Ausgabe 
5.4.1906 Erstes Blatt
 
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ßäna sr-ff-tb

Handel

Löhe ^u treiben.

Frnnkfnrter FJirsp. 5 April, 1.1!» Uhr.

'n Oesterr. Goldrente

. 135 80

Obei ?r*hle<. Eisen-I Instrie 131.30

. 114.60

. 98.25

Prince-Henri-Eisen bahn

218.70

135.70

Für die getarnte SRebrfGcn vet 'NMw-tlich in Vertr. Ernst Letz.

wie folgt:

Für den Zentner ab

1,30 Mk.

1,30 Mk.

Eingesandt.

Rubrik siebenden Artikel

Nnblikum gegenüber keinerlei

1(1) 1(1)

1

. 247 50

. 129.90

100.70

89.70

100.80

89 45

99.70

Italien. Rente . . . Pcrtnedesen Serie I .

Hänfner Pcrerwerk r.anrnhiftte . . Xnrdd Llord .

5. April. Anfaneskarse. Harpener Bergwerk . . Laurahütte . . , ombardeu E. B.

Nordd. Lloyd . . . .

Tttrkenlose .

+ 12,4° C.

1.2° C.

Börse.

. 174-

145.70

. 240.50

. 86.80

. 162.20

Berliner Hande1s<res Darmstädter Bank .

Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Disknnto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . .

Baltimore- und Ohio-

Eisnnl ahn Gotthardbahn . . Lombard Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn .

Elektriz. Lahmerer .

Elektriz. Schnckert . . . F.schwciler Bergwerk Gelsenkirchen Bertrw '.rk Ham^urcr- Amerik- Pak elf.

100 20

100.80

94 00

105 90

69.75

70 90

90 75 95.60

94 00

146 60

54 60

92.40

68 75

. 172 50 . . 145.50 . . 240 90 . . 184.50 , . 169.50 . . 162 50 . . 213.75

Höchste Temperatur am

Nicdriaste

Teefonßch»* Kursbee*:cMe

Reichsanleihe do.

Konsols .

do. . .

Hessen .

Oherbessen

. . 1,25 ,

. . 1,25

Zentnern:

. . 1,05 Mk.

. . 1,20 , . . 1.20

Tlirkenlose . . . .

4 % Griech. itfonopol-Anl. \% äussere Argentinier .

Verkaufsstelle:

1,15 D!k.

. 24 40

. 144 60

. 140.20

(Für Tvorm nnb Inhalt > übernimmt die Redakti"" b1

In der heute, in der RestaurationBavaria" (Feidekl ge­meinsam abgehaltenen Versammlung des D v r ft an de s der Maler- und Weißbinder -Innung Gietzen und emes Arbeiterausschufses der hiesigen Derßbtnder- Gehilfen, bei der der Arbeitsvertrag der Meister und der Ar­beitstarif der Gehilfen beraten wurde, einigteman si ch dahin, daß der Ar beitsv ertrag der Meister, nach langer Debatte, bis auf § 9 (der das Lohnverhältnis feftstellt, einttrmmtg angenommen wurde. Dann schritt man zur Beratung des 5 9, in welchem die A r b e i 1 g e b e r feststen, datz sich der Lohn je nach den Fähigkeiten und Leistungen des Arbei­ters und Gehilfen richten sollte. Dagegen beilimmte der 2 des Aebeitertariss der Gehilfen, daß ein Minimal- lohn von 40 Pf. pro Stunde für Arbeiter über 20 Jahren und ^in Stundenlohn von 32 Pf. für Arbeiter unter 20 Jahren vor-

Es starben an:

PunflPrt»

3.-4. April

3.-4.

144 00 133.00

261 50 228 00 165 30 218.70

des Giessener Anzeigers, mittreteilt von der Bank Dir und Industrie, Giessen.

Meteoroloaiscbe Beobachtungen

der Station Gießen.

