Wetter
S.5
■8
N
4
4
Dezember —
Verlobte
6400
Original-Drahtinelorrngen
Die Einigungsverhandlungen der Liberalen Parteien SpexiaSabteillSFBg
einrichtuug
Ludwig KröH, Plockstrasse 10.
von
----- Ständige
battion folgender Drahtbericht zu:
[7562
um zu räumen.
Der Vorstand.
WnbO-ZahrbeMk-Vttck (Sicyeu
Unsere diesjährige
D20A
Ter Vorstand
Leuzschen FcLientcllcrs statt.
Eintritt 40 P£g.
Gastwirt Philipp Wächter.
Anfang 4 t iir.
Sonnenschein SUar. Himmel
2«
9"
7"
N ESiE 9US
141 2GU 000
83 14 J 000
60 505 000
47 975 UOO
43 221 000
39 300 000
33 604 000
27 241 000
20114 000
18 900 UOO
54166 000
21.
21.
22.
•e ’S
89
86
91
3,3
6,8
VL
762,6
761,9
760,2
68 934 OUO 52 279 000 42 271 0 0 39 221 000 38 459 000 31 296 000 24 971000 18 257 000 18 157 000 47 732 OUO
Tausend die
wozu höflichst einladet v"'«
Dezember 19U6
wozu ergebens! entladet UU1G4
o a a
am 20.—21.
„ 20.-21.
Höchste Temperatur
Niedrigste „
höchste GebiirtS-, aber Frankreich weift nm
======= Weihnachtsfeier
findet am 2. Feiertage, abends 8 Uhr, im Saale des
in Hessen gescheitert!
AuS Darmstadt ging uns kurz vor Schluß der Ne
kaufen ihre Küchenausstattungen am vorteilhaftesten und vollständigsten in dem Haus- und Küchengeräte-Magazin.
------ für Küchen-
Gietzener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hesicu am Sonntag, den 23. Dezember: Heiler und trocken. Starker Frost. Mäßige ost- tiche Winde.
tata-Prsiss auf LlhailktlKrSe undPliDcimiizeil
3,2
2,3
2,2
2,5 • a
6,9* C.
Schiffrnachrichten.
yioiuücut |ajev Uoij o.
In Dießen vertreten durch (1 n r l L'ooS, Kirchenpkah.
Bremen, 19. Tez. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben-Postdanipjer ^Friedrich der Große", «apila H. Bieder vom Norddeutschen Lloyd m Bremen, t|i heute 11 Uhr vormittags wohlbehalten m Rswyork angekommen.
Breme n, 20 Dez. (Per trausculantychen Telegraph.) -ter Doppelfchrauben - Posldampier .Hannover", Kapitän v. Letten- Peterfen, vom Srorddulschen Lloyd in Bremen, i|t gestern 5 Uhr nachinutags wohlbehaltetr in Baltimore aiigekommen.
ans dcr Eisbahn
t ansgelührt
von der hiesigen Regiments-Kapelle.
Eintrittsgeld: Mitglieder 10 Pfg., Nichtmitglieder 40 Pfg.
Gießen, den 22. Dezember 1906.
Ter Vorstand.
NB. An Konzerttagen bleibt die Eisbahn von 1—2 Uhr- geschlossen. V",/U
*♦♦♦** *f9&F¥**f***¥**i99f*9*9* WWW****
Deutschland Japan . . . . England . . . Frankreich . . Italien . . . Ceiterreid) . . Ungarn . . . Spanien . . . SUemcre Völler
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Tie Eiui gno g8ver Handlungen zwischen den Landes« auSschufien der freisinnigen und der n ationalliberaleu Partei find Henle vormittag endgültig gescheitert. Weder für Darmstadt noch für die übrigen Wahlkreise konnte eine Einigung wegen der Aufstellung ßtuiciniamcr Kandidaten erzielt werden Für Darmstadt hatte die freisinnige Partei zunächst Pfarrer Morell als gemeinsamen Kandidaten anfgestelll und als diese Kandidatur von den nattonalliberalcn Vertrauens, männern als undiskutab l abgelehut wurde, Prof. Harnark in Stuttgart (früher an dcr technischen Hochschule in Tarmsladt, der bereits 1903 für die Freisinnigen kandidierte. D. Web). Tie Rationalliberaleu schlugen zunächst Regierungsrat Aoack vor, dcr bei dcr letzten Landtagswahl ßcme.mamcr Kandidat der bürgerlichen Parteien im Wahlkreis Tarmstadt-Land war und dort mit großer Mehrheit gewählt wurde. Ta die frcifinntge Partei hierauf nicht eingiug, schlugen die Rationalliberalcn Oberlehrer Profesior Ntsiiiiger in Tarmsladt (nallib.) vor, der ebenfalls von dcr freisinnigen Partei abgelehnt rvurdc.^
Wir bedauern bie|e Hartnäckigkeit auf beiden Seiten tief und beklagen namentlich dte Ablehnung der Kandidatur Woacf, die tt. E. ganz zweckmäßig gewe,en wäre. Nun werden die Freisinnigen in Alsjrld bellunmt, die in Gießen vielleicht eine Sonderlandtdatur ausstellen, was in Gießen gar leicht zum Unterliegen des Liberalismus führen würde. Wir lönnen nur dringend raten, dies Darmstadter Zerwürfnis nicht zum Vorbild z»i nehmen, soiidern an einer liberalen Kandidatur allenthalben sonst int Lande festzuhalten. Beliebt irgend ein bereits ausgestellter Kandidat nicht, bann möge man sich nach einem neuen, allen liberalen Schattierungen genehmen umsehen. Will man beim durchaus das Geschäft der Soztaldemolraten und Bauernbündter mit allen Krästen unterstützen?
