Frankfurt a. M., 25. Nov. Der yri^taTTafeur" Itzling er kam heute abend in der Marrn orwcrren-Fabrik von Porzelt in Bockenheim in Berührung mit dem elektrischen Strom und wurde sofort getötet. — Ein Lothringer Namens Weyand wurde vom Kriegsgericht wegen zweifacher Fahnenflucht, Widersetzung und Beleidigung zu insgesamt 1 Jahr 4 Monaten Gefängnis verurteilt und in die 2. Klasse des Soldatenstandes versetzt.
h. Frankfurt a. M., 26. Nov. Vor einigen Wochen war, wie bereits berichtet, ein hiesiges Konfektionsgeschäft dadurch geschädigt worden, daß ein Käufer den Betrag für einen Anzug in einem echten Taler und 26 falschen Zweimarkstücken zahlte. Der Gauner wurde uicht erwischt, jedoch die Untersuchung eifrig geführt. Unter einem Baum im Walde vergraben wurden verschiedene Falschmünzer- Werkzeuge gefunden. Vorige Woche wurde nun in Darmstadt der Taglöhner Johannes Ericke aus dem Kreise Geldern stammend verhaftet, als er falsche Zweimarkstücke mit genau derselben Prägung wie die in Frankfurt verausgabte. Es ist noch nicht festgestellt, ob er mit dem hiesiger: Schwindler identisch ist, doch wird dies durch eine Gegenüberstellung mit den Angestellten des hiesigen Kleidergeschäfts leicht festzustellen sein. — Der Bureauvorsteher Vogt vom Bureau de Nechtsanwälte Dr. Caspar und Dr. Sternau ist nach Unterschlagung von ca. 25 000 Mark — genau steht die Summe noch nicht fest — f l ü ch t i g gegangen.
X Wetzlar, 26. Nov. Mit Beginn der langen Winterabende hat auch wieder ein gern gesehener Gast, die Wanderbücherei, in unfern Kreisdörfern Einkehr gehalten. Dank der Beihilfe ist die Zahl der Bände sämtlicher Wanderbüchereien des Kreises schon weit über 10 000 gestiegen. Eine Fülle von Unterhaltung und Belehrung geht von dieser Kreiseinrichtung aus. Die Bücher sind in den meisten Familien liebe Freunde, die man nicht mehr entbehren möchte. Der Segen dieser Einrichtung ist unverkennbar. Sie reiht sich würdig den anderen, von unserer Kreisverwaltung ins Leben gerufenen und unterhaltenen Wohlfahrtseinrichtungen an, wie Wander-Haushaltsunterricht, Obstbaukursen, Milchverwertungs- und Geflügelzuchtkursen, Wiesenbaukurfen, Aufstellung von Sanitätsschränken u. s. w.
vermischte».
* B e r l i n, 26. Nov. Bei der Produktion mit neun Tigerinnen im Zirkus Schumann kam heute Abend der Tierbändiger Henricksen, als er eine sich sträubende Tigerin durch Peitschenhiebe zwang, über seinen Arm zu springen, zu Fall. Die Tigerin verletzte ihn mit Tatzenhieben an Brust und Gliedmaßen. Es gelang dem stark blutenden Henricksen, der blinde Schüsse abgab, die Tigerin abzuwehren und durch Schüsse und Peitschenhiebe alle Tiere in den Käfig zurück- zutrewen. Er' konnte, nachdem er in einer Klinik verbunden worden war, wieder in der Manege erscheinen. Das Publikum verhielt sich ruhig. — Nach dem Berl. Tgbl. lautet die Anklage bei der am 1. Dezember beginnenden Schwurgerichtsverhandlung gegen den Köpenicker Schwindler auf unbefugtes Uniformtragen, schwere Urkundenfälschung, Betrug, Freiheitsberaubung und Anmaßung eines öffentlichen Amtes. Die Verhandlung wird am 1. Dezember früh beginnen und anscheinend an einein Tage auch zum Abschluß gelangen. Das Strafgesetzbuch läßt für die genannten Vergehen eine Gesamtstrafe von zwei Jahren bis zu einer Woche Gefängnis herab zu. Als Zeugen sind geladen: der Bürgermeister von Köpenick Dr. Langer- hans, der Rendant der Stadtkasfe von Wiltberg, der Polizeikommissar Jäckel, der Konfektionär Hoffmann aus der Friedeichstraße in Berlin, bei dem sich der falsche Hauptmann nach vollbrachter Tat den Zivilanzug kaufte, ferner der Pfarrer und zwei Lehrer des Rawitscher Zuchthauses, wo Voigt seine Zuchthausstrafen zu verbüßen pflegte. Weiterhin sind verschiedene frühere Arbeitgeber des Angeklagten aus Strelitz, Berlin, Pirmasens, Bernburg und Tilsit als Leumundszeugen geladen. Schließlich ist auch das Erscheinen der 13 Soldaten vom 4. Garde-Regiment in Berlin angeordnet, die seiner Zeit Voigt nach Köpenick begleiteten.
