benn, Herr Direktor?" — „Weil in der Drohung, Sie werden heute abend nicht auftreten, eine Erpressung liegt" — 'Aber, Herr Direktor, so schauen Sie doch den Theaterzettel in, ich habe heute überhaupt nicht aufzutreten. . ." Die S00 Mark aber hat der Schauspieler dem verblüfften Direk- wr nicht zurückgeben müssen.
Wie man Smaragde herstellt. Aus Paris wird geschrieben: Kürzlich ging durch die Slätter die Kriude, rm Tiamanlenhandel stehe eine Revolution bevor dem- ein Chemiker, Mitglied des Institut de France habe es nach langen Versuchen fertig gebracht, mit verhält- iilsmäßig geringen Kosten kleine Diamanten herzustellen und werde bald solche von der Größe des Regenten liefern können. Die Nachricht erwies sich aber als sehr verfrüht denn die Körner, die man für Diamanten hielt sollen sich als Naphtalinblättchen herausgestellt haben. Jetzt wird ein neues, unwiderlegliches Wunder angetündigt: ein französischer Gelehrter, Professor Bordas, hat aus einer von Curie und seiner Gattin gemachten Beobachtung Nutzen gezogen und gemeine Korunde in Smaragde, Topase und Saphire verwandelt. Es setzte nämlich einen Karat farblosen Korunds, ein Karat blauen und ein Karat violetten (das Karat zu 2 Franken) in Berührung mit
Zollfrei! — Muster an Jedermann!
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I. B.: Georgi.
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Heuchelheim, den 3. November 1907
6923
OniverÄs-Seit-Institut
Telephon 204.
Brandplatz 5.
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Bahubofstraire >
Babnbosstraire
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Gießen, den 3. November 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Ateeum.
Gießen, den 4. yiouember 1907.
Grogherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
-Dc ccu m.
1907 begonnen.
Gießen, den 31. Oktober 1907.
Großherzogliches Amtsgericht.
Gießen, den 2. November 1907. Großherzogliches Amtsgericht.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 7. November 1907, nachm. 2 Uhr vom Portale des neuen Friedhofs aus statt. 08533
Reitunterricht zu jeder Tageszeit. Herren- und Damen- Pserde zum Ausreiten. Elegante Wagen zu Ausflügen und sonstigen Fahrten. 08502
M. Crenizburg, Uuiverfitäts-Rcrtlebrer.
Rstzmigcn o-r Pfund iv Ps«. frische Bratfische per Pfund IS Pfg. empfehlen
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IV2—3 psündig, per Pfund 35 Pfg.
ff. kopflosen KavUau ullitcuijcll im ijüiigen fisch
ca. 6—10 Pfund, per Pfund 25 Pfg., im Ausschnitt per Pfund 30 Pfg.1
Bekanntmachung.
In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Die Firma Albrecht Hahn in Gießen ist erloschen.
Gott dem Allmächtigen hat es geialleu, nach kurzer, schwerer Krankheit unser herziges Söhnchen
IHSeim
durch einen sanften Tod zu erlösen.
Fn tiefer Trauer-
Heinrich Huhn, Metzger, u. Frau, geb. Hammel.
Gießen, Frankenberg, den 6. November 1907.
Die Beerdigung findet Freitag den 8. d. Mts., nachmittags 4Vs Uhr, vom neuen Friedhof aus statt. [6933
Bekanntmachung.
In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Die Firma Mohr & Kugclmann, Gießen. Inhaber: Die Generalagenten Conrad Peter Mohr und Isaak Kugelmann m Gießen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. November
GrkmulLMachnug.
Wir machen alle Hausbesitzer darauf aufmerksam, daß wir unser Tiefbauamt angetviesen haben, während der Seit vom 1. Dczbr. 1907 viS 15. Februar 1908 keine Hanceutivasferuugsanjchlüffc in Von Straßen bezw. Perbmdutlgen der Grundftüctc mit den Ltraßcntanalcn herzustellen.
BLkanuLmachung.
