Versammlung.
Aus SiaOt uno Luns
Vermischte».
Handel
214.00
4%
3% Portugiesen Serie I .
3%
. 122.60
Pnnee-Henri-Eisenbahn .
243.00
Tendenz: ziemlich fest.
30 000 Mark für deren Errichtung zur Verfügung gestellt, nachdem die Buderus'schen Eisenwerke einen freiwilligen Beitrag von 50 000 Mark in Aussicht gestellt hatten. Die Badc-
4
4
Ungar. Goldrente Italien. Rente .
131.70
125.80
Gelsenkirchen Bergwerk . 221 50
Hamburg-Amerik. Paketf. 157.60
% Oesterr. Goldrente. . Vb?« Oesterr. Silberreute
FJektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schnckert . . Eschweiler Bergwerk .
214.20
243.60
35.—
131.70
147.60
Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio-
Eisenlahn . Gottbardbahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn .
243.00
84 4u
158.90
. 141.10 . 243.00 . 176.50 . 186.90 . 159.20 . 217.50
142.25
121.50
251.50
191.—
34.90
148.—
151.—
Reichsanleihe do.
Konsola . ,
do. . .
Hessen . .
Oberhessen
Sprechstunden der Redaktion 11 —l Uhr vorm.. 1 ?7—i/28 Uhr abds. Gießen, den 4. Januar 1907.
— Von der Universität. Das kgl. sächs. Ministerium
* Brände. In Erfurt wurde das Sägewerk Blödners Nachfolger innerhalb Jahresfrist zum zweitenmal« mit großen Lolzvorräten durch Feuer zerstört. Der Schaden ist bedeutend. Es liegt Brandstiftung vor. — In der vergangenen Nacht brach in verschiedenen Staatsmagazinen in der Nähe des Arsenals zu Portsmouth ein Feuer aus, das durch heftigen Wind angefacht, sehr bald eine bedrohliche Ausdehnung annahm. Nachdem die Truppen alarmiert waren und nachdem von den im Hafen befindlichen Schiffen Feuerlöschabteilungen mit Spritzen auf dem Brandplatz erschienen waren, gelang es des Feuers Herr zu werden. Der Schaden an Ausrüstungsgegenständen wird auf 250 000 Pfund St. geschätzt. — Auf dem Dampfer „Lindholmen", der soeben den Hafen Farsund in Norwegen verlassen hatte, entstand Feuer im Schiffssalon. Da es sich als unmöglich erwies, den Brand zu löschen, steuerte man auf Lister zu, wo das Schiff auf Grund gesetzt wurde. Weder das Schiff noch die Ladung sind zu retten. Die gesamte Post ist verbrannt und sechs oder neun Personen sind umgekommen.
jüngsten Beschluß unserer Stadtverordneten der Bevölkerung geworden. Die Stadt hatte früher schon eine Summe von
Harpener Bergwerk. . .
Lanrahütte......
N'ordd. Lloyd.....
Obei schles. Eisen-Industrie
lassimg aus seinem Lehramt erteilt.
— Der Kanin chenzucbtverein Volkswohl, der
-tv Wetzlar, 3. Jan. Eine schöne WeihnachtSgabc, die Errichtung einer Volksbadeanstatt, ist durch den
und Industrie, Glessen. Frankfurter Hörne. 4. Januar, 1.15 Uhr.