* Hamburg, 26. Nov. Ein gutgekleideter Herr ließ sich auf dem Dammtorbahnhofe von dem Buffetangestellten die Kasse vorzählen unter der Angabe, er sei der Eisenbahnminister Breitenbach und wolle persönlich revidieren. Er entfernte sich dann, ohne das Geld zu berühren. Als er sich darauf an der Droschkenhaltestelle zu schaffen machte, hielt ihn ein den Schwindel entdeckender Gepäckträger an und veranlaßte seine Verhaftung. Es wurde festgestellt, daß es ein seiner Sinne nicht ganz mächtiger bayerischer Eisenbahnadjunkt war. Er wurde nach Feststellung seiner Persönlichkeit wieder entlassen. — Ein auf dem Zentralbahnhofsterrain beschäftigter Elektrotechniker Schulz wurde durch elektrischen Strom getötet. — Das Ehepaar Bari und seine drei Kinder erkrankten nach dem Genüsse selb st gebackenen Brotes schwer. Die achtjährige Tochter ist an der Vergiftung gestorben.
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Steinbach für das Rech- nunSe-a^r 1d07 liegt vom 29. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf dem Burean der Bürgermeisterei offen.
Steinbach, am 26. November 1906.
Großh. Bürgermeisterei Steinbach.
_______Krämer.___________________7047
Bekanntmachung.
2>er Voranschlag der Gemeinde Annerod für das Rechnungsjahr 1907, liegt vom 29. dss. MtS. an, acht Tage lang auf dem Bürger- meisterei-Bureau zur Einsicht offen. 7062
Annerod, dm 27. November 1906.
Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod
Horn.
Stadt Mains.
Mittwoch, den 28. November kroneMrekvM von abends 8 Uhr an. 08747 wozu freundlichst entladet Peter Prell.
* 3TTn e'Tira er n-n it Die bekannte Wn nm ener Svielergefchichte, in der verschiedene bäurische Adelige eine nnri'ibmliche Rolle gefvielt batten, bat wieder ein Opfer gefordert. Graf Franz Pocci Reserve - Hauptmann im Leibregiment, wurde mit schlichtem Abschied entlassen. Er legte darauf auch die königl. Kammerberrnwiirde nieder. — In Berlin verübte die 33jäbrige Frau des Rancherwarenbändlers N. Selbstmord ans Eifersucht. Sie batte ihren Mann im Verdacht, das; er mit der Verkäuferin des Geschäfts in unlautere Beziehungen getreten fei. Hierüber aufgebracht schob sie sich in die rechte Brust. Schwerverletzt wurde sie in, das Krankenhaus gebracht. — In Weitmar in Böhmen belästigte ein Bergmann die Frau eines volnifchen Kameraden. Als der Pole nach Hause kam und von seiner Fran das Vorgefallene erfuhr, begab er sich in die Wohnung des Uebeltäters, um diesen zur Rede zu stellen. Hierbei kam es zu einer lebhaften Auseinandersetzung, iit deren Verlauf der Bergmann das Küchenmesser ergriff und cs dem Polen ins Herz fließ. Der Angegriffene siel als Leiche zu Boden. Der sofort herbei gerufene Gendarm nahm den Mörder fest. — Der B ü r g e r in e i st e r von St. Johann, Dr. Neff, hat sein Amt nieder gelegt, weil seine beiden Beigeordneten, ohne sein Wissen Verhandlungen mit Saarbrücken über die Vereinigung beider Städte angeknüpst haben. — Der 47jährige Abbe Eassan in Montpellier stand zu einem feiner Beichtkinder in Beziehungen, die nicht oh n e Folgen blieben. Um die Entdeckung dieses Verhältnisses vor- znbeugen, leistete er ohne Zusicherung ärttlichen Beistandes der jungen Mutter in ihrer schweren Stunde Litte. Mutter und Kind starben aber, und der Abbe wurde verhaftet. Das Gericht verurteilte ihn zu drei Fahren Gefänauis.
ttnZver-iiLits-NaebrZchten.
