Ausgabe 
6.1.1906 Erstes Blatt
 
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Nr. 5

Srsch-tut tÄfiTt# anker SonnragS.

Dem Gießener )lnzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gießener Kamillen» blätter mennal tn der

Woche bciqclegt Rotationsdruck il Ver­lag der Brü h l'scheu Univers.-Buch-ru Stein­druckerei. R. Lange. Redaktion, Ervednion und Druckerei:

Schul ft ratze 7.

Redaktion 118

Verlag u.Expcd.e^^öl Adresse für Deoeichen:

Anzeiger Gießen.

VrfteS Blatt. 156. Jahrgang Samstag 6. Jamrar 1666

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M General-Anzeiger v

Amts- Md Anzeigeblatt fiir den Kreis Gießen MKZ ix I zeigenteil: Hans Beck.

Die yeuLige Yurttmer umfaßt 14 Seiten.

Das deutsche Weißbuch über Marokko tvird keine besonderen Enthüllungen bringen, keine Ein­blicke in die Motive der deutschen Politik ge­währen. Wenn diese Mitteilung, die man wohl als eine vom Auswärtigen Amt beeinflußte ansehen darf, nervöse Erwartungen beschwichtigen soll, dann läßt sich dagegen nichts sagen. Aber was soll der Reichstag, was soll die Oesfentlichkeit mit einem Marokko-Weißbuch anfangen, das in die Motive der deutschen Politik einen Einblick nicht gestattet? Um die Ziele der deutschen Marokko-Politik richtig zu beurteilen, muß man notwendig von den leitenden Grün­den dieser Politik unterrichtet sein. Tas französische Gelb­buch war in mancher Hinsicht vom deutschen Standpunkt aus zu beanstanden, es brach an sehr wichtigen und ent­scheidenden Stellen ab, z. B. wurde die Vorgeschichte des Sturzes Telcassös mit keinem Wort berührt. Trotz alledem gewährte das umfangreiche Material ein scharfes Bild von dem, was Frankreich in Marokko will. Was Deutschland in Marokko wirtschaftlich will und zum Teil verhindern will, das weiß ja die Oesfentlichkeit einigermaßen durch die Reden des Fürsten Bülow und zahlreiche amtliche und halb­amtliche Auslassungen.

Nach dieser Richtung kann also das Weißbuch schtoerlich viel neues bringen. Doch das ist noch immer ziemlich im Dunkeln, was Deutschland politisch mit Marokko zu tun hat. ES war eine der Ucberraschungen des französischen Gelbbuchcs, von den wiederholten feierlichen Erklärungen unserer Diplomatie zu lesen, daß Deutschland sich für die Selbständigkeit des Sultansengagiert habe.Scheitert die Konferenz", so soll der deutsche Botschafter in Paris gesagt haben,so müssen Sie wissen, daß wir hinter Ma­rokko stehen." Unzweifelhaft liegt in diesen Worten nicht ein wirtschaftliches, sondern ein politisches Programm von großer Tragweite. Man könnte aus einer derart entschie­denen Inschutznahme der Selbständigkeit Ma­rokkos folgern, daß der Versuch ihrer gewaltsamen Antastung von französischer Seite Deutsch­land zu den Waffen rufen würde. Marokko mag wirt­schaftlich noch so viel wert sein; dieKnochen eines pom- merschen Grenadiers" ist es ebensowenig wert, wie dies nach dem Ausspruch Bismarcks seinerzeit in der bulgarischen Frage der Fall gewesen ist Wie weit hat sich Deutschland Marokko gegenüberengagiert", welcher Art sind die dem Sultan gegebenen Zusicherungen? die ihm den Rücken stärk­ten gegen die französischen Forderungen? Auf diese Fragen einige Auskunft zu erlangen, das wäre allerdings wünschens­wert. Tenn, wie gesagt,'hier ist noch immer eine Lücke, die hoffentlich das deutsche Weißbuch über Marokko ergänzt. Klar ist, mit welchen Mitteln die deutsche Diplomatie es verstanden hat, die auf die Vereinsamung Deutschlands gerichteten Bestrebungen Englands und Frankreichs zu durch>- rreuzen. Tas Zustandekommen eines englisch-französischen Bündnisses hätte den Nevanchekrieg Frankreichs herauf­beschworen. 2tber Marokko als möglicher Kriegsfall, das steht auf einem anderen Blatt. Ter Gegenstand ist wahrlich nicht groß genug für eine solche Katastrophe.