deS Kultus hat auf Ansuchen dem außerordentlichen Profesior anstalt soll nicht allein mit einem Schwimmbassin sondern auch Dr. Otto Jmmisch in Leipzig infolge seiner Berufung an mit medizinischen Bädern (Brause- und Dampfbädern) ausge- die Universität Gießen für den 1. April 1907 die Ent- stattet werden. Die berechneten Kosten stellen sich ohne
Der „bessere Kegeljunge. Die Offiziere eines Kavallerie-Regiments in einer kleinen Garnisonstadt der Provinz Hannover wollten einen Kegelabend einrrchten und beauftragten einen Gastwirt, einen „besseren" Kegeljungen durch die Zeitung zu suchen. Ein junger Mensch, der geistig als nicht ganz ordentlich gilt und in der Stadt Milch austrägt, wurde von einigen Herren veraiilaßt, sich für den Posten zu melden. Er ging zu den: Gastwirt, und dieser gab ihm den Rat, am nächsten Abend 9 Uhr anständig gekleidet zu erscheinen, um sich den Offizieren vorzustellen. Arn anderen Abend Pimkt 9 Uhr erschien der Milchrnanii Fritze Becker, in schwarzenr Anzug, Gehrock, schwarzer Halsbinde, Zylinder iind Glacshaiidschilhen, und, da noch niemanb amveiend war, setzte er sich in das Zimmer der O'fiziere, nahm eine Zeitung zur Hand und las. Bald erschien ein Leutnant. Fritze Becker'erhob sich, machte feine Verbeugung und sagte: „Gestatten, Fritz Beckeri" „Graf X..", stellte sich der Offizier vor. Diese Vorstellungen wiederholten sich wohl ein Dutzend Mal. Zwar waren die Offiziere erstaunt über den fremden Gast, den niemanb kannte, aber keiner füllte sich berechtigt, den Manii zur Rebe zu stellen, der in tauberer Gesellschaftstracht ruhig dasaß unb seine Zeitung las. Eiidlich kam ein älterer Offizier, unb die Regelei sollte losgehen. Da dröhnt es durch das Zimmer: „He Ober l wo ist beim unser Regeljunge ?“ Nun sprang ber Herr nut bem Zylinder in der Hand auf unb ries: „Ter Regeljunge bin ich!" Tableau 1 Wenige Minuten später stand Fritze vor der Haustür. Der „Ober" aber meinte achselzuckend: »Ja, so geht's wenn man eigen „besseren" Regelungen sucht!"
* Ein unglücklicher Raiser. Der Londoner „Daily Expreß", ber vor einigen Tagen die Meldung von einem Selbstmordversuch des Kaisers von China brachte, erhält jetzt von feinem Pekinger Korrespondenten nähere Einzelheiten: „Alan tut hier alles, um den Selbstmordversuch des Kaisers Rwcmg-Su geheim zu halten. Tie Raiserin-Witwe hat über alle Palastbeamten eine derartig strenge Ueberwachung verhängt, daß es unmöglich ist, alle Einzelheiten zii erfahren. Aber insgeheini gibt eine ganze Reihe von Hoibeamten zu, daß der Kaiser beu Versuch gemacht habe, fernem Leben ein Ende zu machen. Rach der Aussage eines glaubwürdigen Palastbewohners verließ ber Kaiser kürzlich seine Gemächer zu später Nachtstunde und stürzte sich in den See, der unmittelbar neben dein Palaste in ber ver-
3K7< 3% 3^7< 3% 3*7- 3^7,
Börse, 4. . . 195.80
Schsffsirachrichterr.
Norddeutscher Ll o y b.
In Gießen vertreten drirch Carl Loos, Kirchenplatz.
Bremen, 2. Jan. (Per transatlantischen Telegraph^ Der Doppelschrauben - Postdampfer „Köln", Kapitän H. Jacobs, vom Norddutschen Lloyd in Bremen, ist am 31. Dezember nachmittags wohlbehalten in Ba(timore angefommen.
tiUlift uito wmctncbaft»
— r a " Irene Triesch zog sich ffir einige Monate von bet Buhne zurück unb wirb wahrscheinlich erst int April wieder un Berliner Lessing-Theater auftreten können.
— In Riffin gen starb der Komponist Evril Kistl er 5.
Januar. Anfangskurse.
Harpener Bergwerk. .
Laurab litte . . . Lombardei! E. B. . .
Nordd. Lloyd . . .
L'ürkenlose . . . .
11 n i t> c t* i i t ä 13 e M a cb r i cb t e tu
m,. — Nockeseller hat der UniverfitälChicago zwölf
Millionen Mark aestistet.