Derautworttma)

Eine gute Straßcnpflasiernng ist da? Ideal jeher modern verwalteten Stadt. Daß üe auch da? Ideal der Stadt Gießen ist, hat wohl noch niemand bisher wahr- genommen. Sie bedeutet nicht nur eine Zierde des Ortes, eine Erleichterung de? Fährverkehrs, eine Besserung der Straßenreini- gung, soiidern ist Mich in ivirtschaftlicher Begehung ein angenehmer Besitz, weil er wenig Revaraturen verlangt und eine erhebliche Lebeusdatter verbürgt. So kann man diePflasterungsvolitik" einer Gemeinde ganz gut zu einem Gradmesser ihrer Kultur machen. Leiber verlangt eine gute Pflasterung auf ein Brett die schwersten Fmmnov'er von Gemeinde und Grtindbesttz. Tic Straßentechmker niachen vergeblich den Versuch, durch Erfvarnckfe an den Arbeits­löhnen oder an den Baustoffen die Pflasterkosten zu vermindern. Leides, Arbeitslöhne wie Baustoffe, sind gerade im Straßenbau außerordentlich empfindliche Dinge; ihre Mißhandlung durch eine falsche Sparsamkeit rächt stch in kurzem durch die kostspieligen Re­paraturen.

Ich möchte da? Augenmerk imfercr Stadtverwaltung auf die­jenige Stelle lenken, wo allein eine wirklich fühlbare Herabminde­rung der Straßenkosten erreicht werden kann, auf den örtlichen Bebauungsplan. Anscheinend liegt diese Lilie etwa? abseits. Bei näherem Zusehen ergibt sich jedoch, daß zwischen Bebauungs­plan und Pflasterungskosten der engste Zusammenhang besteht. Bezüglich der Straßenpflasteruna gibt es keingleiches Recht für Alle". Gin rationell ausgestalteter Bebauungsplan unterscheidet wohlweislich Geschäft?-, Fabrik-, Villen-, Zufuhrstraßen u. n. m. Ihrer wechselnden Bedeutung für den Fährverkehr hat natürlich sowohl Tmnmbrcirc wie Straßenbelag zu entsprechen. Weniger bcbeittenbe Straßen beanspruchen weder einen übermäßig breiten Fahrdamm, noch einen komplizierten und teuren Pflasterbelag. Da die lichte Breite der Gelamtsttaße, von Lausfront zu Lausfront g em elfen, so weit wie möglich genommen werden soll, das Trot­toir für den Fußverkehr in Nebenstraßen aber nur mäßig breit an­zulegen ist, ist die überschüssige, nicht für Trottoir imd Fahrdamm verwendbare Straßenfläche den Vorgärten zu zuschlagen. 8(uf diese Weise erzielt man angemeffen breite, und doch nur im Maße weiser Notwendigkeit bepflasterte Straßenzüge. Hier sollen die Bebauungspläne einwirken.

Wenn ein unvorsichtiger Bebauungsplan unvernünftige Straßen- breiten feftgelegt hat, fo sollte eine Revision und Abänderung ver­sucht roerbeit. Vor der Neuvflasterung falsch bemessener Straßen­breiten roä're eine nachträgliche" Abänderung der Dammfläche in Erwägung zu ziehen. 5« 2.

3Ke/ 356

3% 3K6lo

einer furchtbaren Windhose heimgesucht. Mehrere AuS- stellungSgebäude sind bedeutend beschädigt. In Bergamo wurden neun Personen in den Fluß geweht und er­tranken.

Budapest, 5. April. Angesichts der Tatsache, daß ein Manifest des Kaisers an das Volk über die Nichteinberufung des Parlaments bereits im Wortlaut vor­liegt und am 9. April veröffentlicht werden soll, hat die gestrige Besprechung deS Ministerpräsidenten mit Franz Kossuth keineswegs den Wert einer Friedens­oermittelung. Die Besprechung kam unerwartet und überraschte darum, an der Sachlage ändert sie jedoch nichts. Eoloman Szell reifte gestern nach seinem Landsitz. Er äußerte zu seinen Freunden, daß auf eine friedliche Lösung der ungarischen Krise derzeit nicht zu rechnen sei.

Kiew, 5. April. Bis jetzt sind von 80 zu wählenden

3% Mexikaner 4%°/0 Chinesen . . .

Aktien:

Bochum Guss ....

Buderus E. W

Tendenz : schwach.

Berliner

Canada E. B.....

Darmstädter Bank .

Deutsche Bank . .

Dortmunder Union C. .

Dresdner Bank . . Tendenz: schwach.

41/, 6'c Oesterr. Silherrente Un»ar. Goldrente . .

Landwirtschaft.

