Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir innigen Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenne:
Heinrich Karber.
Lollar, den 1. Januar 1907. 79
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WM- ■ I
entschlafen ist.
Frankfurt a. M. (Herderstr. 36), den 2. Januar 1907.
Die Beerdigung’ findet am Donnerstag, dem 9. Januar, vormittags 10 Uhr, vom Portale des israelitischen Friedhofes in Giessen ans statt.
Die tieftranernden Hinterbliebenen:
Rosette Herrscher, geb. Hecht
Ludwig Herrscher und Fran, Offenbach a. M.
Eduard Hecht und Frau.
Tief erschüttert die schmerzliche Mitteilung, dass unser innigst- gelieDter Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe
Max Herrscher
im 20. Lebensjahre unerwartet nach nur eintägigem Krankenlager sanft
(Stehen, Quelkhorn, den 2. Januar 1907.
Echte Davoser
Die Beerdigung sind et Freilaa, den 4. Jamrar 1907, nachmittags 3 Uhr, vom neuen Friedhof auS statt.
zum neuen Jahr!
Heinrich Heuling und Frau
Mineralwasser-Fabrik, Alren-BrrscL.
Donnerstag, von 3. Januar 1907, nachmittag 3 Uhr, lassen die Kruder der verstorbenen Kari Ulm Ebeleute aui hiesigem CitS- fiericht öffentlich erbteilung-halber retividin versteigern:
Flur 28/257 — 153 qm, Hofteite, LaggLrten in den hintersten Scküeßgätten jß1’,*2 28 258 = 473 qm Grabgarten das. 28'259 — 111 qm Hofteile das. Giehen, den II. Dezember 1906 Großh. Ortsgericht Gießen.
GraL
VersteiaerANg.
DienStaa. den 8. Januar l. I., nachch. 3 iwr sollen im städtischen P'andlr.kar iLeltersweg 11) dahier die wegen rückst. Qrrskranren- kane Beiträge, GZnö- u. Waffer- getd und clcktr. ^tromgeld ge- psändcien Gegenstände: Möbel aller Art, 2 Pferde, 2 Wagen, Kassenschränke, mehrere Paar Skhafiemtiesel 1 Wascdmaschine u. v. a. versteigert werden. [<a
Gemmecker, Pfand meister .
Todes-Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten dis traurige Nachricht, bah beute ttllh meine innigstgeliebte Gatt'«, unsere gute Mutter, Schwester, Schwägerin unk» Dame
Frau fißarie Köhler
geborene Aff
im Alter von 38 Jahren nach langem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist.
Die tieftrauernden Hinrerbliebe^ren:
Wilhelm Köhler, Packmeister nebst Kindern.
Meiner werten Kundschaft und Bekannten 00327
§ die besten Wünsche
Achtung! 013
Bringe morgen bestimmt aus dem Markinl. einen Posten allerseinst.
Seelachs
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Hugo Tbiclmann, Saällersrr.23
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Oberförsterei Strupbach.
Montag, den 14. 3anuar 1907, vormittags 11 Uhr, werden in der Dörr'schen Wirtschaft -u Eroa aus dem Distrikt Talberg versteigert:
(Sidicn: 80 Stück zum Teil schwere Stämme mit 6341 Festm., 4ß Nm. Schichtnutzholz 1 und 2. .Ql. in Nollen von 2—4 l'.'tr. Lange, 82 Nm. Scheit und Knüvvel, 195 Nm.Neiier3.5tl. und 79 9hn. Liockbolz.
Buchen: 14 Nm. Scheit und Knüvvel und 24 Nm. Reiser 3. Kl. Nadelholz: 42 Stück reife Qiefcrnftämmc mit 30 Fesun., 21 Rui. Scheit und Knüvvel und 38 Rm. Reiser 3. Kl
Das Brennholz wird zuerst versteigert. Der Berkaus des Nutz- holzeS beginnt um 12 Ubr.___BV,
Z«r W'lmg non NelljnW-WikviiiilW M
BesoEk nnh STarten, Üliaja'jr 1907,
haben nachträglich Herren und Damen, deren Namen m er vorigen Nummer d. Bl. leider nicht mehr verössentlicht werden konnten, der Kleiuklnder-Dewahranstalt Gaden zugewendet:
118. Naitmann, (en. und jun 119. Kaukmann Hermann Mettenheimer und Frau. 120. Rentner Richard Scharst. 121. Frau Melchior Schäfer W'tive. 122. Fabrikant W. Wallenfels jun. 123. Restaurateur Emil Kalbfleisch. 124. Bankdireklor Äorrmann. 125. Kaufmann I. L. Sauer und Frau. 126. Fabrikant Ludwig Hanau. 127. Hirvnachermeister Rudolf Richter. 123. Heinrich MgliuS und Frau. 129. Regierungsra: Weicker. 130. Berlagsbuch- häudler Roth. 131. Rentner Christian Svies. 132. Dc. ilipper und Frau. 133. Witwe Jakob Helfenbein und Kinder (Eishandtuno). i34. Rentner L. Karrrem. 135. Fabr. Adolf Noll u. Frau. 136. Wilh. Kaufmann und Frau. 137. Rechisamoalt und Noiar Romheld.