R. B. Darmstadt, 22. Dez. Den Landständen ging soeben der Haushalts etat für 1907 zu, dcr lue- sentllch günstiger ist als der für 1906. Der^G es a m t- etat schließt in Eiiiuahme und Ausgabe mit 81 758372 Mk. ab. Der Verwa 1 tungsetat bcrrägt in Einnahme und Ausgabe 59 537 ^93 Mt. o h u e F eh l b e t r a g. Die gunsltge Gestattung des Voranschlags rjt in der Hauptsache dem ho- Heren Ertrag aus den direkten Steuern und den Eisenbahnen zuzuschrerben. Tie direkten Steuern konnten um bolUOO Mc. Hoyer angesetzt werden, wal-rend die Eiieu- b a h n - E i n n a h m e n um 1000 000 Mc. höher veranschlagt sind.
Bielefeld, 22. Dez. Die Nationalliberalen stellten den früheren Handelsminister von Möller als Reichstags-Kandidaten auf. — 3n 2^ln^en ^^ten die Nationalliberalen für die Konservativen ein.
New-York, 22. Dez. Die Dampfer „£a Pro - oence4 und „Kaiser Wilhelm IP sind mit 3 Minuten Unterschied in New-York eingelaufen, nachdem sie auf der Neise eine Wettfahrt veranstaltet hatten. Der deutsche Dampfer traf um 1 Uhr 2 0 Min. in Sandy Hook ein, der französische 1 Uhr 23 Min. Da die Entfernung zwischen Havre und New-York größer ist, als die zwischen Eherbourg und Ncw-York, so ist der französische Dampfer Sieger im Wettkampf, der von den Passagieren mit der größten Aufmerljamkeit verfolgt wurde, geblieben.
Fanntten-Nachrrchten.
Verlobte. Fräulein Paula Tispeker, Köln, mit Herrn Rechtsanwalt und Notar Ludwig Römheld, Gießen.
• Hebet da? Wachstum der Bevölkerung der Welt wurde soeben ein englisches Blaubuch verösientlrcht, dem wir iolqende Angaben entnehmen. Die Gesamtzunahme betragt im Jahre 1905 im Vergleiche zum Jahre 1895 63 Millionen Kopse. Die cuuclncn Länder zeigen folgende Verhältnisse:
1895: 190o:
halb die beiden Bankiers fest, brachte sie nad) Mvabrt und beschlagnahmte ihr Vermögen: fünf Pfennige bet Werner und drei Pfennige bei Stepphuhn.