98.20
87.15
98.25
87 10
96.80
95.00
100.00
100.20
96.50
102.80
69.20
69.80
92.10
94.30
94.10
148.60
52.10
88.70
66.90
96.80
Berliner j
Canada E. B.....
Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz.: schwach.
EingesanSt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Art!.' f übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
In geschäftlichen Kreisen ist man daran gewöhnt, daß ai;s= geschriebene Submissionen erst nach Einreichung der Angebote sämtlicher Bewerber geöffnet werden und daß man sich mit ber Vergebung der Arbeit nad) den Angeboten richtet. Tas gilt doch wohl and) für die Arbeiten, die voii Vereinen vergeben werden, z. B. bei Lieferung von Fahnen, sofern die AliSschreibiiiig der Vergebung in öffentlichen Zeititiigen erfolgt. Im Bezirke Grim berg scheint das aber nicht der Fall zu fein, denn dort wurden mehrfach Fahnen an einen Fabrikagenten vergeben, ohne daß die Angebote anderer Jnterefseuten auch nur abgewarlet wurden. Ganz abgesehen davon, daß ein solches Verfahren geschäftlich unfein ist, bedingt dies oft auch eine Schädigung des bestellenden Vereins, wie in einem Falle leicht nachzuweisen ist. Es bedarf wohl nur ber Aufklärung durch diese Zeilen, um den beide Teile betreffenden Mißstand zu beseitigen.
Joh. Heiiir. Schmidt, Posameiitier.
sif 1 .-1 Mark * Bei 25 Stück : 95 Pf * Bei 50 Stück : 92 Pf * Bel 100 Stück : 90 Pf
Soensiecicegi-Drdfter
Nr 1 Bester Briefordner ♦ Überall vorrätig - F. Soenneeken • Bonn • Berlin Taubenstr. 16-1»
Willi soll einer sagen, was ne Sache ist: Gestern scheußlicher Zustand: Halsschmerzen, Heiserkeit — total, lag ich Ihnen! — unb ein trockener Hinten — war nur ordentlich angst! Unb heute? Quilschndel und alles vorüber. Uno wieso? Habe Sodener Wtmcrab'Baftilleit — achie von tyay — gekauft, nach Vorschrift gebraudn unb beute alles fort. Uno der ganze Spaß tojiete nur do Pm. d-ur bicien fcreiä in jeher Hlootljefc, Drogen-- oder Minerai- wanertmndlung zu Haven. hv-%,
Portugiesen ] II
Berliner Handelsges . . 175.00 Darmstädter Bank
Telefonische Kursberichte
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fllr
R. B. Darmstadt, 3. Jan. Die Darmstädter Handelskammer hat soeben ihren Jahresbericht für 1906 erscheinen lassen. Er betont in seiner Betrachtung über die allgemeine wirtschaftliche Lage, daß es gegenwärtig noch durchaus ausgeschlossen erscheine, ein auch nur einigermaßen endgültiges Gesamturteil über die definitiven Wirkungen der neuen Handelsverträge abzugeben. Diese Wirkungen würden sich teilweise erst zeigen, wenn die gegenwärtig bestehende Hochkonjunktur, welche nach den früheren Erfahrungen nicht fortgesetzt andauern kann, wieder einem normalen Geschäftsgang oder sogar einer geschäftlichen Depression Meschen muß. Wenn der heimische Markt feine große Aufnahmefähigkeit nicht mehr besitze und unsere Industrie wieder mehr als jetzt auf den Export angewiesen sein wird, dann werde es sich erst erweisen, inwieweit es Handel und Industrie gelingen kann, sich den neuen Verhältnissen anzupassen, oder sich an stelle verloren gegangener Exportgelegenheiten neue zu sichern. Die Handelskammer fürchtet sehr, daß es unter den obwaltenden Verhältnissen eine schwere Aufgabe sein wird, derartige, wohl sicher zu erwartende Verluste durch entsprechende Eroberungen neuer Absatzgebiete auszugleichen. Ueber die spezielle Lage im Handelskammerbezirk sagt der Bericht: Nahezu sämtliche Industrien unseres Bezirks haben an der Hochkonjunktur ebenfalls teilgenommen, wobei sich jedoch in noch höherem Maße als im vergangenen