Mit jedem Tag, da die Marokkokonferenz näher rückt, vermehrt sich das Unbehagen, wächst die Un­sicherheit der internationalen Lage. Es müßte schon ein Wunder sein, wenn bei den von allen Seiten angemeldeten Ansprüchen diese Konferenz ruhig und friedlich verlaufen sollte. Frankreich trifft ungeachtet aller Friedensversicherungen bemerkliche strategische Vorbereitungen an der deutschen Grenze, und daß auch Deutschland das Pulver trocken hält, wird nicht zu bezweifeln sein. Tie ganze Situation hat von ihrer Schärfe nicht das mindeste verloren.

Aus Marseille wird telegraphiert, der Gouverneur General Marin habe sich mit mehreren Offizieren und dem früheren Marineminister Villanueva nach den Chafa- rinesinseln begeben, um die dortigen Verteidigungs­werke zu prüfen und Stellungen für Batterien auszu­wählen, deren Lau beschlossen worden ist.

In maßgebenden deutschen Streifen Roms betrachtet man die Wahl'V iscontiVenostas zum Delegierten auf der Marokkokonserenz als f ü r T e u t s ch l a n d sicherlich vor­teilhaft. Visconti sei stets ein überzeugter Anhänger des Dreibundes gewesen. Auch in Berliner leitenden Kreisen soll die Ernennung Visconti Venostas mit Befrie­digung ausgenommen worden sein. Man schätzt dort diesen italienischen Staatsmann um seines ruhigen Urteils willen sehr hoch. Tas hohe Ansehen, dessen er sich sowohl in Italien als in Frankreich erfreut, kommt ihm bei Durch­führung der ihm jetzt übertragenen Ausgabe wesentlich zu statten.

Laut Informationen aus dem spanischen Ministerium des Aeußern wird angenommen, daß auch der spanische Bot­schafter in Paris Marquis del Muni zur Teilnahme an der Konferenz von Algeciras hinzugezogen werben wird, da er den französisch-spanischen Vertrag vom Oktober 1904 ausgearbeitet hat.

Tie Einrichtung des Saales im Rathause von Algeciras, wo die Konserenz zusammentritt, ist beendet. Drei Tele- graphenämtcr sind eingerichtet. Ein direkter Draht ver­bindet Algeciras mit Paris. Tie Stadtvertretung hat mit der Ausschmückung der Stadt begonnen, um die fremden Vertreter würdig zu empfangen.

Politische Tagesschau.

Ter neunstündige Arbeitstag bei der Eisenbalm.

Mit der (gestern gemeldeten) Herabsetzung der Arbeits­zeit auf neun Stunden kommt die preußisch-hessische Eisenbahnoerwaltung der vielfach in Arbeiterkreisen

verlangten Einführung de§ Achtstundentages bis auf eine Stunde entgegen. Die Verkürzung der Arbeitszeit, oder, wie die ,Berl. Volksztg.* sich ausdrückt, die Verlängerung der Schonzeit des Arbeiters, ist unter allen Umflänbcn ein sozialer und Kulturfortschritt. Sie giebt dem Arbeiter die Möglichkeit, mit seinen Kräften für sich selbst, für seine Familie und für den Staat haushälterischer zu wirtschaften, als es ihm bei einer übermäßigen Anspannung seiner Arbeitsenergie möglich ist. Es liegt daher im Jntecesie des Staates selbst, wenn man darauf bedacht ist, die Arbeiter nicht über Gebühr an­zustrengen.