Straßburg i. E., 26. Nov. Ein hiesiges Korps erklärte einen Geschäftsmann in den C.C.-fß erruf und machte chm hiervon Mitteilung. Der Rektor der Universität r ü g t e am schwarzen Brett dieses Verfahren und erklärte, derartiges nicht zu dulden, da die Universität das größte Interesse an einem guten Verhältnis zwischen Bürgern und Studenten habe.
— Professor Dr. Zabludowski, der Leiter der Uni- versitäts-Maffageanstalt zu Berlin, ist, noch nicht 56 Jahre alt, plötzlich einem Herzschlage erlegen. Ter Verstorbene der zu Bia lystok in Rußland geboren, war in Petersburg eine Zeitlang russischer Militärarzt, siedelte aber im Jahre 1882 nach Berlin über. 1896 wurde er Professor und seine Massageanstalt ein Lehrinstitut an der Universität.
rannst ritt- Wissenschaft.
London, 26. Nov. Die Gesellschaft für den Bau eines Tunnels durch den Aermel-Kanal erläßt einen Ausruf, in dem General Stürmer die Beffichtnngen des Eindringens von Truppen durch den Kanal für lächerlich erklärt. Stürmer be- zeichnet die Gefahr durch lenkbare Lnftschiffe viel größer.
§pulplaK btr oereintqten Frankfurter Stadttheater.
Lperuhans.
Dienstag den 27. November, abends 6 Uhr: „Tie Meister- singer von Nürnberg." Mittwoch den 28. November *) : Der Freischütz." Donnerstag den 29. November: „Tieflands Freitag den 30. November geschlossen. Samstag den 1. Dezember: „Die Afrikanerin." Sonntag den 2. Dezember, nachmittags halb 4 Uhr: „Tas Schwalbennest," Abends 7 Uhr: „Rienzi." Montag den 2. Dezember, abends halb 8 Uhr: ,1001 Nacht."
Schauspielhaus.
Dienstag den 27. November"): „Faust", 2. Teil, 2. Albend. Mittwoch den 28. November: „John Gabriel Borkmann." Donnerstag den 29. November, abends halb 8 Uhr: „Die Stützen der Gesellschaft." Freitag den 30. Novbr.: „Dienstboten." Hierauf: „Eine alte Schachtel." Zum Schluß: „Eine Vereinsschwester." Samstag den 1. Dezember: „Faust", 2. Teil, 1. Abend. Sonntag den 2. Dezember, nachmittags halb 4 Uhr: „Ein idealer Gatte." Abends 7 Uhr: „Faust." 2. Teil, 2 Abend. Montag den 3. Dezember: „John Gabriel Borkmann."
•) Anfang, wenn nickst anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Gerichtssaal.
Hamburg, 26. Nov. Nach dem vom Amtsgericht heute verkündeten Urteil in der S eh a d e n e r s a tz a n k l a g e der Vereinigten Elbschifsfahrtsgesellschaften Aktien-Gesell- schaft wurden 16 Bootsleute wegen Gehorsamsverweigerung ohne Ein Haltung derKündigungsfrist zu je 18 Mark Geldstrafe und Tragung der Kosten des 93er- fährens verurteilt. Die Widerklage der Botslente wurde abgewiesen.
handel und Verkehr, Volkswirtschaft.
*Neue Reichsbank stelle. Am 7. Dezember wird in Treuen eine von der Reichsbankstelle in Planen abhängige Reichsbanknebenstelle mit Knsseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden.