Auch den Vorgenannten sprechen wir für Ihre Haben unseren herzlichsten Dank aus. Zusammen sind uns 358 Mk. für unsere Anstalt und deren viele Kinder gespendet worden.
Hieben, 2. Januar 19<j7.
Der Vorstand der Klcinktndcr-Vewahranstalt.
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Di» Börse zu Ja hrcsschluß. Die Börse beschloß dar *W)t 1906 bei großer Zurückhaltung, da die Geltw erb ül tu isse r.od> immer ungefiart sine». Im allgemeinen hätte man aber doch etwas mehr Zufriedenheit zeigen können, da alle Ultimogeschöfle im ganzen glatt verliefen, wenn das Mißtrauen mit Bezug auf ^('roporr nickt gar so groß wäre. Tic Erleichterung am offenen Geldmarkt machte an dcn deutschen Börsen weitere Fortschritte. ES sind einzig nur noch die Zweifel betreffs Newhork, die eine gewisse Mutlosigkeit hervorriefen. lieber unsere heimischen Geldverhältniffe far.rt man sagen, daß eine Wendung zum bessern sehr bald ein. treien wird. DieS zeigte sich auch dadurch, daß für Bankaktien unb Jndustriewertc einige Kauflust zu beobachten war. Auch die hem- ischen Anleihen waren etwaS höher. Die 3Vr Proz. um 0.30 Droz., die 3 vroz. desgleichen.
VerbandsächsischerZigarrenfabrikanten. Nack dem Zusammenschluß der Zigarrenfabrikanten in Nord-, Süd- und Westdeutschland geht man nunmehr in beteiligten Kreisen auch mit dem Plane um, einen Zusammenschluß der sächsischen Zs. garrensabrikanten in die Wege zu leiten. Unter Vorsitz deS beut- schen Tabakverein- haben bereits Vorbesprechungen in dieser Frage stattgefunden.
AuS der Kali-Industrie. Der neugewählte Aussichts- rat des KalishndikatS wird in den nächsten Tagen schon 311- sammentreten, nm über wichtige Fragen zu verhandeln. Besonders wird laut B. B. C. über die Stellungnahme zu Sollstedt verhandelt werden. Ein neues, vorläufiges Abkommen mit den deutschen Kaliwerken werde voraussichtlich nur dann zu stände kommen, wenn eine Bindung der deutschen Kaliwerke für den Syndikats eintritt zu erreichen sei.
Märkte.
fe. Frankfurt a. M., 2. Ian. /Orig.-Telegr. de» »Gieß Piebwarkt. Zum Verkaufe standen 00 Kälber, 00 Schaft imb f'5mme(, lbk>2 Schweine,OZiegen. Schweine: 1. Qual. 72-00 Pi. Lebendgewicht 57.00—00.00 Ps_, 2. Qual. 70—71 Pf., Lebendgewicht r,6.00- 00 Pfg., fl. Qual. 60—66 Pfg. Kälber 1. Qual. 00—00 Pf., Lebendgewicht 00—00 Pfg., 2. Qual. 00—00 Pfg., Lebendgewicht 00 - 00 Pig., Schlachiaewicht 00—00 Pfg Schafe 1. Qualiwt 00—00 Pfg., 2. Qualität 00—00 Pfg. Geschäft: gut, Uebcrftanb unbedeutend.
Schlff-nachrlchten.
Red Star Linie.
Der Postdampfer ^Daderland' der »Red Star Linie' in Antwerpen ist laut Telegramm am 81. Dezember wohlbehalten in New-Pork angekommen.
Grlglnal-vrahtmeldungen.
Berli n , 2. Jan. Das neue S chi l ler t heater in Cßorlottenburst wurde gestern abend in Anwesenheit der Staat»- und städtischen Behörden mit einer Aufführung der , Räuber" eröffnet. — Im Falle C6sar find in Beantworte ' g der von bei Kirchenvertretung der Neynoldi-Gemeinde in Dortmund an den König als Londesbischas gesandten Jm- wedia t-Eingabe die Akten eingefordert worden.
Ta > ger, 2. Jan. Na ifuli ist als (befangener hier eingebracht worden Er wird beschuldigt, in Aufrusen an die verschiedenen Stämme den heiligen Krieg gepredigt zu haben.
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Detter
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Höchste Temperatur am 31. Dez.
dir 1. Jan.
Niedrigste
3
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Januar 1907
07. = + 2,4'6.
07. = — 5,4'0.