Klein-Karben, 2. Avril. Der Wetterauer Ge- s l ü g e l z u cb t v e r e i n veranstaltet vom 19.21. Mai l. Is. eine große allgemeine Geflügel-, Vogel- und Kanmcheugusstellung ver­bunden mit Verlosung und Konrert im SaalbauZum vngb eben Hof" in Kl ein-Karben. Als Preisrichter sind gewonnen: Lerr Marten seu. für Großaefluael und Luhner, die Lerren Flach und Kimvel-Fraukfurt a. M. für Tauben. Ferner sind für Kamncheu .verr Schlicht und für Vögel Lerr Spgng-Fraukfurt a. M. in vUt§- sicht genommen. Ten Preisrichtern steht eine große Anzahl roert- voller Ehrenpreise neben den Geldpreisen zur Verfsiguna. Die Oberleitung liegt wiederum in den Händen des Verbandsvorsitzenden He-.rn I. Knano in Klein-Karben.

Summe 8. '5) 4 (3) 1 3 (2)

An m.: Die m Klan,mern gefetzten Ziffern geben an, wie v,el der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen_______________________

Gevichtrsaal.

Kot tb U s , 4. April. Rach 15 tägiger Verhandlung erkannte frntc die hiesige erste Strafkammer gegen den Vertrauens- mann des deich'chen Mraarbeiterverbandes, Max Gartner, frilber in Senftenberg, jetzt in Lannover, wegen Beletdtaung der P o li z e i v e r w a l t u n g in Se n f t e n b e r g und des B-rg^ revierbeamten, Deraret Nettow--Siarbrücken, früher .flvttbus und ~ Kienberg, anläßlich der Streikbewegung auf 6 Monate Ge- nis und gegen den Bergarbeiter TätzSenttenberg r^aen o"nn d-r »u? 6 ?r> r rb < n G e r ä n a n 1 s.

Zn Wagenladungen von mindestens 36 Zentnern: StffckkokS.......1,10 Mk.

NutzkokS Nr. 1 . .

NutzkokS Nr. 2 . .

Bei Entnahme von mindestens 200 StückkokS ... Nußkoks Nr. 1 . . NutzkokS Nr. 2 . .

Portugiesen ITT

Während der Leichenfeier waren alle CaföU geschlossen und der Betrieb der Straßenbahnen entgcileHt. ... . =

Newhork, 4. April. Die Regierung des Staates Missouri hat die Erklärung abgegeben, daß tm Falle eenes i sstan d es die Behörden sich selber mit der Kohl en­ge win nun g befassen werden. Die Arbeiter würden dann en imechend dem Tarife von 1903 vom Staate bezahlt der die Crubcu von den Besitzern pachtet Zollte f-_cßhic§ mcht bcwerk- cßI EN lasFu. so würden die Gr'cken emfnch hesmiaanatnnt.

Lnenvcihn-^^ttung.

Berlin, 3. Avril. DieRordd.Allg.Ztg/ schreibt- Am 2. und 3. April haben in Berlin Konferenzen der Vertreter der deutschen Regierungen über die Ausführung der bisher zu der gevlanteu Reform der Personen- lind Gepäcktarife gefaßten Beschlüffe stattgefunden. Wenn auch einige Regierungen sich ihre endgültigen Entschließungen brs zu der Erörterung m den aefetzgebeuden Körperschaften vorbehalten mußten, so haben die Vcratungen doch da? erfreuliche Ergebnis gehabt, daß jetzt ohne Ver-ng an die 91 u 5 < ü h r tt n g § n r b e i t e n heranaetreten werden kann.' Einige noch nicht völlig geklärte Fragen werden durch Aus- schliffe durchgearbeitet werden. Zur vollständigen Umarbeitung der Tarife und der Abfertigungsvorschriften, zum Druck der neuen Fahrkarten und der sonstigen Materialien und -ur Ausstattung der Dienststellen mit diesem Material sind indessen noch sehr zeit- raubenbe Arbeiten erforderlich, so daß bi? zu der Einführung der neuen Personen» und Gepäcktarife noch eine geraunte Zeit ver- gpfien wird.

Ztifammen: Erwachsene: im vom

1. Lebensjahr: 2.15. Jahr

Sati&cl und Verkehr, Volkswirtschaft.