• Der Kuh stall. Aus der österreichischen Wahlreform- Tebalte teilt die .Bohemia» eine heilere Rcdeblüte mit: Emer der feurigen Redner des radikalen »Berges«, der die Gefahren schildert, von welchen die bäuerliche Bevölkerung dnich sas allgemeine Wahlrecht bedroht erscheine, bet dem Knecht und Herr gleichgestellt sind, leiilcle sich den folgenden Satz: „Auch die Bäuerin muß im Kuhstall die erste Violine spielen, sonst geht die ganze Geschichte flöten/
-Kleine Tagtswron11 In Northeim schlug bei einer Nenn schlittenfahrt ein Schlitten u m. Von den Insa jsen war em iiiiißcr Mann soiorl tot, zwei Mädchen wurden j d) w e r verletzt. Ter vierte Insasse, ein junger Alaun, kam nut leichten Verletzungen davon. — Am 21. Dezember enolgie atu der städuschten 6?asan|ialt Köln-Ehren eid ans bisher unauigellärte Weise eine b> a s e jrp l o ) i o u. Em Aieister wurde getötet, ein Arbeiter lebeuSgesahrlich und ein anbei er schwer verletzt. — Durch den R a ii h s v o ft wurden im sächsischen Erzgebirge säst sämtliche Telephon- n n b T el e g r a p h e n l e 11 u n g e n z e r ft ö r t. (s-tiva 700 Arbeiter m 52 Banlolonneu sind nut der Wiederherstellung beschädigt. Auch in den erzgebirgischen Forsten richtete der Rauhst ost großen Schaden an. — In Al ü n ch e n wurde cm Schutz- mann tu eine Wohnung gerufen, tun einen Zimmerherrn zu oer- hctiten. Dieser gab aus den Schutzmann mehrere !)te- volverschüsse ab und vetletzle ihn j ch w e r. Vorher hatte der Schutzinaun dciii zu Verhaiieudeii mehrere Säbelhiebe über den Kops versetzt. Im Besitze des Verhasteten bcanben sich zahlreiche Sitbersachen und Kirchengeräte, welche wahrscheinlich vom Smdlinger Kttchenrcmb herrnhren uub Gegenstände, welche von Villen-Einbrüchen herftainmen dürsten. — Wie sich jetzt heraus- flcncllt hat, ist der stiugst veistotbene Sekretär des riisstscheu Konsulats tu Chicago eine Fran gewesen. Erst nach dem Tode ivntde diese Eittdecluiig gemacht. 30 Fahre lang hat dte Frau als Alann gelebt und war bremtal verheiratet.
Am 2. Weihnachtöfeiertag
Große Tanzmusik
Rußland .... 125 000 000
Vereinigte Staaten
Rußland hat nut 49 vom mit 31 v. T. auch die höchste Sterbezisjer. _ 21 v. T. die geringste Geburlszifjer bei einer Sterbeziffer von > 19,6 v. T. auf, woraus sich das geringste Wachstum feiner Bevol- , fenmg ertläri. Spauieii, Italien, Cciierreid), Ungarn und Zapan ; haben alle eine Geburlszißer von mehr als 32 v. T., aber auch entiprechetid hohe Todesziffern. Tie niedrigste Sterbezificr hat von , diesen Mächten Japan *mu 20 und die höchste epameu mit 2o,8 v. T. England zeigt die günstige Todcszcher von 16,5 v. T., aber einen steten Ructgang der Gcburiszisier aui 2<,6 v. T. Die -o e - u ö 11 e t u n p b e r g r o ß t e n S t ä d t e wird wie folgt angegeben : London 4 8;2 710, Rcw-York 3 4b7 000, Vans 2 714 000, Berlin 2 040 000, Tokio 1 819 00U, Ehicago 1 699 oOU, Wien 167o 000, Philadelphia 1294 000, Petersburg 1265 000, Moskau 103JOOO, Buenos Aires 1026 000. Tie Saatsschulden der neun bc- deuicnsten Staaten erreichen die Höhe von 4000 föiiUiarbcn ^lirl. oder 85 Alilliatden Mark. Frankreich steht obenan mit 1038 3. JUOU Lstrl - es ioiqcn England nut 79.7^,6000; die Reihe der twrigen ist (in Kfirl.): Rußland 747 518 000, Italien 517 247 000 Leiter, reich 386 480 OüO, Vereinigte Staaten 296 222 000, Ungarn 226 343 000, Deutschland 161 814 000, Belgien 126 183000. Rußland gibt. mr Siaatszwecke aus den Kops der Bevollerung weniger als 2 i'ltrl. aus. Am kostspieligsten arbeiten: England,Frankreich ruibCefterreicl)- Ungarn mit mehr als 3 Ltstrl. aui den Kops.