740,7 741 0
733,9
06.
06.
stellt hat, zur öffentlichen Kenntnisnahme:
1. Joh. Altensohn, Bcuchstr. 12,
3. Karl Bolding, Kaplansgasse 14,
3. H. C. Hießer jun., Grünbergerstr. 7,
4. ®. Hambach, Ederstr. 2,
6. H. Henkel, Walltorstr. 27,
6. A. Möhl, Bahnhofstr. 5,
7. K. Plank, Bleichslr. 29,
8. K. Neuling, Steinstr. 72,
9. Joh. Neusch, Wieseckerweg 3,
10. Fr. Rosenbaum, Löwengasse 10,
11. W. Schermann, Landgraf PhilippSplatz 10,
12. Ferd. Schmidt, Wetzfteingaffe 3,
13. K. Wefferlin, Liebigstr. 61,
14. Fr. Wiegandt, Neuenweg 31.
Gießen, den 27. Dezember 1906.
Großl). B. nr.-mmt Gasten.
Herberg.
Auszug aus vcm Gesetz, betreffend den Schutz der Brieftauben und den Brieftauben» verkehr, vom 28. Mai 1894.
§ 1. Die Vorschriften der LandcSgesetze, nach welchen das Recht, Tauoen zu halten, beschrankt tft, und nach welchen im Freien betroffene Tauben der freien Zueignung oder der Tötung unterliegen, finden auf Mllitärbrieftauben keine Anwendung. ————_
Lf-
flNctcoroToflifrfie Beobachtungen der Station Gießen.
Bekanntmachung.
Betr.: Ausführung des Reichsgesetzes vom 28. Mai 1894 über den Schutz der Brieftauben und den Brieftaubenverkehr im Kriege.
Gemäß 8 3 Absatz 2 und unter Bezugnahme auf die nachstehend abgedrucklen weiteren Bestimmungen deS rubrizierten ReichSgefetzeS bringen wir hiermit die Namen der Mitglieder öeö Brieftauben-KlubS-Gictzen, welch letzterer dem Verbände deutscher Bneftaubenliebhaber-Vereine angehörl und somit feine Tauben der Militärverwaltung zur Verfügung
2,3
6,1
94
W
4
Bed. Himmel
2.0
6,2
98
S
2
Regen
6,2
5,8
87
SSW
4
Bed. Himmel
Adler*
» 4./IS04
Dasselbe gilt von landeSgesetzsichen Vorschriften, nach welchen Tauben, die in ein fremde- Taubenhaus übeLgehen« dem Eigentümer deS letzteren gehören.
§ 2. Insoweit auf Grund landesgesetzlichen Bestimmungen Sperrzeiteu für den Taubenstug bestehen, finden dieselben auf die Reiseflüge der Militarbrieftanben keine Anwendung. Dir Sperrzeiten dürfen für Mllitärbrieftauben nur einen zusammenhängenden Zeitraum von höchstens je 10 Tagen im Frühjahr unb Herbst umfassen. Sind längere als zehntägige Sperrzeiten eingeführt, so gelten für Militärbrieflauben immer nur die ersten zehn Tage.
§ 3. Als Militärdriestauben im Sinne dieses Gesetze- gelten Brieftauben, welche der Militär- (Marine.) Verwaltung gehören und von derselben gemäß den von ihr erlassenen Vorschriften zur Verfügung gestellt unb welche mit dem oorgefchriebenen Stempel versehen find.
Privatpersonen gehörige Militärbrieftauben genießen den Schuh dieses Gesetzes erst dann, wenn in ortsüblicher Weise bekannt gemacht worden ist, daß der Züchter feine Taube« der Militärverwaltung zur Verfügung gestellt hat.
Drogerie
Betr.: Die Statistik der Geburten unb Todesfälle.
-n die Kr. Standesämter und ZZÜrgermeistereleu.
Es wird daran erinnert, daß die TodeSjeugu.ffe unb Zählkarten au8 den Monaten November und Dezember In den ersten Tagen deS Januar, spätestens bil zvm 10. Iaaoar 1907, an das Großh. KreiSgesundbcitSamt einzuliefern lind» Fehlanzeige geschieht durch Einsendung einer durchstochenen Zählkarle.
ES sind ferner beizulegen die genannten Urkunden auch über solche Todesfälle, welche sich noch fm Dezember ereignet haben, aber erst in das Sterberegister deS IahreS 1907 eingetragen worden sind.
Endlich ist notwendig ein Nachweis über die Zahl der lebend geborenen Kinder au? dem Jahre 1906, getrennt n^ch männlichem nnb weiblichem Geschlecht, in Forrn eines der Zusendung beizuschließenden Zettels.
Gießen, den 24. Dezember 1906.
GroßhcrzoglicheS KreiSgesundheitsamt Dießen.
Dr. Haberkorn.
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