Jahre die Tatsache recht unliebsam bemerkbar machte, daß die Verkaufspreise nicht mit den zum Teil geradezu exorbitant aestiegenen Rohmaterialpreisen in Einklang gebracht werden konnten. Auch die Arbeiterverhältnisse waren insofern schwierige, als einesteils bei einem gewissen Ar- bertermangel hauptsächlich nicht genügend geschulte Arbeitskräfte zur Verfügung standen und andernteils vielfach wegen der allgemein herrschenden Lebensmittelteuerung zum Teil bedeutend höhere Löhne gezahlt werden mußten. Durch diese Tatsache wurde naturgemäß der endgültige Geschäfts- gewmn, der zu dem bedeutend gesteigerten Umsatz in zahl- retchen Industrien in keinem angemessenen Verhältnisse stand, vielfach recht ungünstig beeinilußt. In noch schärferem Maße, als int vergangenen Jahre, ist in unserm Bezirk un Berichtsjahre die Tatsache hervorgetreten, daß sowohl der Kleinhandel, wie auch der Kolonialwaren- und Landes- produkten-Großhandel dadurch fortgesetzt start geschädigt werden, daß auswärtige Fiiial- und Spezialgeschäfte sowie Warenhäuser und Konjumvereine eine Anzahl von Artikeln der Lebensmittelbranche usw. zu unglaublich billigen Preisen verkaufen, um hierdurch das Pubnium anzulocken, welche dann andere Artikel in denselben Geschäften zu ebenso hohen oder vielleicht sogar noch höheren Preisen kauft, als ,uwllltuqui(P dres in den meisten Detailgeschästen der Fall sein würde, beschädigt. Im P
kenntnis der sehr wertvollen Kleintierzucht. Außerdem hat der Kauinchenzuchtverein Volkswohl eine Einrichtung getroffen, mit der er allen anderen voraus ist, nämlich die Einführung eines Zuchtregisters über das Zuchtmaterial sämtlicher Mitglieder, mit genauer Angabe des Alters und der Abstammung. Auch sollen für gute Zuchteinrichtungen Preise vergeben werden.
X Lollar, 3. Jan. Lehrer Sehrt wurde zum Hauptlehrer ernannt unb heute in Gegenwart deS Gemeinderates und des Schulvorstandes durch Kreisschulinspektor Schulrat Kleinschmidt in den Dienst eingeführt.
|| Butzbach, 3. Jan. Das Hofgut Griedel ging in Besitz eines Landwirtes au§ Kaichen über, nachdem es lahrzehntellang im Besitz der Familie Bender war. Das tote und lebende Inventar hat der neue Eigentümer für 90 000 Mk. übernommen. — In Gambach stürzte ein Mädchen die hohe Kellertreppe herunter und trug schwere Verletzungen davon.
X Bad-Salzhausen, 3. Jan. Der Verkehrsverein Bad-Salzhausen und Umgebung hält gegenwärtig in den Orten der Gegend Volksversammlungen ab. Am 29. Dezember fand auch eine Versammlung in Geiß-Nidda statt. In 1 ^stündiger Rede beleuchtete Herr H. von Bad-Salzhalisen die Ursachen der Rückständigkeit des Badeorts, trotz seiner vorzüglichen Heilquellen. Der Vortrag wurde sehr beifällig ausgenommen und endete mit einem Hoch auf unseren Großherzog. Zehn neue Mitglieder wurden aufgenommen. Folgende Resolution fand einstimmige Annahme:
Die Versammlung bittet die Großh. Regierung und die Land» stände: 1. In Bad-Salzhausen ein selbständiges, von Bad- Nauheim unabhängiges T i e f b a u a m t zu errichten und bis dahin keine in Bad-Nauheim persönlich interessierten Beamten unb Arbeiter in Bad-Salzhausen zuzulassen. 2. Die Großh. Regierung wolle geneigtest dein Verkehrsverein die Genehmigung einer einmaligen Wohltätigkeitslotterie zur Erbauung einer Kuranstalt für Minderbemittelte erteilen. 3. Den höheren und niederen Beamten in Bad-Salzhausen bessere Wohnungen anzuweisen und die alten hinderlichen Hütten zu beseitigen, evtl, ein neues größeres Kurhaus auf Staatskosten zu erbauen und das alte Kurhaus für Beamtenwohnungen zu verwenden.