* Acht Pfennige — das Vermögen einer „B a n k". Zwei wagemutige Unternehmer Namens Friedrich Stepphuhn und Hermann Werner kamen vor einiger Zeil auf den Gedanken, eine Bank zu gründen. Sie mieteten zu dem Zweck in der Landsbergerstrage in Berlin im zweiten Stock ein durstig eingerichtetes Bureau uno schrieben dte Firma daran. Das Geschäft teilten sie in drei Abteilungen. Die erste umfaßte das eigentliche Dank- und Hypo- thelengeschäft, die zweite den Berkaus von Grundstücken, die dritte Versicherungen jeder Art. Diese Vorarbeiten hatten die Mittel dec Grüitdec ziemlich erschöpft. „Betriebskapital" verscha-fften sie sich nun von Leuten, die sie als Kassierer, Agenten und Rechercheuren anstellten. Junge Leute, die sich auf ihre Anzeigen bei ihnen meldeten oder von Vermittelungsbureaus ihnen zugesandt wurden, fragten sie immer zuerst nach der Höhe der Bürgschaft, die sie zu stellen imstande und bereit seien. Sie begründeten ein solches Verlangen damit, daß alle Angestellten m die Lage tarnen, größere Beträge einzuziehen, uiü> dafür mit ihrer Bürgschaft haften müßten. Während sie das mit großem Wortschwall auseinandersetzten, legten sie den Leuten einen Revers zur Unterschrift vor, der sich auf die Bürgschaft bezog. Die Leute glaubten, er enrhalte das, was ihnen mündlich vorgetragen wurde, in Wirlricl)keit aber erklärten sie durch ihre Unterschrift, daß daS Geld, das sie gaben, als Einlage zu betrachten sei. Die Geschäftsinhaber brachten es dann auch nicht aus eine Bank, wie sie mündli,ch versprochen hatten, sondern „arbeiteten" damit, aber in der Weise, daß sie es für sich und ihre J-amilien verbrauchten. So „verarbeiteten" sie in sechs bis acht Wochen 4000 Mk., und ihre Angestellten verloren bis zu loOO Mk. Beschäftigt wurden die Leute mit Werbungen für Ber- sichccungen, Erkundigungen über Grundftücie usw. Der Kal fierer sollte Versicherungsprämien einziehen, obwohl niemand auf die Angebote der Agenten eingegangen war. Die Rollen wurden auch vertauscht, damit alle immer etwas zu tun hatten. Aber Geld tarn nicht ein. Wenn die jungen Leute mißtrauisch wurden und ihr Geld zurückverlangcen, so überredete man sie, eine Ertiürung zu unterschreiben, daß sie mit Ratenrückzahlungen zufrieden seien. Einige gingen aber doch zur Kriminalpolizei. Diese nahm des-
Äfeuei? Sa,aJ.V$a/H
(Steins Garten.)
Am 2. Weihnachtsfeier tage
Grosses Koia^eH
der Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser W.lhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 unter persönlicher Leitung des Giossh. Musikdnektors Herrn C. Krausse.
Spielplan.
1 Mit dem Kommandostah! Marsch v. Liucke. 2. Ouvertüre: Das Spitzentuch der Königin V Strauss.' 3. An der Weser! Lied V. Pressei. iPosaunen-Solo Herr Schndde) 4. Potpourri a d. Ausstattungsrevue: „Der Teufel lacht dazu* v. Holländer. 5. Ouvertüre ^ebucadnezar v Verdi. 6 Berceuse. Gotard und Tarantelle. Poppor. Solo lur Cello Herr Krausse. 7. Walzer a. d. Eevue. Dar Teufel lacht dazu v. Holländer. 8. Fröhliche Weihnachten! Tongemä.de v. Rödel. 9. Silberne ilvrtpn' Marsch v. Krausse. 10. Maiglöckchen! Mazurka v. Scheele. Tubus Campernophou-Solo SW n. WakerJutermezzo u. d. Ojtte. „Die luetige Witwe- v. Lohir. 12. Kinkerlitzchen! Potpourri v. Morena.
Anfang 4 Uhr. Eintritt 50 Pfg.
. ■ *.**.**£**■ ******* ***** * ****
Giessener (tsVerein LV.
Sonntag, den 23. Dezember 1906 von 3 bis 5 Uhr nachmittags
Philosophenwald
am 3. Feiertag, 27. Dezember 1906
KOUZSR
ausgelührt von der
Kapelle des Grossh. Hess, inf.-heyis. Kaiser Wilhelm Kr. 116
unter Leitung ihres C22/„
Musikdirektors Herrn C* Krausse
Schiffenberger Tal.
Am 1. WcihuachtSseiertag abends 8 Uhr
Gemütliches Zusammensein
bei festlich erleuchtetem Weihnachtsbaum Am 2. Wcihuachtsfeiertag von nachmittags 5 Uhr an
Großer Tanzvergnügen
Es labet ergebend ein
09143 Johann van gen Hassend.
Giessener Bazar
Max Mar um
Bahnhofstr. 4 Bahnhofstr. 4
sowie reichhaltige
/Ibend.- und.
Frühtetückskarte
empfiehlt 7572
Bletzg-er’s
Weinstube.
Inhaber: €)• Köhler.
Gesellschaft „Atoca“.
Wir beehren uns hierdurch Freunde und Gönner der Gesellschaft zu der Louutag den 23. Dezember, abends 8 Uhr, int Veremslokale „Schwarzen Walfisch", Brandgasse 3, statiftndenden
Weihnachtsfeier
ganz ergebenft einzuladeu. 09162
Um recht zahlreichen Besuch bittet Der Vorstand.
CoaiccvPd ia.
Dienstag, den 2. Weihnachtsfeicrtag:
ChriftescherW im Lercköloköl