Die Zinsen der Friedrich Hetzer von Roseufiftv ichcn Stiftung mit 67,20 Akt. sind am 21. Dezember an solche evangelische, würdige LLadtarmc zu verteilen, die selbst und ihre Eltern nird Grou cltcrn tu Gicstcu geboren find und das Bürgerrecht besiücn oder besaßen.
Meldungen nimmt das Armcnamt Neuenbaue 25, Zimmer Nr. 2, biö 20. do. ML0. während der Gefchastsftutideu entgegen.
Gießen, 2. ^lovember 1907.
Gr. Bürgermeisterei Gießen.
WM
Gießener Wetterdienst.
7 2eUi‘’vnn<’ ,ür Hcst'" «in Donners,ag den
7. November. Zor,dauernd heuer und trocken. Nachts grost und
BekauuLMaGung.
Aus der Piocrischen Stiftung ist alSbald eine lebenslängliche Vfründc in Höhe von 360 Mk. jährlich an eine tourbioc, arme weibliche Person, geborene Gießcnerrn, zu vergeben. Die Pftunö- nerin tritt als Pflegling in die Provinzial-Siechenanstalt hier mit den für Selbsizähler bestimmten Bergunstigungen em.
Meldulkgen nimmt bis zum yO. November d. Jo. das Städtische Armetmmt, Neuen Baue 2ö, entgegen.
Gießen, den 31. Oktober 1907. B5/u
Die Armen-Depntatton der Stadt Gießen.
________I. B.: Georgi.______________________
Tüchtiger Bureaugehttfe zum 1. Dezember 1907 gejucht. Bewerber, die bei einer: Bürgermeisterei oder einem Kreisamt gearbeitet haben, erhalten den Vorzug. Bezahlung erfolgt gemäß Amtsblatt GroßhZ Ministeriums des Innern vom 10. 4. 07 zu Nr. M. d. I. 13110. .
Meldungen unter Beischluß von Lebenslauf und Zeug-s nissen an die b5/u I
Klinik für psychische und nervöse Krankheiten ül
Gietzen.
MdLislhek ArbeitsNchöeis
Gartenstraße 2, Zimmer 2.
Cs können eingestellt werden:
a. uei hiesigen Arbeitgebern: ,
2 Bauschlofser, 2 Spengler, 1 Friseur, 1 Weinbinder, 1 Glaser, 2 Möbelschreiner, 2 Dienstmädchen, 1 Flickfrau, 1 Putzfrau, 1 Lauffiau, 1 Laufmädchen, 6 Tabaleutrippennnen, 4 Arbeiter.
Lehrlinge: 1 Buchbinder gegen Vergütung, 1 Friseur, em Kaufmann.
b. bei auswärtigen Arbeitgebern:
2 Installateure, 1 Spengler, 1 Schneider, 1 Sattler und Tapezier, 1 Bäcker, 1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 1 Dienstmädchen. Es tuchen Arbeit: ~ . B 'n
1 Schmied, 2 Wagner, 1 Polsterer und Dekorateur, 1 Schuhmacher, 1 Weißbinder, 7 Arbeiter, 3 Fustalla teure, 1 land- wirtfchastlicher Arbeiter, 4 Hansburfchen, 2 Aiwlauser, 1 Fahr- burfche, 1 Flickfrau, 1 Putzfrau, 5 Launrauen, - Schreiber.
Lehrlinge: 1 Kaufmann.
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Gemüsehandlung, Schloßgasse 10.
Bekarmtmachnrrg.
Aus der Minna Keil-Vogt-Stiftnug sind mr das Jahr 1907 drei Gaben von ic 70 ML. au drei in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige Haudwertsmcjftcr oder Witwe« von Hand- wertsmciitcrn cpangelifchcr Konse,siou zu vergeben.
Bewerbmigen sind bis läuguens 20. November 1907 beim städtischen Armen'amt, bleuen Baue 25, einzureichen.
yint ielbttändige Handwerker oder Witwen von selbständigen HaudwcrLcrn tonnen berücksichtigt werden.
Gießen, am 2. Wouembcr 1907. B4/h
Die Armen-Depulation der Stadt Gießen.
I. V.: Georgi.
Bekasttltmachnttg.