Die gestrige amtliche Mitteilung war ein wenig wottkarg in Bezug auf die Frage, ob nicht etwa mit dieser Herabsetzung der täglichen Arbeitszeit auf neun Stunden eine verhältnis­mäßige Verminderung des Lohnes verbunden ist. In diesen: Falle würde freilich die Maßregel in der gegenwärtigen Zeit der Teuerung ihren schweren Mangel haben. Wir hoffen, daß diese Befürchtung unnötig ist.

Doch noch ein Wort. Die Arbeiter der Haupt- und Nebenwerkstätten haben nun den Neunstundentag. Wann werden die in den Stationen, auf den Bahnhöfen, auf den Strecken tätigen Beamten und Unterbeamten eine Ver­kürzung ihrer zum Teil noch übermäßig langen Arbeitszeit erleben? Aus allen Gerichtsverhandlungen über Eisenbahn Unfälle ersehen wir, wie schwer, wie verant­wortungsvoll, wie anstrengend und aufreibend der Dienst der meisten dieser Angestellten ist! Und doch überschreitet dieser Dienst in den weitaus zahlreichsten Fällen die Dauer von neun Stunden täglich sehr erheblich, zum Teil sogar um drei bis sechs Stunden, ohne daß dazwischen eine ausreichende und regelmäßige Sonntagsruhe liegt. Auch muß der Dienst oft viele Schichten hintereinander in der Nacht abgeleistet werden. Wann wird diesen Tausenden und Zehntausenden von fleißigen Menschen innerhalb der Eisenbahnoerwaltung ein Neunstundentag erblühen?

gnm Rückgang des technischen Studiums, über den wir gestern kurz sprachen, schreibt man unZ heute von besonderer Seite:

Es fordett die allgemeine Beachtung heraus, daß im laufenden Winterhalbjahr be- sämtlichen deutschen Hochschulen ein Rückgang des technischen Studiums festgestellt ist. Da im Zeitalter der Technik das Jntereffe für die exakten Wiffen- schaften unmöglich abgeflaut sein kann, bleibt nur übrig, eine Erklärung für diesen Vorgang in wirtschaftlichen Gründen zu suchen. Die Entlohnung der höheren Techniker ist in der Tat vielfach so unzureichend, daß diese Laufbahn nichts iveniger als verlockend erscheint. Zwei Fälle aus der Reichs­hauptstadt sind lehrreich. Die Direktion der städtischen Gas­werke schrieb unlängst zwei Stellen aus für Chemiker mit Hochschulbildung, die mit den besonderen Arbeiten in einer Gasanstalt vertraut fein müssen. Bedingung: diätarische Be­schäftigung bei einem Monatsgehalt von 180 Mark. Die »Voss. Ztg." bemerkte dazu, daß es nicht wenig Chemiker und Ingenieure gibt, die nach beendetem Hochschulstudium froh sind, wenn sie eine Anstellung mit 15 0 Mark Monats­gehalt erlangen. Wie recht sie damit hat, beweist eine um mehrere Monate zurückliegende Verhandlung vor dem Berliner Gewerbegericht. Dort klagte ein Diplom-Ingenieur eine Gehaltsforderung ein gegen eine weltbekannte Elektrizitäts­gesellschaft, von der er nach dreimonatiger unentgeltlicher Probeoienstleistung gegen ein Monatshonorar von 150 Mark beschäftigt wurde. Die Abmachung trat indeffen nicht in Kraft, denn der Diplomingenieur sollte plötzlich in eine andere Abteilung übertreten, wo man ihm 12 0 Mark Monats­salär zahlen wollte, obwohl dort das Anfangsgeha lt der Ingenieure nur 10 0 Mark betrage. Das sind doch Verhältnisse, von denen man sagen muß, daß sie ein Proletariat der Gebildeten entstehen lassen, im Vergleich zu dem der durch die soziale Gesetzgebung kräftig geschützte Arbeiterstand eine bevorzugte Stellung einnimmt. Was will es demgegenüber besagen, daß hier und da ein Höherer Techniker einen glänzend dotierten Posten bekleidet? Tie große Mehrzahl muß sich an einer Besoldung genügen lasten, die nicht entfernt einen Ersatz bietet für den Kosten­aufwand und das Maß geistiger Arbeit, die der Besuch einer hohen Schule und das jahrelange Studium erfordern. Es ist zu wünschen, daß der vielgerühmte Aufschwung der In­dustrie auch einmal eine Wirkung zeitige auf die Besoldungs­verhältnisse der höheren Techniker, denn die Leistungen der letzteren haben ein wesentliches Verdienst an diesem Auf­schwung.