Von der Berliner Börse. Mit der Hausse scheint es schon wieder einmal zu Gnb«1 zu fein, denn die Newhorker E"ld- v-rttuerung, die von Tag zu Tag sich mehrende ^tretklust und di,' Schälungen des Anleihebedarfs von Vre-rm und d^s R"tm.' auf 6 Mill. Mark, wovon ein zn großer Teil ä tonds ch-rdu nach Süd"st'ika geflossen ist, wirken nickst? weniger als srimu- i- renb Die Kurse waren noch nickst stark, aber ve waren ab- - schwächt, während R"ssenfonds sich erholt hatten Werter st'^ww utsch-Lt'remb''raer bis 240. Auch im.weiteren Verlauf b'rr^tt ,-mliche Unsicherheit. Für Montanwerte drückte das Ger"ck< die Zentrums''raktiou berate über die Stellungnahme der ckrtst- lichen Gewerls^basten zn der Streilprovaganda tm Ruhrremer. Privatdiskont 3i/2 Prozent.

Bremen, 4. April. In der heuttgen Generalver­sammlung der Rordwestdeutscheu Bank wurde der F n si o n s v e r t r a g mit h-r Deutschen R a 11o n a lb a n k- <3r cmen einstimmig geneln-wt

Märkte.

§ Gedern, 3. April. Der heutige Schw einemarkt war ziemlich gut befahren. Die Preise für Ferkel waren noch hoch, fte wurden je nach Qualität mit 6080 Mark das Paar bezahlt. Schlachtfchweine wutden von Ländlern nut 52 54 Pfenmg per P'Und Lebendgewicht gnaekan't.

bei Sn? unb h erUnnr^eni>Ii*°Ch U-E

Große frnroiöiiie GöterverßeigerW

im ^onktt sv rf'ihrcn.

Tie zur Konkursmasse des Heinrich Döll V. in Vivingen gehörigen Immobilien, eine Hvfraithe mit Stallungen, Scheunen, Hofraum, (sirabgarten, sowie ca. 70 weitere Grundstücke, Recker und Wiesen der Gemarkung Villingen sollen freiwillig meistbietend vor Gr. Ortsgericht Billingen 2172

Samstag, den 7. April, abend» 8 Nhr

versteigert werden.

Versteigerung findet bestintmt statt.

Der Konkursverwalter.

Dr. Spohr, Rechtsanwalt.

Stnik-Koks ..............

Nutz-Koks, ausschließlich trorfen gelagert, in zwei verschiedenen Korngrößen für Stubenheizung, sowohl für weite als für enge Ofen­schächte geeignet, zerkleinert:

Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnitt­liche Korngröße des Anthracit, g a n g- barste Sorte.......

Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße de? dlnthracit, namentlich für engere Ofenschächte geeignet.....

Giesieucr landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 6. April 1906: Zeitweise wolkig, vorwiegend trocken, nur vereinzelt ganz geringer Regen. Etwas wärmer als heute.

Näheres >urch die Gießener Wetterkarte.

lCird>Hd?e Nachrichten.

Israelitische Rcligionsgesellschaft.

(<>ottesbicHfi.

Sabbathfeier a m 7. April 1906:

Freitag abend 6.35 Uhr.

Samstag vormittag 8.30 Uhr.

Predigt.

Nachmittag?: 3.30 Uhr.

Sabbathausaaug 7.55 Uhr.

Wochei'gottesdienst: morgens 6.45 abends 6.30 Uhr.

Montag, bett 9. April, morgens 6 Uhr.

Israelitische Religionsgemeinde.

Hottcsdtkn^ in bet Sv""gog- (5äbnn(a(je). Samstag, den 7. April 1906.

Vorabend 6.45 Uhr.

Morgens 9.00 Uhr.

Nachmittags 3.30 Uhr.

Sabbathausgang 7.55 Uhr.

Wöfnitlifi t UrtirrfW trr iWrefäl'r infirr^'nM itfm

12. Woche. Vom 18. bi? 24. März 1906.

Einwohnerzahl: angenommen zu 29 500 tinkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 14,10 nach Abzug von 5 Ortsfremden: 5,22 Vnn.

Kinder

i.

m li-gt fe" ®)t, jS,.1"« Ex. St»iionlnä'|witb«n um 3 JJste durch kch die dor. Kummer M 5^ «Ä fest Seinen.