vom 6. Dez. 1906, die Gehalte der VoltsjchuUeyrer beiresteno, bro xie lln$U|rieoerajea mir vielen kktyuUuqjen im ,verbilligen Wünsche, wie sie in seiner Eingabe vom September v. I. gesetzten Steigen begriffen. Der gegenwärtige Zustand ist zum Ausdruck gekommen und, rote sie glaubt, sachlich begründet sowohl für unfern Kleinhandel, wie für den auf das Wohlworden sind, in keiner Werse entgegen gekommen ist. Beiondere ergefjen des Detailhandels angewiesenen Teil des Groß- Harten zeigt derselbe m der Ntchtberucksichttgung der unteren - drückend geworden daß eine der Auf-
Gehaltsstufen und tn der Ntchterhohung der pensionsfahigen uetmaßen utuuenu gtrouzoin, öob eure oer 2iup
Wohnungsvergütung. Unter Wahrung des in erwähnter Ein- Handelskammer Kommenden ^ahre darin
nobe prinzipiell eingenommenen Standpunktes gibt sie der zuver- bestehen durfte, den Ursachen dieser Tatsachen naher zu sichtlichen Hoffnung Ausdruck, daß Regierung und Ständekarnmcr treten und m gemeinsamer Arbeit mit den unmittelbar be- eine den Zeitanforderungen vollständig entsprechende Gehalts- teiligten Interessenten des Bezirks auf geeignete Mittel zur ffala zmn Gesetz erhoben werde." Abhülfe zu finnen.
Um 3x/4 Uhr schloß Obmann Backes die würdig verlaufene
Grunderwerb auf 180 000 Mark.
„ i.; - .. , .. ... ■ Frankenbach, 3? Jan. Der für unser Dorf aus-
Ä ^schrieben- S chulhau- n eu b au h°t „on den Geschäfts. Eonniag nach Ostern seine allg. Ausstellung veranstalten kann, bet leuten viele Bewerber gefunden. Folgende Offerten waren der alle Kaninchenzüchter von Nah und Fern ihre Tiere zur Schau eingegangen: Maurer, Höchstnehmender 6220 Mark, Wenigst- und Prämiierung ausstetten können. Zu der Ausstellung hat sich nehmender 4291 Mark; Zimmerleute 819 und 497 Mark: der Verein einen Preisrichter engagiert, der fid) m den Züchter- Srr.rpinpr 9RRR 9RrR synrtrp. onoo .. s
kreisen einen bedeutenden Ruf erworben hat, Lehrer Karl Marg- ® 1 , 23$8 Weißbinder 202« Und
mann aus Pelkum bei Hamm i. Westf. Wenn auch das Vorurteil 1543 Mark; Spengler 163 und 157 Mark. Während alle
Gerichtssaal.