— „Wie liest man e i n e B i l a n z— Einführung in das Verständnis der Bilanzen von Professor Theodor Huber. Mit den nötigen Bilanzmaterialien. 5. Auflage. — Muthsche Verlagshandlung, Stuttgart. — Preis 1 Mk. Es ist eine leidige Tatsache, daß von der Unzahl Bilanzen, die jährlich veröffentlicht werden, nur wenige den Anforderungen der Logik entsprechen; deshalb nimmt es nicht wunder, wenn sich da viele nicht zureckst finden und ans der Bilanz nicht klug und klar werden. Für den Kundigen mag ja die bisherige Bilanzform genügen; für die meisten Interessenten aber ist mehr Licht und mehr Bilanzklarheit ein unbedingtes Erfordernis, um die wirtschaftlichen Verhältniffe einer Unternehmung beurteilen zu können. Das Buch, dem drei Bilanzübersichten beigegeben sind, bietet eine leicht faßliche Einführung in das Verständnis der Bilanzen, es ist deshalb für alle Kreise, die diese wichtige Frage anaeht, empfehlenswert.
Eingesandt.
sFür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel Übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
W i e s e ck: Es ist jetzt eine Woche vergangen, daß man im „Gieß. Anzeiger" gelesen hat, in Gießen sei das Psimd Schweinefleisch 10 Pfg. billiger geworden. Leider haben die hiesigen
[7058
von Schlotzgaffc 6 nach
Geschäfts-Verlegung.
Meiner werten Kundschaft zur gefl. Nachricht, daß ich von Donnerstag, den 29. ds. Mts. meine
Obst-, Kartoffel- it. Gemüsehandlung
Neuen Baue 7 verlegt habe.
3. Hankel.
Äclltvag! Ächtotig!
Sehenswert ist mein Lager, welches ich dieseSmal auf dem Jahrmarkt zum Verkauf bringe. Nämlich: Riesenauswahl in Portidren sowie einzelne Lambrequins und Stores, Plüsch-Reste, Rouleanx, Bitragen und Gardinen. Ferner: Stickereien, Tüll- und Spachtel- Kragen, vorgezeichneteundbestickteHandarbciten, Spitzenreste etc. etc
L. Biudefeld aus Offenbach. Z
"Mfl^er noch ihre asten Greife. Da "das Pfi^nd Schlachtgewicht 66—68 Pfennig kostet, sollte man meinen, daß sich die hiesigen Metzger entschließen würden, das Fleisch ebenso zu verkaufen wie die Metzger in der Stadt. Denn wenn es die Leute in der Stadt geben, so können es die Metzger auf dem Lande gewiß, weil sie nickst so viel Steuern und Abgaben zu geben haben, als die Metzger in der Stadt.
Giestcncr Wetterdienst.
Boraussichtliche Witterung für Hessen am Mittwoch den 28. November: Meist trüb. Wieder stärkere Niederschläge. Etwas kühler. Auffrischende westliche Winde.
Origsnal-Drahtnreldungen.
R. B. Darmstadt, 27. Nov. Die Einweihung des neuen Museumsgebäudes erfolgte heute vormittag 11 Uhr in Gegenwart S. K. H. des Groß Herzogs, des Prinzenpaares Franz Josef von Battenberg und der Prin- zessin Viktoria von Battenberg. Anwesend waren u. a. die Minister, dns diplomatische Korps, die meisten Mitglieder beider Kammern, sowie zahlreiche Künstler und Kunstfreunde von hier, aus Berlin, München, Köln, Karlsruhe usw. Nach einem Vortrag der Hofkapelle hielt Mini- sterialpräsident Braun eine längere Rede, die mit der Bekanntgabe zahlreicher Auszeichnungen anläßlich der Einweihung schloß. Die goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft erhielt Professor Messel in Berlin, die silberne Medaille Baurat Diehl- Darmstadt, das Ritterkreuz erster Klasse die Professoren Dr. Back und Dr. v. Köch, das Ritterkreuz zweiter Klasse Architekt W i l m s - Berlin, die Krone zum silbernen Kreuz Hochbauaufseher Bolz; der Aiuseumskustos Dr. List erhielt den Professortttel. Nach dieser Rede übernahm der Museumsdirektor, Geh. Kabinettsrat Dr. Röm Held, das Gebäude, worauf Prof. Dr. Back einen längeren Vorttag über die Geschichte der Sammlungen hielt. Nach einer Schlußansprache des Ministerial- präsidenten Braun unternahmen der Großherzog und die übrigen Teilnehmer einen Rundgang durch die Sammlungsräume.