:en. 5 Uhr Sudler Sr C.-C LW» 8- »te

»euer

IW unb gL

"verlaufen sind. - L c Ahnung in einer Raubmord vermutet tzcn Anschns gen Mittelarrest be- 'einem .^rabincr. -

.^bi!1«urt stieß in stammen. eM. Lkr Chauffeur wurde Md ebenfalls schwer Mschen Mailand und eitern ein schrecklicher is eines Pferdes stieg ein Hayzug zusammen und Mann und vier Töchter ier erschoh sich der Genc- r afrikanischen Armee, in Grosse eines Kaffeehauses Luxemburg 20 neue icstellt.

Ns'chast.

ber Komponist. Im djtcii wir Mitteilung ton oberMslüer fibmbonift, beim lebten Prüflings- chzig mit einem Klavier- ixmi ttto»Wn ttvt, W:- m\\mVWA \\& ttWtr Su.>bon fMsinde uÄckffung lautete wörtlic, chen sich in Meßen u. a. £. Ü, den jungen hvsfnunK' iptisn zu unterilü6ar' m LamAag irrtümlich

daß vorerst die Drui finden wird. Max Reget itere Ausbildung des w Sand zu nehmen abend verschied nst iv Bauer, Prosesior da Hat int 86. Lebens-ohre. für die Monate Mat bi- fen deutscher Kun«' 4C sich aus leitenden britz- netsennutiqderWemdu rmiesen wird, Emladungc.

Teilungen des J chcr Sitzung dem mfct ffiert ®«>

rfeben war $ic SKrbeitgcEcr Tefmten e? cntWri^n -b, benI®af)tmännem 63 Mitglieder b'' '0n"'11'" mmbrnr^rtigcTt unb mmberleiihingfiäüflrn Arbeiter mit «".^ Demokratie, 4 konseroative lind 3 Partei ose aus den in allen Fackern gewandten Arbeiter gleick',ustcllen, erklärten sich I hcrvorgegangen. Die Zäblnng heute abgcsmlossen dagegen bereit, die letztgenannten auszubeffern, ^"^r Die Urnen mit den Wahlzetteln werden versiegelt

keinenfalls auf einen Minimallvhn emzugehen. , .ih^rnrhrn Ter Siea der 2ibe-

Wie der Meister besttebt sein münc, ieme getckwstsichen und den Mllstarposten übergeben. ^er e <l ,

Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern, um der Konkurrenz Iralen in Kiew, dem btShertgen Horte der Uttra-.nonierv standzuh-lten, solle auch der Arbeiter und Gehilse bestrebt sem. tiven, ist unerwartet groß und bezeichnend für gan, dem tüchtigen Arbeiter gleichwcrtrg zu werden und durch Flet» _ Rührer der Ultra-Konservativen, Professor und

r, W 0,UC,nnOT' ,fa iU "n ^ten «ÄX Pchna.st nich. nur nicht aewäd,.,rr tonnkfoa«. Trotz des Versuchs brr Meister, den Wünschen der Ar- seinem eigenen Wahlkreise nicht bte absolute Mehrheit beitnehmer so viel to-' möglich entgegen zu kommen,.scheiterte crInnqcn>

dieses Bemühen an der b-stimmten MoDckroutc der U.rbe'tttehmcr, Lon o lulu 4 April. Der hier eingetroffene Dampfer dent Miv-malsatz! Lossen mir, dar. die Arbeiter, rote ja he ganze »önoiiiut, 4. .ipru. 1,1 . f " <.r

Zeit cm gutes Verhältnis zwischen Arbeitgebern und -nehmcrn .Moanna" benchtet, daß wahrend cmek^ rkaneS, der m bestanden Fit, einsichtsvoll genug sind, htne für hcKcr Gegend von Tahiti und den benachbarten Inseln wütete, M-ister u-e'-süllbare F-o-d'-rnng, zu ihrem eignen Besten, abzu- . 1 Personen ertrunken seien.

weisen. Die Meister hr^-n den Winter hindurch etne Anzahl' --

Arbeiter mit großen Opfern durchbesckäftigt, jetzt soll her Beginn her vollen A'ckeitstätigkest benutzt werden, um die Löhne in dtc

i95to «»««« ormannM ^zstne (frhovng de s1)t(|tT(|)-en ZAM

,6t {«SäJiS Vanslebcn^r &

SZSASZ WtzSÜi

tt SSx boiÄri6t,,'o Äfesss* t, umblt tete(

* ***

Für Koksabnebmer, welche zwei und n»ehr DopPelwtt^gon4 beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. für beu Zentn«. fll-XztXetza I Für Anfuhr an das Hans werden 5 Pfennig für den

<DrigiiiaUDrat)tmCl0ttM9Cn« Zentner berechnet.