l l Ruhland. Zwei Privatklagen des in agrarischen Kreisen wirkenden Proseffors Dr. Gustav Ruhland gegen den Chefredakteur der Berliner „Bank- und Handels-Ztg." Dr. Walter Manke beschäftigten längere Zeit das Schöffengericht zu Berlin. Tie Vorgänge, um die cs sich dabei handelte, datieren schon emige Jahre zurück. Professor Ruhland hatte früher in der Schweiz als Privatunternehmen die „Monatlichen Nachrichten zur Regulierung der Gelrcidevreise" herausgcgeben und begründete dann in Berlin die Zeitschrift „Getreidemarkt", die von Dr. Mancc als Konkurrenzunternehmen gegen seine eigene, mit einer landwirtschaftlichen Beilage und den Notierungen über die Bewegung auf dem Getreidemarkt ausgerüstete Zeitung angesehen wurde. Im ^Jahre 1902 stand im Kuratorium der Zentralstelle dev preußischen Landwirtschaftskammcrn ein Antrag auf Unterstützung des „Getreidemarktes G. m. b. H." zur Beratung. Zum Referenten über diese Angelegenheit war der Generalsekretär der Lanb- wirtschastskammer Steinmeyer bestellt worden. Dieser wandte sich an Dr. Manko, der damals Sekretär der Zentralstelle der preun. Landwirtschaftskammern war, mit der Bitte, chm Material zu mrterbreiten, aus _ dem ersichtlich sei, ob eine Unterstützung des Professor Ruhlandschen Unternehmens angebracht sei. Diesem Er- luchen kam Dr. Manke nach, indem er betonte, daß er gewissermaßen Partei sei und eine Nachprüfung seiner Mitteilungen anheimgeben müsse. Unter Beibringung verschiedener Zeitungsartikel kritisierte er das neue Zeitungsünternehmen sehr abfällig, nannte diesen einen spekulativen Don Quijote, den die Landwirtschaft baldmöglichst von sich abschütteln sollte, er meinte, daß die Handelswelt Ruhland nicht mehr ernst nehme und daß die erste Nummer des „G et r e iü e m a r k t e s" an ber Börse als eine Art W i tzbla11 betrachtet worden sei. Damit verband er noch eine Reihe weiterer Angriffe gegen die wissen- ichaftlichen nnd persönlichen Qualitäten des Professors Ruhland. Dieser erhielt hiervon Kenntnis gelegentlich eines anderen Prozesses, bei dem die Akten der Landwirtschastskammer beigefügt waren, und stellte den Strafantrag. Ter Gerichtshof erkannte nach kurzer Beratung auf Freisprechung und legte dem Kläger die Kosten des Verfahrens auf. — In der zweiten Privatklage handelte es sich um zwei von Dr. Manke verfaßte, im „Land- wirtschasts- und Handelsanzeiger" veröffentlichte Artikel unter dem Titel „Getreidepreisprognosen" und „Professor Ruhland". — Wegen dieser Artikel erhob ber Verteidiger den Einwand der Verjährung. Zur eingehenden Prüfung dieser Verjährungsfrage vertagte der Gerichtshof die Verhandlung.
Bromberg, 3. Jan. Das Kriegsgericht der 4. Division verurteilte die Reservisten August Stellner und Thomas Bzdalla wegen tätlichen Angriffes auf Vorgesetzte zu je 3 Jahren Gefängnis. Die Verurteilten hatten, als sic einer Hebung auf dem Schießplatz Hammerstein eingezogen waren, an einem Tanzv.e^ gnügen im dortigen Schützenhause sich der Wirtshanspatrouiüe gegenüber aufsässig benommen. Tic Verhandlung fand unter Ausschluß der Oefsentlichkeit statt.
gegen den Genuß des Kaninchenfleisches von Tag zu Tag ver- diese Berufe zahlreich vertreten waren, hatte nur ein Dach- schroindet, so gibt es doch immer noch viel zu tun, um der ratio- pecker mit unbestimmter Forderung eingereicht. Wegen der netlen Kaninchenzucht die Verbreitung zu verschaffen, die stin Wert Q„ r _ r; . ?. m _
erheischt. Es gibt noch Manchen, dem die Zucht mehr schadet als unseres Ortes sind bie Materiallieferungen mit großen nützt, aus dem einfachen Grund, weil er die Zuckst so verkehrt wie Eochwierigkeiten verbunden.