Aus den Zinsen der Stiftung der Elifabctbc Schmidt sind Gaben von je 17 Mk. an vier bedürftige, unbescholtene, ledige Dienstmädchen im Alter über 50 Fahren "nd / Gaben zu 17 Mk. und eine zu 18,90 Mk. an arme Witwen and Gtehen zu vertetlem Meldungen sind unter Beimgimg der erforderlichen Stachweise bis zum 20. ytouember 1907 in unseren Geschäftsräumen, Aoien-
bäue 25 111131161 innen.
Gießen, 2 November 1907. . . .
Gr. Bürgermeifterei, Gießen.
I. B.: Georgi.
Griiücrgcr PströkockßthkrmPttrei«
zu Grünberg.
Die noch rückständigen Beitrüge vom 2. Halbjahr I. I. können bis 30. d. Mts. noch ohne bloiten an den Unterzeichneten bezahlt werden. Alle biv dahin noch nicht bezahlte Beiträge werden gerichtlich beigetrieben. 6920
Grünberg, am 6. November 1907.
Hch. Zimmer.
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schmerzlichen Berlufte unserer lieben, unvergeßlichen Tochter, Schwester und Schwägerin
sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden und Herrn Pfarrer Glück für die trostreiche Grabrede lagen iimigsten Dank
Die trauernden Hinterbliebenen:
Famdie H. Eregeäftardt.
F T?v
btQ nun 4o Franken das Karat wert sind. '
Kleine TagcSchronik.
3n Elxleben (Kreis Erfurt) ist eine i di m P r p w h l - ep 1 dem 1 e ausgebrochen, die auf üerbnrhpitpa6 ~ uf? c zurückzuführen ist. Gegenwärtig sind 20 Brunnenwasser krankt, cm- ist gestorben. , Die Lien ÄÄ'“ Festlichkeiten einstweilen -bbcstellt ,inb sefc&tofien, alle
Den „Düsseldorfer Neuesten Nachr " rumlap mfrinnS =
SolsLn wüde" d^Gr°üLindl°-"He?E v W^mgstebt ,n Angeblich sollen ihm 6200 & aus b« Ä 4= 'aefbfit™ worden ein. Lorenz will betäubt worden fehl fn hnfi® « ->cm Raube nichts bemerkt I>abe |£m' 10 1’a& er Mn
K b yo" ® r aa 1 e in Holland hat eine geheime
Spielhölle entdeckt. Die Spieler, in der Mebrrobl Di-uhebe wurden oerhastet^ und die Spielgeräte beschlagnahmt '
r,"4.n ~ a n b e 6 r e ist em Felsstück von ca. 7000 Tonnen ab- ?r Un^ großen Schaden in der Ortschaft onoe- richtet. Em Arbeiter wurde getötet, sechs schwer verletzt 9 ' °cbrAn.bAF°S?in^ä^L LrL^"us «* imd'be f« ÄÄ’
bauier erschütterten und große Panik unter der hervorricsen. Besonders grobe? Schaden
. . Die Neufundländischen Fischer haben eine neue sch luere Ka ta str ophe erlitten; vier Fischerboote find ge-
J>a.r“nterf Oins mit 18 Mann Besatzung. Es ist dies die fs ^ e Ka ai rophe, die seit, langer Zeit zu verzeichnen gewesen & ^wohl ui Bezug aus die iimgetommenc Mannschaft wie auf das vernichtete Schifssmaterial. '
®^eS"Snzesgeo
Gestern morgen 8 Uhr verschied nach längerem, schweren Leiden unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester Schwägerin und Tante '
Frau Georg Weidig Ww., geb. Hilgardt
im Alter von 69 Jahren.
Um stille Teilnahme bitten
Die trauernden Hinterbliebenen:
I. d. N.: Karl Weidig.
Giessen (Westanlage 7), den 6. November 1907.
Octamttmachung.
Die am 21. und 28. v. Mts. stattgesundene Lircpachtung von Triebbiertclu und fonftigcn Grundftücten nt geneijuiigt.