Berlin 5 April. Wie dem Vorwärts aus Lannover NB. Ausnahmsweise können kleinere KokSmengen ohne be« ^melbet wird, ist der Reichs^sbb.eorbnete Heinrich M e i i. e r ^^re «er^nnch m, bi-

am Dienstag von einem Schlaganfall oetrosien morden, das Gaswerk erfolgt.

der eine Lähmung der rechten Seite und den Verlust der! Gaswerk sinder nur Verkauf von über 5 Zentner

Sprache zur Folge hatte. Rote statt: dagegen ist bei folgenden hiesigen Firmen der

Rouen, 4. April. Infolge deS Ausstandes der Berg- tnliotbilltf hPF

(eute im Gebiet von CourriöreS sind mehrere englische ItH lllll IKUIll iyu9uUK3 unb deutsche Kohlendampfer im hiesigen Hasen ein- gelaufen. Die Entlader sind jedoch in den Ausstand . 1 M 5 3ct1tnct

getreten. Sie verlangen Lohnerhöhung. ö Andreas Euler, Steinstraße 11,

Lens, 4. April. Der Bergmann Simon, der am Tag 50^ Mischer, Alieestraße 19,

der Katastrophe zur Rettung von 17 Arbeitern beitrug, stieg I. Happel, Neustadt 56,

Aftern mit 5 Kameraden in @»<>5)1 4 hinab, um von da

nach Schacht 3 zu gelangen. Nach 1 */, stundtgem mühseligem eb qlinkel, Bahnhofstraße 10,

Marsch fanden sie in der Nähe des St. BarbarastollenS, Lotz, Kirchenvlatz 9.

etwa 1500 Meter von Schacht 3 entfernt, 9 Leichen, die Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße 10,

"°ck> ganz warm ma^n. Simon ist der Ansicht, daß der Tod erst vor wenigen Stunden etnqetreten fern könne. Al? Strnck, BiSmarckstraßc 6,

Simon nach der Ausfahrt der vor dem Schacht harrenden Georg Unverzagt, Grünbergerstraße 13.

Menge von dem Fund erzählte, brach diese in furchtbare Daniel Wirth'S Nachf. (Th. GeilsuS), Westanlage 51.

ahs fiA ;n Nicken Rieder mit den Tiefe Firmen berechnen obenstehende Preise unferer GaskokS Erregung auS bte sich m JtiifenJ teeer mtr »en c Gaswerk und verabfolgen dieselben au»

Mördern 1", .Hoch der Streikl" usw. äußerte. Snnon er- £ n uttter 5 3cnhtcrn.

zählte weiter, daß er am Tag der Katastrophe, bevor er seine l Die Preise imfcrer GaSkokS für die Abnehmer autzerhald Rettungsversuche begann, einen Revers unterzeichnen mußte, der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag her daß seine Familie im Falle seines Todes kein- Unterstützung c!.r°ir««v-r<.n>.^v-n^Psg. für den Zentner.

zu beanspruchen habe. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.

Mailand, 5. April. Die Stadt wurde gestern von Otto Beraen.

4%

4%z

3°6

3%

4)4% russ.Staatsfi.nl. 19^5

4^° japan. Staatsanleihe

1 % Conv. Tilrken von I'3

Gaskoks.

Infolge Stadtvero^dneten-Beschluffes vom 22. März d. IS. wurden die Preise unserer GaSkokö bt§ auf weiteres festgesetzt

April 1906

Barometer auf 0° reduziert

Temperatur der Lust

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Windrichtung

Windstärke

Wetter

4.

2»

754.7

12,0

2.8

27

E

6

Sonnenschein

4.

9"

751,6

7,0

3.7

49

ESE

4

Klarer Himme

5.

7

750,0

5,0

4,6

71

SSE

4

Sprühregen

cungen- entzündung

1(1)

i (i)

Krebs

3 (2)

3(2)

Diphtherie

i m

Lämophilie

KD

Phlegmone

i

Darmkatarrh

1

1