Der Fall Pückler.

R. Berlin, 5. Jan. Mit dem ^Tres.!,grafen* Pückler auf Klein-Tschirne wird sich dem Vernehmen nach das Parlament beschäftigen. Eine im vorigen Jahr von freisinniger Seite im Reichstag eingebrachte Jnterpe Nation in Sachen der Pückler'schen Aufreizung zum Klassenhaß war bekanntlich zurückgezogen worden, weil mittlerweile die Ver­urteilung dieses Agitators zu Gefängnisstrafe erfolgte. Man will nunmehr im preußischen Abgeordnetenhause an den neuen Justizminifter Dr. Beseler die Anfrage richten, ob auf feine Befürwortung hin die Umwandlung der Gefä ngn ißstrafe in Festungshaft verfügt worden ist. Die blutrünstigen Hetzreden des Grafen Pückler werden von

allen Patteien mißbilligt, auch von den Antisemiten, was der reformparteiliche Abg. Bruhn, selbst ein Mann der derben Tonart, gelegentlich konstatierte. Der Fall Pückler wird wohl auch im Reichstag bei Beratung des Etats der Reichs- justizverwaltung zur Sprache gebracht werden. Hoffentlich ist Dr. Beseler weniger abgeneigt, dem Reichsparlament Rede und Antwott zu stehen, als sein Amtsoorgänger. Der Fall Pückler hat eine grundsätzliche Seite, die das ganze deutsche Volk angeht.

König Eduard kommt nach Deutschland?

Aus einer Londoner Quelle, die sich bisher in Sachen der? angebahnten englisch-deutschen Entente zuverlässig erwiesen hat,erfährt einer unserer Berliner Korrespondenten, daß man in dortigen Hofkreisen einen baldigen Besuch König! Eduards VII. in Deutschland für sehr wahrscheinlich hält. Ter Besuch soll bei einer besonderen Gelegenheit int nächsten Sommer stattfinden und ein Zusammen«, treffen des Königs mit unserem Kaiser unter Umständen ermöglichen, die für die guten Beziehung gen zwischen England und Deutschland von ein«i schneidender Bedeutung sein dürften. Es ist bezeichnend für die Aenderung der Stimmung in, England, daß gerade m der Umgebung des Königs ein solcher Gedanke jetzt ernsthaft besprochen wird.

Aus Stadt m:d Land.

Gießen, den 6. Januar 1906.

** T as Museum des Ob er h essisch en Ge- s ch i ch t s v e r e i n s ist am Sonntag, den 7. d. M., nach­mittags 24 Uhr geöffnet Tie Besichtigung an diesem- Tage vormittags fallt aus.