Die Pachter werden hiermit aufgefordert, binnen 14 Tagen bei dem hiermit beauftragten d'tatsdiener Dörr im uadtlscheu Hospital nachmittags zwifchen 12 und 2 Uhr oder abends zrvischen 7 und 8 Uhr Bürgschafi leisten zu lassen, andernsalls nach Ablauf dieser Frist die beircirenben Grundstücke auf Kosten und Gefahr der ersten Pachter andenveit verpachtet werden.
Bekanntmachung.
der Ub‘e1
140Beniner Kohlen an arme Familicu, einerlei tyclwcr Konfession, zu verteilen. ißu/.
... »^ldungen nimmt das städtische Armenamt, Neuen Baue 25, vis 4V. o. MtS. entgegen.
Gießen, am 2. November 1907.
Die Ärmen-Deputation der Stadt Gießen.
______________________I. B.: Georgi.__
Bekanntmachung.
Waisen armer Kanfteute, oder an arme Stnufleute selbst, sofern ytc unverschuldet tu Not gekommen find, ohne Unterschied der ixonfeinon, zu verteilen.
m _ Ubldungen nimmt das Armenamt, Neuen Baue 25, Zimmer 5Rr. 2, vick 20. d. MtS. wahrend der Geschäftostunden entgegen.
Giegen, 2. viouember 190/. g»/
Die Aruieu-Deputation der Stadt Gießen. ' _______ ______ I. B.: Georgi. _______
Betanntmachung.
Aus der Stiftung der Ludwig Theodor Felftng Eheleute LU Gicnen sind die dieo)ichrlgen Zinsen mit 120 Mk. au zehu iu (yie^cn geborene, würdige Arme zu gleichen Teilen zu vergeben. Anmeldungen hierzu haben bis zum 20. d. Mts. auf dem Armenamt, bleuen Baue 25, Zimmer Nr. 2, zu erfolgen.
Gießen, 2. November 1907. ß5/u
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. Ä.: Georgi.
Triginal-vrahtmeivungen.
»mbtr™ 9 ni511”' Dec Reichstag wirb am 22. No. ÜC,nb^ 2 zusammentreten.
non 1^"' b' Nov Gestern abend überstel eine Rotte oon 15 iungen Burschen ernen Streckenarbeiter. In. st?ru na"e n" R tn K^»cr Südbahnhofe eine Betriebs. ~ Qp f * lI^ ielegraphischein Wege wurde vorn Kölner Epeltor-Bahnhof eure Maschine mit einer Anzahl Bahn, arbeitern und Schutzleuten requiriert, die den schwer verletzten rnchafteten be,ceiten unb Zwei Haupträdelssührer
G Ni u n d e n, 6. November
in der nächsten Woche ,n Grünan em.^ Die plötzliche der Farn.l.e des Herzogs von C.nnberland wird dam, m Zusammenhang gebracht.
öttinge n6. 9iov. Zum Vertreter der Universität NN Herrenhause an Stelle des verstorbenen Prosessors Dove wurde der Mathematiker Felip Klein gewählt
Budapest 6 9!°°. Dom Magyar Hirlap wird aus Belgrad gemeldet, datz dem Kronprinzen das Thron. we!de7soll. 6 5091,1 “nb bem ^.nzen Alexander übertragen
Petersburg, 6. Nov. Gerüchtweise verlautet, die Polizei fei m beterhos ^emem neuen Komplott gegen oen Zaren auf die Spur gekommen. Zahlreiche Berhaf. u.ngen feien vorgenommen worden. Die Angelegenheit wird flreng geheim gehalten.
Newhork, 6. Nov. Präsident Noosevelt mtt dem König des Stahltrusts, Kart), eine Unterredung über h \lie' 1T-a$ ^er .letzterer erklärte, er habe Roose-
er lc^n uwglid)iies tun werde, um die Finanz
•I'tiäU ,c^'lU>cn Ulü>,,cr l>osse bejiimmt, daß der König ein neues o-mcmzgeie^ cirupsehlen werde. Präsident Twoseveft wft-8 L ^'7 uächsreii Botschaft an oen Kongwß^ne Lung L abgeben. Drefer Befchluß des Präsidenten wird mit grober Befrteoigung ausgenommen.
Meeeneberg, SeidenhbriKt, Zürich
Direkte Bezugsquelle von Seidenstoffen Jeder Art.