nur möglich betreibt. Bei dem vernünftig roirtfchaftenden Züchter ist die Zucht stets von gutem Erfolg gekrönt. Diese Erfolge verdankt er aber nur den Vereinen, die Front machen gegen die Un-
botenen Stadt liegt. Durch einen Diener wurde er gerettet, kehrte in den Palast zurück und wird seitdem noch strenger bewacht als früher. Seit dem Boxeraufstand steht ber Herrscher völlig unter dem Einfluß der Raiserin-Witwe. Sie hat ihn, gleich einem Gefangenen, in seinen Gemächern e m- geschlossen, und roeim er auch in alle offiziellen Berichte und Dokumente Einsicht hat, so hat er doch feine Gelegenheit, unabhängig von der Raiserin-Witwe mit Regierungsbeaniten zu beraten. Infolge dieser zwangsweisen Abschließung ist der Kaiser in Melancholie verfallen, und glaubt, daß die Kaiserin ihn vergiften wolle. Bei den kurzen Unterrebungen, bie er mit ben biplomatischen Vertretern in Peking gehabt hat, zeigte er em reges Interesse für bie auswärtigen Angelegenheiten. Aber bie Herrschaft ber Kaiserin-Witwe über ihn unb seine Furcht vor ihr tst so groß, baß seine liberalen Ideen nie ausgeführt werden.
* Kleine Tageschronik. In St. Gingolph (Frankreich) wurden drei Personen, ein altes Ehepaar und dessen 16jähriges Dienstmädchen, erstickt aufgefunden. — In CHalo ns für Marne begab sich ein Arbeiter, der mit feinen Eltern in Streit lebte, in ben Keller der elterlichen Wohnung und legte dort eine Dynamitpatrone. Diese explodierte und riß ihn in Stücke. — Vor einiger Zeit wurde in Moustier die Leiche eines jungen Mädchens aus dem dortigen Teich gezogen. Die Eltern werden nun des Mordes an dem eigenen Kinde beschuldigt. Die Mutter beging S e l b st m o r d , der Vater wurde verhaftet. — Aus der Fahrt von Paris nach Reims wurde eine alte Dame von einem Gaunerpaar durch Chloroforni betäubt und ihrer Barsck-ast von 2001) Francs beraubt — In Wien hat sich die ehemalige Hofopernsängerin Anna Hauser infolge Krankheit erhängt. — In Hamburg erschoß sich ein 15 jähriger Schüler. Er hinteriieß einen Brief, nach dem er den Selbstmord wegen Gottlosigkeit begangen habe. — In N e u ft a b t im Erzgebirge wurde eine Mutter mit ihren beiden Töchtern in einer großen Schneewehe stehend erfroren aufgcfunden. Bei hestigem Schneesturme wurden die Leichen mit Mühe geborgen. Bald daran i trat Tauwetter mit Hochwassergefahr ein. — In Wittkowitz (Oesterr.) rächte sich ein Post- onioiant, der wegen Aa. stäsfigleit im Dienste von feinem Var- geietzten, Postmeister Nitimmann, angezeigt und diszipliniert worden war, an diesem in niederträchtiger Weife. Da er die physiche Kraft des Mairncs fürastete. veranlaßte er durch eine al]dje Meldung denen, Entfernung und erschlug dann die lange Fraudem ■ i. rn e i jt c r •_< ;.;;i einem Hammer. — Im S alzp u r g i, e. e.. - r..c : \v.<.Tauweck'rs start er X, a to i n c n g a n g. ..1, .i.orbcr m... Straßen wurden vielfach ■ - - ^ueg .^urje.t zwei Aroeiier verschüttet.
4^7O russ.Staatsanl. 1905 4>ioo japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Ttirkenlose......
4% Griech. jUonopol-Anl. 4% äussere Argentinier . 370 Mexikaner . . 4>$7o Chinesen . . . .
Aktien:
Bochum Guss.....
Buderus E. W . .