** Römische und gern anische Siedelungen bei Gießen. Bei Gelegenheit der Meliorationsarbeiten in der Gemarkung Hungen fließen die Arbeiter in der Tiefe von etwa einem Meter auf Mauerreste. Eine Be­sichtigung an Ort und Stelle durch den Bezirksdenkmal-, pfleger Hauptmann a. D. Kramer ergab, daß man es mit römischen Gebäuderesten zu tim hatte. Tie Erde war durchsetzt mit Scherben von den verschiedensten röntk scheu Gefäßen, darunter Oberteile von sehr starkwandigen Ampboren, von Faltenbechern und Schalen. Die Fundstelle liegt südöstlich von dem 1884 durch Hofrat Kofler aufge* deckten Kastell Langsdorf. Auch im Süden von Gießen, westlich von Lang-Göns, wurde int Monat November eine germanische Siedelung aus der spät La ESnen Zeit etwa 200 v. Ehr. festgestellt. Zahlreiche Gefäßscherben, sowie Skelett-Teile wurden dem Boden entnommen.

* Die GüterabfertigungSstelle zu Großen- Linden ist an daS Bezirksfernsprechnetz angeschloffen worden.

Lang-GönS, 5. Jan. Am 4. d. Mts. hielt die hiesige, 81 Mitglieder zählende Ortsgruppe be5 deutschen Flottenvereins ihre jährliche Generalversammlung ab. Die beträchtliche Zahl der Mitglieder beweist, daß das Jntereffe für unsere Flotte in der Gemeinde recht rege zu nennen ist. Der hier in Urlaub weilende Oberarzt der Marine Dr. Mann hatte sich in dankenswerter Weise bereit erklärt, die Versammlung über die Zusammensetzung der deutschen Kriegsmarine zu unterrichten. Reicher Beifall lohnte den Redner, deffen Ausführungen den Anwesenden ein klares Bild über den Bau und die Aufgaben der einzelnen Schiffs­arten boten. Die Versammlung wurde mit einem Hoch auf die beiden Schirmherren, den Kaiser und den Großherzog, geschloffen.

/\ Friedberg, 5. Jan. Heute nachmittag 2 Uhr er­schoß sich der Schornsteinfeger Ernst Walther von hier auf dem Weg zum nördlichen Burgeingang in Gegenwart mehrerer entsetzter Spaziergänger. Er wurde, da er noch Lebenszeichen von sich gab, von der sofort erschienenen polizei­lichen Rettungsstation in das Hospital verbracht, starb aber auf dem Transport. W. hinterläßt eine Frau und drei kleine Kinder. Das Motiv ist in zerrütteten Familienoerhältniffeo zu suchen.

tc. Frankfurt a. M., 5. Jan. Flüchtig gegangen ist der Buchhalter Graf, der einem Geschäft in der Savigny- straße seit November 1904 5000 Mk. unterschlagen hat. Im Baugewerbe kriselt«. Außer der verkrachten Firma Philipp Welter sind noch folgende Bauflrmen in Zahlungsnöten geraten: Joseph Fischer, Peter Franz Stöffel, Joh. Kitzinger sen. und Albett von Hagen. Die drei erst- genannten haben Konkurs angemeldet.

* Kleine Mil' il sinnen aus 5' essen und den N a cb b a r ft a a t e n. Von den größeren Städten des Reichspost­gebietes marscbrert Frankfurt a. M. in der Eumahme und der Stückzahl der P o st» S e n d u n g e n bei Berechnung auf den Kopf der Einmobner fast durchweg an erster Stelle und wird nur im Briefoerkebr von Berlin überflügelt. Es verdient auch besonders bemerkt zu werden, daß selbst Leipzig mit seinem riesigen Bücher* paketverkehrhi nter Frankfurt zurücksteht.

^rotestversammlunl; g.gen die Habaksteuer- crhöhung.

Frankfurt, 5. Jan.

Die Abteilung III. des Deutschen Tabakverein 8 hielt gestern abend im TaunuSrestaurant unter dem Vorsitz von Kommerzienrat Georgi aus Gießen eine von Inte­ressenten aus Hessen und Hessen - Nassall stark besuchte Ver­sammlung ab. Von Neichstagsabgeordneten waren erschienen: Dr. Becker-Offenbach, Dr. Lukas-Hanau u. Heiligen-