fc Offenbach, 27. Nov. In einem Haus der Ludwigstraße fand gestern nachmittag eine Gasexplosion statt, bei der beträchtlicher Materialschaden entstand und der Hausbesitzer erheblich verletzt wurde. Bei der Untersuchung stellte sich die Tatsache heraus, daß 2 Bewohner des Hauses ohne Vorwissen des Gaswerks Gas benutzten. Gegen beide wurde Strafanzeige erhoben.
fc Frankfurt a. M., 27. Nov. Die Rennstrecke für das nächstjährige Automobilrennen im Taunus ist jetzt festgestellt. Start und Ziel sind in Homburg, berührt werben die Otte Ober-Ursel, Schmitten, Rod a. d. W., Weilmünster, Ernsthausen, Grävenwiesbach, Usingen, Wehrheim und Saalburg. Die Sttecke muß fünfmal durchfahren werden.
Berlin. 27. Nov. Die Kolonial-Debatte im Reichstage wird am Mittwoch Reichskanzler Fürst Bülow persönlich durch eine Darlegung unserer Kolo- niasiPolitik cinleiten. Darauf wird sich Kolonial-Direktor Dernburg dem Hause vorstellen.
London, 27. Nov. Der französische Botschafter Cambon und die Delegietten des französischen Ausstellungskomitees wohnten einem Bankett bei, welches ihnen zu Ehren unter dein Vorsitz des Herzogs von Argyl veranstaltet wurde. Der Vorsitzende hielt eine Ansprache, worin er den Wunsch öuS- drückte, daß die französisch-englische Ausstellung von Erfolg gekrönt sein möge. Cambon antwortete, daß die Ausstelllmg die letzten Differenzen, welche irgendwie noch zwischen Engländern und Franzosen bestehen, beseitigen und die Bande der Freundschaft noch enger knüpfen möge.
Toulon, 27. Nov. An Bord des TranSpottschiffeS „Nive" wird heute Kriegsmaterial gebracht. Ailch gehen heute Truppen an Bord. Ein anderer Dampfer wurde in sein Spitalschiff umgewandelt. (Alles für Marokko. D. R.).
Toulon, 27. Nov. Mit großer Hartnäckigkeit erhalt sich das Gerächt, wonach das Feuer an Bord deS Tor- pedo-SchulschiffeS Algeciras auf verbrecherische Hand zuruckzufuhren sei.
Cherbourg, 27. Nov. Der Dampfer »Kaiser Wilhelm der Große" verläßt heute nach notdürftiger Reparatur Cherbourg, um nach Bremen zurückzukehren. Die Unter» uchung über die Ursache der Katastrophe wird eifrig fort- gesetzt.
Wenn man keinen Hand hinansjagen möchte,
dann muß ich hinaus — na, und ein Riese bin ich doch auch nicht. Und wenn ich mich doch nie erkälte und immer frisch und munter bin, dann dank ich da? nur den Fays ächten Sodener Mineral-Pastillen. Tie hab' ich immer bei mir, und bin ich draußen, dann hab ich immer eine Pastille im Mund. Das schützt vor Erkältungen, das nützt dem Organismus. Die Schachtel kostet außerdem nur 85 Pfg. und das ist feine Ausgabe, wenn man dafür gesund und froh bleiben kann. In allen Apotheken, Drogen- und Mineralivasserhandlungen zu haben. Man hüte sich vor Nachahmungen.
Reftvrallt „Vater Iaha"
Ostanlage 9
Freitag, de« 80. November [7050
Mctzelsuppe
Morgens Wellfleisch mit Kraut.
Unerreicht in Feinheit des Aromas, Ausgiebigkeit und
Billigkeit ist
Q27/U
von
Carl Schwaab, Hoflieferant.
MAGGI
!_ ilh« In Originalflaschen
iS Wl F7P und nachgefallt
• w Ul Ve bestens empfohlen
Versteigerung eines Ebers
Freitag, den 30. November, vormittags 11 Uhr
soll ein abgängiger Eber aus hiesigem Gemeindefaselhofe versteigert werden.
Wiescck, 24. November 1906.
Großh. Bürgerineisterei Wieseck
Sommerl ad. [B86/11
Große Auswahl in Weil u. künstlichen Mm Kränzen und Buketts empfiehlt 6988
Heinrich Rüger
Kreuzplatz 4


